Geschrieben von

Emily Rodriguez

Veröffentlicht

Perfekte Schokoladen-Bûche de Noël mit Baiser-Pilzen backen: einfaches Rezept

Fertig in 3 Stunden (plus Kühl- und Trockenzeiten)
Portionen 10 Stücke
Schwierigkeitsgrad Schwer

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Es ist der 23. Dezember, kurz nach zehn Uhr abends. Draußen fällt leiser Schnee, und die Küche ist der einzige Raum im Haus, in dem noch Licht brennt. Ich stehe am Küchentisch, die Hände voller Schokoladenganache, und denke an nichts anderes als an den perfekten Biskuit, der gleich aus dem Ofen kommt. Die Bûche de Noël – dieser klassische französische Weihnachtsbaumstamm – ist kein Kuchen für Ungeduldige. Aber genau das ist der Punkt. An solchen Abenden will ich nichts Schnelles. Ich will etwas, das Zeit braucht, das meine volle Aufmerksamkeit verlangt. Etwas, das nach Weihnachten schmeckt, bevor es überhaupt Weihnachten ist.

Diese perfekte Schokoladen-Bûche de Noël mit Baiser-Pilzen ist genau das. Sie ist nicht einfach nur ein Dessert. Sie ist ein kleines Kunstwerk, das man mit den Händen formt, das nach dunkler Schokolade und Vanille duftet und das am Ende auf der Tafel aussieht, als wäre es direkt aus einem französischen Patisserie-Fenster gesprungen. Die Baiser-Pilze sind mein heimliches Highlight. Sie sind so filigran, so zerbrechlich, dass man fast den Atem anhält, wenn man sie auf die Creme setzt. Und genau diese Zerbrechlichkeit macht sie so besonders.

Ich habe Jahre gebraucht, um diese Version zu perfektionieren. Die ersten Versuche waren eine Katastrophe – der Biskuit riss, die Ganache war zu flüssig, und die Baiser-Pilze sahen aus wie traurige Wattestäbchen. Aber mit jeder gescheiterten Bûche wurde ich besser. Heute weiß ich: Es geht nicht um Perfektion. Es geht um die Ruhe, die man in diese Küche bringt. Um das Gefühl, wenn man den ersten Schnitt macht und die Schichten freilegt – Schokolade, Creme, Baiser – und weiß: Das ist Weihnachten.

Warum Sie diese Bûche de Noël lieben werden

Diese Bûche de Noël ist nicht nur ein weiteres Rezept im Internet. Sie ist das Ergebnis unzähliger Testläufe, französischer Backtechniken und einer großen Portion Geduld. Und ehrlich? Sie ist einfacher, als sie aussieht.

  • Beeindruckend, aber machbar: Ja, sie sieht aus wie aus einer Konditorei. Aber wenn man die Schritte einmal verstanden hat, ist sie überraschend zugänglich. Keine Angst vor der Rolle – ich zeige Ihnen, wie sie garantiert gelingt.
  • Perfekt für Weihnachten: Sie ist der Star auf jeder Festtafel. Kein anderer Kuchen ruft so sehr nach Kerzenlicht und gemütlichen Abenden wie eine Bûche de Noël.
  • Schokolade pur: Wir sparen nicht an der guten dunklen Schokolade. Das ist kein Kuchen für Schokomuffel, sondern für echte Genießer.
  • Baiser-Pilze zum Verlieben: Diese kleinen Pilze sind nicht nur Deko. Sie sind ein eigenes kleines Gebäck, das auf der Zunge zergeht. Und sie machen einfach glücklich.
  • Vorbereitbar: Das ist mein Geheimtipp: Die Bûche schmeckt am zweiten Tag noch besser. Sie können sie also entspannt einen Tag vor Weihnachten backen.

Was diese Bûche von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus einem federleichten Biskuit, einer samtigen Schokoladen-Ganache und diesen verspielten Baiser-Pilzen, die jedes Kind (und jeden Erwachsenen) zum Staunen bringen. Sie ist nicht einfach nur ein Kuchen. Sie ist ein Erlebnis.

Was Sie an Zutaten brauchen

Für diese Bûche de Noël brauchen Sie keine exotischen Zutaten. Die meisten Dinge haben Sie wahrscheinlich schon im Vorratsschrank. Aber bei einigen Zutaten lohnt es sich, nicht zu sparen. Gute Schokolade ist hier das A und O.

Für den Biskuit (die Bûche-Rolle)

  • 4 große Eier (Zimmertemperatur) – Die Eier sollten wirklich Zimmertemperatur haben. Kalte Eier geben nicht so viel Volumen beim Aufschlagen.
  • 100 g Zucker – Feiner Haushaltszucker, kein Puderzucker. Der löst sich besser auf.
  • 80 g Mehl (Type 405) – Für eine glutenfreie Variante können Sie eine glutenfreie Mehlmischung verwenden, aber der Biskuit wird dann etwas brüchiger.
  • 20 g Kakao (ungesüßt) – Ich verwende am liebsten Backkakao von Backkakao oder RUF. Der ist extra fettarm und gibt eine intensive Farbe.
  • 1 Prise Salz – Klingt komisch in einem süßen Kuchen, aber Salz hebt den Schokoladengeschmack enorm.

Für die Schokoladen-Ganache-Füllung

Schokoladen-Bûche de Noël mit Baiser-Pilzen preparation steps

  • 200 g Zartbitterschokolade (70% Kakao) – Nicht die billige Tafel vom Discounter. Nehmen Sie eine Marke, die Sie auch pur essen würden. Ich mag Lindt Excellence oder Vivani.
  • 200 ml Sahne – Mindestens 30% Fett, sonst wird die Ganache zu flüssig.
  • 30 g Butter (Zimmertemperatur) – Die Butter gibt der Ganache diesen seidigen Glanz.
  • 1 TL Vanilleextrakt – Oder das Mark einer halben Vanilleschote. Das ist noch besser.

Für die Baiser-Pilze

  • 2 Eiweiß (Zimmertemperatur) – Auch hier: Zimmertemperatur ist wichtig. Trennen Sie die Eier am besten schon eine Stunde vorher.
  • 100 g feiner Zucker – Für Baiser eignet sich am besten extrafeiner Zucker oder Puderzucker (gesiebt).
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zitronensaft – Der stabilisiert das Eiweiß.
  • Kakaopulver zum Bestäuben – Für die „Erde“ auf den Pilzen.
  • Etwas geschmolzene Schokolade – Zum Zusammenkleben von Stiel und Hut.

Für die Dekoration

  • Puderzucker – Für den „Schnee“ auf der Bûche.
  • Einige Zweige Rosmarin oder frische Minze – Das gibt einen schönen Kontrast zum Braun.
  • Optional: essbare Goldblätter – Für den ganz besonderen Glamour. Aber kein Muss.

Welche Küchengeräte Sie brauchen

Sie brauchen kein Profi-Equipment für diese Bûche. Aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit enorm.

  • Backblech (ca. 30×40 cm) – Ein normales Blech aus dem Ofen reicht. Wichtig: Es sollte eine flache Kante haben, damit der Biskuit gleichmäßig dick wird.
  • Backpapier – Nehmen Sie gutes, beschichtetes Backpapier. Das billige klebt gerne am Biskuit fest.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine – Für den Biskuit und das Baiser. Mit der Hand wird das eine Qual.
  • Geschirrtuch (sauber, fusselfrei) – Das ist mein Trick: Ein feuchtes Geschirrtuch verhindert, dass der Biskuit beim Ausrollen reißt.
  • Spritzbeutel mit Lochtülle (ca. 10 mm) – Für die Baiser-Pilze. Ohne Spritzbeutel wird es schwierig, die Form hinzubekommen. Ein Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke geht im Notfall auch.
  • Kleine Pinsel – Zum Bestäuben der Pilze mit Kakao.

Die Zubereitung: Schritt für Schritt zur perfekten Bûche

Jetzt wird es ernst. Keine Sorge – ich führe Sie durch jeden Schritt. Atmen Sie tief durch und nehmen Sie sich Zeit. Das ist kein Rennen.

Schritt 1: Der Biskuit (ca. 20 Minuten plus Abkühlzeit)

Heizen Sie den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Legen Sie das Backblech mit Backpapier aus. Das Backpapier sollte an den Rändern etwas überstehen – das erleichtert das spätere Herausheben.

Trennen Sie die Eier. Das Eigelb kommt in eine große Schüssel, das Eiweiß in eine zweite, fettfreie Schüssel (Glas oder Metall ist am besten). Schlagen Sie das Eiweiß mit einer Prise Salz steif. Wenn Sie die Schüssel umdrehen können, ohne dass etwas runterfällt, ist es perfekt. Geben Sie dann nach und nach den Zucker hinzu und schlagen Sie weiter, bis eine glänzende, feste Masse entsteht – etwa 3-4 Minuten.

Jetzt kommt der Trick: Heben Sie das Eigelb vorsichtig unter die Eiweißmasse. Nicht rühren, sondern mit einem Teigschaber von unten nach oben „falten“. Das dauert etwas, aber es lohnt sich. Die Masse sollte luftig und hellgelb sein.

Mischen Sie Mehl und Kakao in einer separaten Schüssel. Sieben Sie die Mischung dann über die Ei-Masse – in zwei bis drei Portionen. Heben Sie das Mehl jedes Mal vorsichtig unter, bis gerade keine weißen Streifen mehr zu sehen sind. Nicht zu lange rühren, sonst fällt der Biskuit zusammen.

Streichen Sie den Teig gleichmäßig auf das vorbereitete Blech. Er sollte etwa 1 cm dick sein. Backen Sie den Biskuit für 10-12 Minuten. Er sollte sich leicht vom Backpapier lösen lassen, aber noch nicht zu dunkel sein.

Ein entscheidender Schritt: Nehmen Sie den Biskuit aus dem Ofen und stürzen Sie ihn sofort auf ein sauberes, leicht feuchtes Geschirrtuch. Ziehen Sie das Backpapier vorsichtig ab. Rollen Sie den Biskuit mithilfe des Tuchs von der schmalen Seite her auf. Lassen Sie ihn so vollständig auskühlen – etwa 30 Minuten. Das ist die „Vorrolle“, die ihm die Form gibt.

Schritt 2: Die Ganache (ca. 15 Minuten plus Kühlzeit)

Hacken Sie die Schokolade fein. Je kleiner die Stücke, desto schneller schmilzt sie. Erhitzen Sie die Sahne in einem kleinen Topf, bis sie fast kocht – am Rand sollen sich kleine Bläschen bilden. Nicht kochen lassen!

Gießen Sie die heiße Sahne über die gehackte Schokolade. Warten Sie 2-3 Minuten, ohne zu rühren. Das ist wichtig für die Emulsion. Dann rühren Sie langsam von innen nach außen, bis eine glatte, glänzende Creme entsteht. Geben Sie die Butter und das Vanilleextrakt hinzu und rühren Sie noch einmal kräftig durch.

Lassen Sie die Ganache bei Zimmertemperatur abkühlen, bis sie streichfähig ist – etwa 20-30 Minuten. Wenn Sie es eilig haben, stellen Sie sie für 10 Minuten in den Kühlschrank, aber rühren Sie alle 5 Minuten um, damit sie nicht klumpt.

Schritt 3: Die Baiser-Pilze (ca. 45 Minuten plus Trockenzeit)

Heizen Sie den Backofen auf 100°C Umluft vor. Das ist die niedrigste Stufe, die Ihr Ofen hergibt. Die Baiser-Pilze werden nicht gebacken, sondern getrocknet.

Schlagen Sie das Eiweiß mit dem Zitronensaft und einer Prise Salz steif. Geben Sie den Zucker löffelweise hinzu, während Sie weiterschlagen. Der Eischnee sollte so fest sein, dass Sie die Schüssel auf den Kopf stellen können, ohne dass etwas passiert. Das dauert etwa 5-7 Minuten mit dem Handrührgerät.

Füllen Sie die Baiser-Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle. Für die Pilz-Hüte spritzen Sie kleine runde Kleckse auf ein mit Backpapier belegtes Blech – etwa so groß wie ein 2-Euro-Stück. Für die Stiele spritzen Sie kleine, längliche Tropfen. Lassen Sie etwas Abstand zwischen den Stücken, sie gehen nicht auf.

Trocknen Sie die Baiser-Stücke im Ofen für 60-90 Minuten. Sie sollten sich trocken anfühlen, aber noch nicht bräunen. Schalten Sie den Ofen aus und lassen Sie die Baiser bei geöffneter Ofentür vollständig auskühlen – am besten über Nacht.

Am nächsten Tag: Bestäuben Sie die Pilz-Hüte mit etwas Kakaopulver. Schmelzen Sie ein kleines Stück Schokolade und kleben Sie die Stiele an die Hüte. Fertig!

Schritt 4: Die Bûche zusammensetzen (ca. 20 Minuten)

Rollen Sie den ausgekühlten Biskuit vorsichtig aus. Er wird etwas flach sein – das ist normal. Bestreichen Sie ihn gleichmäßig mit der Ganache. Lassen Sie an den Rändern etwa 1 cm frei, damit nichts herausquillt.

Rollen Sie den Biskuit nun wieder auf – diesmal ohne Tuch, aber fest. Wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 2 Stunden (besser über Nacht) in den Kühlschrank. Das macht ihn schnittfest.

Nehmen Sie die Bûche aus dem Kühlschrank und schneiden Sie ein schräges Stück von einem Ende ab. Setzen Sie dieses Stück seitlich an die Rolle – das sieht aus wie ein abgeschnittener Ast. Bestreichen Sie die gesamte Bûche mit der restlichen Ganache und ziehen Sie mit einer Gabel Rillen in die Creme, die wie Baumrinde aussehen.

Schritt 5: Dekorieren

Setzen Sie die Baiser-Pilze auf die Bûche. Bestäuben Sie alles mit Puderzucker – das ist der Schnee. Stecken Sie ein paar Rosmarinzweige hinein, die wie kleine Tannenzweige aussehen. Und wenn Sie mutig sind: ein paar essbare Goldblätter.

Tipps und Tricks für eine gelungene Bûche

Ich habe mehr Bûchen verdorben, als ich zugeben möchte. Hier sind meine besten Erkenntnisse aus diesen Fehlern.

  • Der Biskuit reißt beim Rollen? Das passiert, wenn er zu trocken ist. Der Trick mit dem feuchten Geschirrtuch ist Gold wert. Und: Rollen Sie ihn immer noch warm, nie kalt.
  • Die Ganache ist zu flüssig? Kein Problem. Stellen Sie sie einfach für 10 Minuten in den Kühlschrank. Aber rühren Sie sie alle 2-3 Minuten um, damit sie gleichmäßig kühlt.
  • Die Baiser-Pilze kleben am Papier? Das liegt an der Luftfeuchtigkeit. Trocknen Sie sie einfach 15 Minuten länger. Und verwenden Sie beschichtetes Backpapier, nicht das billige.
  • Multitasking-Tipp: Bereiten Sie die Ganache zu, während der Biskuit backt. Und die Baiser-Pilze können Sie schon zwei Tage vorher machen – sie halten sich in einer luftdichten Dose.
  • Der perfekte Schnitt: Schneiden Sie die Bûche mit einem scharfen, in heißes Wasser getauchten Messer. Das gibt saubere Kanten ohne Risse.

Variationen und Anpassungen

Diese Bûche ist ein wunderbares Grundrezept, das sich leicht abwandeln lässt.

  • Weiße Schokolade: Ersetzen Sie die Zartbitterschokolade durch weiße Schokolade. Das gibt eine milderere, cremigere Füllung. Perfekt für Kinder.
  • Vegane Variante: Verwenden Sie eine vegane Sahne auf Haferbasis und vegane Butter. Für den Biskuit können Sie die Eier durch eine Mischung aus Apfelmus und Backpulver ersetzen (3 EL Apfelmus + 1 TL Backpulver pro Ei). Das Ergebnis wird etwas dichter, aber immer noch lecker.
  • Kaffee-Note: Geben Sie einen Esslöffel löslichen Espresso in die heiße Sahne für die Ganache. Der Kaffee unterstreicht den Schokoladengeschmack wunderbar.
  • Fruchtige Abwechslung: Statt der Ganache können Sie eine Himbeer- oder Erdbeerfüllung verwenden. Dazu einfach 200 g pürierte Beeren mit 50 g Zucker und 1 TL Stärke einkochen. Das passt überraschend gut zur Schokolade.
  • Glutenfrei: Ersetzen Sie das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung. Der Biskuit wird etwas brüchiger, aber mit der feuchten Rolle klappt es trotzdem.

Servieren und Aufbewahren

Die Bûche de Noël schmeckt am besten bei Zimmertemperatur. Nehmen Sie sie also etwa 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Sie können sie auf einer schönen Platte anrichten, umgeben von ein paar Tannenzweigen oder einer Kette aus Preiselbeeren.

Dazu passt ein selbstgemachter Holunderblütensirup oder eine Tasse heiße Schokolade. Wenn Sie etwas Leichteres möchten, servieren Sie einen Zitronen-Joghurt-Kuchen mit Blaubeeren als Alternative.

Im Kühlschrank hält sich die Bûche gut verpackt 3-4 Tage. Die Baiser-Pilze werden mit der Zeit etwas weicher, aber das macht nichts – sie schmelzen dann fast auf der Zunge. Einfrieren? Ich würde es nicht empfehlen. Die Creme wird wässrig, und der Biskuit verliert seine Struktur.

Übrigens: Die Aromen entwickeln sich über Nacht. Am zweiten Tag schmeckt die Bûche noch viel runder und harmonischer. Das ist mein Geheimnis für stressfreie Weihnachten: Ich backe sie am 23. Dezember und genieße sie am 24. in Ruhe.

Nährwerte und gesundheitliche Aspekte

Ja, eine Bûche de Noël ist kein Diät-Dessert. Aber sie ist auch nicht dazu da. Sie ist ein Genussmittel für besondere Tage, und das ist völlig in Ordnung.

Pro Stück (ca. 1/10 der Bûche) enthält sie etwa:

  • Kalorien: 380 kcal
  • Fett: 24 g
  • Kohlenhydrate: 35 g
  • Eiweiß: 6 g

Die dunkle Schokolade enthält Antioxidantien und kann in Maßen sogar gut fürs Herz sein. Die Baiser-Pilze sind fast fettfrei – ein kleiner Trost für alle, die auf die Linie achten. Und ehrlich? An Weihnachten zählen Kalorien nicht. Da zählt nur der Genuss.

Fazit: Warum Sie diese Bûche backen sollten

Diese Bûche de Noël ist mehr als nur ein Rezept. Sie ist eine Einladung, sich Zeit zu nehmen. Eine Einladung, in der Küche zu stehen, die Hände in Schokolade zu tauchen und etwas zu erschaffen, das alle um den Tisch versammelt. Sie werden staunen, wie stolz Sie sein werden, wenn Sie den ersten Schnitt machen und die perfekten Schichten sehen.

Und wenn die Baiser-Pilze nicht alle gleich aussehen? Perfekt. In der Natur sind Pilze auch nicht alle gleich. Das gibt der Bûche ihren Charme. Seien Sie nicht zu streng mit sich – backen ist keine Wissenschaft, sondern eine Kunst. Und die lebt von der Persönlichkeit.

Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie diese Bûche ausprobieren. Schreiben Sie mir in den Kommentaren, wie sie gelungen ist, oder teilen Sie Ihre eigenen Variationen. Und wenn Sie noch mehr Inspiration für die Feiertage suchen, schauen Sie sich doch meinen Donauwellen-Blechkuchen oder den Schokoladen-Blechkuchen mit Nuss-Topping an. Beide sind perfekt für gemütliche Nachmittage.

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten, und genießen Sie jeden einzelnen Bissen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich die Bûche de Noël auch ohne Baiser-Pilze machen?

Ja, absolut. Die Bûche schmeckt auch ohne die Pilze wunderbar. Sie können sie stattdessen mit frischen Beeren, gehackten Nüssen oder einfach nur mit Puderzucker dekorieren. Die Pilze sind das i-Tüpfelchen, aber kein Muss.

Warum ist mein Biskuit gerissen?

Das passiert meistens, wenn der Biskuit zu lange gebacken oder zu trocken ist. Achten Sie darauf, ihn nicht länger als 12 Minuten zu backen, und rollen Sie ihn sofort nach dem Backen mit einem feuchten Tuch vor. Auch zu wenig Fett im Teig kann zu Rissen führen – verwenden Sie frische Eier und Zimmertemperatur.

Kann ich die Bûche einfrieren?

Ich rate davon ab. Die Ganache wird beim Auftauen wässrig, und der Biskuit verliert seine fluffige Textur. Wenn Sie unbedingt einfrieren müssen, frieren Sie nur den ungefüllten Biskuit ein – wickeln Sie ihn gut in Folie und tauchen Sie ihn bis zu 2 Wochen. Füllen und dekorieren Sie dann frisch.

Wie bekomme ich die Baiser-Pilze schön weiß?

Das Geheimnis ist niedrige Temperatur und Geduld. Trocknen Sie die Baiser bei maximal 100°C. Wenn sie gelb werden, war der Ofen zu heiß. Verwenden Sie außerdem feinen Zucker und schlagen Sie das Eiweiß sehr steif – das gibt eine glatte, weiße Oberfläche.

Kann ich die Bûche auch ohne Spritzbeutel machen?

Ja, für die Baiser-Pilze können Sie einen stabilen Gefrierbeutel verwenden. Schneiden Sie eine kleine Ecke ab (ca. 5 mm Durchmesser) und spritzen Sie die Pilze direkt auf das Backpapier. Die Form wird etwas unregelmäßiger, aber das sieht sogar noch natürlicher aus.

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Schokoladen-Bûche de Noël mit Baiser-Pilzen recipe

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Perfekte Schokoladen-Bûche de Noël mit Baiser-Pilzen

Ein klassischer französischer Weihnachtsbaumstamm aus federleichtem Biskuit, samtiger Schokoladen-Ganache und verspielten Baiser-Pilzen. Dieses Rezept führt Sie Schritt für Schritt zu einem beeindruckenden Dessert, das auf jeder Festtafel zum Star wird.

  • Author: Maria
  • Prep Time: 45 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 2 Stunden 15 Minuten (plus Kühl- und Trockenzeiten)
  • Yield: 10 Portionen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Französisch

Ingredients

Scale
  • 4 große Eier (Zimmertemperatur)
  • 100 g Zucker
  • 80 g Mehl (Type 405)
  • 20 g ungesüßter Kakao
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Zartbitterschokolade (70% Kakao)
  • 200 ml Sahne (mindestens 30% Fett)
  • 30 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 Eiweiß (Zimmertemperatur)
  • 100 g feiner Zucker
  • 1 TL Zitronensaft
  • Kakaopulver zum Bestäuben
  • Etwas geschmolzene Schokolade
  • Puderzucker
  • Einige Zweige Rosmarin oder frische Minze
  • Optional: essbare Goldblätter

Instructions

  1. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech (ca. 30×40 cm) mit Backpapier auslegen.
  2. Eier trennen. Eiweiß mit Salz steif schlagen, dann nach und nach Zucker zugeben und weiterschlagen, bis eine glänzende, feste Masse entsteht (ca. 3-4 Minuten).
  3. Eigelb vorsichtig unter die Eiweißmasse heben.
  4. Mehl und Kakao mischen, über die Ei-Masse sieben und vorsichtig unterheben.
  5. Teig gleichmäßig auf das Blech streichen (ca. 1 cm dick). 10-12 Minuten backen.
  6. Biskuit sofort auf ein sauberes, leicht feuchtes Geschirrtuch stürzen, Backpapier abziehen. Mit Hilfe des Tuchs von der schmalen Seite her aufrollen und vollständig auskühlen lassen (ca. 30 Minuten).
  7. Für die Ganache: Schokolade fein hacken. Sahne fast bis zum Kochen erhitzen, über die Schokolade gießen. 2-3 Minuten stehen lassen, dann glatt rühren. Butter und Vanilleextrakt einrühren. Bei Zimmertemperatur abkühlen lassen, bis sie streichfähig ist (ca. 20-30 Minuten).
  8. Für die Baiser-Pilze: Backofen auf 100°C Umluft vorheizen. Eiweiß mit Zitronensaft und Salz steif schlagen, Zucker löffelweise zugeben, weiterschlagen bis die Masse sehr fest ist (ca. 5-7 Minuten).
  9. Baiser-Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen. Kleine runde Kleckse (Hüte) und längliche Tropfen (Stiele) auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen.
  10. Baiser-Stücke 60-90 Minuten im Ofen trocknen. Ofen ausschalten und bei geöffneter Tür vollständig auskühlen lassen (am besten über Nacht).
  11. Am nächsten Tag: Pilz-Hüte mit Kakaopulver bestäuben. Stiele mit geschmolzener Schokolade an die Hüte kleben.
  12. Ausgekühlten Biskuit vorsichtig ausrollen. Gleichmäßig mit der Ganache bestreichen (Rand ca. 1 cm frei lassen). Wieder aufrollen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 2 Stunden (besser über Nacht) kühl stellen.
  13. Bûche aus dem Kühlschrank nehmen. Ein schräges Stück von einem Ende abschneiden und seitlich an die Rolle setzen (wie ein abgeschnittener Ast). Mit restlicher Ganache bestreichen und mit einer Gabel Rillen für die Baumrinde ziehen.
  14. Mit Baiser-Pilzen dekorieren, mit Puderzucker bestäuben und Rosmarinzweige hineinstecken. Nach Wunsch mit essbaren Goldblättern verzieren.

Notes

Der Biskuit sollte noch warm mit einem feuchten Tuch vorge rollt werden, um Risse zu vermeiden. Die Baiser-Pilze können zwei Tage vorher zubereitet und in einer luftdichten Dose aufbewahrt werden. Die Bûche schmeckt am zweiten Tag noch besser, da die Aromen durchziehen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück (ca. 1/10 de
  • Calories: 380
  • Sugar: 28
  • Sodium: 80
  • Fat: 24
  • Saturated Fat: 14
  • Carbohydrates: 35
  • Fiber: 3
  • Protein: 6

Keywords: Bûche de Noël, Weihnachtsbaumstamm, Schokoladenrolle, Baiser-Pilze, Weihnachtsdessert, französisches Gebäck

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