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Der Kühlschrank war bis auf ein paar Grundnahrungsmittel leer, und der Nachmittag zog sich. Draußen nieselte es, genau diese Art von grauem Wetter, das nach etwas Verlässlichem verlangt. Ich hatte eigentlich keine Pläne zu backen, aber dann fiel mein Blick auf die Packung Frischkäse, die noch vom letzten Wochenende übrig war. Und plötzlich war die Idee da: fluffige Zimtschnecken. Nicht diese trockenen Dinger aus der Bäckerei, sondern richtig weiche, fast wolkenartige Schnecken mit einer dicken Schicht cremigem Frischkäse-Frosting obendrauf. Das Problem? Ich hatte keine Lust, stundenlang auf einen aufwändigen Hefeteig zu warten. Also improvisierte ich ein bisschen – einen Trick, den ich vor Jahren mal in einer kleinen Bäckerei in Skandinavien aufgeschnappt hatte. Und wisst ihr was? Es hat funktioniert. Besser als erwartet. Die Küche roch nach einer Stunde nach Butter, Zimt und einem Hauch von Vanille, und ich stand da mit einem Blech voller perfekter, fluffiger Zimtschnecken. Genau das, was dieser trübe Tag brauchte. Seitdem ist dieses Rezept mein Geheimtipp für alle, die glauben, dass gute Zimtschnecken kompliziert sein müssen.
Warum ihr diese fluffigen Zimtschnecken lieben werdet
Ich habe dieses Rezept unzählige Male getestet – für Freunde, für Familientreffen und einfach, weil ich morgens um sieben Lust auf etwas Süßes hatte. Und jedes Mal bestätigt sich: Diese Zimtschnecken sind etwas Besonderes.
- Einfach und schnell: Kein stundenlanges Warten auf den Teig. Dank eines cleveren Tricks ist der Teig in unter 2 Stunden fertig – perfekt für spontane Backaktionen.
- Einfache Zutaten: Mehl, Butter, Milch, Zucker und Zimt – wahrscheinlich habt ihr alles schon zu Hause. Keine ausgefallenen Zutaten nötig.
- Perfekt für gemütliche Morgen: Ob zum Sonntagsfrühstück oder als süße Überraschung für die Familie – diese Schnecken passen einfach immer.
- Absoluter Publikumsliebling: Jeder liebt sie. Kinder, Erwachsene, selbst mein Schwager, der sonst nichts Süßes isst, hat sich zwei Stücke genommen.
- Unglaublich fluffig und cremig: Die Kombination aus dem weichen, buttrigen Teig und dem reichhaltigen Frischkäse-Frosting ist einfach unwiderstehlich. Der erste Biss macht süchtig.
Was diese Zimtschnecken von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die Technik. Statt den Teig nur gehen zu lassen, verwende ich eine kleine Menge Kartoffelmehl (ja, wirklich!). Das macht den Teig unglaublich zart und luftig – ein Trick, den ich von einer befreundeten Konditorin gelernt habe. Und das Frischkäse-Frosting? Das ist nicht zu süß, sondern schön cremig mit einer leichten Säure, die perfekt mit dem süßen Zimt harmoniert. Ich verspreche euch: Das wird euer neues Lieblingsrezept für Zimtschnecken.
Welche Zutaten ihr braucht
Dieses Rezept lebt von der Einfachheit der Zutaten. Jede Komponente hat ihre Rolle, und wenn ihr sie richtig einsetzt, werdet ihr mit den fluffigsten Zimtschnecken belohnt, die ihr je gebacken habt. Keine Sorge, es sind alles Dinge, die ihr leicht bekommt.
Für den Hefeteig (die Basis für fluffige Zimtschnecken)
- 500 g Weizenmehl (Type 550): Das ist mein Favorit für diesen Teig. Es hat genug Klebereiweiß für eine schöne Struktur, ohne dass die Schnecken zäh werden. Wer es etwas leichter mag, kann auch 100 g durch Dinkelmehl ersetzen.
- 1 Päckchen Trockenhefe (7 g): Ich schwöre auf Trockenhefe für dieses Rezept. Sie ist zuverlässig und macht den Teig schön gleichmäßig. Wenn ihr frische Hefe verwendet, nehmt etwa 20 g und löst sie in der lauwarmen Milch auf.
- 250 ml Milch (lauwarm): Die Milch aktiviert die Hefe und macht den Teig geschmeidig. Am besten nehmt ihr Vollmilch für ein besonders saftiges Ergebnis. Wer laktosefrei backen möchte, kann auch Hafermilch verwenden – das funktioniert überraschend gut.
- 80 g Zucker: Geben dem Teig eine leichte Süße und helfen der Hefe beim Arbeiten. Ich verwende normalen Haushaltszucker, aber brauner Zucker gibt eine noch tiefere Karamellnote.
- 80 g weiche Butter: Die Butter macht den Teig zart und geschmeidig. Achtet darauf, dass sie wirklich weich ist, sonst verteilt sie sich nicht gleichmäßig. Ich nehme immer ungesalzene Butter, um die Kontrolle über den Salzgehalt zu behalten.
- 1 Ei (Größe M): Das Ei sorgt für Bindung und gibt dem Teig eine schöne goldene Farbe. Wenn das Ei kalt ist, einfach kurz in warmes Wasser legen, bevor ihr es verarbeitet.
- 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber das Salz balanciert die Süße aus und verstärkt den Geschmack des Teigs. Nicht weglassen!
- 1 EL Kartoffelmehl (optional, aber mein Geheimtipp): Okay, das klingt vielleicht seltsam, aber dieses kleine Extra macht den Teig unglaublich fluffig. Das Kartoffelmehl bindet Feuchtigkeit und sorgt für eine besonders weiche Krume. Ich habe es von einer Bäckerin aus Kopenhagen und verwende es seitdem in allen Hefeteigen.
Für die Zimtfüllung
- 100 g weiche Butter: Sie ist die Basis für die Füllung und sorgt dafür, dass der Zimt schön haftet. Auch hier: weich, nicht geschmolzen.
- 150 g brauner Zucker: Brauner Zucker hat einen leichten Karamellgeschmack, der perfekt mit Zimt harmoniert. Wenn ihr nur weißen Zucker habt, geht das auch, aber der Geschmack ist etwas weniger komplex.
- 2 EL gemahlener Zimt: Die Hauptsache! Ich empfehle Ceylon-Zimt, der ist milder und aromatischer als Cassia-Zimt. Aber Cassia geht natürlich auch – dann nehmt etwas weniger, weil er intensiver ist.
- 1 Prise Salz: Wieder das Salz! Es hebt den Geschmack des Zimts hervor und verhindert, dass die Füllung zu süß wird.
Für das cremige Frischkäse-Frosting
- 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe): Das Herzstück des Frostings. Achtet darauf, dass der Frischkäse Zimmertemperatur hat, sonst wird das Frosting klumpig. Ich verwende am liebsten Philadelphia, aber jede gute Marke funktioniert.
- 80 g weiche Butter: Sie gibt dem Frosting die cremige Konsistenz. Auch hier: Zimmertemperatur ist ein Muss.
- 150 g Puderzucker: Für die Süße und die glatte Textur. Siebt den Puderzucker vorher, um Klümpchen zu vermeiden. Das macht einen großen Unterschied.
- 1 TL Vanilleextrakt: Vanille rundet den Geschmack ab und harmoniert wunderbar mit dem Frischkäse. Wer mag, kann auch das Mark einer halben Vanilleschote verwenden – das ist noch intensiver.
- 1-2 EL Zitronensaft: Ein kleiner Schuss Zitronensaft bringt Frische ins Frosting und schneidet die Süße. Fangt mit einem Esslöffel an und probiert – manchmal reicht das schon.
Benötigte Küchengeräte
Für diese fluffigen Zimtschnecken braucht ihr keine Spezialausrüstung – die meisten Sachen habt ihr bestimmt schon in der Küche. Ich backe seit Jahren mit denselben Grundwerkzeugen und komme damit super klar.
- Große Rührschüssel: Eine Schüssel aus Edelstahl oder Glas ist ideal, weil sie die Wärme gut hält. Ich verwende eine mit 4 Litern Fassungsvermögen.
- Handrührgerät mit Knethaken (oder Küchenmaschine): Der Teig lässt sich zwar auch von Hand kneten, aber das dauert etwa 10 Minuten und ist ganz schön anstrengend. Mit der Maschine geht es in 5 Minuten. Meine Küchenmaschine ist eine ältere Kenwood, und sie macht den Job perfekt.
- Backblech (ca. 30×40 cm): Ein normales Blech reicht völlig. Ich lege es immer mit Backpapier aus, damit nichts kleben bleibt. Wenn ihr eine runde Form bevorzugt, tut euch keinen Zwang an.
- Nudelholz: Ein einfaches Nudelholz aus Holz reicht. Wenn ihr keins habt, könnt ihr auch eine saubere Flasche verwenden – habe ich schon gemacht, funktioniert auch.
- Küchenwaage: Für dieses Rezept empfehle ich wirklich, die Zutaten abzuwiegen. Becher sind ungenau, und bei Hefeteig kommt es auf die richtige Menge an. Meine Waage hat mich noch nie enttäuscht.
- Kleine Schüssel für die Füllung: Zum Vermischen von Butter, Zucker und Zimt.
- Teigschaber: Ein flexibler Schaber hilft, den Teig aus der Schüssel zu bekommen, ohne ihn zu sehr zu bearbeiten. Ich liebe mein Silikonschaber dafür.
- Scharfes Messer oder Zahnseide (ungeschmackt): Zum Schneiden der Schnecken. Mit einem Messer werden sie manchmal etwas gequetscht. Ein Trick: Nehmt ein Stück Zahnseide, schiebt es unter die Teigrolle, kreuzt die Enden über der Rolle und zieht. So entstehen perfekte, gleichmäßige Schnecken ohne Druckstellen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingen die fluffigsten Zimtschnecken
Jetzt geht es ans Eingemachte. Ich führe euch durch jeden Schritt, damit nichts schiefgehen kann. Keine Sorge, es ist einfacher, als ihr denkt. Versprochen.
Schritt 1: Den Hefeteig vorbereiten (ca. 15 Minuten Arbeit, 1 Stunde Gehzeit)
Erwärmt die Milch in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle, bis sie lauwarm ist (ca. 37°C – fühlt sich an wie lauwarmes Badewasser). Gebt die Milch in eine große Rührschüssel und rührt die Trockenhefe und einen Teelöffel Zucker ein. Lasst das Ganze 5 Minuten stehen, bis es anfängt zu schäumen. Das zeigt, dass die Hefe aktiv ist.
In einer separaten Schüssel vermischt ihr das Mehl mit dem Kartoffelmehl (falls ihr es verwendet) und dem Salz. Gebt die Mehlmischung zur Hefemilch. Fügt den restlichen Zucker, das Ei und die weiche Butter hinzu. Verknetet alles mit dem Knethaken eurer Küchenmaschine (oder von Hand) für etwa 5-7 Minuten, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht. Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen, aber noch leicht klebrig sein. Wenn er zu trocken ist, gebt einen Schluck Milch dazu; ist er zu nass, etwas mehr Mehl.
Formt den Teig zu einer Kugel, legt ihn zurück in die Schüssel und deckt sie mit einem sauberen Geschirrtuch ab. Lasst den Teig an einem warmen Ort (z.B. in der Nähe der Heizung oder im ausgeschalteten Backofen mit eingeschaltetem Licht) für etwa 1 Stunde gehen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Der Teig sollte sich luftig anfühlen, wenn ihr mit dem Finger hineindrückt.
Schritt 2: Die Zimtfüllung zubereiten (ca. 5 Minuten)
Während der Teig geht, bereitet ihr die Füllung vor. Gebt die weiche Butter, den braunen Zucker, den Zimt und die Prise Salz in eine kleine Schüssel. Rührt alles mit einer Gabel oder einem Löffel zu einer gleichmäßigen Paste. Die Konsistenz sollte streichfähig sein, nicht zu flüssig. Stellt die Füllung beiseite – sie darf ruhig etwas fester werden.
Schritt 3: Den Teig ausrollen und füllen (ca. 15 Minuten)
Bestäubt eure Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Holt den gegangenen Teig aus der Schüssel und rollt ihn mit einem Nudelholz zu einem Rechteck von etwa 40×50 cm aus. Die Dicke sollte ungefähr 0,5 cm betragen – nicht zu dünn, sonst werden die Schnecken zu flach. Verteilt die Zimtfüllung gleichmäßig auf dem Teig, lasst dabei einen Rand von etwa 2 cm an der langen Seite frei. Ich verwende dafür einen Teigschaber, das geht am einfachsten.
Rollt den Teig von der langen Seite her fest auf. Das hört sich leichter an, als es ist – der Trick ist, gleichmäßig Druck auszuüben, damit die Rolle nicht schief wird. Wenn ihr am Ende angekommen seid, drückt die Naht leicht an. Jetzt schneidet ihr die Rolle in etwa 12 gleich große Stücke. Wie gesagt, Zahnseide ist mein Geheimtipp dafür. Legt die Schnecken mit etwas Abstand auf euer mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Sie werden nochmal aufgehen, also lasst genug Platz.
Schritt 4: Zweite Gehzeit (ca. 30 Minuten)
Deckt die Schnecken auf dem Blech wieder mit dem Geschirrtuch ab und lasst sie für weitere 30 Minuten an einem warmen Ort gehen. Sie sollten deutlich größer werden und sich prall anfühlen. In dieser Zeit heizt ihr den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Wenn ihr Umluft verwendet, stellt ihn auf 160°C ein.
Schritt 5: Backen (ca. 20-25 Minuten)
Schiebt das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens und backt die Zimtschnecken für 20-25 Minuten, bis sie goldbraun sind. Achtet darauf, dass sie nicht zu dunkel werden – sie sollten noch schön hell sein. Die Küche duftet jetzt himmlisch! Nehmt das Blech aus dem Ofen und lasst die Schnecken auf einem Kuchengitter für etwa 10 Minuten abkühlen. Sie dürfen noch warm sein, aber nicht mehr heiß, wenn ihr das Frosting auftragt – sonst schmilzt es.
Schritt 6: Das cremige Frischkäse-Frosting zubereiten (ca. 5 Minuten)
In einer mittelgroßen Schüssel verrührt ihr die weiche Butter mit dem Frischkäse, bis eine glatte Creme entsteht. Das geht am besten mit einem Handrührgerät auf niedriger Stufe. Siebt den Puderzucker darüber und rührt ihn ein. Gebt den Vanilleextrakt und den Zitronensaft hinzu. Schlagt das Frosting für etwa 2 Minuten schaumig, bis es schön cremig ist. Wenn es zu fest ist, gebt einen Schluck Milch dazu; ist es zu flüssig, etwas mehr Puderzucker.
Schritt 7: Verzieren und genießen
Verteilt das Frischkäse-Frosting großzügig auf den noch lauwarmen Zimtschnecken. Lasst es ein paar Minuten anziehen, dann sind sie bereit zum Servieren. Ich esse sie am liebsten direkt so – das Frosting schmilzt leicht in die warmen Schnecken ein. Einfach himmlisch!
Tipps & Tricks für perfekte Zimtschnecken
Ich habe in den letzten Jahren so einige Fehler beim Backen von Zimtschnecken gemacht. Hier sind meine besten Tipps, damit es euch nicht so geht.
- Die richtige Temperatur ist alles: Hefe ist ein lebendiges Organismus. Wenn die Milch zu heiß ist, stirbt die Hefe ab und der Teig geht nicht. Wenn sie zu kalt ist, dauert es ewig. Lauwarm ist der Schlüssel – testet es mit dem Handgelenk.
- Nicht zu viel Mehl: Der Teig sollte weich und geschmeidig sein, nicht trocken. Wenn ihr zu viel Mehl verwendet, werden die Schnecken zäh. Lieber etwas weniger und den Teig bei Bedarf mit etwas Milch anpassen.
- Geduld beim Gehen lassen: Die zweite Gehzeit ist genauso wichtig wie die erste. Wenn ihr die Schnecken zu früh backt, werden sie nicht fluffig. Sie sollten sich prall anfühlen und fast doppelt so groß sein. Ich stelle das Blech manchmal in den ausgeschalteten Backofen mit einer Tasse heißem Wasser – das schafft ein ideales Klima.
- Nicht überbacken: Jeder Ofen ist anders. Meine Zimtschnecken sind nach genau 22 Minuten perfekt. Wenn die Oberseite zu schnell bräunt, deckt sie mit Alufolie ab. Sie sollten innen noch weich sein – ein Zahnstocher sollte sauber herauskommen, aber die Schnecken nicht trocken wirken.
- Das Frosting richtig auftragen: Ich habe einmal Frosting auf heiße Schnecken gegeben – es war eine einzige Pfütze. Wartet, bis sie abgekühlt sind, aber noch warm genug, dass das Frosting leicht schmilzt. Das ist der Sweet Spot.
Variationen und Anpassungen
Dieses Rezept ist eine wunderbare Basis, die ihr nach Lust und Laune abwandeln könnt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Schokoladen-Zimtschnecken: Gebt 50 g gehackte Zartbitterschokolade oder Schokotropfen auf die Zimtfüllung, bevor ihr den Teig aufrollt. Die Schokolade schmilzt beim Backen und sorgt für extra Schokoladengenuss. Perfekt für alle, die es noch süßer mögen.
- Nussige Variante: Streut 50 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse über die Zimtfüllung. Die Nüsse geben einen schönen Crunch und passen hervorragend zum Zimt. Ich habe das mal für ein Weihnachtsfrühstück gemacht – ein voller Erfolg.
- Vegane Option: Ersetzt die Butter durch vegane Margarine, die Milch durch Hafermilch und das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl mit drei Esslöffeln Wasser (quellen lassen). Für das Frosting nehmt ihr veganen Frischkäse und vegane Butter. Funktioniert überraschend gut – die Schnecken werden fast genauso fluffig.
- Apfel-Zimt-Schnecken: Kocht einen Apfel in kleine Würfel und mischt ihn unter die Zimtfüllung. Die Apfelstücke geben eine fruchtige Note und machen die Schnecken noch saftiger. Ein toller Herbst-Tipp!
- Weniger süß: Reduziert den Zucker im Teig auf 50 g und im Frosting auf 100 g. Die Zimtfüllung könnt ihr mit einem Esslöffel Honig statt braunem Zucker machen. Das ist dann eher ein Genuss für den Nachmittag als ein Dessert.
Servieren und Aufbewahren
Diese fluffigen Zimtschnecken schmecken am besten, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen – das Frosting ist noch leicht warm, der Teig butterweich. Aber sie sind auch am nächsten Tag noch ein Genuss, wenn ihr sie richtig aufbewahrt.
Servieren: Ich serviere die Zimtschnecken am liebsten lauwarm, direkt vom Blech. Dazu eine Tasse Kaffee oder ein Glas kalte Milch – perfekte Kombination. Wenn ihr sie für ein Frühstücksbuffet vorbereitet, lasst sie komplett abkühlen und gebt das Frosting erst kurz vor dem Servieren darauf. Sie sehen dann auch schöner aus.
Aufbewahren: Bewahrt die Zimtschnecken in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur auf. Sie bleiben so 2-3 Tage frisch. Wichtig: Stellt sie nicht in den Kühlschrank, da werden sie trocken. Das Frosting hält sich bei Raumtemperatur gut, solange es nicht zu warm ist. Wenn ihr sie länger aufbewahren wollt, friert sie am besten ohne Frosting ein.
Einfrieren und Auftauen: Die ungebackenen Schnecken lassen sich wunderbar einfrieren. Formt sie, legt sie auf ein Blech und friert sie ein, bis sie fest sind. Dann packt ihr sie in einen Gefrierbeutel. Zum Backen taut ihr sie über Nacht im Kühlschrank auf, lasst sie dann nochmal 30 Minuten gehen und backt sie wie gewohnt. Auch gebackene und bereits mit Frosting verzierte Schnecken kann man einfrieren – sie schmecken nach dem Auftauen fast wie frisch gebacken. Einfach im Kühlschrank auftauen lassen und kurz im Ofen erwärmen.
Reheating-Tipp: Wenn die Schnecken vom Vortag sind, erwärmt sie für 10 Sekunden in der Mikrowelle oder für 5 Minuten im Ofen bei 150°C. Das Frosting wird wieder schön cremig, und der Teig wird fluffig wie am ersten Tag.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Okay, fluffige Zimtschnecken sind jetzt nicht gerade ein Diätgericht, aber sie haben durchaus ihre guten Seiten. Hier ein Überblick pro Stück (ungefähr 1 von 12 Schnecken):
- Kalorien: ca. 350 kcal
- Fett: 18 g (davon gesättigte Fettsäuren: 11 g)
- Kohlenhydrate: 42 g (davon Zucker: 25 g)
- Eiweiß: 6 g
- Ballaststoffe: 2 g
Der Zimt in den Schnecken ist nicht nur lecker, sondern hat auch entzündungshemmende Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Das Frischkäse-Frosting liefert etwas Kalzium und Eiweiß. Und der Hefeteig ist leichter verdaulich als mancher andere Teig. Natürlich sind diese Schnecken ein Genussmittel, aber in Maßen genossen, tun sie der Seele gut. Ich sehe sie als kleine Auszeit vom Alltag – und die ist manchmal genauso wichtig wie eine gesunde Ernährung.
Falls ihr auf der Suche nach einem leichteren, fruchtigen Dessert seid, probiert doch mal mein cremiges Erdbeer-Blechkuchen-Rezept mit Vanillepudding – auch das ist ein echter Hit und perfekt für den Sommer. Oder, wenn ihr Lust auf etwas ganz Einfaches habt, empfehle ich euch diesen knusprigen Rhabarber-Crumble mit Vanilleeis. Beide Rezepte sind genauso unkompliziert wie diese Zimtschnecken.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch über Nacht im Kühlschrank gehen lassen?
Ja, absolut! Bereitet den Teig wie beschrieben zu, deckt die Schüssel ab und stellt sie über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen lasst ihr den Teig 30 Minuten bei Raumtemperatur akklimatisieren, bevor ihr ihn ausrollt und füllt. Der Teig wird dadurch sogar noch aromatischer.
Warum sind meine Zimtschnecken nach dem Backen nicht fluffig geworden?
Das kann mehrere Gründe haben. Entweder war die Hefe nicht mehr aktiv (prüft das Mindesthaltbarkeitsdatum), die Milch war zu heiß und hat die Hefe abgetötet, oder der Teig ist nicht lange genug gegangen. Achtet darauf, dass der Teig nach der ersten Gehzeit sein Volumen verdoppelt hat. Manchmal liegt es auch daran, dass der Teig zu fest war – dann gehen die Schnecken nicht so schön auf.
Kann ich das Frischkäse-Frosting durch etwas anderes ersetzen?
Klar! Statt des Frischkäse-Frostings könnt ihr auch einen einfachen Zuckerguss aus Puderzucker und Milch machen (ca. 100 g Puderzucker mit 2-3 EL Milch verrühren). Oder ihr lasst das Frosting ganz weg und bestreut die Schnecken stattdessen mit etwas Puderzucker. Für eine herbstliche Note passt auch ein Karamellguss wunderbar.
Wie bekomme ich die Zimtschnecken gleichmäßig geschnitten?
Der Zahnseiden-Trick ist wirklich der beste. Wenn ihr ein Messer verwendet, nehmt ein scharfes Brotmesser und schneidet mit einer Sägebewegung, ohne Druck auszuüben. Ihr könnt die Rolle auch vor dem Schneiden für 15 Minuten ins Gefrierfach legen – dann wird sie fester und die Schnecken werden sauberer.
Kann ich die Zimtschnecken auch ohne Ei backen?
Ja, das funktioniert. Ersetzt das Ei durch einen Esslöffel Apfelmus oder einen Esslöffel Leinsamenmehl mit drei Esslöffeln Wasser (vorher quellen lassen). Die Schnecken werden etwas weniger fluffig, aber immer noch sehr lecker. Probiert es einfach aus – ich habe es schon gemacht, und es hat geklappt.
Fazit
Diese fluffigen Zimtschnecken mit cremigem Frischkäse-Frosting sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine kleine Geste der Selbstfürsorge. Sie erinnern mich daran, dass die besten Dinge oft aus einem spontanen Einfall entstehen, aus einer leeren Speisekammer und dem Wunsch, etwas Schönes zu schaffen. Der Teig ist einfach, die Füllung aromatisch, und das Frosting? Das ist der krönende Abschluss, der alles zusammenhält. Ich liebe es, wie sie die Küche mit ihrem Duft erfüllen und wie sie alle um den Tisch versammeln. Probiert sie aus, passt sie an euren Geschmack an und macht sie zu eurem eigenen Rezept. Ich bin mir sicher, dass ihr sie immer wieder backen werdet – genau wie ich.
Habt ihr das Rezept ausprobiert? Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren erzählt, wie es gelaufen ist. Welche Variation habt ihr gewählt? Oder habt ihr einen eigenen Trick entdeckt? Teilt es mit mir – ich lese jede Nachricht. Und wenn euch das Rezept gefällt, teilt es mit euren Freunden und Familie. Denn gutes Essen verdient es, geteilt zu werden. Bis zum nächsten Mal und happy baking!
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Fluffige Zimtschnecken mit cremigem Frischkäse-Frosting – Das beste einfache Rezept
Diese fluffigen Zimtschnecken sind unglaublich weich und werden mit einem cremigen Frischkäse-Frosting verziert. Ein einfaches Rezept mit einem cleveren Trick für den Teig, das perfekt für gemütliche Morgen oder spontane Backaktionen ist.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 22 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 52 Minuten
- Yield: 12 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Skandinavisch
Ingredients
- 500 g Weizenmehl (Type 550) (ca. 4 Tassen)
- 1 Päckchen Trockenhefe (7 g) (ca. 2 1/4 TL)
- 250 ml Milch, lauwarm (ca. 1 Tasse)
- 80 g Zucker (ca. 1/3 Tasse)
- 80 g weiche Butter (ca. 1/3 Tasse)
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 1 EL Kartoffelmehl (optional, ca. 9 g)
- 100 g weiche Butter (für die Füllung, ca. 1/2 Tasse)
- 150 g brauner Zucker (für die Füllung, ca. 3/4 Tasse)
- 2 EL gemahlener Zimt
- 1 Prise Salz (für die Füllung)
- 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe, ca. 7 oz)
- 80 g weiche Butter (für das Frosting, ca. 1/3 Tasse)
- 150 g Puderzucker (ca. 1 1/4 Tassen)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1–2 EL Zitronensaft
Instructions
- Milch auf ca. 37°C erwärmen, in eine große Schüssel geben, Trockenhefe und 1 TL Zucker einrühren. 5 Minuten stehen lassen, bis es schäumt.
- Mehl mit Kartoffelmehl (falls verwendet) und Salz vermischen. Zur Hefemilch geben, restlichen Zucker, Ei und weiche Butter hinzufügen. Mit Knethaken 5-7 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.
- Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen, mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
- Für die Füllung weiche Butter, braunen Zucker, Zimt und Salz in einer kleinen Schüssel zu einer Paste verrühren.
- Arbeitsfläche leicht bemehlen, Teig zu einem Rechteck von ca. 40×50 cm ausrollen (ca. 0,5 cm dick). Füllung gleichmäßig verteilen, dabei einen Rand von 2 cm an der langen Seite frei lassen.
- Teig von der langen Seite her fest aufrollen, Naht leicht andrücken. Rolle in 12 gleich große Stücke schneiden (am besten mit Zahnseide).
- Schnecken mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit einem Tuch abdecken und 30 Minuten gehen lassen.
- Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen.
- Schnecken auf der mittleren Schiene 20-25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Auf einem Kuchengitter 10 Minuten abkühlen lassen.
- Für das Frosting weiche Butter und Frischkäse glatt rühren. Puderzucker sieben und einrühren. Vanilleextrakt und Zitronensaft hinzufügen, 2 Minuten schaumig schlagen.
- Frosting großzügig auf den noch lauwarmen Schnecken verteilen. Ein paar Minuten anziehen lassen und servieren.
Notes
Der Teig sollte weich und geschmeidig sein, nicht zu trocken. Die zweite Gehzeit ist entscheidend für die Fluffigkeit. Frosting erst auf lauwarme, nicht heiße Schnecken geben. Für vegane Option: Butter durch vegane Margarine, Milch durch Hafermilch, Ei durch 1 EL Leinsamenmehl + 3 EL Wasser ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 350
- Sugar: 25
- Sodium: 0.2
- Fat: 18
- Saturated Fat: 11
- Carbohydrates: 42
- Fiber: 2
- Protein: 6
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