Geschrieben von

Emily Rodriguez

Veröffentlicht

Saftiger Apfel-Zimt Gugelhupf: Bestes One-Bowl Rezept

Fertig in 75 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Ich habe dem One-Bowl-Gugelhupf nie wirklich getraut. Ehrlich gesagt, ich dachte, das sei so eine dieser modernen Erfindungen, bei denen man am Ende einen trockenen, matschigen Kuchen bekommt, der nur gut aussieht, weil die Form so hübsch ist. Mein erster Versuch mit einem anderen Rezept bestätigte das auch – ein staubtrockenes Ungetüm, das nur mit viel Puderzucker und noch mehr gutem Willen zu retten war. Aber dann stand ich da, mit einem Kübel voller Äpfel vom Wochenmarkt, die dringend verarbeitet werden mussten, und einem Baby, das genau 20 Minuten Mittagsschlaf machte. Die Zeit für aufwendige Schritte war schlicht nicht da. Also griff ich zu einer alten Gugelhupf-Form, die ich von meiner Oma geerbt hatte, und beschloss, dem Prinzip „Alles in eine Schüssel und fertig“ eine letzte Chance zu geben – aber dieses Mal mit einer ordentlichen Portion Zimt und den Äpfeln. Dieses Rezept für einen saftigen Apfel-Zimt Gugelhupf ist das Ergebnis dieses glücklichen Zufalls. Es ist der One-Bowl-Kuchen, der meine Skepsis endgültig besiegt hat, und ich bin mir sicher, er wird das auch bei dir tun.

Warum du diesen Apfel-Zimt Gugelhupf lieben wirst

Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept – er ist eine kleine Offenbarung für alle, die glauben, dass Einfachheit und Saftigkeit sich ausschließen. Ich habe ihn inzwischen unzählige Male gebacken, für Sonntagskaffees, für spontane Besuche und einfach, weil die Lust auf Apfel-Zimt überhandnahm. Jedes Mal das gleiche Ergebnis: Ein saftiger, aromatischer Kuchen, der nach Gemütlichkeit schmeckt.

  • One-Bowl-Wunder: Keine Monsterabwasch. Du brauchst wirklich nur eine Schüssel, einen Schneebesen und eine Gugelhupfform. Perfekt für alle, die backen lieben, aber das Aufräumen hassen.
  • Saftig bis zum letzten Krümel: Das Geheimnis liegt in der Kombination aus geriebenen Äpfeln und Öl. Der Kuchen bleibt tagelang saftig, ohne schwer zu sein.
  • Einfach & schnell: In 15 Minuten ist der Teig fertig, und der Ofen erledigt den Rest. Der ideale Kuchen für spontane Gelüste oder wenn mal wieder alles schnell gehen muss.
  • Unwiderstehliches Aroma: Der Duft von Zimt und frischen Äpfeln, der beim Backen durch die Küche zieht, ist pure Wohlfühl-Atmosphäre. Er riecht nach Herbst, nach Geborgenheit und nach Zuhause.
  • Immer ein Erfolg: Dieses Rezept ist narrensicher. Selbst wenn du kein erfahrener Bäcker bist, wird der Kuchen garantiert gelingen. Er ist so verzeihend und unkompliziert, wie ein Kuchen nur sein kann.

Dieser Gugelhupf ist mehr als nur ein schnelles Dessert. Er ist der Beweis, dass man mit wenigen, einfachen Zutaten und einer Prise Geduld etwas wirklich Großartiges zaubern kann. Er rettet den Nachmittag, tröstet bei Regenwetter und macht jede Kaffeetafel ein bisschen schöner. Und das alles, ohne dass du drei verschiedene Schüsseln und ein Elektro-Rührgerät brauchst.

Zutaten, die du brauchst

Für diesen saftigen One-Bowl Apfel-Zimt Gugelhupf verwendest du ganz einfache, grundsolide Zutaten, die du wahrscheinlich sowieso im Haus hast. Es ist ein Rezept aus dem Alltag, nicht aus der Gourmetküche – und genau das liebe ich daran.

Für den Teig

  • 300 g Weizenmehl (Type 405 oder 550): Das ist die Basis. Du kannst auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, dann wird der Kuchen etwas nussiger im Geschmack, aber genauso saftig.
  • 200 g Zucker: Ich nehme ganz normalen Haushaltszucker. Brauner Zucker gibt ein kräftigeres Aroma, aber das ist Geschmackssache. (Probiere es einfach mal aus!)
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Für die feine, süße Note, die so gut mit Apfel und Zimt harmoniert. Selbstgemachter Vanillezucker ist natürlich noch besser.
  • 2 TL Zimt: Das Herzstück des Kuchens! Ich verwende gerne Ceylon-Zimt, weil er feiner und weniger scharf ist als Cassia-Zimt. Aber nimm, was du da hast.
  • 1 Päckchen Backpulver: Für die Lockerheit. Achte darauf, dass es noch frisch ist, sonst geht der Kuchen nicht so schön auf.
  • 1 Prise Salz: Klingt komisch bei einem süßen Kuchen, aber Salz hebt alle Aromen hervor und macht den Kuchen erst richtig rund.
  • 3 Eier (Größe M): Sie sollten Zimmertemperatur haben, dann verbinden sie sich besser mit den anderen Zutaten. Wenn du sie vergessen hast rauszunehmen, lege sie für 5 Minuten in eine Schüssel mit warmem Wasser.
  • 125 ml neutrales Pflanzenöl: Sonnenblumenöl, Rapsöl oder ein anderes geschmacksneutrales Öl. Das Öl macht den Kuchen unglaublich saftig – da kann keine Butter mithalten.
  • 150 g Joghurt (3,5 % Fett) oder Buttermilch: Beides funktioniert hervorragend. Joghurt macht den Kuchen etwas fester und cremiger, Buttermilch gibt ihm eine feine Säure und macht ihn besonders fluffig.
  • 400 g Äpfel (ca. 2-3 mittelgroße): Das ist die Hauptzutat. Ich empfehle säuerliche, feste Sorten wie Boskop, Elstar oder Jonagold. Sie geben dem Kuchen eine schöne Frische und fallen beim Backen nicht komplett zusammen.

Für die Dekoration (optional, aber empfohlen)

saftiger Apfel-Zimt Gugelhupf preparation steps

  • Puderzucker zum Bestäuben: Der klassische Look für den Gugelhupf – einfach und schön.
  • Oder: 100 g Puderzucker + 2-3 EL Zitronensaft für einen Guss: Ein Zitronen-Zuckerguss gibt dem Kuchen eine erfrischende Note, die perfekt mit dem Apfel-Zimt-Aroma kontrastiert.

Mein Tipp zur Apfelauswahl: Ich habe schon alle möglichen Äpfel ausprobiert, von süßen Golden Delicious bis zu sauren Granny Smith. Die besten Ergebnisse bekommst du mit einer Mischung aus süß und sauer. Der Boskop ist mein absoluter Favorit – er zerfällt beim Backen fast zu Apfelmus und macht den Kuchen so richtig schön saftig. Wenn du nur süße Äpfel hast, reduziere den Zucker im Teig ruhig um 20-30 Gramm.

Das richtige Equipment

Du brauchst keine teure Spezialausrüstung für diesen Kuchen. Das ist das Schöne an einem One-Bowl-Rezept. Hier ist, was du wirklich brauchst:

  • Eine große Rührschüssel: Nimm eine, die groß genug ist, damit beim Verrühren nichts spritzt. Ich habe eine aus Glas, aber jede andere tut es auch.
  • Ein Schneebesen oder eine Küchenmaschine: Für diesen Teig reicht ein kräftiger Handschneebesen völlig aus. Du musst nicht mal die Küchenmaschine anwerfen – das spart wieder Abwasch. (Ein Silikonspatel ist auch sehr nützlich, um den Teig von den Rändern zu schieben.)
  • Eine Gugelhupf-Form (ca. 2,5 Liter Inhalt): Klassisch aus Metall oder Silikon. Silikonformen sind praktisch, weil man sie kaum einfetten muss. Metallformen solltest du aber gut fetten und mit Mehl bestäuben, damit der Kuchen später schön herauskommt.
  • Eine Küchenreibe: Zum Reiben der Äpfel. Eine grobe Reibe ist ideal, weil die Apfelstücke dann noch etwas Biss haben. Eine feine Reibe macht sie zu fast Mus, was auch funktioniert, aber der Kuchen wird dann noch feuchter.
  • Ein Backofen: Natürlich! Und ein Backofenthermometer, wenn dein Ofen dazu neigt, die Temperatur nicht genau zu halten. Ich habe schon so manchen Kuchen verbrannt, weil mein Ofen 20 Grad heißer war als angezeigt.

Pflegetipp für die Gugelhupf-Form: Wenn du eine Metallform hast, fette sie nicht nur mit Butter ein, sondern bestäube sie auch gründlich mit Mehl. Oder noch besser: Verwende Backtrennspray. Das ist einfach und zuverlässig. Ich habe mir angewöhnt, die Form nach dem Backen sofort mit warmem Wasser auszuspülen – dann löst sich der restliche Teig viel leichter.

Schritt-für-Schritt Zubereitung

Los geht’s! Ich verspreche dir, es ist wirklich einfach. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst mit einem wunderbaren saftigen Apfel-Zimt Gugelhupf belohnt.

  1. Vorbereitung ist alles: Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Fette deine Gugelhupf-Form gründlich ein und bestäube sie mit Mehl. Stelle sie erstmal zur Seite.
  2. Die Äpfel vorbereiten: Wasche die Äpfel, schäle sie, viertle sie und entferne das Kerngehäuse. Reibe die Apfelviertel dann mit einer groben Küchenreibe in eine kleine Schüssel. Du kannst auch einen Spritzer Zitronensaft darüber geben, damit sie nicht braun werden – bei mir sind sie meistens so schnell im Teig, dass das nicht nötig ist.
  3. Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel: Gib das Mehl, den Zucker, den Vanillezucker, den Zimt, das Backpulver und die Prise Salz direkt in deine große Rührschüssel. Vermische alles kurz mit dem Schneebesen, damit sich die Zutaten gleichmäßig verteilen. (Das verhindert später Klümpchen!)
  4. Die feuchten Zutaten hinzufügen: Jetzt kommen die Eier, das Öl und der Joghurt (oder die Buttermilch) dazu. Verrühre alles mit dem Schneebesen nur so lange, bis ein glatter, homogener Teig entstanden ist. Nicht zu viel rühren, sonst wird der Kuchen zäh! Es ist in Ordnung, wenn noch ein paar kleine Mehlflecken zu sehen sind – die verschwinden beim Backen.
  5. Die Äpfel unterheben: Gib die geriebenen Äpfel zusammen mit dem gesamten Saft, der sich in der Schüssel gebildet hat, in den Teig. Hebe sie vorsichtig mit einem Silikonspatel unter, bis sie gleichmäßig verteilt sind. Der Teig wird jetzt ziemlich fest aussehen – das ist genau richtig so.
  6. Ab in die Form: Fülle den Teig in die vorbereitete Gugelhupf-Form und streiche die Oberfläche glatt. Klopfe die Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche, damit sich eventuelle Luftblasen lösen.
  7. Backen: Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene) und backe den Kuchen für 50-60 Minuten. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen ab. Mache nach 45 Minuten die Stäbchenprobe: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein flüssiger Teig mehr daran kleben bleibt, ist er fertig. Wenn das Stäbchen noch feucht ist, backe ihn noch 5-10 Minuten weiter.
  8. Abkühlen lassen: Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lasse ihn für ca. 10-15 Minuten in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen. Dann stürze ihn vorsichtig aus der Form und lasse ihn vollständig auskühlen. (Wenn du ihn zu früh stürzt, kann er zerbrechen!)
  9. Dekorieren: Bestäube den ausgekühlten Gugelhupf großzügig mit Puderzucker oder überziehe ihn mit dem Zitronenguss. Dafür verrührst du einfach Puderzucker mit so viel Zitronensaft, bis eine dickflüssige, aber noch fließfähige Masse entsteht.

Wichtiger Hinweis aus meiner Küche: Ich habe gelernt, dass die Stäbchenprobe nicht lügt. Aber manchmal ist der Kuchen außen schon sehr dunkel, während er innen noch nicht ganz durch ist. Dann lege ich einfach ein Stück Alufolie locker über die Form und backe ihn weiter. So wird er nicht zu dunkel, aber innen schön gar.

Tipps & Tricks für den perfekten Gugelhupf

Nachdem ich diesen Kuchen nun bestimmt zwanzig Mal gebacken habe, habe ich ein paar Kniffe gelernt, die den Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Apfel-Zimt Gugelhupf ausmachen.

  • Die richtige Konsistenz der Äpfel: Reibe die Äpfel nicht zu fein. Grobe Raspel geben dem Kuchen eine schöne Textur und verhindern, dass er zu matschig wird. Wenn du sehr saftige Äpfel hast, kannst du die geriebenen Äpfel kurz in einem Sieb abtropfen lassen, bevor du sie in den Teig gibst. Aber lass den Saft nicht weg! Er ist flüssiges Gold für den Geschmack.
  • Nicht zu viel rühren: Das ist der häufigste Fehler bei Rührkuchen. Sobald das Mehl mit der Flüssigkeit in Kontakt kommt, beginnt sich das Gluten zu entwickeln. Wenn du zu lange rührst, wird der Kuchen zäh und schwer. Rühre nur so lange, bis alle Zutaten gerade so vermischt sind.
  • Die Form richtig vorbereiten: Nimm dir die Zeit, die Form wirklich gründlich einzufetten und zu bemehlen. Es ist eine der undankbarsten Aufgaben in der Küche, wenn der Kuchen nach dem Stürzen in der Form kleben bleibt. Ich verwende am liebsten eine Mischung aus weicher Butter und etwas Mehl – das funktioniert einfach zuverlässig.
  • Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, es ist schwer zu widerstehen, aber lass den Kuchen wirklich 10-15 Minuten in der Form abkühlen. So setzt sich die Struktur, und er wird beim Stürzen nicht brechen. Wenn du ihn komplett in der Form auskühlen lässt, kann sich Kondenswasser bilden und der Boden wird matschig.
  • Das Aroma optimieren: Für eine noch intensivere Zimtnote kannst du einen halben Teelöffel frisch geriebene Muskatnuss oder eine Prise Nelkenpulver zum Teig geben. Das klingt ungewöhnlich, passt aber fantastisch zu Apfel und Zimt.

Variationen & kreative Ideen

Das Schöne an diesem Grundrezept ist, dass es sich wunderbar an deine Vorlieben und die Jahreszeiten anpassen lässt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Nussiger Apfel-Walnuss-Gugelhupf: Gib 100 g grob gehackte Walnüsse oder Pekannüsse zusammen mit den Äpfeln in den Teig. Die Nüsse röste ich vorher kurz in einer Pfanne ohne Fett an – das bringt ihr Aroma noch viel besser zur Geltung. Dazu passt ein knuspriger Mürbeteig-Obstkuchen als Alternative, wenn du mal Lust auf eine andere Textur hast.
  • Herbstlicher Apfel-Cranberry-Gugelhupf: Ersetze 100 g der Äpfel durch getrocknete Cranberries. Die säuerlichen Beeren sind ein toller Kontrast zur Süße des Kuchens. Einfach die Cranberries vor der Zugabe kurz in heißem Wasser einweichen, dann werden sie schön saftig.
  • Saftiger Apfel-Birnen-Gugelhupf: Verwende eine Mischung aus Apfel und Birne (z. B. 200 g Apfel und 200 g Birne). Birnen sind etwas süßer und weicher, der Kuchen wird dadurch noch saftiger und bekommt eine interessante Note.
  • Schoko-Apfel-Gugelhupf: Für alle Schokoladenfans: Ersetze 50 g Mehl durch 50 g ungesüßtes Kakaopulver. Die Kombination aus Schokolade und Apfel ist überraschend lecker. Ich habe das mal für eine Geburtstagsfeier gemacht und alle waren begeistert.
  • Glutenfreie Version: Tausche das Weizenmehl einfach 1:1 gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Achte darauf, dass die Mischung bereits Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst wird der Kuchen bröselig. Ich habe gute Erfahrungen mit der hellen Mehlmischung von Schär gemacht.

Servieren & Aufbewahren

Dieser saftige Apfel-Zimt Gugelhupf schmeckt pur schon himmlisch, aber ein paar kleine Extras machen ihn noch besser.

Serviervorschläge:

  • Klassisch: Einfach in dicke Scheiben schneiden und mit einer Tasse Kaffee oder einem Glas Milch genießen.
  • Mit Sahne: Ein Klecks geschlagene Sahne oder ein Löffel Vanilleeis dazu – das ist der pure Genuss!
  • Warm: Eine Scheibe kurz in der Mikrowelle oder im Ofen erwärmen. Dann schmeckt er fast wie frisch aus dem Ofen und das Aroma von Zimt und Apfel entfaltet sich noch intensiver.
  • Zum Dessert: Serviere den Kuchen mit einem warmen Vanillesoße oder einem karamellisierten Apfelkompott. Das ist ein Dessert, das jedem schmeckt.

Aufbewahrung:

  • Im Kühlschrank: Der Kuchen hält sich in einer luftdichten Dose oder in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank problemlos 4-5 Tage. Er wird sogar noch saftiger, wenn er ein bis zwei Tage durchgezogen ist!
  • Einfrieren: Du kannst den Kuchen auch sehr gut einfrieren. Wickle ihn dazu komplett ausgekühlt in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich 2-3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder bei Zimmertemperatur auftauen lassen.
  • Reheating: Eine angetaute Scheibe für ca. 10-15 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen, dann schmeckt sie wieder wie frisch gebacken.

Nährwerte & Gesundheit

Natürlich ist ein Kuchen kein Diätgericht, aber mit diesem Rezept weißt du genau, was drin ist. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken):

Nährwert Pro Stück
Kalorien ca. 280 kcal
Kohlenhydrate ca. 40 g
Fett ca. 11 g
Eiweiß ca. 5 g
Ballaststoffe ca. 2 g

Gesundheitliche Vorteile:

  • Äpfel: Sie sind reich an Ballaststoffen (vor allem Pektin), Vitamin C und Antioxidantien. Die Ballaststoffe fördern die Verdauung und halten lange satt.
  • Zimt: Zimt ist nicht nur ein Gewürz, sondern auch ein echtes Superfood. Er wirkt entzündungshemmend, kann den Blutzuckerspiegel regulieren und hat eine antibakterielle Wirkung.
  • Joghurt/Buttermilch: Sie liefern wertvolles Kalzium und Eiweiß. Buttermilch ist zudem sehr fettarm und enthält probiotische Bakterien, die gut für die Darmflora sind.
  • Öl statt Butter: Pflanzenöl enthält ungesättigte Fettsäuren, die besser für das Herz-Kreislauf-System sind als gesättigte Fette aus Butter.

Allergenhinweis: Dieses Rezept enthält Gluten (im Mehl) und Eier. Für eine laktosefreie Version kannst du laktosefreien Joghurt oder Buttermilch verwenden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch andere Obstsorten verwenden?

Ja, absolut! Birnen, Quitten oder sogar reife Pfirsiche eignen sich hervorragend. Achte nur darauf, dass das Obst nicht zu wässrig ist. Steinobst wie Kirschen oder Pflaumen solltest du vorher entsteinen und halbieren.

Warum ist mein Gugelhupf nicht aufgegangen?

Das kann mehrere Ursachen haben. Möglicherweise war das Backpulver zu alt. Oder der Ofen war nicht heiß genug. Manchmal liegt es auch daran, dass der Teig zu lange stand, bevor er in den Ofen kam. Backe den Kuchen am besten sofort nach dem Rühren.

Kann ich den Zucker reduzieren?

Ja, das ist möglich. Du kannst den Zucker auf 150 g reduzieren, ohne dass der Kuchen darunter leidet. Wenn du sehr süße Äpfel verwendest, kannst du sogar auf 130 g gehen. Bedenke aber, dass Zucker auch für die Feuchtigkeit und die Bräunung des Kuchens wichtig ist.

Wie bekomme ich den Kuchen am besten aus der Form?

Geduld ist der Schlüssel! Lasse den Kuchen nach dem Backen 10-15 Minuten in der Form abkühlen. Dann löse den Rand vorsichtig mit einem Messer oder einem Spatel. Setze ein Kuchengitter auf die Form und stürze sie mit einer schnellen, aber kontrollierten Bewegung. Wenn er nicht gleich rauskommt, klopfe leicht auf den Boden der Form.

Kann ich den Kuchen auch ohne Gugelhupf-Form backen?

Klar! Du kannst den Teig auch in einer normalen Kastenform (ca. 30 cm) oder einer Springform (ca. 26 cm) backen. Die Backzeit verkürzt sich dann auf ca. 40-50 Minuten. Mache einfach die Stäbchenprobe, um den richtigen Zeitpunkt zu finden.

Fazit: Ein Kuchen für alle Lebenslagen

Dieser saftige Apfel-Zimt Gugelhupf ist für mich der Inbegriff von unkompliziertem, ehrlichem Backen geworden. Er verlangt keine Perfektion, keine teuren Zutaten und keine stundenlange Arbeit. Er ist einfach da, wenn man ihn braucht – für den Sonntagnachmittag, für spontanen Besuch oder als kleine Belohnung nach einer langen Woche. Sein Duft erfüllt die Küche mit Wärme, sein Geschmack ist vertraut und trotzdem immer wieder aufs Neue überraschend.

Ich liebe es, wie er die Äpfel verwandelt – von knackig-frisch zu zart und saftig, eingehüllt in eine zimtige Wolke. Und ich liebe es, dass ich ihn mit einer einzigen Schüssel und einem Schneebesen zaubern kann. Das ist Backen, wie es sein sollte: einfach, ehrlich und voller Genuss. Probiere es aus, und du wirst sehen, warum dieser Kuchen in meiner Küche einen festen Platz hat. Und wenn du ihn nachbackst, erzähle mir doch in den Kommentaren, wie er dir gelungen ist! Ich bin schon gespannt auf deine Version.

Viel Spaß beim Backen und genieße jeden Bissen!

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saftiger Apfel-Zimt Gugelhupf recipe

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Saftiger Apfel-Zimt Gugelhupf: Bestes One-Bowl Rezept

Dieser saftige Apfel-Zimt Gugelhupf ist ein einfaches One-Bowl-Rezept, das mit wenigen Zutaten und minimalem Aufwand einen unwiderstehlich aromatischen Kuchen zaubert. Perfekt für spontane Gelüste oder gemütliche Kaffeestunden.

  • Author: Maria
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 55 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 10 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 300 g Weizenmehl (Type 405 oder 550)
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 TL Zimt
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier (Größe M)
  • 125 ml neutrales Pflanzenöl (z. B. Sonnenblumenöl)
  • 150 g Joghurt (3,5 % Fett) oder Buttermilch
  • 400 g Äpfel (ca. 2–3 mittelgroße, z. B. Boskop, Elstar oder Jonagold)
  • Puderzucker zum Bestäuben (optional)
  • 100 g Puderzucker + 2-3 EL Zitronensaft für Guss (optional)

Instructions

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Gugelhupf-Form gründlich einfetten und mit Mehl bestäuben.
  2. Äpfel waschen, schälen, vierteln und Kerngehäuse entfernen. Mit einer groben Küchenreibe in eine kleine Schüssel reiben.
  3. In einer großen Rührschüssel Mehl, Zucker, Vanillezucker, Zimt, Backpulver und Salz mit einem Schneebesen kurz vermischen.
  4. Eier, Öl und Joghurt (oder Buttermilch) hinzufügen und mit dem Schneebesen nur so lange verrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Nicht übermäßig rühren.
  5. Geriebene Äpfel samt Saft vorsichtig mit einem Silikonspatel unter den Teig heben, bis sie gleichmäßig verteilt sind.
  6. Teig in die vorbereitete Form füllen und Oberfläche glatt streichen. Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche klopfen, um Luftblasen zu lösen.
  7. Auf der mittleren Schiene 50-60 Minuten backen. Nach 45 Minuten Stäbchenprobe machen: Wenn kein flüssiger Teig mehr am Stäbchen klebt, ist der Kuchen fertig. Bei Bedarf 5-10 Minuten weiterbacken.
  8. Kuchen aus dem Ofen nehmen und 10-15 Minuten in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Dann vorsichtig stürzen und vollständig auskühlen lassen.
  9. Ausgekühlten Gugelhupf mit Puderzucker bestäuben oder mit Zitronenguss überziehen (dafür Puderzucker mit Zitronensaft zu einer dickflüssigen Masse verrühren).

Notes

Die Stäbchenprobe ist zuverlässig. Wenn der Kuchen außen zu dunkel wird, aber innen noch nicht durch ist, locker mit Alufolie abdecken und weiterbacken. Äpfel nicht zu fein reiben, für eine schöne Textur. Bei sehr saftigen Äpfeln kurz abtropfen lassen, aber den Saft nicht wegschütten.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 280
  • Sugar: 20
  • Sodium: 0.2
  • Fat: 11
  • Saturated Fat: 2
  • Carbohydrates: 40
  • Fiber: 2
  • Protein: 5

Keywords: Apfel-Zimt Gugelhupf, One-Bowl Rezept, saftiger Kuchen, einfacher Kuchen, Gugelhupf, Apfelkuchen, Zimtkuchen

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