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Drei Mal in einer Woche. Das ist die ehrliche Antwort, wenn mich jemand fragt, wie oft ich diesen Flammkuchen in letzter Zeit gemacht habe. Und nein, ich schäme mich kein bisschen dafür. Es begann an einem Dienstagabend, als der Kühlschrank gähnend leer war, aber ein halber Hokkaido-Kürbis und eine Packung Mettenden vom letzten Wochenende ein trauriges Dasein fristeten. Der klassische Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln – den kannte ich. Aber Kürbis und Wurst? Das klang nach einem Experiment, das entweder grandios scheitern oder mich in eine neue Herbsttradition stürzen würde. Spoiler: Es wurde Letzteres. Was mich jedes Mal zurück an den Herd zieht, ist diese perfekte Kombination aus hauchdünnem, knusprigem Boden, der fast an Cracker erinnert, der süßlich-erdigen Note des Kürbisses und der herzhaften, rauchigen Wurst. Der erste Bissen ist immer eine kleine Offenbarung – dieses Geräusch, wenn die Kruste bricht, dieser warme Duft von Thymian und Muskat. Dieser knusprige Kürbis-Wurst Flammkuchen ist nicht einfach nur ein Gericht. Es ist das Gefühl, eine kuschelige Decke um die Schultern gelegt zu bekommen, während draußen der Regen gegen die Fenster prasselt. Einfach vom Blech, ohne viel Tamtam, aber mit maximalem Geschmack. Genau so muss Herbst schmecken.
Warum du diesen Kürbis-Wurst Flammkuchen lieben wirst
Nach diesen drei Testdurchläufen in einer Woche habe ich ein paar Dinge gelernt. Zum Beispiel, dass der Teig wirklich dünn ausgerollt werden muss – keine Angst vor der Nudel! Und dass die Kombination aus süßem Kürbis und herzhafter Wurst einfach unschlagbar ist. Hier ist, warum dieses Rezept bei dir zu Hause ein Dauerbrenner wird:
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten hast du ein Blech voller Genuss auf dem Tisch. Perfekt für hektische Wochentage oder wenn der Hunger groß ist.
- Knusprig bis zum Rand: Der Teig wird ohne Hefe gemacht und direkt auf dem heißen Blech gebacken. Das Ergebnis ist ein Boden, der so richtig schön knusprig wird – genau so, wie ich Flammkuchen liebe.
- Herbstlicher Genuss pur: Kürbis und Wurst – das ist für mich der Herbst auf einem Blech. Die Aromen harmonieren perfekt und bringen Wärme und Gemütlichkeit auf den Teller.
- Ideal für Gäste: Du kannst den Belag super vorbereiten und den Flammkuchen kurz vor dem Servieren backen. Deine Gäste werden denken, du hättest stundenlang in der Küche gestanden.
- Resteverwertung vom Feinsten: Ein übrig gebliebener Kürbis nach dem Suppekochen? Perfekt! Ein paar Würstchen vom Grillfest? Noch besser! Dieses Rezept ist ein Meister der Resteküche.
Was diesen Flammkuchen von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus der feinen Süße des Kürbisses, der Würze der Wurst und dem frischen Kick von Zwiebeln und Thymian. Kein schwerer, überladener Belag – hier kommt jede Zutat zur Geltung. Der Boden bleibt knusprig, der Belag ist saftig, aber nicht nass. Das ist das Ergebnis von ein paar Fehlversuchen, bei denen der Kürbis zu dick war und den Teig durchweicht hat. Jetzt schneide ich ihn in hauchdünne Scheiben, und das macht den Unterschied. Ehrlich, dieser Flammkuchen ist das beste Herbst-Comfort-Food, das dir in weniger als einer halben Stunde gelingen kann.
Welche Zutaten du brauchst
Die Zutatenliste ist kurz und überschaubar. Das meiste hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Für diesen knusprigen Kürbis-Wurst Flammkuchen brauchst du keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Es sind die einfachen, guten Dinge, die hier zusammenkommen.
Für den Teig (das A und O für die Knusprigkeit)
- 300 g Mehl (Type 405 oder 550): Das ist die Basis. Ich nehme am liebsten Type 405, weil der Teig geschmeidig wird und trotzdem schön knusprig backt.
- 125 ml lauwarmes Wasser: Nicht zu heiß, sonst wird der Teig klebrig. Lauwarm hilft dem Mehl, besser zu binden.
- 4 EL Olivenöl: Das Öl macht den Teig geschmeidig und sorgt für eine besonders knusprige Kruste. Ein gutes, mildes Olivenöl ist hier perfekt.
- 1 TL Salz: Unverzichtbar für den Geschmack des Teigs.
Für den Belag (die herbstliche Hauptrolle)
- 300 g Hokkaido-Kürbis: Mein absoluter Favorit! Du musst ihn nicht schälen, was Zeit spart. Die Schale wird beim Backen wunderbar weich. Achte darauf, einen festen, reifen Kürbis zu wählen.
- 200 g Mettwurst oder grobe Bratwurst: Ich nehme am liebsten Mettwurst, weil sie schon eine schöne Würze hat und schön knusprig wird. Du kannst aber auch grobe Bratwurst nehmen – einfach das Brät aus der Pelle drücken.
- 2 rote Zwiebeln: Sie sind milder als weiße Zwiebeln und geben eine feine Süße ab, die perfekt zum Kürbis passt.
- 200 g Crème fraîche oder Schmand: Das ist die Basis für den cremigen Belag. Schmand ist etwas fester, Crème fraîche etwas säuerlicher – beides ist super.
- 2 EL frischer Thymian (oder 1 TL getrockneter): Thymian und Kürbis sind ein Traumpaar. Er bringt eine würzige, leicht erdige Note mit.
- Salz, Pfeffer, eine Prise Muskatnuss: Die klassische Würze für den Kürbis. Muskatnuss ist ein kleiner Geheimtipp, der die Süße des Kürbisses unterstreicht.
Meine Tipps für die Zutaten: Ich kaufe meinen Hokkaido-Kürbis am liebsten auf dem Wochenmarkt oder aus dem Bio-Regal. Die Qualität merkt man einfach. Bei der Wurst greife ich gerne zu einer feinen Mettwurst vom Metzger meines Vertrauens. Und der Thymian? Der kommt bei mir aus dem Garten – aber getrockneter aus dem Supermarkt tut es genauso gut. Wenn du magst, kannst du auch einen Teil des Mehls durch Dinkelmehl ersetzen. Das gibt dem Teig eine noch nussigere Note.
Welche Küchengeräte du benötigst
Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für diesen Flammkuchen. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus. Und ehrlich gesagt: Ich habe meinen ersten Flammkuchen ohne Küchenmaschine gemacht – mit der Hand geht es genauso gut.
- Ein Backblech (normal groß, ca. 30×40 cm): Das ist die Bühne für deinen Flammkuchen. Ein Blech mit Antihaftbeschichtung ist ideal.
- Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt und das Blech sauber bleibt.
- Eine große Schüssel für den Teig: Hier wird alles vermischt. Ich nehme am liebsten eine aus Edelstahl oder Glas.
- Ein Nudelholz: Damit rollst du den Teig hauchdünn aus. Kein Nudelholz? Eine saubere, leere Flasche tut es auch!
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Zum Schneiden von Kürbis, Zwiebeln und Wurst. Ein scharfes Messer ist hier besonders wichtig, damit der Kürbis nicht verrutscht.
- Ein kleiner Topf oder eine Pfanne: Falls du die Wurst vorbraten möchtest (optional, aber empfehlenswert).
- Ein Pinsel: Zum Bestreichen des Blechs oder des Teigs mit Öl. Nicht zwingend nötig, aber praktisch.
Ein Tipp von mir: Investiere in ein gutes Nudelholz. Ich habe jahrelang mit einer Weinflasche gearbeitet, aber seit ich ein richtiges Nudelholz habe, geht das Ausrollen viel leichter und gleichmäßiger. Budgetfreundliche Alternativen gibt es aber auch für wenig Geld im Handel.
So gelingt der knusprige Kürbis-Wurst Flammkuchen – Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, die Zubereitung ist wirklich einfach. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst mit einem perfekt knusprigen Flammkuchen belohnt. Ich zeige dir, worauf du achten musst.
Schritt 1: Den Teig zubereiten (ca. 10 Minuten)
Gib das Mehl und das Salz in eine große Schüssel. Vermische beides kurz. Dann das Olivenöl und das lauwarme Wasser hinzufügen. Jetzt kräftig mit den Händen oder einem Kochlöffel durchkneten, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht. Er sollte nicht mehr kleben. Wenn er zu trocken ist, gib noch einen Esslöffel Wasser dazu. Ist er zu nass, etwas mehr Mehl. Forme den Teig zu einer Kugel, wickle ihn in Frischhaltefolie und lass ihn für mindestens 15 Minuten bei Raumtemperatur ruhen. Das entspannt das Gluten und macht den Teig später leichter ausrollbar.
Schritt 2: Das Gemüse und die Wurst vorbereiten (ca. 10 Minuten)
In der Zwischenzeit bereitest du den Belag vor. Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn und entferne die Kerne mit einem Löffel. Schneide den Kürbis dann in dünne Spalten oder Halbmonde – je dünner, desto besser. Ich schneide sie etwa 3-4 mm dick. Schäle die roten Zwiebeln und schneide sie in feine Ringe. Die Mettwurst schneidest du in dünne Scheiben. Wenn du grobe Bratwurst verwendest, drücke das Brät aus der Pelle und brösele es in kleine Stücke. Jetzt kommt ein kleiner, aber feiner Schritt: Brate die Wurststücke in einer kleinen Pfanne ohne zusätzliches Fett für 2-3 Minuten an, bis sie etwas Fett abgeben und leicht knusprig sind. Das gibt extra Aroma und verhindert, dass der Flammkuchen zu fettig wird.
Schritt 3: Den Belag anrühren (ca. 5 Minuten)
Vermische in einer kleinen Schüssel die Crème fraîche (oder den Schmand) mit der Hälfte des Thymians, einer Prise Salz, Pfeffer und einer ordentlichen Portion frisch geriebener Muskatnuss. Rühre alles glatt. Der Belag sollte schön cremig sein, aber nicht zu flüssig. Wenn er dir zu fest erscheint, kannst du einen Esslöffel Milch oder Wasser unterrühren.
Schritt 4: Den Teig ausrollen und belegen (ca. 10 Minuten)
Heize den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze (oder 200 °C Umluft) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Bestäube deine Arbeitsfläche und das Nudelholz leicht mit Mehl. Rolle den Teig so dünn wie möglich aus – er sollte fast durchsichtig sein. Das ist das Geheimnis eines richtig knusprigen Flammkuchens. Keine Angst, wenn der Teig nicht perfekt rechteckig wird. Das gibt ihm den rustikalen Charme! Lege den ausgerollten Teig vorsichtig auf das vorbereitete Backblech. Jetzt verteilst du die Crème fraîche-Mischung gleichmäßig darauf. Lass dabei einen kleinen Rand von etwa 1 cm frei. Verteile dann die Kürbisspalten, die Zwiebelringe und die angebratene Wurst gleichmäßig auf dem Belag. Zum Schluss streust du den restlichen Thymian darüber.
Schritt 5: Backen und genießen (ca. 15 Minuten)
Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe den Flammkuchen für 12-15 Minuten, bis der Rand goldbraun und knusprig ist und der Kürbis weich geworden ist. Der Duft, der sich in der Küche ausbreitet, ist einfach himmlisch! Nimm das Blech aus dem Ofen und lass den Flammkuchen eine Minute abkühlen. Dann schneidest du ihn in Stücke – am besten mit einem großen Messer oder einer Pizza-Rolle. Serviere ihn sofort, solange er noch schön knusprig ist. Ein Klecks Crème fraîche oder etwas frischer Rucola passen hervorragend dazu.
Meine besten Tipps für den perfekten Flammkuchen
Ich habe bei meinen drei Versuchen in einer Woche einiges gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit dein Flammkuchen jedes Mal gelingt.
- Der Teig muss dünn sein: Das ist der wichtigste Punkt überhaupt. Ein zu dicker Teig wird nicht knusprig, sondern bleibt weich und teigig. Rolle ihn so dünn aus, wie du nur kannst. Trau dich!
- Das Blech muss heiß sein: Wenn du den Teig auf ein kaltes Blech legst, wird er nicht so schön knusprig. Ich stelle das leere Blech manchmal für 5 Minuten in den Ofen, während er vorheizt, und lege den Teig dann auf das heiße Blech. Das gibt einen extra Crunch.
- Kürbis nicht zu dick schneiden: Dicke Kürbisscheiben geben zu viel Feuchtigkeit ab und machen den Boden matschig. Schneide sie wirklich hauchdünn, dann werden sie perfekt weich und der Boden bleibt knusprig.
- Die Wurst anbraten: Das ist mein Geheimtipp! Wenn du die Wurst vor dem Belegen kurz anbrätst, bekommt sie ein intensiveres Aroma und gibt weniger Fett auf dem Flammkuchen ab. Das Ergebnis ist ein trockenerer, knusprigerer Boden.
- Nicht zu viel Belag: Weniger ist mehr. Ein dünner Belag wird viel besser knusprig als ein überladener. Der Flammkuchen soll leicht und knusprig sein, nicht schwer und pampig.
Ein Fehler, den ich gemacht habe: Beim ersten Mal habe ich den Kürbis roh auf den Flammkuchen gelegt, ohne ihn vorzublanchieren. Das ging gut, weil ich ihn dünn geschnitten hatte. Beim zweiten Mal habe ich ihn in dicken Stücken daraufgelegt – das war ein Reinfall. Der Boden war durchweicht, und der Kürbis war noch fast roh. Seitdem schwöre ich auf dünne Scheiben. Und noch etwas: Lass den Flammkuchen nicht zu lange im Ofen, sonst wird der Kürbis bitter. 15 Minuten bei 220 °C sind perfekt.
Variationen & Abwandlungen für jeden Geschmack
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es ganz leicht an deine Vorlieben anpassen kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die fantastisch schmecken.
- Vegetarisch: Lass einfach die Wurst weg und ersetze sie durch geröstete Walnüsse oder Pinienkerne. Die Nüsse geben einen schönen Crunch und passen hervorragend zum Kürbis. Oder du nimmst gebratene Champignons – auch eine tolle Kombination.
- Mit Käse: Streue vor dem Backen etwas geriebenen Bergkäse, Gruyère oder Ziegenkäse über den Flammkuchen. Der Käse schmilzt und wird herrlich goldbraun. Besonders Ziegenkäse und Kürbis sind ein Traumpaar.
- Süß-scharf: Gib einen Hauch von Chili-Flocken oder etwas Honig über den fertigen Flammkuchen. Die Schärfe und die Süße harmonieren wunderbar mit dem herzhaften Belag. Ich liebe diese Kombination an kühlen Herbstabenden.
- Anderes Gemüse: Du kannst auch andere Herbstgemüse verwenden. Pastinaken, Karotten oder Süßkartoffeln schmecken ebenfalls fantastisch. Einfach in dünne Scheiben schneiden und wie den Kürbis verwenden.
- Ohne Fleisch, aber mit Räuchertofu: Für eine vegane Variante nimmst du geräucherten Tofu, den du in feine Würfel schneidest und knusprig brätst. Zusammen mit dem Kürbis und einer veganen Crème fraîche wird das ein echtes Fest.
Servieren, Aufbewahren und Genießen
Der Flammkuchen schmeckt am allerbesten, wenn er frisch aus dem Ofen kommt. Aber auch lauwarm ist er noch ein Gedicht. Hier sind meine Tipps für das perfekte Servieren und Aufbewahren.
Servieren: Schneide den Flammkuchen in Rechtecke oder Dreiecke und serviere ihn auf einem großen Brett oder Teller. Ein grüner Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing passt perfekt dazu und macht das Gericht zu einer vollwertigen Mahlzeit. Ein Klecks Crème fraîche oder etwas frischer Rucola auf den Stücken geben dem Ganzen eine frische Note. Dazu ein Glas Federweißer oder ein kühles Bier – perfekt!
Aufbewahren: Falls wider Erwarten etwas übrig bleibt (was bei mir selten vorkommt), kannst du den Flammkuchen im Kühlschrank aufbewahren. Lege die Stücke in einen luftdichten Behälter und schichte sie mit Backpapier, damit sie nicht zusammenkleben. So hält er sich 1-2 Tage.
Wieder aufwärmen: Der Flammkuchen verliert beim Aufbewahren etwas von seiner Knusprigkeit. Zum Wiederaufwärmen gib ihn am besten für 5-7 Minuten bei 180 °C in den Ofen oder in den Toaster. Die Mikrowelle ist keine gute Idee, denn da wird er nur matschig. Ich habe festgestellt, dass er in der Heißluftfritteuse sogar noch knuspriger wird als vorher – ein echter Geheimtipp!
Wie entwickelt sich der Geschmack? Ehrlich gesagt, der Flammkuchen schmeckt frisch am besten. Die Aromen sind dann am intensivsten, und die Knusprigkeit ist unübertroffen. Aber am nächsten Tag, kalt aus dem Kühlschrank gegessen, hat er auch einen gewissen Reiz – wie eine Art herzhafter Snack. Probiere es einfach aus!
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Dieser Flammkuchen ist nicht nur ein Genuss, sondern hat auch einige gesundheitliche Vorteile zu bieten. Hier eine grobe Übersicht der Nährwerte pro Portion (bei 4 Portionen):
| Nährwert | Pro Portion (ca.) |
|---|---|
| Kalorien | 420 kcal |
| Eiweiß | 15 g |
| Fett | 22 g |
| Kohlenhydrate | 40 g |
| Ballaststoffe | 4 g |
Warum ist das gut für dich? Der Kürbis ist ein wahres Superfood. Er ist reich an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt, und stärkt so deine Sehkraft und dein Immunsystem. Die Ballaststoffe im Kürbis und im Vollkornmehl (falls du welches verwendest) fördern die Verdauung und halten dich lange satt. Die Mettwurst liefert wertvolles Eiweiß und Eisen, das für die Blutbildung wichtig ist. Zwiebeln enthalten Antioxidantien, die entzündungshemmend wirken. Und Thymian ist bekannt für seine antibakteriellen Eigenschaften. Also, genieße diesen Flammkuchen ohne schlechtes Gewissen – er ist nicht nur lecker, sondern auch noch richtig gesund!
Hinweis: Die Nährwerte sind Schätzwerte und können je nach verwendeten Zutaten variieren. Wenn du eine spezielle Diät einhältst, empfehle ich dir, die genauen Werte selbst zu berechnen. Dieser Flammkuchen ist von Natur aus glutenhaltig (durch das Mehl) und laktosehaltig (durch die Crème fraîche). Für eine glutenfreie Variante kannst du eine glutenfreie Mehlmischung verwenden, für eine laktosefreie Variante nimmst du laktosefreie Crème fraîche.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Teig auch einen Tag vorher zubereiten?
Ja, absolut! Das ist sogar eine gute Idee, wenn du Zeit sparen möchtest. Bereite den Teig wie beschrieben zu, wickle ihn in Frischhaltefolie und lege ihn über Nacht in den Kühlschrank. Nimm ihn etwa 30 Minuten vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank, damit er Zimmertemperatur annimmt und sich leichter ausrollen lässt.
Kann ich statt Hokkaido auch Butternut-Kürbis verwenden?
Klar, das geht auch. Butternut-Kürbis hat ein etwas süßeres und nussigeres Aroma. Du musst ihn aber vor dem Schneiden schälen, da seine Schale nicht essbar ist. Ansonsten kannst du ihn genauso verwenden wie den Hokkaido.
Warum wird mein Flammkuchen nicht knusprig?
Das kann mehrere Ursachen haben. Der häufigste Fehler ist ein zu dicker Teig. Rolle ihn wirklich hauchdünn aus. Auch ein zu kalter Ofen oder ein kaltes Blech können die Knusprigkeit beeinträchtigen. Heize den Ofen gut vor und verwende am besten ein vorgeheiztes Blech. Und achte darauf, dass der Belag nicht zu feucht ist – brate die Wurst an und schneide den Kürbis dünn.
Kann ich diesen Flammkuchen auch auf dem Grill zubereiten?
Ja, das ist eine tolle Idee für den Sommer! Rolle den Teig aus und lege ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Grillblech oder direkt auf den Grillrost (dann aber ohne Backpapier). Belege ihn wie beschrieben und grille ihn bei indirekter Hitze mit geschlossenem Deckel für etwa 10-15 Minuten. Der Rauchgeschmack gibt dem Flammkuchen eine ganz besondere Note.
Wie kann ich den Flammkuchen vegan machen?
Ganz einfach! Für den Teig verwendest du pflanzliches Öl und Wasser – das ist schon vegan. Für den Belag nimmst du eine vegane Crème fraîche auf Basis von Soja oder Hafer. Die Wurst ersetzt du durch geräucherten Tofu oder Räuchertofu, den du in dünne Scheiben schneidest und anbrätst. Der Kürbis und die Zwiebeln bleiben gleich. So hast du im Handumdrehen einen köstlichen veganen Flammkuchen.
Fazit: Mein neues Lieblings-Herbstgericht
Dieser knusprige Kürbis-Wurst Flammkuchen ist für mich mehr als nur ein Rezept. Er ist das Gefühl von gemütlichen Abenden, von duftender Küche und von ehrlichem, unkompliziertem Genuss. Er beweist, dass man mit wenigen, guten Zutaten etwas ganz Großartiges zaubern kann – und das in weniger als 30 Minuten. Ich liebe es, wie der süße Kürbis, die herzhafte Wurst und der würzige Thymian auf dem knusprigen Boden eine Symphonie des Herbstes spielen. Und ich liebe es, dass dieses Gericht so wandelbar ist – ob mit Käse, ohne Fleisch oder mit einer Prise Chili, es wird nie langweilig. Probiere es unbedingt aus! Ich bin mir sicher, dass es auch bei dir zu Hause schnell zum Lieblingsgericht wird. Wenn du es nachmachst, lass es mich wissen. Schreib mir in die Kommentare, wie es dir geschmeckt hat oder welche Variationen du ausprobiert hast. Ich bin schon gespannt auf deine Kreationen! Und wenn du noch mehr herbstliche Blechkuchen-Rezepte suchst, dann schau dir doch mal meinen einfachen Rhabarber-Streuselkuchen vom Blech an – der ist auch ein Traum!
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So gelingt der beste knusprige Kürbis-Wurst Flammkuchen vom Blech
Dieser knusprige Kürbis-Wurst Flammkuchen ist das perfekte Herbst-Comfort-Food. Mit hauchdünnem Teig, süßem Kürbis und herzhafter Wurst wird er in unter 30 Minuten zum Genuss.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 35 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 300 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 125 ml lauwarmes Wasser
- 4 EL Olivenöl
- 1 TL Salz
- 300 g Hokkaido-Kürbis
- 200 g Mettwurst oder grobe Bratwurst
- 2 rote Zwiebeln
- 200 g Crème fraîche oder Schmand
- 2 EL frischer Thymian (oder 1 TL getrockneter)
- Salz, Pfeffer, eine Prise Muskatnuss
Instructions
- Den Teig zubereiten: Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Olivenöl und lauwarmes Wasser hinzufügen und zu einem glatten Teig kneten. In Frischhaltefolie wickeln und 15 Minuten ruhen lassen.
- Das Gemüse und die Wurst vorbereiten: Kürbis waschen, entkernen und in dünne Spalten (ca. 3-4 mm) schneiden. Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Mettwurst in dünne Scheiben schneiden. Wurst in einer Pfanne ohne Fett 2-3 Minuten anbraten, bis sie leicht knusprig ist.
- Den Belag anrühren: Crème fraîche mit der Hälfte des Thymians, Salz, Pfeffer und Muskatnuss verrühren.
- Den Teig ausrollen und belegen: Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze (200 °C Umluft) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Teig auf bemehlter Fläche hauchdünn ausrollen und auf das Blech legen. Crème fraîche-Mischung gleichmäßig darauf verteilen, dabei einen Rand von 1 cm frei lassen. Kürbisspalten, Zwiebelringe und Wurst darauf verteilen. Restlichen Thymian darüberstreuen.
- Backen und genießen: Flammkuchen auf mittlerer Schiene 12-15 Minuten backen, bis der Rand goldbraun und knusprig ist. Eine Minute abkühlen lassen, in Stücke schneiden und sofort servieren.
Notes
Der Teig muss sehr dünn ausgerollt werden, damit er knusprig wird. Den Kürbis in hauchdünne Scheiben schneiden, um ein Durchweichen des Bodens zu vermeiden. Die Wurst vor dem Belegen anbraten, um überschüssiges Fett zu entfernen und das Aroma zu intensivieren. Das Blech kann vor dem Belegen kurz im Ofen vorgeheizt werden, für extra Knusprigkeit.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (von 4)
- Calories: 420
- Sugar: 6
- Sodium: 600
- Fat: 22
- Saturated Fat: 8
- Carbohydrates: 40
- Fiber: 4
- Protein: 15
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