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Es war ein Dienstag im Spätsommer, als ich zum dritten Mal innerhalb von zwei Wochen auf dem Marktstand von Frau Schmidt stand. Die Tomaten türmten sich in Kisten – orange, rot, gestreift, fast schon unverschämt schön. „Die halten sich nicht mehr lange,” sagte sie und wog mir zwei Kilo auf. Ich wusste genau, was ich tun würde. Nicht die übliche stundenlange Köchelei am Herd, die die Küche in eine Dampfsauna verwandelt. Nein, ich hatte von einer Freundin gehört, die ihre Tomaten einfach im Ofen röstet. „Das soll die beste Soße der Welt ergeben,” hatte sie gesagt. Ich war skeptisch, ehrlich. Ich meine, kann man eine gute Tomatensoße wirklich ohne ständiges Rühren und Abschmecken hinbekommen? Ich stand in meiner Küche, die Tomaten waren gewaschen, der Ofen heizte vor, und ich hatte diesen Moment der Ungewissheit – was, wenn das Ganze schiefgeht? Ich schnitt die Tomaten einfach durch, legte sie aufs Blech, und schob sie rein. Dann passierte etwas Magisches. Der Duft, der sich in der Küche ausbreitete, war anders. Süßer, konzentrierter, fast schon wie getrocknete Tomaten, aber viel frischer. Nach einer Stunde holte ich sie heraus, pürierte sie mit ein paar Knoblauchzehen und einem Schuss Olivenöl – und war sprachlos. Diese einfach saftige Ofen-Tomaten-Soße zum Einfrieren war kein Kompromiss. Sie war die Offenbarung. Seit diesem Tag mache ich keine andere Tomatensoße mehr. Und das Beste? Ich friere sie in Portionen ein und habe den ganzen Winter über Sommer im Glas. Vielleicht kennst du das ja – dieses Gefühl, wenn man im Januar eine Dose Tomaten aufmacht und denkt: „Ach, könnte das nicht mehr nach Sonne schmecken?” Mit dieser Soße ist das vorbei.
Warum Du Diese Soße Lieben Wirst
Diese einfach saftige Ofen-Tomaten-Soße zum Einfrieren ist nicht nur ein Rezept – sie ist eine Lebenseinstellung für alle, die keine Lust haben, stundenlang am Herd zu stehen. Ich habe sie in den letzten Jahren bestimmt 30 Mal gemacht, und jedes Mal wird sie besser. Hier ist, warum du sie unbedingt ausprobieren solltest:
- Fast ohne Arbeit: Der Ofen macht die ganze Arbeit. Du schneidest die Tomaten nur durch, würzt sie und schiebst sie rein. Kein ständiges Umrühren, kein Anbrennen.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder teuren Import-Tomaten. Normale Strauchtomaten oder sogar etwas überreife Exemplare sind perfekt.
- Perfekt zum Vorrat: Diese Soße ist wie gemacht zum Einfrieren. Ich mache immer eine große Portion und habe dann für die nächsten Monate eine Basis für Pasta, Pizza oder Suppen.
- Ein echter Publikumsliebling: Jeder, der sie probiert hat, wollte das Rezept. Kinder lieben die natürliche Süße, Erwachsene die intensive Tiefe.
- Unglaublich lecker: Die Textur ist samtig, der Geschmack ist wie konzentrierte Sonne. Ehrlich, das schmeckt nach mehr.
Was diese Soße von anderen unterscheidet? Es ist die Röstung. Die Tomaten karamellisieren im Ofen leicht, was eine natürliche Süße freisetzt, die du mit Zucker niemals hinbekommst. Und der Knoblauch wird samtig weich und verliert seine Schärfe. Das ist kein „auch noch ein Rezept” – das ist dein neues Lieblingsrezept. Die Art von Soße, bei der du nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Sie ist perfekt für hektische Abende, an denen du trotzdem etwas Gutes auf dem Tisch haben willst.
Was Du an Zutaten Brauchst
Für diese einfach saftige Ofen-Tomaten-Soße zum Einfrieren brauchst du wirklich nicht viel. Die Zutatenliste ist kurz, aber jede Komponente hat ihre Aufgabe. Die Tomaten sind natürlich der Star, aber der Knoblauch und das Olivenöl sind die heimlichen Helden.
- 2 kg reife Tomaten (am besten Strauchtomaten oder Roma-Tomaten; sie haben mehr Fruchtfleisch und weniger Kerne. Wenn die Tomaten etwas überreif sind – umso besser! Das gibt mehr Süße.)
- 6-8 Zehen Knoblauch (ungeschält! Die Schale schützt den Knoblauch im Ofen, damit er nicht verbrennt, sondern weich und süß wird. Du drückst ihn nach dem Rösten einfach aus der Schale.)
- 4 EL Olivenöl (ein gutes, aber kein teures. Ich nehme meist ein mildes Olivenöl, weil das intensive Aroma kommt ja von den Tomaten. Für die finale Soße verwende ich dann oft ein hochwertigeres Öl.)
- 2 TL Meersalz (Flockensalz ist ideal, weil es sich gut verteilt. Normales Salz geht aber auch.)
- 1 TL getrockneter Oregano (ich mag den griechischen Oregano aus dem Bioladen – der hat mehr Biss. Thymian oder Rosmarin gehen auch, aber Oregano passt am besten zu Tomaten.)
- 1 TL Zucker (optional, aber hilfreich, wenn die Tomaten nicht perfekt süß sind. Er gleicht die Säure aus, ohne dass man es schmeckt.)
- Frisches Basilikum (eine Handvoll, für das Finale. Getrocknetes Basilikum lohnt sich nicht, das schmeckt nach Heu.)
- Optional: 1 kleine Chilischote (wenn du es etwas scharf magst. Ich gebe sie manchmal dazu, manchmal nicht – je nach Laune.)
Ein Tipp von mir: Wenn du Tomaten aus dem Glas oder der Dose gewohnt bist, wirst du überrascht sein, wie viel Flüssigkeit frische Tomaten beim Rösten abgeben. Das ist kein Problem! Diese Flüssigkeit ist pure Geschmacksintensität. Ich empfehle dir, Tomaten in der Saison zu kaufen – von Juli bis September sind sie am besten. Im Winter nehme ich manchmal Dattelwein-Tomaten aus dem Supermarkt, die sind noch süßer als normale. Für eine glutenfreie Variante musst du nichts ändern – die Soße ist von Natur aus glutenfrei. Und wenn du Knoblauch nicht verträgst? Lass ihn weg und gib stattdessen etwas geräuchertes Paprikapulver dazu. Das gibt auch eine tolle Rauchnote.
Benötigte Küchengeräte
Für diese einfach saftige Ofen-Tomaten-Soße zum Einfrieren brauchst du keine Spezialausrüstung. Das meiste hast du bestimmt schon zu Hause. Ich hab die Soße schon in einer winzigen Studentenküche gemacht – es geht immer.
- Backblech (ein großes, damit die Tomaten nicht zu eng liegen. Wenn sie sich überlappen, dämpfen sie eher, als dass sie rösten. Ich hab mir vor Jahren ein antihaftbeschichtetes Blech gekauft – das war eine gute Investition.)
- Backpapier (macht die Reinigung viel einfacher. Die Tomaten kleben manchmal etwas, wenn sie karamellisieren.)
- Messer und Schneidebrett (ein scharfes Messer ist wichtig, damit die Tomaten nicht gequetscht werden. Ich schneide sie der Länge nach durch.)
- Pürierstab oder Standmixer (der Pürierstab ist praktisch, weil du die Soße direkt im Topf pürieren kannst. Der Standmixer macht sie noch samtiger, aber dann musst du die heiße Masse umfüllen – Vorsicht!)
- Große Schüssel oder Topf (zum Auffangen der gerösteten Tomaten und zum Pürieren.)
- Einfriergeeignete Behälter oder Gefrierbeutel (ich schwöre auf diese kleinen quadratischen Dosen aus Glas. Oder du nimmst Gefrierbeutel und legst sie flach – das spart Platz.)
Wenn du keinen Pürierstab hast? Kein Problem. Du kannst die Tomaten auch durch eine feine Gemüsemühle drehen. Das dauert etwas länger, aber die Soße wird besonders fein. Ich hab das mal gemacht, als mein Mixer kaputt war – es hat funktioniert, aber ich war froh, als ich wieder meinen Pürierstab hatte.
Zubereitung – Schritt für Schritt

Die Zubereitung dieser einfach saftige Ofen-Tomaten-Soße zum Einfrieren ist so unkompliziert, dass du sie fast nebenbei machen kannst. Ich mach sie oft am Sonntagnachmittag, während ich andere Dinge erledige. Der Ofen ist hier der wahre Koch.
- Backofen vorheizen: Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (oder 160 °C Umluft) vor. Umluft ist gut, weil die Hitze besser zirkuliert, aber Ober-/Unterhitze geht auch. Wichtig: Der Ofen sollte richtig heiß sein, bevor die Tomaten reinkommen.
- Tomaten vorbereiten: Wasche die Tomaten und entferne die grünen Stielansätze. Dann schneidest du sie der Länge nach durch. Bei sehr großen Tomaten kannst du sie auch vierteln. Die Kerne dürfen drin bleiben – sie geben Geschmack und Flüssigkeit ab. Leg sie mit der Schnittfläche nach oben auf das mit Backpapier ausgelegte Blech. Drück sie nicht platt, lass sie in Form.
- Knoblauch und Würze: Leg die ungeschälten Knoblauchzehen zwischen die Tomaten. Sie rösten mit und werden butterweich. Beträufle alles mit 3 EL Olivenöl, streue das Salz, den Oregano und den Zucker (falls du ihn nimmst) darüber. Verteile alles gut – ich mach das am liebsten mit den Händen, damit jedes Tomatenstück etwas Öl abbekommt.
- Rösten im Ofen: Schieb das Blech in den Ofen und röste die Tomaten für 45 bis 60 Minuten. Nach 30 Minuten schau ich immer kurz rein. Die Tomaten sollten weich sein und an den Rändern leicht bräunen. Sie dürfen ruhig etwas Farbe bekommen – das ist der karamellisierte Zucker! Wenn der Knoblauch anfängt, dunkel zu werden, ist er fertig. Nimm ihn dann raus, falls die Tomaten noch Zeit brauchen.
- Abkühlen lassen: Nimm das Blech aus dem Ofen und lass alles etwa 10 Minuten abkühlen. Nicht komplett auskühlen – nur so weit, dass du es anfassen kannst, ohne dich zu verbrennen. Die Knoblauchzehen drückst du jetzt aus ihrer Schale. Das geht ganz leicht: Einfach mit der flachen Seite des Messers draufdrücken, und die weiche Knoblauchpaste quillt heraus.
- Pürieren: Gib die gerösteten Tomaten samt dem ausgetretenen Saft und den Knoblauch in einen hohen Topf oder eine Schüssel. Füge das restliche Olivenöl und die frischen Basilikumblätter hinzu. Püriere alles mit dem Pürierstab, bis die Soße die gewünschte Konsistenz hat. Ich mag sie gerne etwas stückig, also püriere ich nicht zu lange. Wenn du eine ganz feine Soße möchtest, mixe sie im Standmixer.
- Abschmecken: Schmecke die Soße mit Salz und Pfeffer ab. Jetzt ist der Moment, wo du entscheiden kannst, ob sie etwas mehr Säure oder Süße braucht. Ein Spritzer Zitrone kann helfen, wenn die Tomaten sehr süß sind. Ein Hauch Zucker, wenn sie zu sauer sind. Aber ehrlich – meistens ist sie perfekt, so wie sie ist.
- Abfüllen und Einfrieren: Lass die Soße vollständig abkühlen, bevor du sie in die Gefrierbehälter füllst. Ich portioniere sie in 250-ml-Dosen – das ist genau die Menge für eine Portion Pasta für zwei Personen. Oder du füllst sie in Gefrierbeutel, legst sie flach und stapelst sie im Gefrierschrank. So hast du immer eine Portion zur Hand.
Ein kleiner Warnhinweis: Wenn du die Soße direkt aus dem Ofen in den Mixer gibst, kann der Druck den Deckel absprengen. Lass sie wirklich ein paar Minuten abkühlen! Mir ist das einmal passiert – die Küche sah aus wie ein Tatort. Seitdem bin ich vorsichtiger.
Tipps & Tricks für die Perfekte Soße
Ich hab in den Jahren, in denen ich diese einfach saftige Ofen-Tomaten-Soße zum Einfrieren mache, einiges gelernt. Nicht alles lief glatt – aber aus Fehlern wird man ja klüger. Hier sind meine besten Tipps:
- Die Tomaten nicht zu voll packen: Wenn die Tomaten auf dem Blech zu eng liegen, dämpfen sie eher, als dass sie rösten. Sie werden dann wässrig statt konzentriert. Lieber zwei Bleche verwenden, wenn du viel hast. Ich hab das einmal gemacht und die Soße war deutlich dünner – seitdem nehme ich mir die Zeit für zwei Durchgänge.
- Die Röstzeit anpassen: Je nach Ofen und Tomatensorte kann die Zeit variieren. Große, fleischige Tomaten brauchen länger als kleine. Einfach drauf achten, dass die Ränder braun werden und die Tomaten weich sind. Ein bisschen schwarzer Rand ist okay – das gibt Raucharoma.
- Nicht zu früh würzen: Salz entzieht den Tomaten Wasser. Wenn du die Tomaten zu früh salzt, wird die Soße wässriger. Ich salze sie erst kurz vor dem Ende der Röstzeit oder gleich nach dem Rösten. Das ist ein Tipp, den ich von einer italienischen Köchin habe.
- Die Soße einfrieren ohne Qualitätsverlust: Die Soße hält sich im Gefrierschrank mindestens 6 Monate. Wichtig: Sie muss komplett abgekühlt sein, bevor sie in den Froster kommt. Sonst bilden sich Eiskristalle, die die Textur ruinieren. Ich stell die Dosen immer über Nacht in den Kühlschrank, bevor ich sie einfriere.
- Multitasking leicht gemacht: Während die Tomaten im Ofen sind, kannst du schon mal die Nudeln kochen oder einen Salat zubereiten. Die Soße ist ja praktisch fertig, wenn sie aus dem Ofen kommt. Das spart richtig Zeit.
Ein persönlicher Fail: Ich hab einmal vergessen, den Knoblauch aus der Schale zu drücken, und hab die ganze Schale mitpüriert. Das schmeckte – Überraschung – überhaupt nicht gut. Seitdem nehme ich mir die 30 Sekunden Zeit, um die Zehen auszudrücken. Glaub mir, das lohnt sich.
Variationen & Anpassungen
Diese einfach saftige Ofen-Tomaten-Soße zum Einfrieren ist eine wunderbare Basis, die du nach Lust und Laune abwandeln kannst. Ich hab im Laufe der Zeit einige Varianten ausprobiert, und jede hat ihren eigenen Charme.
- Mediterrane Variante: Gib vor dem Rösten ein paar Zweige Thymian und Rosmarin mit aufs Blech. Die Kräuter geben ihr Aroma ans Öl ab. Nach dem Rösten einfach die Zweige entfernen. Dazu noch ein paar eingelegte Oliven – die kommen aber erst nach dem Pürieren dazu, sonst werden sie bitter.
- Schärfere Version: Für alle, die es gern feurig mögen. Leg eine frische Chilischote (oder zwei, wenn du mutig bist) mit aufs Blech. Die Chili röstet mit und wird milder, aber die Schärfe bleibt. Ich nehme gern eine rote Thai-Chili – die hat genau die richtige Intensität.
- Gemüse-Boost: Du kannst auch anderes Gemüse mitrösten. Paprika, Zucchini oder Auberginen passen hervorragend. Einfach in Stücke schneiden und mit aufs Blech legen. Die Soße wird dann etwas gehaltvoller und bekommt eine ganz eigene Note. Ich hab das mal gemacht, als ich zu viele Zucchini im Kühlschrank hatte – es war ein Volltreffer.
- Für die Low-Carb-Küche: Die Soße ist von Natur aus kohlenhydratarm und perfekt für eine ketogene Ernährung. Serviere sie zu Zoodles (Zucchini-Nudeln) oder über gebratenem Blumenkohlreis. Der Geschmack ist so intensiv, dass du die Pasta gar nicht vermisst.
- Allergen-Substitutionen: Die Soße ist glutenfrei, laktosefrei und vegan. Wenn du auf bestimmte Öle reagierst, ersetze das Olivenöl durch Avocadoöl oder ein neutrales Pflanzenöl. Der Geschmack verändert sich etwas, aber es funktioniert.
Eine meiner liebsten Variationen? Ich hab mal einen halben Apfel mitgeröstet. Klingt komisch, ich weiß. Aber der Apfel gibt eine dezente Fruchtsäure und Süße, die perfekt mit den Tomaten harmoniert. Probier es aus – du wirst überrascht sein!
Servier- & Aufbewahrungstipps
Diese einfach saftige Ofen-Tomaten-Soße zum Einfrieren ist unglaublich vielseitig. Hier sind meine besten Tipps, wie du sie am besten genießt und lagerst.
Servieren: Die Soße schmeckt am besten lauwarm oder heiß. Ich erwärme sie in einem kleinen Topf und rühre kurz um. Serviere sie zu al dente gekochten Nudeln – Spaghetti oder Penne sind perfekt. Ein Klecks Ricotta oder Burrata obendrauf? Ja, bitte! Sie passt aber auch zu Polenta, als Basis für eine Pizza oder als Dip für knuspriges Brot. Ein Schuss Sahne macht sie zu einer cremigen Pastasoße – einfach nach dem Erwärmen unterrühren.
Aufbewahrung im Kühlschrank: Im Kühlschrank hält sich die Soße in einem verschlossenen Glas etwa 5 bis 7 Tage. Achte darauf, dass sie komplett abgekühlt ist, bevor du sie in den Kühlschrank stellst. Ein Trick: Fülle die Soße in ein Schraubglas und gieße einen dünnen Film Olivenöl obendrauf. Das schützt vor Schimmel und hält sie länger frisch.
Einfrieren – der Hauptzweck: Wie der Name schon sagt, ist diese Soße perfekt zum Einfrieren. Ich friere sie in Portionen von 250 ml ein – das reicht für eine Mahlzeit für zwei Personen. Du kannst sie in Gefrierdosen, Gläsern (mit etwas Platz zum Ausdehnen!) oder in Gefrierbeuteln einfrieren. Flache Beutel lassen sich super stapeln. Die Soße hält sich mindestens 6 Monate, manchmal sogar länger. Der Geschmack bleibt erstaunlich frisch – besser als jede Tomatensoße aus der Dose.
Aufwärmen: Die aufgetaute Soße erwärmst du am besten langsam in einem Topf bei mittlerer Hitze. Rühr gelegentlich um. Wenn sie zu dick ist, gib einen Schuss Nudelwasser oder Brühe dazu. Mikrowelle geht auch, aber der Topf ist schonender für den Geschmack. Ein Tipp: Die Soße schmeckt am zweiten oder dritten Tag oft noch besser, weil die Aromen durchziehen. Das ist wie bei einem guten Eintopf.
Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile
Diese einfach saftige Ofen-Tomaten-Soße zum Einfrieren ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (ca. 250 ml Soße, ohne Beilagen):
| Nährwert | Menge pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ca. 120 kcal |
| Fett | 8 g |
| Kohlenhydrate | 12 g |
| Ballaststoffe | 3 g |
| Eiweiß | 2 g |
| Vitamin C | 25 % des Tagesbedarfs |
Die Tomaten sind reich an Lycopin, einem starken Antioxidans, das besonders gut vom Körper aufgenommen wird, wenn es erhitzt wird. Genau das passiert beim Rösten! Das Olivenöl liefert gesunde ungesättigte Fettsäuren, und der Knoblauch ist bekannt für seine entzündungshemmenden Eigenschaften. Die Soße ist von Natur aus vegan, glutenfrei und laktosefrei. Wenn du auf Salz achtest, kannst du die Menge reduzieren oder ganz weglassen – der Geschmack der gerösteten Tomaten ist auch ohne stark genug. Ich persönlich finde, dass dieses Rezept zeigt, wie gesundes Essen nicht nach Verzicht schmecken muss. Es ist pure, konzentrierte Nahrung.
Fazit – Warum Du Diese Soße Jetzt Machen Solltest
Ich sag dir ehrlich: Diese einfach saftige Ofen-Tomaten-Soße zum Einfrieren hat meine Einstellung zu selbstgemachten Soßen für immer verändert. Sie ist so unkompliziert, dass ich sie sogar an einem stressigen Wochentag machen kann. Und das Ergebnis? Ein Geschmack, der an sonnige italienische Sommer erinnert – auch wenn draußen der Schnee fällt. Du musst kein Profi sein, um sie hinzubekommen. Du musst nicht stundenlang rühren. Du musst nur Tomaten in den Ofen schieben und warten. Der Ofen erledigt den Rest.
Ich liebe es, wie flexibel diese Soße ist. Mal mit Chili, mal mit Kräutern, mal pur. Sie passt sich an, was ich gerade im Haus habe. Und das Einfrieren? Das ist der eigentliche Game-Changer. Einmal im Herbst einen großen Batch machen und den ganzen Winter über von der Ernte zehren. Das gibt mir ein Gefühl von Selbstversorgung, das ich sehr mag.
Probier es aus! Ich bin sicher, du wirst genauso begeistert sein wie ich. Und wenn du deine eigene Variante findest – vielleicht mit einem Schuss Balsamico oder einer Prise Zimt – dann lass es mich in den Kommentaren wissen. Ich bin immer neugierig auf neue Ideen. Teil das Rezept gerne mit Freunden, die auch gern kochen, aber wenig Zeit haben. Denn genau dafür ist diese Soße gemacht: für alle, die gutes Essen lieben, aber keine Lust auf Stress haben. Viel Spaß beim Nachmachen!
Häufig Gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch Dosentomaten für dieses Rezept verwenden?
Theoretisch ja, aber der besondere Geschmack kommt vom Rösten der frischen Tomaten. Dosentomaten sind bereits gekocht und haben nicht die gleiche Süße. Wenn du keine frischen Tomaten hast, nimm lieber ein anderes Rezept. Aber probier es wirklich mal mit frischen – der Unterschied ist enorm.
Wie lange ist die Soße im Gefrierschrank haltbar?
Mindestens 6 Monate, oft auch länger. Wichtig ist, dass die Soße komplett abgekühlt ist, bevor du sie einfrierst. Und dass die Behälter luftdicht verschlossen sind. Ich hab schon Soße gegessen, die ein Jahr im Froster lag – sie war noch perfekt.
Muss ich die Tomaten vor dem Rösten häuten?
Nein, absolut nicht! Die Schale wird beim Rösten weich und lässt sich später einfach mitpürieren. Du wirst sie in der fertigen Soße nicht bemerken. Das spart eine Menge Arbeit – ich hab früher Tomaten gehäutet und bereue jede Minute davon.
Kann ich die Soße auch ohne Knoblauch machen?
Ja, klar. Lass den Knoblauch einfach weg. Die Soße schmeckt dann etwas milder, aber immer noch fantastisch. Du kannst stattdessen etwas geräuchertes Paprikapulver oder eine Prise Zwiebelpulver dazugeben, um die Würze zu ersetzen.
Die Soße ist mir zu dünn – was kann ich tun?
Kein Problem! Lass die Soße nach dem Pürieren in einem Topf bei niedriger Hitze etwas einköcheln. Das Wasser verdampft, und die Soße wird dicker. Oder du pürierst sie nicht zu fein – grobe Stücke geben mehr Textur. Wenn sie zu dick ist, verdünnst du sie einfach mit etwas Nudelwasser.
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Einfach Saftige Ofen-Tomaten-Soße zum Einfrieren – Bestes Rezept
Diese einfach saftige Ofen-Tomaten-Soße wird im Ofen geröstet, was ihr eine natürliche Süße und ein intensives Aroma verleiht. Perfekt zum Einfrieren, damit du den ganzen Winter über Sommer im Glas hast.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 60 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 15 Minuten
- Yield: 4 Portionen (ca. 1 Liter Soße) 1x
- Category: Soße
- Cuisine: Italienisch
Ingredients
- 2 kg reife Tomaten (am besten Strauchtomaten oder Roma-Tomaten)
- 6–8 Zehen Knoblauch (ungeschält)
- 4 EL Olivenöl (60 ml)
- 2 TL Meersalz (10 g)
- 1 TL getrockneter Oregano (2 g)
- 1 TL Zucker (optional, 4 g)
- Eine Handvoll frisches Basilikum
- Optional: 1 kleine Chilischote
Instructions
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen.
- Tomaten waschen, Stielansätze entfernen und der Länge nach durchschneiden. Bei großen Tomaten vierteln. Mit der Schnittfläche nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
- Ungeschälte Knoblauchzehen zwischen die Tomaten legen. Mit 3 EL Olivenöl beträufeln, Salz, Oregano und Zucker (falls verwendet) darüberstreuen. Alles gut verteilen.
- Blech in den Ofen schieben und 45-60 Minuten rösten, bis die Tomaten weich sind und die Ränder leicht bräunen. Nach 30 Minuten kurz prüfen.
- Blech aus dem Ofen nehmen und etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Knoblauchzehen aus der Schale drücken.
- Geröstete Tomaten samt Saft und Knoblauch in einen hohen Topf oder eine Schüssel geben. Restliches Olivenöl und frische Basilikumblätter hinzufügen. Mit dem Pürierstab bis zur gewünschten Konsistenz pürieren.
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei Bedarf mit einem Spritzer Zitrone oder etwas Zucker nachjustieren.
- Vollständig abkühlen lassen, dann in Gefrierbehälter oder -beutel füllen. Portionsweise einfrieren.
Notes
Die Soße hält sich im Gefrierschrank mindestens 6 Monate. Vor dem Einfrieren komplett abkühlen lassen, um Eiskristalle zu vermeiden. Für eine dickere Konsistenz nach dem Pürieren kurz einköcheln lassen.
Nutrition
- Serving Size: 250 ml
- Calories: 120
- Sugar: 8
- Sodium: 600
- Fat: 8
- Saturated Fat: 1
- Carbohydrates: 12
- Fiber: 3
- Protein: 2
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