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Ich hatte mir diesen Kürbis-Streuselkuchen eigentlich ganz anders vorgestellt. Ehrlich gesagt, ich dachte, es wird so ein typischer Herbstkuchen – ganz nett, aber nichts, worüber man groß reden müsste. Vielleicht ein bisschen trocken, vielleicht ein bisschen langweilig. Es hat genau eine Stunde gedauert, bis ich komplett eines Besseren belehrt wurde.
Der erste Bissen war so eine Überraschung. Ich stand in der Küche, die Sonne schien durchs Fenster (ja, im Oktober, manchmal hat man Glück), und dieser Duft – nach Zimt, Muskat und irgendetwas, das nach Zuhause roch – hing noch in der Luft. Ich hatte den Kuchen eigentlich nur schnell probieren wollen, um zu sehen, ob er überhaupt gelungen ist. Und dann blieb ich einfach stehen. Der zweite Bissen war noch besser. Der dritte? Da war klar: Dieses Rezept musste ich unbedingt aufschreiben, bevor ich es wieder vergesse.
Es ist nicht so, dass ich ein Kürbis-Fan bin. Im Gegenteil, ich hab mich jahrelang geweigert, mit Kürbis zu backen. Irgendwie kam mir das immer vor wie ein Trend, der an mir vorbeigeht. Aber dann hatte ich einen Hokkaido übrig, und wegwerfen wollte ich ihn auch nicht. Also hab ich ihn einfach püriert, unter den Teig gehoben und – naja, den Rest kennt ihr. Dieser saftige Kürbis-Streuselkuchen mit Zimtknusper hat mich komplett überzeugt. Er ist nicht nur saftig, er ist so saftig, dass man fast vergisst, dass da eigentlich ein Gemüse drin steckt.
Und die Streusel? Die sind nicht nur obendrauf, die sind das ganze Geheimnis. Sie sind knusprig, zimtig und genau richtig süß. So, wie man sich das bei einem guten Rhabarber-Streuselkuchen wünscht, nur mit diesem warmen, herbstlichen Twist. Seitdem backe ich ihn jedes Jahr, sobald die ersten Kürbisse im Laden liegen. Und ich glaube, das wird sich so schnell nicht ändern.
Warum ihr diesen Kürbis-Streuselkuchen lieben werdet
Ich hab diesen Kuchen jetzt bestimmt schon ein Dutzend Mal gebacken. Nicht, weil ich ihn perfektionieren wollte (obwohl das natürlich auch passiert ist), sondern weil er einfach immer wieder aufs Neue begeistert. Jedes Mal, wenn ich ihn mit in die Arbeit nehme oder zu einem gemütlichen Kaffeeklatsch mitbringe, ist er innerhalb von Minuten weg. Die Leute fragen dann immer: “Ist da wirklich Kürbis drin?” Und ich lächle nur.
- Saftig, saftiger, Kürbis-Streuselkuchen: Das Kürbispüree macht den Teig unglaublich feucht und zart. Ihr werdet keinen trockenen Bissen haben, versprochen.
- Einfache Zutaten: Die meisten Sachen habt ihr wahrscheinlich schon zu Hause. Mehl, Zucker, Butter, Eier – und natürlich einen Kürbis. Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten.
- Perfekt für den Herbst: Ob zum Laternenfest, zum Sonntagskaffee oder einfach so an einem verregneten Nachmittag – dieser Kuchen passt einfach immer.
- Streusel-Liebling: Die knusprige Zimt-Streusel-Schicht ist der absolute Star. Sie ist buttrig, knusprig und genau richtig gewürzt.
- Unkompliziert: Der Teig ist schnell zusammengerührt, die Streusel sind in fünf Minuten gemacht. Kein stundenlanges Warten, kein kompliziertes Schichten.
Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist diese Kombination aus der zarten, fast puddingartigen Textur des Kürbisteigs und dem krönenden, knusprigen Topping. Die meisten Kürbiskuchen sind entweder zu feucht oder zu trocken. Dieser hier hat die perfekte Balance. Und er schmeckt nicht nur nach Kürbis, sondern nach Herbst pur – mit einer ordentlichen Portion Zimt, einer Prise Muskat und einem Hauch Vanille.
Welche Zutaten ihr braucht
Für diesen saftigen Kürbis-Streuselkuchen mit Zimtknusper braucht ihr keine Zauberei, sondern nur ein paar grundsolide Zutaten. Das Schöne ist: Die meisten davon sind wahre Allrounder, die ihr bestimmt schon im Schrank habt. Ich kaufe für diesen Kuchen immer einen mittelgroßen Hokkaido-Kürbis, weil man den mit Schale essen kann und er ein besonders intensives Aroma hat. Aber Butternut geht natürlich auch.
Für den Teig:
- 250 g Kürbispüree (Hokkaido oder Butternut): Das ist die Basis. Ihr könnt es entweder selbst machen (einfach den Kürbis weich kochen oder backen und pürieren) oder fertiges aus dem Glas nehmen. Achtet nur darauf, dass es ungesüßt ist.
- 200 g weiche Butter: Sie sollte wirklich weich sein, damit der Teig schön cremig wird. Ich nehme immer ungesalzene Butter, dann kann ich die Salzmenge selbst bestimmen.
- 180 g Zucker: Ich verwende normalen Haushaltszucker, aber brauner Zucker gibt dem Kuchen eine noch kräftigere, karamellige Note. Probiert es einfach mal aus.
- 3 Eier (Größe M): Am besten nehmt ihr sie vorher aus dem Kühlschrank, damit sie Zimmertemperatur haben. Das macht den Teig geschmeidiger.
- 300 g Mehl (Type 405): Für einen besonders lockeren Kuchen könnt ihr auch 50 g durch Speisestärke ersetzen. Das ist ein kleiner Trick von mir.
- 1 Päckchen Backpulver: Für die nötige Lockerheit. Nicht vergessen, sonst wird der Kuchen flach wie ein Pfannkuchen.
- 1 TL Zimt: Das ist das Herzstück der Gewürze. Nehmt ruhig einen guten, frischen Zimt – Ceylon-Zimt ist milder, Cassia-Zimt kräftiger.
- ½ TL Muskatnuss (frisch gerieben): Das ist mein Geheimtipp. Eine frische Muskatnuss macht geschmacklich einen riesigen Unterschied. Sie riecht einfach unglaublich aromatisch.
- 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber Salz hebt alle Aromen hervor und verhindert, dass der Kuchen zu süß schmeckt.
- Optional: 1 Päckchen Vanillezucker: Für die extra Portion Gemütlichkeit. Ich nehme immer selbstgemachten, aber gekaufter tut es auch.
Für die Zimtknusper-Streusel:
- 200 g Mehl: Auch hier Type 405 oder eine Mischung mit etwas Vollkornmehl, wenn ihr es herzhafter mögt.
- 120 g kalte Butter: Die Butter muss wirklich kalt sein, am besten direkt aus dem Kühlschrank. Nur so werden die Streusel schön knusprig und zerfließen nicht zu einer einzigen Masse.
- 100 g Zucker: Brauner Zucker gibt den Streuseln eine schöne Farbe und einen leichten Karamellgeschmack.
- 2 TL Zimt: Ja, nochmal Zimt. Die Streusel dürfen ruhig kräftig nach Zimt schmecken, sie sind ja das i-Tüpfelchen.
- 1 Prise Salz: Auch hier, um die Süße auszubalancieren.
Substitutions-Tipp: Falls ihr keinen Kürbis mögt oder gerade keinen da habt, könnt ihr das Kürbispüree auch durch das gleiche Gewicht an pürierter Mango oder Kürbiskürbis ersetzen. Aber ehrlich, der Kürbis macht den Kuchen erst so richtig saftig und gibt ihm diese besondere Farbe.
Welches Equipment ihr braucht
Die gute Nachricht: Ihr braucht keine ausgefallenen Küchenmaschinen für diesen Kuchen. Ich hab ihn schon mit einem einfachen Handrührgerät gemacht und er wurde jedes Mal perfekt. Was ihr wirklich braucht, ist eine gute Springform (24 cm Durchmesser) oder eine Kastenform – ich persönlich liebe die Springform, weil der Kuchen so schön gleichmäßig backt.
Ein Küchenwaage ist ein Muss. Ich bin ein großer Fan von Augenmaß, aber bei diesem Kuchen kommt es auf die genauen Mengen an, besonders bei den Streuseln. Ein Schneebesen und eine große Rührschüssel sind natürlich auch hilfreich. Und wenn ihr das Kürbispüree selbst macht, braucht ihr noch einen Pürierstab oder eine Küchenmaschine. Aber ehrlich, das geht auch mit einer einfachen Gabel, wenn der Kürbis weich genug ist.
Für die Streusel empfehle ich euch, die Butter mit den Fingerspitzen unter das Mehl zu reiben. Das ist zwar etwas mühsam, aber es gibt die besten, knusprigsten Streusel. Ein Teigschaber hilft dabei, die Masse zusammenzuhalten. Und natürlich: Backpapier für den Boden der Form – das erspart viel Ärger beim Herauslösen.
So gelingt der Kürbis-Streuselkuchen Schritt für Schritt

Jetzt wird es ernst! Ich zeige euch, wie ihr diesen saftigen Kürbis-Streuselkuchen mit Zimtknusper ganz einfach backt. Keine Sorge, es ist wirklich nicht schwer. Aber ein paar kleine Tricks machen den Unterschied zwischen einem guten und einem unvergesslichen Kuchen.
- Das Kürbispüree vorbereiten (ca. 20 Minuten): Wenn ihr frischen Kürbis verwendet, wascht ihn gründlich, halbiert ihn und entfernt die Kerne. Schneidet ihn in grobe Stücke und kocht ihn in etwas Wasser weich (ca. 15 Minuten). Oder ihr backt ihn im Ofen, das gibt ein intensiveres Aroma. Danach püriert ihr ihn fein und lasst ihn abkühlen. Wenn ihr fertiges Püree nehmt, könnt ihr diesen Schritt überspringen.
- Den Ofen vorheizen: Heizt den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Legt den Boden eurer Springform mit Backpapier aus und fettet den Rand leicht ein.
- Den Teig zubereiten (ca. 10 Minuten): In einer großen Schüssel die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Das dauert etwa 3-4 Minuten mit dem Handrührgerät. Die Masse sollte hell und cremig sein. Dann die Eier einzeln unterrühren, jedes etwa 30 Sekunden lang.
- Die trockenen Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, dem Zimt, der Muskatnuss und dem Salz vermischen. Dann abwechselnd mit dem Kürbispüree zur Butter-Zucker-Mischung geben. Immer nur kurz verrühren, bis alles gerade so verbunden ist. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh. Der Teig ist jetzt recht dickflüssig, das ist normal.
- Den Teig in die Form geben: Den Teig in die vorbereitete Springform füllen und glatt streichen. Er sollte etwa 3-4 cm hoch in der Form stehen.
- Die Streusel zubereiten (ca. 5 Minuten): Für die Streusel das Mehl, den Zucker, den Zimt und das Salz in einer Schüssel mischen. Die kalte Butter in kleinen Stückchen dazugeben. Dann mit den Fingerspitzen alles zu krümeligen Streuseln verreiben. Achtet darauf, dass die Butter kalt bleibt – wenn die Streusel zu warm werden, schmelzen sie im Ofen und werden zu einer Schicht. Das ist nicht schlimm, aber dann habt ihr keine richtigen Streusel mehr.
- Die Streusel verteilen: Die Streusel gleichmäßig über den Teig streuen. Drückt sie nicht fest, sondern lasst sie locker liegen. So werden sie am knusprigsten.
- Backen (ca. 50-60 Minuten): Den Kuchen auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben und backen. Nach etwa 40 Minuten solltet ihr die ersten Blicke riskieren. Macht die Stäbchenprobe: Steckt ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens – wenn kein feuchter Teig mehr daran klebt, ist er fertig. Die Streusel sollten goldbraun sein. Falls sie zu dunkel werden, könnt ihr den Kuchen in den letzten 10 Minuten mit Alufolie abdecken.
- Auskühlen lassen: Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Dann vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Das ist wichtig, weil der Kuchen noch sehr weich ist und sonst auseinanderfallen könnte.
Mein Tipp: Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, duftet er einfach unglaublich. Aber widersteht der Versuchung, ihn sofort anzuschneiden! Er ist dann noch zu weich. Gebt ihm mindestens eine Stunde, besser zwei. Dann wird er perfekt schnittfest und die Aromen können sich richtig entfalten.
Backtipps & Techniken für den perfekten Kürbis-Streuselkuchen
Ich hab in den letzten Jahren einiges ausprobiert und auch so manchen Fehler gemacht. Damit ihr nicht die gleichen Fehler macht, hier meine besten Tipps für diesen saftigen Kürbis-Streuselkuchen mit Zimtknusper.
Das Geheimnis der saftigen Textur: Der Schlüssel zu einem saftigen Kürbiskuchen ist das Kürbispüree. Es enthält viel Wasser, das den Teig feucht hält. Aber zu viel Wasser kann den Kuchen auch matschig machen. Deshalb: Wenn ihr frischen Kürbis verwendet, lasst ihn nach dem Kochen gut abtropfen. Ich drücke das Püree manchmal sogar vorsichtig durch ein Sieb, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen. Das macht den Kuchen perfekt.
Streusel-Tricks: Die Streusel sind die Krönung dieses Kuchens. Damit sie schön knusprig werden, müsst ihr die Butter wirklich kalt verwenden. Ich schneide sie in kleine Würfel und stelle sie bis zur Verwendung in den Kühlschrank. Und dann: Nicht zu lange kneten! Sobald die Masse krümelig ist, aufhören. Wenn ihr zu lange knetet, wird die Butter warm und die Streusel werden zu einer einzigen, harten Schicht.
Mein größter Fail: Beim ersten Mal hab ich die Streusel zu fest auf den Teig gedrückt. Das Ergebnis: Der Kuchen war unten saftig, oben aber eine harte, zähe Kruste. Nie wieder! Seitdem streue ich die Streusel nur locker darüber. Glaubt mir, das macht den Unterschied.
Timing ist alles: Der Kuchen braucht seine Zeit im Ofen. Aber jeder Ofen ist anders. Mein alter Ofen hat den Kuchen in 50 Minuten gebacken, mein neuer braucht fast 65 Minuten. Macht also nach 50 Minuten die Stäbchenprobe. Wenn das Stäbchen noch feucht ist, lasst ihn noch 5-10 Minuten länger backen. Und deckt ihn mit Alufolie ab, wenn die Streusel zu dunkel werden.
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an diesem saftigen Kürbis-Streuselkuchen mit Zimtknusper ist, dass er sich wunderbar anpassen lässt. Ich hab schon einige Versionen ausprobiert, und jede hatte ihren eigenen Charme.
Vegan & zuckerfrei: Für eine vegane Version ersetzt ihr die Butter durch Margarine oder Kokosöl (fest) und die Eier durch Apfelmus (3 EL pro Ei). Das Kürbispüree sorgt schon für viel Bindung, also funktioniert das super. Statt Zucker könnt ihr Kokosblütenzucker oder Erythrit verwenden, aber bedenkt: Dann werden die Streusel nicht ganz so knusprig.
Schokoladen-Kürbis-Streuselkuchen: Mein persönlicher Favorit! Gebt einfach 100 g dunkle Schokoladenstückchen (Zartbitter) unter den Teig, bevor ihr ihn in die Form füllt. Die Schokolade schmilzt beim Backen und gibt dem Kuchen eine wunderbar schokoladige Note. Die Streusel bleiben wie gehabt. Ein Traum!
Mit Nüssen: Für etwas Crunch könnt ihr gehackte Walnüsse oder Pekannüsse unter die Streusel mischen. Das gibt dem Kuchen eine herrlich nussige Note. Ich nehme immer eine Handvoll Walnüsse, hacke sie grob und mische sie unter die Streuselmasse. Einfach göttlich.
Gewürzvariation: Wenn ihr es noch herbstlicher mögt, könnt ihr dem Teig zusätzlich einen halben Teelöffel Ingwerpulver und eine Prise Nelkenpulver hinzufügen. Das gibt dem Kuchen eine noch wärmere, würzigere Note. Aber Vorsicht: Nelken sind sehr dominant, also nicht zu viel nehmen.
Servieren & Aufbewahren
Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er einen Tag durchgezogen ist. Die Aromen verbinden sich dann perfekt und er wird noch saftiger. Aber ehrlich? Warm aus dem Ofen ist er auch nicht zu verachten, besonders mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne.
Serviervorschläge: Ich serviere den Kürbis-Streuselkuchen gerne pur, aber manchmal auch mit einer leichten Vanillesoße oder einem Klecks Crème fraîche. Das klingt vielleicht ungewöhnlich, aber die leichte Säure der Crème fraîche passt perfekt zur Süße des Kuchens. Dazu eine Tasse Kaffee oder ein Glas kalte Milch – perfekt!
Aufbewahren: Der Kuchen hält sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur etwa 3-4 Tage. Wichtig: Deckt ihn gut ab, sonst trocknen die Streusel aus. Im Kühlschrank hält er sich sogar bis zu einer Woche, aber dann werden die Streusel etwas weicher. Ich persönlich finde ihn bei Raumtemperatur am besten.
Einfrieren: Ja, ihr könnt den Kuchen auch einfrieren! Am besten schneidet ihr ihn in Stücke, wickelt jedes Stück in Frischhaltefolie und legt sie in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur stehen lassen oder kurz in der Mikrowelle erwärmen. Die Streusel werden dann nicht mehr ganz so knusprig, aber der Geschmack bleibt fantastisch.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ich bin ja kein Ernährungsberater, aber ich kann euch sagen: Dieser Kuchen ist nicht nur lecker, er hat auch ein paar versteckte Vorteile. Der Kürbis steckt voller Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt – gut für die Augen und das Immunsystem. Außerdem enthält er viele Ballaststoffe, die lange satt machen.
Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 12 Stücken):
- Kalorien: ca. 320 kcal
- Fett: ca. 18 g
- Kohlenhydrate: ca. 38 g
- Eiweiß: ca. 5 g
- Ballaststoffe: ca. 2 g
Natürlich ist das kein Diätkuchen, aber im Vergleich zu vielen anderen Kuchen ist er durch den Kürbis etwas leichter und nährstoffreicher. Und mal ehrlich – manchmal muss man sich einfach etwas gönnen. Dieser Kuchen ist das perfekte Beispiel dafür, dass Genuss und ein bisschen Gesundheit durchaus zusammenpassen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch fertiges Kürbispüree aus der Dose verwenden?
Ja, absolut! Achtet nur darauf, dass es ungesüßt ist. Ich empfehle Marken wie “Libby’s”, aber auch Eigenmarken sind oft gut. Lasst das Püree vor der Verwendung etwas abtropfen, falls es sehr flüssig ist.
Der Kuchen ist innen noch feucht, obwohl er schon lange backt. Was tun?
Das passiert manchmal, wenn der Kürbis sehr wasserhaltig ist. Lasst den Kuchen einfach noch 10-15 Minuten länger backen und deckt ihn mit Alufolie ab, damit die Streusel nicht verbrennen. Macht die Stäbchenprobe – wenn kein Teig mehr kleben bleibt, ist er fertig.
Kann ich den Kuchen auch ohne Streusel backen?
Klar, dann habt ihr einen einfachen Kürbiskuchen. Aber die Streusel sind nun mal das Highlight! Wenn ihr sie weglasst, könnt ihr den Teig mit etwas Puderzucker bestäuben oder mit einer dünnen Schicht Zuckerguss überziehen.
Kann ich den Kuchen glutenfrei backen?
Ja, das funktioniert mit einer glutenfreien Mehlmischung (z.B. von Schär oder einer eigenen Mischung aus Reismehl, Maisstärke und Guarkernmehl). Die Streusel werden dann etwas bröseliger, aber der Geschmack bleibt toll. Achtet nur darauf, dass das Backpulver auch glutenfrei ist.
Warum sind meine Streusel nicht knusprig geworden?
Das liegt meistens daran, dass die Butter zu warm war. Stellt die Butter vor der Verwendung noch einmal in den Kühlschrank und arbeitet schnell. Auch zu langes Kneten kann die Streusel ruinieren. Denkt dran: Kalte Butter ist der Schlüssel!
Fazit: Der Kuchen, der mich eines Besseren belehrt hat
Ich hab ja schon zugegeben, dass ich anfangs skeptisch war. Aber dieser saftige Kürbis-Streuselkuchen mit Zimtknusper hat mich komplett überzeugt. Er ist nicht nur unglaublich saftig und aromatisch, sondern auch noch einfach zu backen und perfekt für den Herbst. Die Kombination aus dem zarten, würzigen Teig und den knusprigen Zimtstreuseln ist einfach unschlagbar.
Ich liebe es, wie dieser Kuchen nach Gemütlichkeit schmeckt. Nach einem langen Spaziergang durchs Laub, nach einer Tasse Tee auf dem Sofa, nach einem Nachmittag mit Freunden. Er ist nicht nur ein Kuchen, er ist ein Gefühl. Und genau deshalb backe ich ihn immer wieder.
Probiert ihn unbedingt aus! Und wenn ihr ihn nachbackt, erzählt mir davon. Schreibt in die Kommentare, wie er geworden ist, ob ihr etwas verändert habt oder ob er euch genauso überrascht hat wie mich. Ich freue mich riesig auf eure Rückmeldungen. Und wer weiß – vielleicht entdeckt ihr ja auch eure neue Lieblingsherbstbäckerei.
Bis zum nächsten Rezept, und denkt dran: Backen ist Liebe, die man essen kann!
Eure Maria
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Saftiger Kürbis-Streuselkuchen mit Zimtknusper
Dieser saftige Kürbis-Streuselkuchen mit knusprigen Zimtstreuseln ist der perfekte Herbstgenuss. Einfach zuzubereiten und unglaublich aromatisch.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 55 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 15 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Kürbispüree (Hokkaido oder Butternut)
- 200 g weiche Butter
- 180 g Zucker
- 3 Eier (Größe M)
- 300 g Mehl (Type 405)
- 1 Päckchen Backpulver
- 1 TL Zimt
- ½ TL Muskatnuss (frisch gerieben)
- 1 Prise Salz
- 1 Päckchen Vanillezucker (optional)
- 200 g Mehl (für die Streusel)
- 120 g kalte Butter (für die Streusel)
- 100 g Zucker (für die Streusel)
- 2 TL Zimt (für die Streusel)
- 1 Prise Salz (für die Streusel)
Instructions
- Das Kürbispüree vorbereiten: Kürbis waschen, halbieren, Kerne entfernen, in Stücke schneiden und in Wasser weich kochen (ca. 15 Minuten) oder im Ofen backen. Anschließend fein pürieren und abkühlen lassen.
- Den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Den Boden einer Springform (24 cm) mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten.
- In einer großen Schüssel die weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen (ca. 3-4 Minuten). Die Eier einzeln unterrühren, jedes etwa 30 Sekunden.
- In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Zimt, Muskatnuss und Salz vermischen. Abwechselnd mit dem Kürbispüree zur Butter-Zucker-Mischung geben und kurz verrühren, bis alles verbunden ist.
- Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen.
- Für die Streusel Mehl, Zucker, Zimt und Salz mischen. Die kalte Butter in kleinen Stückchen dazugeben und mit den Fingerspitzen zu krümeligen Streuseln verreiben.
- Die Streusel gleichmäßig über den Teig streuen, nicht festdrücken.
- Den Kuchen auf der mittleren Schiene backen (ca. 50-60 Minuten). Nach 40 Minuten die Stäbchenprobe machen: Wenn kein feuchter Teig mehr am Stäbchen klebt, ist der Kuchen fertig. Falls die Streusel zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken.
- Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Notes
Den Kuchen vor dem Anschneiden mindestens eine Stunde, besser zwei Stunden auskühlen lassen, damit er schnittfest wird. Die Streusel werden am knusprigsten, wenn die Butter kalt ist und die Streusel nicht zu fest auf den Teig gedrückt werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 320
- Sugar: 20
- Sodium: 0.2
- Fat: 18
- Saturated Fat: 11
- Carbohydrates: 38
- Fiber: 2
- Protein: 5
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