Geschrieben von

Emily Rodriguez

Veröffentlicht

Saftiger Zwetschgenkuchen mit Streuseln – Bestes Herbstrezept

Fertig in 75 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Medium

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Das fünfte Mal in vierzehn Tagen stand ich wieder in der Küche, und diesmal roch es nicht nach Zimt und Zwetschgen, sondern nach verbrannten Streuseln. Irgendwas stimmte mit der Butter-Zucker-Menge nicht – zu wenig Fett, und die Krümel wurden zu Mehlklumpen, die auf der Kruste verkohlten, bevor der Teig überhaupt durch war. Meine Nachbarin hatte am Telefon gelacht, als ich ihr gestand, dass ich den Kuchen schon wieder machte. „Du bist besessen”, sagte sie. Vielleicht. Aber als ich dann endlich – beim sechsten Versuch – diesen perfekten Bissen hatte: saftiger Teig, weiche, leicht säuerliche Zwetschgen und eine goldbraune Streuselschicht, die beim Reinbeißen richtig knirschte… da wusste ich, dass ich ihn gefunden hatte. Den Kuchen, den ich jedes Jahr im Spätsommer mindestens zehnmal backen werde. Es ist nicht einfach irgendein Zwetschgenkuchen. Es ist der, der nach mehr schmeckt, kaum aus der Form will, bevor er ausgekühlt ist, und der bei jeder Kaffeetafel innerhalb von Minuten verschwindet. Ehrlich, ich hab ihn schon dreimal in einer Woche gebacken – für mich allein. Und es war jedes Mal richtig.

Warum du diesen saftigen Zwetschgenkuchen mit Streuseln lieben wirst

Dieser Kuchen ist nicht nur ein weiteres Rezept in deiner Sammlung. Er ist der Kuchen, den du jedes Jahr im Herbst wieder backen wirst, weil er einfach alles richtig macht. Ich habe so viele Versionen probiert – zu trocken, zu süß, die Streusel zu hart – aber diese hier ist die, bei der ich immer wieder lande.

  • Saftig und locker: Der Rührteig mit etwas Joghurt bleibt tagelang feucht, ohne matschig zu werden. Perfekt, wenn du den Kuchen am nächsten Tag noch genießen willst.
  • Knusprige Streusel: Die Kombination aus kalter Butter, Zucker und Mehl ergibt diese unwiderstehlich knusprige Schicht, die beim Backen goldbraun wird und beim Abkühlen leicht bröselt.
  • Zimt – die geheime Waffe: Nicht zu aufdringlich, aber genau richtig dosiert, um die fruchtige Säure der Zwetschgen zu unterstreichen. Ich mische den Zimt direkt unter die Streusel – das gibt dem ganzen Kuchen eine warme, herbstliche Note.
  • Einfache Zutaten: Alles, was du brauchst, hast du wahrscheinlich schon im Haus. Keine exotischen Gewürze, keine teuren Spezialitäten. Nur Grundzutaten, die zusammen etwas Magisches ergeben.
  • Perfekt für den Herbst: Wenn die Zwetschgen Saison haben, ist dieser Kuchen der Star jeder Kaffeetafel. Er schmeckt aber auch mit Pflaumen oder sogar Äpfeln fantastisch – probier es einfach aus.

Ich bin keine gelernte Bäckerin, aber ich habe in den letzten Jahren so viele Kuchen gebacken, dass ich mittlerweile ein Gefühl dafür habe, wann ein Teig genau richtig ist. Dieser Kuchen ist das Ergebnis von viel Trial-and-Error – und genau deshalb kannst du ihm vertrauen. Er ist nicht nur gut, er ist der beste Zwetschgenkuchen, den ich kenne. Und ich habe wirklich viele probiert.

Welche Zutaten du brauchst

Für diesen saftigen Zwetschgenkuchen mit knusprigen Streuseln und Zimt verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Die meisten davon hast du bestimmt schon zu Hause – ich kaufe nur die Zwetschgen und die Sahne extra. Hier kommt die Liste, aufgeteilt in die einzelnen Komponenten.

Für den Rührteig (der Boden)

  • 250 g weiche Butter (zimmerwarm, nicht geschmolzen – sonst wird der Teig schwer)
  • 200 g Zucker (ich nehme feinen Backzucker, aber normaler Haushaltszucker geht auch)
  • 4 Eier (Größe M) (am besten auch zimmerwarm, dann verbinden sie sich besser mit der Butter)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (selbstgemacht oder gekauft – beides funktioniert)
  • 300 g Mehl (Type 405) (für einen besonders lockeren Teig kannst du 50 g durch Speisestärke ersetzen)
  • 1 Päckchen Backpulver (frisch, sonst geht der Teig nicht richtig auf)
  • 100 ml Joghurt (3,5 % Fett) (griechischer Joghurt oder Sahnejoghurt – je cremiger, desto saftiger wird der Teig)
  • 1 Prise Salz (rundet den Geschmack ab)

Für die Zwetschgenschicht

Saftiger Zwetschgenkuchen mit Streuseln preparation steps

  • 800 g frische Zwetschgen (oder Pflaumen – achte darauf, dass sie reif, aber noch fest sind. Zu weiche Früchte zerfallen beim Backen)
  • 2 EL Zucker (zum Bestreuen der Früchte, zieht etwas Saft)
  • 1 TL Zimt (ich mahle ihn frisch, aber gemahlener aus dem Glas tut es auch)

Für die knusprigen Streusel

  • 150 g Mehl (Type 405)
  • 100 g Zucker (brauner Zucker gibt den Streuseln eine karamellige Note, weißer Zucker macht sie knuspriger)
  • 100 g kalte Butter (in kleine Würfel geschnitten – je kälter, desto krümeliger werden die Streusel)
  • 1 TL Zimt (ich bin ein Fan von viel Zimt, aber du kannst die Menge nach Geschmack anpassen)
  • 1 Prise Salz (ein Muss – es balanciert die Süße aus)

Meine persönliche Empfehlung: Für die Streusel verwende ich am liebsten die Butter von einem regionalen Bauernhof. Sie hat mehr Fett und einen intensiveren Geschmack. Aber ganz ehrlich, normale Supermarktbutter funktioniert genauso gut. Wichtig ist nur, dass sie wirklich kalt ist – ich lege sie manchmal für 10 Minuten ins Gefrierfach, bevor ich sie unter das Mehl reibe.

Falls du keine Zwetschgen bekommst: Rhabarber ist im Frühling eine tolle Alternative, und auch Himbeeren passen wunderbar zu diesem Streuselteig.

Welche Küchengeräte du benötigst

Für diesen Kuchen brauchst du keine ausgefallene Ausstattung. Ein paar Grundlagen reichen völlig aus – und ich verrate dir auch, wie du sie ersetzen kannst, falls dir etwas fehlt.

  • Eine Springform (26 cm Durchmesser) – oder eine rechteckige Backform (ca. 30 x 20 cm). Ich bevorzuge die Springform, weil der Kuchen so schön hoch wird. Eine beschichtete Form ist am einfachsten zu reinigen.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine – für den Rührteig. Du kannst den Teig aber auch mit einem Schneebesen von Hand schlagen, wenn du Geduld und etwas Muskelkraft mitbringst. Ich hab’s schon gemacht – es dauert etwas länger, aber es funktioniert.
  • Eine große Rührschüssel – am besten aus Edelstahl oder Glas. Plastikschüsseln nehmen manchmal Gerüche an, aber für diesen Teig ist das egal.
  • Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett – zum Entsteinen der Zwetschgen. Ein kleines, spitzes Messer eignet sich am besten, um die Steine sauber zu entfernen.
  • Ein Backpapier – zum Auslegen der Form. Du kannst die Form auch einfetten und mit Mehl bestäuben, aber Backpapier ist narrensicher und der Kuchen lässt sich leichter lösen.
  • Ein Kuchengitter – zum Abkühlen. Falls du keins hast, reicht auch ein großes Schneidebrett, das du mit einem Küchentuch abdeckst, damit der Kuchen nicht schwitzt.

Tipp zur Pflege: Meine Springform ist schon über zehn Jahre alt. Ich wasche sie immer per Hand, nie in der Spülmaschine, damit die Beschichtung nicht leidet. Einmal im Jahr öle ich den Rand mit etwas Speiseöl ein, damit er nicht klemmt. Klingt übertrieben, aber so hält das Teil ewig.

Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte. Ich habe die Schritte so detailliert wie möglich beschrieben, damit dir nichts schiefgeht. Lies dir am besten alles einmal durch, bevor du anfängst – das spart Zeit und verhindert Panik in der Küche.

Schritt 1: Vorbereitung (10 Minuten)

Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor (160 °C Umluft). Lege den Boden deiner Springform mit Backpapier aus und fette den Rand leicht ein. Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Ich schneide sie dann nochmal längs in zwei Hälften, damit sie schön auf dem Teig liegen. Die Butter für die Streusel in kleine Würfel schneiden und zurück in den Kühlschrank stellen – sie muss kalt bleiben.

Schritt 2: Der Rührteig (15 Minuten)

Gib die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3 Minuten, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Die Eier einzeln nacheinander unterrühren – jedes Ei etwa 30 Sekunden lang. Der Teig sollte schön luftig aussehen. In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz vermischen. Dann abwechselnd die Mehlmischung und den Joghurt unter die Buttermasse rühren. Erst die Hälfte des Mehls, dann den ganzen Joghurt, dann den Rest des Mehls. Rühre nur so lange, bis alles gerade vermischt ist – sonst wird der Teig zäh.

Sinnesprobe: Der Teig sollte jetzt cremig und schwer vom Löffel fallen, aber nicht flüssig sein. Wenn er zu fest wirkt, kannst du noch einen Esslöffel Milch unterrühren.

Schritt 3: Die Zwetschgen vorbereiten (5 Minuten)

Vermische die entsteinten Zwetschgenhälften mit 2 EL Zucker und 1 TL Zimt. Lass sie kurz ziehen, während du den Teig in die Form füllst. Die Früchte geben etwas Saft ab – das ist gut, denn so wird der Kuchen noch saftiger.

Schritt 4: Den Kuchen zusammensetzen (10 Minuten)

Fülle den Teig in die vorbereitete Springform und streiche ihn glatt. Verteile die Zwetschgen gleichmäßig auf dem Teig – ich drücke sie leicht an, damit sie später nicht zu sehr herausragen. Jetzt kommt der wichtigste Teil: die Streusel. Gib Mehl, Zucker, Zimt und Salz in eine Schüssel. Füge die kalten Butterwürfel hinzu und verknete alles mit den Fingerspitzen zu krümeligen Streuseln. Drücke die Butter nicht zu fest – es sollen kleine, unregelmäßige Krümel entstehen. Verteile die Streusel gleichmäßig über den Zwetschgen.

Persönlicher Tipp: Ich drücke die Streusel nicht an, sonst werden sie zu einer harten Schicht. Lass sie locker liegen – das gibt die beste Knusprigkeit.

Schritt 5: Backen (45–50 Minuten)

Schiebe die Form auf die mittlere Schiene und backe den Kuchen für 45 bis 50 Minuten. Nach 30 Minuten solltest du einen Blick hineinwerfen: Wenn die Streusel zu dunkel werden, decke den Kuchen locker mit Alufolie ab. Der Kuchen ist fertig, wenn ein Holzspieß, den du in die Mitte steckst, sauber herauskommt – aber ein paar feuchte Krümel sind okay, denn der Kuchen soll ja saftig bleiben.

Wichtiger Hinweis: Lass den Kuchen nach dem Backen mindestens 15 Minuten in der Form abkühlen, bevor du ihn löst. Sonst brechen die Streusel auseinander. Ich habe diesen Fehler genau einmal gemacht – nie wieder.

Tipps und Tricks für den perfekten Zwetschgenkuchen

Nach vielen Versuchen (und einigen Fehlschlägen) habe ich ein paar Tricks gelernt, die den Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Kuchen ausmachen. Hier sind meine besten:

  • Butter nicht schmelzen: Für die Streusel muss die Butter kalt sein. Wenn sie weich wird, bevor du sie verarbeitest, lege sie nochmal für 10 Minuten in den Kühlschrank. Ich habe einmal versucht, die Streusel mit geschmolzener Butter zu machen – das Ergebnis war eine harte, glasige Schicht, die keiner essen wollte.
  • Nicht zu viel rühren: Der Rührteig leidet unter Überrührung. Sobald das Mehl eingearbeitet ist, hör auf. Sonst wird der Kuchen zäh und schwer. Das ist einer der häufigsten Fehler, den auch ich am Anfang gemacht habe.
  • Zwetschgen richtig schichten: Lege die Früchte nicht zu dicht aneinander, sonst sinkt der Teig nicht richtig durch. Ein kleiner Abstand zwischen den Zwetschgen sorgt dafür, dass der Teig schön aufgeht und die Früchte nicht im Saft ertrinken.
  • Backzeit anpassen: Jeder Ofen ist anders. Meiner backt heißer als die meisten, also überprüfe ich den Kuchen immer 5 Minuten vor der angegebenen Zeit. Ein Holzspieß ist dein bester Freund – aber wie gesagt, ein paar feuchte Krümel sind okay.
  • Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, es ist schwer, aber versuche, den Kuchen vollständig auskühlen zu lassen, bevor du ihn anschneidest. Die Aromen setzen sich besser, und die Streusel bleiben knusprig. Wenn du ihn warm isst, sind die Streusel weich – das ist auch lecker, aber anders.

Mein persönlicher Fail: Einmal habe ich den Kuchen zu früh aus der Form gelöst – die Streusel sind komplett abgebröselt, und der Kuchen sah aus wie ein Schlachtfeld. Seitdem warte ich immer geduldig, auch wenn es schwerfällt.

Variationen und Anpassungen

Dieses Grundrezept ist super flexibel. Ich habe es schon in viele Richtungen abgewandelt, und jedes Mal war das Ergebnis köstlich. Hier sind ein paar Ideen, die du ausprobieren kannst:

  • Andere Früchte: Wenn keine Zwetschgen Saison haben, nimm einfach Pflaumen, Mirabellen oder sogar Äpfel oder Birnen. Schneide sie in dünne Spalten und backe sie genauso. Äpfel brauchen etwas länger – etwa 5 Minuten mehr Backzeit.
  • Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (achte auf einen hohen Fettgehalt) und die Eier durch 4 EL Apfelmus oder 2 EL gemahlene Leinsamen mit 6 EL Wasser (10 Minuten quellen lassen). Der Joghurt lässt sich durch Sojajoghurt ersetzen. Die Streusel funktionieren mit veganer Margarine genauso gut – ich habe es getestet.
  • Glutenfrei: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 austauschbar). Für die Streusel nimmst du am besten eine Mischung aus Reismehl und etwas Mandelmehl – das gibt eine besondere Knusprigkeit.
  • Weniger süß: Reduziere den Zucker im Teig auf 150 g und in den Streuseln auf 80 g. Die Zwetschgen bringen genug Süße mit. Ich mache das oft, wenn ich den Kuchen zum Frühstück essen will – ja, das mache ich wirklich.
  • Mit Nüssen: Gib 50 g gehackte Mandeln oder Walnüsse unter die Streusel. Das gibt einen zusätzlichen Crunch und passt wunderbar zum Zimt. Ich habe es einmal für eine Geburtstagsfeier gemacht, und alle waren begeistert.

Wenn du Lust auf eine ganz andere Variante hast, probier doch mal diesen fluffigen Erdbeer-Muffins mit Streuseln – das Rezept ist ähnlich, aber im Mini-Format und perfekt für unterwegs.

Servieren und Aufbewahren

Dieser Kuchen schmeckt zu jeder Tageszeit – zum Kaffee am Nachmittag, als Dessert nach dem Abendessen oder sogar zum Frühstück (ich urteile nicht). Hier sind meine besten Tipps, wie du ihn genießen und lagern kannst:

  • Serviertemperatur: Am besten schmeckt der Kuchen lauwarm, etwa 20 Minuten nach dem Backen. Dann sind die Streusel noch knusprig, und die Zwetschgen geben ihr ganzes Aroma ab. Aber auch ausgekühlt ist er ein Genuss – ich finde, er wird am zweiten Tag sogar noch saftiger.
  • Dazu passen: Ein Klecks Schlagsahne (ungesüßt, damit die Süße des Kuchens zur Geltung kommt) oder eine Kugel Vanilleeis. Im Herbst liebe ich auch einen Schuss warme Vanillesoße dazu – das ist wie eine warme Umarmung auf dem Teller.
  • Getränkeempfehlung: Ein starker Filterkaffee oder ein Espresso harmoniert perfekt mit dem Zimt und der Frucht. Für einen besonderen Nachmittag kannst du auch einen Chai Latte servieren – die Gewürze ergänzen sich wunderbar.
  • Aufbewahrung im Kühlschrank: Wickle den Kuchen in Frischhaltefolie oder lege ihn in eine luftdichte Dose. Im Kühlschrank hält er sich 3 bis 4 Tage. Aber Achtung: Die Streusel werden mit der Zeit weicher – das ist normal und trotzdem lecker.
  • Einfrieren: Du kannst den Kuchen problemlos einfrieren. Schneide ihn in Stücke, wickle jedes Stück in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen legst du die Stücke einfach bei Raumtemperatur für 2 Stunden auf die Theke – oder für 10 Minuten bei 150 °C in den Ofen, dann werden die Streusel wieder knusprig.
  • Reheating: Wenn du den Kuchen am nächsten Tag nochmal warm genießen willst, gib ihn für 5 Minuten bei 160 °C in den Ofen. Die Mikrowelle ist nicht zu empfehlen – die Streusel werden dann gummiartig. Vertrau mir, ich hab’s probiert.

Meine Erfahrung: Die Aromen entwickeln sich über Nacht richtig. Am zweiten Tag schmeckt der Kuchen oft noch intensiver nach Zimt und Zwetschgen. Ich backe ihn manchmal einen Tag vorher, wenn ich Gäste erwarte – das spart Zeit und der Kuchen ist noch besser.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Dieser Kuchen ist kein Diätrezept, aber er hat durchaus seine Vorzüge. Hier habe ich die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken) berechnet – natürlich nur als Richtwert, je nach Zutaten und Größe der Stücke:

Nährwert Pro Stück (ca.)
Kalorien 320 kcal
Fett 16 g
Kohlenhydrate 42 g
Eiweiß 5 g
Ballaststoffe 2 g

Die guten Seiten: Zwetschgen sind reich an Ballaststoffen, Vitamin C und Antioxidantien. Sie unterstützen die Verdauung und stärken das Immunsystem – perfekt für die kältere Jahreszeit. Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Natürlich ist der Kuchen immer noch ein Genussmittel, aber er ist definitiv besser als jeder gekaufte Kuchen aus dem Supermarkt. Ich esse ihn bewusst und genieße jeden Bissen – das ist für mich der beste Weg, mit Süßem umzugehen.

Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten, Milchprodukte und Eier. Für die vegane oder glutenfreie Variante siehe die Anpassungen oben. Wenn du auf Nüsse allergisch bist, lass die optionalen Mandeln einfach weg.

Fazit

Dieser saftige Zwetschgenkuchen mit knusprigen Streuseln und Zimt ist für mich der Inbegriff des Herbstes. Er ist nicht schwer zu backen, die Zutaten sind einfach, und das Ergebnis ist jedes Mal aufs Neue überwältigend. Die Kombination aus weichem, lockerem Teig, fruchtigen Zwetschgen und der goldbraunen Streuselschicht ist einfach unschlagbar. Ich habe so viele Versionen probiert, aber diese hier ist meine absolute Lieblingsvariante – und ich bin sicher, sie wird auch deine werden.

Du kannst den Kuchen ganz nach deinem Geschmack anpassen: mit anderen Früchten, weniger Zucker oder einer veganen Variante. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es verzeiht – selbst wenn etwas schiefgeht, schmeckt es meistens trotzdem großartig. Probier es aus, und lass mich wissen, wie es dir schmeckt. Hast du eine besondere Zutat hinzugefügt? Oder eine ganz neue Variante ausprobiert? Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen!

Back dir ein Stück Herbstglück – du hast es verdient. Und wenn der Kuchen fertig ist, setz dich mit einer Tasse Kaffee hin, schließ die Augen und genieße den Moment. Das ist es, was gutes Essen ausmacht.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Kuchen auch mit gefrorenen Zwetschgen backen?

Ja, das funktioniert. Lass die gefrorenen Zwetschgen vor der Verwendung etwa 15 Minuten bei Raumtemperatur antauen und tupfe sie trocken, damit sie nicht zu viel Saft abgeben. Die Backzeit verlängert sich um etwa 5 Minuten.

Warum sind meine Streusel nicht knusprig geworden?

Das liegt meistens daran, dass die Butter zu warm war oder du die Streusel zu fest gedrückt hast. Achte darauf, dass die Butter wirklich kalt ist, und verknete die Zutaten nur so lange, bis grobe Krümel entstehen. Drücke sie nicht an – sie sollen locker auf dem Kuchen liegen.

Kann ich den Zucker durch Honig oder Agavendicksaft ersetzen?

Im Teig kannst du bis zu 100 g Zucker durch Honig ersetzen, aber dann musst du die Flüssigkeitsmenge anpassen (etwa 2 EL weniger Joghurt). Für die Streusel eignet sich Honig nicht, da sie sonst nicht knusprig werden. Ich würde bei Zucker bleiben oder auf braunen Zucker umsteigen.

Wie verhindere ich, dass der Kuchen in der Mitte durchhängt?

Das passiert oft, wenn der Teig zu dünn ist oder die Zwetschgen zu schwer. Verwende eine Springform mit 26 cm Durchmesser, damit der Teig genug Höhe hat. Du kannst auch einen Teil der Zwetschgen erst nach 20 Minuten Backzeit auflegen – das verhindert, dass sie zu tief einsinken.

Kann ich den Kuchen in einer rechteckigen Form backen?

Ja, das geht. Verwende eine Form von etwa 30 x 20 cm. Die Backzeit bleibt gleich, aber der Kuchen wird etwas flacher. Du solltest dann etwa 10 Minuten früher mit der Stäbchenprobe beginnen. Der Vorteil: Er lässt sich leichter in gleichmäßige Stücke schneiden.

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Saftiger Zwetschgenkuchen mit Streuseln recipe

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Saftiger Zwetschgenkuchen mit Streuseln – Bestes Herbstrezept

Dieser saftige Zwetschgenkuchen mit knusprigen Streuseln und Zimt ist der Inbegriff des Herbstes. Ein einfaches Rezept mit Grundzutaten, das jedes Mal gelingt.

  • Author: Maria
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 45 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 15 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (zimmerwarm)
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier (Größe M, zimmerwarm)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 300 g Mehl (Type 405)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 100 ml Joghurt (3,5 % Fett)
  • 1 Prise Salz
  • 800 g frische Zwetschgen
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 150 g Mehl (Type 405)
  • 100 g Zucker
  • 100 g kalte Butter (in kleine Würfel)
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Instructions

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Springformboden mit Backpapier auslegen, Rand einfetten. Zwetschgen waschen, halbieren, entsteinen und längs halbieren. Streuselbutter kalt stellen.
  2. Weiche Butter, Zucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 3 Minuten cremig schlagen. Eier einzeln nacheinander unterrühren (jeweils 30 Sekunden).
  3. Mehl mit Backpulver und Salz mischen. Abwechselnd Mehlmischung und Joghurt unter die Buttermasse rühren: erst die Hälfte des Mehls, dann den Joghurt, dann den Rest Mehl. Nur kurz verrühren.
  4. Zwetschgen mit 2 EL Zucker und 1 TL Zimt vermischen und kurz ziehen lassen.
  5. Teig in die Form füllen und glatt streichen. Zwetschgen gleichmäßig darauf verteilen und leicht andrücken.
  6. Für die Streusel: Mehl, Zucker, Zimt und Salz in eine Schüssel geben. Kalte Butterwürfel dazugeben und mit den Fingerspitzen zu krümeligen Streuseln verkneten. Streusel locker über den Zwetschgen verteilen.
  7. Kuchen auf der mittleren Schiene 45–50 Minuten backen. Nach 30 Minuten ggf. mit Alufolie abdecken, wenn die Streusel zu dunkel werden. Kuchen ist fertig, wenn ein Holzspieß sauber herauskommt (ein paar feuchte Krümel sind okay).
  8. Kuchen mindestens 15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann lösen.

Notes

Butter für Streusel muss kalt sein – bei Bedarf 10 Minuten ins Gefrierfach legen. Teig nicht überrühren. Zwetschgen nicht zu dicht legen. Backzeit je nach Ofen anpassen. Kuchen vor dem Anschneiden vollständig auskühlen lassen für optimale Knusprigkeit.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 320
  • Sugar: 24
  • Sodium: 0.2
  • Fat: 16
  • Saturated Fat: 10
  • Carbohydrates: 42
  • Fiber: 2
  • Protein: 5

Keywords: Zwetschgenkuchen, Streuselkuchen, Herbstrezept, saftiger Kuchen, Zimt, einfach, selbst gebacken

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