Geschrieben von

Summer Hickman

Veröffentlicht

Cremige Rote-Bete-Suppe: Einfaches Rezept mit Ziegenkäse

Fertig in 45 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Der Nebel hängt noch in den Bäumen, als ich in die Küche schleiche. Draußen ist alles grau, die Blätter sind längst gefallen, und die Luft riecht nach feuchter Erde. Es ist diese Jahreszeit, in der man sich nach etwas Wärmendem sehnt, nach etwas, das einen von innen heraus durchflutet. Ich habe keine Lust auf ein aufwendiges Menü. Ich will diese eine Sache: eine Schale voller samtiger, süßlicher Wärme, die nach Herbst schmeckt. Eine cremige Rote-Bete-Suppe mit Ziegenkäse, so einfach, dass sie fast von alleine entsteht.

Es ist nicht die aufwendigste Suppe, die ich je gekocht habe, aber sie ist die, die ich immer wieder mache. Vielleicht liegt es an der Farbe, diesem tiefen Magenta, das so gar nicht zur grauen Jahreszeit passen will. Vielleicht liegt es an der Art, wie der Ziegenkäse auf der heißen Suppe zergeht. Oder vielleicht ist es einfach die Stille, die diese Suppe umgibt. Sie verlangt nicht nach viel Beachtung, sie köchelt leise vor sich hin, während ich in der Küche herumwusle. Und am Ende hält man eine Schale in den Händen, die sich anfühlt, als hätte man sie schon immer gekannt.

Diese Suppe ist mein persönlicher November-Kompromiss. Sie ist nicht zu schwer, nicht zu leicht, sie ist einfach genau richtig. Genau das, was man braucht, wenn die Tage kürzer werden und man sich nach ein bisschen Farbe und Wärme sehnt. Sie ist nicht perfekt inszeniert, aber sie ist ehrlich. Und das ist es, was zählt.

Warum Sie diese cremige Rote-Bete-Suppe lieben werden

Ich habe diese Suppe bestimmt schon zwanzigmal gekocht, bevor ich sie so hatte, wie ich sie wollte. Nicht zu wässrig, nicht zu schwer, mit genau der richtigen Balance zwischen der süßlichen Erde der Roten Bete und der salzigen, cremigen Schärfe des Ziegenkäses. Ich habe sie für Freunde gekocht, für meine Familie und manchmal nur für mich. Und sie funktioniert einfach immer.

  • Schnell & Einfach: In unter einer Stunde steht eine wärmende Mahlzeit auf dem Tisch. Perfekt für einen entspannten Abend unter der Woche oder wenn die Zeit mal knapp ist.
  • Wenig Aufwand, großer Geschmack: Die Zutatenliste ist kurz und überschaubar. Keine exotischen Gewürze oder schwer zu findende Zutaten. Alles bekommt man im normalen Supermarkt.
  • Die perfekte Herbst- und Winterbegleitung: Sie schmeckt wunderbar an kalten Tagen, als Vorspeise für ein festliches Menü oder einfach als wärmendes Mittagessen.
  • Ein echter Hingucker: Die intensive, fast leuchtende Farbe der Suppe ist ein Fest für die Augen. Gäste sind immer beeindruckt, und dabei ist sie so unkompliziert.
  • Gesund & cremig ohne Sahne: Die Cremigkeit kommt von der Kartoffel und dem pürierten Gemüse. Das macht die Suppe leichter, aber nicht weniger befriedigend.

Was diese Suppe von anderen Rezepten unterscheidet, ist der kleine Trick mit der Kartoffel. Viele Rote-Bete-Suppen sind entweder zu dünn oder brauchen Unmengen an Sahne, um cremig zu werden. Eine mehligkochende Kartoffel sorgt hier für die perfekte, samtige Textur, ohne den Geschmack zu überdecken. Und dann ist da noch der Ziegenkäse – ein Klecks auf der heißen Suppe, der langsam schmilzt und eine cremige, würzige Insel bildet. Es ist kein Rezept, das man unter Zeitdruck zusammenrührt. Es ist eines, bei dem man die Aromen einfach machen lässt. Und genau das macht es so besonders.

Es ist ehrlich gesagt eine der wenigen Suppen, bei der ich nach dem ersten Löffel immer kurz innehalte. Sie schmeckt nach genau dem, was sie ist: ehrlich, wärmend und ein bisschen erdig. Genau das, was ich an einem grauen Novembertag brauche.

Welche Zutaten Sie brauchen

Die Liste ist kurz, aber jede Zutat hat ihre Aufgabe. Verlassen Sie sich darauf.

Für die Basis der Suppe:

  • 500 g Rote Bete, roh, geschält und gewürfelt (ca. 3-4 mittelgroße Knollen). Die rohe Rote Bete gibt der Suppe ihr erdiges Aroma und die intensive Farbe. Tipp: Tragen Sie beim Schälen Einweghandschuhe, sonst sehen Ihre Hände aus wie nach einem kleinen Malunfall.
  • 1 mehligkochende Kartoffel (ca. 150 g), geschält und gewürfelt. Das ist mein Geheimnis für die Cremigkeit. Die Kartoffel wird mitgekocht und püriert und sorgt für eine samtige Konsistenz, ohne dass man viel Sahne braucht.
  • 1 Zwiebel, gewürfelt. Die Basis für den Geschmack. Ich nehme eine normale Gemüsezwiebel, eine rote Zwiebel geht aber auch.
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt. Ein kleines, aber feines Aroma, das die Rote Bete wunderbar ergänzt.
  • 1 EL Olivenöl. Zum Anbraten. Ein gutes, natives Olivenöl extra ist hier perfekt.
  • 750 ml Gemüsebrühe. Achten Sie auf eine gute Qualität, am besten selbstgemacht oder eine mit wenig Salz. Die Brühe ist der Träger der Aromen.
  • 1 EL Balsamico-Essig, dunkel. Klingt ungewöhnlich, aber der Balsamico hebt die Süße der Roten Bete hervor und gibt der Suppe eine feine Säure. Unverzichtbar!
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle. Zum Abschmecken. Fangen Sie mit wenig an und probieren Sie sich heran.

Für das Topping und den letzten Schliff:

  • 100 g milder Ziegenkäse (Rolle oder Frischkäse). Der cremige, leicht säuerliche Ziegenkäse ist der perfekte Gegenpol zur süßlichen Rote Bete. Ich bevorzuge eine weiche Rolle, die man gut zerbröseln kann.
  • 2 EL gehackte Walnüsse. Für den Crunch. Sie rösten sich kurz in der Pfanne und geben der samtigen Suppe einen tollen Biss.
  • Etwas frische Petersilie oder Kresse. Für die Farbe und eine frische Note. Schnittlauch geht auch.
  • Optional: Ein Schuss Sahne oder Kokosmilch. Wenn Sie es besonders cremig mögen, können Sie am Ende einen Schuss unterrühren. Ich lasse es meist weg, weil die Kartoffel schon für genug Cremigkeit sorgt.

Ich kaufe die Rote Bete am liebsten lose auf dem Markt. Die kleinen, festen Knollen mit der glatten Schale sind meist die besten. Für dieses Rezept eignen sich sowohl vorgegarte als auch rohe Rote Bete. Wenn Sie vorgegarte nehmen, verkürzt sich die Kochzeit. Aber ich finde, die rohe Rote Bete gibt einfach mehr Geschmack ab. Wenn Sie den Ziegenkäse nicht mögen, können Sie ihn durch Feta ersetzen. Das gibt dann eine etwas salzigere, aber auch sehr leckere Note.

Welche Küchengeräte Sie benötigen

Für diese Suppe brauchen Sie keine ausgefallene Profi-Ausstattung. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus.

  • Ein großer Topf (ca. 3-4 Liter). Am besten mit einem schweren Boden, damit nichts anbrennt. Mein alter Emailletopf macht das seit Jahren perfekt.
  • Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett. Ein gutes Kochmesser ist Gold wert, besonders beim Schneiden der harten Roten Bete.
  • Ein Gemüseschäler. Zum Schälen der Rote Bete und der Kartoffel.
  • Ein Pürierstab oder ein Standmixer. Der Pürierstab ist einfacher, weil man die Suppe direkt im Topf pürieren kann. Ein Standmixer macht die Suppe noch feiner, aber dann muss man sie in Chargen umfüllen – mehr Abwasch.
  • Eine kleine Pfanne. Zum kurzen Anrösten der Walnüsse.
  • Ein Esslöffel und ein Kochlöffel. Zum Umrühren und Abschmecken.

Wenn Sie keinen Pürierstab haben, können Sie die Suppe auch durch ein feines Sieb passieren. Das dauert etwas länger, aber das Ergebnis ist dann besonders fein und samtig. Ein Tipp von mir: Investieren Sie in einen guten Pürierstab. Ich habe meinen seit Jahren und er macht einfach alles – von Suppen bis zu Smoothies. Budget-Tipp: Ein einfaches Modell für 20 Euro tut es auch. Sie müssen nicht das teuerste kaufen.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

cremige rote bete suppe mit ziegenkäse preparation steps

Die Zubereitung ist einfacher, als Sie vielleicht denken. Ich habe es schon oft erlebt, dass Leute Respekt vor roher Rote Bete haben. Aber keine Sorge, sie wird im Handumdrehen zur samtigen Suppe.

  1. Vorbereiten: Zuerst die Rote Bete, die Kartoffel und die Zwiebel schälen. Alles in etwa gleich große Würfel schneiden – das sorgt für ein gleichmäßiges Garziehen. Die Knoblauchzehe hacke ich fein. Wenn Sie Einweghandschuhe tragen, werden Ihre Hände nicht rot. Ich hab das einmal ohne gemacht und sah aus wie ein Serienmörder. Nie wieder!
  2. Anbraten: Das Olivenöl im großen Topf erhitzen. Die Zwiebelwürfel darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten, etwa 3-4 Minuten. Dann den gehackten Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten, bis er duftet. Nicht zu lange, sonst wird er bitter.
  3. Gemüse anschwitzen: Die gewürfelte Rote Bete und die Kartoffelwürfel dazugeben. Alles gut umrühren und für etwa 5 Minuten mitbraten. Das Gemüse darf ruhig etwas Farbe annehmen. Das gibt später mehr Geschmack.
  4. Ablöschen und Kochen: Jetzt die Gemüsebrühe angießen. Die Flüssigkeit sollte das Gemüse gut bedecken. Den Balsamico-Essig dazugeben und alles einmal aufkochen lassen. Dann die Hitze reduzieren, den Deckel auflegen und die Suppe für etwa 25-30 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Rote Bete und die Kartoffel weich sind. Sie sollten mit einer Gabel leicht durchstochen werden können.
  5. Pürieren: Den Topf vom Herd nehmen. Mit dem Pürierstab die Suppe fein pürieren. Achten Sie darauf, den Stab gut einzutauchen, sonst spritzt die heiße Suppe. Ich püriere immer in einer leichten Auf- und Abbewegung, so wird es am gleichmäßigsten. Wenn Sie einen Standmixer verwenden, lassen Sie die Suppe erst etwas abkühlen und pürieren Sie sie in Chargen. Füllen Sie den Mixer nie mehr als zur Hälfte, sonst gibt es eine heiße Explosion!
  6. Abschmecken: Die pürierte Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Die Rote Bete ist von Natur aus süß, also nicht zu viel Salz. Ein Spritzer Zitronensaft oder etwas mehr Balsamico kann am Ende noch die richtige Balance bringen. Wenn die Suppe zu dick ist, einfach etwas mehr Brühe oder Wasser einrühren. Ist sie zu dünn, lassen Sie sie noch ein paar Minuten ohne Deckel einkochen.
  7. Topping vorbereiten: Während die Suppe köchelt, die Walnüsse in einer kleinen Pfanne ohne Fett kurz anrösten, bis sie duften. Das dauert nur 2-3 Minuten. Achtung, sie verbrennen schnell! Dann grob hacken. Den Ziegenkäse je nach Vorliebe in Scheiben schneiden oder grob zerbröseln.
  8. Servieren: Die heiße Suppe in Schalen füllen. Einen Klecks Ziegenkäse in die Mitte setzen, mit den gerösteten Walnüssen und etwas frischer Petersilie oder Kresse bestreuen. Wer mag, träufelt noch etwas hochwertiges Olivenöl darüber. Ein Traum!

Die Suppe ist dann perfekt, wenn sie so samtig ist, dass sie fast an Samt erinnert. Der Ziegenkäse sollte auf der heißen Suppe langsam zu schmelzen beginnen. Einfach herrlich.

Kochtipps & Techniken für die perfekte Suppe

Ich habe bei dieser Suppe so einige Fehler gemacht. Hier sind meine besten Tipps, damit es Ihnen gleich beim ersten Mal gelingt.

Das richtige Verhältnis von Flüssigkeit zu Gemüse. Wenn Sie die Suppe zu wässrig finden, haben Sie vielleicht zu viel Brühe genommen. Die Kartoffel und die Rote Bete sollten beim Kochen gerade so bedeckt sein. Lieber am Ende noch etwas Brühe nachgießen, als von Anfang an zu viel. Meine erste Rote-Bete-Suppe war eher eine Rote-Bete-Brühe – sehr lehrreich, aber nicht das, was ich wollte.

Geduld beim Pürieren. Nehmen Sie sich Zeit. Ein kurzes Drücken mit dem Pürierstab reicht nicht. Pürieren Sie so lange, bis die Suppe wirklich fein und samtig ist. Wenn Sie Stückchen drin haben, schmeckt sie nicht so rund. Ich püriere meistens eine ganze Minute lang, auch wenn es schon glatt aussieht. Die Mühe lohnt sich.

Der Balsamico-Essig ist kein Fehler. Ich weiß, es klingt seltsam, aber lassen Sie ihn nicht weg. Er ist das geheime Element, das die Suppe von gut zu großartig macht. Die Säure balanciert die Süße der Roten Bete perfekt aus. Einmal habe ich ihn vergessen und die Suppe schmeckte einfach nur flach und eindimensional. Seitdem ist der Balsamico für mich Pflicht.

Multitasking in der Küche. Während die Suppe köchelt, haben Sie genug Zeit, die Walnüsse zu rösten, den Ziegenkäse vorzubereiten und vielleicht schon den Tisch zu decken. So ist alles fertig, wenn die Suppe püriert ist. Ich mache in der Zeit oft auch schon den Abwasch – nichts ist ärgerlicher, als nach dem Essen vor einem Berg schmutzigen Geschirrs zu stehen.

Konsistenz ist der Schlüssel. Die perfekte Rote-Bete-Suppe ist cremig, aber nicht pampig. Sie sollte dick genug sein, um den Löffel zu bedecken, aber noch flüssig genug, um zu fließen. Wenn Sie unsicher sind, machen Sie die „Löffelprobe“: Tauchen Sie einen Löffel ein und ziehen Sie ihn wieder heraus. Die Suppe sollte den Löffel gleichmäßig bedecken, aber nicht in dicken Klumpen herunterlaufen.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist schon fantastisch, aber es lässt sich wunderbar an Ihre Vorlieben anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.

Die vegane Variante: Lassen Sie den Ziegenkäse einfach weg oder ersetzen Sie ihn durch eine vegane Alternative auf Mandel- oder Cashewbasis. Ich habe es auch schon mit einem Klecks Kokosmilch und etwas geräuchertem Tofu probiert – das war überraschend lecker und gab der Suppe eine rauchige Note.

Mit Ingwer und Chili: Für eine schärfere, wärmende Version können Sie beim Anbraten ein daumengroßes Stück frischen Ingwer und eine halbe, fein gehackte Chilischote mitdünsten. Das gibt der Suppe einen ordentlichen Kick und wundert hervorragend an kalten Tagen. Mein Mann liebt diese Variante.

Die ofengeröstete Variante: Wenn Sie etwas mehr Zeit haben, können Sie die Rote Bete und die Kartoffel vor dem Kochen im Ofen rösten. Dazu das Gemüse in Stücke schneiden, mit Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen und bei 200 °C für etwa 30 Minuten backen, bis es weich und leicht karamellisiert ist. Dann erst in den Topf geben und mit Brühe aufgießen. Das Rösten bringt eine noch tiefere, süßliche Note hervor. Das mache ich am Wochenende, wenn ich mehr Zeit habe.

Für eine kühlere Jahreszeit: Ersetzen Sie die Hälfte der Roten Bete durch eine Süßkartoffel. Das gibt eine noch süßere, fast schon dessertartige Note und eine noch schönere, orange-rote Farbe. Perfekt für Weihnachten!

Ich persönlich mag die Variante mit Ingwer und Chili am liebsten. Sie wärmt so schön von innen und ist genau das Richtige, wenn man sich ein bisschen erkältet fühlt. Probieren Sie einfach aus, was Ihnen am besten schmeckt. Dieses Rezept ist sehr verzeihend.

Servieren & Aufbewahren

Die Suppe schmeckt am besten, wenn sie richtig heiß ist. Ich serviere sie in tiefen Schalen, die ich vorher kurz in der Mikrowelle oder im Ofen anwärmen kann. So bleibt sie länger heiß.

Was passt dazu? Ein Stück knuspriges Baguette oder ein deftiges Bauernbrot sind perfekt, um die Schale auszuwischen. Dazu ein grüner Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing – das ergibt eine komplette Mahlzeit. Ich liebe es auch, einen Klecken Crème fraîche oder etwas Joghurt auf die Suppe zu geben, wenn ich mal keinen Ziegenkäse da habe. Und wenn Sie es etwas gehaltvoller mögen, passt ein pochiertes Ei hervorragend dazu. Das Eigelb verbindet sich mit der Suppe zu einer unglaublich cremigen Sauce.

Aufbewahren: Die Suppe lässt sich wunderbar im Kühlschrank aufbewahren. Füllen Sie sie in einen luftdichten Behälter, dann hält sie sich 3-4 Tage. Der Geschmack wird sogar noch etwas intensiver, weil die Aromen Zeit haben, sich zu verbinden. Ich koche oft die doppelte Menge und habe dann für zwei Tage etwas davon.

Einfrieren: Ja, diese Suppe lässt sich auch einfrieren! Am besten portionsweise in Gefrierbeuteln oder -dosen. So haben Sie immer eine warme Mahlzeit parat, wenn mal keine Zeit zum Kochen ist. Eingefroren hält sie sich etwa 3 Monate. Lassen Sie sie einfach über Nacht im Kühlschrank auftauen und erwärmen Sie sie dann langsam im Topf.

Wieder aufwärmen: Erwärmen Sie die Suppe am besten langsam im Topf bei niedriger Hitze. In der Mikrowelle geht es auch, aber dann wird sie manchmal nicht gleichmäßig heiß. Rühren Sie zwischendurch um. Wenn die Suppe beim Aufwärmen zu dick geworden ist, geben Sie einfach einen Schuss Wasser oder Brühe dazu.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Diese Suppe ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Rote Bete ist ein echtes Superfood. Sie ist reich an Folsäure, Kalium und Antioxidantien, die gut für Herz und Kreislauf sind. Die Kartoffel liefert komplexe Kohlenhydrate, die lange satt machen, und der Ziegenkäse bringt wertvolles Eiweiß und Calcium mit.

Geschätzte Nährwerte pro Portion (bei 4 Portionen):

  • Kalorien: ca. 220 kcal
  • Eiweiß: 8 g
  • Fett: 10 g
  • Kohlenhydrate: 22 g
  • Ballaststoffe: 5 g

Die Suppe ist von Natur aus glutenfrei und kann mit einem veganen Ziegenkäse-Ersatz leicht vegan zubereitet werden. Sie ist auch Low-Carb-freundlich, wenn Sie die Kartoffel weglassen und stattdessen einen Esslöffel Mandelmehl oder etwas Kokosmilch für die Cremigkeit verwenden. Einziger potenzieller Allergen ist der Ziegenkäse (Milchprotein).

Ich persönlich liebe es, dass diese Suppe so nahrhaft ist. Sie fühlt sich nicht wie eine Diät an, sondern wie ein echtes Comfort Food. Und das ist für mich die beste Art, gesund zu essen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch vorgegarte Rote Bete aus dem Vakuumbeutel verwenden?

Ja, auf jeden Fall! Das spart Zeit. Lassen Sie die vorgegarte Rote Bete gut abtropfen und würfeln Sie sie. Die Garzeit verkürzt sich dann auf etwa 10-15 Minuten, da sie ja schon weich ist. Der Geschmack ist etwas milder, aber immer noch sehr gut.

Die Suppe ist zu süß. Was kann ich tun?

Kein Problem! Ein Spritzer Zitronensaft oder etwas mehr Balsamico-Essig hilft, die Süße auszugleichen. Sie können auch einen Schuss Gemüsebrühe oder etwas Wasser hinzufügen, um den Geschmack zu verdünnen. Oder Sie geben einen Klecks saure Sahne oder Joghurt dazu – die Säure neutralisiert die Süße.

Kann ich die Suppe auch ohne Kartoffel zubereiten?

Ja, das geht. Die Suppe wird dann aber weniger cremig. Sie können stattdessen einen Esslöffel Mandelmehl oder etwas Kokosmilch verwenden, um die Textur zu verbessern. Oder Sie geben einen Teil der gekochten Roten Bete zur Seite und pürieren sie erst ganz am Ende wieder mit hinein – das gibt auch etwas Bindung.

Wie bekomme ich die Farbe der Suppe besonders intensiv?

Die Farbe hängt stark von der Qualität der Roten Bete ab. Suchen Sie nach Knollen mit einer tiefroten, fast violetten Schale. Ein Spritzer Zitronensaft oder Essig beim Kochen hilft, die Farbe zu stabilisieren. Und pürieren Sie die Suppe nicht zu lange, sonst kann sie durch die Oxidation etwas bräunlich werden.

Kann ich die Suppe auch kalt essen?

Ja, absolut! Rote-Bete-Suppe schmeckt auch kalt hervorragend, ähnlich wie eine Gazpacho. Lassen Sie sie dafür nach dem Kochen gut abkühlen und stellen Sie sie für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank. Dann mit den gleichen Toppings servieren. Ein erfrischender Genuss an warmen Tagen!

Fazit: Diese Suppe ist ein kleines Geschenk an sich selbst

Diese cremige Rote-Bete-Suppe mit Ziegenkäse ist mehr als nur ein Rezept. Sie ist ein Moment der Ruhe, eine Umarmung in einer Schale, ein kleines Stück Farbe in einer grauen Jahreszeit. Sie ist einfach zuzubereiten, besteht aus wenigen, ehrlichen Zutaten und schmeckt trotzdem so, als hätte man stundenlang in der Küche gestanden.

Ich liebe es, wie sie die Küche mit ihrem erdigen Duft erfüllt, während sie vor sich hin köchelt. Ich liebe es, wie sie am Ende so samtig und leuchtend in der Schale liegt. Und ich liebe es, wie der Ziegenkäse darauf schmilzt und eine cremige, salzige Note hinzufügt. Es ist eine dieser Suppen, die man immer wieder kochen möchte, weil sie einfach immer gelingt und immer glücklich macht.

Probieren Sie es aus! Passen Sie das Rezept nach Ihrem Geschmack an, experimentieren Sie mit den Toppings und machen Sie es zu Ihrem eigenen. Und wenn Sie es gekocht haben, lassen Sie es mich wissen. Erzählen Sie mir, wie es Ihnen geschmeckt hat, ob Sie etwas verändert haben oder was Ihr Lieblings-Topping ist. Ich freue mich auf Ihre Kommentare und Ihre Geschichten. Denn das ist es, was Kochen für mich ausmacht: das Teilen von Momenten und Aromen.

In diesem Sinne: Guten Appetit und bleiben Sie warm!

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cremige rote bete suppe mit ziegenkäse recipe

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Cremige Rote-Bete-Suppe: Einfaches Rezept mit Ziegenkäse

Eine samtige, wärmende Suppe aus Roter Bete und Kartoffel, verfeinert mit Ziegenkäse und gerösteten Walnüssen. Perfekt für kalte Herbst- und Wintertage.

  • Author: Maria
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Suppe
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 500 g Rote Bete, roh, geschält und gewürfelt (ca. 34 mittelgroße Knollen)
  • 1 mehligkochende Kartoffel (ca. 150 g), geschält und gewürfelt
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 EL Olivenöl
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Balsamico-Essig, dunkel
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • 100 g milder Ziegenkäse (Rolle oder Frischkäse)
  • 2 EL gehackte Walnüsse
  • Etwas frische Petersilie oder Kresse
  • Optional: Ein Schuss Sahne oder Kokosmilch

Instructions

  1. Rote Bete, Kartoffel und Zwiebel schälen und in etwa gleich große Würfel schneiden. Knoblauch fein hacken.
  2. Olivenöl im großen Topf erhitzen. Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze glasig dünsten (3-4 Minuten). Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten, bis er duftet.
  3. Rote Bete und Kartoffelwürfel dazugeben, gut umrühren und etwa 5 Minuten mitbraten, bis das Gemüse etwas Farbe annimmt.
  4. Gemüsebrühe angießen, Balsamico-Essig dazugeben und aufkochen lassen. Hitze reduzieren, Deckel auflegen und 25-30 Minuten sanft köcheln lassen, bis Rote Bete und Kartoffel weich sind.
  5. Topf vom Herd nehmen. Mit dem Pürierstab die Suppe fein pürieren, bis sie samtig ist.
  6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei Bedarf etwas mehr Brühe oder Wasser für die gewünschte Konsistenz einrühren.
  7. Walnüsse in einer kleinen Pfanne ohne Fett kurz anrösten (2-3 Minuten), dann grob hacken. Ziegenkäse in Scheiben schneiden oder zerbröseln.
  8. Heiße Suppe in Schalen füllen. Ziegenkäse in die Mitte setzen, mit Walnüssen und Petersilie oder Kresse bestreuen. Nach Wunsch mit etwas Olivenöl beträufeln.

Notes

Die Kartoffel sorgt für Cremigkeit ohne Sahne. Balsamico-Essig ist wichtig für die Balance. Bei Verwendung vorgegarter Roter Bete verkürzt sich die Kochzeit auf 10-15 Minuten. Die Suppe kann auch kalt serviert werden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion
  • Calories: 220
  • Sugar: 8
  • Sodium: 600
  • Fat: 10
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 22
  • Fiber: 5
  • Protein: 8

Keywords: Rote Bete, Suppe, Ziegenkäse, cremig, einfach, Herbst, Winter, vegetarisch, glutenfrei

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