Geschrieben von

Summer Hickman

Veröffentlicht

Cremiger Obatzda mit Radieschen – Bestes Original Rezept

Fertig in 15 Minuten
Portionen 4-6 Portionen
Schwierigkeitsgrad Easy

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Die Schüssel war leer. Nicht nur leer – richtig ausgekratzt. Mein Schwager stand in der Küche, den Finger noch am Rand, und grinste. „Machst du den nochmal? Bitte.“ Drei verschiedene Biere standen auf dem Tisch, die Breznkörbe waren halb voll, aber der Obatzda – der war weg. Und zwar nicht nur von ihm. Alle hatten sich bedient, erst zaghaft, dann mit Nachdruck. Irgendwann sah ich meine Schwiegermutter mit einem Löffel direkt aus der Schüssel naschen. In Bayern ein Sakrileg, oder? Oder das größte Kompliment.

Ehrlich gesagt, ich war selbst überrascht. Ich hatte den cremigen Obatzda mit Radieschen einfach so gemacht, nach Gefühl, aus einem Bauchgefühl heraus. Ein bisschen Camembert, ein bisschen Frischkäse, ein ordentlicher Schuss Bier und dann die Radieschen – die waren der Clou. Nicht nur als Deko, sondern richtig drin. Die geben so eine frische, leichte Schärfe und diesen wunderbaren Biss. Plötzlich war der uralte bayerische Klassiker nicht mehr schwer und mächtig, sondern irgendwie… leicht. Und trotzdem so sündhaft gut.

Seitdem ist dieser cremige Obatzda mit Radieschen mein Geheimtipp für jede Brotzeit, jedes Treffen, jeden gemütlichen Abend. Er ist einfach unwiderstehlich, und das meine ich ernst. Du wirst sehen, wie schnell die Schüssel leer ist. Versprochen.

Warum Du Diesen Obatzda Lieben Wirst

Dieser Obatzda ist nicht einfach nur ein weiterer Brotzeitklassiker. Er ist das Ergebnis von vielen, vielen Versuchen – mal zu flüssig, mal zu fest, mal zu langweilig. Irgendwann hatte ich den Dreh raus. Und dann kamen die Radieschen dazu. Besser spät als nie, oder?

  • Schnell & einfach: In unter 15 Minuten ist alles fertig. Kein Kochen, kein Backen, nur ein bisschen Rühren und Abschmecken. Perfekt für spontane Gäste oder wenn dich der Heißhunger auf was Herzhaftes packt.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keinen ausgefallenen Kram. Camembert, Frischkäse, Butter, Bier, Zwiebel, Radieschen – das hast du entweder daheim oder bekommst es im nächsten Supermarkt. Keine Jagd nach exotischen Gewürzen.
  • Perfekt für die Brotzeit: Ob zum Bier, zum Wein, zum Frühschoppen oder zum gemütlichen Fernsehabend – dieser Obatzda ist der Star auf jedem Teller. Dazu ein paar Brezn, ein Bauernbrot oder einfach nur Radieschen zum Dippen.
  • Absoluter Publikumsliebling: Ich habe noch nie jemanden getroffen, der diesen Obatzda nicht mochte. Selbst Menschen, die sonst eher zurückhaltend bei Käse sind, greifen hier zu. Er ist so cremig und würzig, dass er einfach jeden überzeugt.
  • Unwiderstehlich cremig: Die Kombination aus Camembert und Frischkäse macht ihn so unglaublich geschmeidig. Er schmeckt nicht nach „nur Käse“, sondern nach einer runden, vollmundigen Cremigkeit, die auf der Zunge zergeht.

Was diesen Obatzda von den anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Nicht zu scharf, nicht zu mild, nicht zu schwer. Und die Radieschen – die sind nicht nur Deko, sie sind ein integraler Bestandteil. Sie geben Frische und Textur, die den Obatzda aus der Masse hervorhebt. Er ist nicht einfach nur ein weiterer Dip, er ist ein Erlebnis. Ein bisschen so, wie wenn du den perfekten Zitronen-Joghurt-Kuchen mit Blaubeeren findest – einfach richtig, richtig gut.

Zutaten, Die Du Brauchst

Für diesen cremigen Obatzda mit Radieschen brauchst du wirklich keine Zauberei. Es sind alles Zutaten, die du entweder im Kühlschrank hast oder schnell besorgen kannst. Das Schöne ist, dass du mit wenigen, guten Zutaten ein Ergebnis bekommst, das nach viel mehr schmeckt. Hier kommt die Liste – genau so, wie ich sie immer mache.

  • Camembert (200 g): Der Star der Show. Nimm einen reifen, aber nicht zu weichen Camembert. Er sollte schön cremig sein, aber noch Form haben. Ich mag am liebsten den von der Marke „Le Roulé“ oder einen guten französischen aus dem Kühlregal. Achte darauf, dass er Zimmertemperatur hat, dann lässt er sich besser verarbeiten.
  • Frischkäse (100 g): Für die extra Cremigkeit. Du kannst Doppelrahmstufe nehmen, dann wird er besonders sämig. Oder du nimmst einen leichteren Frischkäse, wenn du etwas Kalorien sparen willst. Beides funktioniert. Ich persönlich nehme am liebsten den von Philadelphia oder eine gute Eigenmarke.
  • Butter (50 g): Die Butter macht den Obatzda geschmeidig und rund. Sie sollte weich sein, also rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Ungesalzene Butter ist am besten, dann kannst du die Salzigkeit selbst bestimmen.
  • Bier (2-3 EL): Das ist das Geheimnis für den typischen Obatzda-Geschmack. Ein helles, süffiges Bier ist perfekt – ein Helles, ein Export oder ein Pils. Kein Starkbier oder Weizen, das wäre zu dominant. Das Bier lockert die Masse auf und gibt eine feine, malzige Note.
  • Zwiebel (1 kleine): Eine rote oder eine weiße Zwiebel, fein gewürfelt. Die Zwiebel gibt dem Obatzda die nötige Schärfe und Würze. Ich schwöre auf rote Zwiebeln, die sind etwas milder und süßlicher.
  • Radieschen (6-8 Stück): Die Überraschung im Rezept. Sie werden fein gewürfelt und untergehoben. Sie geben eine wunderbare Frische, eine leichte Schärfe und einen herrlichen Biss. Außerdem sehen sie toll aus. Ich nehme am liebsten frische, knackige Radieschen aus der Region.
  • Schnittlauch (1 Bund): Für die Farbe und die feine, zwieblige Note. In feine Röllchen geschnitten, wird er unter den Obatzda gemischt oder als Deko drüber gestreut.
  • Kümmel (1 Prise, gemahlen): Ein bisschen Kümmel ist typisch für den bayerischen Obatzda. Er hilft auch bei der Verdauung und gibt eine warme, würzige Note. Aber Vorsicht: Nicht zu viel, sonst dominiert er.
  • Salz & Pfeffer: Zum Abschmecken. Am Ende kommt es auf den richtigen Pfiff an. Ich nehme frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und ein gutes Meersalz.
  • Paprikapulver (1 Prise, edelsüß): Für die Farbe und eine leichte, süßliche Note. Das ist optional, aber ich finde, es rundet das Ganze wunderbar ab.

Du siehst, es sind keine exotischen Zutaten. Alles ist einfach und bodenständig. Das ist das Schöne an diesem Rezept – es zeigt, dass man mit wenigen, guten Dingen etwas ganz Besonderes zaubern kann. Fast so, wie bei einer guten Erdbeermarmelade mit Vanille und Chiasamen, die auch nur aus wenigen Zutaten besteht, aber einfach perfekt ist.

Benötigte Küchenutensilien

Du brauchst keine ausgefallene Küchenausrüstung für diesen Obatzda. Ein paar einfache Dinge reichen völlig aus. Ich zeige dir, was ich immer verwende.

  • Eine große Schüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas. Du brauchst genug Platz, um alles gut vermischen zu können.
  • Eine Gabel: Die ist perfekt, um den Camembert zu zerdrücken. Ein Kartoffelstampfer geht auch, aber ich finde, mit der Gabel bekommt man eine schönere, leicht stückige Textur.
  • Ein scharfes Messer: Zum feinen Würfeln der Zwiebel und der Radieschen. Ein gutes Kochmesser ist Gold wert.
  • Ein Schneidebrett: Am besten aus Holz oder Kunststoff.
  • Ein Esslöffel: Zum Rühren und Abschmecken.
  • Eine kleine Pfanne (optional): Wenn du die Zwiebel vorher kurz andünsten willst, um sie milder zu machen. Mache ich manchmal, wenn ich Gäste habe, die empfindlich auf rohe Zwiebeln reagieren.

Das war’s auch schon. Keine Mixer, keine Küchenmaschine, kein Schnickschnack. Einfach nur du, eine Schüssel und eine Gabel. So soll es sein.

Zubereitung – Schritt für Schritt

Cremiger Obatzda mit Radieschen preparation steps

Jetzt geht es ans Eingemachte. Die Zubereitung ist wirklich kinderleicht, aber ich verrate dir ein paar Tricks, die den Unterschied machen. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst einen perfekten, cremigen Obatzda mit Radieschen haben.

  1. Camembert vorbereiten: Nimm den Camembert aus der Verpackung und schneide ihn in grobe Stücke. Gib ihn in die große Schüssel. Wenn er Zimmertemperatur hat, geht das Zerdrücken viel leichter.
  2. Zerdrücken: Nimm die Gabel und zerdrücke den Camembert gründlich. Es dürfen ruhig noch ein paar kleinere Stückchen übrig sein – das gibt später eine schöne Textur. Zerdrücke ihn nicht zu einem glatten Brei, sondern lass ihn etwas stückig. Das macht den Obatzda interessanter.
  3. Frischkäse und Butter hinzufügen: Gib den Frischkäse und die weiche Butter dazu. Vermische alles gut mit der Gabel, bis eine cremige, homogene Masse entsteht. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Ruhig etwas kräftig rühren, das lockert die Masse auf.
  4. Bier einrühren: Jetzt kommt das Bier. Gib 2 Esslöffel dazu und rühre es kräftig unter. Die Masse wird sofort etwas flüssiger und bekommt diesen typischen, malzigen Geschmack. Wenn dir die Konsistenz zu fest ist, kannst du noch einen weiteren Esslöffel Bier dazugeben. Aber Vorsicht: Nicht zu viel, sonst wird der Obatzda zu flüssig.
  5. Zwiebel und Radieschen vorbereiten: Schäle die Zwiebel und schneide sie in feine, kleine Würfel. Wasche die Radieschen, putze sie und schneide sie ebenfalls in sehr feine Würfel. Je feiner, desto besser verteilen sie sich in der Masse. Hebe ein paar Radieschenscheiben für die Deko auf.
  6. Würzen: Gib die Zwiebelwürfel, die Radieschenwürfel, den Schnittlauch (bis auf etwas für die Deko), den Kümmel, das Paprikapulver, eine gute Prise Salz und reichlich frisch gemahlenen Pfeffer zur Käsecreme. Vermische alles gut mit der Gabel. Schmecke jetzt schon einmal ab. Der Obatzda sollte kräftig würzig sein, aber nicht zu salzig.
  7. Ruhen lassen (optional, aber empfohlen): Der Obatzda schmeckt am besten, wenn er etwas durchziehen kann. Decke die Schüssel ab und stelle sie für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Noch besser: 2-3 Stunden oder über Nacht. Dadurch können sich die Aromen wunderbar verbinden. Aber keine Sorge, du kannst ihn auch sofort essen – er ist dann nur etwas „frischer“ im Geschmack.
  8. Anrichten: Nimm den Obatzda aus dem Kühlschrank und rühre ihn noch einmal kurz durch. Gib ihn in eine schöne Schüssel oder forme ihn auf einem Teller zu einer Kugel oder einem Berg. Garniere mit den restlichen Radieschenscheiben und etwas Schnittlauch. Dazu ein Klecks Butter – das sieht nicht nur schön aus, sondern schmeckt auch hervorragend.

Ein Tipp von mir: Wenn du den Obatzda zu fest findest, nachdem er im Kühlschrank war, rühre einfach einen kleinen Schluck Bier oder Milch unter. So wird er wieder schön cremig.

Kochtipps & Techniken

Ich habe schon so manchen Obatzda gemacht, der nicht perfekt war. Einmal war er zu flüssig, einmal zu fest, einmal zu langweilig. Aus diesen Fehlern habe ich gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das nicht passiert.

  • Die richtige Temperatur: Das A und O ist, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Der Camembert, die Butter, der Frischkäse – alles sollte weich sein. Wenn du kalte Zutaten verarbeitest, wird die Masse klumpig und lässt sich nicht gut vermischen. Also rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen.
  • Nicht zu viel Bier: Das Bier ist wichtig, aber weniger ist mehr. Fang mit 2 Esslöffeln an und taste dich ran. Wenn du zu viel Bier nimmst, wird der Obatzda zu flüssig und läuft dir vom Brot. Du kannst die Flüssigkeit hinterher nicht mehr rausholen.
  • Die Zwiebel richtig behandeln: Rohe Zwiebeln können manchmal etwas scharf sein. Wenn du das vermeiden willst, kannst du die gewürfelte Zwiebel kurz in etwas Butter andünsten, bis sie glasig ist. Dann abkühlen lassen und unter den Obatzda mischen. Das gibt eine mildere, süßlichere Note.
  • Radieschen nicht zu früh untermischen: Wenn du den Obatzda erst am nächsten Tag isst, solltest du die Radieschen erst kurz vor dem Servieren unterheben. Sonst werden sie weich und verlieren ihren Biss. Für den sofortigen Verzehr ist das egal.
  • Abschmecken ist alles: Ein Obatzda lebt von der richtigen Würze. Schmecke ihn mehrmals ab. Er sollte kräftig und würzig sein, aber nicht zu salzig. Der Pfeffer gibt die Schärfe, der Kümmel die Wärme. Trau dich, etwas mehr zu würzen, als du denkst. Die Aromen brauchen Zeit, um sich zu entfalten.
  • Die richtige Konsistenz: Ein guter Obatzda ist cremig, aber nicht flüssig. Er sollte sich gut streichen lassen, aber nicht vom Messer tropfen. Wenn er zu fest ist, rühre etwas Bier oder Milch unter. Wenn er zu flüssig ist, hilft nur noch etwas mehr Frischkäse oder ein kleines bisschen geriebener Bergkäse, um ihn zu binden.

Ich habe auch schon mal vergessen, den Camembert vorher aus dem Kühlschrank zu nehmen. Das war eine Katastrophe – ich habe ewig gerührt und es wurde einfach nicht cremig. Seitdem lege ich den Käse immer eine Stunde vorher raus. Kleiner, aber wichtiger Tipp!

Variationen & Anpassungen

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es ganz leicht an deinen Geschmack anpassen kannst. Ich habe schon viele verschiedene Versionen ausprobiert, und jede hat ihren eigenen Charme. Hier sind ein paar Ideen für dich.

  • Vegetarische/Vegane Variante: Für eine vegane Version kannst du den Camembert durch einen veganen Camembert (z.B. auf Basis von Cashewkernen) ersetzen und den Frischkäse durch einen veganen Frischkäse aus dem Supermarkt. Die Butter lässt sich durch vegane Margarine ersetzen. Das Bier ist ja sowieso vegan. Die Radieschen und Zwiebeln bleiben gleich. Schmeckt überraschend gut und ist eine tolle Option für Gäste, die sich pflanzlich ernähren.
  • Mit Kräutern: Neben Schnittlauch kannst du auch andere frische Kräuter verwenden. Petersilie, Kerbel oder ein bisschen Estragon passen hervorragend. Oder du gibst einen Teelöffel getrockneten Oregano oder Thymian dazu. Das gibt dem Obatzda eine mediterrane Note.
  • Mit Paprika oder Chili: Wenn du es etwas schärfer magst, kannst du eine fein gewürfelte rote Paprika oder eine kleine, entkernte Chilischote unterheben. Das gibt eine schöne Farbe und eine extra Portion Schärfe. Aber Vorsicht: Chili ist mächtig, also erst mal wenig nehmen.
  • Mit Kümmel und Koriander: Für eine noch würzigere Note kannst du zusätzlich zum Kümmel einen halben Teelöffel gemahlenen Koriander dazugeben. Das passt wunderbar zu den Radieschen und gibt dem Obatzda eine orientalische Note.
  • Mit geräuchertem Camembert: Das ist meine absolute Lieblingsvariante! Nimm einen geräucherten Camembert anstelle des normalen. Der Rauchgeschmack verleiht dem Obatzda eine unglaubliche Tiefe und macht ihn zu etwas ganz Besonderem. Dazu passen dann besonders gut ein kräftiges Bauernbrot und ein Glas Bier.

Ich habe auch schon mal eine Variante mit eingelegten Radieschen probiert – das war auch sehr lecker. Die säuerliche Note der eingelegten Radieschen passt überraschend gut zur Cremigkeit des Käses. Probier dich einfach aus!

Servier- & Aufbewahrungstipps

Der Obatzda ist ein echter Allrounder. Du kannst ihn zu vielen Gelegenheiten servieren und er lässt sich auch gut aufbewahren. Hier sind meine besten Tipps.

  • Serviertemperatur: Der Obatzda schmeckt am besten, wenn er nicht zu kalt ist. Nimm ihn etwa 20-30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. So kann er sein volles Aroma entfalten und wird wieder schön cremig und streichfähig.
  • Die richtige Beilage: Dazu passen am besten frische Brezen, ein kräftiges Bauernbrot, Laugenstangen oder einfach nur ein gutes Roggenbrot. Auch rohes Gemüse wie Gurkensticks, Paprikastreifen oder Kohlrabi-Stücke sind perfekt zum Dippen.
  • Getränkeempfehlung: Ein kühles, helles Bier ist der Klassiker dazu. Aber auch ein trockener Weißwein (z.B. ein Silvaner) oder ein Radler passen hervorragend. Für einen alkoholfreien Genuss empfehle ich eine frische Apfelschorle oder ein gutes Mineralwasser mit Zitrone.
  • Im Kühlschrank aufbewahren: Der Obatzda hält sich im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Behälter etwa 3-4 Tage. Die Aromen werden mit der Zeit sogar noch intensiver. Vor dem Servieren einfach kurz durchrühren und etwas Bier oder Milch unterrühren, falls er zu fest geworden ist.
  • Einfrieren: Obatzda lässt sich auch einfrieren. Fülle ihn in einen gefriergeeigneten Behälter und friere ihn für bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen und dann gut durchrühren. Die Konsistenz kann danach etwas weicher sein, aber der Geschmack bleibt erhalten. Perfekt für eine schnelle Brotzeit, wenn Gäste kommen.

Ein Tipp für die Brotzeitplatte: Serviere den Obatzda zusammen mit verschiedenen Brotsorten, Butter, Radieschen, Gurken, Tomaten und vielleicht noch ein paar eingelegten Gurken oder einem Klecks süßem Senf. Das gibt eine wunderbare Vielfalt und jeder kann sich nach seinem Geschmack bedienen.

Nährwertangaben & Gesundheitliche Vorteile

Ich will hier nicht mit Kalorien um mich werfen, aber ein bisschen Information schadet ja nicht. Obatzda ist kein Diätgericht, aber in Maßen genossen, hat er durchaus seine guten Seiten.

  • Nährwerte (pro Portion, ca. 50g): Die Werte können je nach verwendeten Zutaten variieren. Eine ungefähre Angabe: Kalorien: ca. 150-200 kcal, Fett: ca. 15-20 g, Eiweiß: ca. 8-10 g, Kohlenhydrate: ca. 2-3 g. Der genaue Wert hängt stark von der Fettstufe des Camemberts und des Frischkäses ab.
  • Gesundheitliche Vorteile: Camembert ist reich an Kalzium, das wichtig für Knochen und Zähne ist. Er enthält auch viele Vitamine (A, B2, B12) und hochwertiges Eiweiß. Die Butter liefert fettlösliche Vitamine. Die Radieschen sind kalorienarm und enthalten Senföle, die antibakteriell wirken und die Verdauung anregen. Zwiebeln und Knoblauch (falls du ihn verwendest) sind ebenfalls sehr gesund und unterstützen das Immunsystem.
  • Allergene: Dieses Rezept enthält Milchprodukte (Laktose) und Gluten (wenn du Brot dazu isst). Für Menschen mit Laktoseintoleranz gibt es laktosefreie Alternativen für Camembert und Frischkäse. Achte auf die Verpackung.

Ich persönlich sehe den Obatzda als ein Stück Lebensfreude. Er ist nicht dazu da, dich zu ernähren, sondern um zu genießen. Und ein bisschen Genuss gehört doch einfach zum Leben dazu, oder?

Fazit

Dieser cremige Obatzda mit Radieschen ist mehr als nur ein Rezept – er ist eine Einladung zum Genießen. Er ist einfach, schnell gemacht und schmeckt einfach unwiderstehlich. Ich liebe es, wie die frischen Radieschen die cremige Käsebasis durchbrechen und für diesen besonderen Biss sorgen. Es ist ein bisschen so, als würde man in die bayerische Küche eintauchen, ohne großartig kochen zu müssen.

Probier es unbedingt aus! Hab keine Angst, mit den Zutaten zu spielen und deine eigene Variante zu finden. Vielleicht magst du es schärfer, mit mehr Zwiebeln oder mit einem anderen Bier. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es dir viel Freiheit lässt. Und wenn du es einmal gemacht hast, wirst du sehen, wie schnell es zur Gewohnheit wird.

Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie es dir geschmeckt hat! Hast du eine besondere Zutat verwendet? Oder hast du eine ganz eigene Variante entwickelt? Teile es mit mir und der Community. Und wenn dir der Beitrag gefallen hat, freue ich mich über ein Like und ein Teilen! Lass uns gemeinsam die bayerische Brotzeit feiern.

In diesem Sinne: Lass es dir schmecken und genieße jeden Bissen! Prost!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Obatzda auch ohne Bier machen?

Ja, das geht. Du kannst das Bier durch etwas Milch, Sahne oder sogar einen Schuss Apfelsaft ersetzen. Der Geschmack wird dann natürlich etwas anders, aber immer noch lecker. Das Bier gibt dem Obatzda aber diese typisch malzige Note, die ihn so besonders macht.

Wie lange ist der Obatzda haltbar?

Im Kühlschrank, in einem gut verschlossenen Behälter, hält er sich etwa 3-4 Tage. Die Aromen werden mit der Zeit sogar noch intensiver. Achte nur darauf, dass er nicht austrocknet – deshalb immer gut abdecken.

Kann ich den Obatzda einfrieren?

Ja, das funktioniert überraschend gut. Fülle ihn in einen gefriergeeigneten Behälter und friere ihn für bis zu 3 Monate ein. Nach dem Auftauen solltest du ihn gut durchrühren, da sich die Konsistenz etwas verändern kann. Er schmeckt dann aber immer noch hervorragend.

Welche Radieschen eignen sich am besten?

Am besten nimmst du frische, knackige Radieschen mit einer leuchtend roten Schale. Sie sollten nicht zu groß oder schwammig sein. Wenn du sie fein würfelst, geben sie den besten Biss und die schönste Farbe. Du kannst auch bunte Radieschen verwenden – das sieht toll aus!

Kann ich den Obatzda auch mit anderen Käsesorten machen?

Ja, du kannst experimentieren. Ein Teil des Camemberts kann durch einen milden Brie oder einen cremigen Weichkäse ersetzt werden. Für eine kräftigere Note kannst du auch etwas geriebenen Bergkäse oder alten Gouda untermischen. Aber der Camembert ist die klassische Basis und gibt die typische Cremigkeit.

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Cremiger Obatzda mit Radieschen recipe

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Cremiger Obatzda mit Radieschen – Bestes Original Rezept

Ein unwiderstehlich cremiger bayerischer Obatzda mit frischen Radieschen, der in unter 15 Minuten zubereitet ist. Perfekt für die Brotzeit, als Dip oder zu Brezen.

  • Author: Maria
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 0 Minuten
  • Total Time: 15 Minuten (plus optional 30 Minuten Ruhezeit)
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Vorspeise / Brotzeit
  • Cuisine: Bayrisch

Ingredients

Scale
  • 200 g Camembert (reif, Zimmertemperatur)
  • 100 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 50 g Butter (weich, ungesalzen)
  • 23 EL helles Bier (z.B. Helles, Export oder Pils)
  • 1 kleine rote Zwiebel (fein gewürfelt)
  • 68 Radieschen (fein gewürfelt, einige Scheiben für Deko)
  • 1 Bund Schnittlauch (in feine Röllchen geschnitten)
  • 1 Prise gemahlener Kümmel
  • 1 Prise edelsüßes Paprikapulver (optional)
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Instructions

  1. Camembert in grobe Stücke schneiden und in eine große Schüssel geben.
  2. Mit einer Gabel den Camembert gründlich zerdrücken, dabei einige kleinere Stückchen übrig lassen.
  3. Frischkäse und weiche Butter hinzufügen und mit der Gabel zu einer cremigen, homogenen Masse verrühren (ca. 2-3 Minuten).
  4. 2 Esslöffel Bier unterrühren. Bei Bedarf einen weiteren Esslöffel Bier hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  5. Zwiebel und Radieschen fein würfeln. Einige Radieschenscheiben für die Deko beiseitelegen.
  6. Zwiebelwürfel, Radieschenwürfel, Schnittlauch (bis auf etwas für die Deko), Kümmel, Paprikapulver, Salz und Pfeffer zur Käsecreme geben und gut vermischen. Abschmecken.
  7. Optional: Die Schüssel abdecken und für mindestens 30 Minuten (besser 2-3 Stunden oder über Nacht) in den Kühlschrank stellen, damit die Aromen durchziehen.
  8. Vor dem Servieren den Obatzda kurz durchrühren. In eine Schüssel geben oder zu einer Kugel formen. Mit Radieschenscheiben und Schnittlauch garnieren. Dazu einen Klecks Butter geben.

Notes

Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Nicht zu viel Bier verwenden, sonst wird der Obatzda zu flüssig. Für eine mildere Zwiebelnote die Zwiebel kurz in Butter andünsten. Radieschen erst kurz vor dem Servieren untermischen, wenn der Obatzda länger steht. Der Obatzda schmeckt nach dem Durchziehen am besten.

Nutrition

  • Serving Size: ca. 50 g pro Portion
  • Calories: 150200
  • Sugar: 12
  • Sodium: 300400
  • Fat: 1520
  • Saturated Fat: 1012
  • Carbohydrates: 23
  • Fiber: 5
  • Protein: 810

Keywords: Obatzda, Radieschen, bayerische Brotzeit, Käsecreme, Dip, einfach, schnell, vegetarisch

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