Love this? Save it for later!
Share the inspiration with your friends
Mein Nachbar stand eines Morgens mit einem Teller voller Zwetschgen vor meiner Tür. Er sagte kein Wort, lächelte nur und deutete auf den überquellenden Baum in seinem Garten. Ich wusste genau, was er meinte – und ehrlich, ich hatte schon ein bisschen darauf gehofft. Zwetschgenzeit ist einfach die beste Zeit zum Backen, und dieser saftige Zwetschgenkuchen mit Mürbeteigboden und Zimt war sofort in meinem Kopf. Ich habe die Früchte genommen, mich an die Arbeit gemacht und irgendwie wusste ich, dass dieser Kuchen etwas Besonderes werden würde. Der Duft von Zimt und süßen Pflaumen zog durch die ganze Wohnung, und als ich später ein Stück probierte, da war es genau das – ein Stück goldener September auf dem Teller. Dieser Kuchen ist für mich die pure Definition von Herbstkomfort. Er schmeckt nach Sonne, nach gemütlichen Nachmittagen und nach dem Gefühl, genau das Richtige gebacken zu haben. Ich hoffe, ihr spürt das auch, wenn ihr ihn das erste Mal probiert.
Warum ihr diesen saftigen Zwetschgenkuchen lieben werdet
Es gibt so viele Zwetschgenkuchen-Rezepte da draußen, aber dieser hier sticht wirklich heraus. Ich habe ihn so oft gebacken, dass ich jede Nuance kenne, und ich verrate euch, warum er bei mir und allen, die ihn probiert haben, zur absoluten Nummer eins geworden ist.
- Saftig und nicht matschig: Das Geheimnis liegt im perfekten Mürbeteigboden und der richtigen Vorbereitung der Zwetschgen. Der Boden bleibt knusprig, die Früchte werden weich, aber nicht zerkocht – genau so, wie man es sich wünscht.
- Die perfekte Zimtnote: Zimt und Zwetschgen sind ein Traumpaar. Ich verwende eine extra Prise, die den Kuchen wunderbar aromatisch macht, ohne zu dominieren. Es riecht einfach nach Geborgenheit.
- Einfache Zutaten, großer Geschmack: Ihr braucht keine exotischen Zutaten. Alles, was ihr braucht, habt ihr wahrscheinlich schon im Haus. Butter, Mehl, Eier, Zucker und natürlich die Hauptdarstellerin: die Zwetschge.
- Perfekt für jeden Anlass: Ob zum Sonntagskaffee, für den Besuch der Schwiegereltern oder einfach so, weil der Herbst vor der Tür steht – dieser Kuchen passt immer. Er ist rustikal, ehrlich und unglaublich lecker.
- Ein echtes Wohlfühlrezept: Es gibt Momente, da braucht man einfach etwas Vertrautes. Dieser Kuchen ist für mich genau das. Er ist nicht kompliziert, aber er fühlt sich an wie eine warme Umarmung. Das merkt man bei jedem Bissen.
Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus dem buttrigen, bröseligen Mürbeteig, der fast im Mund zergeht, und der fruchtigen, leicht säuerlichen Fülle der Zwetschgen, die durch den Zimt eine warme Tiefe bekommt. Ich habe unzählige Versionen probiert, aber diese Balance ist einfach perfekt. Es ist nicht irgendein Kuchen – es ist der Kuchen, nach dem man sich sehnt, wenn die Blätter fallen.
Welche Zutaten ihr braucht
Für diesen saftigen Zwetschgenkuchen mit Mürbeteigboden und Zimt verwende ich nur eine Handvoll Zutaten. Das Schöne daran: Sie sind alle leicht zu bekommen und meistens sogar saisonal. Hier ist meine Liste, die ich für euch aufgeschlüsselt habe.
Für den Mürbeteigboden:
- 300 g Mehl (Type 405 oder 550, ich nehme am liebsten Weizenmehl)
- 150 g kalte Butter, in kleinen Würfeln (ich schwöre auf deutsche Markenbutter, sie gibt dem Teig den besten Geschmack)
- 100 g Zucker (feiner Kristallzucker, aber auch brauner Zucker geht, dann wird der Teig etwas karamelliger)
- 1 Ei (Größe M, Zimmertemperatur)
- 1 Prise Salz (das hebt den Geschmack ungemein)
- Optional: 1 Teelöffel Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote (macht den Teig noch feiner)
Für den Belag:
- 1,2 kg frische Zwetschgen (entsteint und geviertelt; reife, aber noch feste Früchte sind ideal, sie zerfallen nicht so schnell)
- 2 Esslöffel Zucker (zum Bestreuen der Früchte)
- 2 Teelöffel Zimt (gemahlen, ich liebe Ceylon-Zimt für sein feines Aroma)
- 1 Esslöffel Speisestärke (optional, falls die Zwetschgen sehr saftig sind – sie bindet die Flüssigkeit)
Für den Guss (optional, aber empfehlenswert):
- 200 ml Sahne
- 1 Ei
- 2 Esslöffel Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
Die meisten Zutaten sind echte Klassiker. Die Zwetschgen sind natürlich das Herzstück. Achtet beim Kauf darauf, dass sie fest sind und eine schöne blaue Farbe haben. Sie sollten nicht zu weich sein, sonst werden sie beim Backen zu Mus. Wenn ihr keine Zwetschgen bekommt, könnt ihr auch Pflaumen nehmen, aber die sind oft saftiger und der Kuchen wird dann etwas feuchter.
Für den Mürbeteig nehme ich übrigens am liebsten die Butter von einem Bauernhof um die Ecke. Sie hat einfach mehr Geschmack. Aber jede gute Butter tut es auch. Das Wichtigste ist, dass sie schön kalt ist, denn das macht den Teig später so schön mürbe.
Welche Küchengeräte ihr benötigt
Ihr braucht keine ausgefallene Ausstattung für diesen Kuchen. Die meisten Dinge habt ihr sicherlich schon in eurer Küche. Hier ist meine Liste der Helferlein:
- Eine Springform (26 cm Durchmesser): Ich verwende am liebsten eine mit Antihaftbeschichtung, aber eine klassische Springform geht natürlich auch. Wichtig ist, dass sie dicht ist, falls ihr den Guss verwendet.
- Eine Küchenmaschine oder ein Handrührgerät: Für den Mürbeteig könnt ihr alles mit den Händen verkneten, aber eine Maschine macht die Arbeit leichter und schneller. Ich benutze meine alte Küchenmaschine dafür.
- Ein Nudelholz: Zum gleichmäßigen Ausrollen des Teigs. Ein einfaches Holz-Nudelholz reicht völlig aus.
- Eine Schüssel und ein scharfes Messer: Zum Waschen, Entsteinen und Vierteln der Zwetschgen. Ein gutes Messer ist hier Gold wert.
- Backpapier: Damit der Kuchen nicht klebt und sich leichter aus der Form lösen lässt.
- Ein Kuchenrost: Zum Auskühlen lassen. So bleibt der Boden schön knusprig.
Falls ihr keine Springform habt, könnt ihr auch eine Auflaufform nehmen und den Teig darin auslegen. Der Kuchen wird dann etwas flacher, schmeckt aber genauso gut. Ein Tipp von mir: Wenn ihr die Form mit etwas Butter einfettet und mit Mehl bestäubt, klebt garantiert nichts fest. Das spart später viel Ärger.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird es praktisch. Ich führe euch durch jeden Schritt, damit dieser saftige Zwetschgenkuchen mit Mürbeteigboden und Zimt garantiert gelingt. Nehmt euch Zeit, es lohnt sich.
- Den Mürbeteig zubereiten (10 Minuten): Gebt das Mehl, die kalten Butterwürfel, den Zucker, das Ei und die Prise Salz in eine Schüssel. Verknetet alles schnell zu einem glatten Teig. Wenn er zu trocken ist, gebt ihr einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Wickelt den Teig in Frischhaltefolie und legt ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Das ist wichtig, damit er nicht schrumpft und schön mürbe wird.
- Die Zwetschgen vorbereiten (15 Minuten): Wascht die Zwetschgen, halbiert sie und entfernt den Stein. Viertelt sie dann der Länge nach. In einer Schüssel vermischt ihr die Zwetschgen mit dem Zucker, dem Zimt und der Speisestärke (falls verwendet). Lasst sie kurz ziehen, während der Teig kühlt.
- Den Ofen vorheizen: Heizt den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Fettet die Springform ein und legt den Boden mit Backpapier aus.
- Den Teig ausrollen (5 Minuten): Nehmt den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank. Rollt ihn auf einer leicht bemehlten Fläche kreisförmig aus, etwa 3-4 mm dick. Er sollte etwas größer sein als der Formboden. Hebt den Teig vorsichtig mit dem Nudelholz auf und legt ihn in die Form. Drückt ihn gut an den Rand und formt einen etwa 3 cm hohen Rand. Stecht den Boden mehrmals mit einer Gabel ein, damit er beim Backen keine Blasen wirft.
- Den Boden vorbacken (10 Minuten): Damit der Boden nicht durchweicht, backt ihr ihn für 10 Minuten vor. Legt ein Stück Backpapier auf den Teig und beschwert es mit getrockneten Hülsenfrüchten oder Backkugeln. Das verhindert, dass der Teig aufgeht. Nach 10 Minuten nehmt ihr die Beschwerung heraus und backt den Boden weitere 5 Minuten.
- Die Zwetschgen verteilen (5 Minuten): Nehmt den vorgebackenen Boden aus dem Ofen. Verteilt die vorbereiteten Zwetschgen gleichmäßig darauf. Sie sollten dicht an dicht liegen, denn sie fallen beim Backen etwas zusammen. Drückt sie leicht an.
- Den Guss zubereiten und backen (45-50 Minuten): Verquirlt die Sahne, das Ei, den Zucker und den Vanillezucker zu einer glatten Masse. Gießt den Guss vorsichtig über die Zwetschgen. Backt den Kuchen für 45-50 Minuten, bis der Guss gestockt und die Oberfläche goldbraun ist. Die Zwetschgen sollten weich sein, aber noch Form haben. Macht die Stäbchenprobe: Wenn kein Teig mehr kleben bleibt, ist er fertig.
- Auskühlen lassen: Lasst den Kuchen in der Form auf einem Kuchenrost für mindestens 20 Minuten abkühlen. Dann löst ihr vorsichtig den Rand und lasst ihn vollständig auskühlen. Am besten schmeckt er lauwarm oder am nächsten Tag – dann sind die Aromen richtig durchgezogen.
Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Wenn die Zwetschgen besonders saftig sind, kann es passieren, dass der Guss nicht ganz fest wird. Dann einfach etwas länger backen oder die Stärke erhöhen. Keine Sorge, das passiert den Besten. Mein erster Versuch war auch eine kleine Matschpfütze, aber geschmeckt hat er trotzdem himmlisch.
Backtipps und Techniken für den perfekten Kuchen
Im Laufe der Jahre habe ich ein paar Tricks gelernt, die diesen saftigen Zwetschgenkuchen mit Mürbeteigboden und Zimt noch besser machen. Hier sind meine besten Tipps, direkt aus meiner Küche.
Der Mürbeteig – die Basis für alles: Der häufigste Fehler ist, den Teig zu lange zu kneten. Dann wird er zäh und verliert seine Mürbheit. Arbeitet so schnell wie möglich und verwendet wirklich kalte Butter. Wenn ihr den Teig vor dem Ausrollen kurz in den Kühlschrank legt, wird er nochmal fester und lässt sich besser verarbeiten. Ich habe es einmal eilig gehabt und den Teig nicht gekühlt – das Ergebnis war ein geschrumpfter Boden. Seitdem halte ich mich an die Kühlzeit.
Die richtige Vorbereitung der Zwetschgen: Die Früchte sollten nicht zu weich sein. Wenn ihr sie mit Zucker und Zimt vermischt, lasst sie nicht zu lange stehen, sonst ziehen sie zu viel Wasser. Das führt zu einem matschigen Kuchen. Ich gebe die Mischung direkt nach dem Vermengen auf den Boden. Falls ihr sehr reife Zwetschgen habt, könnt ihr die Stärke weglassen, aber ich füge sie lieber hinzu, um auf Nummer sicher zu gehen.
Timing und Multitasking: Während der Teig im Kühlschrank ruht, könnt ihr die Zwetschgen vorbereiten und den Ofen vorheizen. So spart ihr Zeit. Und wenn der Boden vorbackt, bereitet ihr den Guss zu. So läuft alles wie am Schnürchen. Ich liebe es, wenn die Küche dann nach Zimt duftet – das ist für mich der Moment, in dem ich weiß, dass alles gut wird.
Die Konsistenz des Gusses: Der Guss sollte nicht zu dick sein. Wenn ihr ihn zu lange schlagt, wird er zu fest. Einfach nur verquirlen, bis alles gut vermischt ist. Wenn ihr einen besonders cremigen Guss wollt, könnt ihr einen Esslöffel Mehl unterrühren. Das habe ich von meiner Oma gelernt – sie hat immer ein bisschen Mehl in den Guss gegeben, und er wurde wunderbar fest.
Variationen und Anpassungen
Dieser Kuchen ist unglaublich vielseitig. Ich habe schon viele Versionen ausprobiert, und hier sind meine liebsten Abwandlungen für den saftigen Zwetschgenkuchen mit Mürbeteigboden und Zimt.
Eine vegane Variante: Ersetzt die Butter durch vegane Margarine (am besten eine für Backen) und das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl, gemischt mit drei Esslöffeln Wasser. Für den Guss verwendet ihr Hafer- oder Sojasahne und einen Esslöffel Speisestärke, um die Bindung zu verbessern. Ich habe das für eine Freundin ausprobiert, und sie war begeistert – der Kuchen war genauso saftig.
Mit Streuseln statt Guss: Wenn ihr lieber Streusel mögt, könnt ihr den Guss weglassen. Mischt einfach 100 g Mehl, 80 g Zucker, 80 g kalte Butter und einen Teelöffel Zimt zu Streuseln und gebt sie über die Zwetschgen. Das gibt eine herrlich knusprige Kruste. Das ist meine Lieblingsvariante, wenn ich mal etwas weniger Cremigkeit möchte.
Eine winterliche Note: Im Winter, wenn es keine frischen Zwetschgen gibt, nehme ich gefrorene. Ich tauen sie vorher nicht auf, sondern gebe sie direkt auf den Boden. Dann verlängere ich die Backzeit um etwa 10 Minuten. Dazu passt ein Hauch von Nelken oder Sternanis im Teig – das schmeckt total weihnachtlich und wärmt von innen.
Für eine glutenfreie Option: Ersetzt das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. auf Reis- oder Maisbasis). Der Teig wird dann etwas bröseliger, aber das ist völlig in Ordnung. Drückt ihn einfach fester in die Form. Ich habe das letztens für meine Tante gemacht, die Gluten nicht verträgt, und sie fand es perfekt.
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Dieser Kuchen ist ein echter Allrounder, und ich habe ein paar Ideen, wie ihr ihn am besten genießt und aufbewahrt.
Servieren: Am besten schmeckt der saftige Zwetschgenkuchen mit Mürbeteigboden und Zimt lauwarm, direkt aus dem Ofen. Dann ist der Guss noch flüssig und die Zwetschgen sind herrlich weich. Dazu passt ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis – das ist der pure Genuss. Wenn ihr ihn kalt mögt, schneidet ihn in Stücke und serviert ihn mit einem Hauch Puderzucker. Er ist auch am nächsten Tag noch fantastisch, dann sind die Aromen richtig schön durchgezogen.
Dazu passen: Ein starker Kaffee oder ein Glas Milch sind die Klassiker. Aber auch ein Glas Federweißer oder ein Apfelpunsch im Herbst sind eine tolle Kombination. Die leichte Säure der Zwetschgen harmoniert wunderbar mit der Süße des Kuchens.
Aufbewahren: Bewahrt den Kuchen in einer luftdichten Kuchenbox bei Raumtemperatur auf. So bleibt er bis zu drei Tage saftig. Im Kühlschrank wird der Boden etwas weicher, aber das ist auch in Ordnung. Ich wickle ihn dann in Frischhaltefolie, damit er nicht austrocknet.
Einfrieren: Ihr könnt den Kuchen auch einfrieren. Dazu lasst ihr ihn vollständig auskühlen, schneidet ihn in Stücke und packt sie in Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu drei Monate. Zum Auftauen legt ihr die Stücke einfach bei Zimmertemperatur für eine Stunde hin. Ich habe das schon oft gemacht, wenn ich Gäste erwarte – so habe ich immer etwas Leckeres parat.
Reheating: Wenn ihr den Kuchen wieder warm haben wollt, gebt ihr ihn für 5-10 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Dann wird der Boden wieder knusprig und der Guss schön cremig. Einfach perfekt.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Ich weiß, dass viele von euch auch auf die Nährwerte achten. Hier sind die ungefähren Angaben für ein Stück (bei 12 Stücken), ohne den Guss (mit Guss sind es etwas mehr Kalorien).
| Nährwert | Pro Stück (ca.) |
|---|---|
| Kalorien | 280 kcal |
| Fett | 12 g |
| Kohlenhydrate | 38 g |
| Eiweiß | 4 g |
| Ballaststoffe | 3 g |
Dieser Kuchen ist nicht nur lecker, sondern hat auch einige gesundheitliche Vorteile. Zwetschgen sind reich an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern, und enthalten viele Vitamine, besonders Vitamin K und C. Zimt ist bekannt für seine entzündungshemmenden Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel regulieren. Klar, es ist ein Kuchen und kein Diätgericht, aber mit diesen natürlichen Zutaten ist er eine bessere Wahl als viele industrielle Backwaren. Ich esse ihn bewusst und genieße jeden Bissen – das ist für mich der Schlüssel zu einer ausgewogenen Ernährung.
Für Allergiker: Der Kuchen enthält Gluten (Weizenmehl), Laktose (Butter, Sahne) und Eier. Für eine vegane oder laktosefreie Variante habe ich oben schon Tipps gegeben. Übrigens, ich habe auch schon eine Version mit Dinkelmehl ausprobiert, die etwas nussiger schmeckt und mehr Ballaststoffe hat – auch eine tolle Alternative.
Fazit
Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Rezept für den saftigen Zwetschgenkuchen mit Mürbeteigboden und Zimt begeistern. Es ist eines meiner liebsten Herbstrezepte, weil es so einfach ist und doch so viel Freude macht. Der Duft, der beim Backen durch die Küche zieht, ist einfach unbeschreiblich – er erinnert mich an gemütliche Nachmittage bei meiner Oma, an fallende Blätter und an die Vorfreude auf den Winter.
Probiert es aus und macht ihn zu eurem eigenen. Vielleicht fügt ihr eine Prise mehr Zimt hinzu oder probiert die Streuselvariante. Das Schöne an diesem Kuchen ist, dass er Fehler verzeiht und immer gut schmeckt. Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren erzählt, wie er bei euch geworden ist. Welche Variation habt ihr ausprobiert? Habt ihr vielleicht einen eigenen Trick? Teilt es mit mir und der Community – gemeinsam machen wir das Backen noch schöner.
Also, ran an die Zwetschgen und losgebacken! Ich wünsche euch ganz viel Freude dabei und einen wunderbaren Herbst. Lasst es euch schmecken!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch andere Früchte für diesen Kuchen verwenden?
Ja, absolut! Ihr könnt statt Zwetschgen auch Pflaumen, Mirabellen oder sogar Äpfel nehmen. Achtet nur darauf, dass die Früchte nicht zu saftig sind, sonst wird der Boden matschig. Bei Äpfeln empfehle ich, sie vorher kurz anzudünsten, damit sie weicher werden.
Muss ich den Mürbeteig unbedingt vorbacken?
Ja, das ist ein wichtiger Schritt. Wenn ihr den Boden nicht vorbackt, saugt er sich mit dem Saft der Zwetschgen voll und wird weich und klebrig. Das Vorbacken sorgt für eine schöne, knusprige Basis, die den Kuchen zusammenhält.
Kann ich den Kuchen auch ohne Guss backen?
Klar, das ist eine tolle Variante. Der Kuchen wird dann etwas leichter und die Zwetschgen kommen mehr zur Geltung. Ihr könnt ihn einfach nur mit den Früchten backen oder mit Streuseln belegen. Beides schmeckt fantastisch.
Wie verhindere ich, dass der Kuchen zu wässrig wird?
Das ist eine gute Frage. Der Trick ist, die Zwetschgen nicht zu lange mit dem Zucker stehen zu lassen, sonst ziehen sie Wasser. Außerdem hilft die Speisestärke, die Flüssigkeit zu binden. Wenn ihr sehr reife Früchte habt, gebt ruhig einen Esslöffel mehr Stärke dazu.
Kann ich den Kuchen auch in einer größeren Form backen?
Ja, ihr könnt eine 28-cm-Form nehmen. Dann wird der Kuchen flacher und die Backzeit verkürzt sich um etwa 5-10 Minuten. Passt einfach auf, dass der Guss nicht zu dick wird. Eine größere Form eignet sich auch gut, wenn ihr viele Gäste habt.
Pin This Recipe!

Saftiger Zwetschgenkuchen mit Mürbeteigboden und Zimt
Ein saftiger Zwetschgenkuchen mit knusprigem Mürbeteigboden und einer feinen Zimtnote – perfekt für den Herbst und einfach zuzubereiten.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 50 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 20 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 300 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 150 g kalte Butter, in kleinen Würfeln
- 100 g Zucker
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt (optional)
- 1,2 kg frische Zwetschgen, entsteint und geviertelt
- 2 Esslöffel Zucker
- 2 Teelöffel Zimt, gemahlen
- 1 Esslöffel Speisestärke (optional)
- 200 ml Sahne
- 1 Ei
- 2 Esslöffel Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
Instructions
- Den Mürbeteig zubereiten: Mehl, kalte Butterwürfel, Zucker, Ei und Salz schnell zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühl stellen.
- Die Zwetschgen vorbereiten: Waschen, entsteinen und vierteln. Mit Zucker, Zimt und Speisestärke vermischen und kurz ziehen lassen.
- Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Die Springform einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
- Den Teig auf einer bemehlten Fläche ca. 3-4 mm dick ausrollen, in die Form legen, einen 3 cm hohen Rand formen und den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
- Den Boden 10 Minuten vorbacken, dabei mit Backpapier und Hülsenfrüchten beschweren. Dann die Beschwerung entfernen und weitere 5 Minuten backen.
- Die vorbereiteten Zwetschgen gleichmäßig auf dem vorgebackenen Boden verteilen und leicht andrücken.
- Für den Guss Sahne, Ei, Zucker und Vanillezucker verquirlen und über die Zwetschgen gießen.
- Den Kuchen 45-50 Minuten backen, bis der Guss gestockt und die Oberfläche goldbraun ist. Stäbchenprobe machen.
- Den Kuchen in der Form auf einem Kuchenrost 20 Minuten abkühlen lassen, dann den Rand lösen und vollständig auskühlen lassen.
Notes
Die Zwetschgen sollten reif, aber noch fest sein. Bei sehr saftigen Früchten die Speisestärke erhöhen. Der Kuchen schmeckt lauwarm oder am nächsten Tag am besten.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 280
- Sugar: 20
- Sodium: 1
- Fat: 12
- Saturated Fat: 7
- Carbohydrates: 38
- Fiber: 3
- Protein: 4
Keywords: Zwetschgenkuchen, Mürbeteig, Zimt, Herbst, saftig, einfach, Kuchen, Pflaumenkuchen



