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Es ist Freitagabend, halb zehn, und ich stehe zum dritten Mal in dieser Woche mit mehlbestäubten Händen in der Küche. Der vierte Apfelstrudel in fünf Tagen. Meine Nachbarin klopft nicht mehr an, sie riecht es schon vom Flur aus. „Schon wieder?”, fragt sie lachend, und ich nicke, während ich den Teig so dünn ziehe, dass ich die Zeitung darunter lesen kann. Irgendetwas an diesem hausgemachten Apfelstrudel mit cremiger Vanillesauce hat mich gepackt – vielleicht die Art, wie die Äpfel beim Backen anfangen zu duften, oder wie die Vanillesauce genau richtig dick wird, wenn man geduldig rührt. Nach vierzehn Versuchen (ja, ich habe gezählt) habe ich endlich das Gefühl, ihn im Schlaf zu können. Und jetzt, wo ich weiß, wie er perfekt wird, muss ich einfach mit jemandem teilen, warum dieser Strudel anders ist. Er schmeckt nicht nach Großmutters Küche – er schmeckt nach meiner.
Warum Sie diesen Apfelstrudel lieben werden
Ich habe diesen hausgemachten Apfelstrudel mit cremiger Vanillesauce so oft gemacht, dass ich jede Phase seiner Entwicklung kenne – vom ersten, etwas zu feuchten Versuch bis zu diesem Rezept, bei dem ich endlich dachte: „Ja, das ist es.”
- Einfache Zutaten: Sie brauchen nichts Verrücktes. Mehl, Butter, Äpfel – das meiste haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause.
- Perfekt für gemütliche Abende: Ob Sonntagskaffee oder ein Besuch der Schwiegereltern – dieser Strudel macht immer Eindruck.
- Die Vanillesauce ist der Star: Cremig, aber nicht schwer. Sie umschmeichelt den Strudel, ohne ihn matschig zu machen.
- Keine Hektik: Der Teig braucht etwas Ruhe, aber die aktive Arbeitszeit ist kurz. Zwischendurch können Sie Kaffee trinken.
- Ein echter Publikumsliebling: Kinder lieben die süße Füllung, Erwachsene die leichte Säure der Äpfel. Alle sind glücklich.
Was dieses Rezept besonders macht? Es ist die Kombination aus einem butterzarten, fast durchsichtigen Strudelteig und einer Füllung, die nicht verläuft. Ich habe stundenlang mit der Feuchtigkeit der Äpfel gekämpft, bis ich den Trick mit den Semmelbröseln entdeckt habe. Und die Vanillesauce? Ein Freund von mir, Koch aus Leidenschaft, zeigte mir, wie man die Milch mit der Vanilleschote ziehen lässt, bevor man das Eigelb unterschlägt. Das Ergebnis ist so samtig, dass man sie am liebsten pur löffeln würde.
Ehrlich, dieser Strudel ist das perfekte Dessert für alle, die etwas Besonderes wollen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Er schmeckt nach Herbst, nach Geborgenheit und nach dem Gefühl, wenn man den ersten Bissen nimmt und einfach nur die Augen schließt.
Was Sie für die Zutaten brauchen
Dieser hausgemachte Apfelstrudel mit cremiger Vanillesauce lebt von einfachen, aber sorgfältig ausgewählten Zutaten. Keine exotischen Gewürze, keine schwer zu findenden Spezialitäten – nur gute Basics, die zusammen ein Meisterwerk ergeben.
Für den Strudelteig
- 250 g Weizenmehl (Type 405) – glattes Mehl für einen geschmeidigen Teig. Ich habe auch schon Dinkelmehl probiert, aber der Teig wird etwas fester.
- 125 ml lauwarmes Wasser – nicht zu heiß, sonst wird der Teig klebrig.
- 3 EL Pflanzenöl – neutrales Öl wie Sonnenblumen- oder Rapsöl. Olivenöl würde zu stark schmecken.
- 1 Prise Salz – klingt komisch für ein süßes Gericht, aber es hebt den Geschmack.
- 1 TL Essig (optional) – macht den Teig geschmeidiger. Ich nehme immer hellen Balsamico.
Für die Apfelfüllung

- 1 kg Äpfel – am besten eine säuerliche Sorte wie Boskoop, Elstar oder Jonagold. Sie behalten beim Backen ihre Form und geben genau die richtige Säure ab.
- 80 g Zucker – brauner Zucker gibt mehr Karamellnote, weißer ist feiner. Ich mische beides.
- 1 TL Zimt – frisch gemahlen, wenn möglich. Der Unterschied ist riesig.
- 50 g Rosinen – wer mag. Ich weiche sie vorher in etwas Rum oder Apfelsaft ein.
- 50 g gehackte Mandeln oder Walnüsse – für den Crunch. Optional, aber ich liebe es.
- 3 EL Semmelbrösel – der geheime Trick! Sie saugen die überschüssige Flüssigkeit auf und verhindern einen matschigen Boden.
- 50 g geschmolzene Butter – zum Bestreichen des Teigs vor dem Einrollen.
Für die cremige Vanillesauce
- 400 ml Vollmilch – für die Cremigkeit. H-Milch geht auch, aber frische Milch schmeckt besser.
- 1 Vanilleschote – das Mark und die Schote. Nichts aus dem Tütchen, versprochen.
- 3 Eigelb – von großen Eiern (Größe M oder L).
- 60 g Zucker – fein, damit er sich gut auflöst.
- 1 EL Speisestärke – für die Bindung. Maisstärke geht auch.
- 1 Prise Salz – rundet den Geschmack ab.
Ein Tipp von mir: Nehmen Sie wirklich gute Äpfel. Ich kaufe sie auf dem Markt, weil sie oft aromatischer sind als die aus dem Supermarkt. Und die Vanilleschote? Ja, sie kostet etwas mehr, aber der Unterschied zur Vanille aus der Flasche ist enorm. Die Sauce wird samtig und bekommt diese kleinen schwarzen Punkte, die einfach nach Luxus aussehen.
Welche Ausrüstung Sie brauchen
Sie brauchen keine Profi-Küche für diesen hausgemachten Apfelstrudel mit cremiger Vanillesauce. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig.
- Große Schüssel – für den Teig und die Füllung.
- Küchenwaage – Mehl abwiegen ist genauer als Tassen.
- Nudelholz – ein klassisches Holzrollholz. Meins ist von Oma, aber ein günstiges tut es auch.
- Küchentuch oder großes Geschirrtuch – alt, aber sauber. Darauf ziehen Sie den Teig dünn aus. Das ist der Schlüssel.
- Backblech mit Backpapier – der Strudel kommt direkt darauf.
- Kleiner Topf und Schneebesen – für die Vanillesauce. Ein Schneebesen ist besser als ein Löffel, weil er Klümpchen verhindert.
- Scharfes Messer – zum Schneiden der Äpfel und zum Anschneiden des Strudels.
Wenn Sie kein Nudelholz haben? Kein Problem. Eine saubere Glasflasche tut es auch. Und das Küchentuch? Ein altes Leinentuch ist ideal, weil es den Teig nicht festkleben lässt. Ich habe mir mal ein neues Mikrofasertuch ausgeliehen – der Teig klebte wie verrückt. Also lieber ein bewährtes Stück.
So gelingt die Zubereitung Schritt für Schritt
Keine Sorge, der Strudel klingt komplizierter, als er ist. Ich zeige Ihnen, wie ich ihn mache – mit allen kleinen Tricks, die ich gelernt habe.
1. Der Strudelteig
Mehl und Salz in eine Schüssel geben. Eine Mulde formen, Wasser, Öl und Essig hineingießen. Mit den Händen zu einem glatten, elastischen Teig kneten – etwa 8-10 Minuten. Der Teig sollte nicht mehr kleben. Eine Kugel formen, mit Öl bestreichen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Das ist wichtig, damit der Teig geschmeidig wird. Ich stelle ihn manchmal in die Nähe der Heizung, aber nicht direkt drauf.
2. Die Apfelfüllung vorbereiten
Während der Teig ruht, die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden – nicht zu dick, etwa 3 mm. In einer Schüssel mit Zucker, Zimt, Rosinen und Nüssen vermischen. Die Semmelbrösel erst kurz vor dem Füllen unterheben, sonst werden sie zu früh feucht. Die Äpfel sollten nicht zu lange stehen, sonst verlieren sie Saft.
3. Den Teig ausziehen – der spannende Teil
Das Küchentuch auf dem Tisch ausbreiten, leicht bemehlen. Den Teig darauflegen und mit dem Nudelholz zu einem Rechteck ausrollen. Dann kommt der Trick: Mit den Handrücken den Teig von der Mitte aus vorsichtig dünner ziehen. Er sollte am Ende fast durchsichtig sein – Sie sollten die Zeitung darunter lesen können. Keine Angst vor Löchern! Kleine Risse lassen sich später überlappen. Den Teig mit geschmolzener Butter bestreichen, dabei einen Rand von 3 cm frei lassen.
4. Füllen und rollen
Die Semmelbrösel gleichmäßig über den Teig streuen – sie saugen später die Feuchtigkeit auf. Dann die Apfelmischung darauf verteilen, dabei an den schmalen Seiten einen Rand lassen. Jetzt das Tuch an der unteren Kante anheben und den Teig vorsichtig aufrollen. Die Enden einschlagen, damit nichts herausläuft. Den Strudel mit der Nahtstelle nach unten auf das Backblech legen.
Ich rolle immer langsam und achte darauf, dass die Rolle nicht zu fest wird – sonst platzt sie beim Backen. Und wenn doch mal etwas Füllung herausquillt? Einfach mit einem Löffel zurückdrücken.
5. Backen
Den Strudel mit der restlichen geschmolzenen Butter bestreichen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) etwa 35-40 Minuten backen, bis er goldbraun ist. Nach 20 Minuten noch einmal mit Butter bestreichen – das gibt die schöne Farbe. Wenn er zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken.
6. Die cremige Vanillesauce
Während der Strudel backt, die Sauce zubereiten. Die Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark herauskratzen. Milch, Vanilleschote und -mark in einem Topf erhitzen – nicht kochen! Nur bis kleine Bläschen aufsteigen. In einer Schüssel Eigelb, Zucker und Speisestärke verrühren. Die heiße Milch langsam unter ständigem Rühren zur Eigelbmischung gießen. Alles zurück in den Topf und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen eindicken lassen. Nicht kochen, sonst gerinnt das Eigelb! Die Sauce ist fertig, wenn sie den Löffel bedeckt. Durch ein feines Sieb gießen, damit keine Klümpchen bleiben. Abkühlen lassen – sie wird beim Abkühlen noch etwas dicker.
Ein persönlicher Fehler, den ich gemacht habe: Ich habe die Sauce einmal zu schnell erhitzt und hatte Rührei in der Vanillesauce. Seitdem nehme ich die Milch vom Herd, bevor ich sie mit dem Eigelb mische. Geduld ist hier wirklich alles.
Tipps und Techniken für den perfekten Strudel
Nach vierzehn Versuchen habe ich einiges gelernt. Hier sind meine besten Tipps für Ihren hausgemachten Apfelstrudel mit cremiger Vanillesauce.
- Der Teig muss ruhen: Keine Abkürzung! Der Teig wird nur elastisch, wenn er genug Zeit hat. 30 Minuten sind das Minimum, eine Stunde ist besser.
- Semmelbrösel sind kein Fehler: Viele lassen sie weg, aber sie sind der Schlüssel zu einem trockenen Boden. Ich nehme immer frische, selbst gemachte Brösel aus altem Brot.
- Nicht zu viel Füllung: Weniger ist mehr. Wenn Sie den Strudel zu voll packen, reißt er beim Rollen. Lieber zwei kleinere Strudel machen als einen geplatzten.
- Die Vanillesauce nicht überkochen: Sobald sie eindickt, vom Herd nehmen. Sie kocht auch in der Restwärme weiter.
- Multitasking ist erlaubt: Während der Teig ruht, bereite ich die Äpfel vor. Während der Strudel backt, mache ich die Sauce. So ist alles gleichzeitig fertig.
Einmal hatte ich einen Strudel, der innen noch roh war, obwohl er außen schon fast schwarz aussah. Seitdem backe ich ihn auf der mittleren Schiene und decke ihn bei Bedarf mit Alufolie ab. Und wenn die Sauce zu dick wird? Einfach einen Schuss Milch unterrühren.
Variationen und Anpassungen
Dieses Rezept ist ein wunderbares Grundgerüst, das Sie nach Lust und Laune verändern können.
- Mit Nüssen und Trockenfrüchten: Statt Mandeln können Sie auch Walnüsse, Pekannüsse oder Pinienkerne nehmen. Datteln oder getrocknete Feigen passen auch super.
- Für Veganer: Ersetzen Sie die Butter durch Margarine und die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch. Für die Vanillesauce verwenden Sie einen veganen Pudding auf Stärkebasis. Der Teig selbst ist mit Öl schon vegan.
- Mit anderen Früchten: Birnen, Quitten oder eine Mischung aus Äpfeln und Preiselbeeren – probieren Sie sich aus. Im Sommer passen auch Pfirsiche.
- Weniger süß: Reduzieren Sie den Zucker in der Füllung auf 50 g. Die Äpfel bringen genug Süße mit.
- Mit Rum-Aroma: Weichen Sie die Rosinen über Nacht in Rum ein. Das gibt dem Strudel eine wunderbar erwachsene Note.
Ich selbst habe einmal eine Version mit gerösteten Haselnüssen und einem Schuss Ahornsirup in der Füllung gemacht. War ein Experiment für einen Herbstmarkt – und es war ein voller Erfolg. Seitdem mache ich ab und zu eine kleine Portion extra nur für mich.
Servieren und Aufbewahren
Der hausgemachte Apfelstrudel mit cremiger Vanillesauce schmeckt am besten, wenn er noch leicht warm ist. Die Sauce sollte lauwarm sein – nicht kochend, aber auch nicht kalt. Ich gieße sie immer erst auf dem Teller über den Strudel, damit der Teig knusprig bleibt.
Dazu passt ein Klecks geschlagene Sahne oder eine Kugel Vanilleeis. Ein frischer Minzzweig macht sich auch gut auf dem Teller. Wenn Sie Gäste haben, können Sie den Strudel vorher in Scheiben schneiden und auf einer Platte anrichten – die Sauce separat dazu reichen.
Zum Aufbewahren: Der Strudel hält sich im Kühlschrank etwa 2-3 Tage. Wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie oder Alufolie, damit er nicht austrocknet. Zum Aufwärmen: Bei 150 °C im Ofen etwa 10 Minuten backen – so wird er wieder fast wie frisch. Die Mikrowelle macht ihn leider matschig. Die Vanillesauce hält sich im Kühlschrank in einem verschlossenen Glas etwa 3 Tage. Einfach vor dem Servieren kurz aufschlagen oder im Wasserbad erwärmen.
Ein Tipp: Der Strudel schmeckt am nächsten Tag fast noch besser, weil die Aromen durchgezogen sind. Ich mache ihn oft am Vorabend und wärme ihn vor dem Servieren auf.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Ein Stück hausgemachter Apfelstrudel mit cremiger Vanillesauce (ca. 150 g Strudel + 50 ml Sauce) enthält etwa:
| Nährwert | Menge |
|---|---|
| Kalorien | ca. 350 kcal |
| Kohlenhydrate | ca. 50 g |
| Eiweiß | ca. 6 g |
| Fett | ca. 14 g |
| Ballaststoffe | ca. 3 g |
Die Äpfel liefern Vitamin C und Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind. Die Mandeln stecken voller Vitamin E und gesunder Fette. Und die Vanille? Sie soll beruhigend wirken und die Stimmung heben. Klar, es ist kein Diätgericht, aber als gelegentliches Dessert völlig in Ordnung. Wenn Sie auf Zucker achten, können Sie die Menge in der Füllung reduzieren oder einen Zuckerersatz wie Erythrit verwenden. Die Vanillesauce lässt sich auch mit Hafermilch und weniger Zucker zubereiten.
Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit: Ersetzen Sie das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung. Der Teig wird etwas brüchiger, aber mit etwas mehr Öl und Wasser klappt es. Und für Laktoseintoleranz? Einfach laktosefreie Milch und Butter verwenden.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich den Strudel auch mit fertigem Blätterteig machen?
Ja, das geht schneller, aber der Teig wird nicht so dünn und knusprig. Der Strudelteig ist eigentlich ganz einfach und schmeckt viel besser. Probieren Sie es einmal mit dem echten Teig – es lohnt sich!
Warum wird mein Strudel immer matschig?
Das liegt meist an zu feuchten Äpfeln oder fehlenden Semmelbröseln. Schneiden Sie die Äpfel erst kurz vor dem Füllen und heben Sie die Brösel unter – sie saugen die Flüssigkeit auf. Auch das Bestreichen mit Butter vor dem Backen hilft.
Kann ich die Vanillesauce auch ohne Eigelb machen?
Klar! Verwenden Sie einfach Vanillepuddingpulver nach Packungsanweisung, aber mit Milch statt Wasser. Oder mischen Sie Speisestärke mit Zucker und Milch und kochen Sie es auf – ohne Eigelb wird es aber weniger cremig.
Wie bekomme ich den Teig so dünn wie beim Bäcker?
Übung macht den Meister. Der Teig muss gut geknetet sein und lange genug ruhen. Ziehen Sie ihn langsam und gleichmäßig – mit den Handrücken, nicht mit den Fingerspitzen. Und keine Angst vor kleinen Löchern!
Kann ich den Strudel einfrieren?
Ja, am besten ungebacken. Den fertig gerollten Strudel in Frischhaltefolie wickeln und einfrieren. Vor dem Backen einfach im Kühlschrank auftauen lassen und dann wie gewohnt backen. Die Vanillesauce sollte frisch zubereitet werden.
Zum Schluss
Dieser hausgemachte Apfelstrudel mit cremiger Vanillesauce ist mehr als nur ein Dessert. Er ist ein Stück Geborgenheit, ein Duft, der durch die Wohnung zieht, und ein Geschmack, der an gemütliche Sonntagnachmittage erinnert. Ich liebe es, wie der Teig beim Backen knusprig wird, während die Äpfel weich und saftig bleiben. Und die Vanillesauce – sie ist der seidige Abschluss, der alles perfekt abrundet.
Trauen Sie sich, den Teig selbst zu machen. Es ist einfacher, als Sie denken, und der Stolz, wenn der erste selbst gemachte Strudel aus dem Ofen kommt, ist unbezahlbar. Experimentieren Sie mit den Füllungen, passen Sie die Süße an und machen Sie ihn zu Ihrem eigenen Rezept. Vielleicht entdecken Sie ja auch Ihre eigene Lieblingsvariante – so wie ich es mit den gerösteten Haselnüssen getan habe.
Wenn Sie diesen Strudel ausprobieren, schreiben Sie mir doch einen Kommentar. Ich bin gespannt, wie er bei Ihnen geworden ist! Und wenn Sie Lust auf mehr haben, probieren Sie doch mal unseren einfachen Rhabarber-Streuselkuchen vom Blech oder den klassischen Donauwellen-Blechkuchen mit saftiger Kirschfüllung. Beide sind echte Klassiker, die immer gut ankommen. Oder backen Sie für den nächsten Besuch unsere fluffigen Erdbeer-Muffins mit knusprigen Streuseln – die sind im Handumdrehen gemacht und perfekt für Kindergeburtstage.
In diesem Sinne: Ran an die Äpfel und viel Freude beim Backen! Sie schaffen das.
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Hausgemachter Apfelstrudel mit cremiger Vanillesauce
Ein butterzarter, fast durchsichtiger Strudelteig umhüllt eine saftige Apfelfüllung mit Zimt, Rosinen und Nüssen, begleitet von einer samtigen Vanillesauce. Dieses Rezept ist perfekt für gemütliche Abende und wird garantiert zum Publikumsliebling.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 40 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 10 Minuten
- Yield: 8 Portionen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Österreichisch
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 125 ml lauwarmes Wasser
- 3 EL Pflanzenöl (z. B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)
- 1 Prise Salz
- 1 TL Essig (optional, z. B. heller Balsamico)
- 1 kg Äpfel (säuerliche Sorte wie Boskoop, Elstar oder Jonagold)
- 80 g Zucker (braun oder weiß, gemischt)
- 1 TL Zimt (frisch gemahlen)
- 50 g Rosinen (optional, in Rum oder Apfelsaft eingeweicht)
- 50 g gehackte Mandeln oder Walnüsse (optional)
- 3 EL Semmelbrösel
- 50 g geschmolzene Butter (zum Bestreichen)
- 400 ml Vollmilch
- 1 Vanilleschote
- 3 Eigelb (Größe M oder L)
- 60 g Zucker (fein)
- 1 EL Speisestärke (oder Maisstärke)
- 1 Prise Salz
Instructions
- Mehl und Salz in eine Schüssel geben. Eine Mulde formen, Wasser, Öl und Essig hineingießen. Mit den Händen zu einem glatten, elastischen Teig kneten (8-10 Minuten). Der Teig sollte nicht mehr kleben. Eine Kugel formen, mit Öl bestreichen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
- Während der Teig ruht, Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben (ca. 3 mm) schneiden. In einer Schüssel mit Zucker, Zimt, Rosinen und Nüssen vermischen. Semmelbrösel erst kurz vor dem Füllen unterheben.
- Ein Küchentuch auf dem Tisch ausbreiten und leicht bemehlen. Den Teig darauflegen und mit dem Nudelholz zu einem Rechteck ausrollen. Mit den Handrücken den Teig von der Mitte aus vorsichtig dünner ziehen, bis er fast durchsichtig ist. Kleine Risse können überlappt werden. Den Teig mit geschmolzener Butter bestreichen, dabei einen Rand von 3 cm frei lassen.
- Semmelbrösel gleichmäßig über den Teig streuen. Die Apfelmischung darauf verteilen, dabei an den schmalen Seiten einen Rand lassen. Das Tuch an der unteren Kante anheben und den Teig vorsichtig aufrollen. Die Enden einschlagen. Den Strudel mit der Nahtstelle nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
- Den Strudel mit der restlichen geschmolzenen Butter bestreichen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) etwa 35-40 Minuten backen, bis er goldbraun ist. Nach 20 Minuten noch einmal mit Butter bestreichen. Bei zu starker Bräunung mit Alufolie abdecken.
- Während der Strudel backt, die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Milch, Vanilleschote und -mark in einem Topf erhitzen (nicht kochen, nur bis kleine Bläschen aufsteigen). In einer Schüssel Eigelb, Zucker und Speisestärke verrühren. Die heiße Milch langsam unter ständigem Rühren zur Eigelbmischung gießen. Alles zurück in den Topf und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen eindicken lassen (nicht kochen). Die Sauce ist fertig, wenn sie den Löffel …
Notes
Der Teig muss mindestens 30 Minuten ruhen, damit er geschmeidig wird. Semmelbrösel sind der Schlüssel zu einem trockenen Boden – sie saugen überschüssige Flüssigkeit auf. Die Vanillesauce nicht überkochen, sonst gerinnt das Eigelb. Der Strudel schmeckt am nächsten Tag fast noch besser, da die Aromen durchziehen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (ca. 150 g S
- Calories: 350
- Sugar: 28
- Sodium: 120
- Fat: 14
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 50
- Fiber: 3
- Protein: 6
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