Geschrieben von

Emily Rodriguez

Veröffentlicht

Saftiger Eggnog Bundt Kuchen – Einfaches Rezept mit Muskatnuss-Glasur

Fertig in 90 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Medium

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Die Tür fiel ins Schloss, und ich hörte, wie draußen der erste Schneeregen gegen die Fenster klatschte. Drei Stunden. In drei Stunden würden meine Schwiegereltern vor der Tür stehen, und ich hatte versprochen, einen „richtigen Weihnachtskuchen” zu backen. Der Kühlschrank war fast leer – bis auf eine angebrochene Flasche Eggnog, die seit letzter Woche dort stand. Und dann war da noch diese neue Bundtform, die ich mir gekauft hatte und noch nie benutzt hatte. Der Saftiger Eggnog Bundt Kuchen mit Muskatnuss-Glasur war geboren – aus purer Notwendigkeit und einer Prise Verzweiflung (die sich später als Glücksfall herausstellte).

Ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, ob das funktionieren würde. Eggnog im Kuchen? Das klang entweder nach Genie oder nach kompletter Katastrophe. Aber die Alternativen waren: in den Supermarkt rennen (bei dem Wetter?) oder meinen Gästen trockene Kekse vorsetzen. Also entschied ich mich für das Risiko. Und wissen Sie was? Es wurde der beste Weihnachtskuchen, den ich je gebacken habe – saftig, würzig, mit dieser unverwechselbaren Note, die nur Eggnog bringt. Die Muskatnuss-Glasur oben drauf war das i-Tüpfelchen, das alles zusammenhielt.

Seitdem ist dieser Saftiger Eggnog Bundt Kuchen mein Geheimtipp für die Feiertage. Er rettet nicht nur überforderte Gastgeber, sondern schmeckt auch noch besser, wenn er ein paar Stunden durchgezogen ist. Perfekt also, um ihn am Abend vorher zu backen und sich dann am Weihnachtstag zurückzulehnen. Kein Stress, kein Drama – nur ein Kuchen, der nach gemütlichen Abenden am Kamin schmeckt.

Warum Sie diesen Eggnog Bundt Kuchen lieben werden

Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein weiteres Weihnachtsrezept – er ist der Grund, warum ich aufgehört habe, nach dem perfekten Festtagsgebäck zu suchen. Lassen Sie mich Ihnen sagen, warum.

  • Saftig bis zum letzten Krümel: Die Kombination aus Eggnog und Butter macht diesen Kuchen so zart, dass er fast auf der Zunge zergeht. Kein trockenes Weihnachtsgebäck mehr!
  • Einfache Zutaten: Sie brauchen keinen Spezialitätenladen – Eggnog gibt es in jedem gut sortierten Supermarkt, und die restlichen Zutaten haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause.
  • Perfekt für die Feiertage: Ob als festliches Dessert für die Familie oder als Mitbringsel zur Weihnachtsfeier – dieser Kuchen ist immer der Star.
  • Crowd-Pleaser garantiert: Selbst Leute, die normalerweise keine „komischen” Gewürzkuchen mögen, fragen nach dem Rezept. Kein Scherz.
  • Unschlagbarer Geschmack: Die Muskatnuss-Glasur harmoniert perfekt mit dem cremigen Eggnog-Aroma. Ein bisschen wie flüssiger Lebkuchen, nur besser.

Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die Art, wie der Eggnog den Teig durchdringt. Nicht aufdringlich, sondern elegant – wie ein leises Flüstern von Weihnachtsgewürzen. Und die Glasur? Die ist nicht zu süß, nicht zu dick, sondern genau richtig. Ich habe Jahre gebraucht, um diese perfekte Balance zu finden. Und jetzt teile ich sie mit Ihnen.

Dieser Kuchen ist nicht nur gut – er ist der, bei dem Sie nach dem ersten Bissen die Augen schließen und kurz innehalten. Das ist Comfort Food in seiner festlichsten Form.

Welche Zutaten Sie brauchen

Für diesen Saftiger Eggnog Bundt Kuchen mit Muskatnuss-Glasur brauchen Sie keine ausgefallenen Zutaten. Die meisten davon sind wahre Alltagshelden, die in jeder gut sortierten Küche zu finden sind. Lassen Sie mich Ihnen die wichtigsten Zutaten vorstellen – und ein paar Geheimtipps verraten, die den Unterschied machen.

Für den Kuchen

  • 250 g weiche Butter – am besten Zimmertemperatur, damit sie sich gut mit dem Zucker verbindet. Ich schwöre auf Butter von Kerrygold für den besten Geschmack, aber jede gute Marke tut es.
  • 200 g Zucker – ganz normaler Haushaltszucker. Für eine besondere Note können Sie auch 50 g durch braunen Zucker ersetzen (dann wird der Kuchen noch saftiger).
  • 4 Eier (Größe M) – Zimmertemperatur, sonst flockt der Teig aus. Ein schneller Trick: Die Eier für 5 Minuten in warmes Wasser legen.
  • 250 ml Eggnog – das Herzstück des Rezepts. Achten Sie darauf, dass der Eggnog nicht zu dünnflüssig ist (manche Light-Varianten sind wässrig). Ich empfehle die klassische Variante von Ehrmann oder die von Landliebe – beide haben genau die richtige Cremigkeit.
  • 350 g Mehl (Type 405) – für die perfekte Krume. Sie können auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, dann wird der Kuchen etwas nussiger im Geschmack.
  • 1 Päckchen Backpulver – für die Lockerheit. Nicht zu viel, sonst wird der Kuchen zu luftig und fällt zusammen.
  • 1 Prise Salz – klingt unscheinbar, aber es hebt alle Aromen hervor.
  • 1 TL gemahlene Muskatnuss – frisch gerieben schmeckt sie noch intensiver. Ein Tipp: Ganze Muskatnüsse kaufen und mit einer feinen Reibe reiben – der Unterschied ist enorm!
  • 1 TL Zimt – für die weihnachtliche Note. Ceylon-Zimt ist milder und feiner als Cassia-Zimt.
  • 1/2 TL gemahlene Nelken – optional, aber ich liebe diese zusätzliche Würze.

Für die Muskatnuss-Glasur

Saftiger Eggnog Bundt Kuchen preparation steps

  • 150 g Puderzucker – gesiebt, damit die Glasur schön glatt wird.
  • 3-4 EL Eggnog – je nach gewünschter Konsistenz. Die Glasur sollte dickflüssig sein, aber noch vom Löffel laufen.
  • 1/2 TL gemahlene Muskatnuss – frisch gerieben für das beste Aroma.
  • 1 Prise Salz – klingt ungewöhnlich, aber es balanciert die Süße perfekt aus.

Substitutions-Tipps

Wenn Sie keinen Eggnog zur Hand haben, können Sie eine Mischung aus 200 ml Milch, 50 ml Sahne und 1 TL Vanilleextrakt plus Gewürzen (Muskat, Zimt, Nelken) verwenden. Das ist nicht ganz dasselbe, aber eine gute Alternative. Für eine vegane Version ersetzen Sie die Butter durch Margarine und den Eggnog durch Mandelmilch mit Gewürzen (funktioniert überraschend gut!).

Welche Ausrüstung Sie brauchen

Für diesen Kuchen brauchen Sie keine Profi-Ausrüstung – aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit enorm. Hier ist meine persönliche Liste.

  • Bundtform (2,5 Liter Fassungsvermögen) – am besten aus beschichteter Antihaft-Metall. Meine Lieblingsform ist von Kaiser, aber jede gute Marke tut es. Wichtig: Die Form gründlich einfetten und mit Mehl bestäuben, auch wenn sie antihaftbeschichtet ist.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine – für die cremige Butter-Zucker-Mischung. Ein Schneebesen geht auch, aber dann brauchen Sie starke Arme.
  • Rührschüsseln – eine große für den Teig, eine kleine für die trockenen Zutaten.
  • Gummispatel – um den Teig von den Schüsselrändern zu kratzen. Ein unverzichtbares Werkzeug!
  • Kuchenrost – damit der Kuchen nach dem Backen gut auskühlen kann.
  • Küchenwaage – für präzise Messungen. Backen ist eine Wissenschaft, und genaue Mengen machen den Unterschied.

Falls Sie keine Bundtform haben, können Sie auch eine normale Kastenform (30 cm) verwenden. Dann verkürzt sich die Backzeit um etwa 10-15 Minuten. Ein Tipp aus eigener Erfahrung: Investieren Sie in eine gute Form – sie hält jahrelang und der Kuchen lässt sich besser lösen.

Zubereitungsmethode – Schritt für Schritt

Jetzt wird es praktisch! Folgen Sie diesen Schritten, und Ihr Saftiger Eggnog Bundt Kuchen wird perfekt. Versprochen.

  1. Vorbereitung (10 Minuten): Heizen Sie den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 155°C). Fetten Sie Ihre Bundtform gründlich ein – ich nehme dafür flüssige Butter und einen Pinsel – und bestäuben Sie sie dann mit Mehl. Klopfen Sie überschüssiges Mehl aus. Tipp: Wenn Sie Kakao statt Mehl verwenden, wird die Form braun und der Kuchen bekommt keine weißen Flecken.
  2. Butter und Zucker cremig rühren (5 Minuten): Geben Sie die weiche Butter und den Zucker in eine große Schüssel. Rühren Sie mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe, bis die Mischung hell und schaumig ist – etwa 3-4 Minuten. Sie sollte so aussehen wie eine leichte Creme. Das ist wichtig für die Luftigkeit des Kuchens.
  3. Eier einzeln unterrühren (5 Minuten): Geben Sie die Eier nacheinander hinzu und rühren Sie jedes etwa 30 Sekunden lang unter. Die Mischung sollte glatt und cremig sein. Wenn sie flockig aussieht, sind die Eier zu kalt – kein Problem, einfach weiterschlagen.
  4. Eggnog hinzufügen (2 Minuten): Gießen Sie den Eggnog in die Butter-Ei-Mischung und rühren Sie kurz unter. Keine Sorge, wenn die Mischung jetzt etwas flüssiger aussieht – das ist normal. Sie können auch einen Spritzer Vanilleextrakt hinzufügen, wenn Sie mögen.
  5. Trockene Zutaten mischen (3 Minuten): In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Salz, Muskatnuss, Zimt und Nelken vermischen. Ich siebe die Mischung immer durch ein feines Sieb – das verhindert Klümpchen und macht den Teig luftiger.
  6. Trockene Zutaten unterheben (5 Minuten): Geben Sie die Mehlmischung in zwei Portionen zur feuchten Mischung. Rühren Sie nur so lange, bis alles gerade feucht ist – nicht übermäßig rühren, sonst wird der Kuchen zäh. Ein Gummispatel ist hier Gold wert. Der Teig sollte dickflüssig sein und glänzen.
  7. In die Form füllen (3 Minuten): Geben Sie den Teig vorsichtig in die vorbereitete Form und streichen Sie die Oberfläche glatt. Klopfen Sie die Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche, um Luftblasen zu lösen. Achtung: Die Form maximal zu 2/3 füllen, da der Kuchen aufgeht.
  8. Backen (50-60 Minuten): Schieben Sie die Form in den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene). Backen Sie den Kuchen 50-60 Minuten, bis er goldbraun ist und ein eingestochenes Holzstäbchen sauber herauskommt. Nach 40 Minuten können Sie die Form mit Alufolie abdecken, wenn die Oberfläche zu dunkel wird.
  9. Abkühlen lassen (20 Minuten): Nehmen Sie die Form aus dem Ofen und lassen Sie den Kuchen 15-20 Minuten in der Form abkühlen. Dann stürzen Sie ihn vorsichtig auf einen Kuchenrost und lassen ihn vollständig auskühlen (mindestens 1 Stunde).
  10. Glasur zubereiten und auftragen (5 Minuten): Für die Glasur den Puderzucker sieben, dann mit Eggnog und Muskatnuss verrühren, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht. Die Glasur sollte dick genug sein, dass sie nicht komplett vom Kuchen läuft, aber noch flüssig genug, um sich zu verteilen. Gießen Sie die Glasur über den ausgekühlten Kuchen und lassen Sie sie fest werden (ca. 10 Minuten).

Kochtipps & Techniken

Nachdem ich diesen Kuchen bestimmt ein Dutzend Mal gebacken habe (ja, ich bin ein bisschen besessen), habe ich ein paar Tricks gelernt, die den Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Kuchen ausmachen.

Der häufigste Fehler? Zu viel rühren. Ich weiß, es ist verlockend, den Teig glatt und homogen zu haben, aber sobald das Mehl drin ist, sollten Sie nur noch so lange rühren, bis alles gerade feucht ist. Übermäßiges Rühren aktiviert das Gluten und macht den Kuchen zäh – das habe ich bei meinem ersten Versuch schmerzhaft gelernt. Der Kuchen war so dicht, dass man ihn fast schneiden musste.

Ein weiterer Tipp: Die Eier und der Eggnog sollten wirklich Zimmertemperatur haben. Kalte Zutaten lassen die Butter wieder fest werden, und dann wird der Teig klumpig. Wenn Sie vergessen haben, die Zutaten rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen, legen Sie die Eier für 5 Minuten in warmes Wasser und erwärmen Sie den Eggnog kurz in der Mikrowelle (nicht heiß, nur lauwarm).

Die Form vorbereiten: Ich habe schon viele Kuchen in der Form kleben sehen – ein Albtraum! Mein Trick: Die Form mit Butter einfetten, dann mit Mehl bestäuben, und dann für 10 Minuten in den Kühlschrank stellen. Das hilft, dass die Butter-Schicht fest wird und der Kuchen sich später besser löst. Und vergessen Sie nicht, die Form nach dem Backen nicht zu früh zu stürzen – 15-20 Minuten Wartezeit sind Gold wert.

Multitasking-Tipp: Während der Kuchen backt, können Sie schon die Glasur vorbereiten und die Küche aufräumen. So haben Sie nach dem Backen weniger Arbeit und können sich ganz auf das Genießen konzentrieren. Und glauben Sie mir, das werden Sie tun.

Variationen & Anpassungen

Das Schöne an diesem Rezept ist seine Vielseitigkeit. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie den Saftiger Eggnog Bundt Kuchen nach Ihrem Geschmack anpassen können.

1. Vegane Version

Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine (z.B. Alsan) und den Eggnog durch eine Mischung aus 200 ml Mandelmilch, 50 ml Kokosmilch und 1 TL Vanilleextrakt plus Gewürzen. Die Eier können Sie durch 4 EL Apfelmus ersetzen – der Kuchen wird dann etwas feuchter, aber genauso lecker. Ich habe diese Version für eine Freundin gebacken, und sie war begeistert.

2. Glutenfreie Option

Verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär) und fügen Sie 1 TL Xanthan hinzu, damit der Kuchen nicht bröselig wird. Die Backzeit kann sich um 5-10 Minuten verlängern. Ein Tipp: Den Teig vor dem Backen 10 Minuten ruhen lassen, damit das Mehl quellen kann.

3. Schoko-Eggnog-Kuchen

Fügen Sie 50 g Kakaopulver (gesiebt) zu den trockenen Zutaten hinzu. Der Kuchen wird dann schokoladig-würzig – eine himmlische Kombination! Dazu passt eine weiße Schokoladenglasur (100 g weiße Schokolade geschmolzen mit 2 EL Sahne).

4. Nussige Variante

Hacken Sie 100 g Pekannüsse oder Walnüsse grob und heben Sie sie unter den Teig. Die Nüsse geben dem Kuchen eine tolle Textur und passen perfekt zu den Weihnachtsgewürzen. Ich habe das für eine Weihnachtsfeier gemacht, und der Kuchen war in 10 Minuten weg.

5. Fruchtige Note

Fügen Sie 150 g getrocknete Cranberries oder gehackte Datteln zum Teig hinzu. Die süß-saure Note der Cranberries bricht die Süße des Eggnogs wunderbar. Oder noch besser: Wie in diesem tropischen Früchtekuchen können Sie auch frische Orangenstücke verwenden – das gibt eine frische Note.

Servier- und Aufbewahrungshinweise

Dieser Kuchen schmeckt am besten bei Zimmertemperatur – die Aromen kommen dann am schönsten zur Geltung. Servieren Sie ihn auf einer schönen Kuchenplatte, vielleicht mit einem Zweig Rosmarin oder ein paar Cranberries dekoriert. Dazu passt eine Tasse heiße Schokolade oder ein Glas Glühwein – perfekt für gemütliche Winterabende.

Zum Aufbewahren: Wickeln Sie den Kuchen in Frischhaltefolie oder legen Sie ihn in eine luftdichte Kuchenbox. Bei Zimmertemperatur hält er sich 3-4 Tage. Wichtig: Die Glasur wird mit der Zeit etwas weicher, also legen Sie Backpapier zwischen die Schichten, wenn Sie den Kuchen stapeln.

Einfrieren: Der Kuchen lässt sich hervorragend einfrieren – am besten ohne Glasur. Wickeln Sie ihn fest in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank lassen und dann vor dem Servieren mit der Glasur überziehen. Die Glasur können Sie auch einfrieren, aber dann wird sie etwas dünner – einfach noch etwas Puderzucker einrühren.

Reheat-Tipp: Wenn Sie den Kuchen warm genießen möchten (was ich empfehle!), geben Sie ihn für 10 Minuten bei 150°C in den Ofen. Oder noch schneller: 15 Sekunden in der Mikrowelle – aber vorsichtig, sonst wird die Glasur flüssig.

Ein kleiner Tipp aus Erfahrung: Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag noch besser, weil die Gewürze dann richtig durchziehen. Also backen Sie ihn ruhig einen Tag vorher – das spart Zeit und sorgt für noch mehr Genuss.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ich will nicht so tun, als wäre dieser Kuchen ein Gesundheitsfood – das ist er nicht. Aber er hat ein paar überraschende Vorteile, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Pro Stück (ca. 1/12 des Kuchens):

  • Kalorien: ca. 380 kcal
  • Fett: 22 g
  • Kohlenhydrate: 42 g
  • Eiweiß: 6 g
  • Zucker: 28 g

Die Muskatnuss in diesem Rezept ist mehr als nur ein Gewürz – sie enthält ätherische Öle, die beruhigend wirken und die Verdauung fördern können. In der Weihnachtszeit, wenn wir oft zu viel essen, ist das gar nicht so schlecht. Der Eggnog liefert Kalzium (durch die Milchprodukte) und ein bisschen Vitamin D. Und die Eier sind eine gute Proteinquelle.

Für Menschen mit Laktoseintoleranz: Verwenden Sie laktosefreien Eggnog und laktosefreie Butter – das funktioniert einwandfrei. Achten Sie auch darauf, dass der Eggnog keine versteckte Laktose enthält (manche Light-Varianten haben mehr).

Meine persönliche Philosophie: Ein Stück von diesem Kuchen ist besser als drei Stücke von einem langweiligen, trockenen Kuchen. Genießen Sie ihn bewusst, und Sie werden mehr davon haben. Versprochen.

Fazit – Warum dieser Kuchen in Ihre Weihnachtsbäckerei gehört

Wenn Sie nur einen Kuchen in dieser Weihnachtszeit backen, dann lassen Sie es diesen sein. Der Saftiger Eggnog Bundt Kuchen mit Muskatnuss-Glasur ist nicht nur einfach zuzubereiten – er ist auch noch unglaublich lecker, saftig und voller weihnachtlicher Aromen. Er rettet überforderte Gastgeber, begeistert selbst skeptische Gäste und macht jedes Kaffeekränzchen zu einem Fest.

Ich liebe es, wie dieser Kuchen die Menschen zusammenbringt. Wenn ich ihn auf den Tisch stelle, gibt es immer dieses kurze Innehalten, dann ein Lächeln und dann – Stille, unterbrochen nur von zufriedenen Seufzern. Das ist für mich der wahre Zauber der Weihnachtszeit. Und das Beste: Sie können ihn ganz nach Ihrem Geschmack anpassen. Ob vegan, glutenfrei oder mit extra Schokolade – dieser Kuchen verzeiht fast alles.

Also, worauf warten Sie noch? Holen Sie die Bundtform raus, kaufen Sie eine Flasche Eggnog und legen Sie los. Und wenn Sie Ihren Kuchen gebacken haben, schreiben Sie mir in den Kommentaren, wie er geworden ist. Ich bin gespannt auf Ihre Kreationen! Teilen Sie das Rezept auch gerne mit Freunden und Familie – Weihnachten ist schließlich die Zeit des Teilens.

Frohes Backen und eine wundervolle Weihnachtszeit!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Kuchen auch ohne Eggnog backen?

Ja, absolut! Mischen Sie 200 ml Milch, 50 ml Sahne, 1 TL Vanilleextrakt und die Gewürze (Muskat, Zimt, Nelken) – das ergibt einen ähnlichen Geschmack. Der Kuchen wird dann etwas weniger cremig, aber immer noch lecker.

Warum ist mein Kuchen innen noch feucht, obwohl er schon lange gebacken hat?

Das kann passieren, wenn der Ofen zu heiß ist oder die Form zu voll gefüllt wurde. Backen Sie den Kuchen bei 160-165°C (Umluft) und füllen Sie die Form nur zu 2/3. Ein Holzstäbchen-Test ist die beste Methode, um die Garzeit zu prüfen.

Kann ich den Kuchen auch in einer anderen Form backen?

Ja, Sie können eine Kastenform (30 cm) oder eine Springform (26 cm) verwenden. Passen Sie die Backzeit an: Kastenform ca. 45-50 Minuten, Springform ca. 40-45 Minuten. Denken Sie daran, die Form entsprechend einzufetten.

Wie verhindere ich, dass die Glasur zu dünn wird?

Die Glasur sollte dickflüssig sein – wie flüssiger Honig. Wenn sie zu dünn ist, fügen Sie mehr Puderzucker hinzu. Wenn sie zu dick ist, geben Sie einen Tropfen Eggnog oder Milch dazu. Und wichtig: Die Glasur nur auf den komplett ausgekühlten Kuchen geben, sonst läuft sie ab.

Kann ich den Kuchen auch ohne Glasur servieren?

Klar! Der Kuchen schmeckt auch pur fantastisch. Sie können ihn mit Puderzucker bestäuben oder mit einer Kugel Vanilleeis servieren. Oder noch besser: Wie bei diesem Red Velvet Cake können Sie auch ein Frischkäse-Frosting verwenden – das passt überraschend gut.

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Saftiger Eggnog Bundt Kuchen recipe

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Saftiger Eggnog Bundt Kuchen – Einfaches Rezept mit Muskatnuss-Glasur

Dieser saftige Eggnog Bundt Kuchen mit Muskatnuss-Glasur ist der perfekte Weihnachtskuchen: einfach zuzubereiten, voller weihnachtlicher Aromen und ein garantierter Publikumsliebling.

  • Author: Maria
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 55 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 15 Minuten
  • Yield: 12 Portionen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Amerikanisch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
  • 200 g Zucker (1 Tasse)
  • 4 Eier (Größe M)
  • 250 ml Eggnog (1 Tasse)
  • 350 g Mehl Type 405 (2 3/4 Tassen)
  • 1 Päckchen Backpulver (ca. 2 TL)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL gemahlene Muskatnuss
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL gemahlene Nelken (optional)
  • 150 g Puderzucker (1 1/4 Tassen)
  • 3–4 EL Eggnog (für die Glasur)
  • 1/2 TL gemahlene Muskatnuss (für die Glasur)
  • 1 Prise Salz (für die Glasur)

Instructions

  1. Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze (Umluft: 155°C) vorheizen. Bundtform gründlich einfetten und mit Mehl bestäuben.
  2. Butter und Zucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe hell und schaumig rühren (ca. 3-4 Minuten).
  3. Eier nacheinander hinzufügen und jedes etwa 30 Sekunden unterrühren, bis die Mischung glatt und cremig ist.
  4. Eggnog zur Butter-Ei-Mischung geben und kurz unterrühren.
  5. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Salz, Muskatnuss, Zimt und Nelken vermischen. Durch ein feines Sieb sieben.
  6. Mehlmischung in zwei Portionen zur feuchten Mischung geben und nur so lange rühren, bis alles gerade feucht ist. Nicht übermäßig rühren.
  7. Teig in die vorbereitete Form füllen, Oberfläche glatt streichen und die Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche klopfen, um Luftblasen zu lösen.
  8. Form auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben und 50-60 Minuten backen, bis ein Holzstäbchen sauber herauskommt. Nach 40 Minuten ggf. mit Alufolie abdecken.
  9. Kuchen 15-20 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf einen Kuchenrost stürzen und vollständig auskühlen lassen (mindestens 1 Stunde).
  10. Für die Glasur Puderzucker sieben, mit Eggnog und Muskatnuss verrühren, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht. Über den ausgekühlten Kuchen gießen und fest werden lassen (ca. 10 Minuten).

Notes

Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag noch besser, da die Gewürze dann richtig durchziehen. Für eine vegane Version Butter durch Margarine und Eggnog durch Mandelmilch mit Gewürzen ersetzen. Für eine glutenfreie Option glutenfreie Mehlmischung mit Xanthan verwenden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück (ca. 1/12 de
  • Calories: 380
  • Sugar: 28
  • Sodium: 200
  • Fat: 22
  • Saturated Fat: 13
  • Carbohydrates: 42
  • Fiber: 1
  • Protein: 6

Keywords: Eggnog, Bundt Kuchen, Weihnachtskuchen, Muskatnuss, saftig, einfach, Festtagsgebäck

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