Love this? Save it for later!
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Der Nebel hing an diesem Oktobernachmittag so dicht über der Stadt, dass ich das Gefühl hatte, durch Watte zu laufen. Mein Korb war voller bunter Blätter, aber eigentlich war ich auf dem Weg zum Wochenmarkt gewesen – nur leider hatte der um 14 Uhr schon geschlossen. Blöd gelaufen. In meiner Küche warteten ein paar braune Champignons, eine einsame Marone vom Vortag und genau eine Süßkartoffel. Kein Plan, kein Rezept, aber dieser eine Gedanke: Irgendwas Warmes, Cremiges, Herbstliches muss her. Und dann fiel mein Blick auf die Tüte mit vorgekochten Kastanien, die ich vor Wochen gekauft und dann vergessen hatte. Bingo. Aus dieser Not heraus entstand diese cremige One-Pot-Herbstsuppe mit Kastanien und Pilzen – ein Gericht, das sich anfühlt wie eine dicke, kuschelige Decke an einem regnerischen Tag.
Ehrlich gesagt, ich war skeptisch. Kastanien und Pilze? Klingt irgendwie schwer, oder? Aber dann, während die Zutaten im Topf vor sich hin köchelten, veränderte sich der Duft. Es roch nach Waldboden, nach gerösteten Nüssen und irgendwie nach Zuhause. Die cremige One-Pot-Herbstsuppe mit Kastanien und Pilzen wurde zu meinem neuen Lieblingsrezept für genau diese Übergangszeit, wenn man noch nicht heizen will, aber trotzdem etwas Wärmendes braucht. Sie ist nicht geplant, nicht perfekt inszeniert – sie ist einfach entstanden, aus dem, was da war.
Und genau deshalb liebe ich sie. Weil sie zeigt, dass die besten Gerichte oft die sind, die nicht geplant wurden. Die cremige One-Pot-Herbstsuppe mit Kastanien und Pilzen ist ein Beweis dafür, dass man mit wenigen, ehrlichen Zutaten etwas Großartiges zaubern kann. Kein Schnickschnack, kein stundenlanges Kochen. Nur ein Topf, ein bisschen Geduld und die Bereitschaft, dem Herbst eine Chance zu geben.
Warum du diese cremige One-Pot-Herbstsuppe mit Kastanien und Pilzen lieben wirst
Diese Suppe ist nicht einfach nur eine weitere Kürbissuppe-Variante. Sie ist anders. Und zwar richtig anders. Mit jeder Zutat, die ich getestet habe, wurde mir klar: Hier stimmt einfach alles. Die Kombination aus erdigen Pilzen und süßlich-nussigen Kastanien ist ein echtes Geschmackserlebnis, das man so schnell nicht vergisst.
- Wenig Aufwand, maximaler Geschmack: Alles kommt in einen Topf. Kein ständiges Umrühren, keine extra Pfanne für die Pilze. Du schneidest, schüttest, kochst – und hast am Ende eine Suppe, die aussieht, als hättest du stundenlang gearbeitet.
- Einfache Zutaten, die du kennst: Keine exotischen Gewürze, keine teuren Spezialitäten. Champignons, Kastanien, eine Süßkartoffel, Zwiebeln, Brühe. Das hast du wahrscheinlich morgen schon im Haus. Oder zumindest schnell besorgt.
- Perfekt für kuschelige Herbstabende: Wenn die Blätter fallen und die Tage kürzer werden, braucht man genau so etwas. Ein Schälchen davon auf dem Sofa, ein gutes Buch dazu – mehr braucht es nicht zum Glücklichsein.
- Garantiert ein Publikumsliebling: Ich habe sie meiner Familie serviert, die skeptisch dreinschaute. Nach dem ersten Löffel war Ruhe. Meine Schwester, die sonst keine Pilze mag, hat sich sogar den Teller nachgeholt.
- Unverschämt lecker: Die Cremigkeit kommt nicht von Sahne, sondern von der Süßkartoffel, die du einfach mitkochst und dann pürierst. Das macht die Suppe samtig weich, ohne schwer zu sein. Die gerösteten Kastanien geben diesem Gericht den letzten Pfiff – eine Textur, die man einfach lieben muss.
Was diese cremige One-Pot-Herbstsuppe mit Kastanien und Pilzen von anderen unterscheidet? Es ist diese unerwartete Harmonie. Die Pilze bringen die Tiefe, die Kastanien die Süße, und die Süßkartoffel hält alles zusammen. Ich habe sie inzwischen bestimmt fünfmal gekocht, jedes Mal ein bisschen anders, und jedes Mal war sie ein Hit. Sie ist nicht einfach nur eine Suppe – sie ist ein Herbstabend in einer Schüssel.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese cremige One-Pot-Herbstsuppe mit Kastanien und Pilzen brauchst du keine ellenlange Zutatenliste. Das Schöne ist: Die meisten Dinge hast du wahrscheinlich schon im Haus. Ich habe bewusst auf komplizierte Sachen verzichtet. Hier kommt, was in den Topf wandert:
- Für die Basis:
- 1 große Zwiebel, gewürfelt (macht die Suppe aromatisch und süßlich)
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt (ich nehme immer frischen, der aus dem Glas geht aber auch)
- 1 mittelgroße Süßkartoffel, geschält und in Würfel geschnitten (ca. 300 g – sie sorgt für die Cremigkeit)
- 200 g Champignons, geputzt und geviertelt (braune oder weiße, egal)
- 150 g vorgekochte, vakuumierte Kastanien (aus dem Kühlregal, die sind perfekt)
- 750 ml Gemüsebrühe (am besten selbstgemacht, aber aus dem Glas geht auch klar)
- 200 ml Kokosmilch (für die extra Cremigkeit – oder Sahne, wenn du magst)
- 2 EL Olivenöl (zum Anbraten)
- 1 TL getrockneter Thymian (passt perfekt zu Pilzen)
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Eine Prise Muskatnuss (frisch gerieben, wenn möglich)
Die Kastanien sind der heimliche Star. Ich empfehle die vorgekochten aus dem Kühlregal, zum Beispiel von der Marke „Seeberger“ oder „Alnatura“. Die sind schon weich und müssen nur noch kurz mitkochen. Wenn du frische Kastanien bekommst, kannst du sie auch selbst rösten und schälen – das dauert aber länger. Für den Alltag nehme ich die fertigen. Die Champignons sollten fest und hell sein. Ich putze sie immer nur mit einem Tuch, nie mit Wasser, sonst saugen sie sich voll und werden matschig.
Die Süßkartoffel ist mein Geheimnis für die Cremigkeit ohne Sahne. Sie wird einfach mitgekocht und später püriert. Dadurch wird die Suppe samtig weich, ohne schwer zu sein. Die Kokosmilch gebe ich erst am Ende dazu, dann bleibt sie schön mild. Wer keine Kokosmilch mag, kann auch einfach Sahne oder einen Schuss Milch nehmen. Das funktioniert genauso gut.
Ein kleiner Tipp: Wenn du die Suppe besonders nussig magst, kannst du ein paar Kastanien beiseitelegen und später darüberbröseln. Das gibt einen schönen Biss. Ich mache das immer, weil ich diese leichten Crunch-Momente liebe. Die Zutaten sind simpel, aber zusammen ergeben sie etwas ganz Besonderes. Glaub mir, das wird dein neuer Lieblingsherbstgeschmack.
Ausrüstung, die du brauchst
Für diese cremige One-Pot-Herbstsuppe mit Kastanien und Pilzen brauchst du nicht viel. Eigentlich reicht ein einziger Topf – daher ja auch der Name. Aber ein paar Dinge solltest du parat haben:
- Ein großer Suppentopf (mindestens 3 Liter): Ich schwöre auf meinen gusseisernen Topf von Le Creuset, aber ein normaler Edelstahltopf tut es auch. Wichtig ist, dass er einen schweren Boden hat, damit nichts anbrennt.
- Ein scharfes Messer: Zum Schneiden von Zwiebeln, Knoblauch, Süßkartoffel und Pilzen. Ein stumpfes Messer macht alles zur Qual.
- Ein Schneidebrett: Am besten aus Holz, das schont die Messer.
- Ein Pürierstab (oder Standmixer): Der Pürierstab ist einfacher, weil du die Suppe direkt im Topf pürieren kannst. Achte darauf, dass er stabil ist, sonst spritzt die heiße Suppe überall hin. Ich habe mal einen billigen genommen und die ganze Küche war voller Suppe – nicht empfehlenswert.
- Ein Kochlöffel oder Schneebesen: Zum Umrühren, damit nichts ansetzt.
- Eine kleine Pfanne (optional): Falls du ein paar Kastanien oder Pilze extra anbraten willst, als Topping.
Wenn du keinen Pürierstab hast, kannst du die Suppe auch in einem Standmixer pürieren. Lass sie aber vorher etwas abkühlen, sonst explodiert dir der Deckel weg. Glaub mir, das ist kein Spaß. Einfach in Portionen mixen und dann zurück in den Topf geben. Budgetfreundliche Alternative: Eine einfache Gemüsemühle tut es auch, aber das ist mehr Arbeit. Für den Alltag reicht der Pürierstab völlig aus.
Zubereitungsmethode

Los geht’s! Die Zubereitung dieser cremigen One-Pot-Herbstsuppe mit Kastanien und Pilzen ist so einfach, dass du sie mit geschlossenen Augen hinkriegst. Aber keine Sorge, ich erkläre dir jeden Schritt genau:
- Vorbereitung (5 Minuten): Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Süßkartoffel schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Die Champignons mit einem feuchten Tuch putzen und vierteln. Die Kastanien aus der Verpackung nehmen und grob hacken. Ein paar ganze Kastanien fürs Topping beiseitelegen.
- Anbraten (8 Minuten): Das Olivenöl im großen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten – das dauert etwa 3 Minuten. Dann den Knoblauch dazugeben und noch eine Minute mitbraten, bis es duftet. Jetzt kommen die Champignons dazu. Lass sie 3-4 Minuten anbraten, bis sie schön gebräunt sind und ihre Flüssigkeit abgegeben haben. Nicht zu viel rühren, sonst werden sie matschig.
- Die Süßkartoffel und Kastanien zugeben (2 Minuten): Die Süßkartoffelwürfel und die gehackten Kastanien in den Topf geben. Alles kurz umrühren, damit sich die Aromen verbinden. Der Thymian kommt jetzt auch dazu. Riechst du schon diesen herbstlichen Duft? Wahnsinn.
- Aufgießen und köcheln (20 Minuten): Die Gemüsebrühe angießen, bis alles gut bedeckt ist. Die Hitze hochdrehen und einmal aufkochen lassen. Dann die Hitze reduzieren und die Suppe bei niedriger bis mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Die Süßkartoffel sollte dann weich sein – einfach mit einer Gabel testen. Rühre ab und zu um, damit nichts am Boden ansetzt.
- Pürieren (3 Minuten): Den Topf vom Herd nehmen. Die Kokosmilch dazugießen und alles mit dem Pürierstab fein pürieren. Achtung: Heiße Suppe spritzt! Halte den Pürierstab schräg und tauche ihn ganz ein, bevor du ihn einschaltest. Püriere so lange, bis die Suppe schön samtig ist. Wenn sie zu dick ist, kannst du noch etwas Brühe oder Wasser dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss abschmecken.
- Anrichten (2 Minuten): Die Suppe in Schalen füllen. Die beiseitegelegten Kastanien in einer kleinen Pfanne ohne Fett kurz anrösten, bis sie duften. Zusammen mit etwas frischem Thymian oder Petersilie über die Suppe streuen. Fertig!
Ein Tipp von mir: Wenn du die Suppe besonders cremig magst, kannst du einen Schuss Sahne oder etwas mehr Kokosmilch unterrühren, bevor du sie pürierst. Die Süßkartoffel macht sie zwar schon samtig, aber ein bisschen Extra-Fett schadet nie. Und denk dran: Die Suppe schmeckt am nächsten Tag noch besser, weil die Aromen durchziehen. Also ruhig eine Portion mehr kochen!
Kochtipps und Techniken
Ich habe diese cremige One-Pot-Herbstsuppe mit Kastanien und Pilzen inzwischen so oft gemacht, dass ich ein paar Tricks auf Lager habe. Die ersten Male war ich noch unsicher, aber jetzt weiß ich, worauf es ankommt:
- Die Pilze richtig anbraten: Champignons mögen es heiß und nicht überfüllt. Wenn du zu viele auf einmal in den Topf gibst, braten sie nicht, sondern dünsten. Also lieber in zwei Durchgängen anbraten, wenn der Topf klein ist. Sie sollten goldbraun sein, nicht grau und matschig.
- Die Kastanien nicht zu früh hacken: Ich mache den Fehler oft – ich hacke sie zu fein, und dann lösen sie sich beim Kochen auf. Grobe Stücke sind besser, sie geben mehr Textur. Für das Topping roste ich sie in der Pfanne, bis sie leicht knusprig sind. Das bringt einen tollen Crunch.
- Die Süßkartoffel gleichmäßig schneiden: Wenn die Stücke unterschiedlich groß sind, werden sie nicht gleichzeitig weich. Also ruhig etwas Zeit in gleichmäßige Würfel investieren. Es lohnt sich.
- Nicht zu viel pürieren: Ja, cremig ist das Ziel, aber wenn du zu lange pürierst, wird die Suppe manchmal klebrig. Einfach kurz und kräftig pürieren, dann ist sie perfekt.
- Einen Fehler, den ich gemacht habe: Beim ersten Mal habe ich die Kokosmilch mitgekocht. Das war ein Fehler – sie hat angefangen zu gerinnen. Immer erst nach dem Kochen dazugeben, dann bleibt sie schön glatt. Und noch was: Wenn du die Suppe aufwärmst, mach es langsam. Sonst brennt sie an.
Multitasking-Tipp: Während die Suppe köchelt, kannst du schon das Topping vorbereiten oder den Tisch decken. So sparst du Zeit und hast am Ende alles parat. Die Ruhe beim Köcheln ist übrigens perfekt, um kurz durchzuatmen – Kochen soll ja auch entspannen.
Variationen und Anpassungen
Das Schöne an dieser cremigen One-Pot-Herbstsuppe mit Kastanien und Pilzen ist, dass sie sich super anpassen lässt. Ich habe schon ein paar Versionen ausprobiert, und jede war anders, aber immer lecker:
- Vegan bleiben: Die Basis ist schon vegan – einfach die Kokosmilch nehmen und bei der Brühe aufpassen. Fertig. Ich mache sie oft vegan, weil sie dann leichter ist, aber genauso sättigend.
- Mit anderen Pilzen: Statt Champignons kannst du auch Kräuterseitlinge, Pfifferlinge oder Steinpilze nehmen. Die geben noch mehr Aroma. Im Herbst nehme ich gern frische Pfifferlinge, wenn ich sie auf dem Markt bekomme. Das ist dann der absolute Luxus.
- Ohne Süßkartoffel: Wenn du keine Süßkartoffel magst, nimm eine normale Kartoffel. Die Cremigkeit wird dann etwas anders, aber immer noch gut. Oder du lässt sie ganz weg und nimmst mehr Kokosmilch – dann wird die Suppe flüssiger, aber auch lecker.
- Mit Kürbis: Statt Süßkartoffel passt auch Hokkaido-Kürbis (mit Schale!). Das gibt eine schöne orange Farbe und einen leicht süßlichen Geschmack. Ich habe das letzte Woche ausprobiert – fantastisch!
- Würziger: Wer es schärfer mag, gibt eine kleine Chili oder etwas Cayennepfeffer dazu. Oder einen Schuss geräuchertes Paprikapulver – das gibt eine rauchige Note, die super zu den Pilzen passt.
- Glutenfrei: Die Suppe ist von Natur aus glutenfrei. Aber wenn du sie mit Brot servierst, achte darauf, dass es glutenfreies ist. Ich mag dazu gerne ein Stück Baguette oder ein paar Croutons.
Ich habe mal eine Variante mit getrockneten Steinpilzen gemacht – die habe ich in heißem Wasser eingeweicht und das Wasser mit in die Brühe gegeben. Der Geschmack war intensiver, fast schon waldig. Probier es aus, wenn du Zeit hast. Es lohnt sich.
Servier- und Aufbewahrungshinweise
Diese cremige One-Pot-Herbstsuppe mit Kastanien und Pilzen schmeckt am besten, wenn sie heiß ist, aber nicht kochend. Ich serviere sie gerne in tiefen Schalen, mit einem Klecks Kokosmilch oder Sahne obendrauf und den gerösteten Kastanien. Ein paar frische Kräuter wie Petersilie oder Thymian machen das Ganze noch schöner. Dazu passt ein Stück kräftiges Brot oder ein einfacher Salat mit einem leichten Dressing – das gleicht die Cremigkeit aus.
Was die Aufbewahrung angeht: Die Suppe hält sich im Kühlschrank gut 3-4 Tage. Einfach in einem luftdichten Behälter aufbewahren. Die Aromen werden sogar noch intensiver, also schmeckt sie am zweiten Tag oft noch besser. Zum Aufwärmen einfach in einem Topf bei niedriger Hitze erwärmen oder in der Mikrowelle. Aber aufgepasst: Nicht zu lange kochen, sonst wird sie zu dick. Wenn das passiert, einfach einen Schuss Brühe oder Wasser dazugeben und umrühren.
Einfrieren geht auch. Ich portioniere die Suppe in Gefrierbeutel oder -dosen und friere sie flach ein. So habe ich immer eine schnelle Mahlzeit parat. Hält sich etwa 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder direkt im Topf bei niedriger Hitze auftauen. Die Konsistenz bleibt erstaunlich gut – fast wie frisch gekocht.
Ein Tipp: Wenn du die Suppe einfrieren willst, lass die Kokosmilch erst beim Aufwärmen dazu. Sonst kann sie beim Einfrieren ausflocken. Also die Basis ohne Milch einfrieren und später verfeinern. So bleibt alles schön cremig.
Nährwertinformationen und gesundheitliche Vorteile
Diese cremige One-Pot-Herbstsuppe mit Kastanien und Pilzen ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gut für dich. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen):
| Nährwert | Pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ca. 280 kcal |
| Fett | 12 g |
| Kohlenhydrate | 35 g |
| Eiweiß | 6 g |
| Ballaststoffe | 7 g |
Die Süßkartoffel liefert jede Menge Vitamin A und Beta-Carotin, das gut für die Augen und die Haut ist. Die Pilze sind reich an B-Vitaminen und Selen, das das Immunsystem stärkt. Und die Kastanien? Sie sind eine der wenigen Nüsse, die wenig Fett haben, dafür aber viel Vitamin C und Kalium. Perfekt für die kalte Jahreszeit! Die Kokosmilch enthält gesunde mittelkettige Fettsäuren, die schnell Energie liefern. Und der Thymian wirkt antibakteriell – also quasi eine Wunderwaffe gegen Herbstschnupfen.
Falls du auf eine Low-Carb-Ernährung achtest, lass die Süßkartoffel einfach weg und nimm mehr Pilze oder etwas Blumenkohl. Das reduziert die Kohlenhydrate deutlich. Allergiker sollten beachten: Die Suppe ist von Natur aus glutenfrei, laktosefrei (wenn du Kokosmilch nimmst) und nussfrei – Kastanien zählen botanisch zu den Nüssen, aber die meisten Allergiker vertragen sie gut. Im Zweifel lieber nachfragen.
Für mich ist diese Suppe ein perfektes Beispiel dafür, dass gesundes Essen nicht langweilig sein muss. Sie macht satt, wärmt von innen und tut einfach gut. Und das Beste: Du weißt genau, was drin ist. Keine versteckten Zusatzstoffe, kein Zucker. Einfach nur pure, ehrliche Zutaten.
Fazit
Also, ich sag’s dir: Diese cremige One-Pot-Herbstsuppe mit Kastanien und Pilzen ist mehr als nur ein Rezept. Sie ist ein kleiner Glücksmoment im Alltag. Sie entsteht aus dem, was da ist, aus einer spontanen Eingebung an einem nebligen Nachmittag. Und genau das macht sie so besonders. Sie ist nicht perfekt geplant, nicht stundenlang vorbereitet – sie ist einfach da, wenn man sie braucht.
Ich liebe es, wie die Aromen miteinander tanzen: die erdigen Pilze, die süßen Kastanien, die samtige Süßkartoffel. Und dass alles in einem Topf zubereitet wird, ist das i-Tüpfelchen. Weniger Abwasch, mehr Zeit zum Genießen. Wenn du sie nachkochst, probier ruhig ein bisschen herum – vielleicht mit mehr Pilzen, vielleicht mit einem Schuss Chili. Mach sie zu deiner eigenen Version. Ich bin schon gespannt, wie sie bei dir ankommt!
Hast du sie schon ausprobiert? Oder hast du eine eigene Variante? Schreib es mir in die Kommentare! Ich freu mich riesig über deine Erfahrungen. Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es mit deinen Freunden – vielleicht wird es ja auch ihr neuer Lieblingsherbstgeschmack. Bis zum nächsten Mal und lass es dir schmecken!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Suppe auch ohne Pürierstab zubereiten?
Ja, klar! Wenn du keinen Pürierstab hast, lass die Süßkartoffel einfach in kleinen Stücken und iss die Suppe stückig. Oder püriere sie in einem Standmixer – aber lass sie vorher etwas abkühlen, sonst gibt’s eine Sauerei.
Kann ich frische Kastanien statt vorgekochte verwenden?
Unbedingt! Frische Kastanien schmecken noch intensiver. Du musst sie nur vorher rösten und schälen – das dauert etwa 20 Minuten. Einfach einschneiden, bei 200 Grad backen, bis sie aufplatzen, dann pellen. Mehr Arbeit, aber der Geschmack lohnt sich.
Die Suppe ist mir zu dick – was tun?
Kein Problem! Einfach etwas Gemüsebrühe, Wasser oder Milch dazugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Richtig gut umrühren, fertig. Ich mache das oft, wenn ich sie am nächsten Tag aufwärme, weil sie dann etwas eindickt.
Kann ich die Suppe auch im Thermomix zubereiten?
Ja, das geht super! Einfach alle Zutaten (außer der Kokosmilch) in den Mixtopf geben und 20 Minuten bei 100 Grad und Stufe 1 kochen. Dann pürieren (Stufe 5-10), Kokosmilch dazugeben und nochmal kurz mixen. Fertig in unter 30 Minuten!
Wie mache ich die Suppe besonders cremig, ohne Sahne zu verwenden?
Die Süßkartoffel ist schon der Geheimtipp. Du kannst aber auch einen Schuss Cashewmus oder einen Esslöffel Mandelmus unterrühren. Das gibt extra Cremigkeit, ohne dass es schwer wird. Oder nimm einfach mehr Kokosmilch – die macht sie auch schön samtig.
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Cremige One-Pot-Herbstsuppe mit Kastanien und Pilzen
Eine samtig-weiche Herbstsuppe aus Süßkartoffel, Champignons und Kastanien, die in nur einem Topf zubereitet wird. Perfekt für kuschelige Abende und voller herbstlicher Aromen.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Suppe
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 1 große Zwiebel, gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 mittelgroße Süßkartoffel, geschält und in Würfel geschnitten (ca. 300 g / 10,5 oz)
- 200 g Champignons, geputzt und geviertelt (ca. 7 oz)
- 150 g vorgekochte, vakuumierte Kastanien (ca. 5,3 oz)
- 750 ml Gemüsebrühe (ca. 3 Tassen)
- 200 ml Kokosmilch (ca. 3/4 Tasse)
- 2 EL Olivenöl
- 1 TL getrockneter Thymian
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Eine Prise Muskatnuss (frisch gerieben, wenn möglich)
Instructions
- Vorbereitung (5 Minuten): Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Süßkartoffel schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Die Champignons mit einem feuchten Tuch putzen und vierteln. Die Kastanien aus der Verpackung nehmen und grob hacken. Ein paar ganze Kastanien fürs Topping beiseitelegen.
- Anbraten (8 Minuten): Das Olivenöl im großen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten – das dauert etwa 3 Minuten. Dann den Knoblauch dazugeben und noch eine Minute mitbraten, bis es duftet. Jetzt kommen die Champignons dazu. Lass sie 3-4 Minuten anbraten, bis sie schön gebräunt sind und ihre Flüssigkeit abgegeben haben. Nicht zu viel rühren, sonst werden sie matschig.
- Die Süßkartoffel und Kastanien zugeben (2 Minuten): Die Süßkartoffelwürfel und die gehackten Kastanien in den Topf geben. Alles kurz umrühren, damit sich die Aromen verbinden. Der Thymian kommt jetzt auch dazu.
- Aufgießen und köcheln (20 Minuten): Die Gemüsebrühe angießen, bis alles gut bedeckt ist. Die Hitze hochdrehen und einmal aufkochen lassen. Dann die Hitze reduzieren und die Suppe bei niedriger bis mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Die Süßkartoffel sollte dann weich sein – einfach mit einer Gabel testen. Rühre ab und zu um, damit nichts am Boden ansetzt.
- Pürieren (3 Minuten): Den Topf vom Herd nehmen. Die Kokosmilch dazugießen und alles mit dem Pürierstab fein pürieren. Achtung: Heiße Suppe spritzt! Halte den Pürierstab schräg und tauche ihn ganz ein, bevor du ihn einschaltest. Püriere so lange, bis die Suppe schön samtig ist. Wenn sie zu dick ist, kannst du noch etwas Brühe oder Wasser dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss abschmecken.
- Anrichten (2 Minuten): Die Suppe in Schalen füllen. Die beiseitegelegten Kastanien in einer kleinen Pfanne ohne Fett kurz anrösten, bis sie duften. Zusammen mit etwas frischem Thymian oder Petersilie über die Suppe streuen. Fertig!
Notes
Die Suppe schmeckt am nächsten Tag noch besser, weil die Aromen durchziehen. Für extra Cremigkeit einen Schuss Sahne oder mehr Kokosmilch unterrühren. Die Kokosmilch erst nach dem Kochen dazugeben, sonst gerinnt sie. Zum Einfrieren die Kokosmilch weglassen und erst beim Aufwärmen zugeben.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ca. 400 m
- Calories: 280
- Sugar: 8
- Sodium: 600
- Fat: 12
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 35
- Fiber: 7
- Protein: 6
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