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Diese samtige Weichheit, die fast schon nachgibt, bevor man überhaupt hineinbeißt – das ist es, was ich an diesen Kürbis-Gnocchi liebe. Die kleinen Kissen sind nicht einfach nur weich; sie haben diese ganz besondere, fast schmelzende Textur, die sich von jeder gekauften Variante unterscheidet. Und genau diese eine Eigenschaft ist der Grund, warum ich dieses Rezept immer wieder mache – alles andere ist nur Beiwerk.
Ich habe lange nach der perfekten Methode gesucht. Meine ersten Versuche waren eine Katastrophe – zu klebrig, zu mehlig, einfach falsch. Aber dann, an einem verregneten Oktobernachmittag, als ich eigentlich nur den übrig gebliebenen Hokkaido-Kürbis verwerten wollte, ist es mir gelungen. Der Teig fühlte sich endlich richtig an: geschmeidig, aber nicht feucht, fest, aber nicht trocken. Ich habe sie sofort in die Pfanne mit brutzelnder Butter und Salbei geworfen und wusste: Das ist es.
Seitdem sind diese Gnocchi mein persönlicher Herbstbegleiter. Sie sind nicht nur ein Gericht – sie sind dieses eine Rezept, das man immer parat haben möchte, wenn die Blätter fallen und man sich nach etwas Wärmendem sehnt. Vertrau mir, wenn ich sage, dass du sie auch lieben wirst.
Warum du diese Kürbis-Gnocchi lieben wirst
Diese Gnocchi sind nicht einfach nur eine weitere Beilage. Sie sind das Ergebnis vieler Testdurchläufe und einiger weniger, aber entscheidender Tricks, die den Unterschied zwischen „ganz okay“ und „unvergesslich“ ausmachen.
- Schnell & einfach: In unter 45 Minuten hast du ein Gericht, das aussieht, als hättest du stundenlang gearbeitet. Perfekt für einen gemütlichen Herbstabend unter der Woche.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder Spezialitäten aus dem Feinkostladen. Kürbis, Mehl, Ei und Parmesan – das wars.
- Perfekt für den Herbst: Ob als Hauptgericht mit einem Salat oder als Beilage zu einem Braten – diese Gnocchi sind der Star jeder herbstlichen Mahlzeit.
- Publieksliebling: Selbst Kinder, die sonst kein Gemüse anrühren, lieben diese fluffigen Kissen. Erwachsene sind von der buttrigen Salbei-Butter schlichtweg begeistert.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus süßlichem Kürbis, nussigem Parmesan und der aromatischen Salbeibutter ist einfach himmlisch. Es ist Soulfood vom Feinsten.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Zubereitung des Kürbisses. Statt ihn zu kochen, backe ich ihn im Ofen. Das entzieht ihm überschüssige Feuchtigkeit, ohne dass er matschig wird. Das Ergebnis sind Gnocchi, die beim Kochen ihre Form behalten und eine perfekte, leichte Textur haben – nicht diese schweren, pappigen Klöße, die man sonst oft bekommt. Es ist comfort food, aber irgendwie leichter, ehrlicher.
Ich habe dieses Rezept schon so oft gemacht, dass ich es im Schlaf könnte. Und jedes Mal, wenn ich den Duft von bratendem Salbei in der Butter rieche, bin ich wieder in dieser Küche an jenem regnerischen Nachmittag. Es ist ein Gericht, das Erinnerungen schafft – und das ist der wahre Grund, warum du es unbedingt nachmachen solltest.
Was du an Zutaten brauchst
Die Magie dieses Rezepts liegt in der Einfachheit der Zutaten. Jede Komponente hat eine spezifische Aufgabe, und zusammen ergeben sie ein harmonisches Ganzes. Hier ist, was du einkaufen musst:
Für die Gnocchi
- 500 g Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kleiner Kürbis): Ich schwöre auf Hokkaido, weil man ihn nicht schälen muss. Die Schale wird beim Backen weich und gibt dem Teig eine leichte, erdige Note. Außerdem hat er ein intensiveres Aroma als andere Sorten. Achte darauf, dass der Kürbis fest und schwer ist – das sind die frischesten.
- 250 g mehligkochende Kartoffeln (optional, aber empfohlen): Ja, ich gebe ein paar Kartoffeln dazu. Klingt komisch, aber sie stabilisieren den Teig und machen die Gnocchi noch fluffiger. Du kannst sie auch weglassen, dann nimm einfach 150 g mehr Kürbis.
- 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig. Es sollte Zimmertemperatur haben, damit es sich besser mit dem Kürbis vermischt.
- 150-200 g Mehl (Type 405 oder 00): Die Menge variiert je nach Feuchtigkeit des Kürbisses. Fang mit 150 g an und füge bei Bedarf mehr hinzu. Ich verwende am liebsten italienisches Tipo 00-Mehl, aber normales Weizenmehl funktioniert genauso gut.
- 50 g frisch geriebener Parmesan: Bitte, bitte, kauf keinen geriebenen Käse im Beutel! Der frische Parmesan gibt den Gnocchi eine unglaubliche Würze und eine leichte Cremigkeit. Reibe ihn selbst – der Unterschied ist enorm.
- 1/2 TL Salz: Ich verwende feines Meersalz. Es hebt den Geschmack des Kürbisses hervor.
- 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben): Ein Muss! Muskatnuss und Kürbis sind ein Traumpaar. Reibe sie frisch, das Aroma ist unvergleichlich.
Für die Salbeibutter

- 80 g Butter: Verwende gute Butter – sie ist die Basis der Sauce. Ich nehme am liebsten eine deutsche Markenbutter mit 82 % Fett.
- 10-12 frische Salbeiblätter: Je frischer, desto besser. Die Blätter sollten eine satte grüne Farbe haben und nicht welk sein. Sie werden in der Butter knusprig und entfalten ihr volles Aroma.
- 1 Knoblauchzehe (optional, angedrückt): Ein kleiner Trick von mir. Der Knoblauch wird nur in der Butter mitgebraten, um ihr eine dezente Würze zu verleihen, ohne zu dominieren. Nimm ihn raus, bevor du die Gnocchi dazugibst.
- Salz und Pfeffer zum Abschmecken: Zum Schluss ein Hauch von frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer – das rundet alles ab.
Das war’s schon! Siehst du? Keine Zauberei, nur ehrliche, gute Zutaten. Und wenn du mal keinen Hokkaido bekommst, kannst du auch Butternut-Kürbis nehmen. Den musst du dann aber schälen. Und falls du keine Kartoffeln zur Hand hast, lass sie einfach weg – die Gnocchi werden dann etwas kompakter, aber immer noch köstlich.
Was du an Küchengeräten brauchst
Du brauchst keine Profi-Ausstattung, um diese Gnocchi zu zaubern. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon zu Hause. Hier ist meine persönliche Liste:
- Backblech mit Backpapier: Zum Rösten des Kürbisses und der Kartoffeln. Ein normales Blech reicht völlig.
- Gabel oder Kartoffelstampfer: Zum Zerdrücken des weichen Kürbisses und der Kartoffeln. Eine Kartoffelpresse wäre ideal, aber eine Gabel tut es auch.
- Große Schüssel: Zum Vermengen aller Zutaten. Ich nehme am liebsten eine aus Edelstahl – sie kühlt den Teig nicht so schnell aus.
- Mehl für die Arbeitsfläche: Eine saubere, bemehlte Arbeitsfläche ist Gold wert. Am besten eignet sich eine Holz- oder Marmorplatte.
- Großer Topf mit Salzwasser: Zum Kochen der Gnocchi. Der Topf sollte weit sein, damit die Gnocchi nicht aneinanderkleben.
- Schaumlöffel: Zum Herausfischen der fertigen Gnocchi aus dem Wasser. Ein Muss!
- Große beschichtete Pfanne: Für die Salbeibutter und das anschließende Anbraten der Gnocchi. Eine gute Antihaft-Pfanne verhindert, dass die Gnocchi kleben bleiben.
- Küchenwaage: Für genaue Mengenangaben. Ich bin ein großer Fan von Küchenwaagen – sie sind einfach zuverlässiger als Tassen.
Wenn du keine Kartoffelpresse hast, mach dir keine Sorgen. Eine Gabel oder ein Stampfer funktionieren genauso gut. Und falls du keine beschichtete Pfanne besitzt, nimm einfach eine gute Edelstahlpfanne und gib etwas mehr Butter hinein – das verhindert das Ankleben.
Die Schritt-für-Schritt-Anleitung
Jetzt wird es ernst! Folge diesen Schritten genau, und du wirst mit den fluffigsten Kürbis-Gnocchi deines Lebens belohnt.
- Den Kürbis und die Kartoffeln rösten (30 Minuten): Heize den Ofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn und entferne die Kerne mit einem Löffel. Schneide ihn in grobe Stücke (ca. 3-4 cm). Die Kartoffeln schälst du und schneidest sie ebenfalls in Stücke. Verteile alles auf einem mit Backpapier belegten Blech, beträufle es mit etwas Olivenöl und würze es mit einer Prise Salz. Röste das Gemüse für etwa 25-30 Minuten, bis es weich ist und die Ränder leicht bräunen. Ein Tipp aus meiner Küche: Wenn der Kürbis anfängt zu karamellisieren, ist er perfekt.
- Das Gemüse zerdrücken (5 Minuten): Lass das geröstete Gemüse kurz abkühlen – es sollte noch warm, aber nicht mehr heiß sein. Dann zerdrückst du es mit einer Gabel, einem Stampfer oder besser noch mit einer Kartoffelpresse zu einem feinen Püree. Achte darauf, dass keine großen Stücke mehr übrig sind. Gib das Püree in ein feines Sieb oder ein sauberes Geschirrtuch und drücke die überschüssige Flüssigkeit heraus. Das ist der wichtigste Schritt! Je trockener die Masse, desto besser werden die Gnocchi. Wenn das Püree zu feucht ist, werden die Gnocchi matschig und zerfallen beim Kochen. Ich warte oft 5-10 Minuten, bis die meiste Flüssigkeit abgetropft ist.
- Den Teig zubereiten (10 Minuten): Gib das Kürbis-Kartoffel-Püree in eine große Schüssel. Füge das Ei, den geriebenen Parmesan, das Salz und die frische Muskatnuss hinzu. Vermische alles mit einer Gabel. Jetzt gibst du nach und nach das Mehl hinzu. Fang mit 150 g an und knete den Teig vorsichtig mit den Händen. Er sollte weich und geschmeidig sein, aber nicht mehr an den Fingern kleben. Wenn er noch klebt, füge einen weiteren Esslöffel Mehl hinzu. Aber Vorsicht: Zu viel Mehl macht die Gnocchi schwer und kompakt. Der Teig sollte sich wie ein Baby-Popo anfühlen – weich, aber formstabil. Knete ihn nicht zu lange, sonst werden die Gnocchi zäh.
- Die Gnocchi formen (15 Minuten): Bestäube deine Arbeitsfläche großzügig mit Mehl. Teile den Teig in 4 gleich große Portionen. Rolle jede Portion mit den Händen zu einer langen Rolle (ca. 2 cm Durchmesser). Schneide mit einem Messer oder einem Teigschaber etwa 2-3 cm lange Stücke ab. Jetzt kommt der typische Gnocchi-Look: Rolle jedes Stückchen über die Zinken einer Gabel oder über ein Gnocchi-Brett. Drücke dabei leicht mit dem Daumen, sodass auf der einen Seite Rillen und auf der anderen eine kleine Mulde entstehen. Das ist nicht nur hübsch, sondern hilft auch, die Sauce besser aufzunehmen. Lege die geformten Gnocchi auf ein bemehltes Backblech oder ein Küchentuch, bis alle fertig sind.
- Die Gnocchi kochen (5 Minuten): Bringe einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen. Ja, das Wasser sollte so salzig sein wie das Meer! Gib die Gnocchi portionsweise (nicht alle auf einmal) ins kochende Wasser. Sie sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen – das dauert nur 2-3 Minuten. Heb sie mit einem Schaumlöffel heraus und lass sie kurz abtropfen. Lege sie nicht auf einen Stapel, sonst kleben sie zusammen. Ich lege sie am besten nebeneinander auf einen großen Teller, der mit etwas Olivenöl beträufelt ist.
- Die Salbeibutter zubereiten (5 Minuten): Während die Gnocchi kochen, bereitest du die Sauce zu. Gib die Butter in eine große beschichtete Pfanne und lasse sie bei mittlerer Hitze schmelzen. Sobald sie schäumt, gibst du die Salbeiblätter und die angedrückte Knoblauchzehe hinzu. Lass die Butter köcheln, bis sie anfängt, leicht zu bräunen und nussig zu duften. Die Salbeiblätter werden dabei knusprig. Nimm den Knoblauch wieder heraus, bevor er verbrennt.
- Die Gnocchi anbraten (3 Minuten): Gib die gekochten Gnocchi in die Pfanne mit der Salbeibutter. Schwenke die Pfanne vorsichtig, sodass alle Gnocchi mit der Butter überzogen sind. Brate sie bei mittlerer bis hoher Hitze für 2-3 Minuten an, bis sie auf einer Seite goldbraun und knusprig sind. Nicht zu oft wenden, sonst werden sie nicht knusprig. Einmal wenden reicht.
- Anrichten und servieren: Verteile die Gnocchi auf Tellern, garniere sie mit den knusprigen Salbeiblättern und einem großzügigen Hauch von frisch geriebenem Parmesan. Ein wenig frisch gemahlener schwarzer Pfeffer rundet das Ganze ab. Fertig!
Tipps und Techniken für perfekte Gnocchi
Ich habe in den Jahren so einige Fehler gemacht, damit du sie nicht wiederholen musst. Hier sind meine besten Tipps:
- Der Feuchtigkeits-Killer: Das A und O ist ein trockenes Kürbispüree. Wenn dein Kürbis nach dem Rösten noch viel Flüssigkeit enthält, drücke ihn unbedingt durch ein Sieb oder ein Küchentuch. Ein feuchtes Püree ist der häufigste Grund für misslungene Gnocchi. Ich habe es einmal eilig gehabt und den Schritt übersprungen – das Ergebnis war eine klebrige Katastrophe.
- Nicht zu viel kneten: Der Teig sollte nur so lange geknetet werden, bis er gerade zusammenhält. Wenn du zu lange knetest, wird das Gluten im Mehl aktiviert, und die Gnocchi werden zäh wie Gummi. Behandle den Teig sanft, wie einen kleinen Schatz.
- Die Mehl-Menge ist variabel: Vertraue nicht blind auf die Gramm-Angabe, sondern fühle den Teig. Er sollte weich, aber nicht klebrig sein. Wenn er noch klebt, gib einen Esslöffel Mehl mehr dazu. Wenn er zu fest ist, hast du vielleicht zu viel Mehl erwischt – dann hilft nur noch ein Spritzer Wasser oder ein zusätzliches Eigelb.
- Das Wasser muss richtig salzen: Gnocchi saugen beim Kochen Wasser auf. Wenn das Wasser nicht ausreichend gesalzen ist, werden die Gnocchi fade. Das Wasser sollte so salzig schmecken wie eine gute Nudelsuppe. Keine Angst vor zu viel Salz – die meisten Gnocchi nehmen nur das auf, was sie brauchen.
- Geduld beim Anbraten: Gib den Gnocchi in der Pfanne Zeit. Lass sie in Ruhe brutzeln, bis sie eine schöne goldbraune Kruste haben. Wenn du sie zu früh bewegst, reißen sie auf und werden matschig. Einmal wenden, dann sind sie perfekt.
Variationen und Anpassungen
Dieses Grundrezept ist unglaublich wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, wie du es abwandeln kannst:
- Vegetarisch/Vegan: Ersetze das Ei durch 2 Esslöffel gemahlene Leinsamen, die du mit 6 Esslöffeln Wasser vermischt hast (Leinsamen-Ei). Für die vegane Variante lass den Parmesan weg oder verwende eine vegane Alternative. Die Salbeibutter ist ja schon vegan, wenn du Pflanzenbutter nimmst.
- Glutenfrei: Tausche das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Ich habe gute Erfahrungen mit einer Mischung aus Reismehl und Maisstärke gemacht (Verhältnis 2:1). Der Teig wird dann etwas brüchiger, also arbeite vorsichtig.
- Mit Spinat oder Kräutern: Gib eine Handvoll fein gehackten, blanchierten Spinat oder frische Kräuter wie Petersilie oder Thymian in den Teig. Das gibt den Gnocchi eine schöne Farbe und ein zusätzliches Aroma.
- Andere Saucen: Die Salbeibutter ist ein Klassiker, aber probiere auch mal eine einfache Tomatensauce, eine cremige Gorgonzola-Sauce oder eine leichte Zitronen-Butter-Sauce. Jede Sauce passt wunderbar zu den Kürbis-Gnocchi.
- Mit gerösteten Nüssen: Für einen extra Crunch kannst du die Gnocchi vor dem Servieren mit gerösteten Walnüssen oder Pinienkernen bestreuen. Einfach die Nüsse in einer trockenen Pfanne kurz anrösten, bis sie duften – passt perfekt zum Herbst.
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Diese Gnocchi sind am besten, wenn sie frisch zubereitet werden. Aber auch für den Vorrat eignen sie sich hervorragend.
- Servieren: Serviere die Gnocchi sofort nach dem Anbraten, solange sie noch heiß und knusprig sind. Ein frischer grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing ist die perfekte Beilage – er balanciert die reichhaltige Salbeibutter aus. Ein Glas trockener Weißwein, wie ein Sauvignon Blanc, rundet das Menü ab.
- Einfrieren (ungekocht): Du kannst die geformten, rohen Gnocchi hervorragend einfrieren. Lege sie dazu auf ein mit Mehl bestäubtes Backblech und stelle sie für 1-2 Stunden ins Gefrierfach, bis sie fest sind. Dann gibst du sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose. So kleben sie nicht zusammen. Zum Kochen gibst du sie direkt aus dem Gefrierfach ins kochende Wasser – die Garzeit verlängert sich um etwa 1 Minute.
- Aufbewahren (gekocht): Bereits gekochte und angebratene Gnocchi halten sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter für 2-3 Tage. Zum Aufwärmen gib sie einfach in eine heiße Pfanne mit etwas Butter – so werden sie wieder knusprig. Die Mikrowelle ist hier nicht zu empfehlen, da die Gnocchi darin matschig werden.
- Geschmackliche Entwicklung: Ehrlich gesagt, schmecken die Gnocchi am besten am ersten Tag. Aber ich muss zugeben, dass die Reste am nächsten Tag, kalt aus der Hand gegessen, auch ihren ganz eigenen Reiz haben. Der Geschmack des Kürbisses und des Salbeis zieht dann noch einmal richtig ein.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Lass uns mal einen Blick auf die Nährwerte werfen, aber ohne schlechtes Gewissen – das ist schließlich Soulfood!
Eine Portion (ca. 250 g fertige Gnocchi mit Salbeibutter) enthält ungefähr:
- Kalorien: 450-550 kcal
- Fett: 25-30 g
- Kohlenhydrate: 50-60 g
- Eiweiß: 12-15 g
- Ballaststoffe: 5-7 g
Das klingt jetzt vielleicht nicht nach Diätkost, aber bedenke: Der Kürbis steckt voller Vitamine! Hokkaido ist reich an Beta-Carotin (das Vitamin A), das gut für die Augen und die Haut ist. Außerdem enthält er Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Die Kartoffeln liefern komplexe Kohlenhydrate, die lange satt machen. Und die Butter? Ja, sie ist fettreich, aber sie hilft dem Körper, die fettlöslichen Vitamine aus dem Kürbis aufzunehmen. Also, alles im grünen Bereich!
Für Allergiker: Das Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter, Parmesan) und Ei. Du kannst es aber leicht anpassen (siehe Variationen).
Fazit
Diese Kürbis-Gnocchi mit Butter und Salbei sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine Einladung, den Herbst in vollen Zügen zu genießen. Sie sind einfach zuzubereiten, bestehen aus wenigen, ehrlichen Zutaten und schmecken einfach himmlisch. Ich liebe es, wie die knusprigen Salbeiblätter in der nussigen Butter tanzen und die fluffigen Gnocchi sich auf der Zunge auflösen. Es ist ein Gericht, das man mit Freunden teilen oder an einem ruhigen Abend ganz für sich allein genießen kann.
Probier es aus! Und wenn du deine eigenen Variationen entdeckst, lass es mich wissen. Ich bin immer neugierig auf neue Ideen. Vielleicht hast du ja eine geheime Zutat, die ich noch nicht kenne? Teile deine Kreationen in den Kommentaren – ich freue mich darauf!
Und wenn dir dieses Rezept gefällt, schau doch mal in meine anderen herbstlichen Lieblingsrezepte. Vielleicht ist ja auch etwas für dich dabei. Bis zum nächsten Mal – und lass es dir schmecken!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch Butternut-Kürbis statt Hokkaido verwenden?
Ja, absolut! Butternut-Kürbis ist eine gute Alternative. Du musst ihn aber vor dem Rösten schälen, da seine Schale nicht essbar ist. Das Fruchtfleisch ist etwas fester, also röste es gegebenenfalls 5 Minuten länger.
Warum zerfallen meine Gnocchi beim Kochen?
Das liegt meistens an zu viel Feuchtigkeit im Teig. Achte darauf, das Kürbispüree gut auszudrücken, bevor du das Mehl hinzugibst. Auch zu wenig Mehl kann die Ursache sein. Der Teig sollte nicht mehr kleben, aber auch nicht bröseln.
Kann ich die Gnocchi auch ohne Ei zubereiten?
Ja, du kannst das Ei durch ein Leinsamen-Ei ersetzen (2 EL gemahlene Leinsamen + 6 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen). Die Gnocchi werden dann etwas fester, aber immer noch lecker.
Wie verhindere ich, dass die Gnocchi kleben bleiben?
Am wichtigsten ist eine gut bemehlte Arbeitsfläche und das Bestäuben der geformten Gnocchi mit Mehl. Auch das Wasser im Kochtopf sollte reichlich sprudeln, damit die Gnocchi nicht am Boden festkleben. Und nach dem Kochen nicht aufstapeln, sondern nebeneinander legen.
Kann ich die Gnocchi auch im Ofen statt in der Pfanne zubereiten?
Ja, das geht! Lege die gekochten Gnocchi auf ein mit Backpapier belegtes Blech, beträufele sie mit geschmolzener Butter und Salbei und backe sie bei 200 °C für 10-15 Minuten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Das ist eine gute Methode, wenn du viele Gnocchi auf einmal zubereiten möchtest.
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Perfekte Kürbis-Gnocchi mit Butter und Salbei: Einfaches Herbstrezept
Diese samtigen Kürbis-Gnocchi mit knusprigen Salbeiblättern in nussiger Butter sind das ultimative Herbstgericht. Einfach zuzubereiten, unglaublich lecker und perfekt für gemütliche Abende.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Italienisch
Ingredients
- 500 g Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kleiner Kürbis)
- 250 g mehligkochende Kartoffeln (optional, aber empfohlen)
- 1 Ei (Größe M)
- 150–200 g Mehl (Type 405 oder 00)
- 50 g frisch geriebener Parmesan
- 1/2 TL Salz
- 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben)
- 80 g Butter
- 10–12 frische Salbeiblätter
- 1 Knoblauchzehe (optional, angedrückt)
- Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Instructions
- Den Kürbis und die Kartoffeln rösten: Heize den Ofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn und entferne die Kerne. Schneide ihn in grobe Stücke (ca. 3-4 cm). Die Kartoffeln schälen und ebenfalls in Stücke schneiden. Alles auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen, mit Olivenöl beträufeln und mit einer Prise Salz würzen. Röste das Gemüse für etwa 25-30 Minuten, bis es weich ist und die Ränder leicht bräunen.
- Das Gemüse zerdrücken: Lass das geröstete Gemüse kurz abkühlen – es sollte noch warm, aber nicht mehr heiß sein. Zerdrücke es mit einer Gabel, einem Stampfer oder einer Kartoffelpresse zu einem feinen Püree. Gib das Püree in ein feines Sieb oder ein sauberes Geschirrtuch und drücke die überschüssige Flüssigkeit heraus. Das ist der wichtigste Schritt!
- Den Teig zubereiten: Gib das Kürbis-Kartoffel-Püree in eine große Schüssel. Füge das Ei, den geriebenen Parmesan, das Salz und die frische Muskatnuss hinzu. Vermische alles mit einer Gabel. Gib nach und nach das Mehl hinzu. Fang mit 150 g an und knete den Teig vorsichtig mit den Händen. Er sollte weich und geschmeidig sein, aber nicht mehr an den Fingern kleben. Wenn er noch klebt, füge einen weiteren Esslöffel Mehl hinzu.
- Die Gnocchi formen: Bestäube deine Arbeitsfläche großzügig mit Mehl. Teile den Teig in 4 gleich große Portionen. Rolle jede Portion zu einer langen Rolle (ca. 2 cm Durchmesser). Schneide mit einem Messer etwa 2-3 cm lange Stücke ab. Rolle jedes Stückchen über die Zinken einer Gabel oder über ein Gnocchi-Brett, sodass Rillen und eine kleine Mulde entstehen. Lege die geformten Gnocchi auf ein bemehltes Backblech oder ein Küchentuch.
- Die Gnocchi kochen: Bringe einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen. Gib die Gnocchi portionsweise ins kochende Wasser. Sie sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen – das dauert nur 2-3 Minuten. Heb sie mit einem Schaumlöffel heraus und lass sie kurz abtropfen.
- Die Salbeibutter zubereiten: Während die Gnocchi kochen, gib die Butter in eine große beschichtete Pfanne und lasse sie bei mittlerer Hitze schmelzen. Sobald sie schäumt, gib die Salbeiblätter und die angedrückte Knoblauchzehe hinzu. Lass die Butter köcheln, bis sie anfängt, leicht zu bräunen und nussig zu duften. Die Salbeiblätter werden dabei knusprig. Nimm den Knoblauch heraus.
- Die Gnocchi anbraten: Gib die gekochten Gnocchi in die Pfanne mit der Salbeibutter. Schwenke die Pfanne vorsichtig, sodass alle Gnocchi mit der Butter überzogen sind. Brate sie bei mittlerer bis hoher Hitze für 2-3 Minuten an, bis sie auf einer Seite goldbraun und knusprig sind. Einmal wenden reicht.
- Anrichten und servieren: Verteile die Gnocchi auf Tellern, garniere sie mit den knusprigen Salbeiblättern und einem großzügigen Hauch von frisch geriebenem Parmesan. Ein wenig frisch gemahlener schwarzer Pfeffer rundet das Ganze ab.
Notes
Das A und O ist ein trockenes Kürbispüree. Drücke die Flüssigkeit gut aus, sonst werden die Gnocchi matschig. Nicht zu viel kneten, sonst werden sie zäh. Das Wasser sollte reichlich gesalzen sein. Die Gnocchi am besten sofort servieren.
Nutrition
- Serving Size: 250 g fertige Gnocch
- Calories: 450550
- Sugar: 58
- Sodium: 600800
- Fat: 2530
- Saturated Fat: 1518
- Carbohydrates: 5060
- Fiber: 57
- Protein: 1215
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