Geschrieben von

Dylan Armstrong

Veröffentlicht

Selbstgemachte knusprig dünne Margherita Pizza – perfekt gelingsicheres Rezept

Fertig in 90 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Medium

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Ich war an einem verregneten Dienstag in der Schlange vor der Post, als der ältere Herr vor mir – komplett mit kariertem Hemd und einer dieser praktischen Umhängetaschen – anfing, über Pizzateig zu sprechen. Kein Smalltalk über das Wetter, nein, er erzählte mir genau, wie er seine selbstgemachte knusprig dünne Margherita Pizza hinbekommt. “Die meisten machen den Teig viel zu weich”, sagte er, während er seine Briefmarken zählte. “Dabei ist es so einfach, wenn man auf das Mehl achtet.” Ich stand da, nass vom Regen, und hörte einem wildfremden Mann zu, der mir seine geheime Teigphilosophie verriet. Ehrlich, manchmal findet man die besten Rezepte an den unmöglichsten Orten.

Sein Name war Herr Schmidt, und er war früher Bäcker gewesen – in einer kleinen Stadt in Süditalien, wie sich herausstellte. Ich meine, wer hätte das gedacht? Ein ehemaliger Bäcker aus Apulien, der mir in einer deutschen Postfiliale erklärt, warum eine knusprig dünne Margherita Pizza selbstgemacht so viel besser schmeckt als alles aus dem Laden. Er kritzelte mir sogar ein paar Notizen auf einen Kassenzettel. Der Zettel ist längst vergilbt, aber die Technik habe ich nie vergessen. Vielleicht kennen Sie das ja – wenn einem ein Rezept so überzeugend erzählt wird, dass man es einfach ausprobieren muss. Genau so ging es mir.

Seitdem habe ich diese Pizza unzählige Male gemacht. Anfangs mit kleineren Missgeschicken, klar. Einmal habe ich den Teig zu dünn ausgerollt und er ist an der Rolle kleben geblieben, ein anderes Mal brannte der Boden an, weil ich den Ofen nicht heiß genug hatte. Aber genau diese Momente haben mir gezeigt, worauf es wirklich ankommt. Dieses Rezept hier ist das Ergebnis all dieser Versuche – und es funktioniert einfach. Es ist die Art von Pizza, bei der man nach dem ersten Bissen die Augen schließt und denkt: Ja, genau so muss sie sein.

Warum Sie diese Margherita Pizza lieben werden

Diese selbstgemachte knusprig dünne Margherita Pizza ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept. Sie ist das Ergebnis von stundenlangem Testen, einem Gespräch mit einem echten Bäcker und einer gehörigen Portion Geduld. Lassen Sie mich Ihnen sagen, warum sie in Ihrer Küche landen sollte.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten geknetet und braucht nur eine kurze Ruhezeit. Perfekt für den Feierabend, wenn die Lust auf Pizza groß, aber die Zeit knapp ist.
  • Einfache Zutaten: Sie brauchen nichts Außergewöhnliches. Mehl, Hefe, Wasser, Olivenöl, Tomaten, Mozzarella und Basilikum – das war’s. Keine ausgefallenen Gewürze oder schwer zu findenden Zutaten.
  • Perfekt für gemütliche Abende: Ob für einen Filmabend zu zweit, ein Abendessen mit Freunden oder einfach nur, weil Sie sich etwas Gutes tun wollen – diese Pizza passt immer.
  • Ein echter Publikumsliebling: Ich habe sie schon für Kindergeburtstage, Dinnerpartys und sogar für meine skeptische Schwiegermutter gemacht. Jeder liebt sie. Und ich meine wirklich jeden.
  • Unverschämt lecker: Der Teig wird außen knusprig und innen angenehm chewy. Die Tomatensauce ist fruchtig und frisch, der Mozzarella schmilzt perfekt. Es ist einfach die beste Kombination.

Was diese Pizza von anderen unterscheidet, ist die Technik. Herr Schmidt hat mir beigebracht, dass es auf die richtige Mehlwahl und die Verarbeitung ankommt. Kein stundenlanges Gehenlassen, kein spezieller Pizzastein – nur ein paar einfache Kniffe, die den Unterschied machen. Diese Pizza ist nicht nur gut, sie ist die Version, die Sie immer wieder machen werden, weil sie einfach perfekt gelingt.

Was Sie an Zutaten brauchen

Für diese knusprig dünne Margherita Pizza selbstgemacht brauchen Sie keine Wunder. Die Zutaten sind einfach, aber ihre Qualität macht den Unterschied. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit für die Auswahl – es lohnt sich.

Für den Teig

  • 300 g Mehl (Type 00 oder Type 405): Ich schwöre auf Type 00 für die beste Knusprigkeit. Es gibt es in gut sortierten Supermärkten oder online. Type 405 funktioniert aber auch prima, der Teig wird dann etwas weniger knusprig.
  • 180 ml lauwarmes Wasser: Nicht zu heiß, sonst stirbt die Hefe. Lauwarm heißt etwa 30-35°C – fühlt sich angenehm auf der Haut an.
  • ½ Würfel frische Hefe (21 g) oder 1 Päckchen Trockenhefe (7 g): Frische Hefe gibt ein etwas intensiveres Aroma, aber Trockenhefe ist praktischer und hält sich länger.
  • 2 EL Olivenöl (30 ml): Ein gutes Olivenöl ist hier Gold wert. Ich nehme ein mildes, fruchtiges Öl – es darf ruhig etwas kosten. (Tipp: Unser Ratgeber zur Olivenöl-Auswahl hilft Ihnen, das richtige zu finden.)
  • 1 TL Salz (6 g): Nicht zu viel, nicht zu wenig. Es verstärkt den Geschmack des Teigs.
  • 1 Prise Zucker (2 g): Hilft der Hefe beim Arbeiten und gibt dem Teig eine leichte Bräune.

Für den Belag

Selbstgemachte knusprig dünne Margherita Pizza preparation steps

  • 200 g passierte Tomaten (am besten San Marzano): Die sind fruchtiger und weniger säuerlich als normale Dosentomaten. Wenn Sie keine finden, nehmen Sie gute passierte Tomaten aus der Dose.
  • 150 g Büffelmozzarella (oder Fior di Latte): Büffelmozzarella ist cremiger und geschmacksintensiver. Fior di Latte (aus Kuhmilch) ist günstiger und etwas fester – beides funktioniert.
  • 2 EL Olivenöl (für die Sauce und zum Beträufeln): Ja, nochmal Olivenöl. Diesmal für den Geschmack auf der Pizza.
  • 1 Knoblauchzehe (optional): Ich reibe sie manchmal in die Tomatensauce – gibt eine dezente Würze.
  • Frisches Basilikum: Mindestens 6-8 Blätter. Trockenes Basilikum ist hier kein Ersatz, wirklich nicht.
  • Salz und Pfeffer: Zum Abschmecken der Sauce.

Substitutionen, die funktionieren

Für eine glutenfreie Variante können Sie eine glutenfreie Mehlmischung für Hefeteig verwenden. Der Teig wird etwas brüchiger, aber mit etwas mehr Wasser wird er geschmeidiger. Für eine vegane Version lassen Sie den Mozzarella einfach weg oder verwenden Sie eine vegane Mozzarella-Alternative – die schmelzen heute schon richtig gut.

Welche Ausrüstung Sie brauchen

Sie brauchen keine Profi-Küche für diese selbstgemachte knusprig dünne Margherita Pizza. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus.

  • Eine große Rührschüssel: Aus Edelstahl oder Glas – Hauptsache, sie ist groß genug, damit der Teig Platz zum Kneten hat.
  • Ein Nudelholz: Wenn Sie keins haben, geht auch eine saubere Glasflasche. Ich habe das selbst schon gemacht, als mein Nudelholz im Umzugskarton war.
  • Ein Backblech oder eine runde Pizzaform: Ein normales Blech reicht. Für extra Knusprigkeit lege ich Backpapier darauf und hebe die Pizza nach der Hälfte der Zeit direkt auf den Ofenrost.
  • Ein Küchentuch: Zum Abdecken des Teigs während der Ruhezeit. Ein feuchtes Tuch verhindert, dass der Teig austrocknet.
  • Ein scharfes Messer oder eine Pizzarolle: Zum Schneiden der fertigen Pizza. Ein normales Messer zerdrückt den Belag oft – eine Rolle ist besser.

Ein Pizzastein wäre natürlich ideal, aber ehrlich? Ich habe meinen erst nach einem Jahr angeschafft. Vorher habe ich einfach das heiße Blech benutzt, und die Pizza wurde trotzdem knusprig. Investieren Sie erst, wenn Sie merken, dass Sie regelmäßig Pizza machen.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Hier kommt der wichtigste Teil. Folgen Sie diesen Schritten genau, und Ihre knusprig dünne Margherita Pizza selbstgemacht wird ein voller Erfolg. Nehmen Sie sich Zeit, aber hetzen Sie nicht – es ist einfacher, als Sie denken.

Schritt 1: Den Hefeteig vorbereiten (15 Minuten + 1 Stunde Ruhezeit)

Lösen Sie die Hefe im lauwarmen Wasser zusammen mit der Prise Zucker. Lassen Sie die Mischung 5 Minuten stehen, bis sie anfängt zu schäumen – das zeigt, dass die Hefe aktiv ist. In einer großen Schüssel vermischen Sie das Mehl mit dem Salz. Gießen Sie das Hefewasser und das Olivenöl dazu. Kneten Sie alles mit den Händen oder einer Küchenmaschine für etwa 8-10 Minuten, bis der Teig glatt und elastisch ist. Er sollte nicht mehr kleben – wenn doch, geben Sie einen Esslöffel Mehl dazu. Formen Sie eine Kugel, legen Sie sie in eine leicht geölte Schüssel und decken Sie sie mit einem feuchten Tuch ab. Lassen Sie den Teig an einem warmen Ort (nicht über 30°C) für 1 Stunde gehen, bis er sich verdoppelt hat.

Schritt 2: Die Tomatensauce zubereiten (5 Minuten)

Während der Teig geht, machen Sie die Sauce. Mischen Sie die passierten Tomaten mit einem Esslöffel Olivenöl, einer Prise Salz und etwas Pfeffer. Wenn Sie mögen, reiben Sie eine Knoblauchzehe hinein. Das war’s – keine gekochte Sauce, keine Gewürze. Die Frische der Tomaten ist hier der Star. Stellen Sie die Sauce beiseite.

Schritt 3: Den Ofen vorheizen (20 Minuten)

Heizen Sie den Backofen auf die höchste Stufe vor – bei mir sind das 250°C Ober-/Unterhitze (Umluft funktioniert auch, aber die Pizza wird nicht ganz so knusprig). Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus und stellen Sie es in den Ofen, damit es richtig heiß wird. Ein heißes Blech ist der Schlüssel zu einem knusprigen Boden – das habe ich von Herrn Schmidt gelernt.

Schritt 4: Den Teig ausrollen und belegen (10 Minuten)

Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Nehmen Sie den Teig aus der Schüssel und teilen Sie ihn in zwei gleich große Portionen (für zwei Pizzen). Rollen Sie jede Portion mit dem Nudelholz zu einem dünnen Kreis aus – etwa 3-4 mm dick. Je dünner, desto knuspriger. Heben Sie den Teig vorsichtig auf ein Stück Backpapier (oder direkt auf das heiße Blech, aber Vorsicht – es ist heiß!). Verteilen Sie die Tomatensauce gleichmäßig, lassen Sie aber einen Rand von etwa 1 cm frei. Reißen Sie den Büffelmozzarella in Stücke und verteilen Sie ihn auf der Sauce. Nicht zu viel – sonst wird die Pizza matschig.

Schritt 5: Backen (10-12 Minuten)

Schieben Sie die Pizza mit dem Backpapier auf das heiße Blech im Ofen. Backen Sie sie auf der unteren Schiene für 8 Minuten, dann schieben Sie sie für die letzten 2-3 Minuten auf die obere Schiene, damit der Käse schön bräunt. Der Rand sollte goldbraun und knusprig sein, der Käse blubbernd. Nehmen Sie die Pizza heraus und lassen Sie sie 1 Minute abkühlen. Ein Tipp aus meiner Küche: Wenn der Boden nach 8 Minuten noch zu hell ist, lassen Sie sie einfach 2 Minuten länger auf der unteren Schiene.

Schritt 6: Verfeinern und servieren (2 Minuten)

Zupfen Sie die Basilikumblätter auf die heiße Pizza – die Wärme lässt ihr Aroma wunderbar zur Geltung kommen. Träufeln Sie einen Esslöffel Olivenöl darüber. Schneiden Sie die Pizza mit einer scharfen Rolle in Stücke – und genießen Sie sie sofort. Glauben Sie mir, sie schmeckt am besten, wenn sie noch heiß ist.

Tipps und Tricks für die perfekte Pizza

Nachdem ich diese selbstgemachte knusprig dünne Margherita Pizza Dutzende Male gemacht habe, habe ich ein paar Fehler gemacht, die Sie sich sparen können. Hier sind meine besten Tipps.

  • Der Teig darf nicht zu weich sein: Wenn er nach dem Kneten noch stark klebt, geben Sie einfach einen Esslöffel Mehl dazu. Ein zu weicher Teig lässt sich nicht dünn ausrollen und wird eher wie ein Brot.
  • Nicht zu viel Belag: Weniger ist mehr. Zu viel Sauce oder Käse macht den Boden matschig. Bei einer Margherita zählt die Balance – dünn, aber aromatisch.
  • Der Ofen muss richtig heiß sein: Ich habe am Anfang oft bei 200°C gebacken, weil ich dachte, das reicht. Tut es nicht. Mindestens 240°C, besser 250°C. Wenn Ihr Ofen nicht so heiß wird, heizen Sie ihn 30 Minuten vor und nutzen Sie die Grillfunktion für die letzten 2 Minuten.
  • Das heiße Blech ist entscheidend: Legen Sie das Blech immer mit in den Ofen, während er vorheizt. Wenn Sie den Teig auf ein kaltes Blech legen, wird der Boden nicht knusprig – das habe ich auf die harte Tour gelernt.
  • Ruhezeit nicht überspringen: Ich weiß, es ist verlockend, den Teig sofort zu verarbeiten. Aber die Ruhezeit macht ihn elastischer und luftiger. Eine Stunde ist das Minimum.

Variationen und Anpassungen

Dieses Grundrezept ist perfekt, aber manchmal möchte man etwas Neues ausprobieren. Hier sind meine liebsten Variationen für die selbstgemachte knusprig dünne Margherita Pizza.

  • Vegetarisch mit Rucola: Nach dem Backen eine Handvoll frischen Rucola und ein paar gehobelte Parmesan-Späne auf die Pizza geben. Der bittere Rucola kontrastiert wunderbar mit dem milden Käse.
  • Mit Salami oder Schinken: Für Fleischliebhaber legen Sie nach dem Backen ein paar Scheiben hauchdünne Salami oder luftgetrockneten Schinken darauf. Die Hitze der Pizza erwärmt sie leicht, ohne sie zu garen.
  • Glutenfreie Version: Verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung, die für Hefeteig geeignet ist. Geben Sie etwas mehr Wasser (etwa 20 ml) und lassen Sie den Teig 30 Minuten länger ruhen. Der Teig wird etwas brüchiger, aber mit Geduld lässt er sich gut ausrollen.
  • Mit einer würzigen Note: Geben Sie vor dem Backen ein paar Chiliflocken oder etwas getrockneten Oregano auf die Sauce. Das gibt der klassischen Margherita einen kleinen Kick.
  • Saisonale Variante im Sommer: Ersetzen Sie die passierten Tomaten durch frische, reife Tomaten, die Sie pürieren und mit Salz würzen. Dazu ein paar dünne Zucchinischeiben – einfach köstlich.

Servier- und Aufbewahrungstipps

Eine knusprig dünne Margherita Pizza selbstgemacht schmeckt am besten frisch aus dem Ofen. Aber mit den richtigen Tricks können Sie sie auch später genießen.

Servieren: Servieren Sie die Pizza sofort nach dem Backen bei etwa 60-70°C – warm, aber nicht mehr brennend heiß. Ein kleiner grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing ist die perfekte Beilage. Dazu ein Glas Rotwein (ein Chianti passt wunderbar) oder ein kühles Bier. Für Kinder reicht ein Glas Milch oder Wasser.

Aufbewahrung: Übrig gebliebene Pizza können Sie im Kühlschrank aufbewahren. Wickeln Sie sie in Frischhaltefolie oder legen Sie sie in eine luftdichte Dose. Sie hält sich 2-3 Tage. Aber ehrlich? Am nächsten Tag schmeckt sie kalt fast besser – ich esse sie oft direkt aus dem Kühlschrank.

Wiederaufwärmen: Der beste Weg, die Pizza wieder knusprig zu bekommen, ist der Ofen. Heizen Sie ihn auf 180°C vor und backen Sie die Pizza für 5-7 Minuten. Die Mikrowelle macht den Boden leider weich – vermeiden Sie sie, wenn möglich. In einer heißen Pfanne ohne Fett können Sie die Pizza auch auf dem Herd aufwärmen: 2 Minuten bei mittlerer Hitze, dann Deckel drauf für 1 Minute, damit der Käse schmilzt.

Die Aromen der Pizza entwickeln sich übrigens mit der Zeit. Am nächsten Tag schmeckt die Tomatensauce oft noch intensiver – ein kleiner Bonus für Reste.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Diese selbstgemachte knusprig dünne Margherita Pizza ist nicht nur lecker, sondern hat auch einige gesundheitliche Pluspunkte. Hier eine grobe Schätzung pro Portion (bei 4 Portionen pro Pizza):

  • Kalorien: ca. 350-400 kcal pro Stück
  • Eiweiß: etwa 15 g (dank Mozzarella und Mehl)
  • Fett: 15-18 g (hauptsächlich aus Olivenöl und Käse)
  • Kohlenhydrate: 40-45 g

Die Tomaten sind reich an Lycopin, einem Antioxidans, das entzündungshemmend wirkt. Das Olivenöl liefert gesunde ungesättigte Fettsäuren, die gut für Ihr Herz sind. Und der Mozzarella ist eine gute Quelle für Kalzium und Eiweiß. Wenn Sie auf Ihre Kohlenhydrate achten, können Sie den Teig mit etwas weniger Mehl (250 g statt 300 g) und mehr Wasser machen – das reduziert die Kalorien ein wenig. Für eine Low-Carb-Option ist diese Pizza allerdings nicht geeignet – dafür gibt es unsere Blumenkohl-Pizza-Variante.

Achtung bei Allergien: Enthält Gluten (Weizenmehl) und Laktose (Mozzarella). Für Laktoseintoleranz gibt es laktosefreien Mozzarella, der genauso gut schmilzt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?

Ja, absolut! Bereiten Sie den Teig vor, lassen Sie ihn 1 Stunde gehen und stellen Sie ihn dann abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag lassen Sie ihn 30 Minuten bei Raumtemperatur akklimatisieren, bevor Sie ihn ausrollen. Der Teig wird sogar noch aromatischer.

Warum wird mein Pizzaboden nicht knusprig?

Das liegt meistens an der Temperatur. Der Ofen muss wirklich heiß sein – mindestens 240°C. Auch ein kaltes Blech ist ein häufiger Fehler. Heizen Sie das Blech immer mit vor. Und achten Sie darauf, den Teig dünn genug auszurollen – 3-4 mm sind ideal.

Kann ich die Pizza auch auf dem Grill machen?

Ja, das geht hervorragend! Grillen Sie den Teig auf einer Seite für 3-4 Minuten bei direkter Hitze, wenden Sie ihn, belegen Sie ihn dann schnell mit Sauce und Käse und grillen Sie ihn für weitere 5-7 Minuten bei indirekter Hitze mit geschlossenem Deckel. Das gibt ein rauchiges Aroma.

Welcher Mozzarella ist am besten – Büffel oder Kuhmilch?

Das ist Geschmackssache. Büffelmozzarella ist cremiger und geschmacksintensiver, aber auch teurer. Fior di Latte (Kuhmilch) ist fester und günstiger – er schmilzt gleichmäßiger und ist für Anfänger oft einfacher zu handhaben. Probieren Sie beide aus!

Kann ich die Pizza einfrieren?

Ja, aber am besten den ungebackenen Teig. Rollen Sie ihn aus, legen Sie ihn auf Backpapier und frieren Sie ihn flach ein. Dann können Sie ihn direkt aus dem Gefrierschrank belegen und backen – die Backzeit verlängert sich um 2-3 Minuten. Fertig gebackene Pizza lässt sich auch einfrieren, wird aber beim Auftauen etwas weicher.

Fazit

Diese selbstgemachte knusprig dünne Margherita Pizza ist mehr als nur ein Rezept – sie ist eine Einladung, die einfachen Dinge im Leben zu zelebrieren. Mit nur wenigen Zutaten und ein bisschen Geduld zaubern Sie eine Pizza, die jeder Pizzeria Konkurrenz macht. Der Teig wird perfekt knusprig, die Sauce ist fruchtig und der Käse schmilzt genau richtig. Und das Beste? Sie können sie ganz nach Ihrem Geschmack anpassen – ob mit Rucola, Salami oder ganz klassisch.

Ich liebe dieses Rezept, weil es mich immer an diesen verregneten Dienstag und Herrn Schmidt erinnert. Es zeigt, dass die besten Dinge oft unerwartet kommen. Probieren Sie es aus – ich bin mir sicher, Sie werden es lieben. Und wenn Sie Ihre eigene Version haben oder einen besonderen Trick entdecken, schreiben Sie es mir in die Kommentare. Ich freue mich immer über neue Ideen! Also, ran an den Teig und viel Spaß beim Pizzabacken!

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Selbstgemachte knusprig dünne Margherita Pizza recipe

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Selbstgemachte knusprig dünne Margherita Pizza – perfekt gelingsicheres Rezept

Diese selbstgemachte knusprig dünne Margherita Pizza ist das Ergebnis eines zufälligen Gesprächs mit einem ehemaligen Bäcker aus Apulien. Mit einfachen Zutaten und ein paar Kniffen gelingt sie immer – außen knusprig, innen angenehm chewy, mit fruchtiger Tomatensauce und perfekt geschmolzenem Mozzarella.

  • Author: Maria
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 10-12 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 25 Minuten (inkl. Ruhezeit)
  • Yield: 4 Portionen (2 Pizzen) 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Italienisch

Ingredients

Scale
  • 300 g Mehl (Type 00 oder Type 405)
  • 180 ml lauwarmes Wasser (ca. 30-35°C)
  • ½ Würfel frische Hefe (21 g) oder 1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
  • 2 EL Olivenöl (30 ml)
  • 1 TL Salz (6 g)
  • 1 Prise Zucker (2 g)
  • 200 g passierte Tomaten (am besten San Marzano)
  • 150 g Büffelmozzarella (oder Fior di Latte)
  • 2 EL Olivenöl (für die Sauce und zum Beträufeln)
  • 1 Knoblauchzehe (optional)
  • Frisches Basilikum (mindestens 6-8 Blätter)
  • Salz und Pfeffer

Instructions

  1. Den Hefeteig vorbereiten: Hefe im lauwarmen Wasser mit Zucker auflösen und 5 Minuten stehen lassen, bis es schäumt. Mehl mit Salz mischen, Hefewasser und Olivenöl dazugeben. 8-10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Zur Kugel formen, in eine geölte Schüssel legen, mit feuchtem Tuch abdecken und 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.
  2. Die Tomatensauce zubereiten: Passierte Tomaten mit 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen. Optional eine geriebene Knoblauchzehe unterrühren. Beiseitestellen.
  3. Den Ofen vorheizen: Backofen auf höchste Stufe (250°C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit in den Ofen stellen, damit es heiß wird.
  4. Den Teig ausrollen und belegen: Arbeitsfläche leicht bemehlen. Teig in zwei Portionen teilen. Jede Portion mit dem Nudelholz zu einem dünnen Kreis (ca. 3-4 mm dick) ausrollen. Auf Backpapier legen. Tomatensauce gleichmäßig verteilen, dabei einen Rand von ca. 1 cm frei lassen. Mozzarella in Stücke reißen und auf der Sauce verteilen.
  5. Backen: Pizza mit Backpapier auf das heiße Blech schieben. Auf der unteren Schiene 8 Minuten backen, dann für 2-3 Minuten auf die obere Schiene schieben, bis der Käse bräunt und der Rand goldbraun und knusprig ist.
  6. Verfeinern und servieren: Basilikumblätter auf die heiße Pizza zupfen. Mit 1 EL Olivenöl beträufeln. Mit einer scharfen Rolle in Stücke schneiden und sofort servieren.

Notes

Der Teig darf nicht zu weich sein – bei Bedarf einen Esslöffel Mehl mehr zugeben. Nicht zu viel Belag verwenden, sonst wird der Boden matschig. Der Ofen muss richtig heiß sein (mindestens 240°C). Das Blech immer mit vorheizen. Ruhezeit nicht überspringen. Für extra Knusprigkeit die Pizza nach der Hälfte der Zeit direkt auf den Ofenrost legen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück (von 4 pro P
  • Calories: 350400
  • Sugar: 46
  • Sodium: 600700
  • Fat: 1518
  • Saturated Fat: 57
  • Carbohydrates: 4045
  • Fiber: 23
  • Protein: 15

Keywords: selbstgemachte Pizza, Margherita, knusprig dünn, Pizzateig, italienisch, einfach, schnell

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