Love this? Save it for later!
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„Mama, riecht das nach Herbst?“, fragte meine Tochter, als sie zur Tür hereinkam, die Nase in der Luft. Ich stand in der Küche, über eine Schüssel gebeugt, und rührte eine goldbraune Masse um, die nach allem roch, was ich am Oktober liebe: Zimt, Muskat, Nelken und ein Hauch von Ahorn. „Das riecht nach kuscheligen Decken und Regen an der Fensterscheibe“, sagte sie grinsend. Und sie hatte recht – dieser Pumpkin Spice Bundt Cake ist genau das: ein Stück Herbst, zum Reinbeißen.
Ehrlich gesagt, ich habe lange nach der perfekten Kuchenversion gesucht. Die meisten Pumpkin-Spice-Rezepte sind entweder zu trocken oder schmecken mehr nach Gewürzmischung als nach Kürbis. Aber dieser? Der ist anders. Er ist saftig, fast schon puddingweich, und die Ahornsirup-Glasur setzt dem Ganzen die Krone auf. Kein trockener Kuchen, der nach einer Stunde schon bröselt – nein, dieser bleibt tagelang frisch, wenn er überhaupt so lange überlebt.
Ich habe das Rezept nach vielen Versuchen entwickelt, bis ich genau die richtige Balance gefunden hatte. Ein bisschen Kürbispüree für die Feuchtigkeit, etwas Joghurt für die Lockerheit und eine Prise mehr Zimt, weil man davon nie genug haben kann. Und dann diese Glasur: dick, süß, mit einem Hauch von Ahorn, der so schön mit den Gewürzen harmoniert. Wenn du also auf der Suche nach einem Kuchen bist, der deine Küche in eine Herbstduft-Wolke verwandelt und bei dem alle nach dem Rezept fragen – dann bist du hier genau richtig.
Warum du diesen Kuchen lieben wirst
- Saftig und aromatisch: Die Kombination aus Kürbispüree und Joghurt macht den Teig unglaublich feucht, während die Gewürze für ein intensives Herbstaroma sorgen. Du wirst jeden Bissen genießen.
- Einfach zuzubereiten: Keine komplizierten Techniken oder seltsamen Zutaten. Alles, was du brauchst, hast du wahrscheinlich schon im Schrank – bis auf vielleicht den Kürbis, aber den bekommst du in jedem gut sortierten Supermarkt.
- Perfekt für gemütliche Herbsttage: Ob zum Sonntagskaffee, für den Laternenumzug oder einfach so, weil der Regen gegen die Fenster prasselt – dieser Kuchen passt einfach immer.
- Ein echter Hingucker: Die typische Bundt-Form mit der glänzenden Ahornsirup-Glasur sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch noch himmlisch. Deine Gäste werden staunen.
- Lange haltbar: Dank der feuchten Zutaten bleibt der Kuchen mehrere Tage saftig. Wenn er nicht gerade innerhalb von Stunden verschlungen wird, kannst du ihn problemlos am nächsten Tag noch genießen.
Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus der perfekten Gewürzmischung und der Glasur, die nicht zu süß ist, sondern genau richtig. Ich habe unzählige Rezepte ausprobiert, aber keines hatte diese besondere Note. Der Trick liegt darin, die Gewürze frisch zu mahlen – oder zumindest darauf zu achten, dass sie nicht zu alt sind. Und die Ahornsirup-Glasur? Die ist so einfach, dass du sie im Schlaf machen könntest, aber sie verleiht dem Kuchen diese unvergleichliche Note, die alle um mehr betteln lässt.
Zutaten, die du benötigst
Für diesen saftigen Pumpkin Spice Bundt Cake brauchst du keine exotischen Zutaten. Die meisten Dinge hast du wahrscheinlich zu Hause – ich habe bewusst auf komplizierte Sachen verzichtet. Lass mich dir zeigen, was in den Kuchen kommt und warum jede Zutat wichtig ist.
Für den Kuchen
- 300 g Kürbispüree (aus der Dose oder selbst gemacht – ich bevorzuge Bio-Kürbispüree, weil es oft weniger Wasser enthält)
- 200 g brauner Zucker (für die leichte Karamellnote, die so gut zu den Gewürzen passt)
- 100 g weißer Zucker (für die Süße und Struktur)
- 3 große Eier (Zimmerwarm, damit sie sich besser mit den anderen Zutaten verbinden)
- 120 ml neutrales Öl (wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl – hält den Kuchen schön saftig)
- 150 g Naturjoghurt (3,5 % Fett, für Extra-Feuchtigkeit und eine zarte Krume)
- 300 g Mehl (Type 405, aber Type 550 geht auch – der Kuchen wird dann etwas fester)
- 2 TL Backpulver (für die Lockerheit)
- 1 TL Natron (hilft dem Kuchen, schön aufzugehen und neutralisiert die Säure des Joghurts)
- 1 Prise Salz (rundet den Geschmack ab)
- 2 TL Zimt (das Herzstück der Gewürzmischung)
- 1 TL gemahlener Ingwer (für die leichte Schärfe)
- ½ TL gemahlene Nelken (intensiv, also nicht zu viel)
- ½ TL Muskat (frisch gerieben, wenn möglich – der Unterschied ist enorm)
- ¼ TL Piment (optional, aber ich liebe diese zusätzliche Würze)
Für die Ahornsirup-Glasur

- 150 g Puderzucker (gesiebt, damit keine Klümpchen entstehen)
- 3–4 EL Ahornsirup (echter Ahornsirup, nicht der künstliche – Grade A ist perfekt)
- 1–2 EL Milch (bei Bedarf, um die Konsistenz anzupassen)
- Eine Prise Salz (für die Geschmackstiefe)
Ein kleiner Tipp von mir: Wenn du das Kürbispüree selbst machst, backe den Kürbis vorher im Ofen, bis er weich ist, und püriere ihn dann. Das gibt ein viel intensiveres Aroma als gekochter Kürbis. Und achte darauf, dass das Püree nicht zu wässrig ist – sonst wird der Kuchen matschig. Ich lasse es manchmal kurz in einem Sieb abtropfen, wenn es sehr flüssig wirkt.
Benötigte Küchengeräte
Für diesen Kuchen brauchst du nicht viel – die meisten Dinge hast du sicher in deiner Küche. Hier ist, was ich verwende:
- Eine Bundt-Kuchenform (24 cm Durchmesser, gut eingefettet und mit Mehl bestäubt – ich schwöre auf eine Silikon-Backpinsel für das Einfetten, damit wirklich jede Rille erwischt wird)
- Eine große Rührschüssel (für den Teig – eine Edelstahlschüssel ist ideal, weil sie nicht so leicht kippt)
- Eine kleinere Schüssel (für die trockenen Zutaten)
- Handrührgerät oder Küchenmaschine (ein Schneebesen geht auch, aber dann brauchst du etwas mehr Geduld)
- Gummischaber oder Teigschaber (um den Teig gleichmäßig in der Form zu verteilen)
- Kuchengitter (zum Abkühlen – ein Rost ist besser als ein Teller, weil die Luft von unten zirkulieren kann)
- Ein scharfes Messer oder eine lange Nadel (für den Stäbchentest, um zu prüfen, ob der Kuchen durch ist)
- Kleine Schüssel (für die Glasur)
- Schneebesen (zum Verrühren der Glasur)
Falls du keine Bundt-Form hast, kannst du auch eine normale Kastenform (30 cm) verwenden. Der Kuchen wird dann etwas flacher, aber genauso lecker. Ich habe das schon gemacht, als meine Bundt-Form in der Spülmaschine war – es funktioniert einwandfrei, nur die Backzeit verkürzt sich um etwa 10 Minuten.
Zubereitungsschritt für Schritt
Jetzt wird es ernst! Ich zeige dir genau, wie du diesen Kuchen hinbekommst, ohne Stress und mit garantiertem Erfolg. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst belohnt.
Schritt 1: Den Ofen vorheizen und die Form vorbereiten
Heize deinen Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor (oder 160 °C Umluft). Fette deine Bundt-Form gründlich ein – ich nehme dafür immer weiche Butter und einen Pinsel, damit auch die kleinsten Rillen bedeckt sind. Dann staube ich die Form mit Mehl aus und klopfe überschüssiges Mehl heraus. Das ist der wichtigste Schritt, glaub mir! Nichts ist ärgerlicher, als wenn der Kuchen nach dem Backen in der Form kleben bleibt. Ich habe das einmal erlebt und Stunden damit verbracht, die Stücke wieder zusammenzuflicken – nie wieder!
Schritt 2: Die trockenen Zutaten vermischen
In einer mittelgroßen Schüssel verrührst du das Mehl, Backpulver, Natron, Salz und alle Gewürze – Zimt, Ingwer, Nelken, Muskat und Piment. Ich nehme dafür einen Schneebesen, damit alles schön gleichmäßig verteilt ist. Riech mal kurz daran – das allein macht schon gute Laune!
Schritt 3: Die feuchten Zutaten verrühren
In einer großen Schüssel schlägst du den braunen und weißen Zucker mit den Eiern schaumig. Das dauert etwa 2–3 Minuten mit dem Handrührgerät, bis die Masse hell und cremig ist. Dann gibst du das Öl, den Joghurt und das Kürbispüree dazu und rührst alles gut unter. Die Masse sollte jetzt eine schöne, satt orangene Farbe haben und herrlich duften. Achte darauf, dass wirklich alles gut vermischt ist – keine weißen Joghurtstreifen mehr!
Schritt 4: Trockene und feuchte Zutaten verbinden
Jetzt gibst du die Mehlmischung nach und nach zur Kürbismasse. Rühre nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist – nicht zu viel rühren, sonst wird der Kuchen zäh. Ein paar kleine Mehlflecken sind okay, die verschwinden beim Backen. Der Teig sollte jetzt dick und cremig sein, fast wie ein sehr dicker Pfannkuchenteig.
Schritt 5: Den Teig in die Form füllen
Fülle den Teig vorsichtig in die vorbereitete Bundt-Form. Verteile ihn gleichmäßig mit dem Teigschaber, besonders in den Rillen. Klopfe die Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche, damit Luftblasen aufsteigen. Das ist ein kleiner Trick, den ich von meiner Oma gelernt habe – er verhindert, dass der Kuchen später Löcher hat.
Schritt 6: Backen
Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen und backe den Kuchen für 50–60 Minuten. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen ab, also mach nach 50 Minuten den Stäbchentest: Steche ein Holzstäbchen oder ein Messer in die Mitte des Kuchens. Wenn kein feuchter Teig mehr daran klebt, ist er fertig. Wenn doch, lass ihn noch 5 Minuten länger backen. Der Kuchen sollte goldbraun sein und leicht duften – aber nicht verbrannt riechen!
Schritt 7: Abkühlen lassen
Lass den Kuchen 10 Minuten in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen. Dann stürzt du ihn vorsichtig auf das Gitter und lässt ihn vollständig auskühlen. Das ist wichtig, denn wenn du die Glasur zu früh aufträgst, läuft sie einfach runter. Ich warte mindestens eine Stunde, manchmal auch zwei, bis der Kuchen komplett kalt ist.
Schritt 8: Die Glasur zubereiten
Wenn der Kuchen kalt ist, mischst du den gesiebten Puderzucker mit dem Ahornsirup in einer kleinen Schüssel. Rühre mit dem Schneebesen, bis eine glatte, dicke Paste entsteht. Wenn die Glasur zu dick ist, gib einen Esslöffel Milch dazu. Wenn sie zu dünn ist, etwas mehr Puderzucker. Die ideale Konsistenz ist wie flüssiger Honig – sie sollte langsam vom Löffel fließen, aber nicht zu dünn sein.
Schritt 9: Den Kuchen glasieren
Setze den abgekühlten Kuchen auf ein Kuchengitter mit einem Backblech darunter (das fängt die Tropfen auf). Gieße die Glasur langsam und gleichmäßig über den Kuchen, sodass sie die Rillen hinunterläuft. Ich mag es, wenn die Glasur an manchen Stellen dicker ist und an anderen dünner – das sieht am Ende so schön rustikal aus. Lass die Glasur 20–30 Minuten fest werden, bevor du den Kuchen servierst.
Backtipps & Techniken
Im Laufe der Jahre habe ich ein paar Tricks gelernt, die diesen Kuchen noch besser machen. Hier sind meine besten Tipps für dich:
- Zimmerwarme Zutaten sind ein Muss: Eier, Joghurt und Kürbispüree sollten Zimmertemperatur haben, bevor du sie verarbeitest. Kalte Zutaten führen dazu, dass der Teig klumpt und der Kuchen nicht so schön aufgeht. Nimm die Sachen einfach eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
- Nicht zu viel rühren: Das ist der häufigste Fehler bei Rührkuchen. Sobald das Mehl im Teig ist, nur noch kurz unterheben. Je mehr du rührst, desto mehr Gluten bildet sich, und der Kuchen wird zäh. Lieber ein paar kleine Mehlflecken in Kauf nehmen.
- Die Form richtig vorbereiten: Ich kann es nicht oft genug sagen – fette die Form gründlich ein! Ich verwende eine Mischung aus weicher Butter und etwas Mehl. Oder du nimmst Backtrennspray, das funktioniert auch super. Aber vergiss nicht die Rillen – da bleibt der Teig gern kleben.
- Der Stäbchentest ist dein Freund: Jeder Ofen backt anders. Verlass dich nicht blind auf die Zeit, sondern mach den Test. Ein Holzspieß oder ein dünnes Messer reicht völlig aus. Wenn noch feuchter Teig dran klebt, braucht der Kuchen noch ein paar Minuten.
- Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, es ist schwer, aber warte wirklich, bis der Kuchen komplett kalt ist, bevor du die Glasur aufträgst. Sonst läuft sie einfach ab und du hast eine Pfütze auf dem Teller. Außerdem wird die Glasur bei Wärme klebrig und nicht schön fest.
Einmal habe ich vergessen, die Form richtig einzufetten – das war eine Katastrophe! Der Kuchen klebte so fest, dass ich ihn nur in Stücken aus der Form bekam. Seitdem nehme ich mir die extra Minute Zeit und pinsle wirklich jede Rille ein. Glaub mir, es lohnt sich.
Variationen & Anpassungen
Dieser Kuchen ist unglaublich vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie du ihn nach deinem Geschmack anpassen kannst:
- Glutenfreie Version: Ersetze das Mehl einfach durch eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 austauschbar). Achte darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst wird der Kuchen bröselig. Ich habe das schon mehrmals gemacht und es funktioniert einwandfrei.
- Vegane Variante: Tausche die Eier gegen 3 Esslöffel Leinsamen-Mehl-Wasser (1 EL Leinsamenmehl + 3 EL Wasser pro Ei) und den Joghurt gegen einen pflanzlichen Joghurt (Kokosjoghurt passt super). Das Öl bleibt, und die Glasur wird einfach mit pflanzlicher Milch gemacht. Der Kuchen wird etwas fester, aber immer noch lecker.
- Weniger Zucker: Reduziere den Zucker um ein Drittel und ersetze ihn durch Erythrit oder Kokosblütenzucker. Der Kuchen wird dann weniger süß, aber das Aroma der Gewürze kommt noch besser zur Geltung. Die Glasur kannst du auch weglassen oder mit Xylit machen.
- Extra Schokolade: Für alle Schokoholics: Gib 100 g gehackte Zartbitterschokolade oder Schokotropfen unter den Teig. Die Schokolade schmilzt beim Backen und ergibt kleine, schmelzige Schokostücke im Kuchen. Ein Traum!
- Nüsse und Trockenfrüchte: Walnüsse, Pekannüsse oder gehackte Haselnüsse passen wunderbar zu den Herbstgewürzen. Auch getrocknete Cranberries oder Feigenstücke sind eine tolle Ergänzung. Einfach 100 g unter den Teig heben, bevor du ihn in die Form gibst.
Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit Pekannüssen und einem Schuss Bourbon-Vanilleextrakt im Teig. Die Nüsse geben einen schönen Crunch, und die Vanille rundet die Gewürze perfekt ab. Probier es aus – du wirst begeistert sein!
Servier- & Aufbewahrungstipps
Dieser Kuchen schmeckt am besten bei Zimmertemperatur – dann kommt das Aroma der Gewürze am schönsten zur Geltung. Ich serviere ihn gerne mit einem Klecks Schlagsahne oder einer Kugel Vanilleeis. Für einen extra herbstlichen Touch kannst du auch etwas Ahornsirup über die Sahne träufeln – einfach himmlisch!
Wenn du den Kuchen aufbewahren möchtest, wickele ihn in Frischhaltefolie oder lege ihn in eine luftdichte Dose. So bleibt er bei Zimmertemperatur 3–4 Tage saftig. Im Kühlschrank hält er sich sogar bis zu einer Woche, aber ich finde, er verliert dann etwas von seiner Feuchtigkeit. Vor dem Servieren einfach kurz bei Zimmertemperatur aufwärmen lassen.
Zum Einfrieren eignet sich der Kuchen übrigens hervorragend. Schneide ihn in Stücke, wickele jedes Stück in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur für ein paar Stunden auftauen lassen. Die Glasur wird dabei etwas matter, aber der Geschmack bleibt fantastisch.
Ein kleiner Tipp: Wenn du den Kuchen am nächsten Tag isst, schmeckt er oft noch besser, weil die Gewürze Zeit hatten, sich richtig zu entfalten. Ich backe ihn manchmal sogar einen Tag vorher, wenn ich Gäste erwarte – das spart Stress und der Kuchen ist noch aromatischer.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Natürlich ist dieser Kuchen ein Genussmittel, aber er hat auch einige positive Seiten. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken):
| Nährwert | Pro Stück |
|---|---|
| Kalorien | ca. 320 kcal |
| Kohlenhydrate | 45 g |
| davon Zucker | 28 g |
| Fett | 14 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 2 g |
| Eiweiß | 4 g |
| Ballaststoffe | 2 g |
Der Kürbis bringt nicht nur Farbe und Feuchtigkeit, sondern auch jede Menge Vitamin A und Antioxidantien mit. Die Gewürze wie Zimt und Ingwer haben entzündungshemmende Eigenschaften und können den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Und der Joghurt liefert Kalzium und probiotische Kulturen – also ein kleiner Gesundheitsbonus in jedem Bissen.
Wenn du auf eine ausgewogene Ernährung achtest, ist dieses Rezept eine tolle Möglichkeit, sich etwas zu gönnen, ohne gleich alles über Bord zu werfen. Ein Stück davon mit einer Tasse ungesüßtem Tee – das ist mein persönlicher Wellness-Moment im Herbst.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich statt Kürbispüree auch Kürbismus aus dem Glas verwenden?
Ja, das geht! Achte nur darauf, dass es ungesüßt ist und keine zusätzlichen Gewürze enthält. Ich empfehle, das Mus vorher kurz in einem Sieb abtropfen zu lassen, damit es nicht zu wässrig ist. Sonst wird der Kuchen matschig.
Mein Kuchen ist in der Mitte zusammengefallen. Was habe ich falsch gemacht?
Das passiert oft, wenn der Ofen zu früh geöffnet wird oder die Temperatur zu hoch war. Backe den Kuchen bei 175 °C und öffne die Ofentür erst nach 45 Minuten. Auch zu viel Backpulver kann dazu führen – halte dich genau an die Mengenangaben.
Kann ich die Ahornsirup-Glasur durch eine andere ersetzen?
Klar! Eine Zitronen-Zuckerglasur (Puderzucker mit Zitronensaft) passt auch super. Oder du lässt die Glasur ganz weg und bestäubst den Kuchen einfach mit Puderzucker. Für eine schokoladige Variante schmilzt du 100 g Zartbitterschokolade mit 2 EL Sahne und träufelst sie über den Kuchen.
Wie bekomme ich den Kuchen am besten aus der Form?
Das A und O ist das gründliche Einfetten. Nach dem Backen den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann ein Messer vorsichtig am Rand entlangführen. Ein Gitter oder einen Teller auf die Form legen und mit einer schnellen Bewegung stürzen. Wenn er trotzdem klebt, kurz in ein warmes Wasserbad stellen – das löst die Fettreste.
Kann ich den Kuchen auch ohne Bundt-Form backen?
Ja, eine Kastenform (30 cm) oder eine Springform (24 cm) tun es auch. Die Backzeit verkürzt sich dann um etwa 10–15 Minuten, also mach den Stäbchentest früher. Der Kuchen wird etwas flacher, aber genauso lecker. Ich habe letztens eine saftigen Himbeer-Rührkuchen in einer Kastenform gebacken und das Prinzip ist dasselbe.
Fazit
Dieser Pumpkin Spice Bundt Cake mit Ahornsirup-Glasur ist für mich der Inbegriff des Herbstes. Er ist saftig, aromatisch und macht einfach glücklich. Ich liebe es, wie die Gewürze durch die Küche ziehen und alle anlocken – meine Familie kommt dann immer mit großen Augen und einem Lächeln in die Küche.
Probier es aus und pass das Rezept ruhig an deine Vorlieben an. Ob mit Nüssen, Schokolade oder ohne Glasur – dieser Kuchen verzeiht viele Fehler und belohnt dich mit einem Stück Gemütlichkeit. Und wenn du ihn mal gebacken hast, erzähl mir davon! Schreib in die Kommentare, wie er geworden ist oder welche Variation du ausprobiert hast. Ich bin gespannt auf deine Kreationen.
Falls du noch mehr herbstliche Inspiration suchst, schau dir auch mein Rezept für Rhabarber-Streuselkuchen an – der ist zwar eher frühlingshaft, aber die Streuseltechnik lässt sich super auf diesen Kuchen übertragen. Oder probier meinen Donauwellen-Blechkuchen, wenn du Lust auf etwas mit Kirschen hast. Beides sind echte Klassiker, die immer gut ankommen.
Bis zum nächsten Mal und genieß den Herbst mit einem Stück dieses wunderbaren Kuchens!
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Saftiger Pumpkin Spice Bundt Cake mit Ahornsirup-Glasur – Bestes Herbstrezept
Dieser saftige Pumpkin Spice Bundt Cake mit Ahornsirup-Glasur ist der Inbegriff des Herbstes. Die Kombination aus Kürbispüree und Joghurt macht den Teig unglaublich feucht, während die Gewürze für ein intensives Herbstaroma sorgen.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 55 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 15 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 300 g Kürbispüree (aus der Dose oder selbst gemacht)
- 200 g brauner Zucker
- 100 g weißer Zucker
- 3 große Eier (zimmerwarm)
- 120 ml neutrales Öl (wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
- 150 g Naturjoghurt (3,5 % Fett)
- 300 g Mehl (Type 405)
- 2 TL Backpulver
- 1 TL Natron
- 1 Prise Salz
- 2 TL Zimt
- 1 TL gemahlener Ingwer
- ½ TL gemahlene Nelken
- ½ TL Muskat (frisch gerieben)
- ¼ TL Piment (optional)
- 150 g Puderzucker (gesiebt)
- 3–4 EL Ahornsirup (echter Ahornsirup, Grade A)
- 1–2 EL Milch (bei Bedarf)
- Eine Prise Salz (für die Glasur)
Instructions
- Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Eine Bundt-Kuchenform (24 cm Durchmesser) gründlich mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.
- In einer mittelgroßen Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Salz und alle Gewürze (Zimt, Ingwer, Nelken, Muskat, Piment) mit einem Schneebesen vermischen.
- In einer großen Schüssel braunen und weißen Zucker mit den Eiern 2–3 Minuten schaumig schlagen. Öl, Joghurt und Kürbispüree hinzufügen und gut verrühren, bis eine satt orangene Masse entsteht.
- Die Mehlmischung nach und nach zur Kürbismasse geben und nur so lange rühren, bis alles gerade vermischt ist (nicht überrühren).
- Den Teig in die vorbereitete Form füllen, gleichmäßig verteilen und die Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche klopfen, um Luftblasen zu lösen.
- Den Kuchen 50–60 Minuten backen. Nach 50 Minuten den Stäbchentest machen: Ein Holzstäbchen in die Mitte stechen – wenn kein feuchter Teig kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.
- Den Kuchen 10 Minuten in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann vorsichtig stürzen und vollständig auskühlen lassen (mindestens 1 Stunde).
- Für die Glasur: Puderzucker mit Ahornsirup in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Bei Bedarf 1–2 EL Milch hinzufügen, bis die Konsistenz wie flüssiger Honig ist.
- Den abgekühlten Kuchen auf ein Kuchengitter mit Backblech darunter setzen. Die Glasur langsam und gleichmäßig über den Kuchen gießen. 20–30 Minuten fest werden lassen, bevor serviert wird.
Notes
Zimmerwarme Zutaten sind wichtig für einen gleichmäßigen Teig. Nicht zu viel rühren, sonst wird der Kuchen zäh. Die Form gründlich einfetten, besonders die Rillen. Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag oft noch besser, da die Gewürze durchziehen können.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 320
- Sugar: 28
- Sodium: 0.2
- Fat: 14
- Saturated Fat: 2
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 2
- Protein: 4
Keywords: Pumpkin Spice, Bundt Cake, Ahornsirup-Glasur, Herbstkuchen, Kürbiskuchen, saftiger Kuchen, Gewürzkuchen



