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Die Kaffeetasse war noch halb voll, aber der Teller schon leer. Mein Nachbar, sonst eher wortkarg, schob ihn über den Tisch und sagte nur: „Den will ich nochmal.“ Nicht „Das war lecker“ oder „Magst du mir das Rezept geben?“ — nein, einfach nur diese Feststellung. Dritte Person an diesem Nachmittag, die genau das Gleiche forderte. Und ich saß da und dachte: Okay, dieser saftige Karamell-Apfelkuchen mit Walnüssen, der ist wohl was Besonderes.
Dabei war die Idee eigentlich aus der Not geboren. Ich hatte Äpfel übrig, die langsam weich wurden, und eine Tüte Walnüsse, die schon seit Wochen im Schrank lag. Karamell? Das hatte ich noch nie selbst gemacht — ehrlich gesagt fand ich das immer ein bisschen einschüchternd. Aber an diesem regnerischen Sonntag war mir alles egal. Ich habe einfach angefangen, Butter zu schmelzen, Zucker zuzugeben und zu rühren, bis diese goldene, duftende Flüssigkeit entstand.
Was dann passierte, war dieser Moment, den man als Hobbybäcker nur selten erlebt: Alles fügte sich perfekt. Der Teig war weder zu fest noch zu flüssig, die Äpfel sanken genau richtig ein, und die Walnüsse — geröstet, versteht sich — gaben dem Ganzen diesen unwiderstehlichen Crunch. Als der Duft von Karamell und Zimt durch die Wohnung zog, wusste ich: Das wird kein gewöhnlicher Kuchen.
Und jetzt, jedes Mal wenn ich ihn backe, bestätigt sich dieses Gefühl. Er ist nicht einfach nur ein weiteres Apfelkuchenrezept. Er ist der eine, der bleibt. Der, den man weitergibt, weil er einfach funktioniert — ohne Schnickschnack, ohne stundenlange Arbeit, aber mit einem Ergebnis, das aussieht, als hätte man den ganzen Tag in der Küche gestanden. Und genau deshalb teile ich ihn heute mit dir.
Warum du diesen Kuchen lieben wirst
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt, und der Ofen macht den Rest. Perfekt für spontane Besuche oder wenn die Lust auf etwas Süßes einfach zu groß wird.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder teure Spezialitäten. Äpfel, Nüsse, Mehl, Zucker – das hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Sogar das Karamell wird aus Grundzutaten gemacht.
- Der perfekte Herbst- und Winterkuchen: Aber mal ehrlich, ich backe ihn das ganze Jahr. Er passt einfach immer – zum Sonntagskaffee, zum Mitbringen zur Arbeit oder als kleines Dessert nach dem Abendessen.
- Ein echter Publikumsliebling: Ich habe ihn schon auf Geburtstagen, bei Familienfeiern und sogar beim Picknick im Park serviert. Die Reaktion? Immer gleich: „Kann ich noch ein Stück haben?“
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus saftigem Teig, süßem Karamell, fruchtigen Äpfeln und knackigen Walnüssen ist einfach himmlisch. Jeder Bissen ist eine kleine Geschmacksexplosion.
Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die Art, wie das Karamell nicht nur oben drauf, sondern richtig in den Teig einzieht. Ich habe bestimmt fünf verschiedene Apfelkuchen ausprobiert, bevor ich bei dieser Version gelandet bin. Manche waren zu trocken, andere zu süß, wieder andere fielen auseinander. Dieser hier? Der hält perfekt zusammen und bleibt tagelang saftig. Das ist kein Zufall, das ist das Ergebnis von ziemlich viel Herumprobieren in meiner Küche.
Und ganz ehrlich: Es gibt Momente, da braucht man einfach diesen einen Bissen, der einen kurz innehalten lässt. Der Kuchen macht genau das. Er ist wie eine warme Umarmung an einem kalten Tag – und wer will das nicht?
Welche Zutaten du brauchst
Für diesen saftigen Karamell-Apfelkuchen mit Walnüssen verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Die meisten davon hast du bestimmt schon im Vorratsschrank. Ich zeige dir, worauf es ankommt.
Für den Teig
- 250 g weiche Butter – am besten ungesalzen, dann kannst du die Salzmenge selbst bestimmen. Ich nehme immer die von Meggle oder einer guten Eigenmarke.
- 200 g Zucker – normaler Haushaltszucker reicht völlig. Wer es etwas karamelliger mag, kann 50 g durch braunen Zucker ersetzen.
- 4 Eier (Größe M) – am besten Zimmertemperatur, dann wird der Teig schön luftig. Nimm sie einfach 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
- 1 Päckchen Vanillezucker – oder das Mark einer halben Vanilleschote, wenn du es etwas edler magst.
- 300 g Mehl (Type 405) – für einen besonders saftigen Kuchen kannst du 50 g durch gemahlene Mandeln ersetzen. Funktioniert auch glutenfrei mit einer guten Mehlmischung.
- 1 Päckchen Backpulver – nicht vergessen, sonst wird der Kuchen flach wie ein Pfannkuchen.
- 1 Prise Salz – klingt komisch in einem süßen Kuchen, aber Salz bringt die Aromen erst richtig zur Geltung.
- 2 TL Zimt – ich liebe die Kombination von Apfel und Zimt. Wer mag, kann noch eine Prise Muskat dazugeben.
- 100 ml Milch – macht den Teig geschmeidig. Alternativ geht auch Pflanzenmilch.
Für die Karamellsoße

- 200 g Zucker – für das Karamell unbedingt normalen weißen Zucker nehmen, brauner Zucker verbrennt leichter.
- 80 g Butter – in Stücke geschnitten, dann schmilzt sie gleichmäßiger.
- 150 ml Sahne – mit 30% Fett, sonst wird die Soße zu dünn. Für eine leichtere Version geht auch Kochsahne.
- 1 Prise Meersalz – das klingt ungewöhnlich, aber gesalzenes Karamell ist einfach der Hammer. Vertrau mir.
Für die Füllung und das Topping
- 3-4 mittelgroße Äpfel – am besten säuerliche Sorten wie Boskoop, Elstar oder Braeburn. Sie geben dem Kuchen die nötige Frische. Süße Äpfel wie Gala oder Fuji werden im Ofen schnell matschig.
- 150 g Walnüsse – grob gehackt. Ich röste sie vorher kurz in der Pfanne ohne Fett, das bringt ihr Aroma richtig raus. Wer keine Walnüsse mag, kann Pekannüsse oder Haselnüsse nehmen.
- Etwas Butter und Mehl für die Form – oder Backpapier, wenn du es einfacher magst.
Ein kleiner Tipp von mir: Die Qualität der Äpfel macht wirklich einen Unterschied. Ich kaufe sie am liebsten auf dem Wochenmarkt, da schmecken sie einfach intensiver. Und bei den Walnüssen lohnt es sich, nicht die billigsten zu nehmen – die schmecken oft ranzig. Ich greife gern zu denen von Seeberger oder einer guten Discounter-Marke.
Was du an Equipment brauchst
Für diesen Kuchen brauchst du keine ausgefallene Küchenmaschine. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in deiner Küche.
- Eine Springform (26 cm Durchmesser) – oder eine Kastenform, wenn du einen höheren Kuchen möchtest. Ich persönlich mag die Springform, weil der Kuchen so schön gleichmäßig backt.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine – geht auch mit einem Schneebesen und viel Muskelkraft, aber ehrlich, wer hat schon Lust darauf? Ich hab meine Küchenmaschine mal für 30 Euro bei einem Discounter gekauft, die tut es seit Jahren.
- Einen kleinen Topf für das Karamell – am besten mit dickem Boden, damit nichts anbrennt. Keine beschichtete Pfanne, das Karamell wird zu heiß dafür.
- Eine beschichtete Pfanne – zum Rösten der Walnüsse. Geht auch im Backofen bei 180 Grad für 5 Minuten.
- Zwei Rührschüsseln – eine für den Teig, eine für die Äpfel.
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett – zum Schälen und Würfeln der Äpfel.
- Ein Holzspieß oder Zahnstocher – für die Stäbchenprobe, damit du weißt, wann der Kuchen fertig ist.
Wenn du keine Springform hast, kannst du auch eine Auflaufform nehmen. Dann wird der Kuchen etwas flacher, aber genauso lecker. Ein Tipp: Lege den Boden immer mit Backpapier aus, dann lässt sich der Kuchen später leichter lösen. Und falls du mal Karamellreste im Topf hast – einfach Wasser rein und kurz aufkochen, dann löst sich alles.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich einfacher, als du denkst. Ich zeige dir jeden Schritt genau, damit nichts schiefgehen kann.
Schritt 1: Den Ofen vorheizen und die Form vorbereiten
Heize den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vor. Fette deine Springform mit etwas Butter ein und bestäube sie mit Mehl. Oder lege den Boden mit Backpapier aus – das ist meine bevorzugte Methode, weil nichts kleben bleibt.
Schritt 2: Die Äpfel vorbereiten
Schäle die Äpfel, viertle sie und entferne das Kerngehäuse. Schneide sie dann in kleine Würfel von etwa 1 cm Größe. Nicht zu klein, sonst werden sie im Kuchen zu Matsch. Ich mag es, wenn man noch Apfelstücke schmeckt. Beträufle die Würfel mit etwas Zitronensaft, damit sie nicht braun werden, und stelle sie beiseite.
Schritt 3: Die Walnüsse rösten
Gib die gehackten Walnüsse in eine beschichtete Pfanne ohne Fett und röste sie bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren für 2-3 Minuten, bis sie duften. Pass auf, dass sie nicht verbrennen – das geht schneller, als man denkt. Nimm sie vom Herd und lass sie abkühlen.
Schritt 4: Das Karamell kochen
Jetzt kommt der Teil, der vielen Angst macht – aber völlig zu Unrecht. Gib den Zucker für die Karamellsoße in einen kleinen Topf mit dickem Boden. Erhitze ihn bei mittlerer Hitze, ohne zu rühren. Warte, bis der Zucker an den Rändern zu schmelzen beginnt. Erst dann kannst du vorsichtig mit einem Holzlöffel umrühren. Der Zucker wird erst klumpig, dann flüssig und schließlich goldbraun. Sobald er eine schöne Bernsteinfarbe hat, nimm den Topf vom Herd.
Gib die Butterstücke dazu und rühre, bis sie geschmolzen ist. Jetzt kommt die Sahne – aber Vorsicht, das spritzt! Gieße sie langsam ein und rühre kräftig. Zum Schluss die Prise Meersalz unterrühren. Lass die Soße etwas abkühlen, während du den Teig machst.
Schritt 5: Den Teig zubereiten
Schlage die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker in einer großen Schüssel schaumig. Das dauert etwa 3-4 Minuten mit dem Handrührgerät. Die Masse sollte hell und cremig sein. Gib dann die Eier einzeln dazu und rühre jedes gut unter, bis eine homogene Masse entsteht.
In einer separaten Schüssel mischst du das Mehl mit dem Backpulver, dem Zimt und der Prise Salz. Gib diese Mehlmischung abwechselnd mit der Milch zur Butter-Ei-Masse. Rühre nur so lange, bis alles gerade vermischt ist – zu viel Rühren macht den Teig zäh. Zum Schluss die gehackten Walnüsse unterheben.
Schritt 6: Den Kuchen schichten
Fülle den Teig in die vorbereitete Springform und streiche ihn glatt. Verteile die Apfelwürfel gleichmäßig auf dem Teig. Drücke sie leicht an, damit sie später nicht oben verbrennen. Jetzt kommt das Karamell: Gieße die abgekühlte Karamellsoße (sie sollte noch flüssig sein, aber nicht mehr heiß) in einem dünnen Strahl über die Äpfel. Du musst nicht alles verwenden – etwa zwei Drittel reichen. Der Rest ist zum Beträufeln später.
Schritt 7: Backen
Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe den Kuchen für 45-55 Minuten. Nach 30 Minuten solltest du ihn abdecken, falls er zu dunkel wird – einfach ein Stück Alufolie locker drauflegen. Der Kuchen ist fertig, wenn ein Holzspieß, der in die Mitte gesteckt wird, sauber herauskommt. Achtung: Wenn du auf eine Karamellblase triffst, kann der Spieß klebrig sein – dann einfach an einer anderen Stelle probieren.
Schritt 8: Abkühlen und dekorieren
Lass den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen, dann löse den Rand und stürze ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter. Wenn der Kuchen komplett abgekühlt ist, beträufle ihn mit der restlichen Karamellsoße. Du kannst ihn auch mit Puderzucker bestäuben oder mit etwas Schlagsahne servieren.
Tipps und Tricks für den perfekten Kuchen
Ich habe diesen Kuchen bestimmt schon zwanzigmal gebacken, und dabei sind ein paar Fehler passiert, die ich dir gerne erspare. Hier sind meine besten Tipps:
- Das Karamell nicht zu heiß werden lassen: Wenn es zu dunkel wird, schmeckt es bitter. Nimm den Topf vom Herd, sobald der Zucker eine goldene Bernsteinfarbe hat. Besser etwas zu hell als zu dunkel.
- Die Äpfel nicht zu nass: Wenn deine Äpfel sehr saftig sind, tupfe sie nach dem Schneiden mit Küchenpapier ab. Sonst wird der Teig zu feucht und fällt zusammen.
- Die Walnüsse unbedingt rösten: Das ist kein optionaler Schritt. Rohe Walnüsse schmecken im Kuchen fade und manchmal sogar mehlig. Geröstet entfalten sie ihr volles Aroma.
- Den Teig nicht überrühren: Ich weiß, es ist verlockend, nochmal kurz durchzurühren, bis alles ganz glatt ist. Aber dann wird der Kuchen zäh. Hör auf, sobald kein Mehl mehr zu sehen ist.
- Die Stäbchenprobe richtig machen: Steche den Spieß an mehreren Stellen ein, nicht nur in der Mitte. Manchmal ist der Rand schon trocken, während die Mitte noch feucht ist. Und denk dran: Ein bisschen Feuchtigkeit ist okay, der Kuchen wird beim Abkühlen noch fester.
Einmal habe ich vergessen, die Butter weich werden zu lassen, und habe sie kalt in den Teig gegeben. Das Ergebnis war ein klumpiger Teig, und der Kuchen ist ungleichmäßig aufgegangen. Seitdem nehme ich mir die Zeit, die Butter wirklich Zimmertemperatur haben zu lassen. Und falls du mal keine Zeit hast: Schneide die Butter in kleine Würfel und lass sie 10 Minuten bei 30 Grad im Backofen warm werden – aber pass auf, dass sie nicht schmilzt!
Variationen und Anpassungen
Dieses Rezept ist ein toller Ausgangspunkt, aber du kannst es ganz leicht an deine Vorlieben anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Mit Birnen statt Äpfeln: Im Herbst, wenn Birnen Saison haben, ersetze ich die Äpfel einfach durch feste Birnen (z.B. Conference). Die Kombination mit Karamell und Walnüssen ist unglaublich.
- Vegan: Ersetze die Butter durch Margarine, die Eier durch 4 EL Apfelmus oder 2 geschrotete Leinsamen mit 6 EL Wasser, und die Sahne durch Hafer- oder Kokossahne. Funktioniert überraschend gut!
- Glutenfrei: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (ich mag die von Schär) und ersetze 50 g durch gemahlene Mandeln. Das Backpulver muss auch glutenfrei sein.
- Mit Schokolade: Hebe 100 g gehackte Zartbitterschokolade unter den Teig. Das gibt dem Kuchen eine extra Schokoladennote, die perfekt mit dem Karamell harmoniert.
- Als Blechkuchen: Verdopple die Zutaten und backe den Teig auf einem Backblech (ca. 30×40 cm). Die Backzeit verlängert sich auf etwa 35-40 Minuten. Perfekt für Partys!
Meine persönliche Lieblingsvariante ist die mit gerösteten Pekannüssen statt Walnüssen und einem Schuss Bourbon im Karamell. Klingt verrückt, schmeckt aber fantastisch. Einfach 2 EL Bourbon nach dem Kochen unter die Karamellsoße rühren.
Servieren und Aufbewahren
Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er noch leicht warm ist – dann ist das Karamell noch weich und die Walnüsse schön knackig. Serviere ihn einfach pur oder mit einem Klecks Schlagsahne. Ein Kugel Vanilleeis dazu? Auch eine tolle Idee! Und falls du mal was Besonderes machen willst: Ein Klecks Karamellsoße extra und ein paar gehackte Walnüsse oben drauf.
Zum Aufbewahren: Wickle den Kuchen in Frischhaltefolie oder lege ihn in eine luftdichte Dose. Im Kühlschrank hält er sich 4-5 Tage. Aber ehrlich gesagt: Bei mir ist er meistens nach zwei Tagen weg. Die Karamellsoße kannst du separat im Kühlschrank aufbewahren und bei Bedarf kurz in der Mikrowelle oder im Wasserbad erwärmen.
Einfrieren geht auch: Schneide den Kuchen in Portionen, wickle jede einzeln in Frischhaltefolie und packe sie in einen Gefrierbeutel. So hält er sich 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder bei Raumtemperatur für 2-3 Stunden.
Ein Tipp: Nach einem Tag im Kühlschrank schmeckt der Kuchen fast noch besser, weil die Aromen richtig durchziehen. Das Karamell wird etwas fester, aber das ist ja nicht schlimm.
Nährwerte und gesundheitliche Aspekte
Okay, ein Kuchen ist kein Gesundheitsfood, aber hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken):
- Kalorien: ca. 380 kcal
- Kohlenhydrate: 42 g
- Fett: 22 g
- Eiweiß: 6 g
- Ballaststoffe: 3 g
Die Walnüsse bringen übrigens gesunde Omega-3-Fettsäuren mit, und die Äpfel liefern Vitamin C und Ballaststoffe. Also, immerhin ein kleiner Lichtblick! Wer auf seinen Zuckerkonsum achtet, kann die Zuckermenge im Teig auf 150 g reduzieren – das Karamell ist ja schon süß genug. Für eine zuckerfreie Variante probiere es mit Erythrit oder Xylit, aber bedenke: Karamell aus Zuckerersatz funktioniert nicht, also lass das Karamell dann einfach weg.
Allergiker sollten beachten: Der Kuchen enthält Gluten, Milchprodukte, Eier und Nüsse. Für eine vegane und glutenfreie Version siehe die Variationen oben.
Fazit: Warum du diesen Kuchen unbedingt backen solltest
Ich könnte jetzt noch stundenlang über diesen Kuchen reden, aber ich fasse es kurz: Er ist einfach, unglaublich lecker und wird garantiert alle beeindrucken. Egal, ob du Anfänger bist oder schon jahrelang backst – dieses Rezept gelingt immer. Die Kombination aus saftigem Teig, fruchtigen Äpfeln, knackigen Walnüssen und süß-salzigem Karamell ist einfach unschlagbar.
Was ich an diesem Kuchen am meisten liebe? Dass er nicht perfekt sein muss. Ein bisschen schief, ein paar Karamellflecken hier und da – das macht ihn erst recht sympathisch. Er ist ein Kuchen zum Wohlfühlen, zum Genießen, zum Teilen. Und genau das ist doch das Schönste am Backen, oder?
Also, ran an die Schürze! Ich bin gespannt, wie er dir schmeckt. Schreib mir gerne in die Kommentare, ob du ihn ausprobiert hast und welche Variation dir am besten gefällt. Und wenn du ein Foto machst, zeig es mir – ich freu mich riesig darüber!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Kuchen auch ohne Karamell machen?
Klar, der Kuchen schmeckt auch ohne Karamell sehr gut. Dann kannst du die Äpfel mit etwas Zimt und Zucker bestreuen, das gibt auch eine schöne Süße. Aber probier es ruhig mal mit Karamell – es lohnt sich!
Warum ist mein Karamell klumpig geworden?
Das passiert, wenn die Sahne zu kalt ist oder zu schnell dazu gegeben wird. Keine Panik: Stell den Topf wieder auf den Herd und rühre bei schwacher Hitze, bis sich die Klumpen auflösen. Meistens klappt das.
Kann ich den Kuchen auch mit anderen Nüssen machen?
Ja, absolut! Pekannüsse, Haselnüsse oder Mandeln passen auch super. Ich habe sogar schon eine Version mit Pistazien gemacht – die war der absolute Hit. Nimm einfach, was du magst oder da hast.
Wie bekomme ich den Kuchen aus der Form, ohne dass er klebt?
Das Wichtigste ist die richtige Vorbereitung: Die Form gut einfetten und mit Mehl bestäuben, oder Backpapier auf den Boden legen. Lass den Kuchen nach dem Backen 10 Minuten in der Form abkühlen, dann löst er sich leichter. Wenn doch etwas klebt, fahre vorsichtig mit einem Messer am Rand entlang.
Kann ich den Kuchen auch am Vortag backen?
Ja, das ist sogar eine gute Idee! Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag oft noch besser, weil die Aromen richtig durchziehen. Bewahre ihn einfach luftdicht verpackt bei Raumtemperatur auf. Die Karamellsoße solltest du erst kurz vor dem Servieren draufgeben, sonst wird sie zu weich.
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Saftiger Karamell-Apfelkuchen mit Walnüssen
Ein unwiderstehlich saftiger Apfelkuchen mit selbstgemachtem Karamell und gerösteten Walnüssen. Perfekt für Herbst und Winter, aber das ganze Jahr über ein Genuss.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 50 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 5 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
- 200 g Zucker (1 Tasse)
- 4 Eier (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g)
- 300 g Mehl Type 405 (2 1/2 Tassen)
- 1 Päckchen Backpulver (ca. 15 g)
- 1 Prise Salz
- 2 TL Zimt
- 100 ml Milch (ca. 1/2 Tasse)
- 200 g Zucker für Karamell (1 Tasse)
- 80 g Butter für Karamell (1/3 Tasse)
- 150 ml Sahne mit 30% Fett (2/3 Tasse)
- 1 Prise Meersalz
- 3–4 mittelgroße Äpfel (z.B. Boskoop, Elstar)
- 150 g Walnüsse (1 1/2 Tassen gehackt)
- Etwas Butter und Mehl für die Form
Instructions
- Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen. Springform (26 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier auslegen.
- Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in 1 cm große Würfel schneiden. Mit etwas Zitronensaft beträufeln und beiseitestellen.
- Walnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten rösten, bis sie duften. Abkühlen lassen.
- Für das Karamell: 200 g Zucker in einem Topf mit dickem Boden bei mittlerer Hitze schmelzen, ohne zu rühren. Sobald der Zucker goldbraun ist, Topf vom Herd nehmen. 80 g Butter und dann 150 ml Sahne langsam einrühren (Vorsicht, spritzt!). 1 Prise Meersalz unterrühren. Abkühlen lassen.
- Teig: Weiche Butter mit 200 g Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen (3-4 Minuten). Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver, Zimt und Salz mischen. Abwechselnd mit Milch zur Butter-Ei-Masse geben, nur kurz verrühren. Walnüsse unterheben.
- Teig in die Form füllen und glatt streichen. Apfelwürfel gleichmäßig darauf verteilen und leicht andrücken. Etwa 2/3 der Karamellsoße in dünnem Strahl über die Äpfel gießen.
- Auf mittlerer Schiene 45-55 Minuten backen. Nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken, falls zu dunkel. Stäbchenprobe machen: Spieß sollte sauber herauskommen.
- Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann Rand lösen und auf Kuchengitter stürzen. Vollständig abkühlen lassen, mit restlicher Karamellsoße beträufeln. Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben oder mit Schlagsahne servieren.
Notes
Karamell nicht zu dunkel werden lassen, sonst bitter. Äpfel bei Bedarf abtupfen, wenn sehr saftig. Walnüsse unbedingt rösten. Teig nicht überrühren. Stäbchenprobe an mehreren Stellen machen. Kuchen schmeckt am nächsten Tag oft noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 380
- Sugar: 28
- Sodium: 150
- Fat: 22
- Saturated Fat: 12
- Carbohydrates: 42
- Fiber: 3
- Protein: 6
Keywords: Apfelkuchen, Karamell, Walnüsse, saftig, Herbstkuchen, einfach, selbstgemacht



