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Ich will einen Kuchen, der nach mehr schmeckt als nach Zucker. Der eine Geschichte erzählt. Der salzig, süß, bitter und nussig in einem Bissen vereint. Und ehrlich? Ich habe keine Lust, stundenlang in der Küche zu stehen. Dieses Verlangen nach einem herzhaften Kuchen, der trotzdem elegant genug für Gäste ist, überfällt mich immer dann, wenn ich eigentlich schnell etwas auf den Tisch zaubern muss. Letzten Herbst stand ich im Supermarkt, eine reife Birne in der Hand, und wusste: Die will nicht in einen süßen Kuchen. Die will was mit Gorgonzola. So entstand dieses Rezept für einen herzhaften Birnenkuchen – eine Kombination, die ich seitdem immer wieder backe, weil sie einfach perfekt ist. Kein komplizierter Teig, keine exotischen Zutaten, nur purer, unverfälschter Geschmack. Und das Beste? Der Kuchen ist in unter einer Stunde fertig.
Dieser herzhafte Birnenkuchen mit Gorgonzola und Walnüssen ist mehr als nur ein schnelles Abendbrot. Er ist der Beweis, dass herzhafte Küche und Kuchen keine Gegensätze sein müssen. Die Süße der Birnen trifft auf die cremige Würze des Gorgonzolas, während die Walnüsse für den nötigen Crunch sorgen. Ein Hauch von Rosmarin und Honig rundet das Ganze ab. Vertrauen Sie mir – dieser Kuchen wird Sie überraschen.
Warum Sie diesen Kuchen lieben werden
- Blitzschnell & einfach: Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt. Kein aufwendiges Kneten, keine langen Gehzeiten. Perfekt für einen spontanen Besuch oder wenn der kleine Hunger groß wird.
- Wenige, einfache Zutaten: Sie brauchen keinen Spezialitätenladen. Die meisten Zutaten haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause. Die Birnen, der Käse und die Nüsse sind die Hauptdarsteller – mehr braucht es nicht.
- Der perfekte Begleiter: Ob als herzhafter Snack zum Wein, als leichtes Mittagessen mit einem grünen Salat oder als überraschende Vorspeise für ein Dinner – dieser Kuchen ist vielseitig einsetzbar.
- Ein Garant für Begeisterung: Ich habe ihn schon oft mitgebracht, und jedes Mal fragen die Leute nach dem Rezept. Die ungewöhnliche Kombination begeistert sowohl Käseliebhaber als auch die, die sonst eher süß backen.
- Unwiderstehlich lecker: Die cremige, leicht scharfe Note des Gorgonzolas, die saftige Süße der Birnen und der nussige Biss der Walnüsse – das ist eine Geschmacksexplosion, die man einfach erlebt haben muss.
Was diesen Kuchen von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die Balance. Viele herzhafte Kuchen sind entweder zu trocken oder zu fettig. Hier sorgt der Joghurt im Teig für eine unglaubliche Saftigkeit, während der Gorgonzola genau die richtige Menge an Würze beisteuert. Und der Honig? Der ist kein Zuckerschock, sondern eine dezente Süße, die die Birnen perfekt zur Geltung bringt. Es ist kein gewöhnlicher Kuchen – es ist ein Erlebnis.
Was Sie an Zutaten brauchen
Dieses Rezept lebt von der Qualität seiner wenigen Zutaten. Greifen Sie zu reifen, aber noch festen Birnen und einem guten Gorgonzola – das macht den Unterschied.
Für den Teig:
- 200 g Mehl (Type 405 oder 550): Das Basis-Mehl für einen lockeren Rührteig. Sie können auch Dinkelmehl 630 verwenden, dann wird der Kuchen etwas nussiger im Geschmack.
- 2 TL Backpulver: Für die nötige Lockerheit.
- 1/2 TL Salz: Ein Muss, um die Aromen zu heben.
- 1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer: Eine leichte Schärfe, die wunderbar mit dem Gorgonzola harmoniert.
- 2 Eier (Größe M): Sie binden den Teig und geben ihm Struktur. Am besten Zimmertemperatur.
- 100 ml neutrales Öl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl): Macht den Teig saftig, ohne ihn zu beschweren.
- 150 g Naturjoghurt (3,5 % Fett): Der geheime Trick für einen besonders fluffigen und saftigen Teig. Sie können auch griechischen Joghurt nehmen.
- 1 EL Honig (flüssig): Nur eine dezente Süße, die die Birnen und den Käse perfekt ergänzt.
Für den Belag:
- 2 reife, aber feste Birnen (z.B. Conference oder Abate Fetel): Sie sollten süß und saftig sein, aber beim Backen nicht zerfallen.
- 150 g Gorgonzola (mild oder würzig, je nach Geschmack): Cremig, würzig, unverwechselbar. Ein Muss für diesen Kuchen.
- 80 g Walnusskerne: Für den Crunch. Sie können sie vorher kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten, das intensiviert den Geschmack.
- 2-3 Zweige frischer Rosmarin: Das Kraut verleiht dem Kuchen eine erdige, fast mediterrane Note.
- 1 EL Honig (zum Beträufeln): Für die finale karamellige Note.
- Etwas Olivenöl (zum Beträufeln): Ein guter Schuss vor dem Backen gibt dem Ganzen eine fruchtige Note.
Meine persönliche Empfehlung: Für den Gorgonzola greife ich am liebsten zu einem milden Gorgonzola Dolce, wenn ich den Kuchen für Gäste mache, die nicht so gerne starken Käse essen. Für mich selbst nehme ich oft den würzigeren Gorgonzola Piccante. Und bei den Walnüssen: Achten Sie darauf, dass sie frisch und nicht ranzig schmecken. Einmal hatte ich welche, die schon etwas alt waren – das hat den ganzen Kuchen leider etwas beeinträchtigt. Also lieber einmal probieren, bevor Sie sie in den Teig geben.
Welche Küchenhelfer Sie brauchen
Für diesen herzhaften Birnenkuchen brauchen Sie keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Dinge haben Sie sicherlich in Ihrer Küche.
- Eine Springform (ca. 22-24 cm Durchmesser): Ideal, damit der Kuchen schön hoch wird und sich leicht lösen lässt. Eine Kastenform geht auch, dann verlängert sich die Backzeit etwas.
- Backpapier: Ein Muss, damit nichts kleben bleibt.
- Zwei Rührschüsseln: Eine für die trockenen, eine für die feuchten Zutaten.
- Handrührgerät oder Schneebesen: Der Teig ist so einfach, dass ein Schneebesen völlig ausreicht. Kein schweres Gerät nötig.
- Ein scharfes Messer: Zum Schneiden der Birnen und des Rosmarins. Ein stumpfes Messer zerdrückt die Birnen nur.
- Ein Sparschäler (optional): Ich lasse die Schale bei Birnen meist dran, sie gibt Aroma. Wenn Sie sie lieber ohne möchten, hilft der Sparschäler.
Ein Tipp zur Springform: Wenn Sie keine beschichtete Form haben, fetten Sie sie gut ein und bestäuben Sie sie mit etwas Mehl. Das ist eine altbewährte Methode, die immer funktioniert. Ich persönlich schwöre auf eine Keramik-Springform, sie speichert die Hitze gleichmäßig und der Kuchen wird von allen Seiten perfekt gebacken.
So gelingt der Kuchen – Schritt für Schritt
Dieses Rezept ist so einfach, dass Sie es im Schlaf backen können. Folgen Sie einfach diesen Schritten, und Sie werden mit einem perfekten Kuchen belohnt.
- Backofen vorheizen und Form vorbereiten: Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie den Boden Ihrer Springform mit Backpapier aus und fetten Sie den Rand leicht ein.
- Trockene Zutaten vermischen: Geben Sie das Mehl, das Backpulver, das Salz und den Pfeffer in eine große Schüssel und verrühren Sie alles kurz mit einem Schneebesen. So verteilt sich das Backpulver gleichmäßig.
- Feuchte Zutaten verrühren: In einer zweiten Schüssel verquirlen Sie die Eier mit dem Öl, dem Joghurt und dem Honig, bis eine glatte Masse entsteht. Es muss nicht schaumig sein, einfach nur gut vermischt.
- Teig zusammenfügen: Gießen Sie die feuchten Zutaten zu den trockenen und rühren Sie alles nur so lange um, bis gerade kein Mehl mehr zu sehen ist. Ein paar Klümpchen sind völlig in Ordnung – wichtiger ist, dass Sie nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen zäh. Der Teig ist jetzt relativ dickflüssig, das ist normal.
- Teig in die Form füllen: Streichen Sie den Teig gleichmäßig in der vorbereiteten Springform glatt.
- Birnen vorbereiten: Waschen Sie die Birnen, halbieren Sie sie und entfernen Sie das Kerngehäuse. Schneiden Sie sie dann in dünne Spalten (ca. 0,5 cm dick). Sie können die Schale dran lassen, sie gibt eine schöne Farbe und Struktur.
- Kuchen belegen: Verteilen Sie die Birnenspalten fächerförmig auf dem Teig. Drücken Sie sie leicht an. Zerbröseln Sie den Gorgonzola grob mit den Fingern und verteilen Sie ihn gleichmäßig über die Birnen. Hacken Sie die Walnüsse grob und streuen Sie sie darüber. Zum Schluss zupfen Sie die Rosmarinnadeln von den Zweigen und verteilen sie auf dem Kuchen.
- Der letzte Schliff: Beträufeln Sie alles mit dem restlichen Honig und einem guten Schuss Olivenöl. Das klingt ungewöhnlich, aber das Olivenöl harmoniert wunderbar mit dem Rosmarin und dem Gorgonzola.
- Backen: Schieben Sie die Form in den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene) und backen Sie den Kuchen für 30-35 Minuten. Er sollte goldbraun sein und bei der Stäbchenprobe sollte kein roher Teig mehr kleben bleiben. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, können Sie sie in den letzten 5 Minuten mit Alufolie abdecken.
- Abkühlen lassen: Nehmen Sie den Kuchen aus dem Ofen und lassen Sie ihn für mindestens 10 Minuten in der Form abkühlen. Lösen Sie dann vorsichtig den Rand und lassen Sie ihn auf einem Kuchengitter ganz auskühlen. Am besten schmeckt er aber noch lauwarm!
Ein wichtiger Hinweis: Der Kuchen ist fertig, wenn die Birnen weich sind und der Gorgonzola leicht geschmolzen ist. Stechen Sie mit einem Messer in eine Birnenspalte – sie sollte sich leicht durchschneiden lassen. Und keine Sorge, wenn der Kuchen in der Mitte etwas aufgeht und am Rand flacher ist – das ist ganz normal und macht den rustikalen Charme aus.
Meine besten Tipps für den perfekten Kuchen
Ich habe diesen herzhaften Birnenkuchen schon oft gebacken und dabei ein paar Tricks gelernt, die den Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Kuchen ausmachen.
- Birnen richtig wählen: Nicht zu weich, nicht zu hart. Eine Birne, die auf leichten Druck leicht nachgibt, ist perfekt. Sorten wie Conference oder Abate Fetel behalten auch beim Backen ihre Form und werden schön süß.
- Gorgonzola einfrieren: Klingt komisch, ist aber ein super Trick! Wenn Sie den Gorgonzola für 15 Minuten ins Gefrierfach legen, lässt er sich viel leichter bröseln und klebt nicht so an den Fingern.
- Nüsse anrösten: Die Walnüsse kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie duften. Das bringt ihr volles Aroma zur Geltung und macht sie noch knackiger. Aber aufgepasst: Sie verbrennen schnell, also ständig rühren!
- Rosmarin nicht zu fein hacken: Die Nadeln sollten noch als solche erkennbar sein. So entfalten sie ihr Aroma beim Backen, ohne aufdringlich zu wirken. Ein ganzer Zweig im Teig wäre zu viel, aber die feinen Nadeln sind perfekt.
- Nicht zu lange backen: Ein saftiger Kuchen ist das Ziel. Wenn die Stäbchenprobe sauber ist, ist der Kuchen fertig. Jede Minute länger macht ihn trockener. Lieber eine Minute zu früh aus dem Ofen holen, als eine Minute zu spät.
Einmal habe ich vergessen, den Rosmarin unterzuheben und habe ihn einfach auf den Kuchen gelegt, als er schon im Ofen war. Das war keine gute Idee – die Nadeln sind verbrannt und haben bitter geschmeckt. Also: Immer vor dem Backen darauf verteilen! Aus Fehlern lernt man ja bekanntlich.
Variationen und Anpassungen
Dieses Grundrezept ist eine wunderbare Basis, um es nach Ihren eigenen Vorlieben zu variieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst schon ausprobiert habe.
- Käse-Variation: Statt Gorgonzola können Sie auch einen milden Blauschimmelkäse wie Roquefort oder einen cremigen Ziegenkäse verwenden. Für eine mildere Variante eignet sich auch junger Gouda oder Emmentaler – dann wird der Kuchen allerdings weniger würzig.
- Nüsse tauschen: Walnüsse sind klassisch, aber auch Pekannüsse, Haselnüsse oder Pinienkerne passen hervorragend. Geröstete Mandelblättchen geben eine schöne Knusprigkeit.
- Kräuter-Variation: Wer keinen Rosmarin mag, kann stattdessen Thymian oder Salbei verwenden. Salbei und Birne sind ebenfalls ein Traumpaar! Einfach die Blätter fein hacken und unter den Teig mischen.
- Frucht-Variation: Im Herbst passen auch Quitten oder Äpfel wunderbar. Äpfel werden etwas säuerlicher, Quitten intensiver im Geschmack. Im Sommer können Sie reife Pfirsiche oder Nektarinen probieren.
- Herzhaftere Note: Für noch mehr Würze können Sie dem Teig einen Teelöffel Senf oder etwas geräuchertes Paprikapulver hinzufügen. Das gibt dem Kuchen eine ganz neue Dimension.
Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit Feigen statt Birnen. Wenn es im Spätsommer frische Feigen gibt, nehme ich die und ersetze die Birnen eins zu eins. Der süße, fast honigartige Geschmack der Feigen harmoniert unglaublich gut mit dem salzigen Gorgonzola. Einfach himmlisch!
Servieren und Aufbewahren
Die Frage, wie man diesen Kuchen am besten genießt, ist schnell beantwortet: Am liebsten mag ich ihn lauwarm, direkt aus dem Ofen. Aber auch kalt ist er ein Genuss.
- Temperatur: Servieren Sie den Kuchen lauwarm oder bei Zimmertemperatur. Er schmeckt nicht nur pur hervorragend, sondern auch mit einem frischen, grünen Salat mit einem leichten Balsamico-Dressing. Die Säure des Dressings ist ein toller Kontrast zur Cremigkeit des Käses.
- Getränke-Empfehlung: Ein Glas trockener Weißwein (z.B. Sauvignon Blanc oder ein Grüner Veltliner) oder ein leichter Rotwein (z.B. ein Spätburgunder) passen perfekt. Für eine alkoholfreie Variante empfehle ich einen selbstgemachten Holunderblütensirup mit Mineralwasser – das erinnert an den Sommer.
- Aufbewahrung: Der Kuchen hält sich im Kühlschrank, gut abgedeckt, etwa 2-3 Tage. Allerdings wird der Gorgonzola mit der Zeit etwas fester. Lassen Sie ihn vor dem Servieren einfach eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur stehen, dann entfaltet er sein volles Aroma wieder.
- Einfrieren: Sie können den Kuchen auch einfrieren. Wickeln Sie ihn dafür gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen und dann bei 150 °C für etwa 10 Minuten im Ofen aufwärmen.
- Reheating: Der Kuchen schmeckt aufgewärmt fast wie frisch gebacken. Einfach für 5-7 Minuten bei 160 °C in den Ofen geben. Die Mikrowelle ist nicht zu empfehlen, da der Teig sonst matschig wird.
Die Aromen entwickeln sich übrigens mit der Zeit. Am zweiten Tag schmeckt der Kuchen oft noch intensiver, weil sich die Aromen von Birne, Gorgonzola und Rosmarin richtig verbunden haben. Ein echter Vorteil, wenn Sie ihn einen Tag vorher zubereiten möchten.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Dieser Kuchen ist nicht nur ein Genuss, sondern hat auch ein paar überraschende gesundheitliche Vorteile – natürlich in Maßen genossen.
- Geschätzte Nährwerte pro Stück (bei 8 Stücken): ca. 320 Kalorien, 18 g Fett, 28 g Kohlenhydrate, 10 g Eiweiß.
- Birnen: Sie sind reich an Ballaststoffen, Vitamin C und Kupfer. Die Ballaststoffe fördern die Verdauung und halten lange satt.
- Walnüsse: Eine hervorragende Quelle für Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind. Sie enthalten auch Antioxidantien und Vitamin E.
- Gorgonzola: Enthält Calcium für starke Knochen und probiotische Kulturen, die die Darmgesundheit unterstützen können. Natürlich ist er auch reich an Fett und Salz, also genießen Sie ihn bewusst.
- Joghurt: Liefert Eiweiß und Calcium und macht den Kuchen saftig, ohne dass viel Butter nötig ist.
Aus meiner Sicht ist dieser Kuchen ein perfektes Beispiel dafür, dass herzhafte Küche nicht schwer sein muss. Er ist eine tolle Option für eine kohlenhydratbewusste Mahlzeit (vor allem, wenn Sie ihn mit einem Salat servieren) und liefert wertvolle Nährstoffe. Ich backe ihn gerne, wenn ich abends etwas Deftiges, aber nicht zu Schweres essen möchte.
Fazit: Warum Sie diesen Kuchen unbedingt backen sollten
Dieser herzhafte Birnenkuchen mit Gorgonzola und Walnüssen ist mehr als nur ein Rezept – er ist eine kleine Offenbarung. Er beweist, dass ein Kuchen nicht süß sein muss, um zu begeistern. Er ist schnell gemacht, verwendet einfache Zutaten und schmeckt sowohl warm als auch kalt fantastisch. Ich liebe es, wie die Aromen miteinander tanzen: die süße Birne, der cremig-salzige Käse, der nussige Crunch und der erdige Rosmarin. Es ist ein Kuchen, der Geschichten erzählt und Erinnerungen schafft. Vielleicht an einen gemütlichen Herbstabend mit Freunden oder an ein überraschendes Picknick im Frühling.
Probieren Sie es aus! Passen Sie das Rezept ruhig an Ihre eigenen Vorlieben an – ob mit anderen Nüssen, Kräutern oder Früchten. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Ich bin mir sicher, dass dieser Kuchen auch bei Ihnen zu einem neuen Lieblingsrezept wird. Wenn Sie ihn nachbacken, freue ich mich riesig über einen Kommentar oder ein Foto. Teilen Sie Ihre Kreationen auf Pinterest und markieren Sie mich – ich bin gespannt, wie er bei Ihnen geworden ist! Und wenn Sie noch mehr Inspiration für herzhafte Kuchen suchen, schauen Sie sich doch auch mal mein Rezept für einen knusprigen sommerlichen Obstkuchen mit Mürbeteig an oder probieren Sie diesen einfachen Rhabarber-Streuselkuchen vom Blech – beides tolle Alternativen, die ebenfalls schnell gehen. Für alle, die es noch einfacher mögen, ist vielleicht der saftige Fantakuchen mit Schmand genau das Richtige. Und wer auf der Suche nach einem herzhaften Klassiker ist, sollte unbedingt diesen Donauwellen-Blechkuchen ausprobieren.
Viel Spaß beim Backen und genießen Sie jeden Bissen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Kuchen auch ohne Gorgonzola machen?
Ja, absolut. Sie können den Gorgonzola durch einen milden Ziegenkäse, Feta oder sogar durch geriebenen Gouda ersetzen. Der Geschmack wird dann natürlich anders, aber immer noch lecker. Für eine vegane Variante können Sie auf pflanzlichen Käsealternativen zurückgreifen, die gut schmelzen.
Muss ich die Birnen schälen?
Nein, das ist Geschmackssache. Die Schale enthält viele Nährstoffe und gibt dem Kuchen eine schöne Farbe. Wenn Sie die Schale nicht mögen, können Sie die Birnen natürlich schälen. Achten Sie dann aber darauf, dass sie nicht zu weich werden, da sie ohne Schale schneller zerfallen.
Kann ich den Kuchen auch in einer Kastenform backen?
Ja, das geht. Die Backzeit verlängert sich dann jedoch um etwa 10-15 Minuten, da der Teig dicker ist. Machen Sie einfach die Stäbchenprobe, um sicherzugehen, dass er durch ist. Die Form sollte gut gefettet oder mit Backpapier ausgelegt sein.
Wie verhindere ich, dass der Kuchen zu trocken wird?
Das Wichtigste ist, den Kuchen nicht zu lange zu backen. Sobald die Stäbchenprobe sauber ist, ist er fertig. Verwenden Sie außerdem Joghurt im Teig, der hält ihn schön saftig. Wenn Sie den Kuchen einen Tag vorher zubereiten, wird er durch die Aromen sogar noch saftiger.
Kann ich den Kuchen auch einfrieren?
Ja, das funktioniert hervorragend. Wickeln Sie den vollständig ausgekühlten Kuchen gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen über Nacht in den Kühlschrank legen und dann bei 150 °C für etwa 10 Minuten im Ofen aufwärmen. Dann schmeckt er fast wie frisch gebacken.
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Herzhafter Birnenkuchen mit Gorgonzola und Walnüssen – Einfaches Blitzrezept
Ein herzhafter Kuchen, der süß, salzig, bitter und nussig in einem Bissen vereint. Mit reifen Birnen, cremigem Gorgonzola und knackigen Walnüssen ist er in unter einer Stunde fertig und perfekt für Gäste oder ein schnelles Abendbrot.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 8 Stücke 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Italienisch
Ingredients
- 200 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 2 TL Backpulver
- 1/2 TL Salz
- 1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 2 Eier (Größe M)
- 100 ml neutrales Öl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl)
- 150 g Naturjoghurt (3,5 % Fett)
- 1 EL Honig (flüssig)
- 2 reife, aber feste Birnen (z.B. Conference oder Abate Fetel)
- 150 g Gorgonzola (mild oder würzig)
- 80 g Walnusskerne
- 2–3 Zweige frischer Rosmarin
- 1 EL Honig (zum Beträufeln)
- Etwas Olivenöl (zum Beträufeln)
Instructions
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Boden einer Springform (22-24 cm) mit Backpapier auslegen, Rand leicht einfetten.
- Mehl, Backpulver, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel mit einem Schneebesen kurz verrühren.
- In einer zweiten Schüssel Eier mit Öl, Joghurt und Honig verquirlen, bis eine glatte Masse entsteht.
- Feuchte Zutaten zu den trockenen geben und nur so lange rühren, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Der Teig ist dickflüssig.
- Teig gleichmäßig in der Springform glatt streichen.
- Birnen waschen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und in dünne Spalten (ca. 0,5 cm) schneiden. Schale kann dran bleiben.
- Birnenspalten fächerförmig auf dem Teig verteilen und leicht andrücken. Gorgonzola grob zerbröseln und gleichmäßig über die Birnen geben. Walnüsse grob hacken und darüber streuen. Rosmarinnadeln von den Zweigen zupfen und auf dem Kuchen verteilen.
- Mit restlichem Honig und einem guten Schuss Olivenöl beträufeln.
- Form auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und 30-35 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist und die Stäbchenprobe sauber ist. Bei zu dunkler Oberfläche in den letzten 5 Minuten mit Alufolie abdecken.
- Kuchen mindestens 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann Rand lösen und auf einem Kuchengitter ganz auskühlen lassen. Am besten lauwarm servieren.
Notes
Birnen sollten reif, aber noch fest sein. Gorgonzola für 15 Minuten ins Gefrierfach legen, dann lässt er sich leichter bröseln. Walnüsse vorher kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten, um das Aroma zu intensivieren. Rosmarin nicht zu fein hacken. Kuchen nicht zu lange backen, sonst wird er trocken.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 320
- Sugar: 12
- Sodium: 400
- Fat: 18
- Saturated Fat: 5
- Carbohydrates: 28
- Fiber: 3
- Protein: 10
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