Geschrieben von

Dylan Armstrong

Veröffentlicht

Cremiges Butternut-Kürbis-Risotto mit Salbei: Einfaches Herbstrezept

Fertig in 40 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Medium

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Dieser eine Geruch – dieses warme, nussige Aroma von Salbei, der in butterigem Öl brutzelt, vermischt mit dem süßlichen Duft von Kürbis – hat mich neulich im Supermarkt so überwältigt, dass ich stehen bleiben musste. Es roch nach Herbst, nach gemütlichen Abenden und irgendwie auch nach Oma, obwohl sie nie Risotto gemacht hat. Sie machte eher deftige Eintöpfe, aber dieser Duft, der hing in ihrer Küche, wenn die ersten Kürbisse auf dem Markt waren. Und genau dort, zwischen den Regalen mit Reis und Dosentomaten, wusste ich: Dieses Cremige Butternut-Kürbis-Risotto mit Salbei musste ich sofort kochen. Nicht als kompliziertes Gourmet-Gericht, sondern als das, was es wirklich ist: pure, wohlige Herbstwärme auf einem Teller. Ein Gericht, das nach Zuhause schmeckt, auch wenn man das Rezept noch nie zuvor gemacht hat. Dieses Risotto ist mein kleiner Trick, um die goldene Jahreszeit direkt auf die Gabel zu bekommen – ohne viel Aufhebens, aber mit jeder Menge Soulfood-Faktor. Und ehrlich? Es wird garantiert auch dein neues Lieblingsrezept für kühle Tage.

Warum du dieses cremige Kürbis-Risotto lieben wirst

Lass mich dir sagen, warum dieses Rezept anders ist. Ich habe es bestimmt ein Dutzend Mal gekocht, bis es genau so war, wie ich es mir vorgestellt habe: cremig, aber nicht schwer, aromatisch, aber nicht aufdringlich. Es ist mein absoluter Herbst-Favorit.

  • Schnell und einfach: In gut 40 Minuten steht ein fantastisches Abendessen auf dem Tisch. Perfekt für stressige Wochentage oder wenn die Couch nach einem langen Tag ruft.
  • Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon zu Hause – bis auf den Butternut-Kürbis vielleicht. Aber den findest du jetzt überall.
  • Perfekt für gemütliche Herbstabende: Ob als Hauptgericht für zwei mit einem Glas Weißwein oder als Beilage zu einem Braten – dieses Risotto ist ein echtes Multitalent. Es ist auch ein toller Hingucker auf dem Thanksgiving-Tisch.
  • Ein echter Publikumsliebling: Selbst Kinder, die normalerweise die Nase über Kürbis rümpfen, lieben dieses cremige Wunderwerk. Es ist einfach unwiderstehlich.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus süßlich-nussigem Butternut-Kürbis, erdigem Salbei und der seidigen Cremigkeit des Risottos ist einfach himmlisch. Es ist der Inbegriff von Komfortessen – nur eben ein bisschen edler.

Was dieses Rezept von all den anderen unterscheidet? Der Trick liegt in der Zubereitung des Kürbisses. Statt ihn einfach unterzuheben, wird ein Teil davon zu einem feinen Püree verarbeitet, das dem Risotto eine unglaubliche, fast schon samtige Textur verleiht. Keine stückigen Stellen, nur pure Cremigkeit. Und der Salbei wird nicht nur als Deko draufgelegt, sondern in Butter knusprig ausgebraten – das gibt ein Aroma, das dich umhauen wird. Vertrau mir, das ist nicht einfach nur ein weiteres Risotto. Das ist dein neues Herbsthighlight.

Was du an Zutaten brauchst

Für dieses Cremige Butternut-Kürbis-Risotto mit Salbei brauchst du keine Zauberkünste, nur gute, ehrliche Zutaten. Die meisten davon sind wahre Alleskönner in der Küche. Ich liste sie dir hier schön auf, damit du nichts vergisst.

Für das Risotto:

  • 1 kleiner Butternut-Kürbis (ca. 600-800 g): Achte darauf, dass er fest ist und keine Druckstellen hat. Die glatte Haut ist ein gutes Zeichen. Du kannst auch Hokkaido-Kürbis nehmen, dann musst du ihn nicht schälen (ich liebe diese Zeitersparnis!).
  • 1 Zwiebel (mittelgroß): Eine gelbe oder weiße Zwiebel reicht völlig. Sie gibt die feine, herzhafte Basis.
  • 2 Knoblauchzehen: Frischer Knoblauch ist hier ein Muss. Er darf nur nicht verbrennen, sonst wird er bitter.
  • 300 g Risottoreis (z.B. Arborio oder Carnaroli): Bitte nimm keinen normalen Langkornreis! Die Stärke im Risottoreis ist das Geheimnis der Cremigkeit. Carnaroli ist mein Favorit, weil er noch etwas mehr Biss hat.
  • 150 ml trockener Weißwein: Der Wein gibt dem Risotto eine wichtige Säure, die die Süße des Kürbisses ausbalanciert. Nimm einen, den du auch gerne trinken würdest. Im Notfall geht auch alkoholfreier Weißwein oder etwas mehr Brühe.
  • 800 ml – 1 l heiße Gemüsebrühe (wichtig: ungesüßt!): Die Brühe ist das Herzstück. Ich nehme am liebsten eine selbstgemachte oder eine gute Bio-Brühe aus dem Glas. Sie sollte nicht zu stark gewürzt sein.
  • 60 g kalte Butter (in Würfeln): Die Butter wird am Ende untergerührt – das nennt man “Mantecatura”. Sie macht das Risotto erst richtig seidig und glänzend.
  • 80 g frisch geriebener Parmesan (oder Grana Padano): Auch hier gilt: Am besten ein gutes Stück vom Block und selbst reiben. Der Geschmack ist unvergleichlich und er schmilzt viel besser als der fertig geriebene.
  • Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle: Zum Abschmecken.
  • Eine Prise Muskatnuss (frisch gerieben): Das ist mein kleiner Geheimtipp! Eine winzige Menge unterstreicht die Nussigkeit des Kürbisses wunderbar.

Für den Salbei-Topping:

Butternut-Kürbis-Risotto preparation steps

  • 2 EL Olivenöl: Zum Anbraten des Kürbisses und der Salbeiblätter.
  • 1 Bund frischer Salbei (ca. 10-15 Blätter): Bitte keinen getrockneten! Die frischen Blätter werden knusprig und entfalten ein ganz wunderbares Aroma.
  • 1 EL Butter: Für das gewisse Extra beim Ausbacken des Salbeis.

Ein kleiner Tipp von mir: Ich kaufe meinen Parmesan immer im Ganzen und reibe ihn frisch. Das macht geschmacklich einen riesigen Unterschied! Und für die Brühe: Wenn du mal eine besonders kräftige hast, verdünne sie einfach mit etwas Wasser, sonst wird das Risotto zu salzig.

Mögliche Ersatzprodukte: Für eine vegetarische Variante ist das Rezept ja schon perfekt. Für Veganer kannst du die Butter durch hochwertiges Pflanzenöl (z.B. Avocadoöl) ersetzen und den Parmesan durch einen veganen Hartkäse oder einfach weglassen – dann wird es aber nicht ganz so cremig. Statt Weißwein nimmst du einfach etwas mehr Brühe mit einem Spritzer Zitronensaft.

Die Ausrüstung, die dir das Leben leichter macht

Gute Küchenwerkzeuge sind die halbe Miete. Für dieses Risotto brauchst du nicht viel, aber das, was du brauchst, sollte gut sein.

  • Ein großer, schwerer Topf (am besten aus Edelstahl oder Gusseisen): Der Topf sollte einen guten Boden haben, damit die Hitze gleichmäßig verteilt wird und nichts anbrennt. Ein Schmortopf ist ideal.
  • Ein scharfes Messer und ein stabiler Sparschäler: Der Butternut-Kürbis hat eine harte Schale. Ein scharfes Messer ist hier Gold wert. Der Sparschäler erleichtert das Schälen ungemein.
  • Ein Schneidebrett: Am besten ein großes, damit du genug Platz hast.
  • Ein Kochlöffel aus Holz oder Silikon: Holz kratzt den Topf nicht und ist ein hervorragender Temperaturfühler.
  • Eine kleine Pfanne: Zum Ausbacken des Salbeis und für die Kürbiswürfel.
  • Ein Pürierstab oder eine kleine Küchenmaschine: Um einen Teil des Kürbisses fein zu pürieren. Ein Standmixer geht auch, aber dann hast du mehr Abwasch.
  • Eine Messbecher für die Brühe: Die Brühe sollte immer heiß sein, wenn du sie zugießt.

Falls du keinen Pürierstab hast? Kein Problem! Du kannst den gekochten Kürbis auch mit einer Gabel fein zerdrücken. Es wird nicht ganz so glatt, aber die Textur ist auch sehr lecker. Und wenn du einen Schnellkochtopf hast, kannst du die Garzeit des Kürbisses drastisch verkürzen – aber für das Risotto selbst nehme ich lieber den normalen Topf, weil ich da mehr Kontrolle habe.

Los geht’s: Die Schritt-für-Schritt-Anleitung

Jetzt wird gekocht! Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Nimm dir ein Glas Wein (oder Tee) und lass uns loslegen. Versprochen, es lohnt sich.

  1. Den Kürbis vorbereiten (5 Minuten): Zuerst schälst du den Butternut-Kürbis mit dem Sparschäler. Das ist manchmal etwas mühsam, aber es geht. Dann halbierst du ihn der Länge nach und entfernst die Kerne mit einem Löffel. Die Kerne kannst du übrigens aufheben, waschen und im Ofen rösten – ein super Snack! Schneide das Kürbisfleisch in etwa 1-2 cm große Würfel. Etwa die Hälfte der Würfel (ca. 300 g) legst du beiseite, der Rest kommt in den Topf.
  2. Den Kürbis kochen (15 Minuten): Gib die eine Hälfte der Kürbiswürfel in einen kleinen Topf und bedecke sie knapp mit Wasser. Koche sie für etwa 10-15 Minuten, bis sie ganz weich sind. Gieße das Wasser ab (hebe es auf! Es ist voller Geschmack und kann die Brühe ersetzen) und püriere die weichen Kürbisstücke mit dem Pürierstab zu einer feinen, glatten Creme. Stelle sie beiseite.
  3. Das Risotto starten (20 Minuten): Während der Kürbis kocht, kannst du schon mit dem Risotto beginnen. Erhitze das Olivenöl in deinem großen Topf. Gib die fein gewürfelte Zwiebel hinein und glasieren sie bei mittlerer Hitze für 2-3 Minuten, bis sie weich ist. Sie darf keine Farbe nehmen! Dann gibst du den gepressten Knoblauch dazu und rührst kurz um – nur 30 Sekunden, bis er duftet.
  4. Den Reis anrösten (2 Minuten): Jetzt kommt der Reis dazu. Rühre ihn gut um, bis er von dem Öl umhüllt ist und die Körner anfangen, leicht glasig zu werden. Das nennt man “Tostatura” und es ist ein wichtiger Schritt, damit der Reis später schön bissfest bleibt. Er sollte leicht nussig riechen.
  5. Mit Wein ablöschen (1 Minute): Gieße den Weißwein dazu. Er wird sofort anfangen zu zischen und zu verdampfen. Rühre kräftig, bis der Wein fast vollständig aufgesogen ist. Das dauert nur eine Minute. Jetzt riecht es schon herrlich!
  6. Die Brühe angießen (18-20 Minuten): Jetzt kommt der wichtigste Teil: die Brühe. Gib eine Schöpfkelle (ca. 150 ml) der heißen Brühe zum Reis und rühre gelegentlich um. Warte, bis die Flüssigkeit fast vollständig aufgesogen ist, bevor du die nächste Kelle hinzugibst. Wiederhole das für etwa 18-20 Minuten. Der Reis sollte dann gar sein, aber noch einen leichten Biss haben (al dente). Du wirst sehen, wie er nach und nach cremiger wird. Wichtig: Nach etwa 10 Minuten gibst du die rohen Kürbiswürfel mit in den Topf. Sie garen dann im Risotto mit und werden wunderbar weich.
  7. Die cremige Vollendung (2 Minuten): Wenn der Reis gar ist, nimmst du den Topf vom Herd. Jetzt kommt die geheime Zutat: das Kürbispüree! Rühre es gut unter das Risotto. Es wird die Farbe sofort in ein leuchtendes Orange tauchen und die Cremigkeit auf ein neues Level heben. Dann gibst du die kalten Butterwürfel und den geriebenen Parmesan dazu. Rühre kräftig und mit viel Liebe – das ist die “Mantecatura”. Das Risotto wird jetzt richtig seidig und glänzend. Schmecke es mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss ab.
  8. Den Salbei knusprig ausbacken (3 Minuten): In der kleinen Pfanne erhitzt du das Olivenöl und die Butter. Sobald sie schäumt, gibst du die Salbeiblätter hinein. Sie brutzeln und werden in 1-2 Minuten knusprig. Nimm sie schnell heraus und lass sie auf einem Küchenpapier abtropfen. Das Öl aus der Pfanne kannst du über das fertige Risotto träufeln – ein Gedicht!
  9. Servieren und genießen: Verteile das Risotto auf tiefe Teller. Garniere es mit den knusprigen Salbeiblättern und einem zusätzlichen Hauch von frisch geriebenem Parmesan. Wer mag, träufelt noch etwas von dem Salbei-Öl darüber. Fertig!

Meine besten Tipps & Tricks für das perfekte Risotto

Ich habe bei diesem Rezept auch so einige Fehler gemacht. Damit dir das nicht passiert, verrate ich dir meine besten Tricks. Glaub mir, ein bisschen Übung und diese Tipps machen den Unterschied.

  • Die Brühe muss heiß sein! Das ist der häufigste Fehler. Wenn du kalte Brühe zugießt, stoppt der Garprozess des Reises und das Risotto wird matschig, bevor es cremig wird. Halte die Brühe auf dem Herd nebenan simmernd.
  • Nicht zu viel rühren, aber auch nicht zu wenig: Du musst nicht die ganze Zeit wie ein Besessener rühren. Ein gelegentliches Umrühren reicht völlig. Zu viel Rühren kann den Reis brechen und zu viel Stärke freisetzen, was das Risotto klebrig macht. Aber gar nicht rühren geht auch nicht – dann brennt es an.
  • Der Reis muss “al dente” sein: Auch wenn es verlockend ist, den Reis komplett weich zu kochen – er sollte noch einen leichten Biss haben. Denk dran, er gart auch nach dem Abstellen des Herdes noch ein wenig nach.
  • Die “Mantecatura” ist heilig: Das Unterrühren von Butter und Parmesan bei ausgeschalteter Hitze ist der Schlüssel zur Cremigkeit. Sei hier nicht geizig! Die kalte Butter macht die Textur erst so richtig seidig.
  • Kürbis nicht pürieren? Kein Problem: Wenn dir das Pürieren zu aufwendig ist, kannst du den Kürbis auch einfach in ganz kleine Würfel schneiden (0,5 cm) und direkt mit in den Topf geben. Er wird dann fast von selbst zerfallen und das Risotto cremig machen. Aber das Püree gibt eine Extra-Portion Samtigkeit.
  • Mein persönlicher Fail: Einmal habe ich den Salbei zu früh in die Pfanne gegeben und er ist schwarz geworden. Bitter! Also wirklich: Sobald die Butter schäumt, die Blätter rein, kurz brutzeln lassen und sofort raus. Sie sind schneller fertig, als du denkst.

Variationen & Anpassungen für deinen Geschmack

Das Schöne an einem Risotto ist, dass es unendlich viele Möglichkeiten gibt, es zu variieren. Hier sind ein paar meiner Lieblingsideen, falls du mal etwas Neues ausprobieren willst.

  • Vegetarisch/Vegan: Wie schon erwähnt, ersetze die Butter durch gutes Olivenöl oder vegane Butter und lass den Parmesan weg. Für eine extra Cremigkeit kannst du einen Esslöffel Hefeflocken untermischen – das gibt einen käseähnlichen Geschmack.
  • Mit Pilzen: Ein absoluter Traum! Brate 200 g gemischte Pilze (z.B. Pfifferlinge, Kräuterseitlinge, Champignons) in einer Pfanne scharf an, bis sie goldbraun sind. Hebe sie kurz vor dem Servieren unter das Risotto oder gib sie als Topping darauf. Das passt perfekt zum Kürbis.
  • Mit Speck oder Schinken: Für die Fleischliebhaber: Brate 100 g gewürfelten Speck oder Schinken knusprig aus und gib ihn über das fertige Risotto. Der salzige Geschmack ist ein toller Kontrast zur Süße des Kürbisses.
  • Schärfer: Wenn du es gerne pikant magst, gib eine halbe, fein gehackte Chilischote zusammen mit der Zwiebel in den Topf. Oder streue am Ende etwas Chiliflocken darüber.
  • Mit Kürbiskernen: Röste eine Handvoll Kürbiskerne in der trockenen Pfanne, bis sie duften und leicht springen. Streue sie als knuspriges Topping über das Risotto. Das gibt einen tollen Biss und passt thematisch wunderbar.
  • Mit anderen Kräutern: Statt Salbei kannst du auch Thymian oder Rosmarin verwenden. Thymian passt besonders gut zu Kürbis. Einfach ein paar Zweige mitkochen und vor dem Servieren entfernen.

Servieren & Aufbewahren – So schmeckt’s am besten

Ein Risotto ist ein Gericht für den Moment. Am besten schmeckt es direkt nach der Zubereitung, wenn es noch warm und cremig ist. Aber ich weiß, dass nicht immer alles aufgegessen wird. Hier sind meine Tipps für den Fall der Fälle.

Servieren: Serviere das Risotto auf tiefen, vorgewärmten Tellern (das hält es länger warm). Ein Klecks Kürbispüree auf dem Teller oder ein paar Tropfen hochwertiges Olivenöl sind nicht nur schön, sondern auch lecker. Dazu passt ein trockener Weißwein, wie ein Sauvignon Blanc oder ein Chardonnay. Oder ein Glas Federweißer – das ist der Herbst in flüssiger Form!

Aufbewahren: Risotto lässt sich leider nicht so gut aufbewahren, weil es beim Abkühlen seine cremige Textur verliert und fest wird. Aber keine Sorge, du kannst es trotzdem retten! Fülle das übrig gebliebene Risotto in einen luftdichten Behälter und stelle es in den Kühlschrank. Es hält sich dort 1-2 Tage.

Wieder aufwärmen: Der Trick ist, das Risotto nicht einfach in der Mikrowelle aufzuheizen. Das macht es nur gummiartig. Gib es stattdessen in einen Topf, füge einen Schuss Wasser, Brühe oder Milch hinzu und erwärme es bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren. Es wird wieder cremig, versprochen! Du kannst es auch zu kleinen Risotto-Bällchen formen, in Paniermehl wälzen und in der Pfanne ausbacken – das sind dann Arancini, eine italienische Spezialität.

Einfrieren: Grundsätzlich kann man Risotto einfrieren, aber die Textur leidet darunter. Wenn du es trotzdem einfrieren möchtest, lass es komplett abkühlen, fülle es in einen Gefrierbeutel und drücke die Luft heraus. Beim Auftauen dann unbedingt mit etwas Flüssigkeit aufwärmen.

Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile

Ich bin ja kein Ernährungsberater, aber ich finde es trotzdem spannend zu wissen, was in meinem Essen steckt. Hier eine grobe Einschätzung der Nährwerte pro Portion (basierend auf 4 Portionen):

Nährwert Pro Portion (ca.)
Kalorien 450-550 kcal
Kohlenhydrate 65 g
Eiweiß 15 g
Fett 20 g
Ballaststoffe 5 g

Was steckt Gutes drin? Der Butternut-Kürbis ist ein echtes Powerpaket. Er ist reich an Vitamin A (für die Augen und das Immunsystem) und liefert ordentlich Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe. Salbei ist nicht nur lecker, sondern auch für seine entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt. Und der Parmesan liefert wertvolles Calcium und Eiweiß. Also, du tust dir mit diesem Gericht auf jeden Fall etwas Gutes – und das Beste: Es schmeckt einfach fantastisch!

Allergenhinweise: Dieses Rezept enthält Laktose (Butter, Parmesan) und Gluten (sofern die Brühe glutenhaltig ist, also aufpassen!). Für eine laktosefreie Variante einfach laktosefreie Butter und laktosefreien Parmesan verwenden.

Fazit: Dein neues Herbst-Lieblingsgericht

Ich hoffe, ich konnte dich mit meiner Begeisterung für dieses Cremige Butternut-Kürbis-Risotto mit Salbei anstecken. Es ist mehr als nur ein Rezept. Es ist ein Gefühl – dieses wohlige, warme Gefühl, wenn der erste Löffel auf der Zunge zergeht und der Duft von Salbei und Kürbis die Küche erfüllt. Es ist der Herbst auf dem Teller, und das ganz ohne Stress und komplizierte Techniken.

Trau dich ruhig, das Rezept nach deinem Geschmack anzupassen. Probiere die Pilz-Variante, gib etwas Chili dazu oder mach es ganz vegan. Das Schöne am Kochen ist doch, dass man seiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Ich bin mir sicher, dass dieses Risotto auch bei dir und deinen Liebsten zum absoluten Hit wird. Es ist einfach zu gut, um es nicht auszuprobieren.

Also, ran an den Kürbis! Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie es dir geschmeckt hat. Hast du eine eigene Variante ausprobiert? Oder hast du einen Tipp, den ich noch nicht kenne? Lass es mich wissen! Teile das Rezept auch gerne mit deinen Freunden – denn gutes Essen macht doch am meisten Spaß, wenn man es teilt. Und jetzt: Viel Spaß beim Kochen und Genießen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch einen anderen Kürbis verwenden?
Ja, auf jeden Fall! Hokkaido-Kürbis ist eine tolle Alternative, da du ihn nicht schälen musst. Er hat ein ähnlich nussiges Aroma. Muskatkürbis oder Baby-Kürbisse eignen sich auch gut.

Muss ich den Reis vorher waschen?
Nein, auf keinen Fall! Der Risottoreis ist mit Stärke überzogen, die für die cremige Konsistenz verantwortlich ist. Wenn du ihn wäschst, wäschst du die Stärke weg und das Risotto wird nicht cremig.

Kann ich das Risotto auch im Voraus zubereiten?
Theoretisch ja, aber es schmeckt frisch am besten. Wenn du es vorbereiten möchtest, koche es bis zu dem Punkt, wo der Reis fast gar ist, aber noch einen Biss hat (ca. 15 Minuten). Dann kühle es schnell ab. Am nächsten Tag erhitzt du es mit etwas Brühe und fügst die Butter und den Parmesan hinzu.

Was mache ich mit den Kürbiskernen?
Die Kerne kannst du wunderbar verwerten! Wasche sie, trockne sie ab, vermische sie mit etwas Öl und Salz und röste sie im Ofen bei 180°C für 10-15 Minuten. Ein super Snack oder Topping für Salate und Suppen.

Das Risotto ist zu fest geworden – was tun?
Keine Panik! Das passiert schnell, wenn es zu lange steht. Gib einfach einen Schuss heiße Brühe oder Milch dazu und rühre kräftig. Es wird wieder cremig. Das ist auch der Trick beim Aufwärmen.

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Butternut-Kürbis-Risotto recipe

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Cremiges Butternut-Kürbis-Risotto mit Salbei: Einfaches Herbstrezept

Dieses cremige Butternut-Kürbis-Risotto mit knusprigem Salbei ist der Inbegriff von Herbstkomfort. Einfach zuzubereiten, mit samtiger Textur und einem unwiderstehlichen Aroma – perfekt für gemütliche Abende.

  • Author: Maria
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Italienisch

Ingredients

Scale
  • 1 kleiner Butternut-Kürbis (ca. 600800 g)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300 g Risottoreis (z.B. Arborio oder Carnaroli)
  • 150 ml trockener Weißwein
  • 800 ml – 1 l heiße Gemüsebrühe (ungesüßt)
  • 60 g kalte Butter (in Würfeln)
  • 80 g frisch geriebener Parmesan (oder Grana Padano)
  • Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Eine Prise Muskatnuss (frisch gerieben)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Bund frischer Salbei (ca. 1015 Blätter)
  • 1 EL Butter

Instructions

  1. Den Kürbis vorbereiten: Schälen, halbieren, Kerne entfernen und in 1-2 cm große Würfel schneiden. Die Hälfte der Würfel (ca. 300 g) beiseitelegen.
  2. Den Kürbis kochen: Die andere Hälfte der Kürbiswürfel in einem kleinen Topf mit Wasser knapp bedecken und 10-15 Minuten weich kochen. Abgießen (Wasser aufheben) und mit einem Pürierstab zu einer feinen Creme pürieren. Beiseitestellen.
  3. Das Risotto starten: Olivenöl im großen Topf erhitzen. Die fein gewürfelte Zwiebel darin bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten glasig dünsten. Den gepressten Knoblauch zugeben und 30 Sekunden mitrösten.
  4. Den Reis anrösten: Den Reis zugeben und unter Rühren 2 Minuten anrösten, bis die Körner glasig sind und nussig duften.
  5. Mit Wein ablöschen: Den Weißwein angießen und unter Rühren fast vollständig einkochen lassen (ca. 1 Minute).
  6. Die Brühe angießen: Nach und nach je eine Schöpfkelle heiße Brühe (ca. 150 ml) zum Reis geben und unter gelegentlichem Rühren fast vollständig aufsaugen lassen. Diesen Vorgang 18-20 Minuten wiederholen. Nach etwa 10 Minuten die rohen Kürbiswürfel zugeben.
  7. Die cremige Vollendung: Wenn der Reis al dente ist, den Topf vom Herd nehmen. Das Kürbispüree unterrühren. Dann die kalten Butterwürfel und den geriebenen Parmesan zugeben und kräftig rühren (Mantecatura). Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
  8. Den Salbei knusprig ausbacken: In einer kleinen Pfanne Olivenöl und Butter erhitzen. Die Salbeiblätter darin 1-2 Minuten knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  9. Servieren: Das Risotto auf tiefe Teller verteilen, mit den knusprigen Salbeiblättern und etwas Parmesan garnieren. Nach Belieben mit dem Salbei-Öl beträufeln.

Notes

Die Brühe muss heiß sein, um den Garprozess nicht zu unterbrechen. Nicht zu viel rühren, aber auch nicht zu wenig. Der Reis sollte al dente sein. Die Mantecatura (Unterrühren von Butter und Parmesan bei ausgeschalteter Hitze) ist entscheidend für die Cremigkeit. Salbei nicht zu früh in die Pfanne geben, sonst wird er bitter.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion
  • Calories: 500
  • Sugar: 8
  • Sodium: 800
  • Fat: 20
  • Saturated Fat: 10
  • Carbohydrates: 65
  • Fiber: 5
  • Protein: 15

Keywords: Butternut-Kürbis-Risotto, Kürbisrisotto, Salbei, Herbstrezept, cremiges Risotto, vegetarisches Risotto, einfaches Risotto

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