Geschrieben von

Dylan Armstrong

Veröffentlicht

Heißer Slow Cooker Glühwein mit Orange und Nelken – Einfach & Gemütlich

Fertig in 2-3 Stunden
Portionen 4-6 Portionen
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Ich habe meinen ersten selbstgemachten Glühwein vor Jahren so dermaßen verkocht, dass er nach verbranntem Orangensaft mit einem Hauch Medizin schmeckte. Ehrlich. Ich hatte den Rotwein aufgekocht, die Gewürze reingeworfen und dachte, je länger er köchelt, desto besser. Falsch gedacht. Der Alkohol war weg, die Aromen waren tot und ich stand da mit einem Topf voller bitterer, heißer Flüssigkeit. Mein Mann hat tapfer ein Glas getrunken – aus Solidarität, nicht aus Genuss. Seitdem habe ich Respekt vor Glühwein. Aber ich habe auch gelernt, wie man es richtig macht. Und jetzt, Jahre später, habe ich endlich die perfekte, unkomplizierte Methode gefunden: den Slow Cooker. Dieser heiße Slow Cooker Glühwein mit Orange und Nelken ist nicht nur unglaublich aromatisch, er ist auch so ziemlich die entspannteste Art, sich und andere an kalten Tagen zu verwöhnen. Kein ständiges Umrühren, kein Risiko des Überkochens. Einfach alles rein, anschalten und vergessen, bis der Duft durch die Wohnung zieht.

Ich gebe zu, ich war skeptisch. Slow Cooker und Glühwein? Klingt nach einem weiteren Küchengerät, das man nicht braucht. Aber der Slow Cooker ist hier der heimliche Held. Er hält die Temperatur perfekt niedrig, sodass der Wein nur sanft zieht, nicht kocht. Die Aromen von Orange, Nelken und Zimt haben Zeit, sich zu entfalten, ohne dass der Wein bitter wird. Und das Beste? Man kann ihn stundenlang warmhalten, ohne dass er leidet. Perfekt, wenn Gäste kommen oder man einfach den ganzen Nachmittag über einen Schluck aus der Tasse nippen will.

Dieser Glühwein ist für mich der Inbegriff von Gemütlichkeit geworden. Er riecht nach Weihnachten, nach kuscheligen Abenden auf dem Sofa und nach dem Versprechen, dass die Welt für einen Moment stillsteht. Und das alles, ohne dass man viel dafür tun muss. Genau das Richtige für eine Jahreszeit, die oft genug hektisch ist.

Warum du diesen Slow Cooker Glühwein lieben wirst

Lass mich dir sagen, warum dieser Glühwein anders ist. Er ist nicht nur ein Getränk, er ist ein Erlebnis. Und er rettet dich an Tagen, an denen du einfach keine Energie mehr hast, aber trotzdem etwas Besonderes auf den Tisch (oder in die Tasse) bringen willst.

  • Mühelos & entspannt: Kein ständiges Rühren, kein Anbrennen. Der Slow Cooker macht die ganze Arbeit. Du schmeißt alles rein und vergisst es. Wirklich. Perfekt für einen Nachmittag, an dem du dich einfach nur zurücklehnen willst.
  • Einfache Zutaten: Du wirst überrascht sein, wie viel Aroma aus nur wenigen, einfachen Zutaten entsteht. Eine Orange, ein paar Nelken, eine Zimtstange – das hast du wahrscheinlich schon im Schrank. Keine ausgefallenen Sirupe oder exotischen Gewürze nötig.
  • Perfekt für gemütliche Abende: Ob beim Filmabend, einem Spieleabend mit Freunden oder einfach nur, um sich nach einem Spaziergang im Schnee aufzuwärmen – dieser Glühwein ist der perfekte Begleiter. Er schafft sofort eine wohlige Atmosphäre.
  • Garantiert ein Erfolgserlebnis: Ich habe ihn schon so oft gemacht – für mich allein, für meine Familie und für Gäste. Jeder liebt ihn. Die Kinder lieben den Duft, die Erwachsenen den Geschmack. Es ist einfach ein Getränk, das alle glücklich macht.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus fruchtiger Orange, würzigen Nelken und warmem Zimt ist einfach zeitlos. Und weil der Wein nicht kocht, bleibt er samtig und rund. Keine Spur von Bitterkeit oder dieser beißenden Schärfe, die manch anderer Glühwein hat.

Was diesen Glühwein von den anderen unterscheidet? Es ist die Methode. Die meisten Rezepte sagen dir, du sollst den Wein aufkochen. Das ist ein Fehler! Durch das Kochen verflüchtigt sich nicht nur der Alkohol, sondern auch ein Großteil des feinen Aromas. Der Slow Cooker hingegen arbeitet mit sanfter, gleichmäßiger Hitze. Die Gewürze geben ihre Essenz nach und nach ab, der Wein bleibt lebendig und die Orange entfaltet ihr volles Aroma, ohne bitter zu werden. Es ist einfach die beste Art, Glühwein zuzubereiten. Und das sage ich nicht, weil ich es irgendwo gelesen habe, sondern weil ich es selbst durch unzählige Fehlversuche gelernt habe. Vertrau mir.

Zutaten, die du brauchst

Die Zutatenliste ist kurz, aber jede einzelne Zutat hat eine wichtige Aufgabe. Sie arbeiten zusammen, um diesen perfekten, wärmenden Glühwein zu kreieren. Ich zeige dir, worauf du achten solltest.

Für den Glühwein

  • 1 Flasche (750 ml) Rotwein: Nimm einen trockenen, fruchtigen Rotwein, den du auch so trinken würdest. Ein günstiger Wein ist völlig in Ordnung – Hauptsache, er schmeckt dir. Ein spanischer Tempranillo oder ein italienischer Primitivo sind tolle Optionen. Vermeide zu tanninreiche oder bittere Weine, die könnten im Glühwein unangenehm werden. Ich greife gern zu einem Dornfelder oder Merlot.
  • 1 große, unbehandelte Orange: Die Orange ist das Herzstück dieses Glühweins. Sie bringt Frische und Fruchtigkeit. Unbehandelt ist wichtig, weil wir die Schale mitkochen. Die ätherischen Öle in der Schale geben ein unglaubliches Aroma. Achte darauf, dass die Orange fest und duftend ist.
  • 5-6 Nelken: Nelken sind intensiv und würzig. Sie geben dem Glühwein seine typische, weihnachtliche Note. Weniger ist hier mehr – du willst den Glühwein würzen, nicht überwältigen. Ich stecke sie gerne direkt in die Orangenschale, das sieht nicht nur hübsch aus, sondern verhindert auch, dass sie beim Einschenken im Glas landen.
  • 1 Zimtstange: Eine echte Zimtstange (Ceylon-Zimt oder Cassia) ist viel aromatischer als gemahlener Zimt. Sie gibt dem Glühwein eine warme, süße Note, ohne ihn zu trüben. Wenn du nur gemahlenen Zimt hast, nimm einen halben Teelöffel, aber gib ihn erst kurz vor dem Servieren dazu, sonst wird der Glühwein trüb und sandig.
  • 2 EL brauner Zucker oder Honig: Der Zucker gleicht die Säure des Weins und die Bitterkeit der Orange aus. Brauner Zucker gibt eine leichte Karamellnote, Honig blumige Süße. Du kannst auch Ahornsirup nehmen – probier aus, was dir am besten schmeckt. Ich mag den tiefen Geschmack von braunem Zucker.
  • 1 Sternanis (optional): Sternanis hat ein intensives, lakritzartiges Aroma, das wunderbar zu den anderen Gewürzen passt. Er ist nicht zwingend nötig, aber ich liebe ihn. Er gibt dem Glühwein eine zusätzliche, komplexe Würze. Ein halber Stern reicht völlig.
  • 2 Scheiben frischer Ingwer (optional): Frischer Ingwer bringt eine leichte, angenehme Schärfe und Wärme. Er ist der heimliche Star für alle, die es etwas pikanter mögen. Ein paar dünne Scheiben reichen völlig. Er passt besonders gut, wenn du den Glühwein an einem richtig kalten Tag trinkst.

Zutaten-Tipps von mir

Slow Cooker Glühwein preparation steps

Ich empfehle dir, für diesen Glühwein einen Wein zu nehmen, den du auch so mögen würdest. Ein zu billiger, säurebetonter Wein wird auch im Slow Cooker nicht besser. Und die Orange: Bitte, bitte, nimm eine unbehandelte. Die Schale ist das Aroma! Wenn du nur eine behandelte Orange bekommst, wasche sie sehr gründlich mit heißem Wasser und bürste sie ab. Du wirst den Unterschied schmecken. Für eine besonders fruchtige Note kannst du auch eine halbe Zitrone mit in den Slow Cooker geben – das gibt eine frische Säure, die den Glühwein richtig schön ausbalanciert.

Ausrüstung, die du brauchst

Die gute Nachricht: Du brauchst nicht viel. Ein Slow Cooker ist das Herzstück, aber du kannst das Rezept auch auf dem Herd zubereiten (dann aber bitte nicht kochen!). Hier ist, was du sonst noch brauchst.

  • Slow Cooker (3-4 Liter Fassungsvermögen): Ein kleinerer Slow Cooker reicht völlig. Ich benutze einen runden 3,5-Liter-Topf, der perfekt für eine Flasche Wein ist. Wenn du einen großen hast, ist das auch okay, aber der Wein sollte den Boden bedecken.
  • Schneidebrett und scharfes Messer: Zum Aufschneiden der Orange. Ein scharfes Messer ist wichtig, damit du die Schale sauber abschneiden kannst, ohne zu viel Fruchtfleisch zu verlieren.
  • Zestenreißer oder Sparschäler: Damit du die Orangenschale in schönen, dünnen Streifen abziehen kannst. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern gibt auch mehr Aroma ab als dicke Stücke.
  • Küchenwaage oder Messbecher: Für die Flüssigkeitsmenge. Eigentlich reicht die Flasche, aber wenn du den Glühwein strecken willst, kannst du noch einen Schuss Wasser oder Apfelsaft dazugeben.
  • Löffel zum Umrühren: Ein normaler Kochlöffel reicht. Am besten aus Holz oder Silikon, damit er den Slow Cooker nicht verkratzt.
  • Tassen oder Gläser zum Servieren: Wärme sie vor, damit der Glühwein nicht so schnell abkühlt. Ich stelle meine Tassen einfach auf die warme Herdplatte oder fülle sie kurz mit heißem Wasser.

Ein Tipp zur Anschaffung: Du musst keinen teuren Slow Cooker kaufen. Ein einfaches Modell reicht völlig. Achte darauf, dass er einen Deckel hat, der gut schließt, damit der Dampf nicht entweicht. Ich habe meinen für 20 Euro im Angebot gekauft und er macht seinen Job seit Jahren perfekt.

Zubereitung: So einfach geht’s

Jetzt wird’s konkret. Hier ist die Schritt-für-Schritt-Anleitung für den perfekten Slow Cooker Glühwein. Keine Angst, es ist wirklich kinderleicht.

  1. Die Orange vorbereiten: Wasche die Orange gründlich mit heißem Wasser. Schneide sie dann in dünne Scheiben – etwa 0,5 cm dick. Du kannst die Scheiben auch halbieren, wenn sie zu groß für deinen Slow Cooker sind. Stecke die Nelken in zwei oder drei der Orangenscheiben. Das sieht nicht nur dekorativ aus, sondern verhindert auch, dass die Nelken später im Getränk schwimmen und jemand draufbeißt. (Glaub mir, das will niemand!).
  2. Alles in den Slow Cooker geben: Gib die Orangenscheiben (mit und ohne Nelken), die Zimtstange, den Sternanis (falls verwendet) und die Ingwerscheiben (falls verwendet) in den Slow Cooker. Gieße den Rotwein darüber. Gib den braunen Zucker oder Honig dazu. Rühre einmal kurz um, damit sich der Zucker etwas auflöst.
  3. Sanft erwärmen: Schalte den Slow Cooker auf die niedrigste Stufe (Low). Lasse den Glühwein für 2-3 Stunden ziehen. Wichtig: Er sollte nicht kochen! Wenn du Bläschen siehst, ist die Temperatur zu hoch. Schalte ihn dann auf Warmhalten (Keep Warm). Der Glühwein ist fertig, wenn er heiß ist und die Aromen sich verbunden haben. Du wirst es riechen – der Duft von Orange und Nelken wird dich umschmeicheln.
  4. Abschmecken und anpassen: Nach 2 Stunden kannst du probieren. Schmeckt er dir süß genug? Wenn nicht, gib noch etwas Zucker oder Honig dazu. Ist er dir zu intensiv? Dann gieße einen Schuss Wasser oder Apfelsaft dazu. Ist er dir zu mild? Lass ihn noch eine halbe Stunde ziehen. Der Slow Cooker gibt dir die Freiheit, den Glühwein perfekt auf deinen Geschmack abzustimmen.
  5. Servieren: Schalte den Slow Cooker auf Warmhalten (Keep Warm). So bleibt der Glühwein stundenlang heiß, ohne zu verkochen. Fülle den Glühwein durch ein feines Sieb in Tassen oder Gläser, um die Gewürze und Orangenscheiben zurückzuhalten. Du kannst den Glühwein aber auch direkt aus dem Slow Cooker schöpfen, wenn du die groben Stücke vorher entfernst. Garniere jede Tasse mit einer frischen Orangenscheibe oder einer Zimtstange. Wer mag, gibt einen Schuss Rum oder Amaretto dazu.

Mein Tipp für den perfekten Genuss: Wenn du den Glühwein länger warmhalten willst, stelle den Slow Cooker auf Warmhalten (Keep Warm). Er wird dann nicht mehr heißer, bleibt aber auf einer angenehmen Trinktemperatur. Ich lasse ihn oft stundenlang so stehen, und er schmeckt immer noch wunderbar. Einfach ab und zu umrühren, damit sich die Aromen nicht setzen.

Kochtipps & Techniken für den perfekten Glühwein

Ich habe in den Jahren einige Fehler gemacht, damit du sie nicht machen musst. Hier sind meine besten Tipps und Tricks, damit dein Glühwein jedes Mal gelingt.

  • Das A und O: Nicht kochen! Das ist der wichtigste Tipp überhaupt. Glühwein darf nicht kochen. Wenn er kocht, verdampft der Alkohol und die Aromen werden zerstört. Der Wein wird bitter und schmeckt flach. Der Slow Cooker ist perfekt, weil er die Temperatur konstant niedrig hält. Wenn du den Glühwein auf dem Herd machst, erhitze ihn nur bei niedriger Hitze und lass ihn niemals sprudeln.
  • Die Orange richtig vorbereiten: Ich habe früher die ganze Orange in den Topf geworfen. Das war ein Fehler. Die dicke weiße Haut (das Mesokarp) gibt Bitterkeit ab. Schneide die Orange lieber in dünne Scheiben. So gibst du mehr Aroma ab und weniger Bitterstoffe. Und stecke die Nelken in die Schale, nicht ins Fruchtfleisch. Das sieht besser aus und die Nelken verteilen sich nicht im Getränk.
  • Die richtige Menge Gewürze: Weniger ist oft mehr. Gerade bei Nelken und Sternanis. Sie sind sehr intensiv. Fang mit der angegebenen Menge an und probiere. Du kannst später immer noch mehr dazugeben, aber du kannst es nicht mehr rückgängig machen. Ein überwürzter Glühwein schmeckt wie Hustenbonbon.
  • Die Süße anpassen: Die Menge an Zucker ist Geschmackssache. Ein trockener Wein braucht mehr Süße als ein fruchtiger. Probier einfach. Ich mag meinen Glühwein lieber etwas süßer, aber mein Mann mag ihn lieber herb. Also gebe ich den Zucker erst dazu, nachdem ich den Glühwein in zwei Tassen aufgeteilt habe. Jeder kann dann selbst süßen.
  • Multitasking leicht gemacht: Der Slow Cooker ist perfekt, wenn du Gäste hast. Bereite den Glühwein vor, während du das Essen machst. Er hält sich stundenlang auf Warmhalten. Du kannst ihn auch am Nachmittag ansetzen und abends genießen. Der Geschmack wird sogar noch besser, wenn die Gewürze länger ziehen.
  • Mein persönlicher Fail: Ich habe einmal vergessen, den Slow Cooker auszuschalten, und den Glühwein über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Morgen roch die ganze Wohnung nach Gewürzen, aber der Glühwein war ungenießbar. Total bitter und scharf. Also: Nicht länger als 4-5 Stunden auf Warmhalten lassen. Danach wird er wirklich unangenehm.

Variationen & Anpassungen für jeden Geschmack

Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber du kannst es nach Lust und Laune anpassen. Hier sind meine liebsten Variationen, die ich selbst ausprobiert habe.

  • Alkoholfreie Variante: Für Kinder oder wenn du auf Alkohol verzichten willst, ersetze den Rotwein einfach durch roten Traubensaft oder einen fruchtigen Apfelsaft. Gib einen Schuss Orangensaft dazu und etwas mehr Zimt. Der Geschmack ist erstaunlich nah am Original. Ich mache das oft für meine Nichten und Neffen, die dann auch einen „Glühwein“ trinken können.
  • Weißer Glühwein: Verwende statt Rotwein einen trockenen Weißwein (z.B. Riesling oder Silvaner). Die Aromen von Orange und Nelken passen auch wunderbar zu Weißwein. Er schmeckt etwas leichter und frischer. Ich finde, er ist perfekt für einen Nachmittag auf dem Weihnachtsmarkt, wenn man nicht so schwer trinken will.
  • Mit einem Schuss Rum oder Amaretto: Für die Erwachsenen-Version gib einen kleinen Schuss Rum, Amaretto oder Calvados in die Tasse. Das gibt dem Glühwein eine zusätzliche, wärmende Note. Mein Favorit ist Amaretto – die Mandelnote harmoniert perfekt mit der Orange. Aber Vorsicht: Der Alkoholgehalt steigt dann natürlich an.
  • Schärfere Note: Wenn du es gerne etwas pikanter magst, gib eine frische Chilischote (entkernt) oder einen Teelöffel frisch geriebenen Ingwer dazu. Die Schärfe wärmt von innen und ist perfekt für richtig kalte Tage. Ich habe das mal an einem eisigen Silvesterabend gemacht – das war ein voller Erfolg!
  • Mit Honig und Thymian: Eine etwas ausgefallenere Variante: Ersetze den Zucker durch Honig und gib einen Zweig frischen Thymian dazu. Der Thymian gibt eine erdige, leicht pfeffrige Note, die wunderbar zu den winterlichen Aromen passt. Das klingt vielleicht seltsam, aber probier es aus – es ist eine Offenbarung!

Servier- und Aufbewahrungstipps

Der Glühwein schmeckt am besten frisch, aber du kannst ihn auch wunderbar vorbereiten und aufbewahren. Hier ist, was du wissen musst.

  • Servieren: Serviere den Glühwein heiß, aber nicht kochend. Am besten in vorgewärmten Tassen oder Gläsern. Eine Scheibe Orange und eine Zimtstange als Deko sind nicht nur schön, sie geben auch nochmal Aroma ab. Du kannst ihn auch in einem großen Glasbecher mit einem Henkel servieren – das sieht gemütlich aus.
  • Dazu passen: Der Glühwein ist ein toller Begleiter zu weihnachtlichem Gebäck wie Plätzchen, Stollen oder Lebkuchen. Aber auch zu herzhaften Snacks wie Käsegebäck oder einer Wurstplatte schmeckt er hervorragend. Probiere ihn mal zu einem Stück Schokoladen-Blechkuchen mit Nuss-Topping – die Kombination ist himmlisch!
  • Aufbewahrung im Kühlschrank: Übrig gebliebenen Glühwein kannst du abkühlen lassen und in einer verschlossenen Flasche oder einem Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Er hält sich 2-3 Tage. Die Aromen werden sogar noch intensiver.
  • Wieder aufwärmen: Zum Wiederaufwärmen gib den Glühwein einfach zurück in den Slow Cooker und erhitze ihn auf niedriger Stufe. Oder erwärme ihn in einem Topf auf dem Herd bei niedriger Hitze. Auch hier gilt: Nicht kochen lassen! Du kannst ihn auch in der Mikrowelle erwärmen, aber das ist nicht ideal, weil er dann ungleichmäßig heiß wird.
  • Einfrieren: Du kannst den Glühwein auch einfrieren! Fülle ihn in gefriergeeignete Behälter oder Eiswürfelbehälter. Die Glühwein-Würfel sind perfekt, um einen kalten Punsch oder Cocktail zu verfeinern. Oder tau sie auf und genieße den Glühwein an einem anderen Tag. Ich habe das schon gemacht, und er schmeckt nach dem Auftauen fast wie frisch gemacht.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Glühwein ist nicht gerade ein Gesundheitsgetränk, aber er hat auch seine guten Seiten. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Glas (ca. 200 ml) und ein paar Gedanken dazu.

  • Kalorien: Ca. 150-200 kcal pro Glas, je nach Süße und Alkoholgehalt. Das ist in etwa so viel wie ein kleines Stück Kuchen. Also kein Grund zur Sorge, wenn du ihn in Maßen genießt.
  • Kohlenhydrate: Ca. 15-20 g pro Glas, hauptsächlich aus dem Zucker und dem natürlichen Zucker des Weins. Wenn du auf Kohlenhydrate achtest, kannst du die Zuckermenge reduzieren oder einen trockeneren Wein nehmen.
  • Alkoholgehalt: Ca. 8-10% Vol. pro Glas, je nach Wein. Der Alkohol verdampft beim Erhitzen nicht komplett, sondern nur ein kleiner Teil. Wenn du auf Alkohol verzichten willst, nimm die alkoholfreie Variante.
  • Gesundheitliche Vorteile: Die Gewürze haben tatsächlich positive Eigenschaften. Zimt wirkt entzündungshemmend und kann den Blutzuckerspiegel regulieren. Nelken sind antibakteriell und gut für die Verdauung. Orange liefert Vitamin C. Und Ingwer wärmt von innen und kann bei Erkältungen helfen. Also: Ein Glas Glühwein ist nicht nur lecker, sondern auch ein kleiner Gesundheitsbooster – zumindest ein bisschen.
  • Allergene: Enthält Alkohol und eventuell Spuren von Schalenfrüchten, wenn du Amaretto oder ähnliches verwendest. Für Allergiker: Achte darauf, dass der Wein keine Zusatzstoffe enthält, auf die du reagierst.

Ich persönlich sehe den Glühwein nicht als Gesundheitsgetränk, sondern als Seelentröster. Ein Glas davon am Abend, eingekuschelt in eine Decke, tut einfach der Seele gut. Und das ist auch etwas wert.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Glühwein auch im Topf zubereiten?

Ja, absolut. Gib alle Zutaten in einen Topf und erhitze sie bei niedriger Hitze. Rühre gelegentlich um. Lass ihn auf keinen Fall kochen! Sobald er heiß ist und die Aromen sich verbunden haben (nach etwa 15-20 Minuten), kannst du ihn servieren. Der Slow Cooker ist nur bequemer, weil du ihn nicht beaufsichtigen musst.

Kann ich den Glühwein süßer oder weniger süß machen?

Ja, natürlich. Die Zuckermenge ist nur ein Richtwert. Probiere den Glühwein nach 2 Stunden und entscheide selbst. Du kannst mehr Zucker oder Honig dazugeben, wenn er dir zu herb ist. Oder du lässt den Zucker ganz weg und nimmst einen fruchtigeren Wein. Ich mag ihn am liebsten mit 2 EL braunem Zucker, aber mein Mann nimmt nur 1 EL.

Wie lange kann ich den Glühwein im Slow Cooker warmhalten?

Du kannst ihn auf der Warmhalte-Stufe (Keep Warm) problemlos 3-4 Stunden warmhalten. Danach wird er langsam bitter und die Aromen lassen nach. Schalte ihn also nicht stundenlang ein, sondern genieße ihn lieber am selben Tag. Wenn du ihn länger aufbewahren willst, kühl ihn ab und wärme ihn später wieder auf.

Kann ich den Glühwein auch mit anderen Früchten zubereiten?

Ja, probier es aus! Gib ein paar Scheiben Apfel, Birne oder sogar eine Handvoll Preiselbeeren dazu. Die Früchte geben zusätzliche Süße und Aroma. Ich habe einmal eine Scheibe Grapefruit dazugegeben – das war überraschend lecker, aber auch etwas bitter. Sei kreativ!

Was mache ich mit den übrig gebliebenen Gewürzen?

Die Gewürze kannst du nach dem Kochen entsorgen. Aber du kannst sie auch für einen zweiten Durchgang verwenden, wenn du den Glühwein direkt am nächsten Tag nochmal machst. Die Aromen sind dann etwas schwächer, aber immer noch gut. Oder du trocknest die Orangenscheiben im Backofen und verwendest sie als Deko für den nächsten Glühwein.

Fazit: Dein neuer Lieblings-Glühwein wartet

Dieser heiße Slow Cooker Glühwein mit Orange und Nelken ist mehr als nur ein Rezept. Er ist eine Einladung, innezuhalten, den Moment zu genießen und sich selbst und anderen etwas Gutes zu tun. Er ist einfach, unkompliziert und doch so besonders. Ich liebe es, wie der Duft von Orange und Nelken durch meine Wohnung zieht, wenn er im Slow Cooker vor sich hin köchelt. Es fühlt sich an wie eine warme Umarmung.

Probier ihn aus! Pass die Süße an deinen Geschmack an, experimentiere mit den Gewürzen und mach ihn zu deinem ganz persönlichen Glühwein. Er ist perfekt für einen gemütlichen Abend zu zweit, eine Feier mit Freunden oder einfach nur, um sich selbst zu verwöhnen. Und wenn du ihn einmal gemacht hast, wirst du verstehen, warum ich nie wieder einen Glühwein aus dem Tetrapack kaufen werde.

Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie er dir geschmeckt hat! Welche Variation hast du ausprobiert? Hast du noch andere Gewürze dazugegeben? Teile deine Erfahrungen mit mir und der Community. Und wenn du das Rezept magst, teile es mit deinen Freunden – je mehr Menschen diesen Glühwein genießen, desto besser! Bis zum nächsten Mal und genieß die gemütliche Zeit.

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Slow Cooker Glühwein recipe

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Heißer Slow Cooker Glühwein mit Orange und Nelken – Einfach & Gemütlich

Dieser heiße Slow Cooker Glühwein mit Orange und Nelken ist unglaublich aromatisch und die entspannteste Art, sich und andere an kalten Tagen zu verwöhnen. Kein ständiges Umrühren, kein Risiko des Überkochens – einfach alles rein, anschalten und vergessen, bis der Duft durch die Wohnung zieht.

  • Author: Maria
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 2-3 Stunden
  • Total Time: 2 Stunden 10 Minuten bis 3 Stunden 10 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Getränk
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 Flasche (750 ml) Rotwein (trocken, fruchtig, z.B. Dornfelder oder Merlot)
  • 1 große, unbehandelte Orange
  • 5–6 Nelken
  • 1 Zimtstange
  • 2 EL brauner Zucker oder Honig
  • 1 Sternanis (optional)
  • 2 Scheiben frischer Ingwer (optional)

Instructions

  1. Die Orange gründlich mit heißem Wasser waschen. In dünne Scheiben (ca. 0,5 cm dick) schneiden. Die Nelken in zwei oder drei der Orangenscheiben stecken.
  2. Orangenscheiben (mit und ohne Nelken), Zimtstange, Sternanis (falls verwendet) und Ingwerscheiben (falls verwendet) in den Slow Cooker geben. Rotwein darübergießen. Braunen Zucker oder Honig dazugeben. Einmal kurz umrühren.
  3. Slow Cooker auf die niedrigste Stufe (Low) schalten. Glühwein 2-3 Stunden ziehen lassen. Er sollte nicht kochen. Bei Bläschen auf Warmhalten (Keep Warm) schalten.
  4. Nach 2 Stunden probieren und nach Bedarf nachsüßen oder mit Wasser/Apfelsaft verdünnen. Bei Bedarf noch eine halbe Stunde ziehen lassen.
  5. Slow Cooker auf Warmhalten (Keep Warm) schalten. Glühwein durch ein feines Sieb in vorgewärmte Tassen oder Gläser füllen. Mit einer frischen Orangenscheibe oder Zimtstange garnieren. Optional mit einem Schuss Rum oder Amaretto verfeinern.

Notes

Glühwein darf nicht kochen, sonst werden die Aromen zerstört und er wird bitter. Die Orange in dünne Scheiben schneiden, um Bitterkeit zu vermeiden. Weniger ist mehr bei Gewürzen – nach Bedarf nachwürzen. Den Glühwein nicht länger als 4-5 Stunden auf Warmhalten lassen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Glas (ca. 200 ml)
  • Calories: 150200
  • Sugar: 1520
  • Sodium: 10
  • Carbohydrates: 1520

Keywords: Glühwein, Slow Cooker, Orange, Nelken, Zimt, Weihnachten, Heißgetränk, einfach, gemütlich

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