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Der Topf war leer. Nicht nur leer – richtig sauber geschabt, bis auf den letzten Tropfen. Mein Mann stand am Herd und tunkte ein letztes Stück Brot in die verbliebenen Reste. „Kannst du das bitte nächste Woche wieder machen?“, fragte er mit einem entschuldigenden Lächeln. Drei Abende hintereinander hatten wir dasselbe gegessen. Und keinem von uns war es langweilig geworden.
Das war der Moment, in dem ich wusste, dass dieses cremige Kürbis-Kichererbsen-Curry mit Kokosmilch mehr ist als nur ein weiteres Rezept. Es war eine dieser Entdeckungen, die aus einer Notlage heraus entstehen – der Kühlschrank war fast leer, der Kürbis lag schon seit Tagen in der Schüssel, und ich hatte einfach keine Lust, nochmal einkaufen zu gehen. Also improvisierte ich. Und ehrlich? Das Ergebnis hat mich selbst überrascht.
Was dieses Curry so besonders macht, ist diese perfekte Balance zwischen cremiger Kokosmilch, süßlichem Kürbis und den herzhaften Kichererbsen. Es ist kein fancy Restaurantgericht – es ist ehrliches, wärmendes Soulfood, das einfach richtig gut schmeckt. Und das Beste daran: Du brauchst nur einen Topf und etwa 30 Minuten. Kein stundenlanges Köcheln, kein kompliziertes Würzen. Einfach alles rein, köcheln lassen und genießen.
Inzwischen ist dieses Curry zu meinem absoluten Standardgericht geworden, wenn ich etwas Gesundes, Sättigendes und gleichzeitig Wohltuendes brauche. Es ist vegan, lässt sich super vorbereiten und wird mit jedem Mal besser. Ich hab es schon meiner Schwester, meiner Nachbarin und sogar meiner skeptischen Tante serviert – alle waren begeistert. Und jetzt teile ich es mit dir.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Schnell & einfach: In unter 35 Minuten steht ein komplettes Abendessen auf dem Tisch. Perfekt für stressige Wochentage, wenn die Zeit knapp ist.
- Alltagszutaten: Keine exotischen Gewürze oder schwer zu findenden Zutaten. Alles bekommst du im normalen Supermarkt – oder hast es vielleicht schon zu Hause.
- Perfekt für Meal Prep: Dieses Curry schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser. Ideal zum Vorkochen fürs Büro oder für stressige Wochen.
- Familienfreundlich: Mild gewürzt, aber nicht langweilig. Meine Kinder lieben es genauso wie mein Mann. Ein echter Allrounder.
- Gesund & nahrhaft: Kürbis steckt voller Vitamine, Kichererbsen liefern pflanzliches Eiweiß, und Kokosmilch sorgt für gesunde Fette. Win-Win-Win.
Was dieses Curry von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus geröstetem Kürbis und der seidigen Kokosmilch. Viele Rezepte lassen den Kürbis einfach mitkochen – ich röste ihn vorher kurz an. Das bringt eine natürliche Süße und eine leichte Karamellnote, die das ganze Gericht auf ein neues Level hebt. Und die Kichererbsen? Sie werden nicht matschig, sondern bleiben bissfest und geben dem Curry eine wunderbare Textur.
Ehrlich gesagt: Dieses Curry ist wie eine warme Umarmung an einem regnerischen Tag. Es macht glücklich, satt und zufrieden – ohne dass du stundenlang in der Küche stehen musst. Genau das, was ein gutes Abendessen ausmacht.
Welche Zutaten du brauchst
Für dieses cremige Kürbis-Kichererbsen-Curry mit Kokosmilch verwendest du einfache, aber wirkungsvolle Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe – und zusammen ergeben sie ein harmonisches Ganzes.
Die Basis
- 1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 600-800 g) – Hokkaido muss nicht geschält werden, was die Arbeit enorm erleichtert. Er wird beim Rösten wunderbar süß und buttrig. Alternativ geht auch Butternut-Kürbis (dann schälen).
- 1 Dose Kichererbsen (400 g Abtropfgewicht) – Ich nehme am liebsten die von Bio-Zentrale oder Alnatura, weil sie schon eine schöne Konsistenz haben. Achte darauf, sie gut abzuspülen – das reduziert den Natriumgehalt und macht sie bekömmlicher.
- 1 Dose Kokosmilch (400 ml) – Hier lohnt sich der Griff zur Vollfett-Kokosmilch. Die light-Version wird oft zu wässrig und das Curry wird nicht so schön cremig. Meine Favoriten sind Thai Taste oder King’s Finest.
- 1 große Zwiebel – Eine rote oder gelbe Zwiebel, fein gewürfelt.
- 2-3 Knoblauchzehen – Frisch gepresst oder fein gehackt. Knoblauch aus dem Glas geht auch, aber frischer ist einfach besser.
- 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm) – Gerieben oder fein gehackt. Ingwer bringt diese leichte Schärfe und Frische, die das Curry so lebendig macht.
Die Gewürze

- 2 TL Currypulver – Nimm eine milde Mischung, wenn du es nicht zu scharf magst. Ich verwende gerne Rapunzel Curry Mild.
- 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen) – Gibt dem Curry diese typisch indische Note.
- 1 TL Kurkuma (gemahlen) – Für die schöne goldene Farbe und die entzündungshemmende Wirkung.
- ½ TL Chiliflocken (optional) – Wer es schärfer mag, gibt etwas Chili dazu. Ich lass sie meist weg, wenn Kinder mitessen.
- Salz & Pfeffer – Nach Geschmack.
Zum Verfeinern
- 2 EL Kokosöl oder neutrales Öl – Zum Anbraten. Kokosöl passt geschmacklich perfekt.
- 200 ml Gemüsebrühe – Am besten selbst gemacht oder eine gute Bio-Brühe ohne Geschmacksverstärker.
- 1 EL Zitronensaft – Für die frische Säure am Ende. Das hebt den ganzen Geschmack.
- Frischer Koriander (optional) – Zum Bestreuen. Wer Koriander nicht mag, nimmt glatte Petersilie.
Substitutionstipp: Für eine proteinreichere Variante kannst du die Hälfte der Kichererbsen durch rote Linsen ersetzen. Die Linsen zerfallen beim Kochen und machen das Curry noch cremiger. Einfach 100 g rote Linsen mit den Kichererbsen in den Topf geben.
Benötigte Küchenausstattung
Du brauchst keine spezielle Ausrüstung für dieses Curry – das meiste hast du bestimmt schon in der Küche. Hier ist, was du brauchst:
- Großer Topf oder Dutch Oven (ca. 4-5 Liter) – Ein schwerer Topf mit dickem Boden verteilt die Hitze gleichmäßig und verhindert Anbrennen. Ich schwöre auf meinen gusseisernen Topf von Le Creuset, aber jeder gute Edelstahltopf tut es auch.
- Schneidebrett und scharfes Messer – Ein gutes Kochmesser ist Gold wert, besonders beim Kürbisschneiden. Hokkaido ist zwar weicher als andere Sorten, aber ein stumpfes Messer macht alles zur Qual.
- Küchenreibe – Zum Reiben des Ingwers. Eine feine Reibe oder Microplane ist ideal.
- Holzlöffel oder Pfannenwender – Zum Umrühren. Ich mag Holzlöffel, weil sie den Topf nicht zerkratzen.
- Messbecher und Küchenwaage – Für genaue Mengen. Gerade bei Kokosmilch und Brühe ist das wichtig.
- Dosenöffner – Falls deine Kokosmilchdose keinen Aufreißdeckel hat.
- Küchenpapier – Zum Abtropfen der Kichererbsen, falls du kein Sieb hast.
Budget-Tipp: Ein guter Edelstahltopf von Fissler oder WMF hält ein Leben lang und lohnt sich. Wenn du erst anfängst zu kochen, reicht ein einfacher Topf aus dem Discounter – das Curry wird trotzdem köstlich!
Zubereitung: Schritt-für-Schritt zum perfekten Curry
Los geht’s! Ich zeige dir genau, wie du dieses cremige Kürbis-Kichererbsen-Curry mit Kokosmilch zubereitest. Keine Angst – es ist einfacher, als du denkst.
Schritt 1: Kürbis vorbereiten (5 Minuten)
Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, denn die Schale bleibt dran. Halbiere ihn, kratze mit einem Löffel die Kerne und die weichen Fasern heraus. Schneide den Kürbis dann in etwa 2 cm große Würfel. Keine Sorge, wenn sie nicht alle perfekt gleich sind – das macht nichts. Tipp: Wenn du empfindliche Hände hast, trag Küchenhandschuhe. Der Kürbis kann etwas färben.
Schritt 2: Kichererbsen abspülen (2 Minuten)
Öffne die Dose Kichererbsen, gieße das Wasser ab und spüle sie in einem Sieb unter kaltem Wasser gründlich ab. Lass sie gut abtropfen. Das Abspülen ist wichtig – es entfernt überschüssiges Salz und macht die Kichererbsen bekömmlicher.
Schritt 3: Zwiebel, Knoblauch und Ingwer vorbereiten (5 Minuten)
Schäle die Zwiebel und schneide sie in feine Würfel. Schäle den Knoblauch und hacke ihn fein oder press ihn. Schäle den Ingwer und reibe ihn auf einer feinen Reibe. Tipp: Ingwer lässt sich am einfachsten schälen, wenn du die Schale mit einem Löffel abkratzt – das spart weniger Fruchtfleisch als ein Messer.
Schritt 4: Kürbis anrösten (8 Minuten)
Erhitze 1 EL Kokosöl im großen Topf bei mittlerer Hitze. Gib die Kürbiswürfel hinein und brate sie 5-6 Minuten unter gelegentlichem Rühren an, bis sie leichte braune Stellen bekommen. Das Rösten bringt die natürliche Süße des Kürbisses hervor – ein entscheidender Schritt! Nimm die Kürbiswürfel dann aus dem Topf und stell sie beiseite.
Schritt 5: Zwiebelbasis anschwitzen (4 Minuten)
Gib den restlichen 1 EL Kokosöl in den Topf. Schalte die Hitze auf mittlere Stufe zurück und gib die gewürfelte Zwiebel hinein. Brate sie 3-4 Minuten an, bis sie glasig ist. Rühre gelegentlich um, damit nichts anbrennt.
Schritt 6: Knoblauch, Ingwer und Gewürze zugeben (2 Minuten)
Füge den gehackten Knoblauch und den geriebenen Ingwer hinzu. Rühre 1 Minute mit. Dann gib das Currypulver, den Kreuzkümmel, das Kurkuma und die Chiliflocken (falls verwendet) dazu. Rühre alles gut um und lass die Gewürze 30 Sekunden anrösten – das intensiviert ihr Aroma enorm. Deine Küche duftet jetzt himmlisch!
Schritt 7: Flüssigkeiten hinzufügen (3 Minuten)
Gieße die Kokosmilch und die Gemüsebrühe in den Topf. Rühre alles gut um, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen. Bring die Mischung zum Kochen, dann reduziere die Hitze auf niedrige Stufe.
Schritt 8: Kürbis und Kichererbsen zugeben (15 Minuten)
Gib die angebratenen Kürbiswürfel und die abgetropften Kichererbsen in den Topf. Rühre vorsichtig um. Lass das Curry bei niedriger Hitze 12-15 Minuten köcheln, bis der Kürbis weich ist. Teste mit einer Gabel: Der Kürbis sollte leicht durchstochen werden können, aber nicht zerfallen. Rühre gelegentlich um, damit nichts am Boden ansetzt.
Schritt 9: Abschmecken und verfeinern (3 Minuten)
Nimm den Topf vom Herd. Gib den Zitronensaft hinzu und rühre um. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab. Braucht es mehr Curry? Einen Hauch mehr Süße? Ein Spritzer mehr Zitrone? Vertrau deinem Gaumen. Tipp: Wenn das Curry zu dick ist, rühre einen Schuss Kokosmilch oder Wasser unter. Ist es zu dünn, lass es noch 5 Minuten ohne Deckel köcheln.
Schritt 10: Servieren (2 Minuten)
Fülle das Curry in Schalen. Bestreue es mit frischem Koriander oder Petersilie. Dazu passt Basmatireis, Naan-Brot oder einfach ein gutes Stück Brot. Genieße es!
Kochtipps & Techniken für das perfekte Curry
Ich hab in den letzten Jahren so einige Currys gekocht – und auch einige Fehler gemacht. Hier sind meine besten Tipps, damit dir dieses Kürbis-Kichererbsen-Curry mit Kokosmilch garantiert gelingt:
Der häufigste Fehler: Die Gewürze zu früh oder zu spät zugeben. Viele geben Currypulver einfach so in die Flüssigkeit – das bringt kaum Geschmack. Röst sie immer kurz im heißen Öl an, bevor du Flüssigkeit zugibst. Das entfaltet die ätherischen Öle und macht den Geschmack viel intensiver.
Das Timing ist alles: Der Kürbis braucht etwa 12-15 Minuten, bis er weich ist. Wenn du ihn zu lange kochst, wird er matschig und das Curry wird zu einer undefinierbaren Pampe. Kochst du ihn zu kurz, bleibt er hart. Stichprobe mit der Gabel ist der beste Test.
Multitasking leicht gemacht: Während das Curry köchelt, kannst du den Reis kochen oder das Naan-Brot im Ofen aufwärmen. Basmatireis braucht etwa 10-12 Minuten – perfekt, um beides gleichzeitig fertig zu haben.
Die Kokosmilch-Strategie: Schüttle die Dose Kokosmilch vor dem Öffnen gut, denn das Fett setzt sich oben ab. Wenn du eine besonders cremige Konsistenz möchtest, gib zuerst nur die feste Creme aus der Dose in den Topf und rühre das wässrige Ende später ein.
Mein persönlicher Fail: Einmal hab ich vergessen, den Kürbis vorzurösten. Das Curry war okay, aber irgendwie flach im Geschmack. Seitdem röste ich den Kürbis immer an – es macht den Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Curry aus.
Variationen & Anpassungen
Dieses Curry ist unglaublich wandelbar. Hier sind meine liebsten Varianten:
Vegan & proteinreich
Füge 200 g gekochte rote Linsen oder eine Handvoll Spinat in den letzten 5 Minuten hinzu. Der Spinat fällt zusammen und gibt dem Curry eine extra Portion Eisen und Farbe.
Schärfere Version
Für Schärfe-Liebhaber: Ersetze die Chiliflocken durch 1 frische rote Chili, entkernt und fein gehackt. Oder gib 1 TL Garam Masala in den letzten 2 Minuten dazu – das bringt eine würzige Tiefe.
Mit Süßkartoffel statt Kürbis
Wenn Kürbis gerade keine Saison hat, nimm eine große Süßkartoffel. Schäle sie und schneide sie in Würfel. Sie wird genauso süß und cremig – und das Curry schmeckt ganz anders, aber genauso lecker.
Low-Carb-Variante
Ersetze die Kichererbsen durch Blumenkohlröschen und lass den Reis weg. Stattdessen servierst du das Curry mit gebratenem Blumenkohlreis oder einfach pur aus der Schale.
Mit Hähnchen (nicht vegan)
Brate 300 g Hähnchenbrust in Würfeln an, bevor du die Zwiebeln zubereitest. Nimm das Fleisch raus, folge dem Rezept und gib es in den letzten 5 Minuten zurück in den Topf.
Servier- & Aufbewahrungstipps
Servieren: Am besten schmeckt das Curry heiß, direkt aus dem Topf. Dazu passt:
- Basmatireis oder Jasminreis
- Naan-Brot (selbst gemacht oder gekauft)
- Knoblauchbrot oder einfach ein gutes Baguette
- Ein Klecks Joghurt oder Kokosjoghurt für extra Cremigkeit
- Ein Spritzer Limettensaft kurz vor dem Servieren
Aufbewahrung: Das Curry hält sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter 3-4 Tage. Es schmeckt am zweiten Tag oft noch besser, weil die Aromen durchziehen. Zum Einfrieren: Fülle das Curry in Gefrierbeutel oder -dosen und friere es bis zu 3 Monate ein. Lass es über Nacht im Kühlschrank auftauen.
Reheating: Erwärme das Curry in einem Topf bei niedriger Hitze. Rühre gelegentlich um. Wenn es zu dick geworden ist, gib einen Schuss Wasser oder Kokosmilch dazu. In der Mikrowelle geht es auch, aber der Topf ist besser für die Konsistenz.
Mein persönlicher Tipp: Das Curry schmeckt kalt fast so gut wie warm. Ich nehme es manchmal als Resteessen fürs Büro mit – einfach in eine Schale füllen und bei 600 Watt 2 Minuten in der Mikrowelle erwärmen. Perfekt!
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Dieses Curry ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier die ungefähren Nährwerte pro Portion (bei 4 Portionen ohne Reis):
- Kalorien: ca. 380 kcal
- Eiweiß: 14 g
- Fett: 22 g (davon ca. 18 g gesättigte Fettsäuren aus Kokosmilch)
- Kohlenhydrate: 32 g
- Ballaststoffe: 10 g
Warum dieses Curry so gut für dich ist:
- Kürbis ist reich an Vitamin A, C und E sowie Beta-Carotin – gut für Augen und Immunsystem.
- Kichererbsen liefern pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe, die lange satt machen und den Blutzucker stabilisieren.
- Kokosmilch enthält mittelkettige Triglyceride (MCTs), die schnell Energie liefern und den Stoffwechsel ankurbeln können.
- Ingwer und Kurkuma wirken entzündungshemmend und unterstützen die Verdauung.
Allergene: Dieses Rezept ist vegan, glutenfrei und nussfrei (Kokosnuss ist botanisch eine Steinfrucht, kein Nuss). Es enthält kein Soja, keine Milchprodukte und keine Eier. Perfekt für Allergiker!
Diätetische Hinweise: Mit Reis ist das Curry eine vollwertige Mahlzeit. Ohne Reis ist es kohlenhydratarm und eignet sich für eine Low-Carb-Ernährung. Wer auf Kalorien achtet, kann die Kokosmilch durch eine light-Version ersetzen – dann wird es aber weniger cremig.
Fazit: Warum du dieses Curry unbedingt ausprobieren solltest
Ich weiß, es gibt tausend Curry-Rezepte da draußen. Aber dieses cremige Kürbis-Kichererbsen-Curry mit Kokosmilch ist anders. Es ist das Rezept, das ich immer wieder koche, wenn ich etwas Gutes, Schnelles und Gesundes brauche. Es ist das Rezept, das meine Familie liebt und nach dem mich Freunde fragen. Es ist einfach – und gleichzeitig so viel mehr als die Summe seiner Teile.
Probier es aus. Pass die Gewürze an deinen Geschmack an. Servier es mit Reis, Brot oder pur. Mach es am Sonntag für die ganze Woche. Ich bin mir sicher: Du wirst es lieben. Und wenn du es ausprobierst, schreib mir doch in den Kommentaren, wie es dir geschmeckt hat! Hast du eine besondere Variante ausprobiert? Oder hast du einen Tipp, den ich noch nicht kenne? Ich freu mich auf deine Nachricht!
Bis zum nächsten Mal – und lass es dir schmecken!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich statt Hokkaido auch Butternut-Kürbis verwenden?
Ja, absolut! Butternut-Kürbis ist eine gute Alternative. Du musst ihn aber vor der Zubereitung schälen, da die Schale zu hart ist. Schneide ihn in ähnlich große Würfel wie den Hokkaido. Der Geschmack ist etwas süßer und nussiger.
Wie mache ich das Curry schärfer?
Füge eine frische rote Chili, entkernt und fein gehackt, zusammen mit dem Knoblauch hinzu. Oder gib 1 TL Garam Masala in den letzten 2 Minuten der Kochzeit dazu. Für eine milde Schärfe reichen die Chiliflocken.
Kann ich das Curry auch ohne Kokosmilch zubereiten?
Klar! Ersetze die Kokosmilch durch 400 ml ungesüßte Mandelmilch oder Hafermilch plus 2 EL Cashewmus für die Cremigkeit. Oder nimm einfach 400 ml Gemüsebrühe – dann wird es weniger cremig, aber immer noch lecker.
Wie lange hält sich das Curry im Kühlschrank?
In einem luftdichten Behälter hält es sich 3-4 Tage. Es schmeckt am zweiten Tag oft noch besser, weil die Aromen durchziehen. Vor dem Servieren einfach bei niedriger Hitze erwärmen und eventuell etwas Wasser oder Brühe zugeben.
Kann ich das Curry einfrieren?
Ja, perfekt! Fülle das abgekühlte Curry in Gefrierbeutel oder -dosen und friere es bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen über Nacht in den Kühlschrank stellen und dann langsam erwärmen. Die Konsistenz bleibt fast wie frisch gekocht.
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Cremiges Kürbis-Kichererbsen-Curry mit Kokosmilch – Einfach & Perfekt
Ein cremiges, veganes Kürbis-Kichererbsen-Curry mit Kokosmilch, das in unter 35 Minuten zubereitet ist. Perfekt für stressige Wochentage und ideal zum Vorkochen.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 25 Minuten
- Total Time: 35 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Indisch inspiriert
Ingredients
- 1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 600–800 g)
- 1 Dose Kichererbsen (400 g Abtropfgewicht)
- 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
- 1 große Zwiebel
- 2–3 Knoblauchzehen
- 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm)
- 2 TL Currypulver
- 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
- 1 TL Kurkuma (gemahlen)
- ½ TL Chiliflocken (optional)
- Salz & Pfeffer nach Geschmack
- 2 EL Kokosöl oder neutrales Öl
- 200 ml Gemüsebrühe
- 1 EL Zitronensaft
- Frischer Koriander (optional)
Instructions
- Kürbis vorbereiten: Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren, Kerne und Fasern entfernen, in 2 cm große Würfel schneiden.
- Kichererbsen abspülen: Dose öffnen, abgießen und unter kaltem Wasser abspülen, gut abtropfen lassen.
- Zwiebel, Knoblauch und Ingwer vorbereiten: Zwiebel fein würfeln, Knoblauch hacken oder pressen, Ingwer reiben.
- Kürbis anrösten: 1 EL Kokosöl im großen Topf erhitzen, Kürbiswürfel 5-6 Minuten anbraten, bis sie braune Stellen haben. Herausnehmen und beiseite stellen.
- Zwiebelbasis anschwitzen: Restliches Kokosöl in den Topf geben, Zwiebel 3-4 Minuten glasig braten.
- Knoblauch, Ingwer und Gewürze zugeben: Knoblauch und Ingwer 1 Minute mitbraten, dann Currypulver, Kreuzkümmel, Kurkuma und Chiliflocken zugeben und 30 Sekunden anrösten.
- Flüssigkeiten hinzufügen: Kokosmilch und Gemüsebrühe in den Topf gießen, umrühren, aufkochen lassen, dann Hitze reduzieren.
- Kürbis und Kichererbsen zugeben: Angebratenen Kürbis und abgetropfte Kichererbsen in den Topf geben, 12-15 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
- Abschmecken und verfeinern: Topf vom Herd nehmen, Zitronensaft zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Servieren: Curry in Schalen füllen, mit frischem Koriander bestreuen und mit Basmatireis, Naan-Brot oder Brot servieren.
Notes
Kürbis vor dem Kochen anrösten für mehr Geschmack. Kokosmilch vor dem Öffnen gut schütteln. Das Curry schmeckt am nächsten Tag noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ohne Reis
- Calories: 380
- Sugar: 8
- Sodium: 600
- Fat: 22
- Saturated Fat: 18
- Carbohydrates: 32
- Fiber: 10
- Protein: 14
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