Geschrieben von

Emily Rodriguez

Veröffentlicht

Beste Halloween-Hexenfinger-Kekse mit Mandelnägeln – Einfaches Rezept

Fertig in 75 Minuten
Portionen 20-24 Stück
Schwierigkeitsgrad Medium

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Ich habe die ersten drei Chargen dieser Hexenfinger-Kekse komplett in den Sand gesetzt. Kein Scherz. Die Finger sahen aus wie verunglückte Kartoffeln, die Nägel fielen ab, und der Teig war entweder zu bröselig oder zu klebrig. Ich stand in der Küche, die Hände voller Mürbeteig, und fragte mich, warum zur Hölle ich dachte, ich könnte gruselige Kekse backen. Mein Mann kam rein, sah das Chaos auf der Arbeitsplatte und sagte nur: „Sieht aus wie ein Halloween-Massaker.” Er meinte die Kekse, nicht die Küche – aber beides traf irgendwie zu.

Das Problem war, dass ich zu sehr auf Optik geachtet habe und den Geschmack vernachlässigte. Oder ich habe den Teig überknetet, weil ich perfekte Fingerformen wollte. Ehrlich gesagt, ich habe sogar einmal Mandeln verwendet, die nicht richtig haften blieben, und dann lagen überall „Zehennägel” auf dem Backblech. Es war ein Desaster.

Irgendwann habe ich kapiert: Diese Kekse leben von der richtigen Balance zwischen gruseligem Aussehen und buttrig-zartem Geschmack. Sie müssen so aussehen, als ob eine Hexe sie höchstpersönlich geformt hätte – aber sie müssen schmecken, als ob deine Oma sie gebacken hätte. Nach etlichen Fehlversuchen (und einer Tüte Mandeln weniger) habe ich mein Rezept gefunden. Und jetzt? Jetzt sind diese Hexenfinger-Kekse der Star auf jeder Halloween-Party.

Das Beste daran: Sie sind einfacher, als sie aussehen. Du musst kein Profibäcker sein. Du musst nur bereit sein, mit deinem Teig zu spielen – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn genau das macht diese Kekse so besonders. Sie sind ein bisschen gruselig, ein bisschen süß und vor allem eins: verdammt lecker.

Warum du diese Hexenfinger-Kekse lieben wirst

Diese Kekse sind nicht nur ein weiteres Halloween-Rezept. Sie sind die perfekte Mischung aus Show und Geschmack. Und ja, ich habe sie so oft getestet, dass ich mittlerweile blind Finger formen könnte. Hier ist, warum sie bei dir genauso gut ankommen werden:

  • Einfach & schnell: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Die Kekse sind in unter 25 Minuten gebacken. Perfekt, wenn die Halloween-Party plötzlich näher rückt, als du dachtest.
  • Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Backzutaten. Du hast wahrscheinlich alles bis auf die Mandeln zu Hause. Kein Trip zum Spezialitätenladen nötig.
  • Perfekt für Halloween: Diese Finger sehen so gruselig aus, dass deine Gäste zweimal hinschauen werden. Und dann nochmal, weil sie so lecker sind.
  • Garantierter Hingucker: Kinder lieben sie (obwohl sie sich vielleicht erst ein bisschen ekeln), Erwachsene können nicht aufhören, sie zu essen. Ein echter Crowd-Pleaser.
  • Unglaublich lecker: Der buttrige Mürbeteig trifft auf knackige Mandeln und eine süße „Blut”-Note aus der Marmelade. Es ist die perfekte Kombination aus knusprig und zart.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Der Trick liegt in der Konsistenz des Teigs. Er muss kalt genug sein, um die Fingerform zu halten, aber nicht so kalt, dass er bricht. Ich habe die perfekte Kühlzeit herausgefunden – und ich verrate sie dir. Außerdem verwende ich einen kleinen Trick mit der Marmelade, der die „Nägel” nicht nur festklebt, sondern ihnen auch diesen leicht blutigen Glanz verleiht. Das ist kein Hexenwerk – das ist Backerfahrung.

Diese Kekse sind mehr als nur ein Dessert. Sie sind ein Erlebnis. Du wirst sehen, wie die Leute lachen, wenn sie den ersten „Finger” brechen. Und dann seufzen, weil er so gut schmeckt. Genau dafür liebe ich Halloween-Backen.

Welche Zutaten du brauchst

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es mit einfachen, aber cleveren Zutaten arbeitet. Keine exotischen Gewürze oder schwer zu findende Backartikel. Nur solide Grundlagen, die zusammen etwas Magisches ergeben.

Für den Teig

  • 250 g weiche Butter – Sie muss wirklich weich sein, sonst wird der Teig klumpig. Ich nehme am liebsten die von Meggle, aber jede gute Marke tut es.
  • 100 g Puderzucker – Puderzucker macht den Teig feiner und zarter als normaler Zucker. Keine Sorge, du kannst auch normalen Zucker nehmen, aber der Teig wird dann etwas körniger.
  • 1 Ei (Größe M) – Das Ei bindet den Teig. Nimm es unbedingt raumtemperatur, sonst wird der Teig zu fest.
  • 1 Päckchen Vanillezucker – Für die feine, süße Note. Selbst gemacht schmeckt natürlich am besten, aber gekaufter tut es auch.
  • 350 g Mehl (Type 405) – Normales Weizenmehl. Für eine glutenfreie Variante kannst du eine glutenfreie Mehlmischung nehmen, aber der Teig wird dann etwas bröseliger.
  • 1 Prise Salz – Klingt komisch in süßen Keksen, aber das Salz hebt den Geschmack hervorragend.

Für die Dekoration

hexenfinger-kekse preparation steps

  • 80-100 g ganze, geschälte Mandeln – Die werden die „Fingernägel”. Achte darauf, dass sie nicht zu klein sind. Ich bevorzuge Mandeln aus Spanien, die sind oft größer und gleichmäßiger.
  • Rote Marmelade (z.B. Erdbeer oder Himbeer) – Das ist das „Blut”, das die Nägel anklebt. Himbeermarmelade hat eine besonders intensive rote Farbe. Meine selbstgemachte frische Erdbeermarmelade mit Vanille funktioniert hier übrigens auch wunderbar.
  • 1 Eigelb – Zum Bestreichen, damit die Finger eine schöne, goldene Farbe bekommen.
  • Etwas brauner Zucker oder Kakaopulver – Zum Bestäuben, für den „dreckigen” Look. Ich mische beides oft.

Tipp zur Auswahl der Mandeln

Ich habe gelernt, dass die Form der Mandeln entscheidend ist. Sie sollten länglich und leicht gebogen sein – wie ein echter Fingernagel. Wenn sie zu rund sind, sehen sie eher aus wie kleine Knubbel. Nicht schön. Ich kaufe meine Mandeln immer im Ganzen und sortiere die schönsten aus. Der Rest wandert in den nächsten Kuchen oder in meine Fantakuchen.

Ausstattung, die du brauchst

Du brauchst keine Spezialausrüstung für diese Kekse. Ein paar grundlegende Küchenhelfer reichen völlig aus. Hier ist, was ich verwende:

  • Große Rührschüssel – Am besten aus Edelstahl oder Glas. Plastikschüsseln können Fett aufnehmen, und das willst du nicht im Teig.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine – Perfekt, um die Butter schaumig zu schlagen. Mit der Hand geht es auch, aber dann brauchst du starke Arme. Glaub mir, ich habe es ausprobiert.
  • Backblech mit Backpapier – Das Backpapier ist ein Muss. Ohne kleben die Finger fest, und du hast eine eklige Sauerei.
  • Kleine Schüssel für das Eigelb – Zum Verquirlen. Nichts Großes, eine kleine Schüssel reicht.
  • Pinsel – Zum Bestreichen der Finger. Ein Silikonpinsel ist am besten, weil er keine Haare verliert.
  • Messer oder Teigkarte – Zum Einschneiden der „Falten” auf den Fingern. Ein scharfes Messer macht saubere Schnitte.
  • Kühlschrank – Ja, der ist wichtig. Der Teig muss kalt sein, bevor du ihn formst. Plane also Zeit zum Kühlen ein.

Ich habe früher immer einen Holzbackpinsel verwendet, aber die Silikonteile sind so viel einfacher zu reinigen. Ein kleiner Tipp: Wenn du keinen Pinsel hast, kannst du das Eigelb auch mit einem Stück Küchenpapier auftragen. Das funktioniert überraschend gut.

Zubereitung der Hexenfinger-Kekse

Jetzt wird es ernst. Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du diese gruseligen Kekse hinbekommst – ohne dass dir die Finger abbrechen. Keine Sorge, es ist einfacher, als es aussieht.

Schritt 1: Den Teig zubereiten (10 Minuten)

Gib die weiche Butter und den Puderzucker in eine große Schüssel. Schlage beides mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe schaumig – etwa 2-3 Minuten. Die Masse sollte hell und cremig sein. Dann das Ei und den Vanillezucker dazugeben und nochmal kurz verrühren. Mehl und Salz mischen und nach und nach unter die Buttermasse kneten. Am besten machst du das mit den Händen, denn so spürst du genau, wann der Teig perfekt ist. Er sollte glatt sein und nicht mehr kleben. Wenn er noch klebt, gib einfach einen Esslöffel Mehl mehr dazu.

Schritt 2: Den Teig kühlen (30 Minuten)

Forme den Teig zu einer flachen Scheibe – das hilft ihm, schneller durchzukühlen. Wickel ihn in Frischhaltefolie und leg ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Wichtig: Nicht länger als 2 Stunden, sonst wird der Teig zu hart und bricht beim Formen. Ich habe das einmal gemacht und die Finger sahen aus wie ein Erdbebenopfer. Nicht schön.

Schritt 3: Den Ofen vorheizen & die Mandeln vorbereiten

Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. In der Zwischenzeit kannst du die Mandeln schon bereitlegen. Nimm eine kleine Schüssel mit der roten Marmelade – du wirst sie gleich brauchen.

Schritt 4: Die Finger formen (15-20 Minuten)

Nimm den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank. Teile ihn in etwa 20-24 gleich große Stücke. Jedes Stück formst du zu einer Rolle, die wie ein dicker Finger aussieht – etwa 7-8 cm lang. Mach sie nicht zu dünn, sonst brechen sie beim Backen. Drücke die Rolle leicht flach, damit sie wie ein echter Finger aussieht. Mit der Rückseite eines Messers kannst du leichte „Falten” in die „Knöchel” ritzen – zwei bis drei Striche pro Finger reichen. Das gibt den gruseligen Effekt.

Schritt 5: Die Nägel ankleben

Jetzt kommt der Trick: Tauche das Ende einer Mandel in die rote Marmelade und drücke sie auf die Spitze des Fingers. Die Marmelade wirkt wie Kleber und sorgt für den „blutigen” Rand. Drücke die Mandel leicht an, damit sie hält. Wiederhole das bei allen Fingern. Die Mandel sollte etwa ein Drittel auf dem Finger liegen – wie ein echter Nagel.

Schritt 6: Bestreichen & backen (12-15 Minuten)

Verquirle das Eigelb mit einem Teelöffel Wasser. Bestreiche jeden Finger vorsichtig mit dem Eigelb – aber nicht die Mandel, sonst wird sie braun und sieht nicht mehr wie ein Nagel aus. Backe die Finger auf der mittleren Schiene für 12-15 Minuten. Sie sollten goldbraun sein, aber nicht zu dunkel. Die Mandeln sollten hell bleiben. Wenn sie zu braun werden, leg einfach ein Stück Alufolie drüber.

Schritt 7: Den „dreckigen” Look zaubern

Lass die Finger 5 Minuten auf dem Blech abkühlen. Dann bestäube sie leicht mit braunem Zucker oder Kakaopulver. Das gibt ihnen diesen „gerade ausgegraben”-Look. Sei sparsam – du willst keine Schokofinger, sondern dreckige Hexenfinger.

Schritt 8: Die Finger brechen (optional)

Wenn du richtig gruselig sein willst, brich vorsichtig einen Finger in der Mitte durch, bevor du ihn servierst. Der Bruch sieht aus wie ein echter Knochenbruch – eklig und perfekt für Halloween. Aber mach das erst kurz vor dem Servieren, sonst werden die Kekse weich.

Backtipps & Techniken

Ich habe bei diesen Keksen so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Hier sind meine besten Tipps, damit es dir besser geht:

  • Der Teig darf nicht zu warm werden: Wenn deine Küche heiß ist oder deine Hände sehr warm, wird der Teig schnell weich und klebrig. Dann hilft nur: ab in den Kühlschrank für 10 Minuten. Ich arbeite im Sommer manchmal mit kalten Händen – klingt verrückt, hilft aber.
  • Nicht zu fest drücken: Beim Formen der Finger solltest du den Teig nicht zu stark zusammendrücken. Sonst werden die Kekse hart. Sie sollen zart und mürbe sein. Denk dran: Du formst sie, du quetscht sie nicht.
  • Die Mandel richtig platzieren: Die Mandel sollte auf der Oberseite des Fingers liegen, nicht auf der Unterseite. Sonst sieht es aus wie ein Zeh. Keine Zehen – wir backen Finger.
  • Backzeit im Auge behalten: Jeder Ofen ist anders. Meine Kekse sind nach 13 Minuten perfekt. Bei dir kann es 12 oder 15 Minuten dauern. Schau ab Minute 12 nach. Die Finger sollten an den Rändern goldbraun sein, aber nicht dunkel.
  • Multitasking leicht gemacht: Während der Teig kühlt, kannst du schon die Mandeln sortieren und die Marmelade bereitstellen. So sparst du Zeit und bist schneller fertig.

Einmal habe ich vergessen, die Finger vor dem Backen zu kühlen. Das Ergebnis? Sie sind im Ofen zu einer einzigen, fingerlosen Masse zerflossen. Sie sahen aus wie eine Hand, die in einen Mixer gefallen war. Seitdem kühle ich die geformten Finger nochmal 10 Minuten, bevor sie in den Ofen kommen. Das macht den Unterschied.

Variationen & Anpassungen

Das Schöne an diesem Rezept ist seine Vielseitigkeit. Du kannst es nach Belieben anpassen, ohne dass der Gruselfaktor verloren geht. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Glutenfreie Version: Ersetze das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung. Der Teig wird etwas bröseliger, also füge einen Esslöffel kaltes Wasser hinzu, wenn er zu trocken ist. Die Kekse schmecken trotzdem fantastisch.
  • Vegane Variante: Tausche die Butter durch vegane Margarine und das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl mit 3 Esslöffeln Wasser. Für das Bestreichen nimmst du Pflanzenmilch statt Eigelb. Die Kekse werden etwas weniger goldbraun, aber der Geschmack ist top.
  • Andere „Nägel”: Statt Mandeln kannst du auch ganze Cashewkerne oder sogar gesalzene Erdnüsse verwenden. Cashews sehen aus wie gelbe Fingernägel – perfekt für kranke Hexen. Erdnüsse sind kleiner, aber auch gruselig.
  • Blutige Finger: Wenn du es noch ekliger magst, tupfe nach dem Backen etwas rote Lebensmittelfarbe auf die Stelle, wo die Mandel auf den Teig trifft. Das sieht aus wie frisches Blut. Meine Nichte hat sich fast übergeben – ein Kompliment!
  • Schokoladenfinger: Für Schokoholics: Ersetze 50 g Mehl durch 50 g Kakaopulver. Die Finger werden dunkel und sehen noch gruseliger aus. Dazu passen weiße Schokoladenstückchen als „Knochen”.

Ich habe einmal eine Version mit grüner Lebensmittelfarbe im Teig gemacht – für „grüne Hexenfinger”. Sie sahen aus wie aus einem Alien-Film. Nicht jedermanns Sache, aber meine Kinder fanden es genial.

Servier- & Aufbewahrungstipps

Die Finger schmecken am besten, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen – noch leicht warm und knusprig. Aber sie sind auch nach dem Abkühlen ein Genuss. Hier ist, wie du sie am besten servierst und aufbewahrst:

  • Serviertemperatur: Zimmertemperatur ist ideal. Wenn du sie direkt aus dem Kühlschrank servierst, sind sie zu hart. Nimm sie 15 Minuten vor dem Servieren raus.
  • Präsentation: Lege die Finger auf eine schwarze Platte oder ein Holzbrett. Streue etwas Kakaopulver oder braunen Zucker darum – wie „Erde”. Ein paar Spinnennetze aus Watte oder Plastikspinnen machen den Look perfekt. Ich stelle sie immer in eine Schüssel, die wie ein Grab aussieht.
  • Dazu passen: Ein Glas Milch für die Kinder oder ein Pumpkin Spice Latte für die Erwachsenen. Auch ein cremiger Nachtisch mit Erdbeeren als süßer Kontrast harmoniert wunderbar.
  • Aufbewahrung: In einer luftdichten Dose halten sie sich bei Raumtemperatur bis zu 5 Tage. Aber ehrlich – bei uns sind sie nach 2 Tagen weg. Lege sie nicht in den Kühlschrank, sonst werden sie weich.
  • Einfrieren: Du kannst die ungebackenen Finger einfrieren. Forme sie, leg sie auf ein Blech und friere sie für 2 Stunden ein. Dann packst du sie in einen Gefrierbeutel. Zum Backen einfach auftauen lassen und wie gewohnt backen. Die Backzeit verlängert sich um 2-3 Minuten.

Ein Tipp: Wenn du die Kekse für eine Party vorbereitest, backe sie am Tag vorher. Sie schmecken am nächsten Tag noch genauso gut. Ich mache das immer so – dann habe ich am Partytag Zeit für die Dekoration.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Okay, lass uns ehrlich sein: Das sind Kekse. Sie sind nicht dafür gemacht, deinen täglichen Vitaminbedarf zu decken. Aber sie sind auch nicht so schlimm, wie du denkst. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Keks (bei 24 Stück):

  • Kalorien: ca. 150 kcal
  • Fett: 9 g (davon gesättigt: 5 g)
  • Kohlenhydrate: 16 g (davon Zucker: 6 g)
  • Eiweiß: 3 g
  • Ballaststoffe: 1 g

Die Mandeln bringen übrigens gesunde Fette und Vitamin E mit. Nicht schlecht für einen Gruselkeks. Das Eiweiß aus den Mandeln und dem Ei sorgt dafür, dass du nicht gleich den ganzen Teller leerst – zumindest theoretisch.

Für Menschen mit Allergien: Dieses Rezept enthält Gluten, Milchprodukte, Eier und Nüsse (Mandeln). Für eine vegane oder glutenfreie Variante siehe meine Tipps oben. Wenn du eine Nussallergie hast, kannst du die Mandeln weglassen und stattdessen eine Rosine oder ein Stück getrocknete Aprikose als „Nagel” verwenden. Sieht auch gruselig aus.

Ein kleiner Hinweis von mir: Ich esse diese Kekse am liebsten als Snack am Nachmittag mit einer Tasse Kaffee. Sie machen satt, aber nicht schwer. Perfekt für die Halloween-Vorfreude.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?

Ja, absolut. Bereite den Teig vor, wickel ihn in Frischhaltefolie und lager ihn über Nacht im Kühlschrank. Am nächsten Tag musst du ihn nur 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, damit er etwas weicher wird. Dann formst du die Finger wie gewohnt. Der Teig schmeckt sogar noch besser, wenn er durchgezogen ist.

Warum fallen meine Mandeln nach dem Backen ab?

Das passiert, wenn die Marmelade nicht klebrig genug ist oder die Mandel nicht fest genug angedrückt wurde. Verwende eine gute, fruchtige Marmelade und drücke die Mandel leicht an. Wenn sie immer noch abfällt, tupfe etwas mehr Marmelade auf die Unterseite der Mandel, bevor du sie auf den Teig setzt. Keine Sorge – das passiert auch mir manchmal.

Kann ich die Finger auch ohne Marmelade machen?

Klar. Du kannst die Mandeln auch mit einem Klecks geschmolzener Schokolade oder Karamell aufkleben. Oder du lässt die Nägel ganz weg und formst stattdessen die Finger mit einer kleinen Vertiefung am Ende – wie abgebrochene Nägel. Sieht noch gruseliger aus, wenn du mich fragst.

Wie bekomme ich die Finger so richtig knusprig?

Der Trick ist die richtige Backzeit. Backe sie bei 180 °C Ober-/Unterhitze, aber nicht länger als 15 Minuten. Wenn sie nach dem Abkühlen nicht knusprig genug sind, backe sie beim nächsten Mal 2 Minuten länger. Achte aber darauf, dass sie nicht zu dunkel werden. Knusprig ist gut – verbrannt ist schlecht.

Kann ich die Finger auch mit Kindern backen?

Ja, unbedingt! Das ist eine tolle Aktivität für Halloween. Kinder lieben es, die Finger zu formen und die „Nägel” aufzukleben. Achte nur darauf, dass sie sich nicht an den heißen Blechen verbrennen. Meine Nichte hat einmal versucht, einen Finger zu essen, bevor er abgekühlt war – seitdem warte ich immer 10 Minuten.

Fazit

Diese Hexenfinger-Kekse sind mehr als nur ein weiteres Halloween-Rezept. Sie sind eine Einladung, kreativ zu werden, Spaß zu haben und dabei etwas wirklich Leckeres zu backen. Ich habe so viele Fehler gemacht, bis sie perfekt waren – und genau das macht sie so besonders. Sie sind nicht nur gruselig, sie sind auch ehrlich. Ein bisschen wie ich.

Probier sie aus. Forme sie, wie du willst. Mach sie länger, kürzer, dicker oder dünner. Gib ihnen deine eigene Note. Vielleicht mit grünen Fingernägeln? Oder mit einer Extraportion „Blut”? Das Schöne ist: Es gibt kein Richtig oder Falsch. Hauptsache, sie schmecken und machen Spaß.

Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir erzählst, wie deine Finger geworden sind. Schreib mir einen Kommentar unter diesem Beitrag oder markiere mich auf Instagram, wenn du ein Foto postest. Ich liebe es, eure Kreationen zu sehen. Und wer weiß – vielleicht entdeckst du ja deine eigene Lieblingsvariante. Also, ran an den Teig und viel Spaß beim Hexen!

Bis zum nächsten Mal – und denk dran: Finger weg von meinen Keksen! (Außer du hast sie selbst gebacken.)

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hexenfinger-kekse recipe

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Beste Halloween-Hexenfinger-Kekse mit Mandelnägeln – Einfaches Rezept

Diese gruseligen Hexenfinger-Kekse sind der Star auf jeder Halloween-Party. Sie vereinen buttrig-zarten Mürbeteig mit knackigen Mandelnägeln und einer süßen „Blut“-Note – einfach zuzubereiten und garantiert ein Hingucker.

  • Author: Maria
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12-15 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 20-24 Stück 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
  • 100 g Puderzucker (3/4 Tasse)
  • 1 Ei (Größe M), raumtemperatur
  • 1 Päckchen Vanillezucker (1 TL)
  • 350 g Mehl Type 405 (2 3/4 Tassen)
  • 1 Prise Salz
  • 80–100 g ganze, geschälte Mandeln (ca. 2/3 Tasse)
  • Rote Marmelade (z.B. Erdbeer oder Himbeer), ca. 3 EL
  • 1 Eigelb
  • Etwas brauner Zucker oder Kakaopulver zum Bestäuben

Instructions

  1. Butter und Puderzucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 2-3 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse hell und cremig ist.
  2. Ei und Vanillezucker dazugeben und kurz verrühren.
  3. Mehl und Salz mischen und nach und nach unter die Buttermasse kneten, bis ein glatter, nicht mehr klebender Teig entsteht. Bei Bedarf 1 EL Mehl mehr zugeben.
  4. Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten (maximal 2 Stunden) im Kühlschrank kühlen.
  5. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  6. Den gekühlten Teig in 20-24 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer etwa 7-8 cm langen Rolle formen, die wie ein dicker Finger aussieht. Die Rolle leicht flach drücken.
  7. Mit der Rückseite eines Messers 2-3 leichte „Falten“ in die Knöchel ritzen.
  8. Das Ende einer Mandel in die rote Marmelade tauchen und auf die Spitze des Fingers drücken (etwa ein Drittel der Mandel sollte auf dem Finger liegen). Wiederholen für alle Finger.
  9. Eigelb mit 1 TL Wasser verquirlen und die Finger vorsichtig damit bestreichen (nicht die Mandeln).
  10. Die Finger auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Die Mandeln sollten hell bleiben. Bei Bedarf nach 10 Minuten mit Alufolie abdecken.
  11. Die Finger 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann leicht mit braunem Zucker oder Kakaopulver bestäuben.
  12. Optional: Kurz vor dem Servieren einen Finger vorsichtig in der Mitte durchbrechen, um einen Knochenbruch-Effekt zu erzielen.

Notes

Der Teig darf nicht zu warm werden; bei Bedarf zwischendurch kühlen. Die Mandeln sollten länglich und leicht gebogen sein. Für einen extra gruseligen Look die Finger kurz vor dem Servieren brechen. Die Kekse halten sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur bis zu 5 Tage.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Keks
  • Calories: 150
  • Sugar: 6
  • Sodium: 50
  • Fat: 9
  • Saturated Fat: 5
  • Carbohydrates: 16
  • Fiber: 1
  • Protein: 3

Keywords: Halloween, Kekse, Hexenfinger, Mandeln, gruselig, einfach, Mürbeteig, Party

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