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Mein Freund nahm einen Bissen, hielt inne und sah mich mit diesem Blick an – dem Blick, der sagt: „Wo war dieses Rezept mein ganzes Leben lang?” Er hatte am Tag zuvor noch gescherzt, dass vegane Zimtschnecken doch bestimmt wie „trockene Pappe mit Zimt” schmecken müssten. Und jetzt aß er die dritte. Ohne mit mir zu teilen. Ehrlich, ich konnte es ihm nicht einmal übelnehmen. Da stand ich in meiner Küche, umgeben von einer Wolke aus Zimt und Hefe, und beobachtete, wie jemand, der sonst eher skeptisch ist, wenn es um pflanzliches Gebäck geht, Stück für Stück in dieses fluffige, mit Zimt-Zucker gefüllte Wunder versank.
Ich hatte an diesem Morgen einfach Lust auf etwas Süßes. Aber nicht auf dieses klebrige, schwere Zeug, das man oft bekommt. Ich wollte diese perfekte Kombination aus weichem, fast federleichtem Teig und einer süßen, klebrigen Füllung. Nur eben ohne Butter, Milch oder Eier. Die Herausforderung war größer, als ich dachte. Der erste Versuch – eine Katastrophe. Der Teig war eher ein Stein. Aber beim dritten Mal, mit ein paar Anpassungen und einem guten Schuss Geduld, war es perfekt. Und genau dieses Rezept möchte ich heute mit dir teilen.
Diese fluffigen veganen Zimtschnecken sind mehr als nur ein Ersatz. Sie sind ein Beweis dafür, dass man auf nichts verzichten muss. Sie sind der Grund, warum ich jetzt öfter backe als je zuvor. Und vielleicht – nur vielleicht – sind sie der Grund, warum mein Freund jetzt veganen Frischkäse-Frosting im Kühlschrank bunkert.
Warum du diese Zimtschnecken lieben wirst
Diese Zimtschnecken sind nicht einfach nur „gut für vegane Verhältnisse”. Sie sind großartig. Punkt. Ich habe sie so oft getestet, dass ich die Zutaten inzwischen im Schlaf abwiegen könnte. Und jedes Mal ist das Ergebnis gleich: perfekt fluffig, herrlich aromatisch und unwiderstehlich.
- Fluffig und weich: Der Teig wird so luftig, dass man kaum glaubt, dass keine Eier drin sind. Das Geheimnis liegt in der richtigen Technik und ein paar cleveren Zutaten.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keinen ausgefallenen veganen Butterersatz oder teure Spezialmehle. Die meisten Zutaten hast du wahrscheinlich schon zu Hause.
- Schnell und unkompliziert: Der Teig geht zwar, aber die aktive Arbeitszeit ist kurz. Perfekt für ein entspanntes Wochenend-Frühstück oder wenn der Hefeteig-Lust kommt.
- Perfekt für jeden Anlass: Ob zum Sonntagsbrunch, als süße Überraschung für Gäste oder einfach nur, weil du dir etwas Gutes tun willst – diese Zimtschnecken passen immer.
- Garantiert ein Publikumsmagnet: Selbst eingefleischte Nicht-Veganer werden nach dem zweiten Bissen fragen, ob sie das Rezept haben können. Versprochen.
Was diese Zimtschnecken von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus einem superweichen Hefeteig, der durch pflanzliche Milch und Margarine seine Geschmeidigkeit bekommt, und einer Füllung, die nicht spart. Kein fader Zimtgeschmack, sondern eine richtige, süße, buttrige (vegane!) Zimtschicht, die beim Backen karamellisiert und für diese unwiderstehliche Klebrigkeit sorgt. Es ist dieses Gefühl, wenn man eine Schnecke auseinanderzieht und die Fäden der Füllung sehen kann – das ist Glück.
Zutaten, die du benötigst
Für diese fluffigen veganen Zimtschnecken brauchst du keine Wunder. Es sind alles einfache, grundlegende Zutaten, die zusammen etwas Magisches erschaffen. Ich habe gelernt, dass die Qualität der Zutaten hier einen großen Unterschied macht, besonders bei der Margarine und der Hefe.
Für den Hefeteig:
- 500 g Weizenmehl (Type 550 oder 405): Das ist die Basis. Ich verwende am liebsten Type 550, da der Teig etwas stabiler wird, aber Type 405 funktioniert auch super.
- 1 Päckchen Trockenhefe (7 g) oder ½ Würfel frische Hefe (21 g): Trockenhefe ist praktisch und hält sich ewig. Frische Hefe gibt manchmal einen Tick mehr Geschmack, beides ist perfekt.
- 80 g Zucker: Ein Teil für den Teig, ein Teil für die Hefe. Ich nehme normalen Haushaltszucker, aber Rohrzucker geht auch.
- 250 ml pflanzliche Milch (z.B. Hafer-, Soja- oder Mandelmilch): Die Milch sollte lauwarm sein, nicht heiß! Ich schwöre auf Hafermilch, sie gibt eine neutrale Süße.
- 60 g vegane Margarine (mind. 80% Fett): Weiche Margarine, nicht geschmolzen. Eine gute Blockmargarine (z.B. Alsan oder Violife) macht den Teig schön geschmeidig.
- 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber Salz ist der Geschmacksverstärker Nr. 1. Es hebt die Süße und den Zimtgeschmack hervor.
Für die Zimtfüllung:
- 80 g vegane Margarine (sehr weich): Die Margarine muss richtig streichzart sein, damit sie sich gleichmäßig auf dem Teig verteilen lässt.
- 100 g brauner Zucker (oder Rohrzucker): Brauner Zucker gibt der Füllung eine tiefe, karamellige Note. Rohrzucker geht auch, aber der braune Zucker macht den Unterschied.
- 2 EL Zimt (gehäuft): Hier nicht sparen! Ich nehme Ceylon-Zimt, der ist milder und aromatischer. Cassia-Zimt ist auch gut, aber etwas schärfer.
- 1 Prise Salz: Auch in der Füllung! Klingt verrückt, schmeckt aber fantastisch.
Für das Frosting (optional, aber sehr empfehlenswert):
- 100 g veganer Frischkäse (z.B. von Simply V oder Violife): Der muss Zimmertemperatur haben, sonst wird das Frosting klumpig.
- 50 g vegane Margarine (weich): Zusammen mit dem Frischkäse die Basis für die Creme.
- 150 g Puderzucker (gesiebt): Für die Süße und die cremige Konsistenz.
- 1 TL Vanilleextrakt: Ein Muss für das Aroma.
Substitutions-Tipps
Keine Hafermilch? Nimm Soja- oder Mandelmilch. Keine Blockmargarine? Stattdessen kannst du auch Kokosöl (fest) verwenden, aber der Geschmack ändert sich leicht. Für ein glutenfreies Rezept habe ich es noch nicht getestet, aber eine 1:1-Mehlmischung könnte funktionieren. Wer den Zuckergehalt reduzieren möchte, kann in der Füllung Kokosblütenzucker verwenden – das gibt eine tolle Note.
Benötigte Küchengeräte
Du brauchst keine Profi-Ausstattung für diese Zimtschnecken. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus.
- Große Rührschüssel: Für den Hefeteig. Eine Schüssel aus Edelstahl oder Keramik ist ideal.
- Küchenmaschine oder Handrührgerät mit Knethaken: Das Kneten von Hand geht auch, ist aber anstrengend. Die Maschine macht die Arbeit leichter und sorgt für einen geschmeidigeren Teig.
- Nudelholz: Zum Ausrollen des Teigs. Ein glattes Nudelholz ist am besten.
- Backform (ca. 20×30 cm oder eine runde Springform): Ich nehme am liebsten eine eckige Form, da die Schnecken dann schön nebeneinander liegen.
- Backpapier: Spart das Einfetten der Form und die Reinigung.
- Scharfes Messer oder Zahnseide: Zum Schneiden der Rolle. Zahnseide (ungeschmackt!) macht wirklich die saubersten Schnitte, aber ein scharfes Messer geht auch.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Keine Angst vor Hefeteig! Ich verspreche dir, mit dieser Anleitung gelingt er garantiert. Nimm dir Zeit, die Schritte sind einfacher, als sie klingen.
- Hefe aktivieren: Erwärme die 250 ml pflanzliche Milch in einem Topf oder in der Mikrowelle. Sie muss lauwarm sein (ca. 37°C, also maximal Körpertemperatur). Gib die Milch in eine kleine Schüssel und rühre 1 TL Zucker und die Trockenhefe (oder zerbröckelte frische Hefe) hinein. Lass die Mischung 5-10 Minuten stehen, bis sie schäumt. Wenn nichts passiert, war die Milch zu heiß oder die Hefe ist alt. Dann lieber nochmal neu ansetzen.
- Teig kneten: Gib das Mehl, den restlichen Zucker (ca. 70 g) und die Prise Salz in eine große Rührschüssel. Mische alles kurz. Gib die schäumende Hefemilch und die 60 g weiche Margarine dazu. Knete den Teig mit der Küchenmaschine (Knethaken) für ca. 8-10 Minuten auf mittlerer Stufe. Der Teig sollte glatt, geschmeidig und nicht mehr klebrig sein. Wenn er zu fest ist, gib einen Spritzer Milch dazu. Ist er zu klebrig, einen Esslöffel Mehl.
- Teig gehen lassen: Forme den Teig zu einer Kugel. Lege ihn zurück in die Schüssel, decke sie mit einem sauberen Geschirrtuch oder Frischhaltefolie ab und stelle sie an einen warmen, zugfreien Ort. Lass den Teig für 1-1,5 Stunden gehen, bis er sich verdoppelt hat. Ein Tipp: Ich stelle die Schüssel oft in den ausgeschalteten Backofen mit einer Tasse heißem Wasser auf dem Boden. Das schafft ein perfektes Klima.
- Füllung vorbereiten: Während der Teig geht, bereitest du die Füllung vor. Gib die 80 g weiche Margarine, den braunen Zucker, den Zimt und die Prise Salz in eine kleine Schüssel. Verrühre alles zu einer gleichmäßigen, streichfähigen Paste. Sie sollte nicht flüssig sein, sondern eher wie eine weiche Creme.
- Teig ausrollen: Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Knete den Teig noch einmal kurz durch, um die Luft herauszudrücken. Rolle ihn dann zu einem großen Rechteck aus (ca. 30×40 cm). Der Teig sollte gleichmäßig dick sein, etwa 0,5-1 cm. Wenn er beim Ausrollen immer wieder zurückzieht, lass ihn 5 Minuten ruhen und rolle dann weiter.
- Füllen und Rollen: Verteile die Zimtfüllung gleichmäßig auf dem Teigrechteck. Lass dabei einen schmalen Rand (ca. 1 cm) an der langen Seite frei, die später außen liegt. Rolle den Teig von der langen Seite her fest auf. Die Rolle sollte gleichmäßig dick sein. Drücke die Nahtstelle leicht an.
- Schnecken schneiden: Jetzt kommt der wichtigste Schritt. Schneide die Rolle in 12 gleich große Stücke. Am besten geht das mit einem scharfen Messer oder – mein Geheimtipp – mit einem Stück ungeschmackter Zahnseide. Lege die Zahnseide unter die Rolle, kreuze die Enden über der Rolle und ziehe sie durch. Zack, perfekte, saubere Schnitte ohne den Teig zu quetschen.
- Zweites Gehen: Lege die Schnecken mit etwas Abstand in die mit Backpapier ausgelegte Backform. Decke sie wieder ab und lass sie für weitere 30-40 Minuten gehen. Sie sollten sich berühren und schön aufgeplustert sein. Das ist der Moment, in dem die Küche nach Zimt duftet – himmlisch!
- Backen: Heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (oder 160°C Umluft) vor. Backe die Zimtschnecken für 20-25 Minuten. Sie sollten goldbraun sein und die Füllung an den Rändern leicht karamellisiert. Ein Zahnstocher in der Mitte sollte sauber herauskommen. Achtung: Nicht zu lange backen, sonst werden sie trocken.
- Frosting zubereiten: Während die Schnecken backen, bereitest du das Frosting zu. Gib den weichen veganen Frischkäse und die weiche Margarine in eine Schüssel. Rühre sie mit einem Handrührgerät glatt und cremig. Siebe den Puderzucker dazu und gib den Vanilleextrakt hinzu. Rühre alles auf niedriger Stufe, bis sich der Zucker verbunden hat, dann kurz auf höherer Stufe aufschlagen. Das Frosting sollte cremig, aber nicht zu flüssig sein. Wenn es zu fest ist, gib einen Spritzer pflanzliche Milch dazu.
- Frosting auftragen: Lass die Zimtschnecken nach dem Backen ca. 5-10 Minuten in der Form abkühlen. Sie sollten noch warm, aber nicht mehr heiß sein. Verteile dann das Frosting großzügig auf den noch lauwarmen Schnecken. Es wird leicht verlaufen und sich in die Ritzen setzen – genau so soll es sein!
Tipps & Tricks für die perfekten Zimtschnecken
Ich habe bei diesen Zimtschnecken so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Hier sind meine Learnings, damit es dir gleich beim ersten Mal gelingt.
- Die richtige Temperatur: Hefe ist ein Lebewesen. Sie mag es warm, aber nicht heiß. Die Milch darf maximal lauwarm sein (Handgelenk-Test!). Alles über 42°C tötet die Hefe und der Teig geht nicht.
- Nicht zu viel Mehl: Der Teig darf anfangs leicht klebrig sein. Wenn du zu viel Mehl hinzufügst, werden die Schnecken schwer und trocken. Vertraue auf die Knetzeit – der Teig wird von selbst geschmeidiger.
- Geduld beim Gehen: Gib dem Teig Zeit. Wenn es in deiner Küche kühl ist, kann das Gehen auch länger dauern. Der Teig sollte sich mindestens verdoppelt haben. Ein Tipp: Stelle die Schüssel in die Nähe der Heizung oder in den ausgeschalteten Backofen mit einer Schüssel heißem Wasser.
- Saubere Schnitte: Wie schon erwähnt: Zahnseide ist der Game-Changer! Wenn du ein Messer benutzt, drücke nicht, sondern säge vorsichtig. Sonst werden die Schnecken gequetscht und verlieren ihre Form.
- Nicht überbacken: Jeder Ofen ist anders. Die Schnecken sind fertig, wenn sie goldbraun sind und die Füllung an den Rändern leicht blubbert. Ein Zahnstocher in der Mitte sollte sauber herauskommen. Lieber eine Minute zu früh rausnehmen als zu spät.
Ein persönlicher Fail von mir: Ich habe einmal vergessen, die Margarine für die Füllung weich werden zu lassen. Ich habe sie kalt auf den Teig gestrichen und die Füllung war klumpig. Die Schnecken waren trotzdem lecker, aber nicht so schön gleichmäßig. Also: Alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen!
Variationen & Abwandlungen
Das Grundrezept ist perfekt, aber manchmal hat man Lust auf etwas Neues. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die fantastisch schmecken.
- Schoko-Zimt-Schnecken: Füge der Zimtfüllung 2 EL ungesüßtes Kakaopulver hinzu. Das gibt eine herrlich schokoladige Note. Du kannst auch ein paar vegane Schokotropfen auf der Füllung verteilen, bevor du den Teig einrollst.
- Apfel-Zimt-Schnecken: Schäle einen Apfel und schneide ihn in sehr kleine Würfel. Verteile die Apfelstücke auf der Zimtfüllung, bevor du den Teig rollst. Die Äpfel werden beim Backen weich und geben den Schnecken eine fruchtige Frische.
- Nuss-Zimt-Schnecken: Streue 50-70 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse auf die Zimtfüllung. Das gibt einen wunderbaren Crunch. Wer es besonders nussig mag, kann auch etwas gemahlene Mandeln in die Füllung mischen.
- Ohne Frosting: Das Frosting ist optional, aber ich finde, es macht die Schnecken erst perfekt. Wenn du es weglassen möchtest, kannst du die Schnecken nach dem Backen mit einer Mischung aus Puderzucker und pflanzlicher Milch bestreichen oder einfach nur mit Puderzucker bestäuben.
- Andere Füllungen: Statt Zimt kannst du auch Spekulatiusgewürz, Lebkuchengewürz oder Pumpkin Spice verwenden. Oder du machst eine Füllung aus Nuss-Nougat-Creme – einfach die Margarine durch vegane Nuss-Nougat-Creme ersetzen.
Servier- & Aufbewahrungsvorschläge
Die Zimtschnecken schmecken am besten, wenn sie noch lauwarm sind und das Frosting schön weich ist. Einfach pur genießen oder mit einer Tasse Kaffee oder Tee. Sie sind das perfekte Sonntagsfrühstück oder der ideale Snack für gemütliche Nachmittage.
Wenn du sie aufbewahren möchtest, lege sie in eine luftdichte Dose. So bleiben sie 2-3 Tage weich. Allerdings werden sie mit der Zeit etwas feuchter, da das Frosting einzieht. Ich finde das am zweiten Tag sogar noch besser, weil sie dann noch saftiger sind.
Du kannst die Zimtschnecken auch einfrieren. Am besten frierst du sie ohne Frosting ein. Lege die fertig gebackenen und abgekühlten Schnecken in einen Gefrierbeutel oder eine Dose. Sie halten sich so bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen oder für ein paar Minuten in den Ofen geben. Das Frosting bereitest du dann frisch zu und streichst es auf die aufgetauten, noch warmen Schnecken. So schmecken sie wie frisch gebacken!
Nährwertinformationen & gesundheitliche Vorteile
Ich will nicht behaupten, dass Zimtschnecken ein Gesundheitsfood sind, aber sie sind auf jeden Fall besser als ihr Ruf. Pro Schnecke (mit Frosting) hat man etwa 350-400 Kalorien, je nach Größe und Zutaten. Sie enthalten Kohlenhydrate für schnelle Energie und durch die Margarine und den Frischkäse auch etwas Fett, das satt macht.
Der Zimt ist das eigene Highlight. Er ist nicht nur ein Geschmacksträger, sondern hat auch entzündungshemmende Eigenschaften und kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Außerdem enthält er viele Antioxidantien. Die pflanzliche Milch liefert je nach Sorte zusätzliche Nährstoffe wie Kalzium oder Vitamine. Im Vergleich zu klassischen Zimtschnecken mit Butter und Kuhmilch sind diese veganen Varianten in der Regel leichter und enthalten weniger gesättigte Fettsäuren.
Für eine ausgewogene Ernährung sind sie ein gelegentlicher Genuss, aber einer, den man ohne schlechtes Gewissen genießen kann. Sie sind laktosefrei, eifrei und für viele Menschen mit Unverträglichkeiten geeignet.
Fazit
Diese fluffigen veganen Zimtschnecken sind mein absolutes Lieblingsrezept, wenn ich mir etwas Gutes tun will. Sie sind der Beweis, dass veganes Backen nicht kompliziert oder langweilig sein muss. Mit ein paar einfachen Zutaten und ein bisschen Geduld zauberst du ein Gebäck, das alle glücklich macht – Veganer und Nicht-Veganer gleichermaßen.
Ich liebe es, wie die Küche nach Zimt riecht, wenn sie im Ofen sind. Und ich liebe es, wie mein Freund jedes Mal aufs Neue überrascht ist, dass sie so gut schmecken. Probiere es selbst aus! Spiele mit den Variationen, mach sie zu deinem eigenen Rezept. Und wenn du sie gebacken hast, erzähl mir davon. Hinterlasse einen Kommentar oder tagge mich in deinen Fotos. Ich bin gespannt, wie sie dir gelungen sind!
Also, ran an die Schüsseln und los geht’s. Deine Küche wird es dir danken.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen?
Ja, das ist eine super Methode! Bereite den Teig bis zum Ende des ersten Gehens vor (Schritt 3). Decke die Schüssel gut ab und stelle sie über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen nimmst du den Teig heraus, lässt ihn 30 Minuten bei Zimmertemperatur akklimatisieren und rollst ihn dann aus. Der Teig wird durch die lange Kaltgare noch aromatischer.
Meine Zimtschnecken sind trocken geworden. Was habe ich falsch gemacht?
Das passiert meistens, wenn der Teig zu lange gebacken wurde oder zu viel Mehl verwendet wurde. Achte darauf, den Teig nicht zu überkneten und die Backzeit genau im Auge zu behalten. Jeder Ofen ist anders, also mach den Zahnstocher-Test. Auch zu wenig Flüssigkeit im Teig kann die Ursache sein.
Kann ich statt Trockenhefe auch frische Hefe verwenden?
Absolut! Du brauchst dann etwa 21 g frische Hefe (einen halben Würfel). Löse die Hefe in der lauwarmen Milch mit dem Zucker auf und lass sie 5 Minuten schäumen. Ansonsten gehst du genauso vor wie im Rezept beschrieben.
Das Frosting ist mir zu süß. Kann ich es weglassen oder ersetzen?
Klar! Du kannst das Frosting durch einen einfachen Puderzuckerguss (Puderzucker mit etwas pflanzlicher Milch verrührt) ersetzen oder die Schnecken einfach nur mit Puderzucker bestäuben. Auch ein Klecks pflanzlicher Joghurt oder eine Prise Zimt auf den warmen Schnecken schmeckt wunderbar.
Kann ich die Zimtschnecken auch ohne Nudelholz zubereiten?
Ja, du kannst den Teig auch mit den Händen zu einem Rechteck drücken. Es wird nicht ganz so gleichmäßig, aber es funktioniert. Wichtig ist, dass der Teig überall etwa gleich dick ist, damit die Schnecken gleichmäßig backen. Ein leicht geölter Teig lässt sich übrigens besser mit den Händen bearbeiten.
Wenn du noch mehr Lust auf süße Backrezepte hast, schau dir doch mal mein Rezept für fluffige Erdbeer-Muffins mit knusprigen Streuseln an oder probiere meinen saftigen Himbeer-Rührkuchen. Beide Rezepte sind ebenfalls vegan und genauso einfach!
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Fluffige vegane Zimtschnecken: Einfaches Rezept für perfekte Zimtschnecken
Diese fluffigen veganen Zimtschnecken sind der Beweis, dass man auf nichts verzichten muss. Mit einem superweichen Hefeteig und einer süßen, klebrigen Zimtfüllung werden sie garantiert zum Publikumsmagneten – auch für Nicht-Veganer.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 25 Minuten
- Total Time: 2 Stunden 25 Minuten (inkl. Gehzeiten)
- Yield: 12 Stück 1x
- Category: Frühstück, Dessert
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 500 g Weizenmehl (Type 550 oder 405)
- 1 Päckchen Trockenhefe (7 g) oder ½ Würfel frische Hefe (21 g)
- 80 g Zucker
- 250 ml pflanzliche Milch (z.B. Hafer-, Soja- oder Mandelmilch), lauwarm
- 60 g vegane Margarine (mind. 80% Fett), weich
- 1 Prise Salz
- 80 g vegane Margarine (sehr weich), für die Füllung
- 100 g brauner Zucker (oder Rohrzucker), für die Füllung
- 2 EL Zimt (gehäuft), für die Füllung
- 1 Prise Salz, für die Füllung
- 100 g veganer Frischkäse (z.B. Simply V oder Violife), Zimmertemperatur, für das Frosting
- 50 g vegane Margarine (weich), für das Frosting
- 150 g Puderzucker (gesiebt), für das Frosting
- 1 TL Vanilleextrakt, für das Frosting
Instructions
- Hefe aktivieren: Erwärme die 250 ml pflanzliche Milch auf ca. 37°C (lauwarm). Gib die Milch in eine kleine Schüssel und rühre 1 TL Zucker und die Trockenhefe (oder zerbröckelte frische Hefe) hinein. Lass die Mischung 5-10 Minuten stehen, bis sie schäumt.
- Teig kneten: Gib das Mehl, den restlichen Zucker (ca. 70 g) und die Prise Salz in eine große Rührschüssel. Mische alles kurz. Gib die schäumende Hefemilch und die 60 g weiche Margarine dazu. Knete den Teig mit der Küchenmaschine (Knethaken) für ca. 8-10 Minuten auf mittlerer Stufe, bis er glatt, geschmeidig und nicht mehr klebrig ist.
- Teig gehen lassen: Forme den Teig zu einer Kugel. Lege ihn zurück in die Schüssel, decke sie mit einem sauberen Geschirrtuch oder Frischhaltefolie ab und stelle sie an einen warmen, zugfreien Ort. Lass den Teig für 1-1,5 Stunden gehen, bis er sich verdoppelt hat.
- Füllung vorbereiten: Während der Teig geht, gib die 80 g weiche Margarine, den braunen Zucker, den Zimt und die Prise Salz in eine kleine Schüssel. Verrühre alles zu einer gleichmäßigen, streichfähigen Paste.
- Teig ausrollen: Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Knete den Teig noch einmal kurz durch. Rolle ihn dann zu einem großen Rechteck aus (ca. 30×40 cm, 0,5-1 cm dick).
- Füllen und Rollen: Verteile die Zimtfüllung gleichmäßig auf dem Teigrechteck, lass dabei einen schmalen Rand (ca. 1 cm) an der langen Seite frei. Rolle den Teig von der langen Seite her fest auf. Drücke die Nahtstelle leicht an.
- Schnecken schneiden: Schneide die Rolle in 12 gleich große Stücke. Am besten mit einem scharfen Messer oder einem Stück ungeschmackter Zahnseide.
- Zweites Gehen: Lege die Schnecken mit etwas Abstand in eine mit Backpapier ausgelegte Backform (ca. 20×30 cm). Decke sie ab und lass sie für weitere 30-40 Minuten gehen, bis sie sich berühren und aufgeplustert sind.
- Backen: Heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (oder 160°C Umluft) vor. Backe die Zimtschnecken für 20-25 Minuten, bis sie goldbraun sind und die Füllung an den Rändern leicht karamellisiert ist.
- Frosting zubereiten: Während die Schnecken backen, gib den weichen veganen Frischkäse und die weiche Margarine in eine Schüssel. Rühre sie mit einem Handrührgerät glatt und cremig. Siebe den Puderzucker dazu und gib den Vanilleextrakt hinzu. Rühre alles auf niedriger Stufe, bis sich der Zucker verbunden hat, dann kurz auf höherer Stufe aufschlagen.
- Frosting auftragen: Lass die Zimtschnecken nach dem Backen ca. 5-10 Minuten in der Form abkühlen. Verteile dann das Frosting großzügig auf den noch lauwarmen Schnecken.
Notes
Die Milch für die Hefe darf maximal lauwarm sein (ca. 37°C), sonst stirbt die Hefe. Der Teig darf anfangs leicht klebrig sein – nicht zu viel Mehl hinzufügen. Für saubere Schnitte Zahnseide verwenden. Die Schnecken nicht überbacken, sonst werden sie trocken. Das Frosting kann durch einen einfachen Puderzuckerguss ersetzt werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Zimtschnecke
- Calories: 375
- Sugar: 24
- Sodium: 180
- Fat: 18
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 48
- Fiber: 2
- Protein: 5
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