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Ich hatte diesen Wurzelgemüse-Auflauf als “das gesunde Zeug” abgestempelt, das man isst, weil man sollte, nicht weil man will. Es dauerte genau einen Bissen, bis diese Einstellung komplett zusammenbrach.
Ehrlich, ich stand in der Küche, die Hände voller Karottenerde, und dachte: “Na klasse, wieder so ein Rezept, das nach Arbeit schmeckt.” Die Pastinaken sahen aus wie runzelige, blasse Karotten, und die Süßkartoffeln – nun ja, die kannte ich nur als Pommes. Aber der Kühlschrank war leer, der Herbstregen prasselte gegen das Fenster, und irgendwie musste das Abendessen her.
Was dann aus dem Ofen kam, war eine cremige, goldbraune Offenbarung. Die leichte Süße des Wurzelgemüses traf auf eine samtige Sauce, die alles zusammenhielt – kein klebriges, matschiges Etwas, sondern zarte Stücke in einer luxuriösen Umarmung aus Sahne und Käse. Es roch nach Wärme, nach gerösteten Nüssen und irgendwie nach Zuhause.
Und genau das ist der Punkt: Dieser cremige herbstliche Wurzelgemüse-Auflauf ist kein Rezept, das man mühsam durchstehen muss. Es ist das Gericht, das man macht, wenn man eine deftige, ehrliche Mahlzeit braucht, die einen von innen wärmt. Keine komplizierten Techniken, keine exotischen Zutaten – nur einfache Dinge, die plötzlich zusammen etwas Magisches ergeben. Ich habe seitdem bestimmt ein Dutzend Varianten ausprobiert, aber diese eine, cremige Version ist die, zu der ich immer wieder zurückkomme. Sie fühlt sich einfach richtig an.
Dieser cremige Wurzelgemüse-Auflauf ist nicht nur ein Herbstgericht – er ist eine warme Decke auf einem Teller.
Warum Du Diesen Auflauf Lieben Wirst
Ich habe diesen Auflauf in den letzten Jahren unzählige Male gemacht, für mich allein, für die Familie und sogar für Gäste, die skeptisch auf das “gesunde Gemüse” schauten. Jedes Mal das gleiche Ergebnis: leere Teller und die Frage nach dem Rezept. Also, warum genau wirst du ihn lieben?
- Schnell & einfach: In etwa 15 Minuten Vorbereitungszeit ist alles im Ofen. Perfekt für einen stressigen Wochentag, an dem du trotzdem etwas Gutes essen willst.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keinen speziellen Lebensmittelladen. Karotten, Pastinaken, Süßkartoffeln – das meiste hast du vielleicht schon im Haus oder bekommst es auf jedem Wochenmarkt.
- Perfekt für den Herbst: Dieses Gericht ist wie gemalt für kühle Abende, wenn man etwas Deftiges und Wärmendes braucht. Es ist der Inbegriff von Herbstkomfort.
- Absoluter Publikumsliebling: Ich habe noch niemanden getroffen, der diesen Auflauf nicht mochte – nicht einmal Gemüsemuffel. Die cremige Sauce und die leichte Süße des Wurzelgemüses machen ihn unwiderstehlich.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus zartem Gemüse, cremiger Sauce und einer knusprigen Kräuterkruste ist einfach himmlisch. Das ist kein langweiliges Diätgericht, sondern echtes Soulfood.
Was diesen Auflauf von anderen unterscheidet? Es ist die Technik. Statt das Gemüse einfach nur in Sahne zu ertränken, wird es zunächst kurz angeröstet. Das karamellisiert die natürlichen Zucker und verleiht dem Gericht eine Tiefe, die man sonst nicht bekommt. Und die Sauce? Die wird mit einer Prise Muskatnuss und etwas Knoblauch verfeinert – klingt simpel, ist aber der Game-Changer.
Dieser Auflauf ist nicht nur gut – er ist die Art von Gericht, bei dem man nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließt. Es ist Herbstkomfort, neu erfunden: herzhafter, cremiger und mit genau der richtigen Portion Wohlgefühl.
Was Du An Zutaten Brauchst
Die folgenden Zutaten sind das Herzstück dieses cremigen herbstlichen Wurzelgemüse-Auflaufs. Sie sind bewusst einfach gehalten, denn das Gemüse soll im Mittelpunkt stehen. Ich zeige dir, worauf du achten solltest.
Für das Gemüse:
- 500 g Süßkartoffeln (geschält und in 2 cm Würfel geschnitten) – Sie bringen eine natürliche Süße und eine buttrige Textur. Achte auf feste, unbeschädigte Knollen.
- 400 g Karotten (geschält und in 2 cm dicke Scheiben geschnitten) – Sie geben Farbe und eine leichte Erdigkeit. Ich bevorzuge mittelgroße Karotten, sie sind süßer als die Riesen.
- 300 g Pastinaken (geschält und in 2 cm dicke Scheiben geschnitten) – Das ist mein Geheimtipp. Pastinaken haben ein nussiges, leicht süßliches Aroma, das perfekt mit der Sauce harmoniert. Sie sehen aus wie weiße Karotten, schmecken aber viel interessanter.
- 200 g Knollensellerie (geschält und in 2 cm Würfel geschnitten) – Er bringt eine herzhafte, fast fleischige Note mit. Keine Sorge, der Eigengeschmack wird durch das Rösten und die Sauce gemildert.
- 1 große Zwiebel (in feine Ringe geschnitten) – Für die aromatische Basis.
- 3 Zehen Knoblauch (fein gehackt) – Unverzichtbar für die Tiefe der Sauce.
Für die cremige Sauce:

- 200 ml Sahne (oder Pflanzen-Sahne für eine vegane Variante) – Sie sorgt für die samtige Textur.
- 200 ml Gemüsebrühe (am besten selbst gemacht oder eine gute Bio-Variante) – Sie ist die Basis der Sauce und gibt Würze.
- 100 g geriebener Gouda oder Emmentaler – Für die goldbraune Kruste und den herzhaften Geschmack. Parmesan geht auch, aber Gouda schmilzt einfach am besten.
- 2 EL Butter (oder Olivenöl) – Zum Anrösten des Gemüses. Butter gibt mehr Geschmack, Olivenöl ist leichter.
- 2 EL Mehl – Zum Andicken der Sauce. Für eine glutenfreie Version nimm Maisstärke.
- 1 TL getrockneter Thymian – Ein klassisches Herbstgewürz, das wunderbar zum Wurzelgemüse passt.
- ½ TL gemahlene Muskatnuss – Klingt ungewöhnlich, aber Muskat ist der heimliche Star. Er hebt die Cremigkeit der Sauce auf ein neues Level.
- Salz und Pfeffer – nach Geschmack.
Für die Kräuterkruste (optional, aber sehr empfehlenswert):
- 50 g Semmelbrösel (Paniermehl) – Für die Knusprigkeit. Ich nehme am liebsten frische Brösel von einem alten Brötchen.
- 2 EL gehackte frische Petersilie – Für die Frische.
- 1 EL geschmolzene Butter – Damit die Kruste goldbraun wird.
Ein Tipp zur Gemüseauswahl: Wenn du die Wahl hast, kaufe das Gemüse auf dem Wochenmarkt. Es hat oft mehr Geschmack als das aus dem Supermarkt. Und keine Sorge, wenn du keine Pastinaken bekommst – du kannst sie durch mehr Karotten oder eine weitere Süßkartoffel ersetzen.
Die Richtige Ausrüstung
Für diesen cremigen herbstlichen Wurzelgemüse-Auflauf brauchst du keine ausgefallene Küchenausstattung. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus.
- Eine große Auflaufform (ca. 25 x 30 cm) – Eine ofenfeste Form ist natürlich Pflicht. Eine Keramikform speichert die Wärme besonders gut und sorgt für eine gleichmäßige Garung.
- Ein großes Schneidebrett und ein scharfes Messer – Wurzelgemüse ist hart, ein stumpfes Messer macht die Arbeit zur Qual. Investiere in ein gutes Kochmesser, es lohnt sich.
- Ein schwerer Topf oder eine große Pfanne – Zum Anrösten des Gemüses. Ein Gusseisentopf wäre ideal, aber jede beschichtete Pfanne tut es auch.
- Ein Schneebesen – Für die Sauce, damit keine Klümpchen entstehen.
- Eine Küchenreibe – Für den Käse. Selbst geriebener Käse schmilzt übrigens viel besser als der abgepackte aus der Tüte.
Falls du keine Auflaufform hast – kein Problem. Du kannst das Ganze auch in einer großen ofenfesten Pfanne zubereiten. Ich habe das schon oft gemacht, und es funktioniert einwandfrei. Ein Tipp: Wenn du die Form vorher leicht einfettest, brennt nichts an und die Reinigung ist viel einfacher.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird es ernst! Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst mit einem perfekten cremigen herbstlichen Wurzelgemüse-Auflauf belohnt.
- Backofen vorheizen und Gemüse vorbereiten (10 Minuten): Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 180 °C) vor. Wasche und schäle das gesamte Wurzelgemüse. Schneide die Süßkartoffeln, Karotten, Pastinaken und den Sellerie in gleichmäßige Stücke von etwa 2 cm Größe. Die Zwiebel schneidest du in feine Ringe. Je gleichmäßiger die Stücke sind, desto gleichmäßiger garen sie später.
- Das Gemüse anrösten (10 Minuten): Erhitze die Butter (oder das Olivenöl) in einem großen Topf oder einer ofenfesten Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Gib die Zwiebelringe dazu und brate sie für 2 Minuten glasig an. Dann kommt der gehackte Knoblauch dazu – nur kurz mitbraten, bis es duftet, nicht länger als 30 Sekunden, sonst wird er bitter. Jetzt gibst du das gesamte vorbereitete Wurzelgemüse in den Topf. Lass es unter gelegentlichem Rühren für etwa 5-7 Minuten anbraten, bis es leichte Bräunungsstellen bekommt. Das ist der entscheidende Schritt für den Geschmack! Die Röststoffe, die dabei entstehen, geben dem Auflauf eine unglaubliche Tiefe.
- Die cremige Sauce zubereiten (5 Minuten): Streue das Mehl über das angeröstete Gemüse und rühre alles gut um. Das Mehl darf kurz mit anschwitzen, etwa eine Minute. Gieße dann nach und nach die Gemüsebrühe unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen an. Achte darauf, dass keine Klümpchen entstehen. Lass die Sauce kurz aufkochen, bis sie eindickt. Reduziere dann die Hitze und gieße die Sahne dazu. Rühre den Thymian, die Muskatnuss, Salz und Pfeffer unter. Schmecke die Sauce ab – sie sollte kräftig gewürzt sein, denn das Gemüse wird später noch etwas davon aufnehmen.
- Den Auflauf schichten und backen (30-35 Minuten): Gib die Hälfte des geriebenen Käses unter die Sauce und rühre ihn kurz ein. Fülle das gesamte Gemüse-Sauce-Gemisch in die Auflaufform und verteile es gleichmäßig. Streue den restlichen Käse darüber. Für die Kräuterkruste: Mische die Semmelbrösel, die gehackte Petersilie und die geschmolzene Butter in einer kleinen Schüssel und verteile die Mischung gleichmäßig über den Auflauf. Backe den Auflauf auf der mittleren Schiene für 30-35 Minuten. Die Kruste sollte goldbraun und knusprig sein, und das Gemüse sollte sich leicht mit einer Gabel durchstechen lassen.
- Ruhen lassen und servieren (5 Minuten): Nimm den Auflauf aus dem Ofen und lass ihn für etwa 5 Minuten ruhen. Das ist wichtig, damit die Sauce etwas fester wird und sich besser portionieren lässt. Dann kannst du ihn direkt aus der Form servieren.
Ein Tipp von mir: Wenn die Kruste zu schnell bräunt, decke den Auflauf in den letzten 10 Minuten locker mit Alufolie ab. So wird er nicht zu dunkel, aber das Gemüse wird trotzdem schön weich.
Tipps & Tricks für den Perfekten Auflauf
Ich habe bei diesem cremigen herbstlichen Wurzelgemüse-Auflauf so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit es dir gleich beim ersten Mal gelingt.
- Das Geheimnis der Konsistenz: Der größte Fehler, den ich gemacht habe, war, das Gemüse nicht vorzurösten. Es wurde matschig und die Sauce war wässrig. Das scharfe Anbraten karamellisiert nicht nur den Zucker, es entzieht dem Gemüse auch überschüssige Flüssigkeit. So bleibt der Auflauf cremig, nicht suppig.
- Die richtige Würze: Muskatnuss ist kein Scherz. Aber Vorsicht: Weniger ist mehr. Frisch geriebene Muskatnuss ist übrigens unvergleichlich aromatischer als die gemahlene aus dem Tütchen. Eine Prise reicht völlig.
- Multitasking in der Küche: Während das Gemüse im Ofen ist, kannst du schon mal den Tisch decken oder einen schnellen Salat zubereiten. Ein grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing passt perfekt zu diesem deftigen Auflauf.
- Die Käsewahl: Ich habe schon alles Mögliche ausprobiert. Gouda und Emmentaler sind Klassiker, aber auch Bergkäse oder ein junger Gouda mit Kümmel geben dem Auflauf eine besondere Note. Vermeide zu stark schmelzende Käsesorten wie Mozzarella – sie werden zu faserig.
- Vorbereiten für Faule: Du kannst das gesamte Gemüse bereits am Vortag putzen und schneiden. Bewahre es in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank auf. Am nächsten Tag sparst du dir so die ganze Vorbereitungszeit.
Ich erinnere mich noch an das eine Mal, als ich die Sahne vergessen hatte – ich habe stattdessen einfach etwas mehr Brühe und einen Klecks Frischkäse genommen. Es war anders, aber auch richtig lecker. Perfektion ist gut, aber Flexibilität ist besser.
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an diesem cremigen herbstlichen Wurzelgemüse-Auflauf ist, dass er sich unglaublich gut anpassen lässt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Vegane Variante: Ersetze die Sahne durch Kokosmilch (die leichte Variante aus der Dose) oder Hafer-Sahne. Für den Käse nimmst du eine vegane Reibealternative oder hefeflocken für den Käsegeschmack. Die Butter ersetzt du durch Olivenöl. Ich habe die vegane Version schon oft gemacht, und sie ist genauso cremig und lecker.
- Low-Carb / Keto-Variante: Ersetze die Süßkartoffeln und Pastinaken durch mehr Blumenkohl und Brokkoli. Das Gemüse wird trotzdem schön weich und die Sauce macht den Rest. Einfach die Mengen anpassen.
- Protein-Boost: Für eine herzhaftere Mahlzeit kannst du 200 g gewürfelten Speck oder geräucherte Tofuwürfel mit dem Gemüse anbraten. Oder du mischst 200 g gekochte Linsen unter die Sauce – das passt wunderbar zum Wurzelgemüse.
- Andere Gemüsesorten: Im Herbst ist die Auswahl riesig. Probiere es mal mit Kürbis (Hokkaido, mit Schale!), Roter Bete (Vorsicht, sie färbt alles rosa) oder Steckrüben. Jede Sorte bringt ihren eigenen Charakter mit. Ich hatte einmal eine Mischung aus Kürbis und Pastinaken – ein Traum!
- Gewürzvariationen: Statt Thymian und Muskat kannst du auch Rosmarin, Majoran oder eine Prise Currypulver verwenden. Curry und Süßkartoffel sind ein fantastisches Duo. Oder probiere es mit einer Prise Chili für eine leichte Schärfe.
Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit Kürbis und einem Hauch von Ahornsirup in der Sauce. Der süße Kick harmoniert perfekt mit dem herzhaften Käse. Einfach mal ausprobieren!
Servieren & Aufbewahren
Dieser cremige herbstliche Wurzelgemüse-Auflauf schmeckt am besten, wenn er frisch aus dem Ofen kommt, aber er ist auch am nächsten Tag noch ein Genuss.
Servieren: Serviere den Auflauf heiß, direkt aus der Form. Er ist eine vollwertige Mahlzeit für sich, aber ein frischer grüner Salat oder ein Stück knuspriges Baguette passen hervorragend dazu. Du kannst ihn auch als Beilage zu einem Braten oder einem Stück gebratenem Hähnchen reichen. Die goldbraune Kruste ist der Star, also präsentiere sie ruhig stolz.
Aufbewahren: Übrig gebliebenen Auflauf kannst du in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank für bis zu 3 Tage aufbewahren. Die Aromen ziehen sogar noch ein bisschen durch, er schmeckt am nächsten Tag oft noch intensiver.
Einfrieren: Du kannst den Auflauf auch hervorragend einfrieren. Am besten portionierst du ihn vorher in gefriergeeigneten Behältern. So hast du immer eine schnelle, warme Mahlzeit parat. Eingefroren hält er sich bis zu 3 Monate.
Wiederaufwärmen: Zum Aufwärmen gibst du die gewünschte Portion einfach in eine ofenfeste Form und backst sie bei 160 °C für etwa 15-20 Minuten, bis sie durchgewärmt ist. In der Mikrowelle geht es schneller, aber die Kruste wird dabei leider weich. Ich ziehe den Ofen vor, auch wenn es etwas länger dauert – die Knusprigkeit ist es wert.
Die Sauce wird beim Abkühlen etwas fester, das ist völlig normal. Beim Wiederaufwärmen wird sie wieder schön cremig.
Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile
Dieser cremige herbstliche Wurzelgemüse-Auflauf ist nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch eine wahre Nährstoffbombe.
Geschätzte Nährwerte pro Portion (bei 4 Portionen):
| Nährwert | Menge |
|---|---|
| Kalorien | ca. 380 kcal |
| Eiweiß | 12 g |
| Fett | 22 g |
| Kohlenhydrate | 35 g |
| Ballaststoffe | 8 g |
Die gesundheitlichen Highlights: Süßkartoffeln sind reich an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt – gut für die Augen und das Immunsystem. Karotten liefern ebenfalls viel Beta-Carotin und sind gut für die Haut. Pastinaken enthalten viel Kalium und Folsäure. Knollensellerie ist ein natürlicher Entwässerer und liefert viele Vitamine. Die cremige Sauce auf Sahnebasis liefert Kalzium, aber du kannst sie durch eine pflanzliche Variante ersetzen, um den Fettgehalt zu reduzieren.
Diätetische Hinweise: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei, wenn du Maisstärke statt Mehl verwendest. Für eine vegetarische Version ist es ohnehin geeignet. Die vegane Variante habe ich dir ja bereits gezeigt. Achte bei der Käseauswahl auf die Inhaltsstoffe, wenn du Laktose meiden musst – viele gereifte Käsesorten sind laktosefrei.
Ich persönlich liebe es, wie dieses Gericht sättigt, ohne schwer im Magen zu liegen. Es ist echtes Soulfood, das dich von innen wärmt und gleichzeitig mit guten Nährstoffen versorgt.
Fazit: Ein Herbstgericht, das Bleibt
Dieser cremige herbstliche Wurzelgemüse-Auflauf ist für mich mehr als nur ein Rezept. Er ist eine Erinnerung an gemütliche Abende, an den Duft von Herbstblättern und an die Freude, etwas Einfaches in etwas Besonderes zu verwandeln. Er beweist, dass man keine teuren Zutaten oder stundenlange Kocharbeit braucht, um ein Gericht zu zaubern, das nach Wärme und Zuhause schmeckt.
Ich liebe es, wie flexibel dieses Rezept ist. Du kannst es anpassen, je nachdem, was der Kühlschrank hergibt oder worauf du gerade Lust hast. Es ist ein Rezept, das mit dir lebt und wächst. Und genau das macht es so besonders.
Also, trau dich! Probiere es aus, experimentiere mit den Gewürzen, tausche das Gemüse aus. Und wenn du deine eigene Version gefunden hast, dann teile sie doch mit mir in den Kommentaren. Ich bin gespannt, was du daraus machst! Hinterlasse mir gerne einen Kommentar, wenn dir das Rezept gefallen hat, oder teile es mit deinen Freunden, die auch den Herbst lieben. Bis zum nächsten Mal – und lass es dir schmecken!
Häufig Gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Auflauf auch ohne Sahne zubereiten?
Ja, absolut! Du kannst die Sahne durch eine Mischung aus Milch und einem Schuss Schmand oder Crème fraîche ersetzen. Für eine vegane Option eignet sich Hafer-Sahne oder Kokosmilch (die leichte Variante). Der Auflauf wird dann etwas leichter, aber immer noch schön cremig.
Wie verhindere ich, dass das Gemüse matschig wird?
Der wichtigste Tipp ist das scharfe Anrösten des Gemüses vor dem Backen. Dadurch wird überschüssige Flüssigkeit entzogen und das Gemüse bekommt eine leichte Kruste. Achte auch darauf, die Stücke nicht zu klein zu schneiden – 2 cm sind ideal. Und backe den Auflauf nicht zu lange, sonst wird alles weich.
Kann ich den Auflauf einfrieren?
Ja, das funktioniert sehr gut. Am besten portionierst du den Auflauf vor dem Einfrieren in gefriergeeigneten Behältern. So hast du immer eine schnelle Mahlzeit parat. Eingefroren hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen und dann im Ofen wieder aufwärmen.
Welches Gemüse kann ich noch verwenden?
Die Auswahl ist riesig! Probiere es mit Hokkaido-Kürbis (mit Schale!), Roter Bete, Steckrüben, Blumenkohl oder Brokkoli. Auch Fenchel oder dünne Scheiben von Kohlrabi passen gut. Einfach das nehmen, was die Saison hergibt oder was du gerade da hast.
Kann ich den Auflauf auch in einer Pfanne zubereiten?
Ja, wenn du eine ofenfeste Pfanne (z.B. aus Gusseisen) hast, kannst du das gesamte Gericht darin zubereiten. Das spart Abwasch, weil du das Gemüse direkt in der Pfanne anrösten und später im Ofen backen kannst. Achte nur darauf, dass die Pfanne groß genug ist, damit alles Platz hat.
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Cremiger Wurzelgemüse-Auflauf – Bestes Herbstrezept
Ein cremiger, goldbrauner Auflauf mit zartem Wurzelgemüse in einer samtigen Sauce aus Sahne und Käse, gekrönt von einer knusprigen Kräuterkruste. Perfekt für kühle Herbstabende als wärmendes Soulfood.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 35 Minuten
- Total Time: 50 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 500 g Süßkartoffeln (geschält und in 2 cm Würfel geschnitten)
- 400 g Karotten (geschält und in 2 cm dicke Scheiben geschnitten)
- 300 g Pastinaken (geschält und in 2 cm dicke Scheiben geschnitten)
- 200 g Knollensellerie (geschält und in 2 cm Würfel geschnitten)
- 1 große Zwiebel (in feine Ringe geschnitten)
- 3 Zehen Knoblauch (fein gehackt)
- 200 ml Sahne (oder Pflanzen-Sahne für vegane Variante)
- 200 ml Gemüsebrühe
- 100 g geriebener Gouda oder Emmentaler
- 2 EL Butter (oder Olivenöl)
- 2 EL Mehl (oder Maisstärke für glutenfreie Variante)
- 1 TL getrockneter Thymian
- ½ TL gemahlene Muskatnuss
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 50 g Semmelbrösel (Paniermehl)
- 2 EL gehackte frische Petersilie
- 1 EL geschmolzene Butter
Instructions
- Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 180 °C) vorheizen. Wurzelgemüse waschen, schälen und in gleichmäßige Stücke von etwa 2 cm Größe schneiden. Zwiebel in feine Ringe schneiden.
- Butter (oder Olivenöl) in einem großen Topf oder einer ofenfesten Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Zwiebelringe darin 2 Minuten glasig anbraten. Knoblauch kurz mitbraten, bis es duftet (max. 30 Sekunden).
- Das gesamte vorbereitete Wurzelgemüse in den Topf geben und unter gelegentlichem Rühren 5-7 Minuten anbraten, bis es leichte Bräunungsstellen bekommt.
- Mehl über das Gemüse streuen und gut umrühren. 1 Minute mit anschwitzen lassen. Nach und nach die Gemüsebrühe unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen angiessen. Sauce kurz aufkochen lassen, bis sie eindickt.
- Hitze reduzieren, Sahne dazugiessen. Thymian, Muskatnuss, Salz und Pfeffer unterrühren. Sauce abschmecken.
- Hälfte des geriebenen Käses unter die Sauce rühren. Das gesamte Gemüse-Sauce-Gemisch in eine Auflaufform (ca. 25 x 30 cm) füllen und gleichmässig verteilen. Restlichen Käse darüberstreuen.
- Für die Kräuterkruste: Semmelbrösel, gehackte Petersilie und geschmolzene Butter in einer kleinen Schüssel mischen und gleichmässig über den Auflauf verteilen.
- Auflauf auf der mittleren Schiene 30-35 Minuten backen, bis die Kruste goldbraun und knusprig ist und das Gemüse sich leicht mit einer Gabel durchstechen lässt.
- Auflauf aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten ruhen lassen, damit die Sauce etwas fester wird. Dann direkt aus der Form servieren.
Notes
Wenn die Kruste zu schnell bräunt, den Auflauf in den letzten 10 Minuten locker mit Alufolie abdecken. Das scharfe Anrösten des Gemüses vor dem Backen ist entscheidend für den Geschmack und verhindert eine wässrige Konsistenz. Frisch geriebene Muskatnuss ist aromatischer als gemahlene. Der Auflauf kann bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt oder bis zu 3 Monate eingefroren werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (von 4)
- Calories: 380
- Sugar: 12
- Sodium: 600
- Fat: 22
- Saturated Fat: 12
- Carbohydrates: 35
- Fiber: 8
- Protein: 12
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