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Mein Opa hat sich beim Kaffeetrinken tatsächlich zweimal nachgeschenkt – und das war das erste Mal seit Monaten. Er nahm sich ein zweites Stück, schob es sich auf den Teller und meinte nur: „Der schmeckt wie früher bei meiner Mutter.“ Ich stand in der Küchentür und wusste in dem Moment: Dieser saftige Pflaumenkuchen mit Vanillepudding-Guss ist genau richtig. Kein übertriebenes Tamtam, kein stundenlanges Herumprobieren – einfach ein Kuchen, der nach Zuhause schmeckt. Und ehrlich? Genau das hatte ich mir gewünscht.
Die Pflaumen waren auf dem Markt so schön reif und dunkelviolett, fast schon überreif. Ich konnte einfach nicht widerstehen und kaufte gleich zwei Kilo. Zuhause angekommen, stand ich dann da und überlegte, was ich damit machen sollte. Klar, Zwetschgenknödel oder Kompott wären auch toll gewesen, aber ich hatte so eine Sehnsucht nach genau diesem Kuchen. Ihr wisst schon, dieser eine Duft, der durch die ganze Wohnung zieht und alle an den Küchentisch lockt.
Dieser Pflaumenkuchen ist nicht einfach nur ein Rezept. Er ist eine Erinnerung an sonnige Spätsommernachmittage, an das erste Pflaumenmus des Jahres und an die Gemütlichkeit, wenn die Tage langsam kürzer werden. Die Kombination aus dem mürben, buttrigen Boden, den leicht säuerlichen Pflaumen und der cremigen Vanillepudding-Schicht – das ist einfach perfekte Harmonie. Und das Beste: Er gelingt auch Anfängern garantiert. Versprochen.
Warum Sie diesen Pflaumenkuchen lieben werden
Ich habe diesen Kuchen jetzt bestimmt schon ein Dutzend Mal gebacken, für Familienfeste, Kaffeekränzchen und einfach so zwischendurch. Und jedes Mal passiert das Gleiche: Die Leute kommen aus der Küche, der Teller ist leer, und jemand fragt nach dem Rezept. Das ist für mich das größte Kompliment.
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt, und die Pflaumen müssen nicht mal geschält werden. Perfekt für spontane Backaktionen am Wochenende.
- Einfache Zutaten: Mehl, Butter, Zucker, Eier und frische Pflaumen – das habt ihr wahrscheinlich sowieso im Haus. Keine exotischen Gewürze oder schwer zu findenden Spezialitäten.
- Perfekt für den Spätsommer: Wenn die Pflaumen Saison haben, schmeckt dieser Kuchen am allerbesten. Aber auch mit tiefgekühlten Früchten klappt er wunderbar.
- Ein echter Publikumsliebling: Kinder lieben die süße Vanillecreme, Erwachsene schätzen die fruchtige Säure der Pflaumen. Ein Kuchen für alle Generationen.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus knusprigem Mürbeteig, saftigen Früchten und seidigem Pudding ist einfach unschlagbar. Da kann keiner widerstehen.
Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die Puddingcreme. Kein einfacher Guss aus Sahne und Eiern, sondern ein richtiger, gekochter Vanillepudding, der beim Backen schön fest wird und eine himmlisch cremige Textur bekommt. Ich habe das Rezept so lange getüftelt, bis die Menge genau richtig war – nicht zu viel, dass der Kuchen matschig wird, aber auch nicht zu wenig, dass man die Creme kaum schmeckt.
Ich erinnere mich noch an das erste Mal, als ich diesen Kuchen für meine Nachbarin gebacken habe. Sie stand eines Morgens vor der Tür mit einer Schale voller Pflaumen aus ihrem Garten. „Hier, die werden sonst schlecht“, sagte sie. Zwei Stunden später stand ich mit dem Kuchen vor ihrer Tür. Sie hat sich so gefreut! Genau diese Momente sind es, die das Backen für mich so besonders machen. Dieser Kuchen ist nicht nur gut – er ist die Art von Kuchen, bei dem man nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließt und einfach genießt.
Zutaten, die Sie brauchen
Für diesen saftigen Pflaumenkuchen mit Vanillepudding-Guss brauchen Sie wirklich keine ausgefallenen Zutaten. Alles ist im normalen Supermarkt erhältlich. Ich habe die Zutaten übersichtlich nach Komponenten aufgelistet, damit ihr nichts vergesst.
Für den Mürbeteig (Springform 26 cm):
- 250 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 125 g kalte Butter, in kleinen Würfeln
- 80 g Zucker
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanilleextrakt (oder Mark einer halben Vanilleschote)
Für den Vanillepudding-Guss:

- 500 ml Milch (3,5 % Fett, für die cremigste Konsistenz)
- 1 Päckchen Vanillepudding-Pulver (zum Kochen, nicht die Instant-Variante)
- 60 g Zucker
- 1 Eigelb (Größe M)
- 1 TL Vanilleextrakt (oder Mark einer halben Vanilleschote)
- 100 ml Sahne (optional, für extra Cremigkeit)
Für den Belag:
- 800-900 g frische Pflaumen (oder Zwetschgen, je nach Verfügbarkeit)
- 2 EL Zucker (zum Bestreuen)
- 1 TL Zimt (optional, aber sehr zu empfehlen)
Meine persönlichen Tipps zu den Zutaten:
Bei den Pflaumen greife ich am liebsten zu dunkelvioletten, reifen Früchten, die schon leicht nachgeben, wenn man sie sanft drückt. Die sind am aromatischsten. Wenn die Pflaumen noch etwas fest sind, einfach ein bis zwei Tage bei Zimmertemperatur nachreifen lassen. Für den Pudding schwöre ich auf das Vanillepudding-Pulver von Dr. Oetker – das wird einfach am schönsten fest und schmeckt am besten nach Vanille. Wer es besonders edel mag, nimmt echte Vanilleschoten. Die sind teurer, aber der Geschmack ist unvergleichlich.
Für den Mürbeteig ist kalte Butter das A und O. Die Butter sollte wirklich kalt sein, fast noch kühlschrankkalt. Dann wird der Teig schön mürbe und bröselig. Wenn die Butter zu weich ist, wird der Teig eher zäh und verliert seine typische Konsistenz. Und nehmt ruhig die gute Butter – bei einem Mürbeteig schmeckt man den Unterschied sofort.
Ein kleiner Hinweis zur Milch: Für den Pudding nehme ich immer Vollmilch mit 3,5 % Fett. Das macht die Creme einfach viel geschmeidiger. Wer es leichter mag, kann auch H-Milch mit 1,5 % nehmen, aber dann wird der Pudding nicht ganz so cremig. Die Sahne ist optional, aber sie macht den Guss noch verführerischer.
Benötigte Küchengeräte
Bevor ihr loslegt, sammelt am besten alles, was ihr braucht. So läuft der Backprozess viel entspannter.
- Springform (26 cm Durchmesser): Die klassische Größe für diesen Kuchen. Eine beschichtete Form ist ideal, damit der Kuchen später gut aus der Form kommt.
- Backpapier: Für den Boden der Form, damit nichts kleben bleibt.
- Große Rührschüssel: Für den Mürbeteig.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Zum schnellen Verkneten des Teigs. Geht aber auch mit der Hand, wenn ihr etwas Geduld habt.
- Kleiner Topf: Für den Vanillepudding. Ein Edelstahltopf ist am besten, da der Pudding darin nicht so leicht anbrennt.
- Schneebesen: Zum Rühren des Puddings, damit keine Klümpchen entstehen.
- Messer und Schneidebrett: Zum Waschen und Entsteinen der Pflaumen.
- Kuchengabel: Zum Einstechen des Teigbodens.
Für den Mürbeteig könnt ihr auch eine Küchenmaschine mit Knetaufsatz nehmen. Ich mache ihn aber meistens mit der Hand, weil ich dann ein besseres Gefühl für die Konsistenz habe. Ein Tipp: Wenn ihr keinen Vanilleextrakt habt, tut es auch das Mark einer ausgekratzten Vanilleschote. Das Aroma ist dann noch intensiver.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Jetzt geht es ans Eingemachte! Ich habe die Schritte so detailliert wie möglich beschrieben, damit wirklich alles klappt. Keine Sorge, es ist einfacher, als es klingt.
Schritt 1: Den Mürbeteig vorbereiten
Gebt das Mehl, die kalten Butterwürfel, den Zucker, das Ei, die Prise Salz und den Vanilleextrakt in eine große Schüssel. Verknetet alles zügig mit den Händen oder dem Handrührgerät zu einem glatten Teig. Achtet darauf, nicht zu lange zu kneten – der Teig soll gerade so zusammenhalten. Wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Das ist wichtig, damit der Teig später nicht zusammenfällt und schön mürbe wird.
Schritt 2: Die Pflaumen vorbereiten
In der Zwischenzeit könnt ihr die Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen. Ich schneide sie meistens in Spalten, etwa 1 cm dick. So verteilen sie sich schön auf dem Kuchen und geben viel Saft ab. Wer mag, kann die Pflaumen auch vierteln, wenn sie besonders groß sind. Streut die Pflaumen in einer Schüssel mit dem Zucker und dem Zimt (optional) und lasst sie ein paar Minuten ziehen. So entfalten sie ihr volles Aroma.
Schritt 3: Den Vanillepudding kochen
Verquirlt in einem kleinen Topf das Puddingpulver mit dem Zucker und dem Eigelb. Gebt dann nach und nach die Milch dazu und rührt alles glatt. Stellt den Topf auf den Herd und erhitzt die Mischung bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen. Sobald der Pudding eindickt und anfängt zu blubbern, nehmt ihn vom Herd. Rührt noch den Vanilleextrakt (oder das Vanillemark) ein. Deckt den Pudding mit Frischhaltefolie ab – direkt auf der Oberfläche, damit sich keine Haut bildet – und lasst ihn etwas abkühlen. Rührt später die Sahne unter, falls ihr welche verwendet.
Schritt 4: Den Teig ausrollen und die Form vorbereiten
Heizt den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Fettet die Springform leicht ein und legt den Boden mit Backpapier aus. Nehmt den Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3-4 mm dick aus. Legt den Teig in die Form und drückt ihn am Rand gut an. Stecht den Boden mehrmals mit einer Gabel ein, damit er beim Backen keine Blasen wirft. Stellt die Form für 10 Minuten in den Kühlschrank – das verhindert, dass der Teig zu stark aufgeht.
Schritt 5: Den Kuchen zusammensetzen
Verteilt die vorbereiteten Pflaumenspalten gleichmäßig auf dem Teigboden. Gießt dann den abgekühlten (aber noch flüssigen) Vanillepudding gleichmäßig über die Pflaumen. Der Pudding sollte die Früchte fast bedecken. Streicht die Oberfläche glatt.
Schritt 6: Backen
Schiebt die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen. Backt den Kuchen für etwa 45-50 Minuten. Der Pudding sollte fest und leicht goldbraun sein. Macht die Stäbchenprobe: Wenn kein roher Teig mehr am Holzstäbchen klebt, ist der Kuchen fertig. Lasst ihn dann in der Form auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen – das dauert mindestens 2 Stunden, aber der Kuchen wird dadurch viel besser.
Schritt 7: Servieren
Erst wenn der Kuchen komplett ausgekühlt ist, löst ihr vorsichtig den Rand der Springform. Ich bestreue ihn kurz vor dem Servieren noch mit etwas Puderzucker – das sieht nicht nur hübsch aus, sondern schmeckt auch. Dazu passt ein Klecks geschlagene Sahne oder eine Kugel Vanilleeis.
Tipps & Techniken für den perfekten Pflaumenkuchen
Beim Backen habe ich so einige Fehler gemacht, aus denen ihr jetzt lernen könnt. Hier sind meine wichtigsten Tipps, damit euer saftiger Pflaumenkuchen mit Vanillepudding-Guss garantiert gelingt.
- Den Teig nicht überkneten: Das ist der häufigste Fehler bei Mürbeteig. Sobald der Teig zusammenhält, hört auf zu kneten. Sonst wird er zäh und verliert seine mürbe Konsistenz.
- Pflaumen nicht zu nass verwenden: Wenn ihr die Pflaumen wäscht, tupft sie unbedingt trocken, bevor ihr sie auf den Teig legt. Zu viel Feuchtigkeit macht den Boden matschig. Das Gleiche gilt, wenn ihr tiefgekühlte Früchte verwendet – diese vorher auftauen und gut abtropfen lassen.
- Den Pudding nicht zu heiß auf den Teig geben: Der Pudding sollte nur noch lauwarm sein, wenn ihr ihn auf die Pflaumen gießt. Heißer Pudding kann den rohen Teigboden aufweichen und ihn durchweichen lassen.
- Die Springform gut einfetten: Auch wenn ihr Backpapier verwendet, fetter den Rand der Form leicht ein. So lässt sich der Kuchen später leichter lösen, ohne dass er reißt.
- Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, es ist schwer zu widerstehen, aber schneidet den Kuchen erst an, wenn er komplett ausgekühlt ist. Sonst läuft der Pudding noch aus, und der Kuchen zerfällt. Glaubt mir, ich habe es schon zu früh probiert – das war nicht schön.
- Die richtige Backzeit: Jeder Ofen ist anders. Beobachtet den Kuchen in den letzten 10 Minuten genau. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, deckt ihn locker mit Alufolie ab.
Ein persönlicher Fail von mir: Ich hatte einmal vergessen, den Teig vor dem Backen in den Kühlschrank zu stellen. Das Ergebnis war ein zusammengefallener, kompakter Boden, der eher an einen Keks als an einen Mürbeteig erinnert hat. Seitdem ist die Kühlzeit für mich heilig. Nehmt sie unbedingt ernst – der Kuchen wird es euch danken.
Variationen & Abwandlungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass ihr es ganz leicht an eure Vorlieben anpassen könnt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst schon ausprobiert habe:
Variante 1: Mit Streuseln
Für alle, die es knusprig mögen: Einfach 100 g Mehl, 80 g Zucker und 80 g kalte Butter zu Streuseln verkneten und kurz vor dem Backen über den Pudding streuen. Das gibt eine wunderbare knusprige Kruste. Ich habe das mal für einen Geburtstag gemacht, und die Streusel waren der Renner.
Variante 2: Mit Nüssen
Gebt 50-80 g gehackte Mandeln oder Walnüsse über die Pflaumen, bevor ihr den Pudding darauf gebt. Das gibt einen tollen Biss und passt hervorragend zu den Früchten. Besonders lecker finde ich es mit gerösteten Mandelblättchen.
Variante 3: Vegane Variante
Für eine vegane Version ersetzt ihr die Butter im Teig durch vegane Margarine (am besten eine, die für Mürbeteig geeignet ist) und das Ei durch 2 EL Apfelmus oder einen Leinsamen-Ei-Ersatz (1 EL geschrotete Leinsamen mit 3 EL Wasser verrühren und quellen lassen). Für den Pudding verwendet ihr Hafer- oder Mandelmilch und veganes Puddingpulver (die meisten sind von Haus aus vegan). Das Eigelb lasst ihr einfach weg oder ersetzt es durch 1 TL Speisestärke mehr.
Variante 4: Mit anderen Früchten
Wenn die Pflaumen-Saison vorbei ist, könnt ihr auch andere Früchte verwenden. Aprikosen, Nektarinen oder sogar Äpfel schmecken ebenfalls fantastisch mit dem Vanillepudding-Guss. Bei Äpfeln solltet ihr sie vorher in dünne Scheiben schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
Variante 5: Mit Schokolade
Ein kleiner Schokoladen-Fan? Dann streut 50-80 g dunkle Schokoladenstückchen (Zartbitter) über die Pflaumen, bevor ihr den Pudding darauf gebt. Die Kombination aus fruchtig-säuerlichen Pflaumen und herber Schokolade ist einfach göttlich. Probiert es mal aus!
Servier- und Aufbewahrungstipps
Dieser Kuchen schmeckt am besten am Tag des Backens, wenn der Pudding noch schön cremig und der Boden knusprig ist. Aber auch am nächsten Tag ist er noch ein Genuss – dann ist er sogar noch etwas saftiger geworden.
Servieren: Ich serviere den Kuchen gerne lauwarm mit einem Klecks geschlagener Sahne oder einer Kugel Vanilleeis. Im Sommer passt auch eine fruchtige Beerensauce dazu. Für den besonderen Anlass könnt ihr den Kuchen mit Puderzucker bestäuben und mit Minzblättern garnieren. Er schmeckt aber auch pur absolut himmlisch.
Aufbewahrung: Bewahrt den Kuchen in einer luftdichten Kuchenbox oder unter einer Kuchenglocke auf. Im Kühlschrank hält er sich 2-3 Tage. Deckt ihn aber unbedingt ab, sonst nimmt er andere Gerüche an. Vor dem Servieren lasst ihr ihn am besten 15-20 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen – dann entfaltet er sein volles Aroma.
Einfrieren: Ja, dieser Kuchen lässt sich wunderbar einfrieren! Schneidet ihn in Stücke, wickelt jedes Stück einzeln in Frischhaltefolie und legt sie in einen Gefrierbeutel. So haltet ihr euch bis zu 3 Monate einen Vorrat. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder bei Raumtemperatur für 1-2 Stunden stehen lassen. Nicht in der Mikrowelle auftauen, sonst wird der Pudding matschig.
Reheating: Wenn ihr den Kuchen wieder warm genießen wollt, gebt die Stücke für 5-10 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Das macht den Boden wieder etwas knuspriger. Aber vorsichtig: Nicht zu lange backen, sonst trocknet der Pudding aus.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ein Stück (ca. 1/12 des Kuchens) enthält ungefähr:
- Kalorien: 280-320 kcal
- Kohlenhydrate: 38-42 g
- Fett: 12-15 g
- Eiweiß: 5-7 g
- Ballaststoffe: 2-3 g
Pflaumen sind nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Sie stecken voller Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen, und sind reich an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern. Außerdem enthalten sie Vitamin C, Vitamin K und Kalium. Der Vanillepudding liefert Kalzium aus der Milch, und der Mürbeteig gibt schnelle Energie. Klar, ein Kuchen ist kein Diätgericht, aber in Maßen genossen, ist er eine wunderbare Möglichkeit, die Saison der frischen Früchte zu genießen.
Für alle, die auf ihre Ernährung achten: Ihr könnt den Zucker im Pudding und im Teig um ein Drittel reduzieren, ohne dass der Kuchen deutlich weniger süß schmeckt. Die Pflaumen bringen ja auch schon ihre eigene Süße mit. Und wer Gluten meiden muss, kann das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen (z. B. von Schär). Dann wird der Teig zwar etwas bröseliger, aber der Geschmack leidet nicht.
Fazit
Dieser saftige Pflaumenkuchen mit Vanillepudding-Guss ist für mich der Inbegriff des Spätsommers. Er ist einfach, ehrlich und schmeckt nach genau dem, was man sich an einem verregneten Sonntagnachmittag wünscht. Der mürbe Boden, die saftigen Pflaumen und die cremige Vanilleschicht – das ist eine Kombination, die einfach immer funktioniert. Ich liebe es, wie die Aromen miteinander verschmelzen und wie der Duft von gebackenen Pflaumen und Vanille durch die Küche zieht.
Probiert es unbedingt aus und passt das Rezept nach eurem Geschmack an. Vielleicht mit mehr Zimt, weniger Zucker oder einer Handvoll Nüsse obendrauf. Das Schöne am Backen ist ja, dass ihr eure eigene Version kreieren könnt. Und wenn ihr noch mehr Inspiration für fruchtige Kuchen sucht, dann schaut euch doch mal meinen knusprigen Sommer-Obstkuchen mit Mürbeteig an oder probiert den cremigen Erdbeer-Blechkuchen mit Vanillepudding-Füllung – beides absolute Lieblingsrezepte auf meinem Blog.
Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren erzählt, wie euer Kuchen gelungen ist. Habt ihr die Pflaumen durch etwas anderes ersetzt? Oder habt ihr die Streusel-Variante ausprobiert? Lasst es mich wissen! Und wenn euch das Rezept gefällt, teilt es doch mit euren Freunden und der Familie – denn gutes Essen schmeckt einfach am besten, wenn man es teilt. Also, ran an den Ofen und viel Spaß beim Backen! Eure Maria.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch tiefgekühlte Pflaumen verwenden?
Ja, das funktioniert einwandfrei. Lasst die Pflaumen vor dem Backen vollständig auftauen und tupft sie gut trocken, damit der Teig nicht durchweicht. Dann könnt ihr sie genau wie frische Früchte verwenden.
Der Pudding ist zu dünn geworden – was tun?
Wenn der Pudding nach dem Kochen noch zu flüssig ist, habt ihr ihn vielleicht nicht lange genug gekocht. Rührt ihn einfach noch 1-2 Minuten weiter, bis er richtig eindickt. Sollte er trotzdem zu dünn sein, könnt ihr 1 TL Speisestärke mit etwas kalter Milch anrühren und unter den heißen Pudding rühren – das hilft meistens.
Kann ich den Kuchen auch ohne Ei backen?
Ja, für eine eifreie Variante ersetzt das Ei im Teig durch 2 EL Apfelmus oder einen Leinsamen-Ei-Ersatz. Der Teig wird dann etwas bröseliger, aber das ist völlig in Ordnung. Für den Pudding lasst ihr das Eigelb einfach weg oder ersetzt es durch 1 TL Speisestärke.
Wie verhindere ich, dass der Boden durchweicht?
Das ist ein häufiges Problem. Der wichtigste Tipp: Die Pflaumen gut abtrocknen und den Pudding nicht zu heiß auf den Teig gießen. Außerdem hilft es, den Teig vor dem Backen 10 Minuten in den Kühlschrank zu stellen. Und nicht zu viele Pflaumen verwenden – die Menge im Rezept ist genau richtig.
Kann ich den Kuchen auch in einer anderen Form backen?
Klar! Ihr könnt den Teig auch in einer rechteckigen Backform (ca. 20×30 cm) oder einer Tarteform ausrollen. Die Backzeit ändert sich dann etwas – bei einer flacheren Form ist der Kuchen schneller fertig (ca. 35-40 Minuten). Beobachtet ihn einfach und macht die Stäbchenprobe.
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Saftiger Pflaumenkuchen mit Vanillepudding-Guss
Ein einfaches Rezept für einen saftigen Pflaumenkuchen mit cremigem Vanillepudding-Guss. Der mürbe Mürbeteig, die saftigen Pflaumen und die seidige Vanillecreme ergeben eine perfekte Harmonie – ein Kuchen, der nach Zuhause schmeckt und auch Anfängern garantiert gelingt.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 50 Minuten
- Total Time: 3 Stunden 20 Minuten (inkl. Kühl- und Abkühlzeit)
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Kuchen
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 125 g kalte Butter, in kleinen Würfeln
- 80 g Zucker
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanilleextrakt (oder Mark einer halben Vanilleschote)
- 500 ml Milch (3,5 % Fett)
- 1 Päckchen Vanillepudding-Pulver (zum Kochen)
- 60 g Zucker
- 1 Eigelb (Größe M)
- 1 TL Vanilleextrakt (oder Mark einer halben Vanilleschote)
- 100 ml Sahne (optional)
- 800–900 g frische Pflaumen (oder Zwetschgen)
- 2 EL Zucker (zum Bestreuen)
- 1 TL Zimt (optional)
Instructions
- Mehl, kalte Butterwürfel, Zucker, Ei, Salz und Vanilleextrakt in eine Schüssel geben und zügig zu einem glatten Mürbeteig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kalt stellen.
- Pflaumen waschen, halbieren, entsteinen und in etwa 1 cm dicke Spalten schneiden. Mit Zucker und Zimt (optional) vermischen und ziehen lassen.
- Puddingpulver, Zucker und Eigelb in einem Topf verquirlen. Nach und nach die Milch einrühren. Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen erhitzen, bis der Pudding eindickt und blubbert. Vom Herd nehmen, Vanilleextrakt einrühren. Mit Frischhaltefolie abdecken (direkt auf der Oberfläche) und abkühlen lassen. Optional die Sahne unterrühren.
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Springform (26 cm) einfetten und Boden mit Backpapier auslegen.
- Teig auf bemehlter Fläche ca. 3-4 mm dick ausrollen, in die Form legen und am Rand gut andrücken. Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Form für 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.
- Pflaumenspalten gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen. Den abgekühlten (noch flüssigen) Vanillepudding gleichmäßig über die Pflaumen gießen und glatt streichen.
- Form auf die mittlere Schiene in den Ofen schieben und ca. 45-50 Minuten backen, bis der Pudding fest und leicht goldbraun ist. Stäbchenprobe machen.
- Kuchen in der Form auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen (mindestens 2 Stunden). Erst dann den Rand der Springform lösen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.
Notes
Den Teig nicht überkneten, sonst wird er zäh. Pflaumen vor dem Belegen gut abtrocknen, damit der Boden nicht durchweicht. Pudding nur lauwarm auf den Teig geben. Kuchen erst nach vollständigem Auskühlen anschneiden. Hält sich in einer luftdichten Box 2-3 Tage im Kühlschrank. Einfrieren in Stücken bis zu 3 Monate möglich.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (ca. 1/12 de
- Calories: 300
- Sugar: 22
- Sodium: 0.2
- Fat: 13
- Saturated Fat: 8
- Carbohydrates: 40
- Fiber: 2
- Protein: 6
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