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Meine Nachbarin hat sich letzte Woche drei Gläser hintereinander geholt, ohne ein Wort zu sagen. Sie stand einfach da, Löffel in der Hand, und hat den zweiten direkt aus dem Kühlschrank gegessen – mitten am Vormittag. Ich hab nur gelacht, weil ich genau wusste, wie sie sich fühlte. Dieser No-Bake-Kürbis-Cheesecake im Glas macht das mit einem. Er ist nicht aufdringlich süß, nicht zu schwer, aber genau richtig, um einfach weiterzulöffeln, bis nichts mehr da ist. Irgendwie hat dieses Dessert etwas Beruhigendes – vielleicht liegt es an der Kombination aus cremigem Kürbis und der leichten Säure des Frischkäses. Oder daran, dass man keinen Backofen anwerfen muss, um etwas zu zaubern, das nach Herbst schmeckt. Ehrlich, ich habe den ersten Versuch gemacht, weil ich Kürbis aus dem Garten verwerten wollte, und dann war es plötzlich mein Lieblingsdessert für gemütliche Abende.
Dieses Rezept ist mein absoluter Geheimtipp, wenn ich Gäste beeindrucken will, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Die Gläser sehen auf dem Tisch einfach hübsch aus, und jeder kann sein eigenes Portiönchen genießen. Ich hab schon so viele Varianten ausprobiert, aber diese hier – mit einer Prise Zimt und einem Hauch Ingwer – bleibt einfach hängen. Es ist der Kuchen, den du machst, wenn du keine Lust auf komplizierte Schritte hast, aber trotzdem etwas Besonderes willst. Probier es aus, und du wirst verstehen, warum meine Nachbarin nicht aufhören konnte.
Warum du diesen No-Bake-Kürbis-Cheesecake lieben wirst
Dieser No-Bake-Kürbis-Cheesecake im Glas ist nicht nur einfach, er ist auch unglaublich vielseitig. Ich hab ihn schon für verschiedene Anlässe gemacht, und jedes Mal war er der Star des Abends. Hier sind die Gründe, warum er in deiner Rezeptsammlung nicht fehlen darf:
- Schnell & einfach: In nur 20 Minuten Vorbereitungszeit hast du alles fertig – kein Backen, kein Warten auf den Ofen. Perfekt für spontane Gelüste oder wenn der Kürbis schon auf der Arbeitsplatte liegt.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keinen ausgefallenen Lebensmittelladen. Die meisten Zutaten hast du wahrscheinlich schon zu Hause – Kekskrümel, Frischkäse, Sahne und etwas Kürbispüree.
- Perfekt für Herbstfeste: Ob Thanksgiving, Halloween oder einfach ein gemütlicher Sonntag – dieses Dessert passt zu jeder Gelegenheit. Es sieht auf dem Buffet toll aus und lässt sich super vorbereiten.
- Crowd-Pleaser: Ich hab es noch nie erlebt, dass jemand Nein sagt. Die Kombination aus knusprigem Boden und cremiger Füllung ist einfach unwiderstehlich – selbst Leute, die normalerweise keinen Kürbis mögen, fragen nach dem Rezept.
- Unvergleichlich lecker: Die Gewürzmischung aus Zimt, Muskat und Ingwer gibt dem Ganzen eine Tiefe, die an einen klassischen Kürbiskuchen erinnert – nur ohne Backen und mit einer extra Portion Cremigkeit.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen Süße und Würze. Ich hab viele No-Bake-Cheesecakes probiert, aber dieser hier hat genau die richtige Konsistenz – nicht zu fest, nicht zu flüssig. Der Trick liegt darin, den Frischkäse richtig aufzuschlagen und die Sahne steif zu schlagen, bevor du alles vermischst. Dadurch wird die Füllung luftig, fast wie eine Mousse, aber mit diesem unverwechselbaren Kürbisgeschmack. Und ehrlich, wenn du das erste Mal den Löffel in das Glas tauchst und die Schichten siehst – Keksboden, cremige Füllung, vielleicht noch ein Klecks Sahne obendrauf – dann weißt du, warum sich der Aufwand lohnt. Es ist ein Dessert, das nach Umarmung schmeckt.
Was du an Zutaten brauchst
Die Zutatenliste ist kurz und übersichtlich. Du wirst überrascht sein, wie wenig du für so ein intensives Geschmackserlebnis brauchst. Ich hab die Zutaten so gewählt, dass sie leicht erhältlich sind – keine exotischen Sachen, die du nur in Spezialgeschäften findest. Hier kommt, was du für etwa 4 bis 6 Gläser benötigst, je nach Größe:
Für den Boden:
- 150 g Butterkekse oder Vollkornkekse (ich nehme am liebsten die klassischen Butterkekse, weil sie schön buttrig schmecken; Vollkornkekse geben eine nussige Note)
- 60 g geschmolzene Butter (ungesalzen, damit du die Salzmenge selbst bestimmen kannst; für eine vegane Variante nimmst du einfach pflanzliche Margarine)
- 1 EL brauner Zucker (optional, gibt eine leichte Karamellnote; du kannst ihn auch weglassen, wenn die Kekse schon süß genug sind)
- Eine Prise Salz (rundet den Geschmack ab und hebt die Süße hervor)
Für die Kürbis-Cheesecake-Füllung:

- 200 g Frischkäse (Raumtemperatur, damit er sich besser verarbeiten lässt; ich empfehle Vollfettstufe für die cremigste Konsistenz)
- 150 g Kürbispüree (aus der Dose oder selbst gemacht; ich bevorzuge Hokkaido-Kürbis, weil er süßer und aromatischer ist)
- 100 g Puderzucker (gesiebt, damit keine Klümpchen entstehen; du kannst auch feinen Kristallzucker nehmen, aber Puderzucker löst sich besser auf)
- 200 ml Schlagsahne (kalt, damit sie sich gut steif schlagen lässt; pflanzliche Sahnealternativen funktionieren auch)
- 1 TL Vanilleextrakt (selbst gemacht oder gekauft; Vanillezucker geht auch, aber dann reduzierst du etwas den Puderzucker)
- 1 TL Zimt (gemahlen; frisch gemahlener Zimt riecht intensiver)
- ½ TL gemahlener Ingwer (gibt eine leichte Schärfe; du kannst auch frischen Ingwer reiben, aber dann sei vorsichtig mit der Menge)
- ¼ TL gemahlene Muskatnuss (frisch gerieben ist ein Traum; aber gemahlen tut es auch)
- Eine Prise Nelkenpulver (optional, aber es rundet das Gewürzprofil ab)
Für die Dekoration (optional):
- Schlagsahne (zum Garnieren; ich tu gern einen Klecks obendrauf)
- Zimtstange oder Kürbiskerne (für den Wow-Effekt; Kürbiskerne geben einen schönen Crunch)
- Karamellsauce (ein paar Tropfen machen das Ganze noch luxuriöser)
Ein Tipp von mir: Wenn du Kürbispüree selbst machst, backe den Kürbis vorher im Ofen, bis er weich ist, und püriere ihn dann. Das gibt ein intensiveres Aroma als gekochter Kürbis. Ich mach immer eine größere Menge und friere den Rest ein – dann hab ich für den nächsten No-Bake-Kürbis-Cheesecake im Glas schon alles parat.
Welche Küchengeräte du brauchst
Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für dieses Rezept. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche. Hier ist, was ich verwende:
- Eine Küchenmaschine oder ein Mixer (zum Zerkleinern der Kekse; ein Nudelholz und ein Gefrierbeutel tun es auch, wenn du keine Maschine hast – ich hab das früher immer so gemacht, und es funktioniert genauso gut)
- Eine Rührschüssel (am besten zwei – eine für den Boden, eine für die Füllung)
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine mit Schneebesenaufsatz (zum Aufschlagen der Sahne und des Frischkäses; du kannst auch einen Schneebesen nehmen, aber dann brauchst du etwas mehr Geduld und Muskelkraft)
- 4 bis 6 Dessertgläser oder Einmachgläser (ich nehme gern Gläser mit etwa 200 ml Fassungsvermögen; sie sehen hübsch aus und lassen sich gut portionieren)
- Ein Löffel oder Spatel (zum Schichten der Zutaten; ein kleiner Spatel hilft, die Ränder sauber zu halten)
- Ein feines Sieb (zum Sieben des Puderzuckers, falls du keine Klümpchen magst)
Ein kleiner Tipp: Wenn du keine Gläser hast, nimm einfach kleine Schalen oder Tassen. Ich hab schon mal hohe Whiskygläser verwendet, und das sah richtig elegant aus. Hauptsache, du kannst die Schichten sehen – das ist ja der halbe Spaß an diesem No-Bake-Kürbis-Cheesecake im Glas.
So machst du den No-Bake-Kürbis-Cheesecake im Glas
Die Zubereitung ist wirklich unkompliziert, aber ich zeig dir Schritt für Schritt, wie ich vorgehe. Keine Sorge, wenn beim ersten Mal nicht alles perfekt ist – Übung macht den Meister, und selbst wenn die Schichten etwas durcheinandergeraten, schmeckt es trotzdem himmlisch.
Schritt 1: Den Boden vorbereiten
Zuerst die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz oder einem schweren Topf fein zerbröseln. Du kannst sie auch in der Küchenmaschine zerkleinern – dann dauert es nur 10 Sekunden. Die Krümel in eine Schüssel geben, die geschmolzene Butter, den braunen Zucker und die Prise Salz dazugeben und alles gut vermischen, bis die Masse feucht ist und zusammenhält, wenn du sie drückst. Verteile die Mischung gleichmäßig auf die Gläser – etwa 2 EL pro Glas – und drück sie mit einem Löffel fest an. Ich tu die Gläser dann für 10 Minuten in den Kühlschrank, damit der Boden etwas fester wird. Das gibt später eine schöne Basis, die nicht durchweicht.
Schritt 2: Die Kürbismischung herstellen
In einer mittelgroßen Schüssel den Frischkäse mit dem Puderzucker und dem Vanilleextrakt verrühren, bis eine glatte, cremige Masse entsteht. Das dauert etwa 2 Minuten mit dem Handrührgerät auf mittlerer Stufe. Dann das Kürbispüree dazugeben und nochmal kurz unterrühren – nicht zu lange, sonst wird die Masse zu flüssig. Jetzt kommen die Gewürze: Zimt, Ingwer, Muskat und Nelkenpulver unterheben. Probier ruhig mal – ich tu oft noch etwas mehr Zimt, weil ich den Geschmack so liebe. Die Mischung sollte süß und würzig sein, mit einer schönen orangefarbenen Tönung. Stell sie erstmal beiseite.
Schritt 3: Die Sahne aufschlagen
Die kalte Schlagsahne in eine separate Schüssel geben und mit dem Handrührgerät steif schlagen. Achte darauf, dass die Sahne nicht zu Butter wird – hör auf, sobald sie feste Spitzen bildet. Das dauert etwa 3 bis 4 Minuten auf hoher Stufe. Wenn du unsicher bist, schlag lieber etwas kürzer, du kannst immer weitermachen. Die steife Sahne vorsichtig unter die Kürbismischung heben – am besten mit einem Spatel und in mehreren Durchgängen. Nicht zu stark rühren, sonst verliert die Masse an Luftigkeit. Das ist der Moment, wo die Magie passiert: Die Füllung wird leicht und fluffig, fast wie eine Mousse.
Schritt 4: Die Gläser schichten
Jetzt kommt der spaßige Teil. Nimm die Gläser aus dem Kühlschrank und füll die Kürbis-Cheesecake-Creme darauf. Ich mach das mit einem Löffel oder einem Spritzbeutel – wenn du einen Spritzbeutel hast, sehen die Schichten noch professioneller aus. Verteile die Creme gleichmäßig, etwa 3 bis 4 EL pro Glas, je nach Größe. Klopf das Glas leicht auf die Arbeitsplatte, damit sich die Masse setzt und keine Luftlöcher entstehen. Wenn du magst, kannst du noch eine zweite Schicht Keksbrösel in die Mitte geben – das gibt einen schönen Überraschungseffekt beim Löffeln. Ich tu manchmal ein paar Kürbiskerne zwischen die Schichten, für den Crunch.
Schritt 5: Kühlen und servieren
Die Gläser für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen – am besten über Nacht. Der No-Bake-Kürbis-Cheesecake im Glas wird dadurch schön fest und die Aromen können sich richtig verbinden. Kurz vor dem Servieren mit einem Klecks Schlagsahne, einer Prise Zimt und ein paar Kürbiskernen garnieren. Wenn du Karamellsauce hast, träufel ein bisschen darüber – das sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch fantastisch. Die Gläser halten sich im Kühlschrank übrigens bis zu 3 Tage, aber bei uns sind sie meistens schon am ersten Abend leer.
Tipps und Tricks für den perfekten No-Bake-Kürbis-Cheesecake
Ich hab bei diesem Rezept so einiges gelernt – manchmal durch Trial and Error. Hier sind meine besten Tipps, damit dein No-Bake-Kürbis-Cheesecake im Glas jedes Mal gelingt:
- Frischkäse auf Raumtemperatur bringen: Das ist wirklich wichtig. Wenn der Frischkäse zu kalt ist, wird die Masse klumpig, und du bekommst sie nicht glatt. Nimm ihn einfach 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank.
- Die Sahne nicht überschlagen: Ich hab schon oft zu lange geschlagen und dann war die Sahne körnig. Hör auf, sobald sie fest ist, und heb sie vorsichtig unter. Lieber etwas weicher als zu fest.
- Keksboden fest drücken: Wenn der Boden zu locker ist, bröselt er beim Essen. Drück ihn mit einem Löffel oder dem Boden eines Glases richtig fest an. Ein kleiner Trick: Mach den Löffel nass, dann klebt nichts.
- Geduld beim Kühlen: Ich weiß, es ist schwer zu warten, aber die 4 Stunden sind wichtig. Wenn du die Gläser zu früh isst, ist die Füllung noch zu weich und läuft aus. Über Nacht ist ideal – dann wird die Konsistenz perfekt.
- Gewürze anpassen: Jeder mag es anders. Ich liebe Zimt, aber wenn du es lieber milder magst, reduzier die Menge. Für eine exotische Note kannst du auch eine Prise Kardamom oder Piment dazugeben.
Ein Fehler, den ich am Anfang gemacht hab: Ich hab zu viel Kürbispüree genommen, und dann war die Füllung zu flüssig. Halte dich genau an die Mengen, und wenn du selbst gemachtes Püree verwendest, lass es vorher gut abtropfen, damit keine überschüssige Flüssigkeit drin ist. Das macht einen großen Unterschied.
Variationen und Anpassungen
Dieses Rezept ist super wandelbar. Ich hab schon viele Versionen ausprobiert, und jede hat ihren eigenen Charme. Hier sind ein paar Ideen, wie du den No-Bake-Kürbis-Cheesecake im Glas anpassen kannst:
- Vegane Variante: Ersetze den Frischkäse durch eine pflanzliche Alternative auf Mandel- oder Cashewbasis. Die Sahne kann durch Kokossahne ersetzt werden – aber achte darauf, dass sie gut gekühlt ist. Für den Boden nimmst du vegane Kekse und pflanzliche Margarine. Schmeckt genauso cremig!
- Glutenfrei: Einfach glutenfreie Kekse für den Boden verwenden – zum Beispiel Haferkekse oder Mandelkekse. Die Konsistenz bleibt gleich, und der Geschmack wird sogar noch nussiger.
- Extra schokoladig: Für alle Schokoholics: Gib einen EL Kakaopulver zur Keksmischung oder schmelze etwas dunkle Schokolade und träufle sie zwischen die Schichten. Ich hab das mal für eine Geburtstagsfeier gemacht, und alle waren begeistert.
- Mit Äpfeln oder Birnen: Im Herbst liebe ich es, etwas Apfelmus oder gewürfelte Birnen in die Mitte zu geben. Das gibt eine fruchtige Note und passt perfekt zu den Gewürzen. Einfach eine Schicht Apfelmus zwischen Boden und Füllung geben.
- Weniger süß: Wenn du es nicht so süß magst, reduzier den Puderzucker auf 80 Gramm. Die Kekse bringen schon genug Süße mit, und die Gewürze geben genug Geschmack. Ich mach das oft, wenn ich den Cheesecake nach dem Abendessen serviere.
Eine meiner Lieblingsvarianten ist die mit einem Hauch Ahornsirup in der Füllung. Statt des braunen Zuckers im Boden nehm ich dann Ahornsirup, und das gibt eine wunderbar herbstliche Note. Probier einfach aus, was dir schmeckt – dieses Rezept verzeiht viel.
Servieren und Aufbewahren
Der No-Bake-Kürbis-Cheesecake im Glas schmeckt am besten gut gekühlt. Ich serviere ihn direkt aus dem Kühlschrank, mit einem Löffel und vielleicht einer kleinen Gabel für die Dekoration. Die Gläser sehen auf einem Tablett mit Herbstblättern oder Kerzen einfach bezaubernd aus – perfekt für eine Halloween-Party oder ein Thanksgiving-Dinner.
Als Beilage empfehle ich einen starken Kaffee oder einen milden Gewürztee – Chai oder Zimttee passen wunderbar. Wenn du etwas Alkoholisches dazu servieren willst, probier einen kleinen Amaretto oder einen Irish Coffee. Die Süße des Cheesecakes harmoniert toll mit den bitteren Noten. Für Kinder oder als Dessert nach einem schweren Essen reicht ein Glas pur – es ist schon reichhaltig genug.
Zum Aufbewahren: Die Gläser mit Frischhaltefolie abdecken oder einen Deckel draufsetzen und im Kühlschrank lagern. Sie halten sich 2 bis 3 Tage, aber ich empfehle, sie innerhalb von 24 Stunden zu essen, dann ist die Konsistenz am besten. Einfrieren würde ich sie nicht – die Sahne wird beim Auftauen wässrig, und das ist schade um die schöne Textur. Wenn du sie vorbereiten willst, mach sie am Abend vor dem Servieren – dann sind sie perfekt durchgezogen und die Aromen haben sich verbunden.
Übrigens: Wenn du die Gläser aus dem Kühlschrank nimmst, lass sie 5 Minuten bei Raumtemperatur stehen, bevor du sie servierst. So entfalten sich die Gewürze noch besser, und die Creme wird etwas weicher. Das ist ein kleiner Trick, den ich von einer Freundin gelernt hab, und er macht wirklich einen Unterschied.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Dieser No-Bake-Kürbis-Cheesecake im Glas ist nicht nur lecker, sondern hat auch ein paar überraschende gesundheitliche Vorteile. Kürbis ist reich an Vitamin A und Beta-Carotin, das gut für die Augen ist. Die Gewürze wie Zimt und Ingwer haben entzündungshemmende Eigenschaften und können den Stoffwechsel anregen. Natürlich ist es immer noch ein Dessert, aber im Vergleich zu vielen anderen Kuchen ist er relativ leicht.
Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Glas (bei 4 Gläsern):
- Kalorien: ca. 350-400 kcal
- Fett: 25 g (davon gesättigte Fettsäuren: 15 g)
- Kohlenhydrate: 30 g (davon Zucker: 20 g)
- Eiweiß: 5 g
- Ballaststoffe: 2 g
Wenn du auf deine Kalorien achtest, kannst du die Sahne durch eine fettreduzierte Variante ersetzen und den Zucker reduzieren. Für eine Low-Carb-Version nimmst du Mandelmehl für den Boden und einen Zuckerersatz wie Erythrit. Ich hab das schon ausprobiert, und es funktioniert überraschend gut – die Konsistenz bleibt cremig, und der Geschmack leidet nicht. Allergene: Dieses Rezept enthält Milchprodukte und Gluten (durch die Kekse). Für eine vegane und glutenfreie Variante sieh dir die Variationen oben an.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich statt Keksen auch andere Kekse für den Boden verwenden?
Ja, absolut! Ich hab schon Spekulatius, Vollkornkekse oder sogar Schokoladenkekse ausprobiert. Spekulatius gibt eine extra Portion Weihnachtsgewürze, was besonders in der Adventszeit schön ist. Achte nur darauf, dass die Kekse nicht zu weich sind, sonst wird der Boden matschig.
Wie bekomme ich die Schichten sauber und gleichmäßig hin?
Ein Spritzbeutel ist hier dein bester Freund. Füll die Creme in den Beutel und spritz sie vorsichtig in die Gläser. Wenn du keinen hast, tu die Creme mit einem Löffel hinein und klopf das Glas leicht auf die Arbeitsplatte, damit sie sich setzt. Für den Boden drück ich die Keksmischung immer mit einem kleinen Stößel oder dem Löffelrücken fest.
Kann ich den Kürbis-Cheesecake auch ohne Sahne machen?
Ja, du kannst die Sahne durch griechischen Joghurt oder Quark ersetzen. Dann wird die Füllung etwas fester und säuerlicher, aber immer noch lecker. Ich hab das schon gemacht, als ich keine Sahne im Haus hatte, und es hat gut funktioniert. Reduzier dann etwas den Zucker, weil Joghurt schon eine natürliche Säure hat.
Wie lange muss der Cheesecake mindestens kühlen?
Mindestens 4 Stunden, aber über Nacht ist wirklich am besten. Wenn du es eilig hast, kannst du die Gläser für 1 Stunde ins Gefrierfach stellen, aber pass auf, dass sie nicht durchfrieren. Die Konsistenz wird dann etwas fester, aber immer noch cremig.
Kann ich den Cheesecake auch in einer großen Form machen?
Klar, nimm eine Springform mit 20 cm Durchmesser. Dann musst du die Keksmenge etwas erhöhen (etwa 200 g Kekse und 80 g Butter) und die Kühlzeit verlängern auf 6 Stunden. Zum Servieren schneidest du ihn in Stücke – aber die Optik der Gläser ist natürlich schöner für Gäste. Cremige Erdbeer-Cheesecake-Riegel ohne Backen sind übrigens auch eine tolle Alternative, wenn du eine andere Variante suchst.
Fazit
Dieser No-Bake-Kürbis-Cheesecake im Glas ist mehr als nur ein Dessert – er ist eine Einladung, den Herbst zu genießen, ohne dich in der Küche zu verausgaben. Ich liebe es, wie die Aromen von Kürbis und Gewürzen zusammenkommen und wie einfach die Zubereitung ist. Es ist eines dieser Rezepte, das du immer wieder machst, weil es einfach funktioniert und jedes Mal aufs Neue begeistert. Probier es aus, und lass mich wissen, wie es dir schmeckt – ich freu mich über deine Kommentare und Variationen! Wenn du noch mehr Inspiration für Desserts ohne Backen suchst, schau dir auch frische No-Bake-Muttertagstorte mit Joghurt und Beeren an – die ist genauso einfach und lecker.
Und wenn du die Gläser das erste Mal auf den Tisch stellst und alle Löffel in der Hand halten – dann weißt du, warum sich dieser kleine Aufwand gelohnt hat. Guten Appetit, und lass es dir schmecken!
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Einfacher No-Bake-Kürbis-Cheesecake im Glas – Bestes Rezept
Dieser No-Bake-Kürbis-Cheesecake im Glas ist cremig, würzig und einfach zuzubereiten – perfekt für den Herbst. Mit knusprigem Keksboden und einer leichten Kürbis-Frischkäse-Füllung wird er zum Star jeder Feier.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 0 Minuten
- Total Time: 4 Stunden 20 Minuten (inkl. Kühlzeit)
- Yield: 4-6 Portionen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 150 g Butterkekse oder Vollkornkekse
- 60 g geschmolzene Butter (ungesalzen)
- 1 EL brauner Zucker (optional)
- Eine Prise Salz
- 200 g Frischkäse (Raumtemperatur)
- 150 g Kürbispüree (aus der Dose oder selbst gemacht)
- 100 g Puderzucker (gesiebt)
- 200 ml Schlagsahne (kalt)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 TL Zimt (gemahlen)
- ½ TL gemahlener Ingwer
- ¼ TL gemahlene Muskatnuss
- Eine Prise Nelkenpulver (optional)
- Schlagsahne (zum Garnieren, optional)
- Zimtstange oder Kürbiskerne (zum Garnieren, optional)
- Karamellsauce (zum Garnieren, optional)
Instructions
- Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz fein zerbröseln. Alternativ in der Küchenmaschine zerkleinern.
- Die Krümel mit geschmolzener Butter, braunem Zucker und Salz vermischen, bis die Masse feucht ist und zusammenhält.
- Die Mischung gleichmäßig auf 4-6 Gläser verteilen (ca. 2 EL pro Glas) und mit einem Löffel fest andrücken. Für 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.
- In einer Schüssel Frischkäse mit Puderzucker und Vanilleextrakt glatt rühren (ca. 2 Minuten).
- Kürbispüree unterrühren, dann Zimt, Ingwer, Muskat und Nelkenpulver unterheben.
- In einer separaten Schüssel die kalte Schlagsahne steif schlagen (ca. 3-4 Minuten).
- Die steife Sahne vorsichtig in mehreren Durchgängen unter die Kürbismischung heben, bis eine luftige Creme entsteht.
- Die Kürbis-Cheesecake-Creme auf die gekühlten Böden verteilen (ca. 3-4 EL pro Glas). Gläser leicht auf die Arbeitsplatte klopfen, um Luftlöcher zu vermeiden.
- Gläser für mindestens 4 Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank stellen.
- Vor dem Servieren mit Schlagsahne, Zimt, Kürbiskernen oder Karamellsauce garnieren.
Notes
Frischkäse auf Raumtemperatur bringen, um Klümpchen zu vermeiden. Sahne nicht überschlagen. Keksboden fest andrücken. Mindestens 4 Stunden kühlen, besser über Nacht. Gewürze nach Geschmack anpassen. Selbst gemachtes Kürbispüree vorher gut abtropfen lassen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Glas
- Calories: 375
- Sugar: 20
- Sodium: 200
- Fat: 25
- Saturated Fat: 15
- Carbohydrates: 30
- Fiber: 2
- Protein: 5
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