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Mein Mann hat sich neulich Abend beim Abendessen umgedreht und gesagt: „Mach den Rosenkohl bitte wieder so. Mit den Nüssen und dem süß-sauren Zeug.“ Und ich wusste genau, welches Gericht er meinte. Nicht den langweiligen, matschigen Rosenkohl aus der Kindheit, sondern den knusprigen Balsamico-Rosenkohl mit Pekannüssen, den ich vor ein paar Wochen eher aus Verzweiflung erfunden hatte. Der Kühlschrank war fast leer, nur eine Tüte Rosenkohl lag noch da, und ich hatte irgendwie Lust auf etwas Deftiges mit einer süßen Note. Also hab ich einfach geröstet, geschwenkt und mit Balsamico abgelöscht. Ehrlich gesagt, ich hatte nicht viel erwartet. Aber als ich die ersten Röschen probierte – außen knusprig, innen zart, die Pekannüsse butterweich und der Balsamico karamellisiert – da wusste ich, dass das kein einmaliger Zufallstreffer war. Es war das Gemüsegericht, das ich immer haben wollte, ohne es zu wissen. Seitdem ist dieser knusprige Balsamico-Rosenkohl mit Pekannüssen unser geheimes Sonntagsessen, das eigentlich viel zu gut für einen normalen Wochentag ist. Aber genau deshalb machen wir ihn auch dienstags. Weil er einfach perfekt ist.
Warum du diesen knusprigen Balsamico-Rosenkohl mit Pekannüssen lieben wirst
Dieses Rezept ist nicht einfach nur ein weiteres Rosenkohlgericht. Es ist die Art von Beilage, die plötzlich zur Hauptattraktion wird. Und das aus mehreren guten Gründen.
- Knusprig und karamellisiert: Die Röschen werden bei hoher Hitze geröstet, bis sie außen goldbraun und innen butterweich sind. Der Balsamico-Essig karamellisiert dabei und bildet eine glänzende, leicht säuerliche Kruste, die einfach süchtig macht.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Rosenkohl, Pekannüsse, Balsamico, Olivenöl und ein paar Grundgewürze – das war’s. Wahrscheinlich hast du alles bis auf den Rosenkohl schon zu Hause.
- Schnell zubereitet: In unter 30 Minuten steht das Gericht auf dem Tisch. Perfekt für hektische Abende, wenn du etwas Gesundes und gleichzeitig Befriedigendes brauchst.
- Ein echter Publikumsliebling: Sogar Menschen, die Rosenkohl normalerweise meiden, werden hier schwach. Die Kombination aus nussigem Crunch und süß-säuerlicher Glasur überzeugt jeden.
- Vielseitig einsetzbar: Ob als Beilage zu Braten, Hähnchen oder Lachs, als Topping für Salate oder einfach als Snack aus der Hand – dieser Rosenkohl passt einfach immer.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen Röstaromen und Säure. Viele Rezepte machen den Rosenkohl entweder zu weich oder zu sauer. Hier wird er im Ofen richtig scharf angebraten, bevor er mit dem Balsamico beträufelt wird. Das sorgt für diese unwiderstehliche Knusprigkeit, die du sonst nur von frittierten Sachen kennst – nur viel gesünder. Und die Pekannüsse? Die röste ich separat, damit sie ihre Bissfestigkeit behalten und nicht im Ofen verbrennen. So hat jede Komponente ihren eigenen Moment.
Welche Zutaten du brauchst
Für diesen knusprigen Balsamico-Rosenkohl mit Pekannüssen verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Jede Komponente spielt eine wichtige Rolle, um das perfekte Geschmackserlebnis zu schaffen.
Für den Rosenkohl
- 500 g Rosenkohl, frisch: Achte auf feste, geschlossene Köpfe ohne welke Blätter. Frischer Rosenkohl schmeckt deutlich süßer und nussiger als tiefgekühlter. Falls du nur TK-Ware hast, tau ihn vorher vollständig auf und tupfe ihn trocken – sonst wird er matschig.
- 3 EL Olivenöl, nativ extra: Ein gutes Olivenöl mit leicht fruchtiger Note unterstreicht die Röstaromen. Ich verwende am liebsten ein mildes, nicht zu bitteres Öl.
- 2 EL Balsamico-Essig, dunkel und gereift: Der Star des Gerichts. Ein guter, etwas dickflüssiger Balsamico (am besten aus Modena) karamellisiert perfekt und verleiht eine süß-säuerliche Tiefe. Spare nicht am Essig – billiger Balsamico ist oft zu sauer und wässrig.
- 1 EL Ahornsirup oder Honig: Nur ein Hauch, um die Säure des Balsamicos auszugleichen und die Karamellisierung zu fördern. Ahornsirup ist geschmacksneutraler, Honig gibt eine blumige Note.
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt: Optional, aber ich liebe die dezente Würze. Der Knoblauch sollte nicht verbrennen, also gib ihn erst in den letzten 5 Minuten dazu.
- Salz und Pfeffer aus der Mühle: Grobes Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer sind ein Muss. Sie heben die Aromen hervor.
Für die Pekannüsse
- 60 g Pekannüsse, grob gehackt: Sie müssen nicht perfekt gleichmäßig sein – kleine Stücke und größere Kerne sorgen für Abwechslung im Biss. Ich kaufe sie roh und ungesalzen, dann kann ich den Salzgehalt selbst bestimmen.
- 1 TL Butter oder Olivenöl: Zum Rösten in der Pfanne. Butter gibt ein zusätzliches Aroma, Olivenöl ist die vegane Alternative.
- 1 Prise Salz: Für den nussigen Kontrast.
Zum Servieren (optional)
- Frisch geriebener Parmesan oder veganer Hefeschmelz: Ein Hauch Umami, der wunderbar mit dem Balsamico harmoniert.
- Granatapfelkerne: Für eine fruchtige, frische Note und eine schöne Farbe. Passt besonders gut im Winter.
- Frische Kräuter: Ein wenig gehackte Petersilie oder Thymian rundet das Gericht ab.
Substitutionstipp: Keine Pekannüsse zur Hand? Walnüsse oder Mandelblättchen funktionieren auch hervorragend. Für eine nussfreie Variante kannst du Kürbiskerne verwenden. Und falls du keinen Balsamico magst, probiere es mit Himbeeressig – das gibt eine fruchtige Note.
Welche Küchengeräte du benötigst
Die gute Nachricht: Du brauchst keine Spezialausrüstung. Ein paar grundlegende Küchenhelfer reichen völlig aus.
- Backblech oder große Auflaufform: Am besten mit Rand, damit der austretende Saft nicht im Ofen verbrennt. Ein Blech aus schwerem Material leitet die Hitze gleichmäßiger.
- Backpapier: Erleichtert die Reinigung enorm und verhindert, dass der Rosenkohl anklebt. Ich verwende immer die wiederverwendbare Variante aus Silikon.
- Große Pfanne: Zum separaten Rösten der Pekannüsse. Eine beschichtete Pfanne ist ideal, damit die Nüsse nicht anbrennen.
- Scharfes Messer und Schneidebrett: Zum Halbieren des Rosenkohls. Ein stumpfes Messer quetscht die Röschen nur.
- Rührschüssel: Zum Vermengen des Rosenkohls mit Öl und Gewürzen.
- Küchenwaage oder Messbecher: Für genaue Mengenangaben. Ich schwöre auf meine digitale Waage – sie macht das Abmessen so viel einfacher.
Budget-Tipp: Wenn du kein Backblech mit Rand hast, tut es auch ein umgedrehtes Kuchenblech. Und falls du keine beschichtete Pfanne besitzt, röste die Nüsse einfach im Ofen mit – gib sie 5 Minuten vor Ende der Rosenkohl-Backzeit dazu.
Schritt-für-Schritt-Anleitung für den perfekten knusprigen Balsamico-Rosenkohl mit Pekannüssen
Hier kommt der wichtigste Teil: die genaue Zubereitung. Folge diesen Schritten, und du wirst jedes Mal ein perfektes Ergebnis haben.
Schritt 1: Rosenkohl vorbereiten (5 Minuten)
Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vor. Wasche den Rosenkohl gründlich unter kaltem Wasser und tupfe ihn mit einem Küchentuch trocken. Entferne die äußeren, welken Blätter. Schneide dann die harten Strunkenden ab – etwa 2-3 mm – und halbiere die Röschen der Länge nach. Bei sehr großen Exemplaren kannst du sie auch vierteln. Wichtig: Die Schnittfläche sollte möglichst groß sein, denn hier entsteht die schöne Bräunung. Lege die Hälften in eine große Schüssel.
Schritt 2: Rosenkohl würzen (2 Minuten)
Gib 3 EL Olivenöl, 1 EL Ahornsirup, eine gute Prise Salz und reichlich Pfeffer zu den Rosenkohlhälften. Vermenge alles mit den Händen oder einem Löffel, bis jedes Röschen gleichmäßig bedeckt ist. Die Schnittflächen sollten glänzen. Falls du Knoblauch verwenden möchtest, hebe ihn erst jetzt unter – aber sei sparsam, er soll nicht dominieren.
Schritt 3: Rosenkohl rösten (20-25 Minuten)
Breite die Rosenkohlhälften mit der Schnittfläche nach unten auf dem mit Backpapier belegten Blech aus. Achte darauf, dass sie nicht zu dicht liegen – sonst dämpfen sie und werden nicht knusprig. Im Zweifel nimm ein zweites Blech. Schiebe das Blech in den Ofen auf die mittlere Schiene und röste den Rosenkohl 20-25 Minuten. Nach 15 Minuten solltest du einmal nachschauen: Die Röschen sollten an den Rändern dunkelbraun sein, aber nicht schwarz. Wenn sie zu schnell bräunen, reduziere die Temperatur auf 180 °C. Die untere Seite sollte eine tief goldbraune Farbe haben – das ist das Zeichen für perfekte Knusprigkeit.
Schritt 4: Pekannüsse rösten (3-5 Minuten)
Während der Rosenkohl im Ofen ist, röstest du die Pekannüsse. Gib 1 TL Butter oder Öl in eine kalte Pfanne und erhitze sie bei mittlerer Hitze. Sobald die Butter schäumt, gib die gehackten Nüsse hinzu. Röste sie unter ständigem Rühren 3-5 Minuten, bis sie duften und leicht gebräunt sind. Achtung: Nüsse verbrennen schnell! Nimm die Pfanne sofort vom Herd, sobald sie goldbraun sind, und streue eine Prise Salz darüber. Lass sie in der Pfanne abkühlen – sie werden noch etwas nachgaren.
Schritt 5: Balsamico-Glasur zubereiten (1 Minute)
In einer kleinen Schüssel verrührst du 2 EL Balsamico-Essig mit dem restlichen 1 EL Ahornsirup (den du für die Glasur zurückbehalten hast). Falls der Essig sehr dickflüssig ist, kannst du ihn kurz in der Mikrowelle erwärmen, damit er sich besser vermischt. Die Glasur sollte süß-säuerlich schmecken – passe die Menge nach deinem Geschmack an.
Schritt 6: Rosenkohl glasieren (2 Minuten)
Nimm das Blech aus dem Ofen. Beträufle die heißen Rosenkohlröschen gleichmäßig mit der Balsamico-Glasur. Schwenke das Blech vorsichtig, damit sich die Glasur verteilt. Der heiße Rosenkohl nimmt die Säure sofort auf. Für extra Glanz kannst du das Blech noch einmal für 2 Minuten zurück in den Ofen schieben – aber pass auf, dass der Balsamico nicht verbrennt.
Schritt 7: Anrichten und servieren (2 Minuten)
Gib den glasierten Rosenkohl auf eine Servierplatte. Streue die gerösteten Pekannüsse großzügig darüber. Optional: Mit Parmesan, Granatapfelkernen oder frischen Kräutern garnieren. Serviere das Gericht sofort, solange es noch warm und knusprig ist. Der Rosenkohl schmeckt auch lauwarm noch gut, aber die Knusprigkeit lässt mit der Zeit nach.
Tipps und Techniken für den besten knusprigen Balsamico-Rosenkohl
Nach einigen Versuchen und auch ein paar Fehlschlägen (ja, ich habe schon verbrannten Rosenkohl serviert) habe ich ein paar Tricks gelernt, die den Unterschied ausmachen.
- Die richtige Temperatur: 200 °C sind der Sweet Spot. Bei niedrigeren Temperaturen wird der Rosenkohl nur weich, bei zu hohen Temperaturen verbrennt die Außenseite, bevor das Innere gar ist. Wenn du einen sehr heißen Ofen hast (z. B. 220 °C), reduziere die Zeit auf 15-18 Minuten.
- Nicht überladen: Das ist der häufigste Fehler. Wenn die Röschen zu dicht liegen, entsteht Dampf, und sie werden gedämpft statt geröstet. Verwende lieber zwei Bleche, wenn nötig, und tausche ihre Position nach 10 Minuten.
- Die Schnittfläche nach unten: Das ist der wichtigste Tipp überhaupt. Nur so bekommst du diese tiefbraune, knusprige Kruste. Wenn du sie nach oben legst, wird die Außenseite zwar auch braun, aber die Innenseite bleibt blass.
- Nüsse separat rösten: Ich habe es einmal versucht, die Nüsse einfach mit aufs Blech zu geben. Das Ergebnis: verbrannte Nüsse und blasser Rosenkohl. Die Nüsse brauchen weniger Zeit und eine trockenere Hitze. Mach sie separat – es lohnt sich.
- Balsamico erst am Ende: Wenn du den Essig von Anfang an mitgibst, verdampft er im Ofen und hinterlässt nur Säure. Erst am Ende aufgetragen, bleibt sein volles Aroma erhalten und karamellisiert auf der heißen Oberfläche.
- Timing ist alles: Bereite die Glasur und die Nüsse vor, während der Rosenkohl im Ofen ist. So kannst du ihn direkt nach dem Backen servieren, wenn er am besten schmeckt.
Mein größter Fehler: Einmal habe ich den Rosenkohl nach dem Rösten mit kaltem Balsamico beträufelt. Der Temperaturschock ließ die Knusprigkeit sofort verschwinden. Seitdem erwärme ich den Essig immer auf Zimmertemperatur oder kurz in der Mikrowelle. Kleiner Unterschied, große Wirkung.
Variationen und Anpassungen
Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber es lässt sich wunderbar an deine Vorlieben anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Scharf-würzige Variante: Gib einen halben Teelöffel Chiliflocken oder etwas geräuchertes Paprikapulver zu den Gewürzen. Die Schärfe bricht die Süße des Balsamicos und gibt eine angenehme Wärme. Ich liebe diese Version im Winter.
- Mediterrane Version: Ersetze die Pekannüsse durch Pinienkerne und füge getrocknete Tomaten (in Streifen) und etwas Feta-Käse hinzu. Statt Balsamico verwendest du Zitronensaft und einen Hauch Oregano. Das schmeckt fast wie ein griechischer Salat – nur warm.
- Asiatisch angehaucht: Tausche den Balsamico gegen Sojasauce und einen Spritzer Reisessig aus. Verwende Erdnüsse statt Pekannüsse und gib einen Teelöffel Sesamöl dazu. Ein paar Sesamsamen als Topping runden das Ganze ab. Passt perfekt zu gebratenem Tofu oder Lachs.
- Vegane Option: Das Rezept ist bereits vegan, wenn du Ahornsirup statt Honig und Olivenöl statt Butter verwendest. Der Parmesan ist optional – lass ihn einfach weg oder verwende Hefeschmelz.
- Kohlenhydratarme Variante: Für eine Low-Carb-Diät ist Rosenkohl ideal. Reduziere den Ahornsirup auf einen halben Esslöffel oder ersetze ihn durch ein kalorienfreies Süßungsmittel wie Erythrit. Die Pekannüsse sind ohnehin kohlenhydratarm.
Meine persönliche Lieblingsvariation: Ich gebe im Herbst etwas gehackten, frischen Rosmarin zu den Nüssen. Der erdige Geschmack harmoniert wunderbar mit dem karamellisierten Balsamico. Und ein paar Granatapfelkerne als Topping machen das Gericht zu einem echten Hingucker auf dem Weihnachtstisch.
Servier- und Aufbewahrungstipps
Dieser knusprige Balsamico-Rosenkohl mit Pekannüssen ist am besten frisch aus dem Ofen. Aber auch übrig gebliebene Portionen können noch genossen werden, wenn du ein paar Dinge beachtest.
Servieren: Serviere den Rosenkohl warm oder lauwarm. Er passt hervorragend zu:
- Gebratenem Hähnchen oder Putenbrust
- Gegrilltem Lachs oder Forelle
- Einem saftigen Rindersteak
- Pasta mit einer leichten Sahnesoße
- Als Teil eines Buddha Bowls mit Quinoa und Avocado
Getränkeempfehlung: Ein Glas trockener Rotwein wie ein Pinot Noir oder ein kräftiger Rosé passen wunderbar. Für eine alkoholfreie Alternative empfehle ich einen spritzigen Apfelsecco mit einem Schuss Holunderblütensirup.
Aufbewahrung: Reste hältst du im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter bis zu 3 Tage. Die Knusprigkeit leidet allerdings – der Rosenkohl wird weicher, aber der Geschmack bleibt erhalten. Ich esse die Reste oft kalt direkt aus dem Kühlschrank als Snack (ja, wirklich!).
Einfrieren: Rosenkohl lässt sich nicht gut einfrieren, da er beim Auftauen matschig wird. Friere also nur die Pekannüsse ein – sie halten sich bis zu 3 Monate im Gefrierschrank.
Wiederaufwärmen: Der beste Weg, die Knusprigkeit zurückzubekommen: Lege die Reste auf ein Backblech und backe sie bei 200 °C für 5-7 Minuten. Nicht in der Mikrowelle erwärmen – das macht sie nur weich und wässrig. Alternativ kannst du sie in einer heißen Pfanne ohne Fett kurz anbraten.
Geschmacksentwicklung: Interessanterweise schmeckt der Rosenkohl am nächsten Tag oft noch intensiver nach Balsamico, da die Aromen über Nacht durchziehen. Ich finde, er wird fast noch besser – auch wenn die Knusprigkeit nicht mehr ganz perfekt ist.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Dieses Gericht ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen):
| Nährwert | Menge pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | 230 kcal |
| Fett | 16 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 2 g |
| Kohlenhydrate | 18 g |
| davon Zucker | 9 g |
| Ballaststoffe | 6 g |
| Eiweiß | 6 g |
| Salz | 0,3 g |
Warum dieses Gericht so gesund ist: Rosenkohl ist ein echtes Superfood. Er steckt voller Vitamin C, Vitamin K und Folsäure. Die Ballaststoffe fördern die Verdauung und halten dich lange satt. Pekannüsse liefern gesunde ungesättigte Fettsäuren, die gut für dein Herz sind. Der Balsamico-Essig kann den Blutzuckerspiegel regulieren. Und das Olivenöl ist reich an Antioxidantien. Kurz gesagt: Du isst hier nicht nur lecker, sondern tust auch etwas Gutes für deinen Körper.
Allergenhinweise: Dieses Rezept enthält Nüsse (Pekannüsse). Wenn du eine Nussallergie hast, ersetze sie durch Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne. Das Gericht ist glutenfrei, laktosefrei (wenn du Butter durch Öl ersetzt) und vegan (mit Ahornsirup).
Fazit: Warum du diesen knusprigen Balsamico-Rosenkohl unbedingt probieren solltest
Ich könnte stundenlang über dieses Rezept schwärmen, aber ich fasse es kurz zusammen: Dieser knusprige Balsamico-Rosenkohl mit Pekannüssen ist das Gemüsegericht, das du immer gesucht hast. Er ist einfach zuzubereiten, braucht nur wenige Zutaten und schmeckt so gut, dass du ihn sogar pur essen könntest. Die Kombination aus knusprigen Röschen, butterweichen Nüssen und süß-säuerlicher Glasur ist einfach unwiderstehlich. Und das Beste? Du kannst ihn nach Belieben abwandeln und an deine Vorlieben anpassen.
Also, trau dich! Hol dir am besten morgen schon frische Rosenkohl und probiere es aus. Ich bin mir sicher, dass du genauso süchtig wirst wie mein Mann und ich. Und wenn du eine besondere Variante ausprobierst, lass es mich wissen – ich bin immer neugierig auf neue Ideen.
Hast du schon einmal Rosenkohl mit Balsamico zubereitet? Oder hast du eine andere geheime Zutat, die du immer verwendest? Schreib es mir in die Kommentare – ich freue mich auf deine Erfahrungen! Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es gerne mit deinen Freunden. Vielleicht entdeckt ja noch jemand die Liebe zum Rosenkohl durch dieses Gericht.
In diesem Sinne: Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch tiefgekühlten Rosenkohl verwenden?
Ja, das ist möglich. Aber du musst ihn vorher vollständig auftauen lassen und sehr gut trocken tupfen, sonst wird er matschig. Frischer Rosenkohl schmeckt aber deutlich besser und wird knuspriger. Ich empfehle daher immer frische Ware.
Wie bekomme ich den Rosenkohl extra knusprig?
Der wichtigste Trick: Die Schnittfläche muss nach unten zeigen und das Blech sollte nicht überladen sein. Außerdem hilft es, den Rosenkohl vor dem Rösten mit einem Küchentuch trocken zu tupfen. Feuchtigkeit ist der Feind der Knusprigkeit.
Kann ich die Pekannüsse durch andere Nüsse ersetzen?
Absolut! Walnüsse, Mandelblättchen, Haselnüsse oder sogar Kürbiskerne eignen sich hervorragend. Achte nur darauf, sie separat zu rösten, damit sie nicht verbrennen. Jede Nusssorte gibt ein eigenes Aroma – probiere einfach aus, was dir am besten schmeckt.
Ist dieses Rezept auch für die Meal Prep geeignet?
Bedingt. Der Rosenkohl schmeckt am besten frisch. Du kannst ihn aber am Vortag zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Zum Aufwärmen einfach im Ofen oder in der Pfanne knusprig backen. Die Nüsse solltest du separat lagern und erst kurz vor dem Servieren darüberstreuen, damit sie knusprig bleiben.
Schmeckt der Rosenkohl auch kalt?
Ja, das tut er! Ich esse die Reste oft kalt direkt aus dem Kühlschrank als Snack. Der Geschmack ist dann noch intensiver, auch wenn die Knusprigkeit nachlässt. Kalt passt er auch wunderbar in Salate oder als Topping für Bowls.
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Knuspriger Balsamico-Rosenkohl mit Pekannüssen – Bestes Rezept
Dieser knusprige Balsamico-Rosenkohl mit Pekannüssen ist das perfekte Gemüsegericht: außen knusprig, innen zart, mit einer süß-säuerlichen Glasur und butterweichen Nüssen. Einfach zuzubereiten und in unter 30 Minuten fertig.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 25 Minuten
- Total Time: 35 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Beilage
- Cuisine: International
Ingredients
- 500 g Rosenkohl, frisch
- 3 EL Olivenöl, nativ extra
- 2 EL Balsamico-Essig, dunkel und gereift
- 1 EL Ahornsirup oder Honig
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt (optional)
- Salz und Pfeffer aus der Mühle
- 60 g Pekannüsse, grob gehackt
- 1 TL Butter oder Olivenöl
- 1 Prise Salz
- Frisch geriebener Parmesan oder veganer Hefeschmelz (optional)
- Granatapfelkerne (optional)
- Frische Kräuter wie Petersilie oder Thymian (optional)
Instructions
- Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vor. Wasche den Rosenkohl gründlich, tupfe ihn trocken, entferne welke Blätter und schneide die Strunkenden ab. Halbiere die Röschen der Länge nach (große Exemplare vierteln). Lege sie in eine große Schüssel.
- Gib 3 EL Olivenöl, 1 EL Ahornsirup, eine gute Prise Salz und reichlich Pfeffer zu den Rosenkohlhälften. Vermenge alles gut, bis jedes Röschen gleichmäßig bedeckt ist. Falls du Knoblauch verwendest, hebe ihn jetzt unter.
- Breite die Rosenkohlhälften mit der Schnittfläche nach unten auf einem mit Backpapier belegten Blech aus. Achte darauf, dass sie nicht zu dicht liegen. Röste sie auf der mittleren Schiene 20-25 Minuten, bis sie goldbraun und knusprig sind.
- Während der Rosenkohl im Ofen ist, röste die Pekannüsse: Gib 1 TL Butter oder Öl in eine kalte Pfanne, erhitze sie bei mittlerer Hitze, gib die Nüsse hinzu und röste sie unter ständigem Rühren 3-5 Minuten, bis sie duften und leicht gebräunt sind. Nimm die Pfanne vom Herd und streue eine Prise Salz darüber.
- In einer kleinen Schüssel verrührst du 2 EL Balsamico-Essig mit dem restlichen 1 EL Ahornsirup (den du für die Glasur zurückbehalten hast). Falls der Essig sehr dickflüssig ist, erwärme ihn kurz in der Mikrowelle.
- Nimm das Blech aus dem Ofen. Beträufle die heißen Rosenkohlröschen gleichmäßig mit der Balsamico-Glasur und schwenke das Blech vorsichtig. Für extra Glanz kannst du das Blech noch einmal für 2 Minuten zurück in den Ofen schieben.
- Gib den glasierten Rosenkohl auf eine Servierplatte, streue die gerösteten Pekannüsse darüber und garniere optional mit Parmesan, Granatapfelkernen oder frischen Kräutern. Serviere sofort.
Notes
Die Schnittfläche des Rosenkohls muss nach unten zeigen, um maximale Knusprigkeit zu erzielen. Die Nüsse separat rösten, damit sie nicht verbrennen. Balsamico erst am Ende zugeben, damit sein Aroma erhalten bleibt. Für extra Knusprigkeit den Rosenkohl vor dem Rösten gut trocken tupfen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 230
- Sugar: 9
- Sodium: 3
- Fat: 16
- Saturated Fat: 2
- Carbohydrates: 18
- Fiber: 6
- Protein: 6
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