Geschrieben von

Emily Rodriguez

Veröffentlicht

Saftiger Zimt-Birnen-Streuselkuchen – Bestes Kaffeerezept

Fertig in 90 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Medium

Love this? Save it for later!

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Eigentlich sollte es ein ganz normaler Birnenkuchen werden. Ein schlichter Rührteig, ein paar Birnen aus dem Glas, fertig. Aber dann stand ich da, mit einem missverständlichen Glasdeckel, der nicht auf das Birnenglas passte, und einem Küchentisch, der aussah wie ein Schlachtfeld. Ich hatte den Deckel des Zimtglases erwischt – und prompt die Hälfte des Inhalts in den Teig gekippt. Ich war schon kurz davor, alles wegzuwerfen, ehrlich.

Meine Küche roch plötzlich wie ein Gewürzmarkt in Marrakesch, und ich dachte nur: „Na super, das wird ein einziger Zimt-Birnen-Klops.” Aber dann passierte etwas Merkwürdiges. Der Teig roch nicht mehr fade, sondern warm und einladend. Ich beschloss, den Fehler einfach auszusitzen und den Kuchen trotzdem zu backen. Vielleicht war ich einfach zu müde, um neu anzufangen, oder vielleicht war es die Neugier – jedenfalls schob ich die Form in den Ofen.

Als der Duft von gebackenen Birnen und Zimt durch die Wohnung zog, wusste ich: Das war kein Unfall mehr. Das war eine Entdeckung. Und als ich den ersten Bissen von diesem saftigen Zimt-Birnen-Streuselkuchen probierte – mit seiner knusprigen Streuselkruste und dem weichen, fruchtigen Kern – da wusste ich, dass ich nie wieder einen langweiligen Birnenkuchen backen würde. Dieser Kuchen ist seitdem mein treuer Begleiter für jede Kaffeetafel. Vielleicht kennen Sie das ja: Wenn ein Rezept einfach so entsteht, als hätte es schon immer auf Sie gewartet.

Warum Sie diesen Zimt-Birnen-Streuselkuchen lieben werden

Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept – er ist der Inbegriff von gemütlichen Nachmittagen und duftenden Kaffeepausen. Ich habe ihn unzählige Male gebacken, und jedes Mal ist er ein kleiner Triumph. Hier sind die Gründe, warum er auch Ihr neuer Favorit wird:

  • Schnell und einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt, und die Streusel sind im Handumdrehen gemacht. Perfekt für spontanen Besuch oder wenn Sie einfach Lust auf etwas Süßes haben.
  • Einfache Zutaten: Sie brauchen keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Alles, was Sie brauchen, haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause – oder es ist im nächsten Supermarkt erhältlich.
  • Perfekt für die Kaffeetafel: Ob zum sonntäglichen Frühstück, zum Nachmittagskaffee mit Freundinnen oder als Mitbringsel zum Geburtstag – dieser Kuchen ist immer ein Volltreffer. Er schmeckt warm und kalt, und die Aromen entfalten sich am zweiten Tag sogar noch besser.
  • Ein Garant für Begeisterung: Die Kombination aus saftigen Birnen, warmem Zimt und buttrigen Streuseln begeistert Groß und Klein. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand nur ein Stück gegessen hat.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Streusel sind schön knusprig, der Teig ist herrlich saftig, und die Birnen sorgen für eine natürliche Süße. Das ist kein trockener Kuchen – das ist pures Glück auf dem Teller.

Was diesen Zimt-Birnen-Streuselkuchen von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist der besondere Trick, die Birnen kurz in Zitronensaft und etwas Zucker zu marinieren, bevor sie in den Teig kommen. Das verhindert, dass sie zu matschig werden, und gibt dem Kuchen eine erfrischende Note. Und die Streusel? Die werden nicht einfach nur obendrauf gegeben, sondern leicht in den Teig gedrückt, damit sie beim Backen nicht herunterfallen. Klingt simpel, oder? Ist es auch. Aber es macht den Unterschied.

Dieser Kuchen ist nicht nur gut – er ist der, bei dem Sie nach dem ersten Bissen die Augen schließen. Er ist Wohlfühlessen neu gedacht: etwas einfacher, aber mit der gleichen seelenwärmenden Zufriedenheit. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne Stress zu haben, oder einen einfachen Nachmittag in etwas Besonderes zu verwandeln.

Welche Zutaten Sie brauchen

Für diesen saftigen Zimt-Birnen-Streuselkuchen brauchen Sie keine ausgefallenen Zutaten. Alles ist ganz bodenständig, aber die Kombination macht den Zauber aus. Ich zeige Ihnen, worauf es ankommt.

Für den Teig:

  • 250 g weiche Butter (zimmerwarm, dann wird der Teig besonders fluffig. Ich nehme am liebsten die von Meggle, aber jede Marke tut es.)
  • 200 g Zucker (normaler Haushaltszucker, aber Sie können auch 100 g braunen Zucker für eine karamellige Note nehmen)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (selbst gemacht oder gekauft – beides funktioniert)
  • 4 Eier (Größe M, am besten auch zimmerwarm, damit der Teig nicht klumpt)
  • 300 g Mehl (Type 405 oder 550 – ich bevorzuge 405 für einen feineren Kuchen)
  • 1 Päckchen Backpulver (frisch, sonst geht der Kuchen nicht gut auf)
  • 1 TL gemahlener Zimt (mehr ist bei diesem Rezept nicht nötig, aber wer mag, kann auch 1,5 TL nehmen)
  • 1 Prise Salz (das hebt die Süße hervor)
  • 100 ml Milch (Vollmilch oder Hafermilch – beides funktioniert)

Für die Birnenfüllung:

Saftiger Zimt-Birnen-Streuselkuchen preparation steps

  • 4 reife, aber feste Birnen (z. B. Abate oder Conference – sie sollten nicht zu weich sein, sonst zerfallen sie im Kuchen)
  • 2 EL Zitronensaft (frisch gepresst, für die Säure und damit die Birnen nicht braun werden)
  • 1 EL Zucker (optional, wenn die Birnen sehr süß sind, können Sie ihn weglassen)
  • 1 TL Zimt (für die Marinade – das gibt extra Geschmack)

Für die Streusel:

  • 200 g Mehl (Type 405)
  • 100 g Zucker (braun oder weiß – braun gibt mehr Aroma)
  • 1 TL Zimt (für die typische Streuselwürze)
  • 120 g kalte Butter (in kleinen Würfeln – je kälter, desto knuspriger die Streusel)
  • 1 Prise Salz

Tipps zu den Zutaten:

Die Birnen sind das Herzstück dieses Kuchens. Achten Sie darauf, dass sie nicht zu weich sind – sonst werden sie im Ofen zu Mus. Ich persönlich mag es, wenn noch leichte Bissfestigkeit da ist. Wenn Sie keine frischen Birnen haben, können Sie auch Birnen aus der Dose nehmen (Abtropfgewicht ca. 400 g). Lassen Sie sie gut abtropfen, sonst wird der Teig zu feucht. Für eine glutenfreie Variante tauschen Sie das Mehl einfach gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus – die Streusel werden dann etwas krümeliger, aber genauso lecker.

Benötigte Küchengeräte

Sie brauchen keine Profi-Ausstattung für diesen Kuchen. Meistens haben Sie alles schon in der Küche. Hier ist, was Sie bereitstellen sollten:

  • Eine Springform (26 cm Durchmesser): Die klassische Größe für diesen Kuchen. Wenn Sie eine kleinere Form haben (24 cm), wird der Kuchen höher und braucht etwas länger im Ofen. Eine Silikonform funktioniert auch, aber der Kuchen wird nicht ganz so braun.
  • Eine große Rührschüssel: Für den Teig und die Streusel – am besten aus Edelstahl oder Glas.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Der Teig wird schön schaumig, wenn Sie Butter und Zucker richtig aufschlagen. Ein Schneebesen geht auch, aber dann brauchen Sie starke Arme! Ich benutze seit Jahren ein einfaches Handrührgerät von Bosch – das reicht völlig.
  • Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Zum Schälen und Schneiden der Birnen.
  • Eine kleine Schüssel: Für die Birnenmarinade.
  • Backpapier: Zum Auslegen der Form – das erspart das Einfetten und der Kuchen lässt sich leichter lösen.
  • Ein Kuchengitter: Zum Auskühlen lassen – wichtig, damit der Kuchen nicht von unten durchweicht.

Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Wenn Sie keine Springform haben, können Sie auch eine Auflaufform nehmen. Der Kuchen wird dann etwas flacher, aber genauso lecker. Und falls Sie kein Handrührgerät besitzen – keine Sorge! Der Teig lässt sich auch mit einem kräftigen Holzlöffel verrühren, aber dann wird er nicht ganz so luftig. Aber ehrlich, das merkt man kaum.

Zubereitungsmethode – Schritt für Schritt

Jetzt wird es praktisch. Ich führe Sie durch jeden Schritt, damit Ihr Zimt-Birnen-Streuselkuchen perfekt gelingt. Keine Sorge, es ist einfacher, als es klingt!

Schritt 1: Die Birnen vorbereiten (ca. 10 Minuten)

Schälen Sie die Birnen mit einem Sparschäler, halbieren Sie sie und entfernen Sie das Kerngehäuse. Schneiden Sie die Birnen dann in etwa 1 cm große Würfel. Je gleichmäßiger die Stücke sind, desto besser verteilen sie sich im Kuchen. Geben Sie die Würfel in eine kleine Schüssel, beträufeln Sie sie mit dem Zitronensaft und mischen Sie den Zucker und Zimt unter. Lassen Sie das Ganze mindestens 10 Minuten ziehen, während Sie den Teig vorbereiten. Die Birnen geben dabei etwas Flüssigkeit ab – das ist gut so, denn das macht den Kuchen später saftig.

Schritt 2: Den Teig zubereiten (ca. 15 Minuten)

Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) vor. Legen Sie den Boden Ihrer Springform mit Backpapier aus und fetten Sie den Rand leicht ein. In einer großen Schüssel schlagen Sie die weiche Butter mit dem Zucker und Vanillezucker mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe schaumig. Das dauert etwa 3–4 Minuten – die Masse sollte hell und cremig sein. Geben Sie dann die Eier einzeln hinzu und rühren Sie jedes etwa 30 Sekunden unter. Die Eier sollten gut eingearbeitet sein, aber nicht zu lange, sonst wird der Teig zäh.

In einer separaten Schüssel mischen Sie das Mehl, Backpulver, Zimt und Salz. Geben Sie diese Mehlmischung nun in zwei Portionen zur Butter-Eier-Masse und rühren Sie auf niedriger Stufe ein. Wechseln Sie dabei mit der Milch ab: Erst die Hälfte des Mehlgemischs, dann die Hälfte der Milch, dann den Rest. Rühren Sie nur so lange, bis alles gerade eben vermischt ist – ein paar kleine Klümpchen sind okay. Zu viel Rühren macht den Teig zäh.

Schritt 3: Die Streusel machen (ca. 5 Minuten)

Für die Streusel geben Sie Mehl, Zucker, Zimt und Salz in eine Schüssel. Verteilen Sie die kalten Butterwürfel darauf. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Mit den Fingerspitzen die Butter in das Mehl einarbeiten, bis eine krümelige Masse entsteht. Drücken Sie die Butter nicht zu fest, sonst werden die Streusel zu kompakt. Es sollten kleine, unregelmäßige Krümel sein. Wenn die Masse zu warm wird, stellen Sie sie kurz in den Kühlschrank. Kalte Streusel werden knuspriger!

Schritt 4: Den Kuchen zusammensetzen (ca. 5 Minuten)

Geben Sie den Teig in die vorbereitete Springform und streichen Sie ihn glatt. Jetzt verteilen Sie die marinierten Birnenwürfel gleichmäßig auf dem Teig. Drücken Sie sie leicht mit dem Löffelrücken an, damit sie später nicht an der Oberfläche verbrennen. Zum Schluss streuen Sie die Streusel großzügig über die Birnen. Ein Tipp von mir: Drücken Sie die Streusel nicht fest, sondern lassen Sie sie locker liegen – dann werden sie besonders knusprig.

Schritt 5: Backen (ca. 50–60 Minuten)

Schieben Sie die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen. Backen Sie den Kuchen für 50 bis 60 Minuten. Nach etwa 40 Minuten sollten Sie einen Blick hineinwerfen: Wenn die Streusel zu dunkel werden, decken Sie den Kuchen locker mit Alufolie ab. Der Kuchen ist fertig, wenn ein Holzstäbchen, das Sie in die Mitte stecken, sauber herauskommt – oder nur noch ein paar feuchte Krümel daran kleben. Lassen Sie den Kuchen dann 10 Minuten in der Form abkühlen, bevor Sie ihn auf ein Kuchengitter stürzen.

Schritt 6: Auskühlen und genießen (ca. 30 Minuten)

Lassen Sie den Kuchen auf dem Gitter vollständig auskühlen. Das dauert etwa 30 Minuten, aber ich weiß, dass es schwer ist, zu warten! Der Duft ist einfach unwiderstehlich. Wenn Sie ihn warm essen möchten, sind 15 Minuten Wartezeit völlig in Ordnung. Aber ehrlich, am nächsten Tag schmeckt er noch besser – dann haben sich die Aromen richtig verbunden.

Kochtipps und Techniken

Im Laufe der Jahre habe ich ein paar Tricks gelernt, die diesen Kuchen noch besser machen. Hier sind meine besten Tipps:

  • Die Butter richtig temperieren: Wenn die Butter zu kalt ist, wird der Teig nicht schaumig. Wenn sie zu warm ist, wird er ölig. Am besten nehmen Sie die Butter eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Ein Trick: Wenn Sie es eilig haben, schneiden Sie die Butter in kleine Würfel und lassen Sie sie 20 Minuten bei Raumtemperatur stehen.
  • Die Birnen nicht zu klein schneiden: Zu kleine Stücke zerfallen beim Backen. 1 cm Würfel sind ideal – sie bleiben als Stücke erkennbar und geben dem Kuchen eine schöne Textur.
  • Die Streusel kalt halten: Wenn die Butter in den Streuseln zu warm wird, werden sie zu einem Teig. Arbeiten Sie schnell und stellen Sie die Schüssel bei Bedarf für 10 Minuten in den Kühlschrank. Das ist besonders an warmen Tagen wichtig.
  • Der Stäbchentest lügt nicht: Aber achten Sie darauf, dass Sie nicht in eine Birne stechen – die ist immer feucht. Testen Sie an einer Stelle, die wie reiner Teig aussieht. Wenn das Stäbchen sauber ist, ist der Kuchen fertig.
  • Nicht zu lange backen: Der Kuchen ist fertig, wenn die Streusel goldbraun sind und der Teig sich leicht vom Rand löst. Wenn Sie unsicher sind, nehmen Sie ihn lieber eine Minute zu früh heraus – er gart im eigenen Dampf noch etwas nach.

Ich habe auch schon Fehler gemacht – einmal habe ich die Birnen vergessen und den Kuchen ohne Füllung gebacken. Das war ein sehr trockener Zimtkuchen! Seitdem schreibe ich mir die Schritte auf. Und einmal habe ich die Streusel mit den Händen so fest gedrückt, dass sie eine einzige harte Kruste wurden. Locker bleiben – das ist die Devise!

Variationen und Anpassungen

Dieses Rezept ist ein toller Ausgangspunkt, aber Sie können es leicht an Ihren Geschmack anpassen. Hier sind meine liebsten Variationen:

1. Mit Äpfeln statt Birnen

Keine Birnen im Haus? Kein Problem! Ersetzen Sie die Birnen einfach durch säuerliche Äpfel (z. B. Boskoop oder Granny Smith). Die Zubereitung ist genau gleich. Der Kuchen wird etwas fruchtiger und weniger süß. Ich mag diese Variante besonders im Herbst.

2. Vegane Variante

Für eine vegane Version tauschen Sie die Butter durch Margarine (am besten eine, die für Backen geeignet ist) und die Eier durch 4 EL Apfelmus oder 2 EL Leinsamen gemischt mit 6 EL Wasser (Leinsamen-Eier). Die Milch ersetzen Sie durch Hafer- oder Mandelmilch. Die Streusel funktionieren mit Margarine genauso gut. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber genauso lecker.

3. Mit Nüssen und Rosinen

Für mehr Crunch geben Sie 100 g gehackte Walnüsse oder Mandeln zu den Streuseln. Oder Sie mischen 50 g Rosinen unter die Birnen – das gibt eine süße Überraschung in jedem Bissen. Ich habe das einmal für einen Geburtstag gemacht und alle waren begeistert.

4. Mit Schokolade

Wenn Sie es schokoladig mögen, geben Sie 100 g dunkle Schokoladenstückchen (Zartbitter) unter den Teig, bevor Sie die Birnen darauf verteilen. Die Kombination aus Zimt, Birne und Schokolade ist einfach himmlisch. Aber Vorsicht: Dann wird der Kuchen noch süßer – vielleicht reicht auch etwas weniger Zucker im Teig.

5. Mit Marzipan

Ein persönlicher Favorit: Reiben Sie 100 g Marzipanrohmasse grob und geben Sie es unter die Streusel. Das Marzipan karamellisiert leicht und gibt den Streuseln eine unwiderstehliche Note. Einfach göttlich!

Servier- und Aufbewahrungsvorschläge

Dieser Zimt-Birnen-Streuselkuchen schmeckt zu jeder Tageszeit. Hier sind meine besten Tipps zum Servieren und Aufbewahren:

Servieren:

Am besten schmeckt der Kuchen lauwarm – dann sind die Streusel noch knusprig und die Birnen schön weich. Aber auch kalt ist er ein Genuss. Servieren Sie ihn einfach pur oder mit einem Klecks Schlagsahne. Ein Löffel Vanilleeis dazu? Ja, bitte! Besonders im Sommer ist das eine tolle Kombination. Für einen besonderen Anlass können Sie den Kuchen mit Puderzucker bestäuben – das sieht hübsch aus und gibt eine extra süße Note.

Was passt dazu? Eine Tasse Kaffee ist natürlich die klassische Begleitung, aber auch ein Glas Milch oder ein fruchtiger Tee (z. B. Apfel-Zimt-Tee) harmonieren wunderbar. Wenn Sie Gäste haben, reichen Sie den Kuchen auf einer schönen Kuchenplatte – das macht gleich mehr her.

Aufbewahren:

Der Kuchen bleibt in einer gut verschlossenen Kuchenbox bei Raumtemperatur 3–4 Tage frisch. Wichtig: Decken Sie ihn nicht mit Frischhaltefolie ab, sonst werden die Streusel weich. Ein Tuch über der Box ist auch okay, aber die Box ist besser. Im Kühlschrank hält er sich bis zu einer Woche, aber dann verlieren die Streusel etwas von ihrer Knusprigkeit. Sie können den Kuchen auch einfrieren: Wickeln Sie ihn gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen lassen Sie ihn einfach bei Raumtemperatur stehen – am besten über Nacht.

Ein Tipp: Die Aromen entfalten sich am zweiten Tag noch besser. Wenn Sie also Zeit haben, backen Sie den Kuchen einen Tag vor dem Servieren. Das ist auch praktisch, wenn Sie Gäste erwarten – dann haben Sie am nächsten Tag weniger Stress.

Nährwertinformationen und gesundheitliche Vorteile

Ich bin keine Ernährungswissenschaftlerin, aber ich achte darauf, was ich esse. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken):

Nährwert Pro Stück
Kalorien ca. 350 kcal
Fett ca. 20 g
Kohlenhydrate ca. 40 g
Eiweiß ca. 5 g
Ballaststoffe ca. 3 g

Die Birnen sind die heimlichen Stars in Sachen Gesundheit: Sie enthalten viel Vitamin C und Kalium, und die Ballaststoffe fördern die Verdauung. Zimt ist nicht nur ein Gewürz – er kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren, und hat entzündungshemmende Eigenschaften. Klar, der Kuchen ist kein Diätgericht, aber ein Stück davon mit einer Tasse Tee ist ein genussvoller Moment, der auch noch ein paar gute Nährstoffe liefert.

Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit ist die glutenfreie Variante eine tolle Alternative. Und wenn Sie auf Zucker verzichten möchten, können Sie den Zucker im Teig durch Erythrit oder Xylit ersetzen (aber die Streusel werden dann etwas weniger knusprig). Achten Sie bei Allergien auf die Butter (Laktose) und die Eier – beides lässt sich aber gut ersetzen.

Fazit

Dieser saftige Zimt-Birnen-Streuselkuchen ist mehr als nur ein Rezept – er ist eine Einladung, sich eine Auszeit zu nehmen und den Moment zu genießen. Er ist einfach zuzubereiten, mit alltäglichen Zutaten, und das Ergebnis ist jedes Mal ein kleines Fest. Ob zum Kaffee, als Dessert oder einfach so – er passt immer.

Ich liebe es, wie die Streusel beim Reinbeißen knuspern, wie die Birnen ihre süße Säure abgeben und wie der Zimt alles umhüllt. Es ist ein Kuchen, der nach zu Hause schmeckt. Und das Beste? Sie können ihn ganz nach Ihrem Geschmack anpassen. Ob mit Nüssen, Schokolade oder vegan – jeder findet seine Lieblingsversion.

Also, worauf warten Sie? Schnappen Sie sich die Zutaten und backen Sie los! Ich bin gespannt, wie er Ihnen schmeckt. Teilen Sie Ihre Erfahrungen in den Kommentaren – oder Ihre eigenen Variationen. Vielleicht entdecken Sie ja auch einen neuen Lieblingskuchen. Und wenn Sie ihn auf Pinterest teilen, markieren Sie mich gerne – ich freue mich immer über schöne Bilder von Ihren Kreationen!

Viel Spaß beim Backen und genießen Sie jeden Bissen!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Kuchen auch mit Dosenbirnen machen?

Ja, das geht problemlos. Lassen Sie die Birnen aus der Dose gut abtropfen und tupfen Sie sie mit Küchenpapier trocken, sonst wird der Teig zu feucht. Verwenden Sie etwa 400 g Abtropfgewicht.

Warum werden meine Streusel nicht knusprig?

Das liegt meistens daran, dass die Butter zu warm ist. Arbeiten Sie mit kalter Butter und kühlen Sie die Streusel vor dem Backen 10 Minuten im Kühlschrank. Auch zu langes Backen kann die Streusel weich machen – decken Sie den Kuchen bei Bedarf ab.

Kann ich den Zucker reduzieren?

Ja, Sie können den Zucker im Teig um 50 g reduzieren, ohne dass der Kuchen leidet. Die Birnen geben ja schon Süße. Bei den Streusel würde ich nicht zu viel reduzieren, sonst werden sie bröselig.

Wie lagere ich den Kuchen am besten?

In einer gut verschlossenen Kuchenbox bei Raumtemperatur. So bleibt er 3–4 Tage saftig und die Streusel knusprig. Nicht im Kühlschrank lagern, da werden die Streusel weich.

Kann ich den Kuchen einfrieren?

Ja, sehr gut! Wickeln Sie ihn gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur stehen lassen – am besten über Nacht.

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Saftiger Zimt-Birnen-Streuselkuchen recipe

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Saftiger Zimt-Birnen-Streuselkuchen – Bestes Kaffeerezept

Ein saftiger Rührkuchen mit Birnen, Zimt und knusprigen Streuseln – perfekt für die Kaffeetafel. Einfach zuzubereiten und unwiderstehlich lecker.

  • Author: Maria
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 50-60 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 5 Minuten - 1 Stunde 15 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (zimmerwarm)
  • 200 g Zucker (oder 100 g brauner Zucker für karamellige Note)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier (Größe M, zimmerwarm)
  • 300 g Mehl (Type 405 oder 550)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Milch (Vollmilch oder Hafermilch)
  • 4 reife, aber feste Birnen (z. B. Abate oder Conference)
  • 2 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
  • 1 EL Zucker (optional)
  • 1 TL Zimt (für die Marinade)
  • 200 g Mehl (Type 405, für die Streusel)
  • 100 g Zucker (braun oder weiß, für die Streusel)
  • 1 TL Zimt (für die Streusel)
  • 120 g kalte Butter (in kleinen Würfeln, für die Streusel)
  • 1 Prise Salz (für die Streusel)

Instructions

  1. Birnen vorbereiten: Birnen schälen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und in 1 cm große Würfel schneiden. Mit Zitronensaft, Zucker und Zimt mischen und mindestens 10 Minuten ziehen lassen.
  2. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) vorheizen. Springformboden mit Backpapier auslegen, Rand einfetten.
  3. Teig zubereiten: Weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen (3–4 Minuten). Eier einzeln unterrühren (je 30 Sekunden). Mehl, Backpulver, Zimt und Salz mischen. Abwechselnd mit der Milch in zwei Portionen unter den Teig rühren – nur kurz, bis alles vermischt ist.
  4. Streusel machen: Mehl, Zucker, Zimt und Salz in einer Schüssel mischen. Kalte Butterwürfel dazugeben und mit den Fingerspitzen zu krümeliger Masse verarbeiten. Bei Bedarf kühl stellen.
  5. Kuchen zusammensetzen: Teig in die Form geben und glatt streichen. Marinierte Birnenwürfel gleichmäßig darauf verteilen und leicht andrücken. Streusel großzügig darüber streuen – nicht festdrücken.
  6. Backen: Auf mittlerer Schiene 50–60 Minuten backen. Nach 40 Minuten bei zu dunklen Streuseln mit Alufolie abdecken. Stäbchentest: Holzstäbchen in die Mitte stechen – wenn es sauber herauskommt, ist der Kuchen fertig.
  7. Auskühlen: Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen (ca. 30 Minuten).

Notes

Die Birnen sollten nicht zu weich sein, sonst zerfallen sie im Kuchen. Für eine glutenfreie Variante Mehl durch glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Die Streusel kalt halten für extra Knusprigkeit. Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag noch besser.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 350
  • Sugar: 25
  • Sodium: 0.2
  • Fat: 20
  • Saturated Fat: 12
  • Carbohydrates: 40
  • Fiber: 3
  • Protein: 5

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