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„Schmeckt der wirklich so gut, wie er riecht?” – fragte mein Nachbar neulich, als er zufällig an meiner offenen Küchentür vorbeikam. Und ehrlich gesagt, ich konnte ihm nicht mal übelnehmen, dass er einfach so hereinschaute. Der Duft von Äpfeln, Butter und warmem Zimt, der da aus meiner Küche kroch, war einfach unwiderstehlich. Ich stand da, die Hände voller Mehl, und nickte nur stumm. Das war der Moment, in dem mir klar wurde: Dieser saftige Apfelkuchen mit Zimt-Rührteig ist nicht nur ein Rezept – er ist eine Einladung.
Ich habe schon unzählige Apfelkuchen gebacken. Manche waren zu trocken, andere zu süß, und wieder andere haben einfach nach nichts geschmeckt. Aber dieser hier? Der ist anders. Der Rührteig ist so butterweich und locker, dass er die saftigen Apfelstücke umschmeichelt wie eine warme Decke. Und der Zimt? Der ist nicht nur eine Dekoration, sondern der heimliche Star, der alles zusammenhält. Es ist dieser eine Bissen, bei dem man einfach die Augen schließen muss. Dieses Rezept ist nicht aus einem Gourmet-Heft oder von einer Oma, die es seit 100 Jahren macht. Es ist aus einer Laune heraus entstanden, an einem verregneten Sonntag, als ich einfach etwas Wohliges brauchte. Und es hat sofort funktioniert.
Ich mag es, wenn ein Kuchen keine große Show braucht. Wenn er einfach gut ist, ohne viel Tamtam. Und das ist dieser Apfelkuchen mit Zimt-Rührteig definitiv. Er ist für die Tage, an denen man sich selbst etwas Gutes tun will, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Oder für den Besuch, der plötzlich vor der Tür steht und dem man zeigen will, dass man sich Zeit genommen hat. Versprochen, nach dem ersten Stück wirst du verstehen, warum ich ihn „himmlisch einfach” nenne. Manchmal sind die einfachsten Dinge ja die besten, oder?
Warum du diesen Apfelkuchen lieben wirst
Ich könnte jetzt stundenlang über die Vorteile dieses Kuchens reden, aber ich halte mich kurz – denn backen will ja auch noch Zeit sein. Hier sind die Gründe, warum dieser saftige Apfelkuchen in dein Repertoire gehört:
- Einfach & schnell: Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt, und der Ofen macht den Rest. Kein stundenlanges Kneten oder Warten auf Gehzeiten.
- Saftig bis zum letzten Krümel: Das Geheimnis liegt im Rührteig – er bleibt tagelang saftig und trocknet nicht aus. Selbst am nächsten Tag schmeckt er noch fantastisch.
- Alltagszutaten: Äpfel, Mehl, Butter, Zucker, Eier und Zimt – das hast du bestimmt alles zu Hause. Keine ausgefallenen Sachen, für die du extra in den Supermarkt musst.
- Perfekt für jede Gelegenheit: Ob zum Sonntagskaffee, fürs Picknick im Park oder einfach so zum Naschen – dieser Kuchen passt einfach immer.
- Garantiert gelingsicher: Ich habe den Teig zigmal getestet, mit verschiedenen Äpfeln und Ofentemperaturen. Er wird immer gut. Versprochen.
Was diesen Kuchen von anderen Apfelkuchen unterscheidet? Es ist die Textur. Der Rührteig ist nicht zu schwer und nicht zu luftig. Er hat genau diese perfekte Krume, die die Äpfel umschließt, ohne sie zu erdrücken. Stell dir vor: ein weicher, buttriger Bissen, der von säuerlich-süßen Apfelstücken durchzogen ist, mit einer feinen Zimtnote, die sich langsam entfaltet. Das ist keine Übertreibung. Das ist einfach das Resultat von vielen Fehlversuchen und einem glücklichen Zufall. Ich nenne ihn liebevoll meinen „Wohlfühlkuchen”, weil er einfach genau das Richtige ist, wenn man einen schlechten Tag hatte oder einfach nur Gemütlichkeit braucht.
Was du an Zutaten brauchst
Die Liste ist kurz, aber jede Zutat hat ihren Job. Hier erkläre ich dir, worauf es ankommt, damit dein Apfelkuchen mit Zimt-Rühteig perfekt wird.
- Äpfel (ca. 600 g / 3-4 mittelgroße): Die Wahl der Äpfel ist entscheidend. Ich verwende am liebsten eine Mischung aus säuerlichen (wie Boskoop oder Elstar) und süßen Sorten (wie Gala oder Jonagold). Boskoop gibt dem Kuchen eine schöne Säure und zerfällt beim Backen leicht – perfekt für eine saftige Textur. Elstar bleibt etwas fester und sorgt für Biss. Schäle sie, entferne das Kerngehäuse und schneide sie in mundgerechte Stücke. Nicht zu klein, sonst verschwinden sie im Teig.
- Weiche Butter (150 g): Butter ist das A und O für einen saftigen Rührteig. Sie muss wirklich weich sein, am besten nimmst du sie eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank. Ich nehme immer ungesalzene Butter, um die Zuckermenge selbst bestimmen zu können. Wenn du nur gesalzene hast, lass einfach eine Prise Salz im Teig weg.
- Zucker (150 g): Normaler Haushaltszucker reicht völlig. Du kannst auch 50 g durch braunen Zucker ersetzen – das gibt eine leicht karamellige Note, die super zu Äpfeln und Zimt passt. Aber kein Muss.
- Vanillezucker (1 Päckchen): Der kleine Extra-Kick Aroma. Selbst gemachter Vanillezucker ist noch besser, aber das Päckchen aus dem Laden tut es auch.
- Eier (3 Stück, Größe M): Sie sollten Zimmertemperatur haben, damit der Teig schön geschmeidig wird. Kalt aus dem Kühlschrank können sie den Teig klumpig machen.
- Mehl (250 g): Normales Weizenmehl Type 405 ist ideal. Du kannst auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, dann wird der Kuchen etwas nussiger und kompakter, aber immer noch saftig.
- Backpulver (1 ½ TL): Für die Lockerheit. Nicht zu viel, sonst geht der Kuchen zu sehr auf und fällt danach zusammen. Einfach mit dem Mehl vermischen.
- Zimt (2 TL): Die Hauptgewürz. Nimm guten Ceylon-Zimt, wenn du magst – er ist milder und aromatischer als der günstigere Cassia-Zimt. Aber auch der normale Zimt schmeckt hier fantastisch.
- Eine Prise Salz: Klingt komisch in einem süßen Kuchen, aber Salz hebt alle Aromen hervor und balanciert die Süße aus. Nicht weglassen.
- Milch (50 ml): Macht den Teig geschmeidig und sorgt für eine extra saftige Krume. Du kannst auch Buttermilch nehmen – das gibt eine ganz leichte Säure und macht den Teig noch fluffiger.
Für die Dekoration (optional, aber empfohlen)
- Puderzucker: Zum Bestäuben vor dem Servieren. Sieht hübsch aus und gibt eine leichte Süße.
- Mandeln oder Hagelzucker: Streue eine Handvoll gehobelte Mandeln oder Hagelzucker vor dem Backen über den Teig. Das gibt eine schöne Knusprigkeit.
Benötigte Küchengeräte
Du brauchst keine Profi-Ausstattung für diesen Kuchen. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in deiner Küche.
- Rührschüssel: Eine große Schüssel, in der du bequem alles verrühren kannst.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Der Teig wird mit dem Handrührer schön fluffig. Du kannst ihn aber auch mit einem Schneebesen von Hand schlagen – dann brauchst du etwas mehr Geduld und Muskelkraft.
- Springform (24 cm) oder Kastenform (30 cm): Ich backe den Kuchen am liebsten in einer Springform, weil er so eine schöne runde Form bekommt und sich leichter stürzen lässt. Eine Kastenform geht aber auch super. Fette sie gut ein und bestäube sie mit Mehl oder lege sie mit Backpapier aus.
- Waage und Messbecher: Für genaue Mengen. Backen ist ja manchmal eine kleine Wissenschaft.
- Küchenmesser und Schneidebrett: Zum Schälen und Schneiden der Äpfel.
- Teigschaber: Um den Teig restlos aus der Schüssel zu bekommen – keine Verschwendung!
- Kuchengitter: Zum Auskühlen lassen. So wird der Kuchen nicht unten feucht.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich einfacher, als du denkst. Folge einfach diesen Schritten, und dein saftiger Apfelkuchen mit Zimt-Rührteig wird ein voller Erfolg.
- Backofen vorheizen und Form vorbereiten (5 Minuten): Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Fette deine Springform (24 cm) oder Kastenform gründlich ein und bestäube sie mit etwas Mehl. Du kannst auch Backpapier auf den Boden legen – das erleichtert das Herauslösen später.
- Äpfel vorbereiten (10 Minuten): Wasche die Äpfel, schäle sie, viertle sie und entferne das Kerngehäuse. Schneide sie dann in kleine, etwa 1-2 cm große Stücke. Gib sie in eine Schüssel und beträufle sie mit einem Spritzer Zitronensaft – das verhindert, dass sie braun werden. Stelle sie erstmal beiseite.
- Trockene Zutaten mischen (2 Minuten): In einer kleinen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und einer Prise Salz vermischen. So verteilt sich das Backpulver später gleichmäßig im Teig.
- Butter und Zucker cremig schlagen (5 Minuten): Gib die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis eine helle, luftige Masse entsteht. Sie sollte fast weiß und schaumig sein. Das ist der wichtigste Schritt für einen saftigen Kuchen – nimm dir hier Zeit!
- Eier einzeln unterrühren (3 Minuten): Schlage die Eier einzeln unter die Butter-Zucker-Mischung. Jedes Ei sollte gut eingearbeitet sein, bevor du das nächste hinzugibst. Wenn die Masse anfängt, auszusehen wie eine Creme, bist du auf dem richtigen Weg. Keine Panik, wenn sie kurzzeitig etwas gerinnt – das gibt sich, wenn das Mehl dazu kommt.
- Mehlmischung und Milch abwechselnd unterheben (3 Minuten): Jetzt kommt die Mehlmischung dazu. Gib sie in zwei Portionen zur Buttermasse und rühre sie auf niedriger Stufe unter. Sobald das Mehl fast eingearbeitet ist, gib die Milch dazu. Dann den Rest des Mehls. Rühre nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Zu langes Rühren macht den Teig zäh. Der Teig sollte jetzt schwer und cremig sein.
- Zimt und Äpfel unterheben (2 Minuten): Streue den Zimt über den Teig und hebe ihn mit einem Teigschaber vorsichtig unter. Dann gib die Apfelstücke dazu und hebe auch sie unter. Verteile sie gleichmäßig, damit in jeder Scheibe ein paar Stücke sind. Der Teig wird jetzt etwas fester – das ist normal.
- Teig in die Form füllen (1 Minute): Fülle den Teig in die vorbereitete Form und streiche die Oberfläche glatt. Wenn du möchtest, kannst du jetzt noch ein paar extra Apfelspalten oder Mandeln auf der Oberfläche verteilen.
- Backen (45-55 Minuten): Schiebe die Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens. Backe den Kuchen für 45 Minuten. Mache dann die Stäbchenprobe: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein roher Teig mehr daran klebt, ist er fertig. Wenn noch Teig dran ist, backe ihn weitere 5-10 Minuten. Jeder Ofen ist anders, also behalte ihn im Auge. Die Oberfläche sollte goldbraun sein und der Kuchen duften.
- Auskühlen lassen (30 Minuten): Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lasse ihn 10 Minuten in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen. Dann löse vorsichtig den Rand der Springform und lasse ihn komplett auskühlen. Erst dann stürzen oder anschneiden – sonst zerfällt er noch.
Tipps & Tricks für den perfekten Apfelkuchen
Ich habe bei diesem Rezept so einiges ausprobiert und auch Fehler gemacht. Damit du nicht die gleichen machen musst, hier meine besten Tipps.
- Die richtige Apfelsorte ist Gold wert: Ich habe es schon erwähnt, aber ich sage es nochmal: Eine Mischung aus säuerlichen und süßen Äpfeln gibt dem Kuchen die beste Balance. Boskoop oder Elstar sind meine Favoriten für die Säure, Gala oder Jonagold für die Süße. Wenn du nur eine Sorte nimmst, dann nimm eine säuerliche – der Kuchen wird sonst schnell zu süß.
- Butter und Eier auf Zimmertemperatur: Das ist kein Mythos. Kalte Zutaten lassen sich nicht so gut vermischen und der Teig wird klumpig. Nimm die Butter und Eier mindestens 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Im Winter gerne eine Stunde.
- Nicht zu lange rühren: Sobald das Mehl im Teig ist, wird das Gluten aktiviert. Wenn du zu lange rührst, wird der Kuchen zäh und schwer. Rühre nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Ein paar kleine Mehlklümpchen sind okay – die verschwinden beim Backen.
- Die Stäbchenprobe ist dein Freund: Jeder Ofen heizt anders. Verlasse dich nicht blind auf die Backzeit. Nach 45 Minuten ist die Stäbchenprobe Pflicht. Wenn das Stäbchen sauber rauskommt, ist der Kuchen perfekt. Wenn nicht, gib ihm noch ein paar Minuten.
- Kuchen erst komplett auskühlen lassen: Ich weiß, es ist schwer zu widerstehen. Aber wenn du den Kuchen noch warm anschneidest, zerfällt er. Die Krume muss sich erst setzen. Warte mindestens 30 Minuten, besser eine Stunde. Der Lohn ist eine perfekte, saftige Scheibe.
- Mein größter Fail: Einmal habe ich vergessen, den Zimt unterzuheben. Der Kuchen war… langweilig. Seitdem streue ich den Zimt immer direkt über die Äpfel, bevor ich sie unterhebe. So verteilt er sich besser und jede Apfelstück bekommt etwas ab.
Variationen & Abwandlungen
Dieses Grundrezept ist so vielseitig, du kannst es immer wieder neu erfinden. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst schon ausprobiert habe.
- Mit Streuseln: Für alle, die es knusprig mögen. Mische 50 g Mehl, 50 g Zucker, 40 g kalte Butter und 1 TL Zimt zu Streuseln. Streue sie vor dem Backen über den Teig. Das gibt eine fantastische Kruste. Ich liebe diese Variante besonders, wenn ich mal wieder einen einfachen Rhabarber-Streuselkuchen mache, aber mit Äpfeln funktioniert das genauso gut.
- Nussig & crunchy: Gib 50 g gehackte Walnüsse oder Mandeln zusammen mit den Äpfeln in den Teig. Das gibt einen tollen Biss und ein nussiges Aroma. Perfekt für den Herbst.
- Schokoladig: Ja, das geht! Ersetze 30 g Mehl durch 30 g Kakaopulver und gib 50 g Zartbitterschokoladenstückchen zum Teig. Der Zimt passt überraschend gut zu Schokolade. Ein Genuss für alle Naschkatzen.
- Vegane Variante: Ersetze die Butter durch 150 g Margarine oder pflanzliche Butter. Die Eier kannst du durch 3 EL Apfelmus plus 1 TL Backpulver ersetzen (das Apfelmus ersetzt die Flüssigkeit, das extra Backpulver die Lockerheit). Die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch ersetzen. Funktioniert einwandfrei.
- Glutenfrei: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 austauschbar). Achte darauf, dass sie Bindemittel wie Guarkernmehl oder Xanthan enthält. Der Kuchen wird etwas bröseliger, aber genauso saftig.
- Andere Früchte: Im Sommer kannst du die Äpfel durch Birnen, Pfirsiche oder Nektarinen ersetzen. Oder eine Mischung aus Äpfeln und Erdbeeren – klingt verrückt, schmeckt aber fantastisch. Probiere einfach aus, was der Kühlschrank hergibt.
Servieren & Aufbewahren
Der Kuchen schmeckt pur schon himmlisch, aber mit ein paar Extras wird er zum Dessert-König.
- Servieren: Am besten schmeckt er lauwarm oder bei Zimmertemperatur. Bestäube ihn vor dem Servieren mit Puderzucker. Ein Klecks geschlagene Sahne, eine Kugel Vanilleeis oder ein Löffel Rhabarber-Kompott passen perfekt dazu. Für einen besonderen Anlass kannst du ihn auch mit einer dünnen Schicht Zitronenglasur überziehen (Puderzucker mit Zitronensaft verrühren).
- Aufbewahren: Der Kuchen bleibt in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur 3-4 Tage saftig. Im Kühlschrank hält er sich bis zu einer Woche, aber er wird dort etwas trockener – also am besten vor dem Servieren kurz auf Zimmertemperatur bringen.
- Einfrieren: Der Kuchen lässt sich hervorragend einfrieren. Wickle ihn komplett ausgekühlt in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank lassen oder bei Zimmertemperatur für ein paar Stunden. Du kannst ihn auch in Scheiben einfrieren – so hast du immer ein Stück für den spontanen Kaffeebesuch parat.
- Reheating: Wenn du den Kuchen warm magst, kannst du eine Scheibe für 10-15 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen oder 5 Minuten bei 150 °C im Ofen backen. Dann schmeckt er fast wie frisch gebacken.
Nährwerte & Gesundheit
Ich sage nicht, dass dieser Kuchen ein Gesundheitswunder ist – aber er ist auch kein Teufelszeug. Er ist ein Genuss, den man sich ab und zu gönnen darf. Hier die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken):
| Nährwert | Pro Stück |
|---|---|
| Kalorien | ca. 280 kcal |
| Fett | 14 g |
| Kohlenhydrate | 35 g |
| davon Zucker | 20 g |
| Eiweiß | 4 g |
| Ballaststoffe | 2 g |
Die Äpfel liefern Ballaststoffe und Vitamine, der Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Die Butter und Eier sind nicht die leichtesten Zutaten, aber sie machen den Kuchen eben so saftig. Wenn du eine leichtere Variante möchtest, kannst du einen Teil der Butter durch Apfelmus ersetzen – das habe ich schon gemacht, und es funktioniert. Der Kuchen wird dann etwas weniger buttrig, aber immer noch lecker.
Für mich ist dieser Kuchen ein Stück Seelenfutter. Er erinnert mich an gemütliche Nachmittage, an den Duft von Herbst und an die einfachen Freuden des Lebens. Und das ist doch auch etwas wert, oder?
Fazit
Also, worauf wartest du noch? Dieser saftige Apfelkuchen mit Zimt-Rührteig ist genau das Richtige, wenn du Lust auf etwas Einfaches, aber Himmlisches hast. Er ist unkompliziert, gelingt immer und schmeckt einfach nach Zuhause. Ich liebe es, wie der Duft von Zimt und Äpfeln die ganze Küche erfüllt, während er im Ofen backt. Das ist für mich der Inbegriff von Gemütlichkeit.
Du musst kein Profi-Bäcker sein, um diesen Kuchen hinzubekommen. Vertraue einfach auf das Rezept, nimm dir Zeit für die Butter-Zucker-Creme und genieße den Prozess. Und wenn du ihn das erste Mal probierst, wirst du verstehen, warum ich ihn so gerne backe. Er ist nicht nur ein Kuchen – er ist eine warme Umarmung in Scheibenform.
Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir erzählst, wie er dir gelungen ist! Welche Äpfel hast du verwendet? Hast du eine der Variationen ausprobiert? Hinterlasse gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag oder teile dein Foto auf Pinterest mit dem Hashtag #MariasKuchenglück. Ich bin schon gespannt auf deine Kreationen!
Und denk dran: Backen ist Liebe, die man essen kann. Also los, ran an den Ofen! Du wirst es nicht bereuen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch andere Früchte statt Äpfel verwenden?
Ja, absolut! Birnen, Pfirsiche, Nektarinen oder sogar eine Mischung aus Äpfeln und Erdbeeren funktionieren wunderbar. Beachte nur, dass weichere Früchte wie Erdbeeren etwas kürzer backen und den Kuchen saftiger machen können. Püriere sie nicht, sondern schneide sie in Stücke.
Warum ist mein Kuchen trocken geworden?
Das kann mehrere Gründe haben. Entweder war die Backzeit zu lang, der Ofen zu heiß, oder die Butter-Zucker-Mischung wurde nicht lange genug cremig geschlagen. Achte auch darauf, dass du nicht zu viel Mehl verwendet hast (immer abwiegen, nicht schätzen!). Ein weiterer Tipp: Wenn der Kuchen zu trocken ist, kannst du ihn nach dem Backen mit etwas Apfelsaft oder Milch bestreichen – das zieht ein und macht ihn saftiger.
Kann ich den Kuchen auch ohne Ei backen?
Ja, das geht. Ersetze jedes Ei durch 1 EL Apfelmus plus ½ TL Backpulver. Das Apfelmus bindet den Teig und das Backpulver sorgt für die Lockerheit. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber immer noch lecker. Eine andere Möglichkeit ist ein Leinsamen-Ei (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser pro Ei).
Muss ich die Äpfel schälen?
Das ist Geschmackssache. Ich schäle sie meistens, weil die Schale beim Backen manchmal etwas zäh wird. Wenn du Bio-Äpfel verwendest und die Schale magst, kannst du sie auch dranlassen. Sie liefert zusätzliche Ballaststoffe. Achte nur darauf, die Äpfel gut zu waschen.
Kann ich den Kuchen in einer Kastenform backen?
Ja, das funktioniert einwandfrei. Verwende eine Kastenform mit etwa 30 cm Länge. Die Backzeit kann sich etwas verlängern (ca. 50-60 Minuten), da der Teig dicker ist. Mache auch hier die Stäbchenprobe. Eine Kastenform ergibt eher kuchenähnliche Scheiben, während die Springform einen runden, tortenähnlichen Kuchen ergibt. Beides ist lecker.
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Saftiger Apfelkuchen mit Zimt-Rührteig: Das beste einfache Rezept
Dieser saftige Apfelkuchen mit buttrigem Zimt-Rührteig ist einfach zuzubereiten und gelingt immer. Perfekt für gemütliche Nachmittage oder spontanen Besuch.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 50 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 10 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 600 g Äpfel (3–4 mittelgroße, z.B. Boskoop und Gala)
- 150 g weiche Butter (ungesalzen)
- 150 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 3 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
- 250 g Mehl (Type 405)
- 1 ½ TL Backpulver
- 2 TL Zimt
- 1 Prise Salz
- 50 ml Milch
- Puderzucker zum Bestäuben (optional)
- Gehobelte Mandeln oder Hagelzucker (optional)
Instructions
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Eine Springform (24 cm) oder Kastenform (30 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben.
- Äpfel waschen, schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in 1-2 cm große Stücke schneiden. Mit etwas Zitronensaft beträufeln und beiseitestellen.
- In einer kleinen Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen.
- Butter, Zucker und Vanillezucker in einer großen Rührschüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3-4 Minuten cremig schlagen, bis die Masse hell und luftig ist.
- Eier einzeln unterrühren, jedes gut einarbeiten, bevor das nächste hinzugegeben wird.
- Mehlmischung und Milch abwechselnd auf niedriger Stufe unterrühren, nur bis alles gerade vermischt ist.
- Zimt über den Teig streuen und vorsichtig unterheben. Dann die Apfelstücke unterheben, gleichmäßig verteilen.
- Teig in die vorbereitete Form füllen, Oberfläche glatt streichen. Nach Wunsch mit Mandeln oder Hagelzucker bestreuen.
- Auf der mittleren Schiene 45-55 Minuten backen. Nach 45 Minuten Stäbchenprobe machen: Wenn kein roher Teig mehr kleben bleibt, ist der Kuchen fertig. Sonst 5-10 Minuten weiterbacken.
- Kuchen 10 Minuten in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
Notes
Butter und Eier sollten Zimmertemperatur haben. Nicht zu lange rühren, sobald das Mehl im Teig ist. Den Kuchen erst vollständig auskühlen lassen, bevor er angeschnitten wird. Für eine vegane Variante Butter durch Margarine ersetzen, Eier durch 3 EL Apfelmus + 1 TL Backpulver und Milch durch Pflanzenmilch.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 280
- Sugar: 20
- Sodium: 0.2
- Fat: 14
- Saturated Fat: 8
- Carbohydrates: 35
- Fiber: 2
- Protein: 4
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