Geschrieben von

Summer Hickman

Veröffentlicht

Cremige Hokkaido-Kürbissuppe mit Ingwer: Bestes Rezept in 30 Minuten

Fertig in 30 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Ich habe diese cremige Hokkaido-Kürbissuppe mit Ingwer dreimal gnadenlos anbrennen lassen, bevor ich kapiert habe, woran es liegt. Nicht am Rezept – an meiner Ungeduld. Ich wollte sie immer schneller, heftiger, lauter kochen, dabei braucht diese Suppe genau das Gegenteil: Ruhe, niedrige Hitze und ein bisschen Vertrauen. Nach dem dritten verkohlten Boden war ich kurz davor, die ganze Idee aufzugeben. Aber irgendwas an der Kombination aus süßem Kürbis und scharfem Ingwer hat mich nicht losgelassen. Also hab ich mich hingesetzt, notiert, was schiefgelaufen ist, und es Schritt für Schritt umgedreht. Diese Version hier? Die ist unverbrannt, unkompliziert und genau die Suppe, die ich damals eigentlich machen wollte.

Ehrlich gesagt, ich war nie ein großer Suppenmensch. Zu oft war das Zeug wässrig, fade oder einfach nur traurig. Aber diese Hokkaido-Kürbissuppe hat mich bekehrt. Sie ist so cremig, dass man kaum glaubt, dass keine Sahne drin ist (okay, ein Schuss ist schon drin, aber nur ein kleiner). Und der Ingwer? Der gibt ihr diesen Kick, der mitten im November alles richtigstellt. Kein fancy Restaurantrezept, kein stundenlanges Köcheln. Nur ein Topf, ein Kürbis und 30 Minuten Zeit.

Das Schöne ist: Der Hokkaido-Kürbis muss nicht geschält werden. Die Schale wird beim Kochen butterweich und gibt der Suppe diese wunderschöne orange Farbe. Also, keine Ausreden mehr. Lass uns kochen.

Warum du diese cremige Hokkaido-Kürbissuppe mit Ingwer lieben wirst

Diese Suppe ist nicht einfach nur gut – sie ist die Art von Gericht, bei dem man nach dem ersten Löffel kurz innehalten muss. Hier ist, warum sie in deiner Küche landen sollte:

  • Schnell & einfach: In 30 Minuten steht sie auf dem Tisch. Kein stundenlanges Schnippeln, kein kompliziertes Timing. Perfekt für Feierabend, wenn die Energie langsam schwindet.
  • Wenige Zutaten: Du brauchst keinen Asia-Laden oder Spezialmarkt. Kürbis, Ingwer, Zwiebel, Brühe, Sahne – das wars. Wahrscheinlich hast du fast alles da.
  • Unverschämt cremig ohne viel Fett: Die Cremigkeit kommt vom Kürbis selbst. Durch das Pürieren wird er samtig weich, ein Schuss Sahne ist nur das i-Tüpfelchen.
  • Der Ingwer-Kick: Die feine Schärfe des Ingwers schneidet durch die Süße des Kürbisses und macht die Suppe lebendig. Nicht zu scharf, aber genau richtig.
  • Perfekt für Meal Prep: Sie schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, wenn die Aromen durchgezogen sind. Einfach doppelte Menge kochen und die Hälfte einfrieren.
  • Gesund und sättigend: Hokkaido-Kürbis ist voller Beta-Carotin und Ballaststoffe. Die Suppe macht satt, ohne schwer zu sein.

Ich hab diese Suppe schon für Gäste gemacht, die skeptisch waren, weil sie dachten, Kürbissuppe sei langweilig. Nach dem ersten Löffel war keiner mehr skeptisch. Sie ist einfach dieser wohlige Wohlfühlmoment in Schüsselform – genau das, was der Herbst und Winter brauchen.

Was du an Zutaten brauchst

Keine Angst, die Liste ist kurz und überschaubar. Das meiste hast du wahrscheinlich zu Hause. Ich geh mal jede Zutat kurz durch, damit du weißt, worauf es ankommt.

  • 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 800g-1kg): Der Star des Gerichts. Achte darauf, dass der Kürbis fest ist und keine weichen Stellen hat. Die Schale ist essbar, also kauf am besten Bio, wenn du kannst. Ich nehme meistens den aus dem Supermarkt, aber vom Bauernmarkt schmeckt er noch mal eine Spur süßer.
  • 1 große Zwiebel (ca. 150g): Sie gibt die Basis. Ich schwöre auf rote Zwiebeln, weil sie etwas milder sind, aber eine normale gelbe Zwiebel tut es auch.
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer (ca. 20-30g): Hier ist der Ingwer kein Hintergrunddarsteller, sondern der Sidekick. Er darf ruhig dominant sein. Ich reibe ihn immer frisch, weil das Pulver einfach nicht das gleiche Aroma bringt. Wenn du es milder magst, nimm etwas weniger.
  • 2 Knoblauchzehen: Nicht verhandelbar. Sie geben Tiefe und runden die Schärfe des Ingwers ab.
  • 500 ml Gemüsebrühe: Am besten selbst gemacht oder eine gute Bio-Brühe aus dem Glas. Die Brühe ist das Fundament, also spar nicht an der Qualität. Ich nehme oft eine mit weniger Salz, damit ich die Würze selbst bestimmen kann.
  • 200 ml Kokosmilch (oder Sahne): Hier kommt der Cremefaktor. Kokosmilch gibt eine leichte exotische Note, die fantastisch mit dem Ingwer harmoniert. Sahne ist klassischer und etwas milder. Ich mach manchmal einen Mix – 100 ml Kokosmilch und 100 ml Sahne. Beides geht.
  • 2 EL Olivenöl oder Kokosöl: Zum Anbraten. Kokosöl passt thematisch gut, aber Olivenöl ist auch okay.
  • Salz und Pfeffer: Zum Abschmecken. Ich nehme grobes Meersalz und frisch gemahlenen Pfeffer.
  • Optional: 1 Prise Muskatnuss und 1 TL Kurkuma: Muskatnuss ist klassisch und wärmt von innen. Kurkuma gibt eine noch intensivere Farbe und ist entzündungshemmend. Beides ist optional, aber ich lass es fast nie weg.
  • Zum Servieren: Kürbiskerne, Kürbiskernöl, frische Kräuter (Petersilie oder Schnittlauch): Das ist das i-Tüpfelchen. Die Kürbiskerne geben Crunch, das Öl einen nussigen Geschmack. Sieht auch noch hübsch aus.

Wichtiger Hinweis zum Ingwer: Schäle ihn mit einem Löffel statt mit einem Sparschäler. Klingt komisch, funktioniert aber perfekt und du verschwendest weniger. Einfach die Kante des Löffels über die Schale ziehen.

Welche Küchengeräte du brauchst

Die Liste ist kurz – du brauchst kein Profi-Equipment. Hier ist, was ich verwende:

  • Einen großen Suppentopf (mindestens 3 Liter): Nimm einen mit dickem Boden, damit nichts anbrennt. Ich hab meinen von einer günstigen Marke, aber er tut seinen Dienst seit Jahren.
  • Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Der Hokkaido-Kürbis ist hart, also kein stumpfes Messer. Ein gutes Kochmesser ist Gold wert.
  • Einen Gemüseschäler (optional): Brauchst du eigentlich nicht, weil die Schale dran bleibt. Aber falls du doch ein Stück entfernen willst.
  • Einen Pürierstab oder Standmixer: Der Pürierstab ist einfacher und macht weniger Abwasch. Wenn du einen Standmixer nimmst, lass die Suppe etwas abkühlen und fülle nicht zu heiß, sonst explodiert dir der Deckel weg (ja, das ist mir passiert).
  • Eine feine Reibe (für den Ingwer): Eine Microplane oder eine normale Küchenreibe. Fein geriebener Ingwer verteilt sich besser als gehackter.

Budget-Tipp: Ein guter Pürierstab muss nicht teuer sein. Ich hab meinen für 25 Euro gekauft und er läuft seit fünf Jahren. Achte nur darauf, dass er aus Edelstahl ist.

So machst du die cremige Hokkaido-Kürbissuppe mit Ingwer – Schritt für Schritt

Hokkaido-Kürbissuppe mit Ingwer preparation steps

Jetzt wirds ernst. Ich zeig dir genau, wie ich vorgehe, damit nichts anbrennt und alles perfekt wird. Versprochen, es ist einfacher, als du denkst.

  1. Kürbis vorbereiten (5 Minuten): Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, denn die Schale kommt mit in den Topf. Halbiere ihn, kratze die Kerne und das faserige Innere mit einem Löffel raus. Die Kerne kannst du übrigens waschen, trocknen und im Ofen rösten – ein super Topping für die Suppe. Schneide den Kürbis dann in grobe Würfel (ca. 2-3 cm). Je gleichmäßiger die Stücke, desto gleichmäßiger garen sie.
  2. Zwiebel und Knoblauch vorbereiten (3 Minuten): Schäle die Zwiebel und schneide sie in feine Würfel. Den Knoblauch hackst du fein. Den Ingwer schälst du mit dem Löffeltrick (siehe oben) und reibst ihn fein. Tipp: Reibe den Ingwer direkt über dem Topf, dann hast du weniger Abwasch.
  3. Anbraten (5 Minuten): Erhitze das Öl im Suppentopf bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebelwürfel hinein und brate sie glasig an – etwa 2-3 Minuten. Dann kommt der Knoblauch dazu, nur 30 Sekunden mitbraten, bis er duftet. Jetzt den geriebenen Ingwer unterrühren. Alles sollte goldgelb sein, aber nicht braun.
  4. Kürbis anschwitzen (3 Minuten): Gib die Kürbiswürfel in den Topf und rühre alles gut um. Lass den Kürbis 2-3 Minuten mitbraten, bis er an den Rändern leicht glasig wird. Das bringt mehr Geschmack, als wenn du ihn einfach in der Brühe kochst. Vertrau mir.
  5. Ablöschen und köcheln (15 Minuten): Gieße die Gemüsebrühe dazu – sie sollte den Kürbis knapp bedecken. Falls nicht, füg einen Schuss Wasser hinzu. Bring alles zum Kochen, dann reduziere die Hitze auf niedrige Stufe. Deckel drauf und 15 Minuten köcheln lassen. Der Kürbis ist fertig, wenn du mit einer Gabel leicht durch die Würfel stechen kannst. Rühre ab und zu um, besonders am Boden – ja, ich spreche aus Erfahrung.
  6. Pürieren (2 Minuten): Nimm den Topf vom Herd. Mit dem Pürierstab pürierst du die Suppe, bis sie samtig glatt ist. Wenn du einen Standmixer verwendest, lass die Suppe 5 Minuten abkühlen und püriere in zwei Durchgängen. Fülle den Mixer nie mehr als zur Hälfte, sonst gibt es eine heiße Sauerei.
  7. Verfeinern (2 Minuten): Rühre die Kokosmilch oder Sahne unter. Jetzt wird die Suppe richtig cremig. Schmecke mit Salz, Pfeffer, einer Prise Muskatnuss und optional Kurkuma ab. Probiere und justiere nach – vielleicht will der Ingwer noch ein bisschen mehr Raum, vielleicht braucht es noch eine Prise Salz.
  8. Servieren (2 Minuten): Fülle die Suppe in Schüsseln. Toppe mit gerösteten Kürbiskernen, einem Spritzer Kürbiskernöl und frischen Kräutern. Ein Klecks Kokosmilch oder Sahne oben drauf sieht auch schick aus.

Mein persönlicher Tipp: Wenn die Suppe nach dem Pürieren zu dick ist, einfach etwas heiße Brühe oder Wasser einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ich mag sie lieber etwas dicker, aber das ist Geschmackssache.

Kochtipps und Techniken – damit nichts schiefgeht

Ich hab genug Fehler gemacht, damit du sie nicht wiederholen musst. Hier sind die wichtigsten Lektionen aus meiner Küche:

  • Die richtige Hitze: Kürbissuppe liebt niedrige bis mittlere Hitze. Hohe Hitze lässt den Kürbis außen verbrennen, bevor er innen gar ist. Und dann brennt es an – siehe meine ersten drei Versuche. Koch sie sanft, dann wird sie süß und cremig.
  • Nicht zu viel Flüssigkeit: Du kannst später immer noch Brühe oder Wasser hinzufügen, aber du kannst sie nicht mehr rausnehmen. Fang mit 500 ml an und füg bei Bedarf mehr hinzu. Eine zu dünne Suppe ist einfach traurig.
  • Ingwer richtig dosieren: Der Ingwer soll spürbar sein, aber nicht dominieren. Wenn du unsicher bist, fang mit der Hälfte an und schmecke ab. Du kannst immer mehr reiben, aber nicht weniger nehmen.
  • Pürieren ohne Spritzer: Halte den Pürierstab schräg und tauche ihn komplett ein, bevor du ihn einschaltest. Sonst spritzt die heiße Suppe überall hin – und das tut weh. Glaub mir.
  • Geduld beim Anbraten: Das Anbraten von Zwiebel und Kürbis ist kein optionaler Schritt. Es karamellisiert den Zucker und gibt Tiefe. Überspring es nicht, auch wenn du es eilig hast.

Variationen und Anpassungen – mach sie zu deiner Suppe

Dieses Rezept ist ein Grundgerüst, das du nach Lust und Laune verändern kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Vegan und extra cremig: Ersetze die Sahne durch mehr Kokosmilch oder durch 100 ml Cashewmus (einfach Cashewkerne mit Wasser pürieren). Das gibt eine unglaubliche Cremigkeit ohne tierische Produkte.
  • Mit Curry und Kokos: Gib beim Anbraten der Zwiebel 1 TL Currypulver und 1/2 TL Kreuzkümmel dazu. Das gibt eine indische Note, die fantastisch mit dem Ingwer harmoniert. Dann nimm Kokosmilch statt Sahne – ein Gedicht.
  • Schärfer für kalte Tage: Wenn du es richtig scharf magst, gib eine halbe, entkernte rote Chilischote mit in den Topf. Oder etwas Chiliflocken beim Servieren. Das wärmt von innen.
  • Mit Apfel für Süße: Ein säuerlicher Apfel (z.B. Braeburn), in Würfel geschnitten und mit dem Kürbis gekocht, gibt eine frische Säure, die wunderbar mit dem süßen Kürbis kontrastiert. Hab ich letztens ausprobiert – absolut empfehlenswert.
  • Als Kürbissuppe mit Einlage: Gib gekochte Kichererbsen oder gewürfelten Tofu in die fertige Suppe. Oder mach kleine Semmelknödel dazu – wie eine Kürbissuppe mit Knödel, ein Traum!
  • Glutenfrei und low-carb: Das Rezept ist von Natur aus glutenfrei (achte nur auf die Brühe). Für Low-Carb einfach die Kürbismenge reduzieren und mehr Kokosmilch nehmen – aber ehrlich, Kürbis ist so gesund, da würd ich nicht sparen.

Ich persönlich liebe die Variante mit Curry und Kokos – sie erinnert mich an eine Suppe, die ich mal in einem kleinen Café in Berlin gegessen habe. Seitdem mach ich sie mindestens einmal im Monat.

Servieren und Aufbewahren – damit du länger was davon hast

Die Suppe schmeckt am besten frisch, aber sie ist auch ein fantastischer Meal-Prep-Kandidat. Hier ist, was du wissen musst:

  • Servieren: Heiß servieren, nicht kochend. Ein Klecks Kokosmilch oder Sahne in der Mitte, dann mit einem Zahnstocher oder Messer Kreise ziehen – sieht aus wie ein Kunstwerk. Dazu passt frisches Brot, Baguette oder ein einfacher knuspriger Obstkuchen mit Mürbeteig als süßer Abschluss. Oder ein saftiger Zitronen-Joghurt-Kuchen mit Blaubeeren für eine fruchtige Note danach.
  • Im Kühlschrank: Abgedeckt hält sie sich 3-4 Tage. Der Geschmack wird sogar intensiver, weil die Aromen Zeit haben, sich zu verbinden. Einfach in einem luftdichten Behälter aufbewahren.
  • Einfrieren: Die Suppe lässt sich super einfrieren. Fülle sie in Portionsbehälter oder Gefrierbeutel (flach einfrieren spart Platz). Hält sich 3 Monate. Vor dem Servieren einfach im Topf oder in der Mikrowelle auftauen und erhitzen.
  • Reheating: Im Topf bei niedriger Hitze erwärmen, dabei ab und zu umrühren. In der Mikrowelle: 2-3 Minuten bei mittlerer Stufe, zwischendurch umrühren. Wenn sie zu dick geworden ist, einfach einen Schuss Brühe oder Wasser einrühren.

Mein Tipp für Gäste: Mach die Suppe einen Tag vorher. Sie schmeckt am zweiten Tag noch besser, und du hast am Abend deiner Party weniger Stress. Einfach vor dem Servieren noch mal aufschäumen mit dem Pürierstab – dann ist sie wieder schön cremig.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Diese Suppe ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gut für dich. Hier eine grobe Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen, mit Kokosmilch):

  • Kalorien: ca. 180-220 kcal
  • Fett: 12-15 g (davon hauptsächlich gesunde Fette aus Kokosmilch und Öl)
  • Kohlenhydrate: 18-22 g (davon Zucker: 8-10 g, natürlicher Zucker aus Kürbis)
  • Ballaststoffe: 4-5 g
  • Eiweiß: 3-4 g
  • Vitamin A: Deckt fast 200% des Tagesbedarfs (Beta-Carotin aus dem Kürbis)
  • Vitamin C: Gute Menge, unterstützt das Immunsystem
  • Ingwer: Wirkt entzündungshemmend und wärmt von innen

Allergene: Das Rezept ist glutenfrei, laktosefrei (wenn du Kokosmilch nimmst) und vegan (mit Kokosmilch). Achte bei der Brühe auf versteckte Zutaten. Wer Sahne nimmt, hat Laktose drin – aber ein laktosefreies Produkt tut es auch.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viel Gutes in so einer einfachen Suppe steckt. Sie ist mein Go-to-Gericht, wenn ich das Gefühl habe, eine Erkältung kommt – der Ingwer und das Beta-Carotin sind einfach ein Booster fürs Immunsystem.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch einen anderen Kürbis verwenden?

Ja, aber dann musst du ihn schälen. Butternuss-Kürbis oder Muskatkürbis gehen auch gut. Der Hokkaido ist aber am einfachsten, weil die Schale weich wird. Wenn du einen anderen Kürbis nimmst, schäle ihn vor dem Kochen.

Die Suppe ist zu süß – was tun?

Ein Spritzer Zitronensaft oder etwas mehr Ingwer hilft, die Süße auszugleichen. Oder ein Schuss Apfelessig. Säure ist der beste Freund gegen zu viel Süße.

Kann ich die Suppe auch ohne Pürierstab machen?

Klar, aber dann wird sie stückig. Wenn du sie cremig haben willst, musst du sie durch ein feines Sieb passieren oder mit einer Gabel zerdrücken. Das ist mehr Arbeit, aber möglich. Oder lass sie einfach stückig – das ist auch lecker.

Wie bekomme ich die Suppe besonders cremig?

Ein Schuss Kokosmilch oder Sahne ist der einfachste Weg. Noch cremiger wird sie, wenn du einen Esslöffel Cashewmus oder einen gekochten, pürierten Kartoffelwürfel unterrührst. Die Kartoffel bindet die Suppe auf natürliche Weise.

Kann ich die Suppe auch kalt essen?

Ja, aber dann schmeckt sie anders – eher wie ein Kürbis-Smoothie. Ich finde sie warm besser, aber an heißen Tagen ist eine kalte Kürbissuppe mit einem Klecks Joghurt auch eine tolle Erfrischung. Einfach nach dem Kochen komplett abkühlen lassen und kalt stellen.

Fazit – Warum du diese Suppe heute noch kochen solltest

Diese cremige Hokkaido-Kürbissuppe mit Ingwer ist mehr als nur ein Rezept. Sie ist mein persönlicher Beweis, dass man aus Fehlern lernen kann – und dass Geduld am Herd sich auszahlt. Sie ist einfach, schnell, gesund und schmeckt so gut, dass du sie immer wieder kochen wirst. Ob für einen gemütlichen Abend auf der Couch, als Vorspeise für Gäste oder als wärmende Mahlzeit an kalten Tagen – sie passt einfach immer.

Ich liebe es, wie der Ingwer durch die Süße des Kürbisses schneidet und alles lebendig macht. Und dass ich die Schale nicht schälen muss, ist für mich der ultimative Gamechanger. Keine Ausreden mehr, oder?

Probier es aus und sag mir, wie es dir schmeckt. Hast du eine eigene Variante ausprobiert? Oder ist dir auch mal eine Suppe angebrannt? Schreib es in die Kommentare – ich bin gespannt auf deine Geschichte. Und wenn du Lust auf mehr hast, schau dir auch mein Rezept für cremigen Erdbeer-Blechkuchen mit Vanillepudding an – der ist der perfekte süße Abschluss nach dieser herzhaften Suppe.

Jetzt ran an den Topf. Du schaffst das!

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Hokkaido-Kürbissuppe mit Ingwer recipe

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Cremige Hokkaido-Kürbissuppe mit Ingwer: Bestes Rezept in 30 Minuten

Diese cremige Hokkaido-Kürbissuppe mit Ingwer ist schnell, einfach und unglaublich lecker. Sie wird ohne Schälen zubereitet und ist der perfekte Wohlfühlmoment für Herbst und Winter.

  • Author: Maria
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Suppe
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 800g-1kg)
  • 1 große Zwiebel (ca. 150g)
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer (ca. 20-30g)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Kokosmilch (oder Sahne)
  • 2 EL Olivenöl oder Kokosöl
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Optional: 1 Prise Muskatnuss und 1 TL Kurkuma
  • Zum Servieren: Kürbiskerne, Kürbiskernöl, frische Kräuter (Petersilie oder Schnittlauch)

Instructions

  1. Kürbis vorbereiten: Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn, entferne die Kerne und schneide ihn in grobe Würfel (ca. 2-3 cm).
  2. Zwiebel und Knoblauch vorbereiten: Schäle die Zwiebel und schneide sie in feine Würfel. Hacke den Knoblauch fein. Schäle den Ingwer mit einem Löffel und reibe ihn fein.
  3. Anbraten: Erhitze das Öl im Suppentopf bei mittlerer Hitze. Brate die Zwiebelwürfel glasig an (2-3 Minuten). Füge Knoblauch hinzu und brate 30 Sekunden mit. Rühre den geriebenen Ingwer unter.
  4. Kürbis anschwitzen: Gib die Kürbiswürfel in den Topf und brate sie 2-3 Minuten mit, bis sie an den Rändern glasig werden.
  5. Ablöschen und köcheln: Gieße die Gemüsebrühe dazu (sollte den Kürbis knapp bedecken). Bringe alles zum Kochen, reduziere die Hitze auf niedrige Stufe, decke ab und lasse 15 Minuten köcheln, bis der Kürbis weich ist.
  6. Pürieren: Nimm den Topf vom Herd und püriere die Suppe mit einem Pürierstab, bis sie samtig glatt ist.
  7. Verfeinern: Rühre die Kokosmilch oder Sahne unter. Schmecke mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und optional Kurkuma ab.
  8. Servieren: Fülle die Suppe in Schüsseln und toppe mit gerösteten Kürbiskernen, einem Spritzer Kürbiskernöl und frischen Kräutern.

Notes

Die Suppe kann im Kühlschrank 3-4 Tage aufbewahrt werden und lässt sich gut einfrieren. Für eine extra cremige Konsistenz einen Esslöffel Cashewmus oder einen gekochten Kartoffelwürfel unterrühren.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion
  • Calories: 200
  • Sugar: 9
  • Sodium: 600
  • Fat: 13
  • Saturated Fat: 8
  • Carbohydrates: 20
  • Fiber: 4
  • Protein: 3

Keywords: Hokkaido-Kürbissuppe, cremige Kürbissuppe, Ingwer, einfaches Rezept, 30 Minuten, vegetarisch, glutenfrei, vegan

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