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Der Novemberregen trommelt leise gegen die Fensterscheibe, und in der Küche riecht es nach Muskat und gebräunter Butter. Es ist diese besondere Stunde am Nachmittag, wenn das Licht grau und weich wird und man das Gefühl hat, die Zeit würde sich ein kleines bisschen dehnen. An solchen Tagen sehne ich mich nicht nach einem aufwendigen Menü, sondern nach etwas Erdendem, Wärmendem – etwas, das genau diesen Moment einfängt. Diese Kürbis-Quiche ist genau das. Sie ist nicht laut oder aufdringlich, sondern sie macht sich leise bemerkbar, mit ihrer samtigen Füllung und dem würzigen Ziegenkäse, der in der Hitze des Ofens ganz leicht zu schmelzen beginnt. Ich habe sie zum ersten Mal gebacken, als ich nach einem langen Herbstspaziergang durchgefroren nach Hause kam und einfach nur etwas Wohltuendes brauchte. Der Kürbis lag noch vom Markt auf der Arbeitsplatte, der Ziegenkäse war ein spontaner Kauf gewesen, und der Thymian wuchs trotzig im Blumenkasten auf dem Balkon. Es war keine geplante Kreation, sondern eine, die einfach passiert ist. Und genau deshalb ist sie so besonders geworden, weil sie aus dem Moment heraus entstanden ist. Seitdem ist sie mein treuer Begleiter für all jene Tage, an denen man sich selbst ein warmes, stilles Glück schenken möchte. Vertrau mir, dieses Rezept wirst du immer wieder machen wollen.
Warum du diese cremige Kürbis-Quiche lieben wirst
Ich habe diese Quiche in den letzten Jahren unzählige Male gebacken – für Freunde, für die Familie und einfach für mich selbst. Und jedes Mal bestätigt sie, was ich dir jetzt verspreche: Sie ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch überraschend einfach und verzeiht kleine Fehler. Lass mich dir die Highlights nennen, die diese Quiche zu einem echten Lieblingsrezept machen.
- Schnell & Einfach: Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt, die Füllung ebenso. Nach 40 Minuten im Ofen hast du ein Gericht, das wie aufwendig aussieht, aber keinerlei Stress verursacht.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder schwer zu findende Spezialitäten. Du brauchst nur einen guten Hokkaido-Kürbis, ein paar Eier, Sahne, Ziegenkäse und Thymian. Das meiste hast du bestimmt schon zu Hause.
- Perfekt für den Herbst: Ob als wärmendes Abendessen, als Mitbringsel zum Brunch oder als Highlight auf deiner herbstlichen Tafel – diese Quiche passt einfach immer. Sie ist der Inbegriff von Comfort Food für die kühle Jahreszeit.
- Ein echter Publikumsliebling: Selbst Menschen, die sonst nicht so auf Kürbis stehen, lieben diese Quiche. Die cremige Konsistenz und die würzige Note des Ziegenkäses überzeugen jeden. Ich hab’s erlebt!
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus dem leicht süßlichen, gebackenen Kürbis, der herben Note des Ziegenkäses und dem erdigen Aroma des Thymians ist einfach perfekt. Jeder Bissen ist eine kleine Offenbarung.
Was diese Quiche von anderen unterscheidet? Es ist die Art, wie die Füllung zubereitet wird. Statt den Kürbis nur unterzumischen, wird er kurz in Butter und Thymian angeschwitzt, bevor er in die Eier-Sahne-Mischung kommt. Das karamellisiert die natürliche Süße des Kürbisses und verleiht der ganzen Quiche eine tiefere, komplexere Geschmacksnote. Es ist kein großer Aufwand, aber der Unterschied ist enorm. Diese Quiche ist nicht einfach nur ein Rezept – es ist eine kleine Umarmung in Form eines Kuchens.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese Kürbis-Quiche verwendest du am besten einfache, aber qualitativ hochwertige Zutaten. Die meisten davon hast du wahrscheinlich sowieso im Haus, oder sie sind auf dem Wochenmarkt leicht zu bekommen. Hier kommt die Liste mit ein paar kleinen, aber feinen Tipps aus meiner Küche.
Für den Mürbeteig (oder eine Alternative)
- 250 g Mehl (Type 405): Ein ganz normales Weizenmehl. Für eine herzhaftere Note kannst du auch 100 g durch Dinkelmehl ersetzen.
- 125 g kalte Butter, in kleinen Würfeln: Die Butter muss wirklich kalt sein, das macht den Teig später schön mürbe. Ich nehme am liebsten deutsche Markenbutter.
- 1 Ei (Größe M): Bindet den Teig.
- 1 Prise Salz: Unverzichtbar für den Geschmack.
- 2–3 EL kaltes Wasser: Nur so viel, bis der Teig zusammenhält. Nicht zu viel, sonst wird er zäh.
Mein Tipp: Wenn du noch weniger Aufwand willst, kannst du auch einen fertigen Quiche- oder Pizzateig aus dem Kühlregal nehmen. Das ist kein Betrug, sondern eine kluge Zeitersparnis. Ich mache das manchmal an stressigen Wochentagen, und das Ergebnis ist trotzdem fantastisch.
Für die cremige Kürbis-Füllung

- 500 g Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kleiner Kürbis): Hokkaido ist ideal, weil du ihn nicht schälen musst. Einfach waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Schale wird beim Backen schön weich.
- 1 mittelgroße Zwiebel: Fein gewürfelt, für die aromatische Basis.
- 2 EL Butter oder Olivenöl: Zum Anschwitzen des Kürbisses und der Zwiebel.
- 3 Zweige frischer Thymian (oder 1 TL getrockneter): Das Herz des Rezepts! Die Blättchen einfach von den Stielen streifen.
- 4 Eier (Größe M): Für die Bindung und Cremigkeit.
- 200 ml Sahne (oder 100 ml Sahne + 100 ml Milch): So wird die Füllung herrlich samtig.
- 100 g Ziegenkäse (Frischkäserolle oder Weichkäse): In Scheiben geschnitten oder zerbröselt. Ich mag die würzige Rolle, aber ein cremiger Weichkäse funktioniert auch wunderbar.
- 100 g geriebener Gouda oder Emmentaler: Für die extra Käseschicht und den guten Geschmack.
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss: Nach Geschmack würzen. Muskat ist ein Muss für Kürbisgerichte!
Zum Bestreuen und Garnieren
- Ein paar Thymianzweige: Für die Dekoration und das letzte bisschen Aroma.
- Optional: Ein Schuss Balsamico-Creme: Ein paar Tropfen vor dem Servieren geben einen tollen Kontrast zur Cremigkeit.
Substitutions-Hinweis: Wenn du keinen Ziegenkäse magst, kannst du ihn durch Feta oder einfach mehr Gouda ersetzen. Die Quiche wird dann etwas milder, aber immer noch sehr lecker. Für eine vegane Variante würde ich den Käse weglassen und stattdessen Räuchertofu in Würfeln unterheben und die Sahne durch Hafer- oder Sojasahne ersetzen.
Welche Ausrüstung du brauchst
Für diese Quiche brauchst du kein spezielles Profi-Equipment. Die meisten Küchen sind damit bestens ausgestattet. Hier ist, was ich verwende und was du vielleicht ersetzen kannst.
- Eine Quicheform (Ø 28 cm) oder eine Springform (Ø 26 cm): Die klassische Quicheform mit dem geriffelten Rand ist ideal, aber eine einfache Springform tut es auch. Einfach den Boden mit Backpapier auslegen.
- Eine Küchenwaage und Messbecher: Für genaue Mengen. Ich schwöre auf meine digitale Waage.
- Ein großes Schneidebrett und ein scharfes Messer: Zum Zerkleinern des Kürbisses und der Zwiebel. Ein scharfes Messer ist hier Gold wert, sonst wird der Kürbis zur Geduldsprobe.
- Eine große Schüssel und eine kleinere Schüssel: Für den Teig und die Füllung.
- Eine Pfanne: Zum Anschwitzen des Kürbisses.
- Ein Nudelholz (optional): Zum Ausrollen des Teigs. Du kannst den Teig aber auch mit den Fingern in der Form verteilen – das geht oft schneller und wird genauso gut.
- Ein Schneebesen oder eine Gabel: Zum Verquirlen der Eier und Sahne.
Budget-Tipp: Du brauchst keine teure Quicheform. Eine einfache Springform aus dem Supermarkt für 5 Euro reicht völlig. Wenn du sie vorher gut einfettest und mit Mehl bestäubst, klebt garantiert nichts fest. Meine erste Quiche habe ich in einer alten Kuchenform gebacken, und sie war trotzdem köstlich.
Die Zubereitung Schritt für Schritt
Keine Sorge, das klingt vielleicht nach vielen Schritten, aber es ist wirklich einfach. Ich zeige dir, wie du vorgehst, damit deine Quiche garantiert gelingt. Nimm dir die Zeit – es lohnt sich!
Schritt 1: Den Mürbeteig zubereiten (ca. 15 Minuten + 30 Minuten Ruhezeit)
- Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die kalten Butterwürfel dazugeben und mit den Fingerspitzen oder einem Teigmischer zu einer krümeligen Masse verarbeiten. Es dürfen ruhig noch kleine Butterstückchen zu sehen sein – das macht den Teig später besonders mürbe.
- Das Ei und 2 EL kaltes Wasser hinzufügen. Alles schnell zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh. Wenn der Teig noch zu bröselig ist, noch einen Esslöffel Wasser dazugeben.
- Den Teig zu einer Kugel formen, flach drücken, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Diese Ruhezeit ist wichtig, damit der Teig nicht zusammenschrumpft.
Schritt 2: Den Kürbis vorbereiten (ca. 10 Minuten)
- Den Hokkaido-Kürbis gründlich waschen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Du kannst die Schale dranlassen – beim Backen wird sie wunderbar weich.
- Den Kürbis in ca. 1 cm kleine Würfel schneiden. Je gleichmäßiger die Würfel, desto gleichmäßiger garen sie.
- Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
Schritt 3: Die Füllung vorbereiten (ca. 10 Minuten)
- In einer Pfanne die Butter oder das Olivenöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten, dann die Kürbiswürfel dazugeben.
- Die Thymianblättchen von den Zweigen streifen und zum Kürbis geben. Alles unter Rühren 5-7 Minuten anschwitzen, bis der Kürbis leicht Farbe bekommt. Das bringt das Aroma so richtig zur Geltung! Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat würzen. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
- In einer separaten Schüssel die Eier mit der Sahne verquirlen. Mit Salz, Pfeffer und einer guten Prise Muskat würzen.
Schritt 4: Die Quiche zusammensetzen (ca. 10 Minuten)
- Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen.
- Die Quicheform einfetten. Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen oder mit den Fingern in der Form verteilen. Dabei einen ca. 3 cm hohen Rand formen. Den Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen, damit er beim Backen keine Blasen wirft.
- Die abgekühlten Kürbiswürfel gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen. Die Hälfte des geriebenen Goudas darüberstreuen.
- Die Eier-Sahne-Mischung gleichmäßig über den Kürbis gießen. Die Ziegenkäsescheiben oder -brösel auf der Oberfläche verteilen und mit dem restlichen geriebenen Käse bestreuen.
- Ein paar frische Thymianzweige auf die Quiche legen – das sieht nicht nur schön aus, sondern duftet auch himmlisch.
Schritt 5: Backen (ca. 40-45 Minuten)
- Die Quiche auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben und 40-45 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun und die Füllung fest, aber noch leicht wackelig in der Mitte ist. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, kannst du sie nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken.
- Die fertige Quiche aus dem Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten abkühlen lassen. Das ist wichtig, damit sie sich beim Anschneiden nicht verformt. Die Quiche schmeckt warm, lauwarm und sogar kalt am nächsten Tag hervorragend.
Tipps & Tricks für die perfekte Kürbis-Quiche
Nachdem ich diese Quiche bestimmt schon zwanzig Mal gebacken habe (ja, wirklich!), habe ich ein paar kleine Geheimnisse gesammelt, die den Unterschied machen. Hier sind meine besten Tipps, damit deine Quiche jedes Mal perfekt wird.
- Den Kürbis nicht zu grob schneiden: Wenn die Würfel zu groß sind, werden sie nicht richtig weich und die Quiche wird “stückig”. Kleine, gleichmäßige Würfel (ca. 1 cm) sind ideal.
- Das Anschwitzen nicht überspringen: Ich weiß, es ist ein Extraschritt, aber er ist Gold wert. Durch das kurze Anbraten in Butter karamellisiert der Zucker im Kürbis, und das Aroma wird viel intensiver. Außerdem entweicht überschüssige Flüssigkeit, sodass die Füllung nicht wässrig wird.
- Den Teig blindbacken? Nicht nötig! Bei diesem Rezept ist es nicht nötig, den Teig vorzublinden. Durch das Einstechen mit der Gabel und die Ruhezeit bleibt er schön flach und wird trotzdem knusprig. Das spart Zeit und Mühe.
- Die richtige Konsistenz der Füllung: Die Quiche ist fertig, wenn die Füllung in der Mitte noch leicht wackelt, wenn du die Form schüttelst. Sie wird beim Abkühlen nachfestigen. Wenn sie schon komplett fest ist, ist sie wahrscheinlich schon zu trocken.
- Einweichen vermeiden: Wenn du Angst hast, dass der Teigboden durchweicht, kannst du ihn vor dem Befüllen mit einer dünnen Schicht Semmelbrösel oder gemahlenen Mandeln bestreuen. Das saugt überschüssige Feuchtigkeit auf und hält den Boden knusprig. Ich mache das bei sehr saftigen Füllungen.
Mein persönlicher Fail: Bei meinem ersten Versuch habe ich den Kürbis nicht angeschwitzt und einfach roh in die Form gegeben. Das Ergebnis war eine matschige, wässrige Quiche, bei der der Teigboden durchgeweicht war. Seitdem schwöre ich auf das Anbraten – es macht wirklich den entscheidenden Unterschied!
Variationen & Abwandlungen
Das Schöne an dieser Quiche ist, dass sie unglaublich wandelbar ist. Du kannst sie ganz nach deinem Geschmack und dem anpassen, was der Kühlschrank gerade hergibt. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten.
- Vegetarisch mit Spinat: Gib eine Handvoll frischen Blattspinat kurz vor Ende der Garzeit zu den Kürbiswürfeln in die Pfanne. Der Spinat fällt zusammen und verleiht der Quiche eine schöne grüne Farbe und eine extra Portion Eisen.
- Herzhaft mit Speck oder Schinken: Für die Fleischliebhaber: Brate 100 g gewürfelten Speck oder Schinken knusprig an und gib ihn zusammen mit dem Kürbis in die Quiche. Das Raucharoma passt hervorragend zum Ziegenkäse.
- Mit gerösteten Nüssen: Streue vor dem Backen eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Pinienkerne über die Quiche. Sie werden im Ofen schön knusprig und geben einen tollen Biss.
- Als Mini-Quiches: Fülle die Masse in kleine Muffinförmchen. Die Backzeit verkürzt sich dann auf ca. 20-25 Minuten. Perfekt fürs Buffet oder als herzhafter Snack für unterwegs.
- Mit Süßkartoffel statt Kürbis: Wenn du keinen Kürbis zur Hand hast, kannst du ihn problemlos durch Süßkartoffel ersetzen. Auch hier die Süßkartoffel vorher in kleine Würfel schneiden und kurz anbraten. Das Ergebnis ist ähnlich cremig und leicht süßlich.
Meine Lieblingsvariation: Ich gebe manchmal einen Schuss Ahornsirup oder Honig über den Kürbis, während er in der Pfanne brät. Das karamellisiert noch intensiver und harmoniert wunderbar mit dem salzigen Ziegenkäse. Einfach himmlisch!
Servieren & Aufbewahren
Die Quiche ist ein wahres Multitalent, wenn es ums Servieren geht. Sie schmeckt zu jeder Tageszeit und bei jeder Gelegenheit. Hier sind meine Tipps, wie du sie am besten genießt und aufbewahrst.
Servieren: Die Quiche schmeckt am besten lauwarm, etwa 10-15 Minuten nachdem sie aus dem Ofen kommt. Zu diesem Zeitpunkt ist die Füllung noch schön cremig und der Teig schön knusprig. Dazu passt ein einfacher grüner Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing – der Kontrast zur reichhaltigen Quiche ist perfekt. Ein paar Tropfen Balsamico-Creme auf dem Teller verleihen dem Ganzen eine edle Note. Auch ein Klecks Crème fraîche oder ein fruchtiges Chutney passen hervorragend dazu. Für ein herbstliches Abendessen serviere ich sie gerne mit einer Kürbissuppe als Vorspeise und einem Glas trockenem Weißwein.
Aufbewahren: Übrig gebliebene Quiche kannst du problemlos aufbewahren. Wickle sie in Frischhaltefolie oder gib sie in einen luftdichten Behälter. Im Kühlschrank hält sie sich so bis zu 3-4 Tage. Die Quiche schmeckt übrigens auch kalt am nächsten Tag hervorragend – perfekt fürs Büro oder ein Picknick.
Einfrieren: Du kannst die Quiche auch einfrieren. Am besten backst du sie komplett durch, lässt sie vollständig abkühlen und wickelst sie dann portionsweise in Gefrierbeutel oder -folie. So hält sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen und dann bei 150°C im Ofen für ca. 15-20 Minuten aufbacken. Nicht in der Mikrowelle erwärmen, sonst wird der Teig weich.
Mein Tipp: Die Aromen der Quiche entwickeln sich über Nacht noch einmal richtig. Am zweiten Tag schmeckt sie oft noch intensiver und runder als frisch aus dem Ofen. Also keine Scheu vor Resten – sie sind ein echtes Highlight!
Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile
Ich bin kein Ernährungswissenschaftler, aber ich achte natürlich darauf, was auf den Teller kommt. Diese Quiche ist nicht nur ein Genuss, sondern hat auch einige gesundheitliche Vorteile zu bieten. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 8 Stücken):
| Nährwert | Pro Stück (ca.) |
|---|---|
| Kalorien | 380-420 kcal |
| Eiweiß | 15-18 g |
| Fett | 28-32 g |
| Kohlenhydrate | 22-26 g |
| Ballaststoffe | 3-5 g |
Die gesundheitlichen Vorteile:
- Kürbis: Er ist reich an Vitamin A (Beta-Carotin), das gut für die Augen und die Haut ist. Außerdem enthält er viele Antioxidantien und Ballaststoffe, die die Verdauung fördern.
- Ziegenkäse: Er ist leichter verdaulich als Kuhmilchkäse und enthält wertvolle Proteine und Kalzium. Sein würziges Aroma sorgt dafür, dass du mit weniger Käse mehr Geschmack bekommst.
- Thymian: Dieses Kraut ist ein echtes Powerpaket. Es wirkt antibakteriell, schleimlösend und unterstützt das Immunsystem – perfekt für die kalte Jahreszeit.
- Eier: Sie liefern hochwertiges Eiweiß und wichtige Vitamine wie B12 und D.
Diätetische Hinweise: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei, wenn du einen glutenfreien Mehlmix für den Teig verwendest. Es ist auch relativ kohlenhydratarm im Vergleich zu anderen Quiches, da der Kürbis weniger Kohlenhydrate als Kartoffeln oder Nudeln hat. Wenn du auf Laktose achtest, kannst du die Sahne durch laktosefreie Sahne ersetzen und einen laktosefreien Käse verwenden.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Quiche auch ohne Ziegenkäse machen?
Ja, absolut! Du kannst den Ziegenkäse durch Feta, Ricotta oder einfach mehr geriebenen Gouda ersetzen. Jede Variante hat ihren eigenen Charme. Feta gibt eine salzige Note, Ricotta macht die Füllung noch cremiger.
Muss ich den Kürbis vorher kochen?
Nein, aber ich empfehle das kurze Anschwitzen in der Pfanne. Das karamellisiert den Kürbis und entzieht ihm überschüssige Feuchtigkeit. Wenn du ihn roh verwendest, wird die Quiche wässriger und der Kürbis bleibt etwas fester. Beides ist möglich, aber das Anschwitzen bringt einfach mehr Geschmack.
Kann ich die Quiche auch ohne Ei zubereiten?
Das ist schwierig, weil die Eier für die Bindung der Füllung sorgen. Du könntest es mit einem Ei-Ersatz aus Leinsamen oder Kichererbsenmehl versuchen, aber die Konsistenz wird anders sein. Ich habe es selbst noch nicht getestet, aber ich würde es an deiner Stelle mit einer veganen Quiche-Alternative versuchen.
Warum wird mein Quicheboden manchmal matschig?
Das passiert, wenn die Füllung zu viel Feuchtigkeit enthält. Achte darauf, den Kürbis gut anzuschwitzen und die Eier-Sahne-Mischung nicht zu flüssig zu machen. Auch das Vorbesträuen des Teigbodens mit Semmelbröseln oder gemahlenen Mandeln kann helfen. Und wichtig: Die Quiche nach dem Backen ausreichend abkühlen lassen, bevor du sie anschneidest.
Kann ich die Quiche auch in einer Springform backen?
Ja, das geht wunderbar. Lege den Boden der Springform mit Backpapier aus und fette den Rand gut ein. Da Springformen oft etwas kleiner sind (26 cm statt 28 cm), wird die Quiche etwas höher und die Backzeit kann sich um 5-10 Minuten verlängern. Einfach die Stäbchenprobe machen.
Fazit: Warum du diese Kürbis-Quiche unbedingt ausprobieren solltest
Diese cremige Kürbis-Quiche mit Ziegenkäse und Thymian ist mehr als nur ein Rezept – sie ist ein Stück Herbstglück auf dem Teller. Sie vereint die wärmende Süße des Kürbisses mit der würzigen Note des Ziegenkäses und dem erdigen Aroma des Thymians zu einer perfekten Symphonie der Aromen. Und das Beste daran? Sie ist so einfach zuzubereiten, dass sie auch an stressigen Tagen gelingt, und sie sieht so festlich aus, dass du sie stolz deinen Gästen servieren kannst.
Ich liebe diese Quiche, weil sie mich immer wieder an diesen verregneten Novembernachmittag erinnert, an dem sie entstanden ist. Sie ist ein Gericht, das man mit geschlossenen Augen genießt und bei dem man das Gefühl hat, eine warme Decke umgelegt zu bekommen. Also, worauf wartest du? Hol dir einen Hokkaido-Kürbis, ein Stück Ziegenkäse und ein paar Zweige Thymian, und back dir dein eigenes Stück Herbstglück. Wenn du magst, verfeinere sie mit gerösteten Walnüssen oder serviere sie mit einem Klecks Crème fraîche – aber probiere sie erst mal pur, so wie ich sie liebe. Ich bin gespannt, wie sie dir schmeckt!
Hast du die Quiche ausprobiert? Dann hinterlasse mir doch einen Kommentar unten und erzähl mir, wie sie dir gelungen ist oder welche Variation du ausprobiert hast. Ich freue mich riesig über dein Feedback! Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es gerne mit deinen Freunden – denn gutes Essen ist dazu da, geteilt zu werden. Bis zum nächsten Mal in meiner Küche!
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Cremiger Kürbis-Quiche mit Ziegenkäse und Thymian
Eine samtige Kürbis-Quiche mit würzigem Ziegenkäse und aromatischem Thymian – perfekt für gemütliche Herbsttage. Einfach zuzubereiten und unwiderstehlich lecker.
- Prep Time: 25 Minuten
- Cook Time: 40-45 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 10 Minuten (inkl. Ruhezeit)
- Yield: 8 Stücke 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405)
- 125 g kalte Butter, in kleinen Würfeln
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 2–3 EL kaltes Wasser
- 500 g Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kleiner Kürbis)
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 2 EL Butter oder Olivenöl
- 3 Zweige frischer Thymian (oder 1 TL getrockneter)
- 4 Eier (Größe M)
- 200 ml Sahne (oder 100 ml Sahne + 100 ml Milch)
- 100 g Ziegenkäse (Frischkäserolle oder Weichkäse)
- 100 g geriebener Gouda oder Emmentaler
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss nach Geschmack
- Ein paar Thymianzweige zum Garnieren
- Optional: Ein Schuss Balsamico-Creme
Instructions
- Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die kalten Butterwürfel dazugeben und mit den Fingerspitzen zu einer krümeligen Masse verarbeiten.
- Das Ei und 2 EL kaltes Wasser hinzufügen. Alles schnell zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange kneten.
- Den Teig zu einer Kugel formen, flach drücken, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
- Den Hokkaido-Kürbis gründlich waschen, halbieren und die Kerne entfernen. In ca. 1 cm kleine Würfel schneiden.
- Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
- In einer Pfanne die Butter oder das Olivenöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten, dann die Kürbiswürfel dazugeben.
- Die Thymianblättchen von den Zweigen streifen und zum Kürbis geben. Alles unter Rühren 5-7 Minuten anschwitzen, bis der Kürbis leicht Farbe bekommt. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat würzen. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
- In einer separaten Schüssel die Eier mit der Sahne verquirlen. Mit Salz, Pfeffer und einer guten Prise Muskat würzen.
- Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen.
- Die Quicheform einfetten. Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen oder mit den Fingern in der Form verteilen. Dabei einen ca. 3 cm hohen Rand formen. Den Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
- Die abgekühlten Kürbiswürfel gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen. Die Hälfte des geriebenen Goudas darüberstreuen.
- Die Eier-Sahne-Mischung gleichmäßig über den Kürbis gießen. Die Ziegenkäsescheiben oder -brösel auf der Oberfläche verteilen und mit dem restlichen geriebenen Käse bestreuen.
- Ein paar frische Thymianzweige auf die Quiche legen.
- Die Quiche auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben und 40-45 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun und die Füllung fest, aber noch leicht wackelig in der Mitte ist.
- Die fertige Quiche aus dem Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten abkühlen lassen.
Notes
Den Kürbis vor dem Backen kurz in Butter und Thymian anschwitzen, um die Süße zu karamellisieren und überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen. Die Quiche schmeckt warm, lauwarm und kalt. Reste halten sich im Kühlschrank 3-4 Tage und können eingefroren werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 400
- Sugar: 6
- Sodium: 0.5
- Fat: 30
- Saturated Fat: 18
- Carbohydrates: 24
- Fiber: 4
- Protein: 16
Keywords: Kürbis-Quiche, Ziegenkäse, Thymian, Herbstrezept, vegetarisch, einfach



