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Es gab einmal ein kleines Café in der Seitenstraße neben meiner alten Wohnung in Berlin-Neukölln, das ein Zucchini-Käse-Brot backte, das mich regelrecht umgehauen hat. “Café Einundzwanzig” hieß der Laden – ein winziger Raum mit nur drei Tischen und einer Theke, die immer leicht klebrig vom Honig war. Jeden Donnerstag, pünktlich um elf, holte ich mir eine dicke Scheibe davon. Es war herzhaft, saftig, mit einer goldenen Kruste und diesen winzigen Stücken Walnuss, die so schön knackten. Dann, eines Morgens, war der Laden einfach zu. Einfach so. Kein Zettel, keine Erklärung. Nur ein leeres Schaufenster und ich stand davor, total enttäuscht. Nach etwa zwölf Versuchen – und ich übertreibe nicht, die ersten waren echt trocken – habe ich es endlich geknackt. Dieses saftige Zucchini-Käse-Walnuss Brot hier ist das Ergebnis. Es ist nicht nur eine Kopie, es ist besser geworden. Ehrlich.
Warum Sie Dieses Rezept Lieben Werden
Dieses Brot ist mein absoluter Geheimtipp für alle, die denken, herzhaftes Gebäck sei kompliziert oder zeitaufwendig. Es kommt in unter 30 Minuten in den Ofen – und ich rede von reiner Arbeitszeit, nicht von stundenlangem Warten. Das ist der Grund, warum es bei mir fast jede Woche auf den Tisch kommt.
- Schnell & Unkompliziert: Von der Idee bis zum Ofen vergehen keine 30 Minuten. Perfekt für spontane Gäste oder wenn dich der Heißhunger auf etwas Herzhaftes packt.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder Spezialmehle. Alles, was du brauchst, hast du wahrscheinlich schon im Haus – oder kannst es in jedem Supermarkt kaufen.
- Der perfekte Allrounder: Ob zum Frühstück, als Snack fürs Büro, zum Picknick oder als Beilage zur Suppe – dieses Brot macht überall eine gute Figur.
- Garantiert saftig: Das Geheimnis ist die Kombination aus geraspelter Zucchini und geschmolzenem Käse. Das Brot bleibt tagelang saftig, ohne matschig zu werden.
- Ein echter Publikumsliebling: Selbst Kinder, die sonst kein Gemüse anrühren, essen hier gerne eine zweite Scheibe. Der Käse macht den Unterschied.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Viele Zucchini-Brote sind entweder zu nass oder zu trocken. Dieses hier ist genau richtig. Ich habe wochenlang mit dem Verhältnis von Mehl zu Zucchini gespielt, bis die Textur einfach stimmig war. Und die Walnüsse? Die sind nicht nur Deko. Sie geben dem Brot diesen unwiderstehlichen Crunch, der es von einem einfachen Käsebrot zu etwas Besonderem macht. Es ist dieses Gefühl, wenn man reinbeißt und erst die weiche, saftige Krume und dann die knackigen Nüsse spürt. Einfach himmlisch.
Zutaten, die Sie Brauchen
Für dieses saftige Zucchini-Käse-Walnuss Brot greife ich auf eine Handvoll Grundzutaten zurück, die zusammen ein echtes Geschmackserlebnis ergeben. Die Mischung ist simpel, aber durchdacht.
Für den Teig
- 250 g Zucchini (etwa 1 mittelgroße): Die Zucchini ist der Star. Sie sorgt für die enorme Saftigkeit. Ich wasche sie nur und raspel sie grob – die Schale bleibt dran, das gibt Farbe und Ballaststoffe. Wichtig: Die geraspelte Zucchini nicht ausdrücken! Die Feuchtigkeit brauchen wir.
- 300 g Mehl (Typ 405 oder 550): Das klassische Weizenmehl gibt dem Brot die nötige Struktur. Ich habe es auch schon mit Dinkelmehl (Typ 630) gemacht, das schmeckt noch etwas nussiger.
- 2 TL Backpulver: Für die schöne Lockerheit. Kein Hefe-Kram, kein Warten – Backpulver ist unser Freund für den schnellen Erfolg.
- 1/2 TL Natron: Das Natron reagiert mit der Säure des Käses und sorgt für eine besonders feine Porung und eine goldbraune Kruste. Ein kleiner Trick aus der Profi-Küche.
- 1 TL Salz: Unverzichtbar, um den Geschmack zu heben. Ich nehme feines Meersalz.
- 1/2 TL schwarzer Pfeffer: Eine leichte Schärfe, die wunderbar mit dem Käse harmoniert. Frisch gemahlen ist am besten.
- 3 Eier (Größe M): Sie binden den Teig und geben ihm Halt. Die Eier sollten Zimmertemperatur haben, dann verbinden sie sich besser mit den anderen Zutaten.
- 100 ml neutrales Öl (z. B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl): Das Öl macht das Brot schön mürbe und saftig. Olivenöl wäre auch möglich, aber das gibt einen sehr dominanten Eigengeschmack.
- 100 g geriebener Gouda (oder Emmentaler): Der Klassiker! Er schmilzt wunderbar und gibt dem Brot seinen herzhaften Charakter. Greif zur jungen oder mittelalten Variante, die schmilzt am besten.
- 80 g Walnüsse (gehackt): Sie bringen den Crunch. Ich hacke sie nicht zu fein, ein paar größere Stücke sind toll. Röste sie vorher kurz in der Pfanne an – das intensiviert das Aroma enorm.
Für die Kruste (optional)
- 2 EL geriebener Parmesan: Zum Bestreuen vor dem Backen. Das gibt eine extra knusprige, goldene Kruste. Unbedingt probieren!
Ein paar Anmerkungen zu den Zutaten: Wenn du keinen Gouda magst, nimm Emmentaler, Bergkäse oder einen würzigen Cheddar. Für eine vegetarische Variante ist das Rezept ohnehin geeignet. Achte bei den Walnüssen darauf, dass sie frisch sind – alte Nüsse schmecken schnell ranzig. Ich kaufe meine Nüsse immer in kleinen Mengen und lagere sie kühl. Wenn du magst, kannst du auch einen Teil des Mehls durch Vollkornmehl ersetzen, aber dann wird das Brot etwas kompakter. Für den ersten Versuch empfehle ich, beim klassischen Mehl zu bleiben.
Benötigte Küchengeräte
Für dieses Rezept brauchst du keine ausgefallene Profi-Ausstattung. Die meisten Dinge hast du garantiert in deiner Küche. Ich bin selbst kein Fan von tausend Spezialgeräten.
- Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge): Die klassische Form für dieses Brot. Eine aus Metall leitet die Hitze am besten und gibt eine schöne Kruste. Silikonformen sind auch okay, aber das Brot wird dann oft etwas blasser.
- Backpapier: Ein Muss! Damit klebt nichts fest und die Reinigung ist ein Kinderspiel.
- Eine große Rührschüssel: Für den Teig. Nichts Besonderes, eine einfache Schüssel reicht.
- Eine Küchenreibe: Zum Raspeln der Zucchini. Eine grobe Reibe ist perfekt. Eine Küchenmaschine mit Raspelscheibe tut es natürlich auch, aber ich finde, von Hand raspeln ist entspannter.
- Ein Schneebesen oder eine Gabel: Zum Verquirlen der Eier. Ein Handrührgerät ist nicht nötig, der Teig wird nur kurz verrührt.
- Ein Messer und ein Schneidebrett: Zum Hacken der Walnüsse.
Mein Tipp: Wenn du keine Kastenform hast, kannst du den Teig auch in eine Muffinform füllen und Mini-Zucchini-Brötchen backen. Die Backzeit verkürzt sich dann auf etwa 20–25 Minuten. Einfach genial für die Lunchbox!
Zubereitung: So Wird’s Gemacht
Los geht’s! Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeig dir Schritt für Schritt, wie dieses saftige Zucchini-Käse-Walnuss Brot gelingt. Versprochen, nach dem fünften Mal machst du es im Schlaf.
- Den Ofen vorheizen und die Form vorbereiten. Heize deinen Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege deine Kastenform mit Backpapier aus – oder fette sie gut ein und bestäube sie mit Mehl. Ich schwöre auf Backpapier, das erspart mir das ganze Gekratze hinterher.
- Die Zucchini raspeln. Wasche die Zucchini und rasple sie grob. Drücke sie nicht aus! Das ist der häufigste Fehler. Die Feuchtigkeit bleibt im Teig und macht ihn später schön saftig. Stelle die geraspelte Zucchini erstmal zur Seite.
- Die Walnüsse vorbereiten. Hacke die Walnüsse grob. Gib sie in eine kleine, trockene Pfanne und röste sie bei mittlerer Hitze etwa 2-3 Minuten, bis sie duften. Achtung, sie verbrennen schnell! Lass sie kurz abkühlen.
- Die trockenen Zutaten vermischen. Gib in eine große Schüssel das Mehl, das Backpulver, das Natron, das Salz und den Pfeffer. Verquirle alles kurz mit einem Schneebesen, damit sich die Triebmittel gleichmäßig verteilen.
- Die feuchten Zutaten verrühren. In einer zweiten Schüssel verquirlst du die Eier mit dem Öl, bis eine glatte Masse entsteht. Es muss nicht schaumig sein, einfach nur gut vermischt.
- Alles zusammenfügen. Gieße die Eier-Öl-Mischung zu den trockenen Zutaten. Rühre alles nur so lange, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht überrühren! Ein paar Klümpchen sind völlig in Ordnung. Sonst wird das Brot zäh.
- Die Stars unterheben. Jetzt kommen die geraspelte Zucchini, der geriebene Gouda und die abgekühlten Walnüsse dazu. Hebe alles vorsichtig mit einem Teigschaber oder einem großen Löffel unter, bis sich alles gleichmäßig verteilt hat. Der Teig ist jetzt recht feucht und schwer – das ist genau richtig so.
- Ab in die Form. Fülle den Teig in die vorbereitete Kastenform und streiche die Oberfläche glatt. Wenn du magst, streust du jetzt den geriebenen Parmesan darüber. Das gibt eine wunderbar knusprige Kruste.
- Backen, backen, backen. Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe das Brot für 45–55 Minuten. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen ab. Nach etwa 40 Minuten solltest du die Stäbchenprobe machen: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte des Brotes. Wenn kein feuchter Teig mehr daran kleben bleibt, ist es fertig. Die Oberfläche sollte goldbraun und schön aufgegangen sein.
- Auskühlen lassen. Nimm das Brot aus dem Ofen und lass es für 10 Minuten in der Form ruhen. Dann hebst du es vorsichtig mit dem Backpapier aus der Form und lässt es auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Das ist der schwerste Teil – das Aroma entfaltet sich erst richtig, wenn es ganz kalt ist. Aber ich versteh dich, wenn du schon mal eine warme Ecke probierst. Hab ich auch gemacht!
Tipps & Tricks für das Perfekte Brot
Ich hab in den vielen Testdurchläufen einiges gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit dein saftiges Zucchini-Käse-Walnuss Brot jedes Mal gelingt.
- Die Zucchini nicht ausdrücken! Das kann ich nicht oft genug sagen. Die ganze Flüssigkeit bleibt im Brot und macht es saftig. Wenn du die Zucchini ausdrückst, wird das Brot trocken. Vertrau mir, ich hab diesen Fehler gemacht.
- Nicht überrühren. Sobald das Mehl mit der Flüssigkeit in Kontakt kommt, entwickelt sich das Gluten. Rührst du zu lange, wird das Brot zäh und schwer. Ein paar Klümpchen sind okay. Lieber einmal zu wenig rühren als einmal zu viel.
- Die Stäbchenprobe ist dein Freund. Jeder Ofen ist anders. Mein alter Ofen hat 50 Minuten gebraucht, mein neuer nur 45. Verlass dich nicht blind auf die Zeit, sondern mach die Probe. Ein Holzspieß oder ein dünnes Messer tut es auch.
- Walnüsse anrösten. Das ist kein Muss, aber ein echtes Upgrade. Durch das kurze Anrösten werden die Nüsse aromatischer und knackiger. Sie schmecken dann nicht mehr so “mehlig”.
- Die richtige Kastenform. Eine dunkle Metallform leitet die Hitze besser und gibt eine schönere Kruste. Wenn du eine helle oder Glasform hast, kann die Backzeit etwas länger sein.
- Geduld beim Abkühlen. Ich weiß, es riecht unglaublich. Aber wenn du das Brot warm anschneidest, zerfällt es leicht. Lass es komplett auskühlen, dann bekommst du saubere Scheiben. Am nächsten Tag schmeckt es sogar noch besser, wenn die Aromen durchgezogen sind.
Variationen & Abwandlungen
Dieses Rezept ist eine wunderbare Basis, die du nach Lust und Laune anpassen kannst. Ich hab schon einige Varianten ausprobiert, und fast alle waren ein voller Erfolg.
- Vegetarisch mit Feta und Sonnenblumenkernen: Ersetze den Gouda durch 150 g zerbröselten Feta und die Walnüsse durch geröstete Sonnenblumenkerne. Das gibt eine mediterrane Note und ist herrlich würzig.
- Schärfere Variante: Gib eine halbe, fein gehackte rote Chilischote oder einen Teelöffel Chiliflocken mit in den Teig. Zusammen mit dem Käse und den Walnüssen ist das ein echter Geschmacksbooster. Perfekt für alle, die es etwas pikant mögen.
- Käse-Kräuter-Brot: Statt Walnüssen nimmst du 80 g getrocknete Tomaten (fein gehackt) und gibst einen Bund frische Kräuter dazu, z. B. Petersilie, Schnittlauch und Basilikum. Das Brot schmeckt dann sommerlich frisch.
- Glutenfreie Option: Ersetze das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 Austausch). Achte darauf, dass die Mischung bereits Backpulver oder Xanthan enthält. Die Konsistenz wird etwas bröseliger, aber es schmeckt trotzdem fantastisch.
- Low-Carb Variante: Für eine kohlenhydratärmere Version kannst du das Mehl durch gemahlene Mandeln ersetzen. Verwende dann aber nur 200 g Mandeln und füge einen zusätzlichen Esslöffel Flohsamenschalen hinzu, um die Bindung zu verbessern.
Meine persönliche Lieblingsvariation: Ich habe einmal statt Walnüssen geröstete Haselnüsse genommen und den Gouda durch würzigen Bergkäse ersetzt. Dazu kam noch ein Teelöffel Thymian. Das war so unglaublich aromatisch, dass ich es jetzt fast genauso oft mache wie das Original. Probier einfach aus, was dir schmeckt!
Servier- und Aufbewahrungstipps
Dieses Brot ist ein echtes Multitalent. Du kannst es pur genießen, als Beilage servieren oder sogar toasten. Hier sind meine besten Ideen.
Servieren
Am besten schmeckt das Brot komplett ausgekühlt bei Zimmertemperatur. Ich serviere es gerne einfach so, in dicke Scheiben geschnitten. Es passt aber auch wunderbar zu einer herzhaften Suppe, wie einer Kürbissuppe oder einer klaren Gemüsebrühe. Oder du toastest die Scheiben kurz im Toaster oder in der Pfanne mit etwas Butter – dann wird die Kruste noch knuspriger und der Käse innen schmilzt leicht. Ein absoluter Traum! Zum Frühstück mit etwas Frischkäse oder Kräuterbutter ist es auch ein Genuss.
Aufbewahren
Das Brot bleibt in einem luftdichten Behälter oder gut in Frischhaltefolie gewickelt bei Raumtemperatur etwa 3–4 Tage frisch. Durch die Zucchini bleibt es schön saftig. Im Kühlschrank wird es schneller trocken, also lieber nicht da reinlegen.
Einfrieren
Dieses Brot lässt sich hervorragend einfrieren! Wickle es komplett ausgekühlt in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält es sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auspacken und auftauen lassen. Du kannst auch einzelne Scheiben einfrieren und sie bei Bedarf im Toaster auftauen. Perfekt für den schnellen Snack zwischendurch!
Mein Tipp: Die Aromen entwickeln sich über Nacht. Am zweiten Tag schmeckt das Brot oft noch besser, weil sich der Käse- und Nussgeschmack intensiviert hat. Wenn du es also am Vortag backst, bist du für den nächsten Tag bestens gerüstet.
Nährwertangaben & Gesundheitliche Vorteile
Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich achte schon darauf, was ich esse. Dieses Brot ist nicht nur lecker, es hat auch einige gesundheitliche Vorteile. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Scheibe (bei 12 Scheiben):
| Nährwert | Pro Scheibe (ca.) |
|---|---|
| Kalorien | 220 kcal |
| Fett | 14 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 3 g |
| Kohlenhydrate | 18 g |
| davon Zucker | 2 g |
| Ballaststoffe | 2 g |
| Eiweiß | 8 g |
Warum ist das Brot eine gute Wahl? Die Zucchini ist kalorienarm und liefert Vitamin C sowie Kalium. Walnüsse sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die gut fürs Herz sind. Der Käse liefert wertvolles Calcium und Eiweiß. Ja, es hat Fett, aber es sind größtenteils ungesättigte Fettsäuren aus den Nüssen und dem Öl. Es ist ein herzhafter Snack, der satt macht und Energie liefert, ohne dass man sich aufgebläht fühlt. Perfekt für alle, die mal etwas anderes als süße Kuchen wollen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich das Brot auch ohne Walnüsse machen?
Ja, auf jeden Fall. Du kannst die Walnüsse einfach weglassen oder durch andere Nüsse wie Haselnüsse, Mandeln oder Pekannüsse ersetzen. Auch Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne sind eine tolle Alternative.
Warum ist mein Brot innen noch feucht?
Das kann passieren, wenn die Backzeit zu kurz war oder die Zucchini zu viel Wasser abgegeben hat. Achte darauf, die Zucchini nicht auszudrücken, aber auch nicht zu grob zu raspeln. Wenn das Brot nach der Stäbchenprobe noch feucht ist, backe es noch 5-10 Minuten länger und decke es bei Bedarf mit Alufolie ab, damit es nicht zu dunkel wird.
Kann ich den Käse durch eine vegane Alternative ersetzen?
Ja, das funktioniert. Verwende einen veganen Reibekäse, der gut schmilzt. Achte darauf, dass er genug Geschmack hat. Ich habe es schon mit einer veganen Mozzarella-Alternative probiert, das war okay, aber nicht ganz so aromatisch. Ein veganer Parmesan zum Bestreuen ist auch eine gute Idee.
Muss ich die Zucchini schälen?
Nein, das ist nicht nötig. Die Schale der Zucchini ist dünn, essbar und enthält viele Ballaststoffe. Sie gibt dem Brot auch eine schöne grüne Farbe. Ich wasche die Zucchini nur gründlich und rasple sie mit Schale.
Kann ich das Brot auch in einer anderen Form backen?
Ja, du kannst den Teig auch in einer Muffinform (dann 20-25 Minuten backen) oder in einer kleinen Springform (ca. 40 Minuten) backen. Passe einfach die Backzeit an und mach die Stäbchenprobe. Mini-Brote sind auch toll zum Verschenken!
Fazit: Dieses Brot Müsst Ihr Probieren
Dieses saftige Zucchini-Käse-Walnuss Brot ist für mich der Beweis, dass die besten Rezepte oft aus einer kleinen Obsession entstehen. Es ist schnell gemacht, unglaublich vielseitig und schmeckt einfach jedem – wirklich jedem. Ich liebe es, wie die herzhafte Note des Käses mit dem nussigen Crunch der Walnüsse und der unaufdringlichen Frische der Zucchini harmoniert. Es ist kein “gesundes” Brot, das man nur isst, weil man muss. Es ist ein Brot, das man isst, weil es einfach verdammt gut schmeckt. Und wenn du dann noch die erste Scheibe siehst, mit dieser goldbraunen Kruste und den grünen Sprenkeln, wirst du verstehen, warum ich so begeistert bin.
Also, trau dich! Probier es aus. Back es für dich, für deine Familie oder für die nächste Einladung. Und wenn du es abwandelst – mit anderen Nüssen, mehr Kräutern oder einer Prise Chili – dann lass es mich wissen! Ich bin gespannt auf deine Kreationen. Hinterlasse gerne einen Kommentar unter dem Rezept oder tagge mich in deinen Bildern. Ich freue mich riesig darauf, deine Version von diesem Brot zu sehen. Viel Spaß beim Backen und lass es dir schmecken!
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Saftiges Zucchini-Käse-Walnuss Brot: Einfaches 30-Minuten Rezept
Dieses herzhafte Brot ist schnell zubereitet, bleibt tagelang saftig und begeistert mit einer perfekten Balance aus Zucchini, geschmolzenem Käse und knackigen Walnüssen. Ideal als Snack, Beilage oder Frühstück.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 45–55 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 10 Minuten
- Yield: 12 Scheiben 1x
- Category: Herzhaftes Gebäck
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Zucchini (etwa 1 mittelgroße)
- 300 g Mehl (Typ 405 oder 550)
- 2 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron
- 1 TL Salz
- 1/2 TL schwarzer Pfeffer
- 3 Eier (Größe M)
- 100 ml neutrales Öl (z. B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
- 100 g geriebener Gouda (oder Emmentaler)
- 80 g Walnüsse (gehackt)
- 2 EL geriebener Parmesan (optional, für die Kruste)
Instructions
- Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge) mit Backpapier auslegen oder einfetten und mit Mehl bestäuben.
- Die Zucchini waschen und grob raspeln. Nicht ausdrücken! Die geraspelte Zucchini beiseitestellen.
- Die Walnüsse grob hacken und in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten rösten, bis sie duften. Abkühlen lassen.
- In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Pfeffer mit einem Schneebesen kurz vermischen.
- In einer zweiten Schüssel die Eier mit dem Öl verquirlen, bis eine glatte Masse entsteht.
- Die Eier-Öl-Mischung zu den trockenen Zutaten geben und nur so lange verrühren, bis kein Mehl mehr sichtbar ist. Nicht überrühren! Ein paar Klümpchen sind in Ordnung.
- Die geraspelte Zucchini, den geriebenen Gouda und die abgekühlten Walnüsse vorsichtig unterheben, bis alles gleichmäßig verteilt ist.
- Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und die Oberfläche glatt streichen. Nach Wunsch mit geriebenem Parmesan bestreuen.
- Das Brot auf der mittleren Schiene 45–55 Minuten backen. Nach etwa 40 Minuten die Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in die Mitte stecken – bleibt kein feuchter Teig kleben, ist es fertig. Die Oberfläche sollte goldbraun sein.
- Das Brot 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann mit dem Backpapier aus der Form heben und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Notes
Die Zucchini nicht ausdrücken – die Feuchtigkeit sorgt für Saftigkeit. Nicht überrühren, sonst wird das Brot zäh. Die Stäbchenprobe ist zuverlässiger als die Backzeit. Walnüsse vor dem Hacken kurz anrösten für mehr Aroma. Das Brot am besten komplett auskühlen lassen, bevor es angeschnitten wird – am nächsten Tag schmeckt es noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Scheibe
- Calories: 220
- Sugar: 2
- Sodium: 0.4
- Fat: 14
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 18
- Fiber: 2
- Protein: 8
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