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Ich war schon immer jemand, der die Kürbiskerne nach dem Schnitzen oder Kochen einfach weggeworfen hat. Ehrlich, ich habe das jahrelang so gemacht, ohne auch nur einmal darüber nachzudenken. Bis zu dem Tag, an dem ich bei einer Freundin zu Besuch war und sie mir eine Schale mit diesen unglaublich knackigen, würzigen Kernen hinstellte. Ich habe sie fast alle alleine aufgegessen, während wir auf der Terrasse saßen und der Herbstsonne beim Untergehen zusahen. Sie grinste nur und sagte: „Die sind aus dem Kürbis von gestern Abend.“ Ich fühlte mich irgendwie bestohlen – all die Jahre hatte ich dieses Goldstück einfach in den Biomüll geworfen! Seitdem ist es meine kleine Mission, aus jeder Kürbissaison das Maximum herauszuholen. Und dieses Rezept für knackig geröstete Paprika-Kürbiskerne ist der absolute Beweis, dass die einfachsten Dinge oft die besten sind. Es ist nicht kompliziert, aber die Kombination aus rauchigem Paprika und dem nussigen Kern ist einfach süchtig machend. Du wirst nie wieder Kürbiskerne wegwerfen wollen.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Diese gerösteten Kürbiskerne sind nicht nur ein weiterer Snack. Sie sind der Beweis, dass man aus vermeintlichen Abfällen etwas ganz Besonderes zaubern kann. Ich habe dieses Rezept über mehrere Kürbissaisons hinweg perfektioniert – von verbrannten, matschigen oder faden Kernen bis zu genau diesem Punkt, wo sie perfekt sind.
- Einfach & Schnell: In weniger als 30 Minuten hast du einen knusprigen Snack, der jede Chipstüte alt aussehen lässt.
- Knackig & Würzig: Die Kombination aus geräuchertem Paprikapulver und einer Prise Cayennepfeffer gibt diesen Kernen eine unerwartete Tiefe. Sie sind nicht nur salzig, sie haben Charakter.
- Gesunder Snack: Vollgepackt mit Magnesium, Zink und gesunden Fetten. Du kannst also ohne schlechtes Gewissen zugreifen.
- Perfekt für jede Gelegenheit: Ob beim Filmabend, als Topping auf einer cremigen Kürbissuppe oder einfach so zwischendurch – diese Kerne sind echte Allrounder.
- Resteverwertung vom Feinsten: Du hast einen Kürbis für einen saftigen Kuchen oder eine Suppe verwendet? Super, dann hast du jetzt die perfekte zweite Mahlzeit daraus.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Zubereitungsmethode. Viele Rezepte lassen die Kerne entweder zu trocken oder nicht knusprig genug werden. Ich koche die Kerne zuerst kurz in Salzwasser, bevor ich sie würze und röste. Dieser Schritt ist der Gamechanger. Er sorgt dafür, dass die Würze besser haftet und die Kerne von innen heraus perfekt durchgaren, ohne zu verbrennen. Vertrau mir, das macht den Unterschied.
Welche Zutaten du brauchst
Die Zutatenliste ist kurz und unspektakulär. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du wahrscheinlich alles schon zu Hause hast, sobald du einen Kürbis besitzt. Es geht um die Zubereitung, nicht um exotische Zutaten.
- Kürbiskerne (frisch): Die Hauptdarsteller. Du brauchst etwa 200 g frische Kerne aus einem Hokkaido-, Butternut- oder Riesenkürbis. Achte darauf, dass sie von den Fasern befreit sind. Ich wasche sie immer gründlich in einem Sieb unter kaltem Wasser.
- Wasser: Zum Kochen der Kerne. Etwa 500 ml.
- Salz: Grobes Meersalz oder Fleur de Sel. Ich verwende etwa 1 Esslöffel für das Kochwasser und eine Prise zum Würzen später.
- Olivenöl (oder geschmolzene Butter): 1-2 Esslöffel. Olivenöl gibt eine leichte Fruchtigkeit, während Butter für mehr Nussigkeit sorgt. Ich persönlich liebe die Butter-Variante, aber Olivenöl ist die gesündere Wahl.
- Geräuchertes Paprikapulver: Das ist das Herzstück des Geschmacks. Normales Paprikapulver geht auch, aber das geräucherte gibt diesen unvergleichlichen, rauchigen Touch. Ich empfehle die Marke „La Chinata“ oder eine aus Spanien – sie sind einfach intensiver im Geschmack.
- Knoblauchpulver: Ein halber Teelöffel. Nicht zu viel, es soll nur untermalen.
- Cayennepfeffer (optional): Eine kleine Prise für die Schärfe. Wer es mild mag, lässt ihn weg.
- Schwarzer Pfeffer: Frisch gemahlen, nach Geschmack.
Eine kleine Anmerkung zum Paprikapulver: Wenn du nur mildes Paprikapulver zu Hause hast, kannst du es nehmen, aber der rauchige Geschmack fehlt dann. Du könntest stattdessen einen Hauch von Flüssigrauch (ein paar Tropfen) mit dem Öl vermischen, falls du den Rauchgeschmack unbedingt haben willst. Aber ehrlich, das geräucherte Paprikapulver ist die Mühe wert, es zu besorgen. Es hält sich ewig im Schrank.
Ausrüstung, die du benötigst
Du brauchst keine ausgefallene Küchenmaschine für dieses Rezept. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche.
- Mittelgroßer Topf: Zum Kochen der Kerne im Salzwasser. Nichts Besonderes, ein einfacher Edelstahltopf tut es.
- Sieb: Zum Abgießen und Abtropfen der Kerne. Ein feinmaschiges Sieb ist ideal, damit keine kleinen Kerne durchfallen.
- Küchenpapier oder ein sauberes Geschirrtuch: Zum Trocknen der Kerne nach dem Kochen. Sie müssen wirklich gut trocken sein, bevor sie in den Ofen kommen.
- Backblech: Ein normales Backblech, ausgelegt mit Backpapier. Ich habe schon viele Bleche ruiniert, weil ich die Kerne direkt drauf gelegt habe – das Backpapier verhindert das Ankleben und erleichtert die Reinigung enorm.
- Schüssel: Zum Vermischen der Kerne mit Öl und Gewürzen. Eine mittelgroße Rührschüssel reicht.
- Backofen: Auf 160 °C Umluft vorgeheizt. Wenn du nur Ober-/Unterhitze hast, nimm 180 °C.
Ein Tipp von mir: Wenn du oft Kürbiskerne röstest, lohnt sich ein Backblech mit Antihaftbeschichtung. Aber ehrlich, das Backpapier tut es auch. Ich benutze immer das gleiche Blech und wechsele nur das Papier – spart Abwasch!
Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird es ernst. Folge diesen Schritten genau, und du wirst mit den knusprigsten Kernen belohnt, die du je gegessen hast. Ich habe hier alle meine Fehler eingebaut, damit du sie nicht machen musst.
- Kerne vorbereiten: Entferne die Kürbiskerne aus dem Kürbis und trenne sie von den groben Fasern. Gib die Kerne in ein Sieb und spüle sie gründlich unter kaltem Wasser ab. Reibe sie mit den Fingern, um restliche Fruchtfleischreste zu lösen. Lass sie gut abtropfen.
- Kochen im Salzwasser: Fülle den Topf mit 500 ml Wasser und gib einen Esslöffel grobes Salz hinein. Bringe das Wasser zum Kochen. Gib die gewaschenen Kürbiskerne hinein und lass sie für genau 10 Minuten kochen. Dieser Schritt ist nicht verhandelbar – er macht die Kerne innen weich und sorgt dafür, dass sie beim Rösten gleichmäßig knusprig werden, ohne zu verbrennen.
- Abtropfen und Trocknen: Gieße die Kerne in das Sieb ab und schüttle sie gut aus. Breite sie dann auf einem Küchenpapier oder einem sauberen Geschirrtuch aus. Tupfe sie vorsichtig trocken. Sie sollten sich feucht, aber nicht nass anfühlen. Lass sie 5-10 Minuten an der Luft trocknen, während du den Ofen vorheizt.
- Ofen vorheizen: Heize deinen Backofen auf 160 °C Umluft vor. Wenn du Ober-/Unterhitze verwendest, stelle ihn auf 180 °C ein.
- Würzen: Gib die getrockneten Kerne in eine Schüssel. Gib 1-2 Esslöffel Olivenöl (oder geschmolzene Butter) dazu. Dann kommen die Gewürze: 1-2 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver, einen halben Teelöffel Knoblauchpulver, eine Prise Cayennepfeffer (optional) und eine Prise Salz. Vermische alles gut mit einem Löffel oder deinen Händen, bis alle Kerne gleichmäßig bedeckt sind. Achte darauf, dass keine Klumpen entstehen.
- Rösten: Verteile die gewürzten Kerne in einer einzigen Schicht auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech. Schiebe das Blech in den Ofen auf die mittlere Schiene. Backe sie für 15-20 Minuten. Wichtig: Nach 10 Minuten die Kerne einmal mit einem Pfannenwender umrühren, damit sie gleichmäßig bräunen. Sie sind fertig, wenn sie goldbraun sind und herrlich duften. Achtung: Sie werden beim Abkühlen noch etwas knuspriger, also nimm sie raus, wenn sie noch eine Spur heller sind, als du sie haben möchtest. Ich habe schon zu viele Chargen verbrannt, weil ich dachte, sie müssten noch dunkler werden.
- Abkühlen lassen: Nimm das Blech aus dem Ofen und lass die Kerne vollständig auf dem Blech abkühlen. Das dauert etwa 10-15 Minuten. Erst dann werden sie richtig knackig. Wenn du sie in ein Gefäß füllst, während sie noch warm sind, werden sie weich und matschig – also Geduld!
Ein persönlicher Tipp: Wenn du das Gefühl hast, dass die Kerne nach 15 Minuten noch nicht knusprig genug sind, schalte den Ofen aus und lass sie bei der Restwärme noch 5 Minuten drin. Das ist sicherer, als die Temperatur zu erhöhen und sie zu verbrennen.
Tipps & Techniken für den perfekten Crunch
Ich habe in den letzten Jahren so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man beim Rösten von Kürbiskernen machen kann. Hier sind meine besten Erkenntnisse, damit es dir besser ergeht.
- Der Kochschritt ist entscheidend: Ich weiß, es ist verlockend, die Kerne einfach roh zu würzen und in den Ofen zu schieben. Tu es nicht. Das Kochen im Salzwasser macht die Kerne innen zart und verhindert, dass sie außen verbrennen, bevor sie innen gar sind. Es ist der Unterschied zwischen einem knusprigen Kern und einem harten, mehligen Kern.
- Nicht überladen: Die Kerne müssen in einer einzigen Schicht auf dem Blech liegen. Wenn sie sich stapeln, dämpfen sie, statt zu rösten. Du bekommst dann weiche, matschige Kerne. Wenn du viele Kerne hast, röste sie in zwei Durchgängen.
- Die richtige Temperatur: 160 °C Umluft ist der Sweet Spot. Höhere Temperaturen führen schnell zu verbrannten Gewürzen, besonders das Paprikapulver wird leicht bitter. Lieber etwas länger bei niedrigerer Hitze rösten.
- Multitasking: Während die Kerne im Ofen sind, kannst du schon mal das Blech und den Topf abwaschen. Oder du bereitest einen Dip vor – diese Kerne sind fantastisch mit einem cremigen Joghurt-Dip oder einer Avocado-Creme.
- Das Geheimnis der gleichmäßigen Würze: Vermische die Gewürze zuerst mit dem Öl, bevor du die Kerne dazugibst. So verteilt sich das Paprikapulver gleichmäßiger und klumpt nicht. Ich mache das immer in einer kleinen Schüssel, bevor ich alles über die Kerne gebe.
Variationen & Anpassungen
Das Grundrezept ist perfekt, aber manchmal möchte man etwas Neues ausprobieren. Hier sind einige meiner Lieblingsvarianten, die ich im Laufe der Zeit getestet habe.
- Süß-Schärfe: Ersetze das geräucherte Paprikapulver durch einen Teelöffel Zimt und einen halben Teelöffel Cayennepfeffer. Gib einen Esslöffel Ahornsirup oder Honig zum Öl. Das ergibt einen unglaublichen Snack, der an gebrannte Mandeln erinnert, aber herzhafter ist.
- Mediterran: Verwende statt Paprikapulver getrockneten Oregano, Thymian und Rosmarin. Ein Spritzer Zitronensaft vor dem Servieren (nach dem Rösten) gibt eine frische Note. Perfekt zu einem Glas Rotwein.
- Knoblauch-Parmesan: Nach dem Rösten, solange die Kerne noch heiß sind, reibe ich etwas frischen Parmesan darüber (etwa 2 Esslöffel). Der Käse schmilzt leicht und gibt eine herrlich herzhafte Kruste. Dazu noch etwas Knoblauchpulver – einfach göttlich.
- Curry-Mango: Ein Teelöffel Currypulver und ein halber Teelöffel Mangopulver (Amchur) verleihen den Kernen eine exotische Note. Die Süße des Mangos harmoniert perfekt mit der Schärfe des Currys.
- Schokoladig: Für die Süßmäuler unter uns: Nach dem Rösten die abgekühlten Kerne mit geschmolzener Zartbitterschokolade vermischen und auf Backpapier erkalten lassen. Einfach unwiderstehlich.
Eine persönliche Empfehlung: Die Variante mit Knoblauch und Parmesan ist mein absoluter Favorit. Ich habe sie einmal zu einem Filmabend mitgebracht und alle waren verrückt danach. Sie passt auch hervorragend als Topping auf eine cremige Erdbeer-Blechkuchen? Okay, vielleicht nicht, aber auf einer herzhaften Quiche oder einem Salat sind sie der Hammer!
Servieren & Aufbewahren
Die Kerne sind am besten, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen und vollständig abgekühlt sind. Aber sie halten sich auch einige Tage, wenn du sie richtig lagerst.
- Servieren: Streue die abgekühlten Kerne in eine schöne Schale und stelle sie auf den Tisch. Sie sind perfekt als Aperitif zu einem Glas Sekt oder Bier. Ich liebe sie auch als Crunch-Topping auf einer Kürbissuppe, einem Salat (besonders mit Rucola und Granatapfel) oder über einem cremigen Hummus.
- Aufbewahren: Bewahre die Kerne in einem luftdichten Behälter auf. Ein Schraubglas oder eine Dose mit Deckel eignet sich hervorragend. Sie halten sich bei Zimmertemperatur etwa 1 Woche. Aber ehrlich, bei uns sind sie meistens nach zwei Tagen weg.
- Nicht im Kühlschrank lagern: Der Kühlschrank macht sie weich. Die Feuchtigkeit ist der Feind der Knusprigkeit. Also immer trocken und kühl lagern, aber nicht im Kühlschrank.
- Auffrischen: Sollten die Kerne nach ein paar Tagen an Knusprigkeit verlieren, kannst du sie für 5 Minuten bei 150 °C im Ofen wieder aufbacken. Lass sie dann wieder vollständig abkühlen. Das funktioniert super!
Ein kleiner Tipp: Wenn du die Kerne als Geschenk verpacken möchtest, fülle sie in ein hübsches Einmachglas und binde eine Schleife drum. Das ist ein persönliches und nachhaltiges Mitbringsel, das viel mehr her macht als gekaufte Chips.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Kürbiskerne sind nicht nur lecker, sie sind auch echte Nährstoffbomben. Deshalb kann man bei diesem Snack auch ohne schlechtes Gewissen zugreifen.
- Reich an Magnesium: Kürbiskerne sind eine der besten pflanzlichen Quellen für Magnesium. Das ist wichtig für die Muskelfunktion, die Nerven und einen erholsamen Schlaf. Perfekt also für den Feierabend-Snack.
- Vollgepackt mit Zink: Zink stärkt das Immunsystem und ist wichtig für die Haut. Gerade in der Erkältungszeit sind diese Kerne eine wunderbare Vorbeugung.
- Gesunde Fette: Sie enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, die gut für das Herz sind. In Maßen genossen, sind sie ein wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung.
- Ballaststoffe: Sie fördern die Verdauung und halten lange satt. Eine Handvoll Kerne kann Heißhungerattacken vorbeugen.
- Kalorien: Eine Portion (ca. 30 g) hat etwa 150-180 Kalorien, je nach Ölmenge. Das ist völlig in Ordnung für einen nährstoffreichen Snack.
Eine Portion von etwa 30 g (eine handvoll) enthält ungefähr: 150 kcal, 7 g Protein, 13 g Fett, 5 g Kohlenhydrate, 2 g Ballaststoffe. Die genauen Werte variieren je nach Öl und Gewürzen. Wenn du auf eine kalorienärmere Variante achtest, kannst du das Öl durch etwas Wasser oder Zitronensaft ersetzen, aber die Knusprigkeit leidet dann etwas.
Ich persönlich finde es toll, dass man mit diesem Snack nicht nur etwas Leckeres isst, sondern auch noch etwas Gutes für seinen Körper tut. Es fühlt sich einfach richtig an, zu wissen, dass man aus einem Nebenprodukt etwas Gesundes und Köstliches gezaubert hat.
Fazit
Dieses Rezept für knackig geröstete Paprika-Kürbiskerne ist mehr als nur ein Snack. Es ist eine kleine Offenbarung. Es zeigt dir, dass die besten Dinge im Leben oft die einfachsten sind – und dass man aus vermeintlichen Abfällen etwas ganz Besonderes machen kann. Ich liebe es, wie die rauchige Paprika mit dem nussigen Kern harmoniert und wie dieser unwiderstehliche Crunch einen ganzen Raum erfüllen kann.
Ich ermutige dich, dieses Rezept als Basis zu nehmen und deine eigene Lieblingsvariante zu entwickeln. Probiere verschiedene Gewürze aus, werde kreativ! Und wenn du einmal eine besonders gelungene Charge hast, dann teile sie mit Freunden oder Familie. Glaub mir, du wirst um das Rezept beneidet werden.
Hast du schon einmal Kürbiskerne geröstet? Oder hast du eine geheime Gewürzmischung, die du immer verwendest? Ich bin wahnsinnig gespannt auf deine Erfahrungen! Hinterlasse mir gerne einen Kommentar unten, erzähle mir von deinen Kreationen oder teile dieses Rezept mit jemandem, der gerade einen Kürbis schnitzt. Ich freue mich darauf, von dir zu hören!
Bis zum nächsten Mal – und lass es dir schmecken!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch getrocknete Kürbiskerne aus der Tüte verwenden?
Ja, das kannst du. Aber dann überspringe den Kochschritt. Du gibst die getrockneten Kerne direkt mit Öl und Gewürzen in eine Schüssel und röstest sie für 10-12 Minuten bei 160 °C. Sie werden etwas weniger knackig, sind aber trotzdem lecker.
Warum sind meine Kürbiskerne verbrannt?
Das passiert oft, wenn die Temperatur zu hoch ist oder die Kerne zu lange im Ofen bleiben. Achte darauf, dass du bei 160 °C Umluft röstest und nach 10 Minuten umrührst. Nimm sie raus, wenn sie goldbraun sind – sie werden beim Abkühlen noch dunkler.
Wie bekomme ich die Kerne richtig knackig?
Der Schlüssel ist das Kochen im Salzwasser und das vollständige Trocknen vor dem Rösten. Außerdem müssen sie in einer einzigen Schicht auf dem Blech liegen. Und ganz wichtig: Lass sie nach dem Rösten vollständig auf dem Blech abkühlen, bevor du sie in ein Gefäß füllst.
Kann ich die Kerne auch in der Pfanne rösten?
Ja, das geht auch. Gib die gekochten und getrockneten Kerne in eine beschichtete Pfanne ohne Öl und röste sie bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren für 5-7 Minuten, bis sie goldbraun sind. Füge dann das Öl und die Gewürze hinzu und röste noch 1-2 Minuten weiter. Aber Vorsicht: In der Pfanne verbrennen sie schneller.
Wie lange sind die gerösteten Kerne haltbar?
In einem luftdichten Behälter bei Zimmertemperatur halten sie sich etwa 1 Woche. Nach 3-4 Tagen verlieren sie etwas an Knusprigkeit, können aber im Ofen wieder aufgefrischt werden. Im Kühlschrank solltest du sie nicht lagern, da werden sie weich.
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Knackig geröstete Paprika-Kürbiskerne: Das beste Snack-Rezept
Dieses Rezept verwandelt frische Kürbiskerne in einen unwiderstehlich knackigen, würzigen Snack mit rauchigem Paprika. Perfekt als gesunder Snack für zwischendurch oder als Topping für Suppen und Salate.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 35 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Snack
- Cuisine: International
Ingredients
- 200 g frische Kürbiskerne (aus Hokkaido-, Butternut- oder Riesenkürbis)
- 500 ml Wasser
- 1 Esslöffel grobes Meersalz (plus eine Prise zum Würzen)
- 1–2 Esslöffel Olivenöl oder geschmolzene Butter
- 1–2 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
- ½ Teelöffel Knoblauchpulver
- 1 Prise Cayennepfeffer (optional)
- Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen, nach Geschmack
Instructions
- Kerne vorbereiten: Entferne die Kürbiskerne aus dem Kürbis und trenne sie von den groben Fasern. Gib die Kerne in ein Sieb und spüle sie gründlich unter kaltem Wasser ab. Reibe sie mit den Fingern, um restliche Fruchtfleischreste zu lösen. Lass sie gut abtropfen.
- Kochen im Salzwasser: Fülle den Topf mit 500 ml Wasser und gib einen Esslöffel grobes Salz hinein. Bringe das Wasser zum Kochen. Gib die gewaschenen Kürbiskerne hinein und lass sie für genau 10 Minuten kochen.
- Abtropfen und Trocknen: Gieße die Kerne in das Sieb ab und schüttle sie gut aus. Breite sie dann auf einem Küchenpapier oder einem sauberen Geschirrtuch aus. Tupfe sie vorsichtig trocken. Sie sollten sich feucht, aber nicht nass anfühlen. Lass sie 5-10 Minuten an der Luft trocknen, während du den Ofen vorheizt.
- Ofen vorheizen: Heize deinen Backofen auf 160 °C Umluft vor. Wenn du Ober-/Unterhitze verwendest, stelle ihn auf 180 °C ein.
- Würzen: Gib die getrockneten Kerne in eine Schüssel. Gib 1-2 Esslöffel Olivenöl (oder geschmolzene Butter) dazu. Dann kommen die Gewürze: 1-2 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver, einen halben Teelöffel Knoblauchpulver, eine Prise Cayennepfeffer (optional) und eine Prise Salz. Vermische alles gut mit einem Löffel oder deinen Händen, bis alle Kerne gleichmäßig bedeckt sind.
- Rösten: Verteile die gewürzten Kerne in einer einzigen Schicht auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech. Schiebe das Blech in den Ofen auf die mittlere Schiene. Backe sie für 15-20 Minuten. Wichtig: Nach 10 Minuten die Kerne einmal mit einem Pfannenwender umrühren, damit sie gleichmäßig bräunen. Sie sind fertig, wenn sie goldbraun sind und herrlich duften.
- Abkühlen lassen: Nimm das Blech aus dem Ofen und lass die Kerne vollständig auf dem Blech abkühlen. Das dauert etwa 10-15 Minuten. Erst dann werden sie richtig knackig.
Notes
Der Kochschritt im Salzwasser ist entscheidend für die Knusprigkeit. Die Kerne müssen in einer einzigen Schicht auf dem Blech liegen. Nach dem Rösten vollständig abkühlen lassen, bevor sie in ein Gefäß gefüllt werden. Bei Bedarf können die Kerne nach einigen Tagen bei 150 °C für 5 Minuten wieder aufgebacken werden.
Nutrition
- Serving Size: 30 g (eine Handvoll)
- Calories: 150180
- Sodium: 200
- Fat: 13
- Saturated Fat: 2
- Carbohydrates: 5
- Fiber: 2
- Protein: 7
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