Geschrieben von

Emily Rodriguez

Veröffentlicht

Saftiger Apfel-Zimt-Streuselkuchen: Bestes Rezept zum Nachbacken

Fertig in 90 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Medium

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Schon wieder Äpfel. Ein ganzer Korb voll, vom letzten Wochenende auf dem Markt, und irgendwie hatte ich sie vergessen. Sie lagen da, leicht mehlig schon, und starrten mich vorwurfsvoll an. Gleichzeitig klingelte das Telefon – meine Schwester kam spontan vorbei, in einer Stunde, und ich hatte nichts für den Nachmittag. Kein Kuchen, keine Kleinigkeit, nichts.

Also schnell die Ärmel hochgekrempelt. Äpfel schälen, in Spalten schneiden, Zimt drüber – das ging ja noch. Aber ein schnöder Rührkuchen? Zu langweilig. Ich wollte was mit Knusper oben drauf, so richtig schön buttrig. Und der Boden sollte nicht trocken sein, sondern schön saftig, fast wie ein Fallobstkuchen von der Oma, nur ohne stundenlange Vorbereitung.

In zehn Minuten war der Teig angerührt, die Streusel geknetet (ja, mit den Händen, das macht einfach mehr Spaß) und der Kuchen schob in den Ofen. Als der Duft von Apfel und Zimt durch die Wohnung zog, wusste ich: Das wird was. Und als meine Schwester reinplatzte und meinte: „Wow, riecht das gut, hast du den gerade gezaubert?“, da war ich stolz. Dieser saftige Apfel-Zimt-Streuselkuchen war einfach perfekt für den Moment. Und seitdem backe ich ihn immer wieder, wenn es schnell gehen muss, aber trotzdem nach Sonntag schmecken soll.

Manchmal sind die besten Rezepte ja die, die aus einer Notlage entstehen, oder? Kein fancy Superfood, keine stundenlangen Gehzeiten. Einfach ehrliches, hausgemachtes Backen, das nach Heimat schmeckt. Und genau das ist dieser Kuchen für mich geworden.

Warum du diesen saftigen Apfel-Zimt-Streuselkuchen lieben wirst

Ich hab in den letzten Jahren wirklich viele Apfelkuchen gebacken. Manche waren zu trocken, andere zu süß, wieder andere haben beim Anschneiden komplett ihre Form verloren. Dieser hier nicht. Er ist mein absoluter Favorit geworden, und zwar aus mehreren Gründen.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten fertig. Kein langes Kneten, kein Aufgehen lassen. Perfekt für spontane Besuche oder den plötzlichen Heißhunger auf was Süßes.
  • Alltags-Zutaten: Mehl, Butter, Zucker, Eier, Äpfel – das hast du doch fast immer im Haus. Keine exotischen Sachen, für die du extra zum Bioladen rennen musst.
  • Perfekt für gemütliche Nachmittage: Ob zum Kaffee mit der Freundin, zum Sonntagskaffee mit der Familie oder einfach so, auf der Couch mit einer Tasse Tee. Der Kuchen passt einfach immer.
  • Richtig saftig: Das ist das Geheimnis – die Äpfel geben so viel Feuchtigkeit ab, dass der Teig herrlich locker und saftig bleibt. Und die Streusel oben drauf sind schön knusprig. Ein Traum!
  • Crowd-Pleaser: Ich hab ihn schon zu Geburtstagen, Picknicks und Familienfeiern mitgebracht. Jedes Mal war er ratzeputz weg. Kinder lieben ihn, Erwachsene auch. Versprochen!

Was ihn von anderen Rezepten unterscheidet? Die perfekte Balance. Nicht zu süß, nicht zu schwer. Die säuerlichen Äpfel treffen auf die süßen, buttrigen Streusel – und das mit einer Prise Zimt, die alles zusammenhält. Es ist kein fancy Designer-Kuchen, sondern ehrliches Comfort-Food. Der Kuchen, der dich an die Kindheit erinnert, aber ohne den ganzen Stress. Und genau das macht ihn so unwiderstehlich.

Welche Zutaten du brauchst

Für diesen saftigen Apfel-Zimt-Streuselkuchen verwendest du am besten einfache, aber gute Zutaten. Die Qualität macht hier den Unterschied, auch wenn es nur ein paar Basics sind. Ich habe das Rezept in drei Teile aufgeteilt: den Teig, die Apfelfüllung und die Streusel. So behältst du den Überblick.

Für den Teig (der saftige Boden)

  • 250 g weiche Butter (am besten ungesalzen, dann kannst du die Salzmenge selbst bestimmen. Ich nehme gern die von Meggle oder Weihenstephan, die ist schön cremig.)
  • 200 g Zucker (ganz normaler Haushaltszucker. Wer es weniger süß mag, kann 50 g durch braunen Zucker ersetzen – gibt eine leichte Karamellnote.)
  • 4 Eier (Größe M) (am besten Zimmertemperatur, dann wird der Teig noch fluffiger. Wenn du sie kalt aus dem Kühlschrank nimmst, gib ihnen 10 Minuten Zeit.)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (selber gemacht oder gekauft, beides ist okay.)
  • 300 g Mehl (Type 405) (das klassische Kuchenmehl. Für eine rustikalere Note kannst du auch 100 g durch Dinkelmehl ersetzen.)
  • 1 Päckchen Backpulver (frisches, bitte! Ein angebrochenes Päckchen kann die Triebkraft verlieren.)
  • 1 Prise Salz (klingt komisch, aber Salz bringt die Süße erst richtig zur Geltung.)
  • 100 ml Milch (auch hier: Zimmertemperatur. Ich nehme Vollmilch, aber fettreduzierte geht auch.)

Für die Apfelschicht

Saftiger Apfel-Zimt-Streuselkuchen preparation steps

  • 4-5 mittelgroße Äpfel (ich schwöre auf Boskop oder Elstar. Boskop sind schön mehlig und zerfallen beim Backen leicht – perfekt für einen saftigen Kuchen. Elstar sind etwas fester, aber auch sehr aromatisch. Granny Smith sind auch gut, wenn du es säuerlicher magst.)
  • 2 EL Zitronensaft (frisch gepresst, damit die Äpfel nicht braun werden.)
  • 1 TL Zimt (gemahlen. Ich nehme gern Ceylon-Zimt, der ist etwas feiner und weniger scharf als Cassia-Zimt.)
  • 1 EL Zucker (optional, falls die Äpfel sehr sauer sind.)

Für die Streusel (das i-Tüpfelchen)

  • 150 g kalte Butter (in kleinen Würfeln. Die Butter muss richtig kalt sein, sonst werden die Streusel nicht knusprig.)
  • 200 g Mehl (wieder Type 405, oder eine Mischung mit 50 g gemahlenen Mandeln – das gibt extra Biss.)
  • 100 g Zucker (ich mische gern 50 g braunen und 50 g weißen Zucker. Der braune Zucker gibt den Streuseln eine schöne Farbe und ein leichtes Karamellaroma.)
  • 1 Prise Zimt (für die harmonische Note.)
  • 1 Prise Salz (rundet den Geschmack ab.)

Ein kleiner Tipp von mir: Wenn du die Wahl hast, nimm Bio-Äpfel. Die Schale bleibt zwar dran – okay, ich schäle sie meistens doch, weil ich die Stücke lieber ohne Schale mag – aber die Bio-Äpfel haben einfach mehr Aroma. Und beim Mehl greife ich gern zu regionalen Mühlen. Das unterstützt nicht nur die Bauern, sondern schmeckt auch irgendwie besser. Aber keine Sorge: Mit Standard-Zutaten aus dem Supermarkt wird der Kuchen genauso lecker!

Welches Equipment du brauchst

Du brauchst keine teure Profi-Ausstattung für diesen Kuchen. Meine Küche ist auch nicht die größte, und ich komme mit einfachen Dingen aus. Hier ist, was du wirklich brauchst:

  • Eine Springform (26 cm Durchmesser) – oder eine Kastenform, wenn du lieber einen kompakteren Kuchen magst. Ich verwende meist die Springform, weil der Kuchen dann schön flach und gleichmäßig wird. Eine Keramikform geht auch, aber dann verlängert sich die Backzeit etwas.
  • Eine große Rührschüssel – am besten aus Edelstahl oder Glas. Plastik nimmt manchmal Gerüche an.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine – für den Teig. Mit dem Schneebesen-Aufsatz wird er schön luftig. Wenn du nur einen Schneebesen hast, geht das auch, aber dann musst du ordentlich Muskelkraft investieren.
  • Ein scharfes Messer und ein Sparschäler – für die Äpfel. Ein gutes Messer ist Gold wert, besonders wenn du viele Äpfel schälen musst.
  • Eine Küchenwaage – backen ist ja doch oft eine Wissenschaft. Ich wiege lieber genau ab, als mit Tassen zu schätzen.
  • Backpapier – für die Form. Spart das Einfetten und der Kuchen lässt sich leichter lösen.
  • Ein Kuchengitter – zum Abkühlen. Wenn der Kuchen in der Form abkühlt, wird der Boden schnell feucht. Auf dem Gitter kann die Luft zirkulieren.

Falls du keine Springform hast: Eine Auflaufform tut es auch, aber dann wird der Kuchen höher und du musst die Backzeit um 10-15 Minuten verlängern. Ich hab schon mal eine einfache Kuchenform aus dem Supermarkt genommen – hat auch geklappt, nur war der Rand nicht so schön gleichmäßig. Aber Geschmack ist ja bekanntlich alles!

Zubereitung – Schritt für Schritt zum perfekten Kuchen

Jetzt wird’s ernst. Keine Sorge, ich führe dich durch jeden Schritt. Ich backe diesen Kuchen mindestens einmal im Monat, und ich hab mir angewöhnt, bestimmte Dinge parallel zu machen. Das spart Zeit und Nerven.

Schritt 1: Vorbereiten (10 Minuten)

Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 160 °C). Lege den Boden deiner Springform mit Backpapier aus und fetten den Rand leicht ein. Dann die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in dünne Spalten schneiden (ca. 0,5 cm dick). In einer Schüssel mit Zitronensaft, Zimt und optional 1 EL Zucker vermischen und beiseite stellen. So ziehen die Äpfel schon mal durch und werden schön aromatisch.

Schritt 2: Den Teig zubereiten (10 Minuten)

Die weiche Butter mit dem Zucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel schaumig schlagen – etwa 3 Minuten mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe. Die Mischung sollte hell und cremig sein. Dann die Eier einzeln unterrühren, jedes etwa 30 Sekunden lang. In einer separaten Schüssel das Mehl mit Backpulver und Salz vermischen. Dann die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch unter den Teig rühren. Erst die Hälfte des Mehls, dann die Milch, dann den Rest Mehl. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh. Er sollte schön cremig und dickflüssig sein.

Schritt 3: Die Streusel machen (5 Minuten)

In einer kleinen Schüssel das Mehl, den Zucker, den Zimt und das Salz vermischen. Die kalte Butter in kleinen Stückchen dazugeben. Jetzt mit den Fingerspitzen alles zu Streuseln verreiben – das ist der beste Teil! Drücke die Butter in das Mehl, bis du kleine, krümelige Stücke hast. Nicht zu lange kneten, sonst schmilzt die Butter und du hast einen Teig. Es sollen schön ungleichmäßige Streusel sein, mal größer, mal kleiner. Das gibt später die beste Textur.

Schritt 4: Den Kuchen schichten (5 Minuten)

Den Teig in die vorbereitete Springform geben und glatt streichen. Dann die Apfelspalten gleichmäßig darauf verteilen – ich drücke sie leicht in den Teig, aber nicht zu tief, sonst versinken sie. Zum Schluss die Streusel großzügig über die Äpfel streuen. Nicht sparen! Die Streusel sollten eine dicke, knusprige Schicht bilden.

Schritt 5: Backen (45–55 Minuten)

Den Kuchen auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben. Backe ihn 45 Minuten, dann mach die Stäbchenprobe: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein Teig mehr kleben bleibt, ist er fertig. Wenn noch Teig dran ist, backe ihn 5-10 Minuten länger. Die Streusel sollten goldbraun sein – nicht zu dunkel, sonst schmecken sie bitter. Wenn sie zu schnell bräunen, decke den Kuchen in den letzten 10 Minuten mit Alufolie ab.

Schritt 6: Abkühlen lassen (mindestens 30 Minuten)

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann den Rand lösen und den Kuchen auf ein Kuchengitter stürzen. Lass ihn vollständig auskühlen, bevor du ihn anschneidest. Ich weiß, das ist schwer – der Duft ist einfach unwiderstehlich – aber warme Kuchen fallen leichter auseinander. Geduld lohnt sich!

Tipps & Tricks für den perfekten Kuchen

Ich hab in den Jahren einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit dein saftiger Apfel-Zimt-Streuselkuchen jedes Mal gelingt:

  • Die richtige Apfelsorte: Boskop oder Elstar sind ideal. Boskop zerfallen beim Backen und geben viel Saft ab – perfekt für einen saftigen Kuchen. Elstar bleiben etwas fester, aber auch sehr aromatisch. Meide Äpfel wie Pink Lady oder Gala, die sind zu süß und werden matschig.
  • Butter nicht zu weich: Für die Streusel muss die Butter richtig kalt sein – am besten direkt aus dem Kühlschrank. Sonst werden die Streusel zu einem einzigen Teigklumpen. Für den Teig hingegen sollte die Butter weich sein, aber nicht flüssig.
  • Nicht zu viel rühren: Sobald das Mehl im Teig ist, nur noch kurz unterrühren. Langes Rühren aktiviert das Gluten und der Kuchen wird zäh. Das ist der häufigste Fehler, den ich am Anfang gemacht habe.
  • Die Stäbchenprobe nicht vergessen: Jeder Ofen ist anders. Bei mir dauert es genau 50 Minuten, bei meiner Schwester 55. Vertrau nicht blind auf die Zeit, sondern mach die Probe. Ein Holzstäbchen in die Mitte stechen – wenn kein Teig klebt, ist er fertig.
  • Streusel vor dem Backen kühlen: Wenn du Zeit hast, stell die fertigen Streusel für 15 Minuten in den Kühlschrank, bevor du sie auf den Kuchen gibst. Das sorgt für extra knusprige Streusel, weil die Butter langsamer schmilzt.

Ein kleiner Fail von mir: Ich hab mal vergessen, das Backpulver in den Teig zu geben. Der Kuchen war flach wie ein Pfannkuchen und total kompakt. Aber die Streusel waren immerhin knusprig! Seitdem schreib ich mir die Zutaten auf einen Zettel, bevor ich loslege. Klingt albern, aber es hilft.

Variationen & Anpassungen – Mach den Kuchen zu deinem

Das Schöne an diesem Grundrezept ist, dass du es ganz leicht abwandeln kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Mit Nüssen: Gib 100 g gehackte Walnüsse oder Mandeln zu den Streuseln. Das gibt einen herrlichen Crunch. Ich liebe die Kombination von Apfel, Zimt und Walnuss – das erinnert mich an amerikanische Apple Crumble.
  • Mit Rosinen: 100 g Rosinen vorher in etwas Rum oder Apfelsaft einweichen und unter die Apfelschicht mischen. Das gibt dem Kuchen eine fruchtig-süße Note. Aber Vorsicht: Nicht zu viele Rosinen, sonst wird der Kuchen zu süß.
  • Vegan: Ersetze die Butter durch Margarine oder pflanzliche Butter, die Eier durch 4 EL Apfelmus (oder 2 geschrotete Leinsamen + 6 EL Wasser) und die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch. Funktioniert überraschend gut! Der Kuchen wird etwas fester, aber immer noch saftig.
  • Glutenfrei: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär oder selbst gemischt aus Reismehl, Maisstärke und Guarkernmehl). Die Streusel werden dann etwas krümeliger, aber der Geschmack ist top.
  • Mit anderen Früchten: Im Sommer tausche ich die Äpfel gerne gegen Birnen oder Pfirsiche aus. Auch Zwetschgen passen wunderbar. Einfach die gleiche Menge verwenden und die Backzeit anpassen (bei weicheren Früchten 5 Minuten weniger).
  • Mit Marzipan: Rolle 100 g Marzipan zu einer dünnen Platte aus und leg sie zwischen Teig und Äpfel. Das gibt eine süße, nussige Note, die perfekt zu Apfel und Zimt passt. Ein echtes Festtags-Rezept!

Ich hab letztens eine Version mit gerösteten Haselnüssen in den Streuseln gemacht – die war der absolute Hit beim Geburtstag meines Vaters. Probier einfach aus, was dir schmeckt. Backen ist ja keine Raketenwissenschaft, sondern Experimentierfreude!

Servieren & Aufbewahren – So bleibt der Kuchen frisch

Der saftige Apfel-Zimt-Streuselkuchen schmeckt am besten am Tag des Backens, wenn die Streusel noch richtig knusprig sind. Aber auch am nächsten Tag ist er noch wunderbar – die Äpfel geben dann noch mehr Feuchtigkeit ab, und der Kuchen wird noch saftiger.

Servieren

Ich serviere den Kuchen lauwarm oder bei Zimmertemperatur. Ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis dazu – einfach himmlisch! Im Herbst liebe ich ihn mit einer Tasse heißen Apfelpunsch oder einem Milchkaffee. Für einen besonderen Anlass kannst du den Kuchen mit Puderzucker bestäuben oder mit einer dünnen Schicht Zitronenglasur überziehen (100 g Puderzucker + 2 EL Zitronensaft verrühren).

Aufbewahren

Den Kuchen in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur aufbewahren. So hält er sich 3-4 Tage. Im Kühlschrank wird er schneller trocken, also lass ihn lieber draußen. Wenn du ihn länger aufbewahren willst, kannst du ihn einfrieren. Am besten in Scheiben schneiden, jede Scheibe in Frischhaltefolie wickeln und dann in einen Gefrierbeutel legen. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur 2-3 Stunden stehen lassen oder kurz in der Mikrowelle erwärmen (dann werden die Streusel aber weicher).

Ein Tipp: Wenn der Kuchen am zweiten Tag weich wird, kannst du ihn für 5 Minuten bei 150 °C im Ofen aufbacken. Die Streusel werden dann wieder knusprig – fast wie frisch gebacken!

Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile

Klar, ein Kuchen ist kein Diät-Essen. Aber ich finde, man sollte sich auch mal etwas gönnen dürfen. Und dieser Kuchen hat sogar ein paar Pluspunkte:

  • Äpfel sind reich an Ballaststoffen, Vitamin C und Antioxidantien. Sie unterstützen die Verdauung und stärken das Immunsystem. Besonders die Schale enthält viele Nährstoffe – aber ich schäle sie meistens trotzdem, weil ich die Textur lieber ohne mag.
  • Zimt ist ein echtes Superfood. Er wirkt entzündungshemmend, kann den Blutzuckerspiegel regulieren und hat einen angenehm wärmenden Geschmack. Ceylon-Zimt ist hier die bessere Wahl, da er weniger Cumarin enthält als Cassia-Zimt.
  • Butter und Eier liefern gesunde Fette und Eiweiß, die für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl sorgen. In Maßen genossen, ist das völlig in Ordnung.

Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 12 Stücken):

Nährwert Pro Stück
Kalorien ca. 320 kcal
Kohlenhydrate 42 g
Eiweiß 5 g
Fett 15 g
Ballaststoffe 2 g

Allergenhinweis: Enthält Gluten, Milchprodukte und Eier. Für eine vegane oder glutenfreie Variante siehe die Anpassungen oben.

Fazit – Warum du diesen Kuchen unbedingt backen solltest

Ich backe jetzt seit über zehn Jahren, und dieser saftige Apfel-Zimt-Streuselkuchen ist einer der wenigen Kuchen, die ich immer wieder mache. Er ist einfach, ehrlich und schmeckt nach genau dem, was man sich an einem gemütlichen Herbsttag wünscht. Die Kombination aus saftigen Äpfeln, buttrigen Streuseln und einer Prise Zimt ist einfach zeitlos.

Was ich an diesem Rezept am meisten liebe? Dass es nie langweilig wird. Egal, ob ich ihn für meine Familie, für Freunde oder einfach nur für mich backe – jedes Mal freue ich mich auf den ersten Bissen. Und jedes Mal denke ich: „Ja, das ist es.“

Probier es selbst aus! Pass die Zutaten an, experimentier mit den Variationen und mach den Kuchen zu deinem. Und wenn du ihn gebacken hast, schreib mir in den Kommentaren, wie er dir geschmeckt hat. Welche Apfelsorte hast du verwendet? Hast du eine besondere Zutat hinzugefügt? Ich bin gespannt auf deine Kreationen!

Also, ran an die Schürze und losgebacken. Dein Kuchen wartet schon.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Kuchen auch mit Dinkelmehl backen?

Ja, absolut! Du kannst bis zu 50 % des Mehls durch Dinkelmehl (Type 630) ersetzen. Der Kuchen wird dann etwas nussiger im Geschmack und etwas fester in der Textur. Verwende aber nicht 100 % Dinkelmehl, sonst wird der Kuchen zu trocken.

Warum sind meine Streusel nicht knusprig geworden?

Das passiert oft, wenn die Butter zu weich war oder die Streusel zu lange geknetet wurden. Achte darauf, dass die Butter schön kalt ist und du die Streusel nur kurz mit den Fingerspitzen verreibst. Auch zu viel Zucker kann die Streusel weich machen – reduziere die Zuckermenge in den Streuseln um 20 g.

Kann ich den Kuchen einfrieren?

Ja, sehr gut! Am besten in Scheiben schneiden, jede Scheibe einzeln in Frischhaltefolie wickeln und dann in einen Gefrierbeutel legen. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur 2-3 Stunden stehen lassen.

Wie verhindere ich, dass der Kuchen zu dunkel wird?

Wenn die Streusel nach 30 Minuten Backzeit schon goldbraun sind, decke den Kuchen mit einem Stück Alufolie ab. Das verhindert, dass die Streusel verbrennen, während der Teig innen noch durchbackt. Ich mache das fast immer, weil mein Ofen von oben sehr stark heizt.

Kann ich auch andere Früchte verwenden?

Klar! Birnen, Pfirsiche, Zwetschgen oder sogar Rhabarber (dann etwas mehr Zucker) eignen sich hervorragend. Achte nur darauf, dass die Früchte nicht zu weich sind, sonst werden sie matschig. Ein Rhabarber-Streuselkuchen ist übrigens auch eine tolle Alternative im Frühling!

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Saftiger Apfel-Zimt-Streuselkuchen recipe

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Saftiger Apfel-Zimt-Streuselkuchen

Ein einfaches und schnelles Rezept für einen saftigen Apfel-Zimt-Streuselkuchen, der mit buttrigen Streuseln und aromatischen Äpfeln begeistert. Perfekt für gemütliche Nachmittage oder spontane Besuche.

  • Author: Maria
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 50 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 5 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (für den Teig)
  • 200 g Zucker (für den Teig)
  • 4 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 300 g Mehl (Type 405)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Milch (Zimmertemperatur)
  • 4–5 mittelgroße Äpfel (z.B. Boskop oder Elstar)
  • 2 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
  • 1 TL Zimt (gemahlen)
  • 1 EL Zucker (optional, falls die Äpfel sehr sauer sind)
  • 150 g kalte Butter (für die Streusel)
  • 200 g Mehl (für die Streusel)
  • 100 g Zucker (für die Streusel, gemischt aus braunem und weißem Zucker)
  • 1 Prise Zimt (für die Streusel)
  • 1 Prise Salz (für die Streusel)

Instructions

  1. Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 °C) vorheizen. Springformboden mit Backpapier auslegen, Rand einfetten.
  2. Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in dünne Spalten (ca. 0,5 cm) schneiden. Mit Zitronensaft, Zimt und optional 1 EL Zucker vermischen und beiseite stellen.
  3. Weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel schaumig schlagen (ca. 3 Minuten). Eier einzeln unterrühren (jeweils 30 Sekunden).
  4. Mehl mit Backpulver und Salz vermischen. Abwechselnd mit der Milch unter den Teig rühren: erst die Hälfte des Mehls, dann die Milch, dann den Rest Mehl. Nicht zu lange rühren.
  5. Für die Streusel: Mehl, Zucker, Zimt und Salz vermischen. Kalte Butter in kleinen Stückchen dazugeben und mit den Fingerspitzen zu krümeligen Streuseln verreiben.
  6. Teig in die Springform geben und glatt streichen. Apfelspalten gleichmäßig darauf verteilen und leicht in den Teig drücken. Streusel großzügig über die Äpfel streuen.
  7. Kuchen auf der mittleren Schiene 45-55 Minuten backen. Stäbchenprobe machen: Wenn kein Teig mehr klebt, ist er fertig. Falls die Streusel zu schnell bräunen, mit Alufolie abdecken.
  8. Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann Rand lösen und auf ein Kuchengitter stürzen. Vollständig auskühlen lassen, bevor er angeschnitten wird.

Notes

Für extra knusprige Streusel die fertigen Streusel 15 Minuten kühlen, bevor sie auf den Kuchen gegeben werden. Die Stäbchenprobe nicht vergessen, da jeder Ofen anders ist. Den Kuchen am besten am Tag des Backens genießen, aber auch am nächsten Tag ist er noch saftig.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 320
  • Sugar: 24
  • Sodium: 0.2
  • Fat: 15
  • Saturated Fat: 9
  • Carbohydrates: 42
  • Fiber: 2
  • Protein: 5

Keywords: Apfelkuchen, Streuselkuchen, Zimt, saftig, einfach, schnell, Herbst, Kuchen, Backen

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