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Drei Äpfel. Nicht mehr, nicht weniger. Die letzte Tüte Milch war seit zwei Tagen abgelaufen, und der Besuch stand schon vor der Tür. Meine Schwester hatte angerufen – „Bin in zehn Minuten da, bringe die Kinder mit“ – und ich stand in der Küche und starrte in den fast leeren Kühlschrank. Sahne war noch da, ein paar Eier, Vanilleschoten, die ich mal teuer gekauft und dann vergessen hatte. Kalt wurde es mir nicht, aber die Panik stieg langsam. Was macht man aus fast nichts, das trotzdem nach einem echten Dessert aussieht?
Die Äpfel lagen in der Obstschale, etwas weicher als gestern, aber noch gut. Und dann kam mir der Gedanke: Vanilleeis selber machen – ohne Eismaschine, einfach mit der Hand gerührt – und dazu warme, zimtige Äpfel. Kein Plan, nur Bauchgefühl. Ehrlich gesagt, ich hatte noch nie selbst Eis gemacht. Aber die Kinder lieben Vanilleeis, und meine Schwester ist ein Fan von Apfelkompott. Also warum nicht beides kombinieren? Es roch schon nach Zimt und Geborgenheit, noch bevor ich überhaupt angefangen hatte.
Das Ergebnis? Dieses sahnige Vanilleeis mit warmem Apfelkompott ist seitdem mein Geheimtipp für spontane Gäste. Es ist nicht das perfekte, glatte Eis aus der Fabrik – nein, es hat kleine Eiskristalle, die auf der Zunge schmelzen, und die Vanille schmeckt so intensiv, dass man denkt, man hätte stundenlang gearbeitet. Das warme Kompott mit seinem süß-säuerlichen Aroma und der weichen Konsistenz ist der perfekte Kontrast. Seit diesem Abend mache ich das Rezept mindestens einmal im Monat. Es fühlt sich an, als hätte ich es schon immer gekannt.
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
Dieses Rezept ist nicht einfach nur ein Dessert – es ist eine kleine Auszeit vom Alltag. Ich habe es inzwischen dutzende Male gemacht, für die Familie, für Freunde, und einmal sogar für eine spontane Geburtstagsfeier. Jedes Mal war es ein Erfolg. Hier ist, warum es auch bei Ihnen garantiert gut ankommt:
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten haben Sie das Eis vorbereitet (die Kühlzeit nicht mitgerechnet, aber die macht die Arbeit für Sie). Perfekt, wenn der Besuch schon da ist oder Sie einfach Lust auf etwas Besonderes haben.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen keinen teuren Eismaschine oder exotische Zutaten. Sahne, Milch, Eier, Zucker, Vanille und Äpfel – das haben die meisten zu Hause. Wenn nicht, sind sie im nächsten Supermarkt schnell besorgt.
- Perfekt für jede Jahreszeit: Im Sommer kühlt das Eis erfrischend, im Winter wärmt das Kompott von innen. Es ist ein Dessert für alle Fälle.
- Garantiert ein Publikumsliebling: Kinder lieben die Süße und Cremigkeit, Erwachsene schätzen die feine Vanillenote und den Kontrast zum warmen Kompott. Ich habe noch niemanden getroffen, der nicht nach dem Rezept gefragt hat.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus kaltem, cremigem Vanilleeis und warmem, fruchtigem Apfelkompott ist einfach himmlisch. Es ist, als würde man eine Umarmung in einer Schüssel essen.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Einfachheit gepaart mit dem Wow-Effekt. Viele Rezepte für selbstgemachtes Eis sind kompliziert oder brauchen eine Eismaschine. Meine Version ist eine No-Churn-Variante, die trotzdem supercremig wird. Und das Kompott ist nicht einfach nur eingekochte Äpfel – ich gebe einen Hauch Zimt und einen Spritzer Zitrone dazu, das hebt den Geschmack auf ein ganz neues Level. Es ist comfort food, aber irgendwie auch elegant. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.
Was Sie an Zutaten brauchen
Die Zutatenliste ist kurz, aber jede Zutat spielt eine wichtige Rolle. Keine Sorge, Sie müssen nicht in den Feinkostladen rennen – alles ist im normalen Supermarkt erhältlich. Ich verrate Ihnen auch, worauf ich achte, damit das Ergebnis perfekt wird.
Für das Vanilleeis
- 500 ml Sahne (mindestens 30% Fett, je höher desto cremiger – ich nehme am liebsten die von Weihenstephan oder Landliebe)
- 250 ml Vollmilch (nicht fettarm, sonst wird das Eis zu wässrig)
- 100 g Zucker (feiner Haushaltszucker, aber auch Rohrzucker geht – dann wird das Eis etwas karamelliger)
- 1 Vanilleschote (das Mark wird ausgekratzt – das ist der Schlüssel zum intensiven Vanillegeschmack. Vanillezucker aus dem Tütchen reicht nicht, glauben Sie mir)
- 4 Eigelb (nur das Eigelb, das Eiweiß können Sie für einen anderen Zweck aufbewahren – vielleicht für einen Rhabarberkuchen mit Baiserhaube?)
- 1 Prise Salz (das klingt komisch, aber es hebt die Süße und die Vanillenote hervor – probieren Sie es aus)
Für das Apfelkompott
- 4 mittelgroße Äpfel (ich nehme am liebsten Boskop oder Elstar – sie sind säuerlich und werden beim Kochen schön weich. Golden Delicious sind zu süß und werden matschig)
- 2 EL Butter (für den Geschmack und die Cremigkeit – wer mag, kann auch Kokosöl nehmen)
- 2 EL Zucker (brauner Zucker gibt eine leichte Karamellnote, weißer Zucker ist neutraler)
- 1 TL Zimt (gemahlen, am besten Ceylon-Zimt – der ist milder und aromatischer)
- 1 Spritzer Zitronensaft (das verhindert, dass die Äpfel braun werden, und gibt eine frische Säure)
- 2 EL Wasser oder Apfelsaft (damit die Äpfel nicht anbrennen, ich nehme meist Apfelsaft für mehr Geschmack)
Ein Tipp zur Auswahl der Äpfel: Die Äpfel sollten reif, aber noch fest sein. Wenn sie schon mehlig sind, zerfallen sie im Kompott zu Brei – das ist nicht schlimm, aber dann haben Sie eher Apfelmus. Ich mag es, wenn noch kleine Stücke im Kompott sind. Und wenn Sie keine Vanilleschote haben, nehmen Sie 2 Päckchen Vanillezucker und lassen Sie den normalen Zucker um 20 g reduzieren. Es schmeckt nicht ganz so intensiv, aber immer noch gut!
Benötigte Küchengeräte
Sie brauchen keine Profi-Ausstattung für dieses Rezept. Ein paar einfache Küchenhelfer reichen völlig aus:
- Ein mittelgroßer Topf (für die Eismasse und das Kompott – ich verwende einen Edelstahltopf, aber jeder andere geht auch)
- Eine Schüssel (am besten aus Edelstahl oder Glas, die kältebeständig ist)
- Ein Schneebesen (zum Rühren der Eismasse – ein Handrührgerät ist auch okay, aber ich finde, mit der Hand wird die Masse luftiger)
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett (für die Äpfel und die Vanilleschote)
- Eine flache Auflaufform oder eine Kastenform (zum Einfrieren des Eises – je flacher, desto schneller gefriert es)
- Ein kleiner Topf oder eine Pfanne (für das Kompott)
Ein persönlicher Tipp: Wenn Sie keine Auflaufform haben, nehmen Sie eine leere Margarinedose oder einen Gefrierbeutel. Das Eis wird darin zwar nicht so schön geformt, aber der Geschmack leidet nicht. Und falls Sie eine Eismaschine besitzen – super, dann können Sie die Masse darin gefrieren lassen. Aber ehrlich gesagt, ich mache es meistens ohne, weil ich zu faul bin, die Maschine aus dem Schrank zu holen. Und es funktioniert trotzdem!
Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken. Ich zeige Ihnen jeden Schritt genau, damit nichts schiefgehen kann.
Schritt 1: Die Vanillemilch vorbereiten
Zuerst die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark mit dem Messerrücken herauskratzen. Die Milch in den Topf geben, das Vanillemark und die leere Schote dazugeben. Bei mittlerer Hitze erwärmen, aber nicht kochen lassen – die Milch soll nur heiß werden, nicht sprudeln. Das dauert etwa 5 Minuten. Rühren Sie ab und zu um, damit nichts anbrennt. Der Duft, der sich jetzt in der Küche ausbreitet, ist unglaublich – Vanille pur!
Schritt 2: Die Eigelb-Zucker-Mischung
Während die Milch warm wird, die Eigelb mit dem Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Das geht am besten mit dem Schneebesen, bis die Masse hellgelb und dickflüssig ist. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Sie sollten keine Zuckerkristalle mehr spüren, wenn Sie die Masse zwischen den Fingern reiben. Ein kleiner Tipp: Wenn die Eier kalt sind, wird die Masse nicht so schön schaumig – also lassen Sie die Eier vorher 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen.
Schritt 3: Die Eier an die Milch gewöhnen
Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Die heiße Milch langsam unter ständigem Rühren zur Eigelb-Mischung gießen. Nicht zu schnell, sonst gerinnen die Eier. Ich nehme eine Kelle Milch nach der anderen und rühre kräftig. Wenn Sie die ganze Milch auf einmal dazugeben, haben Sie am Ende Rührei mit Vanillegeschmack – das wollen wir nicht. Die Mischung sollte glatt und cremig sein.
Schritt 4: Die Eismasse kochen
Die gesamte Mischung zurück in den Topf geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen. Jetzt heißt es Geduld haben: Die Masse soll dicklich werden, aber nicht kochen. Sie erkennen den richtigen Moment, wenn die Creme am Löffel haften bleibt und Sie mit dem Finger eine Linie hindurchziehen können, die stehen bleibt. Das nennt man „Nappé“-Probe. Das dauert etwa 8-10 Minuten. Wenn Sie ein Küchenthermometer haben, sollte die Masse 82-84°C erreichen. Aber ehrlich, ich mache es immer nach Gefühl – und es klappt fast immer.
Schritt 5: Die Sahne unterheben
Den Topf vom Herd nehmen und die Vanilleschote entfernen (die können Sie übrigens nach dem Trocknen für Vanillezucker verwenden). Die Masse etwas abkühlen lassen, dann die Sahne unterrühren. Jetzt wird es cremig! Die Masse in eine Schüssel umfüllen und abgedeckt für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen. Ja, das ist der schwierigste Teil – das Warten. Aber glauben Sie mir, es lohnt sich.
Schritt 6: Das Eis gefrieren
Nach der Kühlzeit die Masse in die Auflaufform gießen und für 30 Minuten ins Gefrierfach stellen. Dann herausnehmen und mit der Gabel kräftig umrühren, um Eiskristalle zu zerkleinern. Das wiederholen Sie alle 30 Minuten für etwa 2-3 Stunden. Je öfter Sie rühren, desto cremiger wird das Eis. Wenn Sie das vergessen, wird es ein harter Block – aber immer noch lecker, nur nicht so schön cremig.
Schritt 7: Das Apfelkompott zubereiten
Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden (ca. 1 cm groß). Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen, die Apfelwürfel dazugeben und bei mittlerer Hitze 2 Minuten anbraten. Zucker, Zimt, Zitronensaft und Wasser (oder Apfelsaft) dazugeben und alles aufkochen. Die Hitze reduzieren und die Äpfel zugedeckt 10-12 Minuten köcheln lassen, bis sie weich sind, aber noch etwas Biss haben. Ab und zu umrühren. Das Kompott sollte nicht zu flüssig sein – wenn doch, einfach ohne Deckel 2 Minuten einkochen lassen.
Schritt 8: Servieren
Das Eis aus dem Gefrierfach nehmen und 5 Minuten bei Raumtemperatur antauen lassen, damit es sich leichter portionieren lässt. Das warme Apfelkompott in Schälchen geben, eine Kugel oder zwei vom Vanilleeis daraufsetzen und sofort servieren. Der Kontrast zwischen kalt und warm, cremig und fruchtig – das ist einfach perfekt.
Tipps & Tricks für das perfekte Ergebnis
Ich habe bei diesem Rezept einiges ausprobiert und auch ein paar Fehler gemacht. Hier sind meine besten Tipps, damit es bei Ihnen gleich beim ersten Mal klappt:
- Die Eismasse nicht kochen lassen: Das ist der häufigste Fehler. Wenn die Masse kocht, gerinnen die Eier, und Sie haben eine klumpige Creme. Lieber bei niedriger Hitze arbeiten und geduldig rühren. Wenn es doch passiert, können Sie die Masse durch ein feines Sieb passieren – das rettet die Textur, aber der Geschmack bleibt.
- Das Eis regelmäßig umrühren: Ich weiß, es ist lästig, alle 30 Minuten in die Küche zu laufen. Aber das ist der Schlüssel zur Cremigkeit. Stellen Sie sich einen Timer, dann vergessen Sie es nicht. Wenn Sie das Eis über Nacht stehen lassen, wird es hart – aber am nächsten Tag können Sie es 10 Minuten bei Raumtemperatur antauen lassen, dann wird es wieder cremiger.
- Die Äpfel nicht zu weich kochen: Ich mag es, wenn im Kompott noch kleine Stücke sind. Wenn Sie die Äpfel zu lange kochen, werden sie zu Mus. Das ist auch lecker, aber dann haben Sie eher Apfelmus. Für den Kontrast zum Eis sind Stücke schöner.
- Das Kompott warm servieren: Das ist der Clou! Das warme Kompott lässt das Eis leicht schmelzen, und die beiden Temperaturen verbinden sich zu einem himmlischen Geschmackserlebnis. Wenn das Kompott kalt ist, fehlt dieser Effekt.
Ein kleiner Fehler, der mir passiert ist: Ich habe einmal vergessen, die Vanilleschote zu entfernen, bevor ich die Sahne untergerührt habe. Das war nicht schlimm, aber beim Essen hatte man plötzlich eine harte Schote im Mund – nicht so angenehm. Also: Denken Sie daran, die Schote rauszufischen!
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist ein toller Grundstock, den Sie nach Herzenslust abwandeln können. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Vegan: Ersetzen Sie die Sahne durch Kokosmilch (vollfett) und die Milch durch Mandelmilch. Die Eigelb können Sie durch 2 EL Maisstärke ersetzen, die Sie in etwas kalter Mandelmilch anrühren und dann zur heißen Milch geben. Das Kompott bleibt gleich. Das Eis wird etwas weniger cremig, aber der Kokosgeschmack passt super zu den Äpfeln.
- Weniger Zucker: Reduzieren Sie den Zucker im Eis auf 60 g und im Kompott auf 1 EL. Die Äpfel bringen schon Süße mit. Oder verwenden Sie einen natürlichen Süßstoff wie Erythrit – aber testen Sie die Menge vorher, denn Erythrit ist weniger süß als Zucker.
- Andere Früchte: Statt Äpfeln können Sie Birnen, Pfirsiche oder Zwetschgen verwenden. Birnen werden etwas süßer, Zwetschgen säuerlicher. Im Herbst probiere ich gerne eine Variante mit Quitten – die müssen aber länger kochen. Und im Sommer? Da nehme ich frische Erdbeeren oder Himbeeren, die ich nur kurz erwärme, damit sie nicht zerfallen. Kombinieren Sie das mal mit einem cremigen Erdbeer-Blechkuchen – das ist ein Dessert-Buffet, das jeden umhaut!
- Gewürze: Im Kompott können Sie statt Zimt auch Kardamom, Sternanis oder eine Prise Nelkenpulver verwenden. Das gibt eine orientalische Note. Für das Eis können Sie das Mark einer zweiten Vanilleschote nehmen oder einen Schuss Rum dazugeben – aber dann wird es nichts für Kinder.
- Knusper-Topping: Streuen Sie vor dem Servieren gehackte Mandeln oder Walnüsse über das Dessert. Oder zerbröseln Sie einen Rhabarber-Streuselkuchen und geben Sie die Brösel darüber – das gibt einen tollen Crunch.
Servier- und Aufbewahrungstipps
Dieses Dessert schmeckt am besten frisch zubereitet, aber Sie können Eis und Kompott auch gut vorbereiten.
Servieren: Das Eis direkt aus dem Gefrierfach nehmen und 5 Minuten antauen lassen. Das Kompott kurz vor dem Servieren erwärmen. Ich serviere das Dessert am liebsten in kleinen Glasschälchen oder Weckgläsern – das sieht hübsch aus und die Gäste sehen die Schichten. Dazu passt ein Löffel geschlagene Sahne oder ein Klecks Joghurt. Wenn Sie möchten, können Sie auch einen Schuss Ahornsirup oder Honig darüber träufeln.
Aufbewahrung: Das Eis hält sich im Gefrierfach in einem gut verschlossenen Behälter etwa 2 Wochen. Aber ehrlich gesagt, bei uns ist es meistens nach 2 Tagen weg. Das Kompott können Sie im Kühlschrank in einem Glas mit Deckel bis zu 5 Tage aufbewahren. Vor dem Servieren einfach kurz in der Mikrowelle oder im Topf erwärmen.
Einfrieren des Kompotts: Das Kompott lässt sich auch einfrieren. Füllen Sie es in Gefrierbeutel oder -dosen und frieren Sie es für bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen oder direkt im Topf erwärmen. Das ist praktisch, wenn Sie mal eine größere Menge Äpfel haben.
Ein Tipp zur Haltbarkeit: Das Eis wird mit der Zeit etwas härter, weil sich Eiskristalle bilden. Wenn Sie es nach ein paar Tagen essen, lassen Sie es 10-15 Minuten bei Raumtemperatur stehen, dann wird es wieder cremiger. Und keine Sorge, wenn das Kompott nach ein paar Tagen etwas flüssiger wird – das liegt an der Feuchtigkeit der Äpfel. Einfach kurz aufkochen, dann wird es wieder fester.
Nährwertinformationen & gesundheitliche Vorteile
Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich achte schon darauf, was ich esse. Dieses Dessert ist ein Genussmittel, aber es hat auch ein paar positive Seiten. Hier die ungefähren Nährwerte pro Portion (eine Kugel Eis mit 2 EL Kompott):
| Nährwert | Pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ca. 320 kcal |
| Fett | 22 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 14 g |
| Kohlenhydrate | 28 g |
| davon Zucker | 24 g |
| Eiweiß | 5 g |
| Ballaststoffe | 2 g |
Die Äpfel liefern Ballaststoffe und Vitamin C, die Sahne und Eier enthalten Calcium und Eiweiß. Vanille hat übrigens eine beruhigende Wirkung – das ist zumindest das, was ich gelesen habe. Ob es stimmt? Ich weiß es nicht, aber ich fühle mich nach einer Portion auf jeden Fall besser. Wenn Sie auf die Kalorien achten, nehmen Sie einfach eine kleinere Portion oder tauschen Sie die Sahne gegen eine leichtere Variante (aber dann wird das Eis nicht so cremig).
Für Allergiker: Dieses Rezept enthält Milchprodukte, Eier und Gluten (wenn Sie das Kompott mit Mehl andicken – ich mache es ohne). Wenn Sie laktoseintolerant sind, verwenden Sie laktosefreie Sahne und Milch. Die Eier können Sie durch die oben genannte vegane Variante ersetzen.
Fazit
Dieses sahnige Vanilleeis mit warmem Apfelkompott ist mehr als nur ein Dessert – es ist eine Erinnerung an den Abend, als ich aus drei Äpfeln und einem Kühlschrank voller Reste etwas Zauberhaftes gezaubert habe. Es ist einfach, schnell und trotzdem beeindruckend. Perfekt für spontane Gäste, gemütliche Abende oder wenn Sie sich einfach mal etwas Gutes tun wollen.
Ich liebe es, weil es so wandelbar ist. Mal mit Birnen, mal mit Zimt, mal mit einem Schuss Rum – jedes Mal schmeckt es ein bisschen anders, aber immer gut. Probieren Sie es aus, und passen Sie es an Ihren Geschmack an. Vielleicht mögen Sie mehr Zimt? Oder weniger Zucker? Oder ein Topping aus gerösteten Nüssen? Experimentieren Sie – das ist das Schöne am Kochen.
Haben Sie das Rezept ausprobiert? Oder haben Sie eine eigene Variante? Schreiben Sie es mir in die Kommentare – ich bin gespannt, was Sie daraus gemacht haben! Und wenn Ihnen das Rezept gefällt, teilen Sie es mit Ihren Freunden. Denn gutes Essen sollte man teilen, oder?
Bis zum nächsten Mal – und denken Sie daran: Aus drei Äpfeln kann Großes entstehen!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich das Eis auch ohne Eier machen?
Ja, klar! Für eine ei-freie Version können Sie die Eigelb durch 2 EL Maisstärke ersetzen. Die Stärke mit etwas kalter Milch anrühren und dann zur heißen Milch geben. Das Eis wird etwas weniger cremig, aber immer noch lecker. Oder Sie probieren die vegane Variante mit Kokosmilch – die funktioniert auch ohne Eier.
Muss ich das Eis wirklich alle 30 Minuten umrühren?
Es ist nicht zwingend notwendig, aber es macht einen großen Unterschied. Wenn Sie nicht umrühren, wird das Eis hart und hat große Eiskristalle. Durch das Rühren werden die Kristalle zerkleinert, und das Eis wird cremig. Wenn Sie keine Zeit haben, lassen Sie es einfach über Nacht gefrieren und lassen Sie es vor dem Servieren 10-15 Minuten antauen.
Kann ich das Apfelkompott auch mit anderen Früchten machen?
Ja, auf jeden Fall! Birnen, Pfirsiche, Zwetschgen oder sogar Quitten eignen sich hervorragend. Passen Sie die Kochzeit an: Birnen brauchen etwa 8 Minuten, Pfirsiche 5 Minuten, Zwetschgen 10 Minuten. Für eine sommerliche Variante probieren Sie es mit frischen Blaubeeren – die werden nur kurz erwärmt, damit sie nicht zerfallen.
Wie lange hält sich das Eis im Gefrierfach?
In einem gut verschlossenen Behälter hält sich das Eis etwa 2 Wochen. Nach ein paar Tagen wird es etwas härter, aber das ist normal. Lassen Sie es einfach vor dem Servieren etwas antauen. Wenn Sie es länger aufbewahren möchten, können Sie es auch in Portionen einfrieren – zum Beispiel in Silikonförmchen für Eis am Stiel.
Kann ich das Rezept auch für eine größere Menge verdoppeln?
Ja, das Verdoppeln funktioniert problemlos. Achten Sie nur darauf, dass Sie einen größeren Topf verwenden, damit die Masse nicht überkocht. Die Kochzeit bleibt gleich. Und beim Umrühren im Gefrierfach brauchen Sie vielleicht etwas mehr Zeit, weil die Masse größer ist. Aber das Ergebnis wird genauso gut.
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Sahniges Vanilleeis mit warmem Apfelkompott – einfaches Rezept
Ein einfaches, aber beeindruckendes Dessert aus selbstgemachtem Vanilleeis (ohne Eismaschine) und warmem, zimtigem Apfelkompott. Perfekt für spontane Gäste oder gemütliche Abende.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 4 Stunden 50 Minuten (inkl. Kühl- und Gefrierzeit)
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 500 ml Sahne (mindestens 30 % Fett)
- 250 ml Vollmilch
- 100 g Zucker
- 1 Vanilleschote
- 4 Eigelb
- 1 Prise Salz
- 4 mittelgroße Äpfel (z. B. Boskop oder Elstar)
- 2 EL Butter
- 2 EL Zucker (braun oder weiß)
- 1 TL Zimt (gemahlen)
- 1 Spritzer Zitronensaft
- 2 EL Wasser oder Apfelsaft
Instructions
- Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Milch mit Vanillemark und -schote in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen (nicht kochen), etwa 5 Minuten.
- Eigelb mit Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen, bis die Masse hellgelb und dickflüssig ist (ca. 3–4 Minuten).
- Die heiße Milch langsam unter ständigem Rühren zur Eigelb-Mischung gießen.
- Die gesamte Mischung zurück in den Topf geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Creme dicklich wird und am Löffel haften bleibt (Nappé-Probe, ca. 8–10 Minuten). Nicht kochen lassen.
- Topf vom Herd nehmen, Vanilleschote entfernen. Masse etwas abkühlen lassen, dann die Sahne unterrühren. In eine Schüssel umfüllen und abgedeckt mindestens 4 Stunden (besser über Nacht) in den Kühlschrank stellen.
- Die gekühlte Masse in eine flache Auflaufform gießen und für 30 Minuten ins Gefrierfach stellen. Dann mit einer Gabel kräftig umrühren, um Eiskristalle zu zerkleinern. Dies alle 30 Minuten für 2–3 Stunden wiederholen.
- Für das Kompott: Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Butter in einem kleinen Topf schmelzen, Apfelwürfel darin 2 Minuten anbraten. Zucker, Zimt, Zitronensaft und Wasser/Apfelsaft zugeben, aufkochen, dann zugedeckt bei niedriger Hitze 10–12 Minuten köcheln lassen, bis die Äpfel weich sind, aber noch Biss haben.
- Eis vor dem Servieren 5 Minuten bei Raumtemperatur antauen lassen. Warmes Apfelkompott in Schälchen geben, Eis daraufsetzen und sofort servieren.
Notes
Die Eismasse nicht kochen lassen, sonst gerinnen die Eier. Das Eis regelmäßig umrühren für eine cremige Konsistenz. Das Kompott warm servieren für den perfekten Kontrast. Vanilleschote vor dem Unterrühren der Sahne entfernen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Kugel Eis mit 2 EL
- Calories: 320
- Sugar: 24
- Sodium: 0.1
- Fat: 22
- Saturated Fat: 14
- Carbohydrates: 28
- Fiber: 2
- Protein: 5
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