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Ich habe diese Glühwein-Birnen-Marmelade dreimal hintereinander verpatzt, bevor ich kapiert habe, woran es lag. Die ersten beiden Chargen wurden entweder zu flüssig oder schmeckten irgendwie… verbrannt? Dabei ist das Rezept eigentlich simpel – aber die Kombination aus Glühwein, Birnen und Gelierzucker hat so ihre Tücken. Die dritte Charge war dann endlich perfekt, und ich stand in der Küche und habe mit dem Löffel direkt aus dem Topf genascht. Die vierte habe ich in hübsche Gläser gefüllt und an meine Nachbarin verschenkt – sie hat zwei Tage später angerufen und gefragt, ob ich noch mehr hätte. Seitdem mache ich diese Marmelade jedes Jahr im Advent, und zwar gleich in größeren Mengen.
Ehrlich, ich bin nicht mal ein großer Fan von Marmelade. Aber diese hier? Die ist anders. Die Gewürze vom Glühwein – Zimt, Nelken, Sternanis – ziehen in die Birnen ein und machen aus einer einfachen Fruchtmarmelade etwas, das nach Weihnachten schmeckt. Nach gemütlichen Abenden auf dem Sofa, nach dem Duft von Lebkuchen und Tannennadeln. Und das Beste: Sie ist ein Geschenk, das wirklich von Herzen kommt, ohne dass man stundenlang in der Küche stehen muss. Na ja, nach dem dritten Versuch wusste ich wenigstens, wie es richtig geht.
Warum Sie diese Marmelade lieben werden
- Schnell & einfach: In unter einer Stunde haben Sie fertige Marmelade im Glas. Kein stundenlanges Einkochen, kein kompliziertes Equipment.
- Einfache Zutaten: Birnen, Glühwein und Gelierzucker – mehr braucht es nicht. Die meisten haben den Glühwein sowieso im Vorratsschrank, wenn die Weihnachtszeit beginnt.
- Perfekt zum Verschenken: Selbstgemachte Marmelade ist das ultimative Mitbringsel für Weihnachtsfeiern, Adventstreffen oder als kleines Dankeschön für die Postbotin. Einfach ein hübsches Glas mit Schleife drum – fertig.
- Ein echter Hingucker: Die tiefrote Farbe durch den Glühwein und die zarten Birnenstücke sehen in Gläsern einfach wunderschön aus. Das Auge isst schließlich mit.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus süßen Birnen, würzigem Glühwein und einem Hauch von Weihnachtsgewürzen ist einfach himmlisch. Auf einem frischen Brötchen oder als Topping für Porridge – ein Genuss.
Was diese Marmelade von anderen unterscheidet? Es ist nicht nur die Weihnachtsstimmung, die sie verströmt. Es ist die Tatsache, dass der Glühwein nicht nur als Flüssigkeit dient, sondern den Birnen eine ganz besondere Tiefe verleiht. Die Säure des Weins balanciert die Süße der Birnen perfekt aus. Und die Gewürze? Die machen den Unterschied. Ich verwende immer einen guten, nicht zu süßen Glühwein – das ist mein kleiner Trick. Und ja, ich habe auch schon mal versucht, selbstgemachten Glühwein zu nehmen, aber der fertige aus dem Supermarkt funktioniert genauso gut, wenn er nicht zu künstlich schmeckt.
Was Sie an Zutaten brauchen
Die Zutatenliste ist kurz, aber jede Komponente hat ihre Aufgabe. Die Birnen liefern die fruchtige Basis, der Glühwein gibt Farbe und Würze, und der Gelierzucker sorgt für die richtige Konsistenz. Achten Sie auf reife, aber noch feste Birnen – zu weiche Früchte zerfallen zu Brei.
- 1 kg Birnen (z.B. Williams Christ oder Conference, reif aber fest)
- 250 ml Glühwein (fertiger Glühwein aus dem Handel, am besten ein günstiger, aber nicht zu süßer)
- 500 g Gelierzucker 2:1 (ergibt eine streichfestere Marmelade; bei 1:1 wird sie süßer und flüssiger)
- 1 Zimtstange (ganz, nicht gemahlen – sie wird später entfernt)
- 2 Sternanis (für das typische Weihnachtsaroma)
- 4 Nelken (ganz, nicht gemahlen)
- 1 Schale einer Bio-Orange (unbehandelt, fein abgerieben – gibt Frische)
- 1 EL Zitronensaft (frisch gepresst, verhindert das Verfärben der Birnen)
- Optional: 1 kleines Stück Ingwer (daumennagelgroß, fein gerieben – für eine leichte Schärfe)
Ein paar Anmerkungen zu den Zutaten: Ich schwöre auf den Gelierzucker 2:1, weil die Marmelade so nicht zu süß wird und die Birnen sich besser durchsetzen. Wenn Sie es süßer mögen, nehmen Sie 1:1 – dann aber die Zuckermenge auf 500 g reduzieren, sonst wird es pappig. Den Glühwein können Sie nach Belieben wählen; ich greife oft zu einem einfachen, fruchtigen Rotwein-Glühwein. Vermeiden Sie weißen Glühwein, der passt geschmacklich nicht so gut zu Birnen. Die Orange ist optional, aber ich finde, sie bringt eine wunderbare Frische in die Marmelade. Einmal habe ich sogar Holunderblütensirup statt Zitronensaft verwendet – das war auch lecker, aber eher eine sommerliche Variante.
Für eine vegane Variante einfach darauf achten, dass der Glühwein vegan ist (die meisten sind es, aber manche enthalten Honig). Der Gelierzucker ist in der Regel vegan, aber ein kurzer Blick auf die Packung schadet nicht.
Welche Küchengeräte Sie benötigen
Sie brauchen keine spezielle Ausrüstung. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon zu Hause. Ein gutes Messer und ein stabiler Topf sind das A und O.
- Großer Topf (mindestens 3 Liter Fassungsvermögen, am besten mit dickem Boden – verhindert Anbrennen)
- Scharfes Messer und ein Schneidebrett
- Küchenwaage (genaues Abwiegen ist bei Marmelade wichtig)
- Holzlöffel oder hitzebeständiger Silikonspatel
- Schaumlöffel (zum Entfernen der Gewürze und des Schaums)
- Einmachgläser (ca. 5-6 Stück à 200 ml, mit Schraubdeckeln – vorher gründlich reinigen und sterilisieren)
- Einmachtrichter (optional, erleichtert das Abfüllen ungemein)
- Topflappen oder Küchenhandtuch (die Gläser werden heiß!)
Ein Tipp von mir: Wenn Sie keine Einmachgläser haben, können Sie auch leere Marmeladengläser aus dem Supermarkt nehmen. Einfach gründlich ausspülen und für 10 Minuten bei 100 Grad im Ofen sterilisieren. Das mache ich immer, wenn ich spontan Marmelade koche und nicht extra neue Gläser kaufen will. Funktioniert einwandfrei.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Los geht’s! Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeige Ihnen, wie Sie die Marmelade in 30 Minuten auf dem Herd haben.
- Birnen vorbereiten: Die Birnen waschen, schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel von etwa 1 cm Größe schneiden. Die Größe ist wichtig – zu große Stücke garen nicht gleichmäßig, zu kleine zerfallen zu Matsch. Geben Sie die Birnenwürfel in eine Schüssel und beträufeln Sie sie sofort mit dem Zitronensaft, damit sie nicht braun werden.
- Glühwein und Gewürze erwärmen: Den Glühwein in den großen Topf geben. Die Zimtstange, den Sternanis und die Nelken in ein Teeei oder ein Stück Mulltuch geben (oder einfach später mit dem Schaumlöffel herausfischen). Den Glühwein bei mittlerer Hitze erwärmen, aber nicht kochen lassen. Die Gewürze ziehen 5 Minuten im warmen Wein, dann den Topf vom Herd nehmen und die Gewürze entfernen. Wer mag, kann die Gewürze auch drin lassen – aber dann werden sie beim Kochen sehr intensiv.
- Birnen und Zucker zugeben: Die Birnenwürfel in den Glühwein geben. Den Gelierzucker darüberstreuen und alles gut umrühren. Die Orangenschale und den optionalen Ingwer dazugeben. Lassen Sie die Mischung 5 Minuten stehen – der Zucker beginnt zu schmelzen, und die Aromen verbinden sich.
- Kochen: Den Topf auf den Herd stellen und bei starker Hitze unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Sobald die Masse sprudelnd kocht, die Hitze etwas reduzieren, sodass es weiter kocht, aber nicht überläuft. Lassen Sie die Marmelade 5-7 Minuten kräftig kochen, dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Der Schaum, der sich bildet, ist normal – Sie können ihn später abschöpfen, aber das ist nicht zwingend nötig.
- Gelierprobe machen: Nach 5 Minuten Kochzeit eine kleine Menge Marmelade auf einen kalten Teller geben (den Teller vorher in den Kühlschrank legen). Warten Sie 30 Sekunden, dann mit dem Finger durch die Marmelade streichen – wenn sie eine glatte Spur hinterlässt und nicht mehr zusammenläuft, ist sie fertig. Wenn nicht, noch 1-2 Minuten weiterkochen und erneut testen.
- Gewürze entfernen: Wenn die Marmelade die richtige Konsistenz hat, den Topf vom Herd nehmen. Die Zimtstange, den Sternanis und die Nelken mit dem Schaumlöffel herausfischen. Sie können die Gewürze auch im Teeei lassen und einfach herausnehmen – das ist am einfachsten.
- Abfüllen: Die heiße Marmelade sofort in die vorbereiteten, sterilen Gläser füllen. Verwenden Sie den Einmachtrichter, um Kleckern zu vermeiden. Lassen Sie etwa 1 cm Platz zum Rand. Die Gläser sofort mit den Deckeln verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen – das erzeugt ein Vakuum und die Marmelade hält länger.
- Abkühlen lassen: Die Gläser wieder umdrehen und auf einem Küchentuch vollständig auskühlen lassen. Sie hören ein leises „Plopp”, wenn der Deckel sich nach innen wölbt – das ist das Zeichen, dass das Vakuum funktioniert hat.
Ein persönlicher Tipp: Ich mache immer eine kleine Portion extra, die ich gleich am nächsten Morgen zum Frühstück esse. Die Marmelade schmeckt am nächsten Tag noch besser, wenn die Aromen durchgezogen sind. Und wenn Sie das Gefühl haben, die Marmelade ist zu flüssig – kein Problem! Einfach noch ein Päckchen Gelierpulver (nicht Gelierzucker) einrühren, während sie noch heiß ist, und noch einmal kurz aufkochen.
Tipps und Tricks für die perfekte Marmelade
Ich habe bei meinen ersten Versuchen so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse, damit Ihnen das nicht passiert.
Der häufigste Fehler: Die Birnen zu grob schneiden. Große Stücke bleiben hart und ziehen nicht genug Geschmack vom Glühwein. Schneiden Sie die Birnen in gleichmäßige, kleine Würfel – das ist der Schlüssel zu einer gleichmäßigen Konsistenz.
Nicht genug rühren: Marmelade brennt schnell an, vor allem, wenn sie viel Zucker enthält. Rühren Sie während des Kochens ständig mit einem Holzlöffel, besonders am Topfboden. Einmal habe ich kurz weggeschaut, weil das Telefon klingelte – und die Marmelade hatte einen bitteren, angebrannten Beigeschmack.
Die Gelierprobe nicht auslassen: Auch wenn Sie denken, die Marmelade sieht gut aus – machen Sie immer die Probe. Die Konsistenz ändert sich beim Abkühlen noch, aber die Gelierprobe gibt Ihnen Sicherheit. Wenn Sie zu früh aufhören, wird die Marmelade zu flüssig; wenn Sie zu lange kochen, wird sie fest und schwer streichbar.
Timing ist alles: Planen Sie etwa 30 Minuten für die Zubereitung ein, plus 10 Minuten zum Abfüllen. Kochen Sie die Marmelade nicht zu lange – die Birnen sollten noch leichte Stückchen haben, das gibt eine schöne Textur. Wer es lieber ganz glatt mag, kann die Birnen vor dem Kochen pürieren – aber dann ist es eher ein Gelee als eine Marmelade.
Mehrere Chargen auf einmal: Wenn Sie die Marmelade verschenken wollen, kochen Sie gleich die doppelte Menge. Die Zutaten lassen sich problemlos verdoppeln, aber achten Sie darauf, dass der Topf groß genug ist (die Masse schäumt beim Kochen stark auf). Und haben Sie genug Gläser parat – es wäre schade, wenn die Marmelade fertig ist und Sie nichts zum Abfüllen haben.
Variationen und Abwandlungen
Diese Marmelade ist ein echtes Verwandlungstalent. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie sie abwandeln können, je nachdem, worauf Sie Lust haben oder was Sie da haben.
Fruchtiger: Ersetzen Sie 200 g der Birnen durch Äpfel (z.B. Boskop oder Elstar). Die Äpfel geben eine leichte Säure und eine festere Struktur. Oder geben Sie eine Handvoll Preiselbeeren oder Cranberries dazu – das passt wunderbar zu Weihnachten und sieht hübsch aus.
Würziger: Wenn Sie es noch weihnachtlicher mögen, geben Sie zusätzlich eine Prise gemahlenen Kardamom oder einen halben Teelöffel Lebkuchengewürz in die Marmelade. Aber Vorsicht – die Gewürze sollen die Birnen nicht überdecken, sondern nur unterstreichen. Weniger ist mehr.
Ohne Alkohol: Für Kinder oder Menschen, die keinen Alkohol mögen, können Sie den Glühwein durch alkoholfreien Glühwein oder durch eine Mischung aus Traubensaft und etwas Orangensaft ersetzen. Fügen Sie dann noch einen Teelöffel Lebkuchengewürz hinzu, um den typischen Glühweingeschmack zu imitieren. Es schmeckt anders, aber auch sehr lecker.
Mit Nüssen: Geben Sie kurz vor dem Abfüllen eine Handvoll gehackte Mandeln oder Walnüsse in die Marmelade. Die Nüsse bleiben knackig und geben einen tollen Biss. Aber Achtung: Nüsse können die Haltbarkeit beeinträchtigen – die Marmelade sollte dann innerhalb von 2-3 Wochen aufgebraucht werden.
Als Geschenk-Set: Kombinieren Sie ein Glas dieser Marmelade mit einem Glas hausgemachter Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre mit Rosmarin – das ergibt ein wunderbares sommerlich-winterliches Duo. Oder schenken Sie sie zusammen mit einem selbstgebackenen Schokoladen-Blechkuchen mit Nuss-Topping – das ist ein Geschenk, das von Herzen kommt.
Servieren und Aufbewahren
Die Marmelade schmeckt am besten, wenn sie ein paar Tage durchgezogen ist. Die Aromen von Glühwein, Birnen und Gewürzen verbinden sich dann zu einem harmonischen Ganzen.
Servieren: Genießen Sie die Marmelade auf frischem Bauernbrot, auf einem warmen Croissant oder auf einem Buttermilchbrötchen. Sie passt aber auch wunderbar zu Käse – probieren Sie sie mal zu einem milden Brie oder einem kräftigen Bergkäse. Oder geben Sie einen Löffel in Ihr morgendliches Porridge oder Joghurt – das gibt einen weihnachtlichen Kick. Für eine besondere Note können Sie die Marmelade auch als Füllung für einen Donauwellen-Blechkuchen verwenden – das ist mal eine andere Variante.
Aufbewahren: Die Marmelade hält sich in verschlossenen Gläsern an einem kühlen, dunklen Ort (Vorratskammer oder Keller) mindestens 6 Monate. Einmal geöffnet, im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2-3 Wochen aufbrauchen. Achten Sie darauf, dass die Deckel beim Abkühlen einwandfrei eingedrückt sind – wenn ein Deckel sich nach oben wölbt, ist das Vakuum nicht intakt, und die Marmelade sollte schnell verbraucht werden.
Einfrieren: Sie können die Marmelade auch einfrieren. Füllen Sie sie in gefriergeeignete Behälter und lassen Sie etwas Platz zum Ausdehnen. Eingefroren hält sie sich bis zu einem Jahr. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen – die Konsistenz bleibt fast wie frisch gekocht.
Nährwerte und gesundheitliche Aspekte
Wie bei jeder Marmelade gilt: Genießen Sie sie in Maßen. Aber sie hat auch ein paar positive Seiten.
- Ca. 50-60 kcal pro Esslöffel (20 g) – je nach Zuckermenge
- Birnen: Reich an Ballaststoffen, Vitamin C und Kalium. Sie unterstützen die Verdauung und stärken das Immunsystem – gerade in der kalten Jahreszeit ein Pluspunkt.
- Glühwein: Enthält Antioxidantien aus den Trauben und den Gewürzen (Zimt, Nelken). In Maßen kann er die Durchblutung fördern und wärmen – aber der Alkoholgehalt ist nach dem Kochen größtenteils verflogen.
- Gewürze: Zimt und Nelken haben entzündungshemmende Eigenschaften und können den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Sternanis wirkt verdauungsfördernd.
- Allergene: Enthält Alkohol (in Spuren) und möglicherweise Schalenfrüchte, wenn Sie die Variante mit Nüssen wählen. Für Veganer geeignet, solange der Glühwein vegan ist.
Ich persönlich sehe Marmelade nicht als Gesundheitsprodukt, sondern als Genussmittel. Aber es tut gut zu wissen, dass in dieser weihnachtlichen Leckerei auch ein paar wertvolle Inhaltsstoffe stecken. Und selbstgemacht ist sie immer noch besser als die gekaufte Variante mit künstlichen Aromen und Konservierungsstoffen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Marmelade auch mit anderen Früchten machen?
Ja, absolut! Birnen sind die klassische Wahl, aber Sie können auch Äpfel, Quitten oder sogar eine Mischung aus Birnen und Äpfeln verwenden. Bei Quitten müssen Sie die Kochzeit etwas verlängern, da sie fester sind. Auch eine Handvoll Cranberries oder Preiselbeeren passt wunderbar.
Wie bekomme ich die Marmelade fester?
Wenn die Marmelade nach dem Abkühlen zu flüssig ist, können Sie sie noch einmal aufkochen und ein Päckchen Gelierpulver (keinen Gelierzucker) einrühren. Oder Sie verwenden beim nächsten Mal Gelierzucker 2:1 statt 1:1 – das ergibt eine festere Konsistenz. Auch das längere Kochen hilft, aber achten Sie darauf, dass die Marmelade nicht anbrennt.
Kann ich die Marmelade ohne Gelierzucker machen?
Ja, Sie können auch normalen Zucker verwenden, dann müssen Sie die Marmelade aber länger kochen (ca. 20-30 Minuten), bis sie eindickt. Die Gelierprobe ist hier besonders wichtig. Oder Sie verwenden Apfelpektin, das ist ein natürliches Geliermittel und in Reformhäusern erhältlich. Die Konsistenz wird dann etwas weicher, aber das ist auch lecker.
Wie lange hält sich die Marmelade?
In verschlossenen Gläsern an einem kühlen, dunklen Ort mindestens 6 Monate, oft sogar länger. Einmal geöffnet, im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2-3 Wochen aufbrauchen. Wenn Sie Schimmel entdecken, die Marmelade sofort entsorgen – das ist ein Zeichen, dass das Vakuum nicht gehalten hat.
Kann ich die Marmelade auch im Thermomix oder im Schnellkochtopf zubereiten?
Ja, das geht. Im Thermomix die Birnen 10 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern, dann alle Zutaten zugeben und 15 Minuten bei 100 Grad auf Stufe 2 kochen. Die Gelierprobe nicht vergessen. Im Schnellkochtopf die Marmelade wie gewohnt zubereiten, aber die Kochzeit um etwa die Hälfte reduzieren, da der Druck die Garzeit verkürzt. Achten Sie darauf, dass der Topf nicht zu voll ist – die Marmelade schäumt stark.
Fazit
Diese weihnachtliche Glühwein-Birnen-Marmelade ist mehr als nur ein Brotaufstrich. Sie ist ein Stück Weihnachten im Glas, das man selbst gemacht hat und mit dem man anderen eine Freude bereitet. Die Kombination aus süßen Birnen, würzigem Glühwein und den weihnachtlichen Gewürzen ist einfach unwiderstehlich. Und das Beste: Sie ist so einfach, dass selbst ein Marmeladen-Anfänger sie hinbekommt – auch wenn ich beim ersten Mal drei Versuche gebraucht habe.
Probieren Sie es aus! Passen Sie die Gewürze nach Ihrem Geschmack an, experimentieren Sie mit verschiedenen Früchten, und machen Sie die Marmelade zu Ihrer eigenen. Ich bin gespannt, wie sie Ihnen schmeckt. Und wenn Sie sie verschenken, freuen sich Ihre Liebsten bestimmt über diese persönliche, selbstgemachte Aufmerksamkeit. Schreiben Sie mir gerne in die Kommentare, ob Sie die Marmelade ausprobiert haben und wie sie gelungen ist – ich freue mich immer über Ihre Erfahrungen!
Frohe Weihnachten und gutes Gelingen! 🎄
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Weihnachtliche Glühwein-Birnen-Marmelade: Das perfekte Geschenk
Diese weihnachtliche Glühwein-Birnen-Marmelade vereint süße Birnen mit würzigem Glühwein und weihnachtlichen Gewürzen zu einem unwiderstehlichen Brotaufstrich. Sie ist schnell zubereitet, perfekt zum Verschenken und schmeckt nach gemütlichen Adventsabenden.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 5-6 Gläser à 200 ml (ca. 1-1,2 Liter Marmelade) 1x
- Category: Marmelade / Konfitüre
- Cuisine: Deutsch / Weihnachtlich
Ingredients
- 1 kg Birnen (z.B. Williams Christ oder Conference, reif aber fest)
- 250 ml Glühwein (fertiger Glühwein aus dem Handel, am besten ein günstiger, aber nicht zu süßer)
- 500 g Gelierzucker 2:1 (ergibt eine streichfestere Marmelade; bei 1:1 wird sie süßer und flüssiger)
- 1 Zimtstange (ganz, nicht gemahlen – wird später entfernt)
- 2 Sternanis (für das typische Weihnachtsaroma)
- 4 Nelken (ganz, nicht gemahlen)
- 1 Schale einer Bio-Orange (unbehandelt, fein abgerieben – gibt Frische)
- 1 EL Zitronensaft (frisch gepresst, verhindert das Verfärben der Birnen)
- Optional: 1 kleines Stück Ingwer (daumennagelgroß, fein gerieben – für eine leichte Schärfe)
Instructions
- Birnen vorbereiten: Die Birnen waschen, schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel von etwa 1 cm Größe schneiden. Die Birnenwürfel in eine Schüssel geben und sofort mit dem Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
- Glühwein und Gewürze erwärmen: Den Glühwein in den großen Topf geben. Die Zimtstange, den Sternanis und die Nelken in ein Teeei oder ein Stück Mulltuch geben (oder einfach später mit dem Schaumlöffel herausfischen). Den Glühwein bei mittlerer Hitze erwärmen, aber nicht kochen lassen. Die Gewürze 5 Minuten im warmen Wein ziehen lassen, dann den Topf vom Herd nehmen und die Gewürze entfernen.
- Birnen und Zucker zugeben: Die Birnenwürfel in den Glühwein geben. Den Gelierzucker darüberstreuen und alles gut umrühren. Die Orangenschale und den optionalen Ingwer dazugeben. Die Mischung 5 Minuten stehen lassen – der Zucker beginnt zu schmelzen, und die Aromen verbinden sich.
- Kochen: Den Topf auf den Herd stellen und bei starker Hitze unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Sobald die Masse sprudelnd kocht, die Hitze etwas reduzieren, sodass es weiter kocht, aber nicht überläuft. Die Marmelade 5-7 Minuten kräftig kochen, dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
- Gelierprobe machen: Nach 5 Minuten Kochzeit eine kleine Menge Marmelade auf einen kalten Teller geben (den Teller vorher in den Kühlschrank legen). 30 Sekunden warten, dann mit dem Finger durch die Marmelade streichen – wenn sie eine glatte Spur hinterlässt und nicht mehr zusammenläuft, ist sie fertig. Wenn nicht, noch 1-2 Minuten weiterkochen und erneut testen.
- Gewürze entfernen: Wenn die Marmelade die richtige Konsistenz hat, den Topf vom Herd nehmen. Die Zimtstange, den Sternanis und die Nelken mit dem Schaumlöffel herausfischen.
- Abfüllen: Die heiße Marmelade sofort in die vorbereiteten, sterilen Gläser füllen. Verwenden Sie den Einmachtrichter, um Kleckern zu vermeiden. Lassen Sie etwa 1 cm Platz zum Rand. Die Gläser sofort mit den Deckeln verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen – das erzeugt ein Vakuum und die Marmelade hält länger.
- Abkühlen lassen: Die Gläser wieder umdrehen und auf einem Küchentuch vollständig auskühlen lassen. Sie hören ein leises „Plopp”, wenn der Deckel sich nach innen wölbt – das ist das Zeichen, dass das Vakuum funktioniert hat.
Notes
Die Marmelade schmeckt am nächsten Tag noch besser, wenn die Aromen durchgezogen sind. Wenn die Marmelade zu flüssig ist, einfach noch ein Päckchen Gelierpulver (nicht Gelierzucker) einrühren, während sie noch heiß ist, und noch einmal kurz aufkochen. Die Birnen in gleichmäßige, kleine Würfel schneiden – das ist der Schlüssel zu einer gleichmäßigen Konsistenz. Während des Kochens ständig rühren, besonders am Topfboden, um Anbrennen zu vermeiden. Die Gelierprobe nicht auslassen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Esslöffel (ca. 20
- Calories: 5060
- Sugar: 12
- Carbohydrates: 13
- Fiber: 1
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