Geschrieben von

Summer Hickman

Veröffentlicht

Leckerer Herbstlicher Erntesalat mit geröstetem Kürbis und Cranberries – einfaches Rezept

Fertig in 40 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Einleitung

„Schmeckt der Salat auch kalt?” fragte meine Schwester, als sie am Sonntagabend mit einer Tupperdose in der Küche stand. Ich hatte gerade den letzten Rest des Erntesalats in eine Schüssel gefüllt und wollte ihn fürs Mittagessen am nächsten Tag einpacken. „Ehrlich gesagt, ich hab keine Ahnung”, sagte ich und reichte ihr die Gabel. „Probier einfach.” Sie stocherte ein bisschen im Kürbis herum, hob ein Stück mit einer Cranberry hoch und kaute nachdenklich. Dann machte sie dieses Geräusch – dieses zufriedene „Mhm” – und griff nach der Dose. „Den nehm ich mit”, sagte sie. Und das war’s.

Dieser leckere herbstliche Erntesalat mit geröstetem Kürbis und Cranberries ist seitdem fester Bestandteil unserer Herbstküche. Ich hab ihn ursprünglich für ein Erntedankfest entwickelt, bei dem ich etwas bringen sollte, das nicht so schwer ist wie ein Kuchen, aber trotzdem nach Herbst schmeckt. Du kennst das sicher – man will etwas Besonderes machen, aber ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Genau das ist dieser Salat. Er vereint die Süße des gerösteten Kürbisses mit der leichten Säure der Cranberries und einem Dressing, das einfach perfekt dazu passt.

Was ich an diesem Rezept so liebe, ist diese unerwartete Kombination. Die warmen, karamellisierten Kürbisstücke treffen auf knackige Salatblätter und die fruchtigen Cranberries – jeder Bissen ist anders. Und das Beste? Er wird mit der Zeit sogar besser. Die Aromen ziehen richtig schön durch, und du kannst ihn problemlos am Vortag zubereiten. Genau das Richtige für stressige Tage, wenn du trotzdem etwas Gutes auf dem Tisch haben willst.

Warum du diesen Salat lieben wirst

Ich hab diesen Salat jetzt bestimmt schon zwanzig Mal gemacht – für Familienfeiern, fürs Mittagessen unter der Woche und sogar fürs Weihnachtsbuffet. Und jedes Mal bekomme ich dieselbe Reaktion: „Wow, das ist ja mal ein Salat!” Also wirklich, dieses Rezept ist etwas Besonderes. Hier sind die Gründe, warum du es unbedingt ausprobieren solltest:

  • Schnell & einfach: In unter 40 Minuten hast du einen fertigen Salat, der aussieht, als hättest du Stunden in der Küche verbracht. Der Ofen macht die meiste Arbeit.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keinen Spezialitätenladen. Alles bekommst du im normalen Supermarkt – Kürbis, Feldsalat oder Rucola, Cranberries und ein paar Basics fürs Dressing.
  • Perfekt für Herbst und Winter: Ob als Beilage zum Sonntagsbraten, als leichtes Abendessen oder fürs Büffet – dieser Salat passt einfach immer.
  • Praktisch für Meal Prep: Wie gesagt, er schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser. Die Kürbisstücke bleiben schön bissfest, und das Dressing zieht wunderbar ein.
  • Gesund und sättigend: Der Kürbis liefert dir ordentlich Vitamine und Ballaststoffe, die Cranberries stecken voller Antioxidantien, und die Walnüsse geben dir gesunde Fette. Und trotzdem fühlst du dich nach dem Essen leicht und zufrieden.

Was diesen Salat von anderen unterscheidet? Es ist dieses besondere Dressing. Ich verwende einen Schuss Ahornsirup und einen Spritzer Zitrone – das klingt simpel, aber zusammen mit dem gerösteten Kürbis entsteht eine Geschmackstiefe, die dich umhaut. Kein langweiliger Essig-Öl-Mix, sondern eine richtig runde Sache.

Und mal ehrlich – wie oft hast du schon einen Salat gegessen, bei dem du nach dem ersten Bissen die Augen geschlossen hast? Genau das passiert hier. Es ist dieser Moment, in dem der warme, süße Kürbis auf die frische Salatnote trifft und die Cranberries für einen überraschenden Säurekick sorgen. Einfach himmlisch.

Was du an Zutaten brauchst

Dieser leckere herbstliche Erntesalat mit geröstetem Kürbis und Cranberries lebt von seinen einfachen, aber perfekt aufeinander abgestimmten Zutaten. Keine exotischen Sachen, keine Zutatenjagd – nur das, was die Natur im Herbst so hergibt.

Für den Salat

herbstlicher erntesalat mit geröstetem kürbis und cranberries preparation steps

  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 600-800 g): Hokkaido ist perfekt, weil du ihn nicht schälen musst. Die Schale wird beim Rösten schön weich und ist super gesund. Achte darauf, dass der Kürbis fest und unbeschädigt ist. Wenn du keinen Hokkaido bekommst, kannst du auch Butternut-Kürbis nehmen – den solltest du dann aber schälen.
  • 100 g getrocknete Cranberries: Ich kaufe am liebsten die ungesüßten, weil der Salat dann nicht zu süß wird. Die Cranberries bringen diese tolle fruchtige Säure, die perfekt zum Kürbis passt. Falls du nur gezuckerte findest, einfach die Menge etwas reduzieren.
  • 80 g Walnüsse: Am besten in groben Stücken. Du kannst sie vorher kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten – das bringt das Aroma richtig raus. Ich mach das immer, während der Kürbis im Ofen ist.
  • 150 g Feldsalat oder Rucola: Feldsalat ist mein Favorit für den Herbst – er hat diesen nussigen Geschmack, der so gut zum Kürbis passt. Rucola geht auch, dann wird der Salat etwas pikanter. Du kannst auch eine Mischung aus beiden nehmen.
  • 1 rote Zwiebel: In feine Ringe geschnitten. Die Zwiebel gibt dem Salat eine leichte Schärfe und Frische. Wenn dir rohe Zwiebeln zu scharf sind, kannst du sie vorher kurz in kaltem Wasser wässern.
  • 50 g Feta oder Ziegenkäse (optional): Ich persönlich liebe die salzige Note, die der Käse mitbringt. Aber der Salat schmeckt auch ohne richtig gut. Wenn du vegan essen möchtest, lass ihn einfach weg oder nimm eine vegane Alternative.

Für das Dressing

  • 4 EL Olivenöl: Nimm ein gutes, kaltgepresstes Olivenöl. Das Aroma kommt hier richtig durch. Ich verwende am liebsten ein mildes Olivenöl, das nicht zu aufdringlich ist.
  • 2 EL Apfelessig: Der Apfelessig ist schön mild und passt perfekt zu den herbstlichen Aromen. Wenn du keinen hast, geht auch heller Balsamico oder Zitronensaft.
  • 1 EL Ahornsirup: Das ist meine Geheimzutat! Der Ahornsirup bringt genau die richtige Süße und harmoniert wunderbar mit dem Kürbis. Du kannst auch Honig nehmen, aber Ahornsirup ist geschmacklich einfach perfekt.
  • 1 TL mittelscharfer Senf: Der Senf sorgt dafür, dass das Dressing schön emulgiert und nicht nur ölig bleibt. Außerdem gibt er eine leichte Schärfe.
  • Salz und Pfeffer: Am besten frisch gemahlen. Ich nehme grobes Meersalz und schwarzen Pfeffer aus der Mühle.
  • 1 Prise Zimt: Klingt ungewöhnlich, oder? Aber der Zimt unterstreicht die herbstliche Note und passt perfekt zum Kürbis. Nur eine kleine Prise – du sollst ihn nicht rausschmecken, sondern nur als Hintergrundnote.

Was du an Küchengeräten brauchst

Für diesen Salat brauchst du keine Spezialausrüstung. Alles, was du brauchst, hast du wahrscheinlich schon in deiner Küche. Aber ich verrat dir trotzdem, was mir am besten hilft:

  • Backblech mit Backpapier: Ein normales Blech reicht völlig. Das Backpapier erspart dir das lästige Einfetten und die Reinigung hinterher.
  • Große Schüssel: Für den fertigen Salat. Ich nehme am liebsten eine große Glasschüssel, weil man da die schönen Farben sieht.
  • Kleine Schüssel oder Glas: Für das Dressing. Ein Schraubglas ist ideal – dann kannst du das Dressing gut schütteln.
  • Schneidebrett und scharfes Messer: Der Kürbis ist recht fest, also nimm ein gutes, scharfes Messer. Ein Kochmesser oder ein Santoku-Messer eignet sich am besten.
  • Pfanne (optional): Zum Anrösten der Walnüsse. Eine beschichtete Pfanne reicht völlig.
  • Salatschleuder: Wenn du Feldsalat verwendest, ist eine Salatschleuder Gold wert. Nasser Salat macht das Dressing wässrig – also gut trockenschleudern!

Ein Tipp von mir: Wenn du öfter Kürbis zubereitest, lohnt sich ein stabiler Gemüseschäler. Aber wie gesagt, bei Hokkaido brauchst du den nicht. Und falls du keine Salatschleuder hast – kein Problem. Den Salat einfach auf einem Küchentuch ausbreiten und vorsichtig trocken tupfen. Geht genauso gut.

So bereitest du den Salat zu

Jetzt wird’s praktisch. Ich zeig dir Schritt für Schritt, wie dieser leckere herbstliche Erntesalat mit geröstetem Kürbis und Cranberries gelingt. Keine Sorge – das ist einfacher, als du denkst!

Schritt 1: Den Kürbis vorbereiten und rösten

Heiz den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 180 °C). Während der Ofen heiß wird, wäschst du den Hokkaido-Kürbis gründlich ab, halbierst ihn und entfernst die Kerne mit einem Löffel. Die Kerne kannst du übrigens aufheben und später im Ofen rösten – das sind leckere Snacks!

Jetzt schneidest du den Kürbis in mundgerechte Stücke. Ich mach sie etwa 2-3 cm groß – nicht zu klein, sonst werden sie matschig, aber auch nicht zu groß, damit sie gar werden. Die Stücke kommen auf das mit Backpapier belegte Blech. Verteile sie so, dass sie nicht übereinander liegen, sonst werden sie nicht schön knusprig.

Beträufele die Kürbisstücke mit 2 EL Olivenöl, streue etwas Salz und eine Prise Zimt darüber. Vermische alles gut mit den Händen – ja, das wird etwas ölig, aber es lohnt sich! Dann ab in den Ofen für etwa 25-30 Minuten. Nach der Hälfte der Zeit nimmst du das Blech raus und wendest die Stücke mit einem Pfannenwender. Sie sollten schön goldbraun und weich sein, aber noch Biss haben.

Schritt 2: Die Walnüsse rösten

Während der Kürbis im Ofen ist, kannst du die Walnüsse vorbereiten. Gib die Walnussstücke in eine trockene Pfanne und röste sie bei mittlerer Hitze etwa 3-4 Minuten. Rühre sie dabei immer wieder um – sie verbrennen schneller, als du denkst! Wenn sie anfangen zu duften, sind sie fertig. Nimm sie sofort aus der Pfanne und lass sie auf einem Teller abkühlen.

Schritt 3: Das Dressing zubereiten

In einer kleinen Schüssel oder einem Schraubglas vermischst du 4 EL Olivenöl, 2 EL Apfelessig, 1 EL Ahornsirup und 1 TL Senf. Dazu kommen Salz, Pfeffer und eine Prise Zimt. Schüttle oder rühre alles gut durch, bis das Dressing schön cremig ist. Probier mal – es sollte süß-säuerlich schmecken, mit einer leichten Schärfe vom Senf. Wenn es dir zu sauer ist, gib noch etwas Ahornsirup dazu. Zu süß? Dann ein Spritzer Essig mehr.

Schritt 4: Die Salatbasis vorbereiten

Jetzt wäschst du den Feldsalat oder Rucola gründlich. Feldsalat wird oft als sehr sandig verkauft, also nimm dir Zeit und wasche ihn Blatt für Blatt. Dann schleuderst du ihn trocken oder tupfst ihn vorsichtig mit einem Küchentuch ab. Die rote Zwiebel schälst du und schneidest sie in hauchdünne Ringe. Wenn du magst, kannst du die Zwiebelringe in kaltem Wasser wässern – das nimmt die Schärfe raus.

Schritt 5: Alles zusammenfügen

Wenn der Kürbis fertig ist, lass ihn etwa 5 Minuten abkühlen. Er sollte noch warm sein, aber nicht mehr heiß. Jetzt kommt der schöne Teil: In einer großen Schüssel vermischst du den Salat, die Zwiebelringe, die Cranberries und die abgekühlten Walnüsse. Gib die Hälfte des Dressings darüber und vermische alles vorsichtig mit zwei Löffeln oder deinen Händen (ja, saubere Hände sind hier super!).

Zum Schluss kommen die warmen Kürbisstücke oben drauf. Ja, warm! Das ist der Trick – der warme Kürbis lässt das Dressing leicht anziehen und macht den Salat so besonders. Wenn du Feta oder Ziegenkäse verwendest, bröckelst du ihn jetzt darüber. Dann träufelst du den Rest des Dressings darüber – und fertig!

Tipps und Tricks für den perfekten Kürbissalat

Ich hab bei diesem Salat schon so einiges ausprobiert und auch ein paar Fehler gemacht, die ich dir gern erspare. Hier sind meine besten Tipps:

Der Kürbis wird nicht knusprig?

Das liegt meistens daran, dass die Stücke zu klein sind oder zu eng auf dem Blech liegen. Gib jedem Stück etwas Platz, damit die heiße Luft zirkulieren kann. Wenn dein Ofen älter ist, kann es auch helfen, die Temperatur um 10-20 Grad zu erhöhen oder die Umluft einzuschalten.

Der Salat wird wässrig?

Das passiert, wenn der Salat nicht richtig trocken ist oder das Dressing zu früh drüber kommt. Trockne den Salat wirklich gut – eine Salatschleuder ist hier Gold wert. Und gib das Dressing erst kurz vor dem Servieren dazu, wenn du den Salat nicht sofort isst.

Die Cranberries sind zu hart?

Manche getrocknete Cranberries sind wirklich zäh. Ein Trick: Gib sie für 5 Minuten in warmes Wasser, dann werden sie schön weich. Oder du verwendest frische Cranberries, wenn du sie im Herbst bekommst. Die sind etwas säuerlicher, aber auch lecker.

Timing ist alles

Ich bereite oft alles vor – den Kürbis röste ich schon am Nachmittag, die Walnüsse röste ich kurz vor dem Servieren. So bleibt der Salat schön frisch. Das Dressing kann auch schon einen Tag vorher gemacht werden – im Kühlschrank hält es sich problemlos.

Mein größter Fail

Einmal hab ich den Kürbis mit zu viel Olivenöl beträufelt – das Ergebnis war eine ölige, matschige Masse. Seitdem nehme ich nur 2 EL Öl für den Kürbis und verteile es gut mit den Händen. Weniger ist hier wirklich mehr.

Variationen und Abwandlungen

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es ganz einfach an deinen Geschmack anpassen kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

Mit Granatapfelkernen

Im Spätherbst, wenn Granatäpfel Saison haben, ersetze ich die Hälfte der Cranberries durch frische Granatapfelkerne. Die sind knackig, süß-säuerlich und sehen wunderschön aus. Einfach den Granatapfel halbieren und die Kerne rauslösen – aber pass auf mit der Kleidung, der Saft färbt!

Mit gebratenen Kürbiskernen

Statt Walnüssen kannst du auch Kürbiskerne nehmen. Die röstest du genauso in der Pfanne an. Sie passen thematisch natürlich perfekt und geben dem Salat eine tolle Knusprigkeit. Ich mach das oft, wenn ich noch Kürbiskerne vom letzten Kürbisschnitzen übrig habe.

Vegane Version

Lass einfach den Feta oder Ziegenkäse weg. Der Salat schmeckt auch ohne Käse richtig gut. Oder du nimmst eine vegane Feta-Alternative – ich hab schon welche auf Mandelbasis probiert, die waren überraschend lecker.

Mit gebratenen Champignons

Wenn du etwas Herzhaftes dazu haben willst, brate ein paar Champignons in Scheiben in der Pfanne an. Die passen wunderbar zum Kürbis und machen den Salat zu einer vollwertigen Mahlzeit. Einfach die Pilze mit etwas Salz und Thymian braten, bis sie goldbraun sind.

Für den Sommer

Im Sommer ersetze ich den Kürbis durch gegrillte Zucchinischeiben und die Cranberries durch frische Himbeeren. Das Dressing bleibt gleich – es passt auch zu Sommergemüse super. Probier es mal aus, wenn du Lust auf eine leichtere Variante hast.

Servieren und Aufbewahren

Dieser Salat schmeckt am besten, wenn er noch leicht warm ist – also direkt nach der Zubereitung. Aber ehrlich gesagt, ich esse ihn auch am nächsten Tag kalt aus dem Kühlschrank, und er ist immer noch richtig gut.

Serviertemperatur

Ich serviere den Salat lauwarm. Das heißt, der Kürbis sollte nicht mehr heiß sein, aber auch nicht komplett kalt. So entfalten sich die Aromen am besten. Wenn du den Salat vorbereitest, lass den Kürbis einfach auf dem Blech abkühlen, bevor du ihn unter den Salat mischst.

Dazu passt

Als Beilage ist dieser Salat perfekt zu gebratenem Hähnchen, Lachs oder einem saftigen Steak. Aber auch zu einem saftigen Fantakuchen vom Blech als süß-herzhafter Kontrast? Warum nicht! Ich hab ihn auch schon zu einem klassischen Donauwellen-Blechkuchen serviert – das war ein Hit auf der Geburtstagsfeier. Oder du kombinierst ihn mit einer einfachen Schokoladen-Blechkuchen mit Nuss-Topping für ein herbstliches Büffet. Und als leichtes Abendessen reicht er völlig allein – vielleicht mit einem Stück Ciabatta dazu.

Aufbewahren

Wenn du Reste hast – was selten vorkommt, aber passieren kann – bewahrst du den Salat in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Er hält sich etwa 2-3 Tage. Wichtig: Das Dressing erst kurz vor dem Servieren dazugeben, wenn du den Salat nicht sofort isst. Sonst wird der Salat matschig.

Einfrieren?

Ehrlich gesagt, ich würde den Salat nicht einfrieren. Der Kürbis wird nach dem Auftauen matschig, und der Salat verliert seine Knackigkeit. Aber du kannst den gerösteten Kürbis einfrieren – dann hast du ihn parat, wenn du schnell einen Salat machen willst. Einfach die Kürbisstücke auf einem Blech vorfrieren, dann in einen Gefrierbeutel umfüllen. So kleben sie nicht zusammen.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Dieser Salat ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier eine grobe Übersicht pro Portion (ohne Feta):

  • Kalorien: ca. 320 kcal
  • Eiweiß: 6 g
  • Fett: 22 g (davon 3 g gesättigte Fettsäuren)
  • Kohlenhydrate: 28 g (davon 18 g Zucker)
  • Ballaststoffe: 6 g

Der Hokkaido-Kürbis ist ein echtes Superfood. Er steckt voller Beta-Carotin, das dein Körper in Vitamin A umwandelt – gut für die Augen und die Haut. Außerdem enthält er viel Vitamin C, Kalium und Magnesium. Die Cranberries sind bekannt für ihren hohen Gehalt an Antioxidantien, die dein Immunsystem stärken. Und die Walnüsse liefern dir wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die gut fürs Herz sind.

Wenn du auf eine Low-Carb-Ernährung achtest, ist dieser Salat mit etwa 28 g Kohlenhydraten pro Portion noch im Rahmen. Du kannst die Cranberries durch frische Beeren ersetzen, um den Zuckergehalt zu senken. Und der Salat ist von Natur aus glutenfrei – perfekt für alle mit Glutenunverträglichkeit.

Ich persönlich liebe es, dass dieser Salat so sättigend ist, ohne schwer zu sein. Nach dem Essen fühlst du dich energiegeladen und zufrieden – nicht so dieses Völlegefühl, das man von manchen anderen Gerichten kennt.

Fazit

Dieser leckere herbstliche Erntesalat mit geröstetem Kürbis und Cranberries ist für mich der Inbegriff der Herbstküche. Er ist einfach, schnell gemacht und schmeckt trotzdem so, als hättest du stundenlang in der Küche gestanden. Die Kombination aus warmem, süßem Kürbis, fruchtigen Cranberries und dem knackigen Salat ist einfach unschlagbar.

Ich liebe es, wie vielseitig dieser Salat ist. Du kannst ihn als Beilage servieren, als Hauptgericht genießen oder fürs nächste Büffet vorbereiten. Und das Beste: Du kannst ihn ganz nach deinem Geschmack anpassen. Ob mit Granatapfel, gebratenen Pilzen oder ohne Käse – dieser Salat verzeiht fast alles.

Probier es einfach aus! Ich bin mir sicher, dass dieser Salat auch bei dir zu Hause zum Herbstklassiker wird. Und wenn du eine besondere Variante ausprobierst, schreib mir gern in die Kommentare, wie es gelungen ist. Ich bin immer neugierig auf neue Ideen und Abwandlungen!

Also, ran an den Kürbis – und lass es dir schmecken! Deine Herbstküche wird es dir danken.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich den Salat auch mit Butternut-Kürbis machen?

Ja, absolut! Butternut-Kürbis ist eine tolle Alternative. Du musst ihn nur vorher schälen, weil die Schale nicht essbar ist. Ansonsten verhält er sich genauso wie Hokkaido und schmeckt wunderbar süßlich.

Wie lange hält sich der Salat im Kühlschrank?

Ohne Dressing hält sich der Salat etwa 2-3 Tage im Kühlschrank. Mit Dressing solltest du ihn am besten am selben Tag essen, sonst wird der Salat matschig. Der geröstete Kürbis bleibt aber auch am nächsten Tag noch lecker.

Kann ich den Salat auch warm essen?

Ja, das ist sogar die beste Variante! Serviere den Salat lauwarm, dann entfalten sich die Aromen am besten. Der warme Kürbis lässt das Dressing leicht schmelzen und macht den Salat besonders aromatisch.

Ist der Salat vegan?

Der Salat ist fast vegan – du musst nur den Feta oder Ziegenkäse weglassen oder durch eine vegane Alternative ersetzen. Das Dressing ist mit Ahornsirup, nicht mit Honig, also auch vegan. Perfekt für pflanzliche Ernährung!

Kann ich die Cranberries durch etwas anderes ersetzen?

Klar! Getrocknete Aprikosen, Datteln oder frische Granatapfelkerne sind tolle Alternativen. Auch frische oder gefrorene Beeren passen gut, besonders im Sommer. Probier einfach aus, was dir schmeckt!

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herbstlicher erntesalat mit geröstetem kürbis und cranberries recipe

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Leckerer Herbstlicher Erntesalat mit geröstetem Kürbis und Cranberries

Ein einfacher, aber beeindruckender Herbstsalat mit geröstetem Hokkaido-Kürbis, getrockneten Cranberries und Walnüssen, serviert mit einem süß-säuerlichen Ahornsirup-Dressing. Perfekt als Beilage oder leichtes Hauptgericht.

  • Author: Maria
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Salat
  • Cuisine: Deutsch / Herbstküche

Ingredients

Scale
  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 600–800 g), ungeschält, entkernt und in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 100 g getrocknete Cranberries (ungesüßt bevorzugt)
  • 80 g Walnüsse, grob gehackt
  • 150 g Feldsalat oder Rucola, gewaschen und trocken geschleudert
  • 1 rote Zwiebel, in dünne Ringe geschnitten
  • 50 g Feta oder Ziegenkäse (optional), zerbröckelt
  • 4 EL Olivenöl (für das Dressing)
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Prise Zimt
  • 2 EL Olivenöl (für den Kürbis)

Instructions

  1. Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Kürbis waschen, halbieren, Kerne entfernen und in 2-3 cm große Stücke schneiden.
  2. Kürbisstücke auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit 2 EL Olivenöl beträufeln, mit Salz und einer Prise Zimt bestreuen und gut vermischen. 25-30 Minuten rösten, nach der Hälfte der Zeit wenden, bis goldbraun und weich.
  3. Während der Kürbis röstet, Walnüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten rösten, bis sie duften. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  4. Dressing zubereiten: In einer kleinen Schüssel oder einem Schraubglas 4 EL Olivenöl, Apfelessig, Ahornsirup, Senf, Salz, Pfeffer und eine Prise Zimt vermischen. Gut schütteln oder rühren, bis cremig.
  5. Feldsalat oder Rucola waschen und trocken schleudern. Rote Zwiebel in dünne Ringe schneiden.
  6. In einer großen Schüssel Salat, Zwiebelringe, Cranberries und abgekühlte Walnüsse vermischen. Die Hälfte des Dressings dazugeben und vorsichtig unterheben.
  7. Warme Kürbisstücke auf dem Salat verteilen. Optional Feta oder Ziegenkäse darüber bröckeln. Restliches Dressing darüber träufeln und sofort servieren.

Notes

Der Salat schmeckt am besten lauwarm. Der warme Kürbis lässt das Dressing leicht anziehen. Für Meal Prep: Kürbis und Dressing vorbereiten, Salat erst kurz vor dem Servieren zusammenfügen. Cranberries können in warmem Wasser eingeweicht werden, wenn sie zu hart sind.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (ca. 250 g
  • Calories: 320
  • Sugar: 18
  • Sodium: 0.2
  • Fat: 22
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 28
  • Fiber: 6
  • Protein: 6

Keywords: Herbstsalat, Kürbissalat, gerösteter Kürbis, Cranberries, Walnüsse, Feldsalat, Ahornsirup-Dressing, einfach, vegetarisch, glutenfrei

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