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Meine Nachbarin Frau Schmidt sah mich eines Dienstags mit einem riesigen Butternut-Kürbis kämpfen. Ich stand in meiner kleinen Küche, das Messer in der Hand, und überlegte ernsthaft, ob ich nicht doch lieber eine Dose Kürbispüree öffnen sollte. Sie klopfte an die Terrassentür, kam herein und sagte nur: „Lass mich dir zeigen, wie man den Kerl besiegt.“ Sie schnitt den Kürbis in zwei Hälften, kratzte die Kerne raus und schob ihn einfach für vierzig Minuten in den Ofen. Kein Geschäfte, kein Gehacke. Ich fühlte mich ein bisschen dumm, ehrlich gesagt.
Aus diesem Kürbis wurde dann nicht etwa eine Suppe – obwohl die auch lecker gewesen wäre – sondern dieses unglaublich cremige Mac and Cheese. Frau Schmidt schwört nämlich, dass Kürbis und Käse die beste Kombination seit Brot und Butter sind. Und sie hat recht, verdammt noch mal. Ich habe ihr Rezept ein bisschen angepasst, ein paar Gewürze dazugegeben und es mit einer knusprigen Kruste überbacken. Das Ergebnis? Ein Gericht, das so samtig und herzhaft ist, dass man vergisst, dass da eigentlich ein Gemüse drin steckt. Vielleicht kennst du das ja – dieses Gefühl, wenn man etwas isst und denkt: „Wow, das hätte ich nicht erwartet.“ Genau das passiert hier.
Seitdem mache ich dieses cremige Butternut-Kürbis Mac and Cheese immer dann, wenn ich etwas Besonderes brauche. Nicht nur, weil es einfach zubereitet ist, sondern weil es einfach glücklich macht. Die goldene Farbe, der Duft von geschmolzenem Käse und geröstetem Kürbis – das ist Comfort Food vom Feinsten. Und das Beste: Es steht in unter 30 Minuten auf dem Tisch. Na ja, wenn der Kürbis schon gegart ist. Aber das verrate ich dir später.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Dieses cremige Butternut-Kürbis Mac and Cheese ist nicht nur ein weiteres Nudelgericht. Es ist eine kleine Offenbarung. Ich habe es in den letzten Monaten bestimmt ein Dutzend Mal gekocht, für die Familie, für Freunde, und sogar mal für einen gemütlichen Abend allein auf dem Sofa. Es funktioniert einfach immer.
- Schnell & einfach: In nur 30 Minuten hast du ein warmes, sättigendes Gericht auf dem Tisch. Perfekt für hektische Wochentage, wenn die Zeit knapp ist, der Hunger aber groß.
- Zutaten aus dem Vorrat: Keine exotischen Zutaten oder teuren Spezialitäten. Nudeln, Kürbis, Käse, Milch – das hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Oder kannst es schnell besorgen.
- Perfekt für die Kürbissaison: Ob als herbstliches Abendessen, für ein gemütliches Sonntagsessen oder sogar als Beilage zu einem Braten – dieses Gericht passt einfach.
- Absoluter Publikumsliebling: Selbst eingefleischte Käse-Fans und Kürbis-Skeptiker sind begeistert. Die Kombination ist einfach unwiderstehlich. Ich habe noch nie jemanden getroffen, der nicht nach der zweiten Portion gefragt hat.
- Unglaublich cremig: Die Textur ist der absolute Wahnsinn. Der Kürbis macht die Sauce so samtig, dass du nie wieder auf die Idee kommen wirst, eine Mehlschwitze zu machen. Es ist, als würde einem der Himmel auf der Zunge schmelzen.
Was dieses Rezept wirklich anders macht, ist die Zubereitung des Kürbisses. Anstatt ihn roh zu verwenden, wird er zuerst im Ofen geröstet. Das karamellisiert den Zucker und verleiht ihm ein intensiveres, nussiges Aroma. Zusammen mit dem geschmolzenen Cheddar und dem würzigen Gruyère entsteht eine Geschmackstiefe, die man einfach lieben muss. Es ist nicht nur gut – es ist das Art von Gericht, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt und kurz innehalten muss. Es ist Comfort Food, das gleichzeitig gesünder und schneller ist, ohne dabei an Seelenwärme zu verlieren.
Welche Zutaten du brauchst
Die Magie dieses Gerichts liegt in der Einfachheit der Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe und zusammen ergeben sie ein harmonisches Ganzes. Du wirst sehen, dass die meisten Dinge sowieso in deiner Küche stehen.
- Butternut-Kürbis (ca. 500 g): Die Hauptdarstellerin. Achte darauf, dass der Kürbis reif und fest ist. Ein guter Butternut hat eine gleichmäßige, beige Farbe und keine weichen Stellen. Ich kaufe ihn meist am Wochenende und röste ihn vor, dann geht es unter der Woche noch schneller.
- Nudeln (300 g): Am besten eignen sich kurze, kräftige Formen wie Fusilli, Penne oder Conchiglie. Die Rillen und Hohlräume fangen die Sauce perfekt auf. Ich bevorzuge Vollkornnudeln für eine extra Portion Ballaststoffe, aber klassische Hartweizennudeln funktionieren genauso gut.
- Cheddar (150 g): Ein kräftiger, alter Cheddar gibt dem Gericht die nötige Würze und eine schöne, goldene Farbe. Reibe ihn frisch, denn vorgeschriebener Käse enthält oft Trennmittel, die das Schmelzen erschweren. Ein Tipp von mir: Kaufe ein gutes Stück vom Markt oder aus dem Kühlregal.
- Gruyère (100 g): Dieser Käse ist der heimliche Star. Er schmilzt wunderbar und verleiht der Sauce eine nussige, leicht süßliche Note. Wenn du keinen Gruyère bekommst, kannst du auch Emmentaler oder Bergkäse nehmen. Aber der Gruyère macht den Unterschied, ehrlich.
- Milch (400 ml): Vollmilch sorgt für die cremigste Konsistenz. Du kannst aber auch fettreduzierte Milch verwenden, dann wird die Sauce etwas dünnflüssiger. Für eine vegane Variante eignet sich ungesüßte Hafer- oder Mandelmilch.
- Sahne (100 ml): Ein kleiner Schuss Sahne macht die Sauce unverschämt samtig. Wer es leichter mag, kann sie durch etwas mehr Milch ersetzen. Aber ich sage dir: Die Sahne ist es wert.
- Zwiebel (1 mittelgroße): Sie wird fein gehackt und angeschwitzt, was der Sauce eine herzhafte Basis gibt. Eine Schalotte geht auch, aber eine normale Zwiebel tut es völlig.
- Knoblauch (2 Zehen): Unverzichtbar für die aromatische Tiefe. Drücke sie frisch aus oder hacke sie fein. Knoblauch aus dem Glas? Bitte nicht. Nimm frische Zehen, der Unterschied ist riesig.
- Senf (1 TL): Klingt ungewöhnlich, aber Senf hebt den Käsegeschmack enorm. Verwende mittelscharfen oder Dijon-Senf. Er macht die Sauce lebendig und verhindert, dass sie zu schwer wirkt.
- Muskatnuss (frisch gerieben): Ein Klassiker in jeder Käsesauce. Muskatnuss und Kürbis sind ein Traumpaar. Reibe sie frisch, das Aroma ist viel intensiver als gemahlenes Pulver.
- Salz und Pfeffer: Zum Abschmecken. Ich verwende grobes Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer.
- Butter (2 EL): Zum Anschwitzen der Zwiebeln und für das Topping. Butter ist einfach Geschmack pur.
- Paniermehl (3 EL): Für die knusprige Kruste. Ich nehme gerne Panko-Mehl, weil es besonders luftig und knusprig wird. Normales Paniermehl geht aber auch.
Benötigte Küchengeräte
Keine Sorge, du brauchst keine ausgefallene Profi-Ausstattung. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in deiner Küche. Hier ist, was du brauchst:
- Ein großes Backblech oder eine Auflaufform für den Kürbis
- Einen großen Topf für die Nudeln
- Eine mittelgroße Pfanne oder einen Topf für die Sauce
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett
- Eine Küchenreibe für den Käse
- Ein Schneebesen, um die Sauce glatt zu rühren
- Eine ofenfeste Auflaufform (ca. 20×30 cm)
Ich benutze für den Kürbis immer meine alte, verbeulte Blechpfanne – die hat schon so viele Kürbisse gesehen. Und für die Sauce schwöre ich auf einen guten Schneebesen, damit nichts anbrennt. Wenn du keine Auflaufform hast, geht auch eine große ofenfeste Pfanne. Hauptsache, sie ist tief genug.
Zubereitung Schritt für Schritt
Jetzt wird es ernst! Keine Angst, es ist einfacher, als du denkst. Ich zeige dir jeden Schritt, damit gar nichts schiefgehen kann. Los geht’s.
- Den Kürbis vorbereiten (ca. 10 Minuten): Heize den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Wasche den Butternut-Kürbis gründlich, schneide ihn der Länge nach durch und entferne die Kerne mit einem Löffel. Lege die Hälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Röste sie für ca. 35–40 Minuten, bis das Fruchtfleisch weich ist. Ein Messer sollte leicht hineingleiten können. Lass den Kürbis etwas abkühlen, dann schabst du das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale. Du solltest etwa 400 g Kürbispüree haben. Diesen Schritt kannst du super am Vortag machen.
- Nudeln kochen (ca. 10 Minuten): Setze einen großen Topf mit Salzwasser auf und koche die Nudeln nach Packungsanweisung al dente. Das ist wichtig, denn sie garen später im Ofen noch etwas nach. Gieße die Nudeln ab, aber fange eine Tasse Nudelwasser auf – das kann später nützlich sein, falls die Sauce zu dick wird.
- Die Käsesauce zubereiten (ca. 15 Minuten): Während die Nudeln kochen, schmilzt du die Butter in einer mittelgroßen Pfanne oder einem Topf. Gib die fein gehackte Zwiebel dazu und schwitze sie bei mittlerer Hitze glasig an. Das dauert etwa 3–4 Minuten. Dann kommt der gehackte Knoblauch dazu, aber nur kurz mitbraten, sonst wird er bitter. Nach einer Minute gießt du die Milch und die Sahne ein. Rühre alles gut um und lass es kurz aufkochen. Jetzt kommt der geriebene Cheddar und Gruyère hinein. Reduziere die Hitze und rühre mit dem Schneebesen, bis der Käse vollständig geschmolzen ist. Die Sauce sollte schön glatt und cremig sein. Gib den Senf, die frisch geriebene Muskatnuss, Salz und Pfeffer dazu. Dann rührst du das Kürbispüree unter. Schmecke die Sauce ab – sie sollte herzhaft und leicht süßlich schmecken. Wenn sie zu dick ist, gib etwas von dem aufgefangenen Nudelwasser dazu.
- Nudeln und Sauce vermengen (ca. 5 Minuten): Gib die gekochten Nudeln in die Kürbis-Käse-Sauce und vermische alles gut, sodass jede Nudel bedeckt ist. Wenn du magst, kannst du jetzt noch eine Handvoll frischen Spinat unterheben – der zerfällt beim Überbacken und gibt extra Nährstoffe.
- Überbacken (ca. 15 Minuten): Heize den Ofen auf 200 °C Umluft vor. Fülle die Nudel-Käse-Mischung in eine ofenfeste Auflaufform und streiche sie glatt. Für das Topping schmilzt du einen Esslöffel Butter in einer kleinen Pfanne und mischt sie mit dem Paniermehl. Verteile die Mischung gleichmäßig über den Nudeln. Backe alles für 12–15 Minuten, bis die Kruste goldbraun und knusprig ist und die Sauce blubbert. Lass das Gericht nach dem Backen 5 Minuten ruhen – das tut der Konsistenz gut.
Tipps und Tricks für das perfekte Ergebnis
Ich habe bei diesem Rezept einiges gelernt – manchmal durch Erfolg, manchmal durch kleine Missgeschicke. Hier sind meine besten Tipps, damit es dir gleich beim ersten Mal gelingt.
- Der Kürbis muss richtig weich sein: Wenn du das Fruchtfleisch aus der Schale schabst, sollte es fast breiig sein. Harte Stücke machen die Sauce körnig. Lieber ein paar Minuten länger im Ofen lassen.
- Käse frisch reiben: Ich weiß, es ist verlockend, die fertige Tüte zu nehmen. Aber der Geschmacksunterschied ist enorm. Frisch geriebener Käse schmilzt viel besser und die Sauce wird cremiger. Glaub mir, das ist die extra Minute wert.
- Nicht zu lange kochen: Die Nudeln sollten al dente sein, denn sie garen im Ofen weiter. Wenn du sie schon komplett weich kochst, werden sie matschig. Das will niemand.
- Die Sauce würzen: Kürbis ist von Natur aus süßlich, also vergiss nicht, genug Salz und Pfeffer zu verwenden. Der Senf und die Muskatnuss sind auch nicht verhandelbar – sie bringen die nötige Würze.
- Reste aufbewahren: Das Gericht schmeckt am nächsten Tag fast noch besser, weil die Aromen durchziehen. Einfach im Kühlschrank aufbewahren und im Ofen oder in der Mikrowelle aufwärmen. Aber Vorsicht: Die Kruste wird dann nicht mehr knusprig.
Ein kleiner Fehler, der mir passiert ist: Ich habe einmal vergessen, den Kürbis vor dem Rösten zu halbieren. Er ist dann in der Mitte geplatzt und die Küche sah aus wie ein Schlachtfeld. Also: Immer aufschneiden! Und noch etwas: Wenn die Sauce zu dick wird, einfach etwas Nudelwasser oder Milch unterrühren. Kein Drama.
Variationen und Anpassungen
Dieses Grundrezept ist schon perfekt, aber du kannst es ganz leicht an deinen Geschmack anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Vegetarisch und vegan: Für eine vegane Version ersetze die Milch und Sahne durch ungesüßte Hafer- oder Mandelmilch und den Käse durch eine vegane Käsealternative. Achte darauf, dass der vegane Käse gut schmilzt. Der Kürbis sorgt schon für viel Cremigkeit, also klappt das super.
- Mit extra Gemüse: Du kannst kleingeschnittene Brokkoliröschen, Spinat oder gewürfelte Paprika unter die Nudeln mischen. Das gibt Farbe und noch mehr Nährstoffe. Einfach vor dem Überbacken unterheben.
- Schärfer: Wer es pikant mag, gibt eine Prise Cayennepfeffer oder etwas Chiliflocken in die Sauce. Oder du brätst eine gehackte Chilischote mit der Zwiebel an. Das gibt einen schönen Kick.
- Mit Hähnchen oder Speck: Für die Fleischliebhaber unter uns: Brate gewürfelte Hähnchenbrust oder Speckstreifen an und mische sie unter die Nudeln. Das macht das Gericht noch herzhafter und sättigender.
- Andere Käsesorten: Probiere mal Gouda, Edamer oder sogar ein Stück Blauschimmelkäse für eine besondere Note. Aber Vorsicht: Blauschimmelkäse ist sehr intensiv, also nicht zu viel nehmen.
Ich habe letztens eine Variante mit geröstetem Kürbis und Feta gemacht – das war auch fantastisch. Der Feta zerfällt in der Sauce und gibt eine salzige, cremige Textur. Einfach ausprobieren!
Servieren und Aufbewahren
Dieses Gericht schmeckt am besten, wenn es frisch aus dem Ofen kommt. Die Kruste ist dann knusprig und die Sauce blubbert noch. Aber auch am nächsten Tag ist es ein Genuss.
- Servieren: Lass das Mac and Cheese nach dem Backen 5 Minuten ruhen, dann lässt es sich besser portionieren. Gib es auf Teller und streue etwas frische Petersilie oder Schnittlauch darüber für einen Farbtupfer. Dazu passt ein einfacher grüner Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing. Der Kontrast zwischen dem warmen, cremigen Gericht und dem frischen Salat ist perfekt.
- Aufbewahren: Reste kannst du in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank 3–4 Tage aufbewahren. Die Kruste wird dann zwar weich, aber der Geschmack bleibt. Du kannst das Gericht auch einfrieren. Fülle es in eine gefriergeeignete Form und decke es gut ab. So hält es sich bis zu 3 Monate.
- Aufwärmen: Zum Aufwärmen gibst du die Portion in eine ofenfeste Form, deckst sie mit Alufolie ab und backst sie bei 180 °C für 15–20 Minuten. Oder du nutzt die Mikrowelle, aber dann wird die Kruste nicht knusprig. Ein Tipp: Gib einen Schuss Milch dazu, bevor du es aufwärmst, damit die Sauce wieder schön cremig wird.
Die Aromen entwickeln sich übrigens mit der Zeit. Am zweiten Tag schmeckt das Gericht oft noch intensiver, weil Kürbis und Käse richtig durchgezogen sind. Also keine Sorge, wenn etwas übrig bleibt – das ist eher ein Glücksfall.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Ich bin kein Ernährungswissenschaftler, aber ich weiß, dass dieses Gericht einige Überraschungen bereithält. Es ist nicht nur lecker, sondern hat auch ein paar gute Seiten.
- Kalorien pro Portion (ca. 1/4 des Rezepts): ca. 550–650 kcal (je nach Käse und Sahne)
- Eiweiß: ca. 25 g (dank Käse und Milch)
- Fett: ca. 30 g (davon gesättigte Fettsäuren ca. 18 g)
- Kohlenhydrate: ca. 50 g (davon Zucker ca. 10 g)
Der Butternut-Kürbis ist reich an Vitamin A, das gut für die Augen und das Immunsystem ist. Außerdem enthält er Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Wenn du Vollkornnudeln verwendest, wird der Ballaststoffgehalt noch höher. Käse liefert Kalzium für starke Knochen und Zähne. Also ja, es ist kein Diätgericht, aber es ist auch kein reines Junkfood. Es ist ein ausgewogenes Comfort Food, das dich satt und glücklich macht. Und darum geht es doch, oder?
Fazit
Dieses cremige Butternut-Kürbis Mac and Cheese ist mehr als nur ein Rezept. Es ist eine kleine Erinnerung daran, dass die besten Dinge im Leben oft aus einfachen Zutaten entstehen. Der geröstete Kürbis, der geschmolzene Käse, die knusprige Kruste – zusammen ergeben sie ein Gericht, das nach Heimat schmeckt. Ich mache es immer dann, wenn ich einen schlechten Tag hatte oder einfach etwas Wärmendes brauche. Und jedes Mal bin ich wieder überrascht, wie gut es funktioniert.
Probier es aus und mach es zu deinem eigenen. Füge mehr Gewürze hinzu, tausche den Käse aus oder gib extra Gemüse rein. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Hauptsache, es schmeckt dir und denen, die du liebst. Und wenn du es gemacht hast, erzähl mir davon! Ich freue mich immer über Kommentare und Fotos. Also, ran an den Kürbis und losgekocht – du wirst es nicht bereuen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch fertiges Kürbispüree aus der Dose verwenden?
Ja, das geht. Aber der Geschmack ist nicht so intensiv wie bei selbst geröstetem Kürbis. Wenn du Zeit sparen willst, nimm ungesüßtes Kürbispüree. Achte darauf, dass es kein Kürbiskuchen-Füllung ist – die ist gewürzt und gesüßt.
Wie bekomme ich eine besonders knusprige Kruste?
Verwende Panko-Mehl anstelle von normalem Paniermehl. Es ist gröber und wird luftiger. Mische es mit geschmolzener Butter und backe es bei hoher Hitze (200 °C Umluft). Du kannst auch etwas geriebenen Parmesan untermischen.
Kann ich das Gericht im Voraus zubereiten?
Absolut! Bereite alles bis zum Überbacken vor, aber lass die Kruste weg. Decke die Form ab und stelle sie in den Kühlschrank. Kurz vor dem Servieren streust du das Paniermehl darüber und backst es. Dann verlängert sich die Backzeit um etwa 10 Minuten.
Ist das Rezept glutenfrei?
Nicht in dieser Version, aber du kannst es anpassen. Verwende glutenfreie Nudeln (z.B. aus Mais oder Reis) und glutenfreies Paniermehl. Die Sauce selbst ist ohne Mehl, also ist das kein Problem. Achte beim Senf darauf, dass er glutenfrei ist.
Kann ich den Kürbis auch im Topf kochen statt zu rösten?
Ja, das geht. Schäle den Kürbis, schneide ihn in Würfel und koche ihn in etwas Wasser oder Brühe weich. Aber der Geschmack ist nicht so nussig und süß wie beim Rösten. Der Ofen gibt dem Kürbis einfach dieses besondere Aroma, das man nicht nachahmen kann.
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Cremiger Butternut-Kürbis Mac and Cheese – perfekt überbacken in 30 Minuten
Ein unglaublich cremiges Mac and Cheese mit geröstetem Butternut-Kürbis, geschmolzenem Cheddar und Gruyère, überbacken mit einer knusprigen Kruste. Dieses Gericht ist schnell zubereitet, ein absoluter Publikumsliebling und perfekt für die Kürbissaison.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 500 g Butternut-Kürbis (ca. 1 Pfund)
- 300 g Nudeln (z.B. Fusilli, Penne oder Conchiglie) (ca. 10,5 oz)
- 150 g Cheddar, frisch gerieben (ca. 1,5 Tassen)
- 100 g Gruyère, frisch gerieben (ca. 1 Tasse)
- 400 ml Vollmilch (ca. 1,75 Tassen)
- 100 ml Sahne (ca. 0,5 Tassen)
- 1 mittelgroße Zwiebel, fein gehackt
- 2 Zehen Knoblauch, gehackt
- 1 TL Senf (mittelscharf oder Dijon)
- Frisch geriebene Muskatnuss, nach Geschmack
- Salz und Pfeffer, nach Geschmack
- 2 EL Butter (ca. 30 g)
- 3 EL Paniermehl (vorzugsweise Panko) (ca. 30 g)
Instructions
- Den Kürbis vorbereiten: Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Butternut-Kürbis waschen, längs halbieren und Kerne mit einem Löffel entfernen. Hälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. 35–40 Minuten rösten, bis das Fruchtfleisch weich ist. Abkühlen lassen, dann Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale schaben (ca. 400 g Kürbispüree).
- Nudeln kochen: Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen. Abgießen, dabei 1 Tasse Nudelwasser auffangen.
- Käsesauce zubereiten: Butter in einer mittelgroßen Pfanne oder einem Topf schmelzen. Zwiebel darin bei mittlerer Hitze glasig anschwitzen (ca. 3–4 Minuten). Knoblauch zugeben und kurz mitbraten (ca. 1 Minute). Milch und Sahne angießen, aufkochen lassen. Hitze reduzieren, geriebenen Cheddar und Gruyère einrühren, bis der Käse geschmolzen ist. Senf, Muskatnuss, Salz und Pfeffer zugeben. Kürbispüree unterrühren. Bei Bedarf etwas Nudelwasser zugeben, falls die Sauce zu dick ist.
- Nudeln und Sauce vermengen: Gekochte Nudeln in die Kürbis-Käse-Sauce geben und gut vermischen, sodass alle Nudeln bedeckt sind.
- Überbacken: Ofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Nudel-Käse-Mischung in eine ofenfeste Auflaufform (ca. 20×30 cm) füllen und glatt streichen. Für das Topping 1 EL Butter in einer kleinen Pfanne schmelzen und mit Paniermehl vermischen. Über den Nudeln verteilen. 12–15 Minuten backen, bis die Kruste goldbraun und knusprig ist. Nach dem Backen 5 Minuten ruhen lassen.
Notes
Der Kürbis muss richtig weich sein, damit die Sauce cremig wird. Käse immer frisch reiben für besseres Schmelzen. Nudeln al dente kochen, da sie im Ofen nachgaren. Sauce gut würzen, da Kürbis süßlich ist. Reste schmecken am nächsten Tag noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1/4 des Rezepts
- Calories: 600
- Sugar: 10
- Sodium: 600
- Fat: 30
- Saturated Fat: 18
- Carbohydrates: 50
- Fiber: 5
- Protein: 25
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