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“Mama, riecht das nach Omas Küche?” – meine Tochter kam aus dem Wohnzimmer gerannt, noch bevor ich überhaupt den Topf aufgesetzt hatte. Ich hatte gerade die ersten Zwetschgen kleingeschnitten und die Zimtstange aus dem Schrank geholt. Und sie hatte recht. Dieser Duft – süß, fruchtig, würzig – ist irgendwie in unser Familiengedächtnis eingebrannt. An dem Tag wollte ich eigentlich nur die letzte Ladung Früchte vom Markt retten, die schon etwas weich waren. Aber dann stand ich da, mit einer Tasse Kaffee in der Hand, und plötzlich war es nicht nur Marmelade, die da im Topf blubberte. Es war ein kleiner Zeitreisemoment.
Diese einfache Zwetschgenmarmelade mit Zimt und Vanille ist genau das: ein Geschmackserlebnis, das nach Sonntagmorgen und gemütlichen Nachmittagen schmeckt. Und das Beste daran? Sie ist in weniger als 20 Minuten fertig. Kein stundenlanges Einkochen, kein kompliziertes Sterilisieren – nur pure, unverfälschte Frucht, die mit den richtigen Gewürzen zum Leben erweckt wird. Ehrlich, ich habe schon so viele Marmeladenrezepte ausprobiert, aber dieses hier? Das ist mein absoluter Favorit.
Ich liebe es, wie die Zimtnote die Süße der Zwetschgen umarmt und die Vanille alles schön rund macht. Es ist diese Kombination, die einen einfach nicht mehr loslässt. Wenn ich Gläser verschenke, sagen alle: “Die ist anders. Die schmeckt nach mehr.” Und genau das wollte ich heute mit dir teilen – ein Rezept, das so einfach ist, dass du es gar nicht glauben wirst, und das so gut schmeckt, dass du nie wieder gekaufte Marmelade essen wirst.
Warum du diese Zwetschgenmarmelade lieben wirst
- Blitzschnell & einfach: In nur 20 Minuten hast du fertige Marmelade im Glas. Perfekt für spontane Gelüste oder wenn der Zwetschgenkorb auf der Theke langsam überquillt. Kein stundenlanges Einkochen oder ständiges Rühren.
- Zutaten aus dem Vorratsschrank: Du brauchst nichts Verrücktes. Zwetschgen, Gelierzucker, eine Zimtstange und eine Vanilleschote – das hast du wahrscheinlich schon zu Hause oder bekommst es im nächsten Supermarkt.
- Perfekt für die Resteverwertung: Die letzten, etwas weicheren Zwetschgen vom Markt? Perfekt! Diese Marmelade rettet Früchte vor der Mülltonne und verwandelt sie in etwas Kostbares.
- Ein echter Allrounder: Ob aufs Frühstücksbrötchen, in den Joghurt, über Pfannkuchen oder als Füllung für einen knusprigen sommerlichen Obstkuchen – diese Marmelade macht sich überall gut.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus fruchtigen Zwetschgen, warmem Zimt und feiner Vanille ist einfach himmlisch. Sie schmeckt nach Sommer, nach Omas Küche und nach Geborgenheit.
Was diese Marmelade von anderen unterscheidet? Es ist die Reduktion auf das Wesentliche. Keine künstlichen Aromen, kein überflüssiger Zucker. Nur die Frucht und ihre perfekten Begleiter. Ich habe viele Rezepte getestet, aber dieses ist das harmonischste. Die Zwetschgen bleiben leicht stückig – genau so, wie ich Marmelade am liebsten mag. Und der Zimt? Der ist nicht aufdringlich, sondern gibt nur eine leise, wärmende Note. Es ist diese feine Balance, die dich nach dem ersten Löffel einfach lächeln lässt.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese einfache Zwetschgenmarmelade mit Zimt und Vanille brauchst du nur eine Handvoll Zutaten. Keine exotischen Sachen, keine langen Einkaufslisten – alles, was du brauchst, ist schnell zusammengesucht. Das Schöne daran: Jede Zutat hat eine wichtige Aufgabe und trägt zum perfekten Geschmack bei.
- 1 kg reife Zwetschgen: Die Hauptdarsteller! Achte darauf, dass sie schön reif und aromatisch sind. Je reifer, desto süßer und intensiver wird die Marmelade. Ich nehme am liebsten Zwetschgen vom Wochenmarkt, die schon etwas weich sind – die haben das meiste Aroma. Wasche sie, entsteine sie und schneide sie in kleine Stücke. Die Schale kannst du dran lassen, sie gibt Farbe und enthält viele gesunde Stoffe.
- 500 g Gelierzucker 2:1: Das ist mein Geheimtipp für die perfekte Konsistenz. Mit Gelierzucker 2:1 brauchst du nur halb so viel Zucker wie Früchte – das Ergebnis ist fruchtiger und nicht so süß. Ich verwende am liebsten den von Weiße Rübe oder Bio-Zentrale, weil sie ohne künstliche Zusätze auskommen. Wenn du es weniger süß magst, kannst du auch 3:1 nehmen, aber dann wird die Marmelade etwas weicher.
- 1 Zimtstange: Bitte, bitte nimm eine echte Zimtstange, kein Pulver! Die Stange gibt ihr Aroma sanft ab, ohne zu überwürzen. Ich schwöre auf Ceylon-Zimt – der ist milder und feiner als Cassia-Zimt und passt perfekt zu den Zwetschgen. Du kannst die Stange nach dem Kochen wieder rausfischen oder, wenn du magst, eine kleine Ecke mit ins Glas geben – das sieht nicht nur schön aus, sondern würzt die Marmelade auch noch nach.
- 1 Vanilleschote: Auch hier: echte Vanille, kein Aroma! Das Mark der Schote verleiht der Marmelade diese unglaublich cremige, blumige Note, die sie so besonders macht. Schneide die Schote der Länge nach auf und kratze das Mark mit dem Messerrücken heraus. Die ausgekratzte Schote kannst du mitkochen – sie gibt noch mehr Geschmack ab. Ich kaufe meine Vanille immer im Vorrat, wenn sie im Angebot ist, und lagere sie in einem luftdichten Glas.
- 1 Spritzer Zitronensaft: Klingt unscheinbar, ist aber wichtig! Der Zitronensaft bringt die Fruchtigkeit der Zwetschgen zur Geltung und sorgt dafür, dass die Marmelade schön geliert. Außerdem verhindert er, dass die Farbe zu dunkel wird. Eine halbe Zitrone reicht völlig.
Wichtiger Tipp: Wenn du keine Zwetschgen bekommst, kannst du auch Pflaumen oder Mirabellen verwenden. Pflaumen sind etwas größer und saftiger, Mirabellen kleiner und süßer. Probiere einfach aus, was gerade Saison hat! Und für eine besondere Note kannst du auch einen halben Holunderblütensirup dazugeben – das gibt eine herrlich blumige Note.
Welche Küchengeräte du benötigst
Du brauchst keine Profi-Ausstattung für diese Marmelade. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in deiner Küche. Ich hab im Laufe der Jahre ein paar Lieblingswerkzeuge gefunden, die die Sache einfacher machen.
- Großer Topf (mindestens 4 Liter Fassungsvermögen): Ein weiter Topf ist ideal, damit die Marmelade gleichmäßig kocht und nicht überläuft. Ich benutze einen schweren Edelstahltopf – der verteilt die Hitze am besten. Kein beschichteter Topf, die Kratzer von der Marmelade mag ich nicht.
- Holzlöffel oder hitzebeständiger Spatel: Zum Rühren und Zerdrücken der Früchte. Holz ist mein Favorit, weil es keine Kratzer hinterlässt und sich gut anfühlt in der Hand. Ein Silikonspatel geht aber auch.
- Schaumkelle: Zum Abschöpfen des Schaums, der sich beim Kochen bildet. Das ist nicht unbedingt nötig, aber ich mach es gerne, weil die Marmelade dann klarer aussieht.
- Einmachgläser (ca. 4-5 Stück à 200 ml): Schraubgläser oder Bügelgläser – beides geht. Wichtig ist, dass sie sauber und sterilisiert sind. Ich wasche sie immer in der Spülmaschine bei 70 Grad oder koche sie kurz aus.
- Trichter: Ein kleiner Trichter erleichtert das Abfüllen ungemein. Ohne Trichter kleckert man schnell – und klebrige Gläser sind nervig.
- Küchenwaage: Für genaues Abwiegen der Zwetschgen und des Zuckers. Marmelade ist kein Hexenwerk, aber die richtige Menge Zucker ist schon wichtig für die Konsistenz.
Budget-Tipp: Du musst keine teuren Einmachgläser kaufen. Leere Gurkengläser oder Marmeladengläser von gekauften Produkten sind genauso gut, wenn du sie gründlich reinigst. Ich sammle das ganze Jahr über Gläser – das spart Geld und ist nachhaltig.
Zubereitung – Schritt für Schritt in 20 Minuten
Jetzt geht’s ans Eingemachte! Keine Sorge, das ist wirklich kinderleicht. Ich zeig dir jeden Schritt, damit gar nichts schiefgehen kann. Los geht’s!
Schritt 1: Zwetschgen vorbereiten (5 Minuten)
Wasche die Zwetschgen gründlich unter kaltem Wasser. Tupfe sie trocken. Halbiere sie dann und entferne den Stein. Wenn du ganz feine Marmelade magst, schneide sie in kleine Würfel. Ich lasse sie lieber etwas größer – so hast du später schöne Fruchtstücke im Glas. Die Schale bleibt dran, sie gibt Farbe und Ballaststoffe. Und ehrlich? Das Pulen der Steine ist der einzige etwas aufwändige Teil. Aber mit einem scharfen Messer geht es ratzfatz.
Schritt 2: Früchte und Zucker ansetzen (2 Minuten)
Gib die vorbereiteten Zwetschgen in den großen Topf. Schütte den Gelierzucker darüber. Kratze das Mark der Vanilleschote aus und gib es mit der ausgekratzten Schote in den Topf. Lege die Zimtstange dazu. Presse eine halbe Zitrone aus und gib den Saft dazu. Alles gut vermischen – ich mach das immer mit den Händen, damit der Zucker sich schön verteilt. Lass die Mischung dann 5 Minuten ziehen, während du die Gläser vorbereitest. Das hilft, dass die Früchte später gleichmäßiger garen.
Schritt 3: Kochen (10 Minuten)
Stelle den Topf auf den Herd und schalte die Hitze auf mittelhoch. Rühre gelegentlich um, damit nichts anbrennt. Sobald die Masse kocht – du siehst große Blasen, die nicht mehr verschwinden –, schaltest du die Hitze etwas runter und lässt sie 4-5 Minuten sprudelnd kochen. Rühre dabei immer wieder. Die Marmelade wird jetzt schön dick und die Zwetschgen zerfallen langsam. Wenn du ein paar Stücke magst, zerdrücke die Früchte nicht zu sehr. Ich lasse sie gerne etwas stückig.
Schritt 4: Gelierprobe machen (1 Minute)
Das ist der wichtigste Schritt! Stelle einen kleinen Teller in den Kühlschrank oder ins Gefrierfach. Gib einen Klecks heiße Marmelade auf den kalten Teller und warte 30 Sekunden. Fahre mit dem Finger durch die Marmelade – wenn sie eine Spur hinterlässt und nicht mehr zusammenläuft, ist sie perfekt! Wenn nicht, koche sie noch 1-2 Minuten länger und mache eine neue Probe. Ich hab schon oft zu früh abgefüllt und dann war die Marmelade zu flüssig – also lieber einmal mehr testen.
Schritt 5: Schaum abschöpfen (1 Minute)
Nimm den Topf vom Herd. Entferne die Zimtstange und die ausgekratzte Vanilleschote (oder lass sie drin, wenn du magst). Mit der Schaumkelle schöpfst du den weißen Schaum ab, der sich an der Oberfläche gebildet hat. Das ist nicht giftig, aber die Marmelade sieht ohne schöner aus. Den Schaum kannst du übrigens auf ein Butterbrot streichen – eine kleine Belohnung für den Koch!
Schritt 6: Abfüllen (2 Minuten)
Stelle die vorbereiteten Gläser bereit. Setze den Trichter auf das erste Glas und fülle die heiße Marmelade bis etwa 1 cm unter den Rand. Verschließe das Glas sofort mit dem Deckel und stelle es für 5 Minuten auf den Kopf. Das erzeugt ein Vakuum und die Marmelade hält sich länger. Drehe die Gläser dann wieder um und lass sie vollständig abkühlen. Du hörst vielleicht ein leises “Plopp” – das ist das Geräusch des Erfolgs!
Mein persönlicher Tipp: Wenn die Marmelade nach dem Abkühlen zu fest ist, kannst du sie beim nächsten Mal etwas kürzer kochen oder etwas mehr Zitronensaft nehmen. Ist sie zu flüssig, einfach länger kochen lassen. Jeder Herd ist anders, also trau dich zu experimentieren! Und falls du mal zu viel hast – die Marmelade ist auch ein fantastisches Geschenk aus der Küche. Ein hübsches Etikett drauf, ein Schleifchen drum – und alle freuen sich.
Kochtipps & Techniken für die perfekte Marmelade
Nach zig Kilo Marmelade hab ich ein paar Tricks gelernt, die ich gerne mit dir teile. Die kleinen Fehler, die ich gemacht habe, musst du nicht wiederholen.
Die richtige Hitze: Koche die Marmelade nicht auf zu hoher Stufe, sonst verbrennt der Zucker und die Marmelade schmeckt bitter. Mittlere bis hohe Hitze ist ideal. Ich stelle den Herd immer auf Stufe 7 von 9 und passe dann an. Wenn es zu stark spritzt, drehe ich runter.
Nicht zu viel rühren: Ja, rühren ist wichtig, aber nicht ständig. Wenn die Marmelade kocht, reicht es, alle 30 Sekunden einmal umzurühren. Ständiges Rühren kann die Gelierung stören. Ich rühre immer in eine Richtung – das soll helfen, aber ob das wirklich stimmt? Ich mach es trotzdem.
Der größte Fehler, den ich gemacht habe: Einmal hab ich die Marmelade zu lange gekocht, weil ich abgelenkt war. Sie wurde dick wie Karamell und schmeckte verbrannt. Seitdem stelle ich immer einen Timer auf 4 Minuten, sobald die Marmelade kocht. Und ich bleibe in der Küche – keine Ablenkung mehr!
Multitasking-Tipp: Während die Marmelade kocht, bereite ich schon die Gläser vor. Ich wasche sie in der Spülmaschine oder koche sie aus und stelle sie bereit. So bin ich beim Abfüllen nicht in Hektik. Und ich lege immer einen Löffel bereit – für die Gelierprobe und zum Abschmecken. Ja, ich nasche immer ein bisschen von der heißen Marmelade. Das ist mein kleines Geheimnis.
Konsistenz-Trick: Wenn du eine besonders glatte Marmelade magst, kannst du die Früchte vor dem Kochen mit einem Pürierstab kurz anpürieren. Aber Achtung: Dann wird die Marmelade schneller fest, weil die Fruchtstücke kleiner sind. Ich mag es lieber stückig, also püriere ich nur die Hälfte. Das gibt eine schöne Textur.
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es ganz leicht an deinen Geschmack anpassen kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
1. Mit Sternanis und Orangenschale: Für eine weihnachtliche Note gibst du einfach 2 Sternanissterne und die abgeriebene Schale einer Bio-Orange mit in den Topf. Das passt fantastisch zu den Zwetschgen. Ich hab das mal für Weihnachtsgeschenke gemacht und alle waren begeistert. Die Orangenschale bringt eine frische Note, die den Zimt perfekt ergänzt.
2. Weniger süß – mit Chiasamen: Wenn du auf Gelierzucker verzichten möchtest, kannst du die Zwetschgen mit 2 EL Chiasamen und etwas Honig oder Agavendicksaft kochen. Die Chiasamen quellen auf und binden die Marmelade ganz natürlich. Das ist eine tolle Option für alle, die weniger Zucker essen wollen. Die Marmelade wird dann etwas weicher, aber genauso lecker. Probiere auch mal unsere gesunde Erdbeer-Rhabarber-Marmelade ohne Gelierzucker – das Prinzip ist ähnlich.
3. Mit einem Schuss Rum oder Calvados: Für die Erwachsenen-Version gibst du einen guten Schuss Rum oder Calvados (Apfelschnaps) in die fast fertige Marmelade und rührst kurz um. Der Alkohol verkocht größtenteils, aber das Aroma bleibt. Das ist perfekt, wenn die Marmelade später zu Käse oder auf einem Dessert serviert werden soll. Ich hab das mal zu einem Rhabarber-Crumble gereicht – ein Traum!
4. Schokoladige Zwetschgenmarmelade: Ja, das geht! Gib 50 g dunkle Schokolade (mindestens 70% Kakao) in die heiße Marmelade und rühre, bis sie geschmolzen ist. Die Schokolade harmoniert wunderbar mit den Zwetschgen und dem Zimt. Das ist meine geheime Sünde – am besten auf einem frischen Croissant.
5. Vegane Variante: Dieses Rezept ist ohnehin vegan, wenn du auf Gelierzucker achtest. Viele Gelierzucker enthalten tierische Produkte, aber es gibt mittlerweile gute vegane Alternativen (z.B. von Rapunzel). Achte einfach auf das Label – dann steht einem veganen Genuss nichts im Wege.
Servier- & Aufbewahrungstipps
Die Marmelade schmeckt am besten, wenn sie ein paar Tage durchgezogen ist. Die Aromen von Zimt und Vanille entfalten sich dann erst richtig. Aber natürlich kannst du sie auch direkt nach dem Abkühlen genießen – ich hab das schon oft gemacht, weil ich einfach nicht warten konnte.
Serviertemperatur: Zimmertemperatur ist ideal. Kalt aus dem Kühlschrank schmeckt sie auch, aber dann ist sie fester. Wenn du sie auf warmem Toast oder einem frischen Brötchen servierst, wird sie schön weich und das Aroma kommt besser zur Geltung. Ich liebe sie auch auf einem knusprigen Sommerkuchen als Topping – einfach himmlisch!
Was passt dazu? Einfach alles! Auf Butterbrot, in Joghurt, über Eis, zu Käse (besonders zu Blauschimmelkäse oder Ziegenkäse), als Füllung für Crepes oder als Topping für Pancakes. Ich hab sie auch schon zu einem herzhaften Braten serviert – die süß-würzige Note passt überraschend gut zu Wildgerichten.
Aufbewahrung: Ungeöffnet hält sich die Marmelade an einem kühlen, dunklen Ort (Vorratsschrank oder Keller) mindestens 6 Monate. Einmal geöffnet, solltest du sie im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2-3 Wochen aufbrauchen. Aber ehrlich? Bei uns ist sie meistens viel schneller leer.
Einfrieren: Ja, das geht auch! Fülle die Marmelade in Gefrierbeutel oder -dosen und friere sie ein. So hast du auch im Winter einen Vorrat an Sommerglück. Sie hält sich im Gefrierfach bis zu einem Jahr. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen.
Reheating: Wenn die Marmelade im Kühlschrank zu fest wird, stell sie einfach für 30 Sekunden in die Mikrowelle oder gib sie in einen kleinen Topf und erwärme sie langsam. Aber Achtung: Nicht kochen lassen, sonst verliert sie ihr Aroma.
Wie sich die Aromen entwickeln: In den ersten Tagen schmeckt die Marmelade hauptsächlich nach Zwetschgen und Zucker. Nach etwa einer Woche kommen der Zimt und die Vanille richtig zur Geltung – das ist der Moment, in dem sie richtig gut wird. Ich beschrifte meine Gläser immer mit dem Datum und warte mindestens eine Woche, bevor ich das erste Glas öffne. Die Geduld lohnt sich!
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ja, Marmelade enthält Zucker – das ist klar. Aber diese einfache Zwetschgenmarmelade mit Zimt und Vanille hat auch echte Vorteile. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro 100 g:
- Kalorien: ca. 180 kcal
- Kohlenhydrate: ca. 42 g (davon Zucker: ca. 38 g)
- Ballaststoffe: ca. 2 g
- Eiweiß: ca. 1 g
- Fett: ca. 0,5 g
Warum Zwetschgen so gesund sind: Zwetschgen sind reich an Vitamin C, Vitamin K und Kalium. Sie enthalten viele Antioxidantien, die deine Zellen schützen. Und die Ballaststoffe in der Schale sind gut für die Verdauung. Ich sag immer: Marmelade ist eigentlich nur eingekochtes Obst – und Obst ist gesund!
Zimt als Superfood: Zimt ist nicht nur lecker, sondern auch ein echtes Power-Gewürz. Er wirkt entzündungshemmend, kann den Blutzuckerspiegel regulieren und ist gut für die Herzgesundheit. Aber Achtung: Cassia-Zimt enthält Cumarin, das in großen Mengen ungesund sein kann. Deshalb verwende ich lieber Ceylon-Zimt – der ist milder und hat weniger Cumarin.
Vanille: Vanille enthält Vanillin, das beruhigend und stimmungsaufhellend wirkt. Kein Wunder, dass wir uns bei Vanillegeruch gleich wohlfühlen! Außerdem enthält sie Spuren von B-Vitaminen und Mineralstoffen.
Allergene: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei, laktosefrei und vegan (wenn du den Gelierzucker prüfst). Es enthält keine Nüsse oder andere häufige Allergene. Perfekt für Allergiker!
Meine Meinung: Ich sehe Marmelade nicht als “leere Kalorien”. In Maßen genossen, ist sie ein Stück Lebensfreude. Ein Löffel auf dem Frühstücksbrötchen am Sonntag – das ist doch einfach Glück. Und wenn ich weiß, dass ich selbst gekocht habe und genau weiß, was drin ist, dann schmeckt es gleich doppelt so gut.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch gefrorene Zwetschgen verwenden?
Ja, absolut! Gefrorene Zwetschgen sind genauso gut. Du musst sie vorher nicht auftauen, gib sie einfach direkt in den Topf. Die Kochzeit verlängert sich dann um etwa 2-3 Minuten, weil die Früchte kalt sind. Achte nur darauf, dass die gefrorenen Zwetschgen nicht zu wässrig sind – sonst wird die Marmelade dünner. Im Zweifel lass sie etwas länger kochen.
Warum ist meine Marmelade zu flüssig geworden?
Das passiert, wenn die Gelierprobe nicht richtig gemacht wurde oder die Früchte zu viel Wasser enthalten. Kein Problem! Du kannst die Marmelade einfach nochmal aufkochen und etwas länger kochen lassen (2-3 Minuten). Oder du rührst einen Beutel Gelierpulver unter – das rettet jede Marmelade. Ein anderer Grund: Du hast zu wenig Zucker verwendet. Gelierzucker ist wichtig für die Gelierung, also halte dich an die Mengenangaben.
Kann ich den Zucker reduzieren?
Ja, aber dann wird die Marmelade weniger fest und hält sich nicht so lange. Wenn du weniger Zucker verwenden möchtest, nimm Gelierzucker 3:1 (dann brauchst du nur 333 g Zucker auf 1 kg Früchte). Oder du probierst die Variante mit Chiasamen (siehe oben). Die Marmelade wird dann etwas weicher, schmeckt aber genauso gut. Im Kühlschrank hält sie sich dann etwa 2-3 Wochen.
Muss ich die Gläser sterilisieren?
Ja, das ist wichtig, damit die Marmelade lange hält und nicht schimmelt. Du kannst die Gläser in der Spülmaschine bei mindestens 70 Grad waschen oder sie 10 Minuten in kochendem Wasser auskochen. Auch die Deckel sollten sauber sein. Ich mach das immer, während die Marmelade kocht – so spare ich Zeit. Und die Gläser sollten beim Abfüllen noch warm sein, damit sie nicht springen.
Wie lange ist die Marmelade haltbar?
Ungeöffnet und kühl gelagert (Vorratsschrank oder Keller) hält sie sich mindestens 6 Monate, oft auch länger. Einmal geöffnet, solltest du sie im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2-3 Wochen aufbrauchen. Wenn sich Schimmel bildet (sehr selten bei richtiger Lagerung), wirf das ganze Glas weg – nicht nur den Schimmel wegschneiden. Aber ehrlich? Bei uns ist die Marmelade meistens schon nach ein paar Wochen leer, weil sie so gut schmeckt!
Fazit – Warum du diese Marmelade sofort kochen solltest
Diese einfache Zwetschgenmarmelade mit Zimt und Vanille ist mehr als nur ein Brotaufstrich. Sie ist ein kleines Stück Sommer im Glas, ein Hauch von Gemütlichkeit und eine Erinnerung an die einfachen Dinge im Leben. Sie ist schnell gemacht, unkompliziert und schmeckt einfach nach Zuhause.
Ich liebe es, wie die Zwetschgen mit dem Zimt und der Vanille tanzen – eine perfekte Harmonie, die mich jedes Mal aufs Neue begeistert. Und das Beste: Du kannst sie ganz nach deinem Geschmack anpassen. Ob mit Orangenschale, Schokolade oder weniger Zucker – mach sie zu deiner Marmelade.
Also, worauf wartest du? Hol dir die Zwetschgen vom Markt, krame die Zimtstange aus dem Schrank und leg los! Ich verspreche dir: Der Duft in deiner Küche wird dich belohnen. Und wenn du ein Glas verschenkst, wirst du sehen, wie die Augen der Beschenkten leuchten. Das ist das schönste Kompliment für einen Hobbykoch.
Hast du das Rezept ausprobiert? Dann lass es mich wissen! Schreib mir in die Kommentare, wie es dir gelungen ist oder ob du eine besondere Variante ausprobiert hast. Ich bin schon gespannt auf deine Ideen. Und wenn du ein Foto machst, tagge mich – ich liebe es, eure Kreationen zu sehen.
Bis zum nächsten Mal, und denk dran: Gute Marmelade braucht Zeit – aber nur 20 Minuten!
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Einfache Zwetschgenmarmelade mit Zimt und Vanille – Bestes Rezept in 20 Minuten
Diese einfache Zwetschgenmarmelade mit Zimt und Vanille ist ein Geschmackserlebnis, das nach Sonntagmorgen und gemütlichen Nachmittagen schmeckt. Sie ist in weniger als 20 Minuten fertig und benötigt nur wenige Zutaten.
- Prep Time: 5 Minuten
- Cook Time: 10 Minuten
- Total Time: 20 Minuten
- Yield: 4-5 Gläser à 200 ml 1x
- Category: Marmelade / Konfitüre
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 1 kg reife Zwetschgen
- 500 g Gelierzucker 2:1
- 1 Zimtstange
- 1 Vanilleschote
- 1 Spritzer Zitronensaft
Instructions
- Zwetschgen waschen, trocken tupfen, halbieren und entsteinen. Nach Belieben in kleine Würfel schneiden oder etwas größer lassen.
- Zwetschgen in einen großen Topf geben. Gelierzucker darüber streuen. Vanillemark und die ausgekratzte Schote sowie die Zimtstange hinzufügen. Zitronensaft dazugeben. Alles gut vermischen und 5 Minuten ziehen lassen.
- Topf auf mittelhohe Hitze stellen. Gelegentlich umrühren. Sobald die Masse kocht, Hitze etwas reduzieren und 4-5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Dabei immer wieder umrühren.
- Gelierprobe machen: Einen Klecks heiße Marmelade auf einen kalten Teller geben und 30 Sekunden warten. Wenn die Marmelade eine Spur hinterlässt und nicht mehr zusammenläuft, ist sie fertig. Sonst 1-2 Minuten länger kochen.
- Topf vom Herd nehmen. Zimtstange und Vanilleschote entfernen (oder drin lassen). Schaum mit einer Schaumkelle abschöpfen.
- Heiße Marmelade mit einem Trichter in vorbereitete, sterilisierte Gläser füllen, bis etwa 1 cm unter den Rand. Gläser sofort verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen. Dann umdrehen und vollständig abkühlen lassen.
Notes
Die Marmelade schmeckt am besten, wenn sie ein paar Tage durchgezogen ist. Ungeöffnet hält sie sich mindestens 6 Monate. Einmal geöffnet im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2-3 Wochen verbrauchen. Für eine weniger süße Variante Gelierzucker 3:1 verwenden oder mit Chiasamen binden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Esslöffel (ca. 20
- Calories: 36
- Sugar: 76
- Sodium: 1
- Fat: 1
- Carbohydrates: 84
- Fiber: 4
- Protein: 2
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