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Ich habe dieses Gericht drei Mal hintereinander verbrannt, bevor ich kapiert habe, dass die Pfanne nicht heiß genug war. Klingt bescheuert, oder? Aber es ist wahr. Die ersten cremigen Kürbis-Gnocchi, die ich gemacht habe, schmeckten nach verbranntem Butterfett und hatten diese eklige, graue Farbe. Ich war so frustriert, dass ich das ganze Zeug in den Müll geschmissen habe und erstmal eine Pizza bestellt habe.
Dann hat meine Freundin Lena mir gezeigt, worauf es wirklich ankommt. Sie ist keine Profiköchin, aber sie kocht mit einer Ruhe, die ich bewundere. “Du musst die Butter richtig schäumen lassen”, hat sie gesagt und dabei so getan, als wäre es die einfachste Sache der Welt. Sie hatte recht. Es ist nämlich nicht die Hitze allein – es ist der Moment, in dem die Butter anfängt, Nüsse zu riechen und goldbraun wird. Dieser eine Duft verändert alles.
Seitdem sind diese cremigen Kürbis-Gnocchi mit brauner Butter und Salbei mein absolutes Lieblingsgericht für verregnete Herbstabende. Sie sind in genau 30 Minuten fertig, schmecken nach purem Komfort und trotzdem irgendwie elegant. Kein fancy Restaurantessen, sondern ehrliches Wohlfühlessen, das dich von innen wärmt. Und ehrlich? Ich glaube, genau das brauchen wir manchmal.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Dieses Rezept ist nicht einfach nur ein weiteres Pastagericht. Es ist eine kleine Offenbarung für deine Geschmacksknospen. Die Kombination aus süßlich-erdigen Kürbis, herzhaften Gnocchi und dieser nussigen, leicht karamellisierten braunen Butter – das ist einfach unschlagbar.
- Schnell & Einfach: In unter 30 Minuten steht das Abendessen auf dem Tisch. Perfekt für stressige Wochentage, wenn du keine Lust hast, stundenlang in der Küche zu stehen.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Die meisten Zutaten hast du wahrscheinlich schon zu Hause oder bekommst sie im nächsten Supermarkt.
- Perfekt für den Herbst: Wenn die Blätter fallen und es früh dunkel wird, gibt es nichts Besseres als eine Schale voller wärmender Kürbis-Gnocchi.
- Immer ein Erfolg: Egal ob für ein schnelles Abendessen zu zweit oder wenn Freunde spontan vorbeikommen – dieses Gericht beeindruckt garantiert jeden.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus cremiger Sauce, zarten Gnocchi und dem intensiven Salbeigeschmack ist einfach himmlisch. Du wirst nach dem ersten Bissen die Augen schließen – versprochen.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Technik. Die braune Butter ist nicht nur Dekoration, sie ist der Star. Wenn du sie richtig machst, entfaltet sie ein Aroma, das an Karamell und Haselnüsse erinnert. Und die Kürbis-Gnocchi? Die werden nicht matschig, sondern bleiben schön bissfest, weil wir sie kurz in der Pfanne anbraten. Das ist kein Standardrezept – es ist meine beste Version nach vielen, vielen Fehlversuchen.
Dieses Gericht ist nicht einfach nur gut – es ist die Art von Essen, bei der du nach dem ersten Bissen kurz innehalten musst. Es ist Soulfood, aber irgendwie auch elegant. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne selbst gestresst zu sein. Oder um einen ganz normalen Dienstagabend in etwas Besonderes zu verwandeln.
Zutaten, die du brauchst
Dieses Rezept lebt von einfachen, aber hochwertigen Zutaten. Die Kombination ist simpel, aber jedes Element spielt eine entscheidende Rolle für den perfekten Geschmack und die cremige Textur. Keine Sorge, du musst nicht stundenlang durch den Supermarkt rennen – die meisten Dinge hast du wahrscheinlich schon zu Hause.
Für die Kürbis-Gnocchi
- 500 g fertige Gnocchi (aus dem Kühlregal, z.B. von Barilla oder Rana – ich nehme am liebsten die aus dem Kühlregal, weil sie schön fluffig sind)
- 200 g Kürbispüree (aus der Dose oder selbstgemacht – Hokkaido-Kürbis eignet sich am besten, weil du die Schale mitessen kannst)
- 2 EL Olivenöl (zum Anbraten, ein mildes, fruchtiges Öl)
- Salz & Pfeffer (frisch gemahlen, nach Geschmack)
- 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben – das gibt dem Ganzen eine warme, herbstliche Note)
Für die braune Butter und den Salbei

- 80 g Butter (am besten ungesalzene, damit du die Salzzugabe selbst bestimmen kannst)
- 10-12 frische Salbeiblätter (je frischer, desto aromatischer – getrockneter Salbei geht auch, aber frischer ist deutlich besser)
- 2 Knoblauchzehen (fein gehackt oder durchgepresst)
- 50 g geriebener Parmesan (oder Pecorino, für die extra Würze – ich nehme immer einen guten, gereiften Parmesan)
- Saft einer halben Zitrone (frisch gepresst, das hebt die Aromen)
Zum Servieren (optional)
- Frisch geriebener Parmesan (zum Bestreuen)
- Ein paar ganze Salbeiblätter (zum Garnieren)
- Rote Chili-Flocken (für diejenigen, die es etwas schärfer mögen)
Ein paar Anmerkungen zu den Zutaten: Ich empfehle, wirklich frische Gnocchi aus dem Kühlregal zu nehmen, nicht die aus der Tüte. Die Kühlgnocchi sind viel zarter und werden beim Anbraten schön knusprig. Wenn du Kürbispüree selbst machst, backe einfach einen Hokkaido-Kürbis im Ofen, bis er weich ist, und püriere ihn dann. Das dauert etwas länger, schmeckt aber unvergleichlich. Für eine vegane Version kannst du die Butter durch vegane Butter ersetzen und den Parmesan weglassen oder durch vegane Käsealternative ersetzen.
Benötigte Küchengeräte
Du brauchst keine ausgefallene Profi-Ausstattung für dieses Rezept. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in deiner Küche. Hier ist, was du brauchst:
- Eine große beschichtete Pfanne (28 cm Durchmesser oder größer – die Beschichtung verhindert, dass die Gnocchi ankleben)
- Einen großen Topf (zum Kochen der Gnocchi, falls du frische nimmst)
- Ein scharfes Messer (zum Schneiden des Salbeis und des Knoblauchs)
- Ein Schneidebrett
- Eine Küchenwaage (für genaue Mengenangaben)
- Eine Schöpfkelle (zum Abschöpfen des Nudelwassers)
- Eine Reibe (für den Parmesan und die Muskatnuss)
- Ein Holzlöffel oder eine Silikonspatel (zum Umrühren)
Wenn du keine beschichtete Pfanne hast, kannst du auch eine gute Edelstahlpfanne nehmen. Aber sei vorsichtig, die Gnocchi kleben dann leichter an. Ein Tipp aus Erfahrung: Gib etwas mehr Öl in die Pfanne und lass sie richtig heiß werden, bevor du die Gnocchi hineingibst. Und falls du keinen frischen Parmesan reiben möchtest – der fertig geriebene aus der Tüte geht auch, aber der Geschmack ist einfach nicht derselbe. Glaub mir, die fünf Minuten extra lohnen sich.
Zubereitung Schritt für Schritt
Los geht’s! Keine Angst, das ist einfacher, als du denkst. Ich zeige dir jeden Schritt, damit nichts schiefgehen kann. Und wenn doch – kein Problem, ich verrate dir auch, wie du es rettest.
Schritt 1: Die Gnocchi vorbereiten (5 Minuten)
Bringe einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen. Ja, richtig gesalzen – das Wasser sollte so salzig sein wie das Mittelmeer. Das ist der einzige Moment, in dem du die Gnocchi von innen würzen kannst. Gib die Gnocchi hinein und koche sie nach Packungsanweisung, aber nimm sie eine Minute früher raus. Sie sind fertig, wenn sie an der Oberfläche schwimmen. Das dauert meistens nur 2-3 Minuten. Schöpfe sie mit einer Schöpfkelle ab und lass sie gut abtropfen. Hebe dir unbedingt eine Tasse vom Nudelwasser auf – das ist flüssiges Gold für die Sauce!
Mein Tipp: Wenn du die Gnocchi direkt in die Pfanne gibst, ohne sie vorher abtropfen zu lassen, wird die Butter matschig. Also wirklich gut abtropfen lassen!
Schritt 2: Das Kürbispüree vorbereiten (2 Minuten)
Wenn du fertiges Kürbispüree verwendest, rühre es einfach mit einer Gabel glatt. Wenn du selbstgemachtes nimmst, püriere den gebackenen Kürbis mit einem Stabmixer oder in einem Standmixer, bis eine glatte Masse entsteht. Würze es mit einer Prise Salz, Pfeffer und einer ordentlichen Portion frisch geriebener Muskatnuss. Die Muskatnuss ist hier der heimliche Star – sie unterstreicht den Kürbisgeschmack perfekt.
Schritt 3: Die braune Butter zubereiten (8 Minuten)
Jetzt kommt der wichtigste Teil! Gib die Butter in eine große, kalte Pfanne. Schalte den Herd auf mittlere Hitze ein. Lass die Butter langsam schmelzen. Sie wird anfangen zu schäumen und zu brutzeln – das ist normal. Rühre gelegentlich mit einem Holzlöffel um. Nach etwa 5-6 Minuten wird die Butter eine goldbraune Farbe annehmen und anfangen, nussig zu riechen. Das ist der Moment! Nimm die Pfanne sofort vom Herd, sonst wird die Butter bitter. Gib die Salbeiblätter und den gehackten Knoblauch hinein. Sie werden in der heißen Butter brutzeln und ihr Aroma freisetzen.
Achtung: Die Butter kocht schnell über, wenn du nicht aufpasst. Bleib dran! Und wenn du denkst, sie ist noch nicht braun genug – warte noch 30 Sekunden. Aber dann schnell vom Herd nehmen. Bittere Butter ist ein echtes Desaster.
Schritt 4: Die Gnocchi anbraten (5 Minuten)
Gib das Olivenöl in die Pfanne mit der braunen Butter. Erhöhe die Hitze auf mittelhoch. Gib die abgetropften Gnocchi vorsichtig in die Pfanne. Lass sie 2-3 Minuten ungestört brutzeln, bis sie auf einer Seite goldbraun und knusprig sind. Dann schwenke die Pfanne oder rühre vorsichtig um, damit alle Gnocchi etwas von der knusprigen Kruste abbekommen. Das gibt ihnen diese wunderbare Textur – außen knusprig, innen fluffig.
Schritt 5: Die cremige Sauce zubereiten (3 Minuten)
Jetzt kommt der Kürbis ins Spiel! Gib das Kürbispüree in die Pfanne zu den Gnocchi. Rühre alles gut um, bis die Gnocchi komplett mit der orangefarbenen Sauce bedeckt sind. Gieße nach und nach etwas von dem aufgehobenen Nudelwasser hinzu – etwa eine halbe Tasse. Das Wasser bindet die Sauce und macht sie schön cremig. Rühre kräftig, bis eine glatte, sämige Sauce entsteht. Zum Schluss gibst du den geriebenen Parmesan und den Zitronensaft hinein. Der Parmesan macht die Sauce noch cremiger, und der Zitronensaft sorgt für die nötige Frische, die das Gericht ausbalanciert.
Mein Tipp: Wenn die Sauce zu dick wird, gib einfach noch etwas Nudelwasser dazu. Wenn sie zu dünn ist, lass sie noch eine Minute köcheln, bis sie eindickt. Du hast die Kontrolle!
Schritt 6: Anrichten und servieren (2 Minuten)
Verteile die cremigen Kürbis-Gnocchi auf Tellern. Garniere sie mit ein paar ganzen, knusprigen Salbeiblättern aus der Pfanne und einer ordentlichen Portion frisch geriebenem Parmesan. Wer mag, streut noch ein paar Chili-Flocken darüber. Serviere sofort – das Gericht schmeckt am besten, wenn es heiß ist.
Kochtipps & Techniken
Ich habe bei diesem Rezept so viele Fehler gemacht, dass ich dir jetzt die besten Tipps geben kann, damit es dir nicht auch so geht. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse:
Die braune Butter nicht verbrennen: Das ist der häufigste Fehler. Die Butter wird zuerst schaumig, dann flüssig, dann fangen die Milchbestandteile an zu bräunen. Der Moment, in dem sie nussig riecht und eine hellbraune Farbe hat, ist perfekt. Wenn sie dunkelbraun wird und bitter riecht, ist es zu spät. Nimm die Pfanne immer vom Herd, bevor du denkst, dass sie fertig ist – die Restwärme macht den Rest.
Die Gnocchi nicht überkochen: Gnocchi sind empfindlich. Wenn du sie zu lange kochst, werden sie matschig. Nimm sie eine Minute früher aus dem Wasser, als auf der Packung steht. Sie garen später in der Pfanne noch nach.
Die Hitze richtig dosieren: Die braune Butter mag keine zu hohe Hitze. Mittelhitze ist perfekt. Wenn die Pfanne zu heiß ist, verbrennt die Butter, bevor die Gnocchi knusprig sind. Und wenn sie zu kalt ist, werden die Gnocchi labbrig. Finde die goldene Mitte.
Das Nudelwasser aufheben: Ich kann es nicht oft genug sagen: Das Nudelwasser ist der Geheimtipp für eine cremige Sauce. Die Stärke im Wasser bindet die Sauce, ohne dass du zusätzliches Mehl oder Sahne brauchst. Also heb es unbedingt auf!
Multitasking: Koche die Gnocchi, während die Butter bräunt. So sparst du Zeit und alles ist gleichzeitig fertig. Aber lass die Butter nicht unbeaufsichtigt – sie ist wie ein Kleinkind, das ständige Aufmerksamkeit braucht.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber manchmal hat man Lust auf etwas Abwechslung. Hier sind ein paar Ideen, wie du das Gericht nach deinem Geschmack anpassen kannst:
Vegane Version: Ersetze die Butter durch vegane Butter (z.B. Alsan oder eine gute Margarine) und lass den Parmesan weg oder nimm eine vegane Käsealternative. Der Geschmack ist etwas anders, aber immer noch richtig lecker. Ich habe es selbst ausprobiert, und mein veganer Freund war begeistert.
Mit Spinat und getrockneten Tomaten: Gib eine Handvoll frischen Babyspinat und ein paar gehackte, getrocknete Tomaten in die Pfanne, kurz bevor du den Kürbis hinzugibst. Der Spinat fällt zusammen und die Tomaten geben eine süß-säuerliche Note. Das ist meine Lieblingsvariante für den Sommer.
Mit gerösteten Walnüssen: Röste eine Handvoll Walnüsse in einer separaten Pfanne an und streue sie über die fertigen Gnocchi. Die Nüsse geben einen wunderbaren Crunch und passen perfekt zum nussigen Aroma der braunen Butter.
Schärfer: Wenn du es scharf magst, gib eine gehackte rote Chili oder einen Teelöffel Chili-Flocken zusammen mit dem Knoblauch in die Butter. Das gibt dem Gericht eine angenehme Schärfe, die wunderbar mit dem süßlichen Kürbis harmoniert.
Mit Hähnchen oder Garnelen: Für eine proteinreichere Version kannst du gewürfelte, gebratene Hähnchenbrust oder Garnelen unter die Gnocchi mischen. Das macht das Gericht zu einer vollwertigen Mahlzeit.
Servier- und Aufbewahrungshinweise
Dieses Gericht schmeckt am besten, wenn es frisch zubereitet wird. Aber manchmal bleibt etwas übrig, oder du möchtest es vorbereiten. Hier ist, was du beachten solltest:
Servieren: Die Kürbis-Gnocchi sollten heiß serviert werden. Am besten direkt aus der Pfanne auf vorgewärmte Teller geben. Dazu passt ein frischer grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing, um die Cremigkeit des Gerichts auszugleichen. Ein Glas trockener Weißwein, wie ein Sauvignon Blanc oder ein Pinot Grigio, rundet das Essen perfekt ab.
Aufbewahrung im Kühlschrank: Übrig gebliebene Gnocchi kannst du in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Sie halten sich 2-3 Tage. Aber sei gewarnt: Die Gnocchi werden beim Aufwärmen etwas weicher. Das ist nicht schlimm, aber die knusprige Textur ist dann weg.
Aufbewahrung im Gefrierschrank: Du kannst die fertigen Gnocchi auch einfrieren. Fülle sie in einen gefriergeeigneten Behälter und friere sie bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen und dann in der Pfanne oder in der Mikrowelle aufwärmen.
Wiederaufwärmen: Der beste Weg, die Gnocchi wieder aufzuwärmen, ist in einer Pfanne mit etwas Butter oder Olivenöl. Erhitze sie bei mittlerer Hitze, bis sie durchgewärmt sind. In der Mikrowelle werden sie schnell matschig, also vermeide das wenn möglich. Der Geschmack entwickelt sich übrigens über Nacht – am nächsten Tag schmecken die Gnocchi oft noch intensiver, weil die Aromen besser durchgezogen sind.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Dieses Gericht ist nicht nur lecker, sondern hat auch einige gesundheitliche Vorteile. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (basierend auf 4 Portionen):
- Kalorien: ca. 550 kcal
- Eiweiß: 18 g
- Fett: 28 g
- Kohlenhydrate: 58 g
- Ballaststoffe: 6 g
Gesundheitliche Vorteile: Kürbis ist reich an Vitamin A (Beta-Carotin), das gut für die Augen und das Immunsystem ist. Er enthält außerdem viele Antioxidantien. Die braune Butter liefert zwar Fett, aber in Maßen genossen ist sie in Ordnung. Der Salbei ist nicht nur aromatisch, sondern hat auch entzündungshemmende Eigenschaften. Parmesan ist eine gute Kalziumquelle. Wenn du auf eine ausgewogene Ernährung achtest, ist dieses Gericht eine gute Wahl – es macht satt und glücklich, ohne dass du ein schlechtes Gewissen haben musst.
Diätetische Hinweise: Dieses Rezept ist nicht glutenfrei (wegen der Gnocchi), aber du kannst glutenfreie Gnocchi verwenden. Es ist auch nicht vegan, aber mit den oben genannten Anpassungen machbar. Enthält Milchprodukte (Butter, Parmesan) und Gluten.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch andere Kürbissorten verwenden?
Ja, absolut! Hokkaido-Kürbis ist am einfachsten, weil du die Schale mitessen kannst. Butternuss-Kürbis oder Muskatkürbis funktionieren aber auch super. Backe sie einfach im Ofen, bis sie weich sind, und püriere sie.
Kann ich das Gericht im Voraus zubereiten?
Du kannst die braune Butter und das Kürbispüree einen Tag vorher zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Die Gnocchi solltest du aber erst kurz vor dem Servieren kochen und anbraten, sonst werden sie matschig.
Was mache ich, wenn die Sauce zu dick ist?
Kein Problem! Gib einfach etwas mehr vom aufgehobenen Nudelwasser oder einen Schuss Milch/Sahne hinzu und rühre gut um. Die Sauce wird sofort wieder geschmeidig.
Kann ich statt Salbei auch andere Kräuter verwenden?
Klar! Thymian, Rosmarin oder sogar frischer Oregano passen auch wunderbar zur braunen Butter und zum Kürbis. Probiere einfach aus, was dir schmeckt.
Wie bekomme ich die Gnocchi schön knusprig?
Der Trick ist, die Gnocchi nach dem Kochen gut abtropfen zu lassen und sie dann in der heißen Pfanne mit etwas Öl und Butter scharf anzubraten. Rühre sie nicht zu oft um – lass sie in Ruhe brutzeln, bis sie eine goldbraune Kruste haben.
Fazit
Diese cremigen Kürbis-Gnocchi mit brauner Butter und Salbei sind mehr als nur ein schnelles Abendessen. Sie sind eine kleine Auszeit vom Alltag, ein Moment purer Genuss, der dich daran erinnert, wie gut einfaches Essen sein kann. Ich liebe dieses Rezept, weil es so unkompliziert ist und trotzdem nach mehr schmeckt, als es ist. Es ist das Gericht, das ich mache, wenn ich mir etwas Gutes tun will, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.
Probier es unbedingt aus! Und wenn du magst, pass die Zutaten ruhig an deinen Geschmack an – mehr Salbei, extra Parmesan, eine Prise Chili. Mach es zu deinem eigenen Gericht. Ich bin gespannt, wie es dir schmeckt! Schreib mir doch einen Kommentar unten oder tagge mich in deinen Fotos auf Instagram. Ich freue mich riesig, deine Version zu sehen.
Also, ran an den Herd! Glaub mir, dein Abend wird gleich viel besser. Und falls du noch mehr Inspiration für herbstliche Gerichte suchst, schau dir unbedingt unser Rezept an – da findest du noch viele weitere Ideen für kühle Tage. Viel Spaß beim Kochen und guten Appetit!
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Cremige Kürbis-Gnocchi mit brauner Butter und Salbei: Einfaches 30-Minuten-Rezept
Diese cremigen Kürbis-Gnocchi mit brauner Butter und Salbei sind in genau 30 Minuten fertig und schmecken nach purem Komfort. Perfekt für verregnete Herbstabende.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Italienisch
Ingredients
- 500 g fertige Gnocchi (aus dem Kühlregal)
- 200 g Kürbispüree (aus der Dose oder selbstgemacht, z.B. Hokkaido-Kürbis)
- 2 EL Olivenöl
- Salz & Pfeffer nach Geschmack
- 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben)
- 80 g ungesalzene Butter
- 10–12 frische Salbeiblätter
- 2 Knoblauchzehen (fein gehackt)
- 50 g geriebener Parmesan (oder Pecorino)
- Saft einer halben Zitrone (frisch gepresst)
- Optional zum Servieren: frisch geriebener Parmesan, ganze Salbeiblätter, rote Chili-Flocken
Instructions
- Bringe einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen. Koche die Gnocchi nach Packungsanweisung, aber nimm sie eine Minute früher raus. Schöpfe sie ab und lass sie gut abtropfen. Hebe eine Tasse Nudelwasser auf.
- Rühre das Kürbispüree glatt und würze es mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss.
- Gib die Butter in eine große, kalte Pfanne. Erhitze sie bei mittlerer Hitze, bis sie schäumt und goldbraun wird (ca. 5-6 Minuten). Nimm die Pfanne sofort vom Herd, wenn die Butter nussig riecht. Gib die Salbeiblätter und den Knoblauch hinein.
- Gib das Olivenöl in die Pfanne und erhöhe die Hitze auf mittelhoch. Gib die abgetropften Gnocchi hinein und brate sie 2-3 Minuten ungestört, bis sie goldbraun und knusprig sind. Schwenke die Pfanne vorsichtig.
- Gib das Kürbispüree zu den Gnocchi und rühre gut um. Gieße nach und nach etwas Nudelwasser hinzu (ca. eine halbe Tasse), bis eine cremige Sauce entsteht. Rühre den Parmesan und den Zitronensaft ein.
- Verteile die Gnocchi auf Tellern, garniere mit Salbeiblättern, Parmesan und optional Chili-Flocken. Serviere sofort.
Notes
Die braune Butter nicht verbrennen: Sie ist perfekt, wenn sie nussig riecht und hellbraun ist. Gnocchi nicht überkochen: Eine Minute früher aus dem Wasser nehmen. Nudelwasser aufheben: Es bindet die Sauce cremig. Für eine vegane Version: Butter durch vegane Butter ersetzen und Parmesan weglassen oder durch veganen Käse ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 550
- Sugar: 8
- Sodium: 800
- Fat: 28
- Saturated Fat: 15
- Carbohydrates: 58
- Fiber: 6
- Protein: 18
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