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Ich will Apfelmus. Nein, nicht dieses süßliche, pappige Zeug aus dem Glas, das nach nichts schmeckt. Ich will das echte, das nach Omas Küche riecht, nach einem sonnigen Herbsttag, an dem die Äpfel vom Baum gefallen sind und man sie einfach aufheben musste. Ich will genau das jetzt, und ich habe alles da – bis auf die Zeit, stundenlang am Herd zu stehen. Und dann fällt mir der Thermomix ein. Natürlich. Der macht das doch viel schneller und genauso gut, oder? Ehrlich gesagt, ich war skeptisch. Kann eine Maschine dieses Gefühl von langsam geköchelter, zimtiger Wärme einfangen? Die Antwort ist: Ja, sie kann. Mit einem Trick. Man muss sie nur richtig behandeln, die Zimtstange nicht zu früh rausnehmen und dem Apfelmus am Ende die Zeit geben, die es braucht – im Glas, haltbar gemacht. Das ist der Moment, in dem aus einem schnellen Rezept ein kleiner Vorratsschatz wird, den man im Winter hervorholt, wenn man einen Hauch Sommer braucht. Dieses Apfelmus ist mein kleiner Triumph über die Hektik des Alltags.
Ich habe so viele Variationen ausprobiert, bis ich bei dieser gelandet bin. Mal mit zu viel Zucker, mal zu wässrig, mal mit einem Schuss Zitrone, der alles überdeckt hat. Aber dieses Rezept hier? Das ist Gold wert. Es ist einfach, fast schon lächerlich einfach, aber das Ergebnis ist so viel mehr als die Summe seiner Teile. Es ist die Art von Rezept, bei dem man nach dem ersten Löffel innehält, die Augen schließt und denkt: Ja, so muss das sein. Und dann macht man gleich eine zweite Ladung, weil die erste schon fast weg ist. Versprochen.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Schnell & einfach: In weniger als 30 Minuten hast du fertiges Apfelmus im Thermomix – kein stundenlanges Rühren am Herd, keine verbrannten Töpfe. Perfekt für den stressigen Alltag, wenn die Äpfel im Obstkorb schon traurig aussehen.
- Einfache Zutaten: Du brauchst nur Äpfel, eine Zimtstange, etwas Zucker und Zitrone. Keine exotischen Gewürze, keine speziellen Einkäufe – das hast du garantiert alles zu Hause.
- Perfekt zum Haltbarmachen: Mit der richtigen Technik wird dieses Apfelmus im Glas monatelang haltbar. So hast du immer einen Vorrat an selbstgemachtem Kompott, das nach Herbst schmeckt – egal, ob im Januar oder im Juli.
- Garantierter Publikumsliebling: Von Kleinkindern bis zu Oma – jeder liebt gutes Apfelmus. Und dieses hier ist so gut, dass selbst die größten Apfelmus-Muffel nach Nachschlag fragen. Kein Scherz.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus süßen Äpfeln, warmer Zimtstange und einer feinen Säure der Zitrone ist einfach unschlagbar. Das ist pures Wohlfühlessen, das dich an kühlen Tagen von innen wärmt.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen Süße und Säure, die durch die Garzeit im Thermomix und die richtige Zimtstange entsteht. Kein wässriges, fades Zeug – sondern ein samtiges, intensives Apfelmus mit Charakter. Und das Beste: Du bestimmst, wie süß es wird. Ich mag es lieber etwas säuerlicher, mit einem Hauch Zimt. Du kannst es aber auch süßer und zimtiger machen – ganz nach deinem Geschmack. Es ist dein Apfelmus, deine Regeln.
Dieses Rezept ist nicht nur gut – es ist die Art von Rezept, bei dem du nach dem ersten Löffel denkst: „Warum habe ich das nicht schon früher gemacht?“ Es ist Komfortessen, neu erfunden – schneller, einfacher, aber mit derselben seelenwärmenden Zufriedenheit. Perfekt, um Gäste im Handumdrehen zu beeindrucken oder um einen grauen Dienstagabend in etwas Besonderes zu verwandeln. Und wenn du dann die Gläser im Vorratsregal siehst, weißt du: Du hast vorgesorgt. Für schlechte Tage, für spontane Besuche, für den kleinen Hunger zwischendurch.
Was du an Zutaten brauchst
Die Zutatenliste ist kurz, aber jede Komponente hat ihre Aufgabe. Keine Sorge, du musst nicht in den Feinkostladen rennen – alles ist im Supermarkt oder vielleicht sogar schon in deiner Küche zu finden.
- Äpfel (1 kg): Die Basis. Ich nehme am liebsten eine Mischung aus süßen und säuerlichen Sorten, zum Beispiel Elstar und Boskoop. Elstar gibt die Süße, Boskoop die feine Säure und eine schöne, leicht mehlige Textur, die das Apfelmus schön sämig macht. Wenn du nur eine Sorte nimmst, dann nimm Boskoop – der ist einfach perfekt für Apfelmus. Schälen, entkernen und in grobe Stücke schneiden. (Tipp: Die Schale enthält viel Pektin, das hilft beim Eindicken – aber für ein feines Apfelmus schäle ich sie lieber ab.)
- Zimtstange (1 Stange): Das Geheimnis für das besondere Aroma. Verwende unbedingt eine ganze Zimtstange, kein gemahlenes Pulver. Die Stange gibt ihr Aroma sanft ab, ohne das Apfelmus zu überwürzen. Cassia-Zimt oder Ceylon-Zimt? Beide gehen, Ceylon ist etwas feiner im Geschmack. Ich nehme meist Cassia, weil er kräftiger ist und besser mit den Äpfeln harmoniert. Die Stange wird vor dem Pürieren entfernt – so hast du den Geschmack, aber keine störenden Stücke.
- Zucker (2-3 EL): Je nach Süße der Äpfel. Ich fange mit 2 Esslöffeln an und schmecke am Ende ab. Du kannst auch braunen Zucker nehmen, das gibt eine leichte Karamellnote. Oder du lässt den Zucker ganz weg, wenn die Äpfel sehr süß sind. Honig oder Ahornsirup gehen auch, aber sie verändern den Geschmack – probier es aus. (Mein Tipp: Mit einer Prise Vanillezucker verfeinern – das ist der absolute Hammer!)
- Zitronensaft (1 EL): Ein Spritzer Zitrone verhindert, dass das Apfelmus braun wird und hebt die Fruchtigkeit der Äpfel hervor. Außerdem hilft die Säure beim Haltbarmachen, weil sie den pH-Wert senkt. Nimm frisch gepressten Saft, der aus der Flasche schmeckt oft zu künstlich.
- Wasser (50 ml): Nur ein kleiner Schluck, damit die Äpfel im Thermomix nicht anbrennen, bevor sie selbst Saft ziehen. Du kannst auch Apfelsaft nehmen, das gibt noch mehr Aroma – aber dann brauchst du vielleicht weniger Zucker.
Für das Haltbarmachen:
- Schraubgläser (ca. 3-4 Stück à 250 ml): Am besten mit Schraubverschluss oder Bügelverschluss. Sie müssen sauber und sterilisiert sein – koche sie einfach 10 Minuten in kochendem Wasser aus oder spüle sie mit kochendem Wasser aus. Die Deckel ebenfalls sterilisieren.
Substitutionstipps:
- Keine Zimtstange zur Hand? Du kannst 1/2 TL gemahlenen Zimt verwenden, aber gib ihn erst nach dem Pürieren dazu, sonst wird es bitter. Oder lass den Zimt ganz weg und nimm eine Vanilleschote – auch sehr lecker.
- Äpfel ersetzen: Du kannst auch Birnen oder eine Mischung aus Äpfeln und Birnen nehmen. Das wird etwas süßer und milder. Oder füge eine Handvoll Preiselbeeren oder Himbeeren hinzu, das gibt eine schöne Farbe und eine fruchtige Note.
- Zucker ersetzen: Für eine zuckerfreie Variante nimmst du Erythrit oder Xylit. Beachte aber, dass diese Süßungsmittel nicht konservierend wirken – dann das Apfelmus lieber einfrieren statt einkochen.
Welche Küchengeräte du brauchst
Die gute Nachricht: Du brauchst nicht viel. Der Thermomix ist der Star, aber ein paar Helferlein machen die Arbeit leichter.
- Thermomix (TM5, TM6 oder TM31): Das Herzstück. Jedes Modell funktioniert, ich hab es auf allen getestet. Die Zeiten sind für den TM6 angegeben, bei älteren Modellen kann es eine Minute länger dauern.
- Messbecher und Waage: Für genaue Mengen. Ich wiege die Äpfel immer ab, weil die Größe der Früchte so unterschiedlich ist. Ein Kilo Äpfel ist ein Kilo Äpfel – da kann man nichts falsch machen.
- Küchenmesser und Schneidebrett: Zum Schälen und Schneiden der Äpfel. Ein scharfes Messer ist Gold wert – es rutscht nicht ab und die Arbeit geht viel schneller von der Hand.
- Schraubgläser (3-4 Stück à 250 ml): Wie oben erwähnt. Ich sammle das ganze Jahr über Gläser von gekauften Marmeladen – die sind perfekt zum Wiederverwenden.
- Einen großen Topf: Zum Einkochen der Gläser, falls du sie nicht im Backofen sterilisierst. Ein normaler Suppentopf reicht völlig aus.
- Küchenhandtuch oder Gummihandschuhe: Die heißen Gläser sind brandgefährlich! Ein dickes Handtuch oder hitzebeständige Handschuhe sind ein Muss. Ich hab mir schon einmal die Finger verbrannt – glaub mir, das willst du nicht.
Budget-Tipp: Du brauchst keinen teuren Einkochautomaten. Ein einfacher Topf mit einem Geschirrtuch auf dem Boden tut es auch. Das Tuch verhindert, dass die Gläser auf dem Topfboden klappern und springen. Und die Gläser? Die bekommst du im Supermarkt für ein paar Euro oder sammelst sie von gekauften Produkten. Achte nur darauf, dass sie sauber und ohne Risse sind.
So wird’s gemacht – Schritt für Schritt

Jetzt geht’s ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeig dir jeden Schritt, damit nichts schiefgeht. Versprochen.
- Äpfel vorbereiten (ca. 10 Minuten): Wasche die Äpfel, schäle sie, viertle sie und entferne das Kerngehäuse. Schneide die Viertel in grobe Stücke – etwa 3-4 cm groß. Je gleichmäßiger die Stücke sind, desto gleichmäßiger garen sie. (Tipp: Ich schäle die Äpfel immer direkt über der Spüle, dann sammelt sich die Schale im Sieb und ich muss nicht so viel aufwischen.)
- Zutaten in den Mixtopf geben (2 Minuten): Gib die Apfelstücke, die Zimtstange, den Zucker, den Zitronensaft und das Wasser in den Mixtopf des Thermomix. Achte darauf, dass die Zimtstange nicht direkt auf den Messern liegt – ich breche sie manchmal in zwei Hälften, damit sie besser passt. Schließe den Deckel.
- Apfelmus kochen (15 Minuten): Stelle den Thermomix auf 100°C, Stufe 1, und lass die Mischung 15 Minuten kochen. Der Deckel sollte aufgesetzt sein, aber nicht unbedingt der Messbecher – so kann der Dampf entweichen und das Apfelmus wird nicht zu wässrig. (Mein Tipp: Wenn du ein besonders dickes Apfelmus möchtest, lass es 20 Minuten kochen. Die Äpfel geben dann mehr Flüssigkeit ab, die später verkocht.)
- Zimtstange entfernen (1 Minute): Nach den 15 Minuten ist die Zimtstange weich und hat ihr Aroma abgegeben. Nimm sie mit einem Löffel oder einer Zange heraus und wirf sie weg. Du kannst sie auch abspülen und trocknen lassen – dann kannst du sie ein zweites Mal verwenden, aber das Aroma ist dann schwächer.
- Apfelmus pürieren (30 Sekunden): Jetzt kommt der beste Teil. Schließe den Deckel und püriere das Apfelmus für 30 Sekunden auf Stufe 5. Wenn du ein stückiges Apfelmus magst, nimm Stufe 4 und nur 15 Sekunden. Ich persönlich liebe es samtig glatt – wie aus Omas Küche, nur ohne die Arbeit. (Tipp: Schmecke jetzt ab. Fehlt Zucker? Ein Spritzer Zitrone? Noch eine Prise Zimt? Jetzt ist der Moment, um nachzubessern.)
- Gläser sterilisieren (parallel zu Schritt 3, 10 Minuten): Während das Apfelmus kocht, kannst du die Gläser vorbereiten. Wasche sie gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel. Dann gib sie in einen großen Topf mit kochendem Wasser – sie müssen komplett bedeckt sein. Koche sie 10 Minuten aus. Die Deckel ebenfalls. Nimm sie mit einer Zange heraus und stelle sie auf ein sauberes Küchentuch zum Abtropfen. Nicht mit einem Tuch abtrocknen – die Keime freuen sich! (Alternative: Du kannst die Gläser auch im Backofen bei 120°C für 15 Minuten sterilisieren.)
- Apfelmus einfüllen (5 Minuten): Das heiße Apfelmus sofort in die vorbereiteten, heißen Gläser füllen. Lass dabei etwa 1 cm Platz zum Rand. Verwende einen Trichter, um Kleckern zu vermeiden – das spart Nerven und hinterher das Putzen. Verschließe die Gläser sofort fest mit den Deckeln.
- Gläser auf den Kopf stellen (10 Minuten): Drehe die verschlossenen Gläser für etwa 10 Minuten auf den Kopf. Das erzeugt ein Vakuum, das die Gläser luftdicht verschließt. Du hörst ein leises „Plopp“ – das ist das Zeichen, dass es funktioniert hat. Danach stellst du sie wieder richtig herum und lässt sie komplett abkühlen.
- Haltbarkeit prüfen (nach dem Abkühlen): Drücke nach dem Abkühlen auf den Deckel. Wenn er sich nicht mehr nach unten wölben lässt, ist das Glas dicht. Wenn er sich noch bewegt, lagere das Apfelmus im Kühlschrank und iss es innerhalb einer Woche auf. (Tipp: Beschrifte die Gläser mit Datum und Inhalt – ich hab schon oft vergessen, was in welchem Glas ist.)
Tipps & Tricks für perfektes Apfelmus
Ich hab in den Jahren einiges ausprobiert und auch so manchen Fehler gemacht. Damit dir das nicht passiert, hier meine besten Tipps.
- Die richtige Apfelsorte: Wie schon gesagt, eine Mischung aus süß und sauer ist ideal. Aber wenn du nur eine Sorte zur Hand hast, nimm eine säuerliche wie Boskoop oder Granny Smith. Die geben mehr Geschmack und das Apfelmus wird nicht zu pappig süß. Süße Sorten wie Gala oder Golden Delicious allein ergeben oft ein fades, zu süßes Mus.
- Nicht zu viel Wasser: Die Äpfel geben beim Kochen selbst viel Flüssigkeit ab. Die 50 ml Wasser sind nur, damit am Anfang nichts anbrennt. Wenn du zu viel Wasser nimmst, wird das Apfelmus wässrig und du musst es länger einkochen. Also: lieber weniger als mehr.
- Die Zimtstange nicht vergessen: Ich hab es schon einmal gemacht – die Zimtstange vergessen und dann gemahlenen Zimt reingerührt. Das schmeckt auch, aber es ist nicht dasselbe. Die ganze Stange gibt ein sanftes, rundes Aroma, das sich gleichmäßig verteilt. Gemahlener Zimt kann schnell bitter werden, besonders wenn er mitkocht. Also: Nimm die Stange, wirklich.
- Heiß abfüllen: Das ist der wichtigste Punkt für die Haltbarkeit. Das Apfelmus muss kochend heiß in die Gläser gefüllt werden. Wenn es abkühlt, bevor es im Glas ist, können sich Bakterien bilden. Arbeite zügig, aber vorsichtig – heiße Flüssigkeit ist gefährlich. Ich stelle die Gläser immer direkt neben den Thermomix, dann habe ich kurze Wege.
- Der Deckel-Test: Nach dem Abkühlen drücke ich auf jeden Deckel. Wenn er sich nicht mehr bewegt, ist alles gut. Wenn doch, kommt das Glas in den Kühlschrank und wird innerhalb einer Woche gegessen. Das ist kein Drama, aber es ist gut zu wissen, welche Gläser für den Vorratsschrank geeignet sind und welche nicht.
Mein größter Fehler: Einmal habe ich die Gläser nicht richtig sterilisiert – ich dachte, heiß ausspülen reicht. Nach zwei Wochen hatte ich Schimmel auf dem Apfelmus. Seitdem nehme ich mir die 10 Minuten fürs Auskochen. Es ist einfach sicherer und der Aufwand ist minimal. Glaub mir, es lohnt sich.
Variationen & Abwandlungen
Dieses Grundrezept ist perfekt, aber manchmal will man etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst getestet habe.
- Apfelmus mit Vanille: Ersetze die Zimtstange durch eine aufgeschlitzte Vanilleschote. Das gibt ein feines, elegantes Aroma, das besonders gut zu Desserts passt. Ich liebe diese Variante zu Cremigem Nachtisch mit Erdbeeren und Quark-Sahne-Creme – ein Traum!
- Apfelmus mit Ingwer: Gib ein daumengroßes Stück frischen Ingwer (geschält und in Scheiben) zusammen mit den Äpfeln in den Mixtopf. Das gibt eine leichte Schärfe und wärmt von innen. Perfekt für den Winter oder wenn du erkältet bist. Der Ingwer wird vor dem Pürieren entfernt, genau wie die Zimtstange.
- Apfelmus mit Beeren: Füge 100 g frische oder gefrorene Himbeeren oder Brombeeren in den letzten 5 Minuten der Garzeit hinzu. Das gibt eine wunderschöne rosa Farbe und eine fruchtige Note. Die Kerne der Beeren bleiben beim Pürieren ganz, das gibt eine schöne Textur. Ein toller Begleiter zu Perfekter Himbeer-Mascarpone-Torte in Herzform.
- Apfelmus ohne Zucker: Für eine zuckerfreie Variante lässt du den Zucker einfach weg. Nimm dafür besonders süße Äpfel wie Fuji oder Gala. Du kannst auch 1-2 EL Apfelmark oder eine zerdrückte Banane hinzufügen, um die Süße zu erhöhen. Das Apfelmus wird dann aber nicht ganz so lange haltbar – lieber einfrieren als einkochen.
- Apfelmus mit Rum oder Calvados: Für Erwachsene: Gib einen Schuss (2-3 EL) Calvados (Apfelbrand) oder dunklen Rum in das fertige Apfelmus, kurz bevor du es pürierst. Das gibt eine warme, alkoholische Note, die besonders gut zu Einfachem Rhabarber-Crumble mit Vanilleeis passt. Aber Vorsicht: Dann ist es nicht mehr für Kinder geeignet.
Servieren & Aufbewahren
Apfelmus ist ein Allrounder. Du kannst es pur essen, zu verschiedenen Gerichten servieren oder als Zutat in anderen Rezepten verwenden. Hier meine liebsten Verwendungsmöglichkeiten.
- Servieren: Am besten schmeckt Apfelmus lauwarm oder bei Zimmertemperatur. Einfach aus dem Glas löffeln oder in eine schöne Schüssel geben. Dazu ein Klecks Sahne, ein paar gehackte Nüsse oder ein Hauch Zimt – das ist der Himmel auf Erden. Im Winter liebe ich es zu Klassischem Donauwellen-Blechkuchen oder zu Pfannkuchen. Im Sommer passt es hervorragend zu einem erfrischenden Leichten Rhabarber-Erdbeer-Trifle im Glas.
- Kombinationen: Apfelmus ist der perfekte Begleiter zu herzhaften Gerichten wie Bratwurst, Kartoffelpuffern oder Schweinebraten. Die Süße und Säure des Mus balanciert die herzhaften Aromen perfekt aus. Probiere es auch mal zu einem Käsebrett – ein Klecks Apfelmus zu altem Gouda oder Blauschimmelkäse ist eine Offenbarung.
- Aufbewahren im Kühlschrank: Ein geöffnetes Glas Apfelmus hält sich im Kühlschrank etwa 1-2 Wochen. Aber ehrlich? Bei uns ist es meistens nach 2-3 Tagen weg. Achte darauf, immer einen sauberen Löffel zu verwenden, sonst schimmelt es schneller.
- Einfrieren: Apfelmus lässt sich hervorragend einfrieren. Fülle es in Gefrierbeutel oder -dosen und beschrifte sie mit Datum und Inhalt. So hast du immer eine kleine Portion zur Hand, wenn du spontan Lust auf Apfelmus hast. Im Kühlschrank auftauen lassen – das dauert etwa 4-6 Stunden.
- Haltbarmachen: Wie oben beschrieben, ist das Einkochen die beste Methode, um Apfelmus monatelang haltbar zu machen. Die Gläser sollten kühl, dunkel und trocken gelagert werden – ein Vorratsschrank oder Keller ist ideal. So halten sie sich mindestens 6 Monate, oft sogar ein Jahr. Aber mal ehrlich: So lange bleibt es bei uns nie.
Mein Tipp: Wenn du das Apfelmus eingekocht hast, lass es mindestens eine Woche im Glas reifen. Die Aromen verbinden sich und der Geschmack wird noch intensiver. Das ist wie bei Marmelade – am nächsten Tag schmeckt sie immer besser.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Apfelmus ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. Hier ein Überblick über die Nährwerte pro Portion (ca. 100 g, ohne Zuckerzusatz).
| Nährwert | Menge |
|---|---|
| Kalorien | ca. 85 kcal |
| Kohlenhydrate | ca. 20 g |
| davon Zucker | ca. 17 g (natürlicher Fruchtzucker) |
| Ballaststoffe | ca. 2 g |
| Vitamin C | ca. 5 mg |
| Kalium | ca. 120 mg |
- Äpfel sind wahre Kraftpakete: Sie enthalten viele Ballaststoffe, die die Verdauung fördern und lange satt machen. Außerdem sind sie reich an Antioxidantien, die die Zellen vor freien Radikalen schützen. Ein Apfel am Tag – das Sprichwort hat schon seine Berechtigung.
- Zimt – das Gold der Küche: Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel regulieren. Das ist besonders gut, wenn du auf deine Zuckeraufnahme achtest. Ceylon-Zimt ist hier die bessere Wahl, da er weniger Cumarin enthält als Cassia-Zimt.
- Zitrone – der Vitamin-C-Boost: Der Zitronensaft liefert nicht nur Geschmack, sondern auch eine ordentliche Portion Vitamin C. Das stärkt das Immunsystem und hilft dem Körper, Eisen besser aufzunehmen. Außerdem verhindert die Säure, dass das Apfelmus oxidiert und braun wird – ein doppelter Gewinn.
Diätetische Hinweise: Dieses Apfelmus ist von Natur aus glutenfrei, laktosefrei und vegan (wenn du den Zucker weglässt oder durch eine vegane Alternative ersetzt). Für eine Low-Carb-Ernährung ist es aufgrund des natürlichen Fruchtzuckers weniger geeignet, aber in Maßen genossen, ist es immer noch besser als gekaufte Süßigkeiten. Ich persönlich sehe Apfelmus als gesunden Snack für zwischendurch – er stillt den Heißhunger auf Süßes, ohne ein schlechtes Gewissen zu hinterlassen.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich das Apfelmus auch ohne Thermomix machen?
Ja, absolut! Gib alle Zutaten in einen großen Topf und lass die Äpfel bei mittlerer Hitze zugedeckt etwa 20-25 Minuten köcheln, bis sie weich sind. Dann die Zimtstange entfernen und das Apfelmus mit einem Pürierstab oder einer Gabel zerdrücken. Der Thermomix macht es nur einfacher und schneller.
Wie lange ist das eingekochte Apfelmus haltbar?
Wenn die Gläser richtig sterilisiert und luftdicht verschlossen sind, hält sich das Apfelmus mindestens 6 Monate, oft sogar bis zu einem Jahr. Lagere es kühl, dunkel und trocken. Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1-2 Wochen verbrauchen.
Kann ich das Apfelmus auch mit gefrorenen Äpfeln machen?
Ja, das geht. Lass die gefrorenen Äpfel vorher nicht auftauen – gib sie direkt in den Mixtopf. Du musst die Garzeit dann um etwa 5 Minuten verlängern, da die Äpfel kalt sind. Das Ergebnis ist genauso gut wie mit frischen Äpfeln. Perfekt, wenn der Obstkorb mal wieder überquillt und du die Äpfel einfrieren musstest.
Warum ist mein Apfelmus braun geworden?
Das passiert, wenn die Äpfel zu lange an der Luft waren oder nicht genug Zitronensaft verwendet wurde. Die Säure der Zitrone verhindert die Oxidation. Wenn dein Apfelmus braun ist, ist es immer noch essbar, es sieht nur nicht so schön aus. Für das nächste Mal: Gib die Apfelstücke sofort in den Mixtopf und beträufle sie mit Zitronensaft, sobald sie geschnitten sind.
Kann ich das Apfelmus auch ohne Zucker einkochen?
Ja, aber dann ist es nicht so lange haltbar. Zucker wirkt konservierend, indem er Wasser bindet und so das Wachstum von Bakterien und Schimmel hemmt. Wenn du auf Zucker verzichtest, solltest du das Apfelmus lieber einfrieren oder innerhalb von 2-3 Monaten aufbrauchen. Für eine zuckerfreie Variante eignen sich besonders süße Äpfel wie Fuji oder Gala.
Fazit – dein Apfelmus, deine Regeln
Dieses Rezept für einfaches Apfelmus im Thermomix mit Zimtstange ist mehr als nur eine Anleitung – es ist eine Einladung, den Herbst in Gläsern einzufangen. Es ist schnell, unkompliziert und das Ergebnis ist so viel besser als alles, was du im Supermarkt kaufen kannst. Du bestimmst die Süße, die Konsistenz, die Gewürze. Du entscheidest, ob du es pur isst, zu Kuchen servierst oder als Geschenk aus der Küche verschenkst.
Ich liebe dieses Rezept, weil es mich an meine Kindheit erinnert, an die Zeit, als meine Oma am Herd stand und das ganze Haus nach Äpfeln und Zimt roch. Und jetzt, wo ich es selbst mache, im Thermomix, in einem Bruchteil der Zeit, fühlt es sich trotzdem genauso an. Es ist ein Stück Heimat, das ich mir jederzeit machen kann – egal, ob im Sommer oder im tiefsten Winter. Probier es aus. Ich bin mir sicher, du wirst es lieben.
Und jetzt bist du dran! Hast du das Rezept ausprobiert? Welche Variation hast du gewählt? Oder hast du einen eigenen Trick, der das Apfelmus noch besser macht? Ich bin wahnsinnig gespannt auf deine Erfahrungen. Schreib es mir in die Kommentare – ich lese jede einzelne Zeile. Und wenn dir das Rezept gefallen hat, teile es gerne mit deinen Freunden und deiner Familie. Denn gutes Apfelmus ist dazu da, geteilt zu werden. Versprochen, es wird nicht lange in den Gläsern bleiben. Guten Appetit!
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Einfaches Apfelmus im Thermomix mit Zimtstange haltbar machen
Schnelles und einfaches Apfelmus aus dem Thermomix, das mit einer Zimtstange verfeinert und durch Einkochen haltbar gemacht wird. Perfekt für den Vorratsschrank und ein Stück Herbst das ganze Jahr.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Beilage, Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 1 kg Äpfel (z. B. Elstar und Boskoop)
- 1 Zimtstange
- 2–3 EL Zucker
- 1 EL Zitronensaft
- 50 ml Wasser
Instructions
- Äpfel waschen, schälen, vierteln und Kerngehäuse entfernen. In grobe Stücke (ca. 3-4 cm) schneiden.
- Apfelstücke, Zimtstange, Zucker, Zitronensaft und Wasser in den Mixtopf des Thermomix geben.
- Bei 100°C, Stufe 1, 15 Minuten kochen lassen. Deckel aufsetzen, aber Messbecher nicht unbedingt verwenden.
- Zimtstange mit einem Löffel oder einer Zange entfernen.
- Apfelmus 30 Sekunden auf Stufe 5 pürieren. Für stückiges Mus Stufe 4 und 15 Sekunden wählen.
- Gläser und Deckel in kochendem Wasser 10 Minuten sterilisieren oder im Backofen bei 120°C für 15 Minuten.
- Heißes Apfelmus sofort in die heißen Gläser füllen, dabei 1 cm Rand lassen. Gläser sofort fest verschließen.
- Verschlossene Gläser für 10 Minuten auf den Kopf stellen, um ein Vakuum zu erzeugen.
- Nach dem Abkühlen Deckel prüfen: Wenn er sich nicht mehr nach unten wölben lässt, ist das Glas dicht. Gläser beschriften und kühl, dunkel und trocken lagern.
Notes
Die Zimtstange nicht zu früh entfernen, damit sie ihr Aroma voll entfalten kann. Für ein dickeres Apfelmus die Kochzeit auf 20 Minuten verlängern. Gläser unbedingt sterilisieren, um Schimmelbildung zu vermeiden. Nach dem Einkochen mindestens eine Woche reifen lassen, dann schmeckt es noch intensiver.
Nutrition
- Serving Size: 100 g
- Calories: 85
- Sugar: 17
- Carbohydrates: 20
- Fiber: 2
Keywords: Apfelmus, Thermomix, Zimtstange, haltbar machen, einkochen, einfach, schnell, selbstgemacht



