Geschrieben von

Emily Rodriguez

Veröffentlicht

Saftiger Zucchini-Schoko-Kuchen: Bestes Rezept mit Schokolade

Fertig in 75 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Medium

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Ich habe meinen ersten Zucchini-Schoko-Kuchen vor Jahren komplett in den Sand gesetzt. Der war matschig, roh in der Mitte, und ich hab mich gefragt, warum um alles in der Welt man Gemüse in einen Kuchen packen sollte. Ehrlich – ich war überzeugt, dass Zucchini in Süßspeisen einfach nichts verloren haben. Aber dann hab ich weitergemacht. Nicht aus Sturheit, sondern weil mich dieser Gedanke nicht losließ: Irgendwo muss da ein Geheimnis liegen, das alle anderen kennen und ich nicht.

Nach dem fünften Versuch (ja, fünf!) hatte ich endlich diesen Moment. Der Kuchen kam aus dem Ofen – perfekt gewölbt, mit dieser feinen, rissigen Oberfläche, die verrät, dass die Krume innen butterweich ist. Und beim ersten Bissen wusste ich: Das ist es. So saftig, so schokoladig, dass einem fast schwindlig wird. Und niemand – wirklich niemand – hätte erraten, dass da ein ganzes Kilo Zucchini drin steckt.

Das ist die Sache mit diesem saftigen Zucchini-Schoko-Kuchen. Er ist nicht nur eine clevere Art, Gemüse zu verstecken. Er ist der beste Schokoladenkuchen, den du jemals backen wirst – Punkt. Die Zucchini sorgt für eine Feuchtigkeit, die Butter oder Öl allein nie hinbekommen. Und weil der Kakaogeschmack so intensiv ist, schmeckt man nur pure, unwiderstehliche Schokolade. Manchmal ist die beste Lösung die, die am unwahrscheinlichsten klingt.

Warum du diesen Kuchen lieben wirst

Dieser Kuchen ist mein absoluter Geheimtipp, wenn ich jemanden mit einem Schokoladenkuchen beeindrucken will, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Er vereint alles, was ein gutes Rezept ausmacht: unglaublichen Geschmack, einfache Zubereitung und eine Zutat, die für die saftigste Textur sorgt, die du je erlebt hast.

  • Unfassbar saftig: Die geraspelte Zucchini gibt dem Kuchen eine Feuchtigkeit, die tagelang anhält – kein trockener Krümel weit und breit.
  • Einfach und schnell: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Keine komplizierten Techniken, kein stundenlanges Warten.
  • Gesünder als gedacht: Du bekommst eine Portion Gemüse in einem Dessert, das schmeckt, als wäre es purer Genuss – ohne schlechtes Gewissen.
  • Perfekt für jede Gelegenheit: Ob zum Kaffeeklatsch, für den Kindergeburtstag oder einfach, weil du dir etwas Gutes tun willst – dieser Kuchen passt immer.
  • Ein absoluter Publikumsliebling: Selbst eingefleischte Gemüseverweigerer lieben ihn. Ich hab ihn schon auf unzähligen Familienfeiern serviert, und jedes Mal war die Kuchenplatte als erstes leer.

Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen der Zartbitter-Schokolade und der natürlichen Süße. Ich verwende eine spezielle Mischung aus Kakaopulver und geschmolzener Zartbitterschokolade, die für ein intensives, fast schon dekadentes Aroma sorgt. Und dann ist da natürlich die Zucchini – sie macht den Teig so zart, dass er auf der Zunge zergeht. Das ist kein trockener, bröseliger Kuchen. Das ist ein Erlebnis.

Ich liebe es, diesen Kuchen zu backen, wenn ich das Gefühl habe, dass mir der Alltag auf die Nerven geht. Der Duft von Schokolade und Vanille, der durch die Wohnung zieht, ist einfach Balsam für die Seele. Und wenn ich dann den ersten Bissen nehme und diese unvergleichliche Saftigkeit spüre, weiß ich wieder, warum ich das Backen so sehr liebe. Dieser Kuchen ist nicht nur gut – er ist Trost, Freude und ein kleines Stück Glück auf einem Teller.

Zutaten, die du brauchst

Für diesen Kuchen brauchst du keine exotischen Zutaten. Alles, was du brauchst, bekommst du im normalen Supermarkt. Die meisten Sachen hast du wahrscheinlich sogar zu Hause. Lass mich dir erklären, warum jede Zutat wichtig ist und wie du sie optimal auswählst.

Für den Teig

  • 250 g Zucchini, fein gerieben (ca. 1 mittelgroße Zucchini): Die Hauptdarstellerin! Wichtig: Die Zucchini nach dem Reiben leicht ausdrücken, aber nicht komplett trocken. Sie sollte noch etwas Feuchtigkeit behalten. Ich empfehle Bio-Zucchini, da du die Schale mitverwendest – sie enthält viele Nährstoffe. Drücke sie nicht zu stark aus, sonst verlierst du die wertvolle Flüssigkeit, die den Kuchen so saftig macht.
  • 200 g weiche Butter: Für den besten Geschmack und eine zarte Krume. Die Butter sollte wirklich Zimmertemperatur haben, damit sie sich gut mit dem Zucker verbindet. Nimm ungesalzene Butter, dann hast du die Kontrolle über den Salzgehalt. (Ich verwende am liebsten die Butter von Weihenstephan – sie hat einen wunderbar milden Geschmack.)
  • 200 g Zucker: Ich verwende normalen Haushaltszucker. Du kannst auch braunen Zucker nehmen, das gibt dem Kuchen eine leicht karamellige Note. Für eine vegane Variante eignet sich Kokosblütenzucker, aber der verändert den Geschmack minimal.
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Für das feine Vanillearoma. Selbst gemachter Vanillezucker ist natürlich noch besser – einfach eine ausgekratzte Vanilleschote in ein Glas mit Zucker geben und ein paar Tage ziehen lassen.
  • 4 Eier (Größe M): Sie geben dem Kuchen Struktur und sorgen für eine luftige Textur. Die Eier sollten Zimmertemperatur haben, damit sie sich besser mit der Butter verbinden. Wenn du sie kalt aus dem Kühlschrank nimmst, lass sie 15 Minuten in warmem Wasser baden.
  • 300 g Mehl (Type 405): Für die perfekte Konsistenz. Du kannst auch Dinkelmehl (Type 630) verwenden, dann wird der Kuchen etwas nussiger im Geschmack. Für eine glutenfreie Variante eignet sich eine glutenfreie Mehlmischung (ich habe gute Erfahrungen mit der von Schaer gemacht).
  • 50 g Kakaopulver (ungesüßt): Für die intensive Schokoladennote. Ich schwöre auf Backkakao von Dr. Oetker – er ist schön dunkel und nicht zu bitter. Achte darauf, dass es sich um ungesüßtes Kakaopulver handelt, sonst wird der Kuchen zu süß.
  • 1 Päckchen Backpulver: Für die Lockerheit. Nicht vergessen, sonst wird der Kuchen ein flacher Pfannkuchen. Ich verwende immer Backpulver von Ruf, das ist sehr zuverlässig.
  • 1 Prise Salz: Sie hebt den Schokoladengeschmack hervor. Klingt komisch, ist aber so – Salz ist der geheime Verstärker für Süßspeisen.
  • 100 g Zartbitterschokolade (70% Kakao), grob gehackt: Die gibt dem Kuchen diese extra Schokoladenstückchen, die beim Reinbeißen schmelzen. Nimm eine gute Qualität, das macht den Unterschied. Ich mag die Zartbitterschokolade von Lindt oder Vivani.

Für die Glasur (optional, aber sehr empfehlenswert)

Saftiger Zucchini-Schoko-Kuchen preparation steps

  • 100 g Zartbitterschokolade: Für die Schokoladenglasur. Wieder eine gute Qualität wählen.
  • 2 EL Öl (geschmacksneutral, z.B. Rapsöl): Macht die Glasur schön glänzend und geschmeidig. Nicht durch Butter ersetzen, sonst wird die Glasur zu fest.
  • Optional: 1 EL gehackte Pistazien oder Kokosflocken: Für die Dekoration. Sieht nicht nur hübsch aus, sondern gibt auch einen schönen Kontrast im Biss.

Benötigte Küchengeräte

Für diesen Kuchen brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Sachen hast du sicher schon in deiner Küche. Hier ist, was du bereitstellen solltest:

  • Eine Kastenform (30 cm Länge) oder eine Springform (26 cm Durchmesser): Ich bevorzuge die Kastenform, weil der Kuchen so eine schöne, gleichmäßige Form bekommt. Wenn du eine Springform nimmst, wird der Kuchen etwas flacher, ist aber genauso lecker. Für die Kastenform empfehle ich eine mit Antihaftbeschichtung von Kaiser – da klebt garantiert nichts fest.
  • Eine Küchenreibe oder eine Küchenmaschine mit Reibeaufsatz: Die Zucchini muss fein gerieben werden. Eine Handreibe tut es auch, aber eine Küchenmaschine spart Zeit und Nerven. Ich hab mir vor Jahren eine Bosch MUM gekauft, und die Reibeaufsätze sind Gold wert.
  • Eine große Rührschüssel: Für den Teig. Nimm eine mit hohem Rand, damit beim Rühren nichts spritzt.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Zum Aufschlagen von Butter, Zucker und Eiern. Ein Schneebesen geht auch, aber dann hast du ordentlich was zu tun. Ich verwende mein Handrührgerät von Braun – das ist leicht und kraftvoll.
  • Ein Küchentuch oder eine feine Mullwindel: Zum Ausdrücken der Zucchini. Ein sauberes Geschirrtuch tut es auch. Drücke die Zucchini nicht zu fest aus – sie soll noch etwas Flüssigkeit behalten.
  • Ein Holzspieß oder ein Messer: Für die Stäbchenprobe. Einfach in den Kuchen stechen – wenn kein Teig mehr kleben bleibt, ist er fertig.
  • Ein Kuchengitter: Zum Auskühlen des Kuchens. So kann die Luft zirkulieren und der Kuchen wird nicht matschig. Falls du kein Gitter hast, kannst du den Kuchen auch auf einem Backblech auskühlen lassen, aber wende ihn nach 10 Minuten vorsichtig.

Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, dieser Kuchen ist wirklich einfach. Ich führe dich durch jeden Schritt, damit garantiert nichts schiefgeht. Los geht’s!

  1. Vorbereitung ist alles: Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 °C) vor. Fette deine Kastenform (oder Springform) gründlich ein und bestäube sie mit Mehl. Oder du legst sie mit Backpapier aus – das ist die sauberste Methode. Ich mach das immer mit etwas Butter und einem Pinsel, das geht schnell und zuverlässig.
  2. Zucchini vorbereiten: Wasche die Zucchini, entferne den Stielansatz und reibe sie fein. Gib die geriebene Zucchini in ein sauberes Küchentuch und drücke sie leicht aus. Nicht zu fest! Sie soll noch Feuchtigkeit behalten. Du willst ja einen saftigen Kuchen, keinen trockenen. Wenn du zu viel Flüssigkeit entfernst, wird der Kuchen trocken. Ich drücke sie immer nur so leicht, dass das Tuch etwas feucht wird, aber nicht nass.
  3. Butter und Zucker schaumig schlagen: Gib die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis die Masse hell und cremig ist. Das ist wichtig, denn dadurch wird der Kuchen später schön luftig. Die Masse sollte fast weiß und richtig fluffig sein – wie eine Wolke.
  4. Eier nacheinander unterrühren: Gib die Eier einzeln dazu und rühre jedes Ei etwa 30 Sekunden lang unter, bevor du das nächste hinzufügst. So verbinden sich die Zutaten optimal und der Teig wird nicht klumpig. Wenn du alle Eier untergerührt hast, sollte die Masse glänzend und geschmeidig sein.
  5. Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel das Mehl, das Kakaopulver, das Backpulver und die Prise Salz vermischen. Verrühre alles gut mit einem Schneebesen, damit sich die Zutaten gleichmäßig verteilen. So vermeidest du Klümpchen im Teig.
  6. Mehlmischung und Zucchini unterheben: Gib die Mehlmischung abwechselnd mit der ausgedrückten Zucchini zur Butter-Ei-Masse. Beginne und ende mit der Mehlmischung. Rühre nur so lange, bis alles gerade so verbunden ist. Nicht zu viel rühren, sonst wird der Kuchen zäh! Ich hebe die Zutaten am liebsten mit einem Teigschaber unter – das ist sanfter als das Rührgerät.
  7. Schokolade unterheben: Zum Schluss die grob gehackte Zartbitterschokolade unterheben. Die Schokoladenstückchen verteilen sich im Teig und schmelzen beim Backen zu kleinen, zarten Schokopools. Heb sie vorsichtig unter, damit sie nicht zerdrücken.
  8. Teig in die Form füllen: Gib den Teig in die vorbereitete Form und streiche die Oberfläche glatt. Der Teig ist recht fest – das ist normal. Klopfe die Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche, damit sich eventuelle Luftblasen lösen.
  9. Backen: Backe den Kuchen im vorgeheizten Ofen für etwa 50-60 Minuten. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen ab. Mach nach 50 Minuten die Stäbchenprobe: Steche einen Holzspieß in die Mitte des Kuchens. Wenn kein Teig mehr kleben bleibt, ist er fertig. Wenn noch Teig klebt, backe ihn noch 5-10 Minuten weiter. Bei mir ist er meistens nach 55 Minuten perfekt.
  10. Auskühlen lassen: Lass den Kuchen für etwa 10 Minuten in der Form abkühlen. Dann stürze ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter und lass ihn vollständig auskühlen. Nicht zu früh stürzen, sonst bricht er auseinander. Wenn er komplett kalt ist, kannst du ihn mit der Glasur überziehen.
  11. Glasur zubereiten (optional): Für die Glasur hackst du die Zartbitterschokolade grob und schmilzt sie zusammen mit dem Öl über einem Wasserbad oder in der Mikrowelle (in 30-Sekunden-Intervallen, zwischendurch umrühren). Rühre alles glatt und lass die Glasur etwas abkühlen, bis sie dickflüssig ist. Dann über den Kuchen gießen und mit einem Löffel verstreichen. Wenn du magst, streust du noch gehackte Pistazien oder Kokosflocken darüber – das sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch fantastisch.

Tipps und Tricks für den perfekten Kuchen

Nach etlichen Versuchen hab ich ein paar Dinge gelernt, die den Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Zucchini-Schoko-Kuchen ausmachen. Hier sind meine besten Tipps:

  • Die Zucchini nicht zu stark ausdrücken: Das ist der häufigste Fehler. Wenn du die Zucchini zu trocken drückst, verlierst du die Feuchtigkeit, die den Kuchen so saftig macht. Drücke sie nur leicht aus – sie soll noch feucht sein, aber nicht triefen.
  • Die Zutaten auf Zimmertemperatur bringen: Butter, Eier und sogar die Zucchini sollten Zimmertemperatur haben. Kalte Zutaten verbinden sich nicht gut und der Teig wird klumpig. Nimm die Zutaten etwa 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
  • Nicht zu viel rühren: Sobald das Mehl im Teig ist, nur noch kurz unterheben. Zu viel Rühren aktiviert das Gluten im Mehl und der Kuchen wird zäh und kompakt. Rühre nur so lange, bis keine Mehlspuren mehr zu sehen sind.
  • Die Stäbchenprobe ernst nehmen: Jeder Ofen ist anders. Verlass dich nicht blind auf die Backzeit, sondern mach die Stäbchenprobe. Wenn der Spieß sauber rauskommt, ist der Kuchen fertig. Wenn noch Teig klebt, braucht er noch ein paar Minuten.
  • Den Kuchen nicht zu früh aus der Form nehmen: Der Kuchen ist nach dem Backen noch sehr weich und kann leicht brechen. Lass ihn mindestens 10 Minuten in der Form abkühlen, bevor du ihn stürzt. Wenn du ihn auf einem Kuchengitter auskühlen lässt, wird die Unterseite schön trocken und nicht matschig.
  • Den Kuchen einen Tag ruhen lassen: Das klingt verrückt, aber der Kuchen schmeckt am nächsten Tag noch besser. Die Aromen haben Zeit, sich zu verbinden, und die Feuchtigkeit verteilt sich gleichmäßig. Wickle ihn einfach in Frischhaltefolie und lass ihn über Nacht bei Raumtemperatur stehen.

Variationen und Anpassungen

Dieses Rezept ist ein echtes Arbeitstier – du kannst es nach Lust und Laune abwandeln. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten:

  • Vegane Variante: Ersetze die Butter durch 200 g vegane Margarine (z.B. von Alsan) und die Eier durch 4 EL Apfelmus oder 4 EL Leinsamen-Ei (4 EL gemahlene Leinsamen + 12 EL Wasser, 10 Minuten quellen lassen). Die vegane Version wird etwas kompakter, ist aber genauso lecker.
  • Glutenfreie Variante: Tausche das Weizenmehl einfach gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Ich hab gute Erfahrungen mit der Schaer Mix B gemacht. Wichtig: Gib einen zusätzlichen Teelöffel Backpulver dazu, da glutenfreie Mehle oft weniger gut aufgehen.
  • Schokoladigere Variante: Für absolute Schokoladenfans kannst du die Zartbitterschokolade durch Vollmilchschokolade ersetzen und zusätzlich 2 EL Kakaopulver mehr verwenden. Das Ergebnis ist ein noch süßerer, noch schokoladigerer Kuchen – fast wie ein Brownie.
  • Nussige Variante: Hebe 100 g gehackte Walnüsse oder Haselnüsse zusammen mit der Schokolade unter. Die Nüsse geben einen herrlichen Crunch und passen perfekt zur Schokolade. Ich hab das mal für eine Weihnachtsfeier gemacht und der Kuchen war der Renner.
  • Fruchtige Variante: Gib 150 g frische oder gefrorene Himbeeren oder gehackte Erdbeeren zum Teig. Die Früchte geben eine fruchtige Säure, die wunderbar mit der Schokolade harmoniert. Wenn du gefrorene Früchte verwendest, wende sie vorher in etwas Mehl, damit sie nicht auf den Boden sinken.

Tipps zum Servieren und Aufbewahren

Dieser Kuchen ist ein echtes Multitalent – du kannst ihn pur genießen, mit einer Kugel Eis oder mit einem Klecks Sahne. Hier sind meine besten Tipps, wie du ihn am besten servierst und aufbewahrst:

  • Servieren: Der Kuchen schmeckt bei Zimmertemperatur am besten. Nimm ihn etwa 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis passt perfekt dazu. Für einen besonderen Anlass kannst du ihn mit Puderzucker bestäuben oder mit frischen Beeren garnieren.
  • Aufbewahren: Wickle den Kuchen in Frischhaltefolie oder lege ihn in eine luftdichte Kuchenbox. Bei Raumtemperatur hält er sich so etwa 3-4 Tage. Im Kühlschrank bleibt er bis zu einer Woche frisch. Achtung: Im Kühlschrank wird er etwas fester – lass ihn vor dem Essen wieder auf Zimmertemperatur kommen.
  • Einfrieren: Der Kuchen lässt sich wunderbar einfrieren. Wickle ihn dafür in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder bei Zimmertemperatur für ein paar Stunden. Ich friere immer eine Portion ein, dann hab ich für überraschenden Besuch immer was Leckeres da.
  • Reheating: Wenn du den Kuchen warm genießen möchtest, kannst du ihn für 10-15 Minuten bei 150 °C im Ofen aufwärmen. Oder du legst eine Scheibe für 20 Sekunden in die Mikrowelle – dann wird sie schön weich und die Schokolade schmilzt leicht. Das ist mein Geheimtipp für ein schnelles Dessert!

Nährwerte und gesundheitliche Aspekte

Ja, es ist ein Kuchen, aber er hat ein paar überraschende Vorteile. Die Zucchini macht ihn nicht nur saftig, sondern bringt auch wertvolle Nährstoffe mit. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 12 Stücken):

  • Kalorien: ca. 320 kcal pro Stück
  • Fett: ca. 18 g
  • Kohlenhydrate: ca. 35 g
  • Eiweiß: ca. 5 g
  • Ballaststoffe: ca. 3 g

Die Zucchini liefert Vitamin C, Kalium und Antioxidantien. Die dunkle Schokolade ist reich an Flavanolen, die gut für das Herz-Kreislauf-System sein können. Klar, es ist immer noch ein Kuchen, aber im Vergleich zu einem klassischen Schokoladenkuchen hast du hier ein bisschen mehr Nährstoffe und weniger Fett. Und ehrlich – wenn du schon sündigst, dann doch lieber mit einem Stück, das auch noch Gemüse enthält, oder?

Achtung: Der Kuchen enthält Gluten, Milchprodukte und Eier. Für Allergiker gibt es aber die oben genannten veganen und glutenfreien Varianten. Die Nuss-Variante ist natürlich nicht für Menschen mit Nussallergien geeignet.

Fazit

Dieser saftige Zucchini-Schoko-Kuchen ist mehr als nur ein weiteres Rezept. Er ist der Beweis, dass die besten Dinge oft aus den unwahrscheinlichsten Kombinationen entstehen. Die Zucchini macht ihn nicht gesünder – sie macht ihn einfach besser. Saftiger, zarter, unwiderstehlicher. Und das Beste: Du brauchst keine Angst vor dem Backen zu haben. Dieses Rezept ist so verzeihend, dass es auch Anfängern gelingt.

Ich liebe es, wenn ich den Kuchen aus dem Ofen hole und dieser Duft von Schokolade und Vanille durch die Küche zieht. Und dann der erste Bissen – diese perfekte Balance zwischen der intensiven Schokolade und der zarten, fast cremigen Textur. Das ist für mich der Inbegriff von Wohlfühlessen. Probier es aus! Ich bin mir sicher, dass du ihn genauso lieben wirst wie ich.

Hast du den Kuchen schon gebacken? Oder hast du deine eigene Variante? Schreib es mir in die Kommentare! Ich bin gespannt, wie er bei dir gelungen ist und welche kreativen Abwandlungen du ausprobiert hast. Teile deine Erfahrungen und Fotos – und wenn dir das Rezept gefällt, dann teile es mit deinen Freunden und deiner Familie. Backen verbindet, und dieser Kuchen ist der perfekte Anlass, um gemeinsam zu genießen. Viel Spaß beim Backen und lass es dir schmecken!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Muss ich die Zucchini vor dem Backen schälen?

Nein, du musst die Zucchini nicht schälen. Die Schale ist dünn und weich und wird beim Backen kaum wahrgenommen. Außerdem enthält sie viele Ballaststoffe und Vitamine. Wasche die Zucchini einfach gründlich und reibe sie mit Schale.

Kann ich den Kuchen auch ohne Glasur servieren?

Absolut! Der Kuchen schmeckt auch ohne Glasur fantastisch. Du kannst ihn einfach mit Puderzucker bestäuben oder pur genießen. Die Glasur gibt ihm nur einen extra Schokoladenkick und sieht hübsch aus, ist aber kein Muss.

Warum wird mein Kuchen manchmal matschig in der Mitte?

Das passiert meistens, wenn die Zucchini zu viel Flüssigkeit enthält oder der Kuchen zu kurz gebacken wurde. Drücke die Zucchini nicht zu stark aus, aber auch nicht zu wenig. Und mach immer die Stäbchenprobe – wenn der Spieß sauber rauskommt, ist der Kuchen fertig. Wenn die Mitte noch matschig ist, backe ihn einfach ein paar Minuten länger.

Kann ich den Kuchen auch in einer Springform backen?

Ja, das geht wunderbar! Verwende eine Springform mit 26 cm Durchmesser. Die Backzeit verkürzt sich dann etwas, da der Kuchen flacher ist. Backe ihn für etwa 40-45 Minuten und mach die Stäbchenprobe. Die Form sollte gut gefettet oder mit Backpapier ausgelegt sein.

Wie lagere ich den Kuchen am besten, damit er saftig bleibt?

Wickle den Kuchen in Frischhaltefolie oder lege ihn in eine luftdichte Kuchenbox. Bei Raumtemperatur hält er sich so 3-4 Tage. Im Kühlschrank bleibt er bis zu einer Woche frisch, wird aber etwas fester. Vor dem Servieren einfach 30 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen, dann wird er wieder schön saftig.

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Saftiger Zucchini-Schoko-Kuchen recipe

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Saftiger Zucchini-Schoko-Kuchen: Bestes Rezept mit Schokolade

Dieser saftige Zucchini-Schoko-Kuchen ist unglaublich schokoladig und feucht. Die Zucchini sorgt für eine unvergleichliche Saftigkeit, die tagelang anhält. Ein einfaches Rezept, das garantiert gelingt und selbst Gemüseverweigerer begeistert.

  • Author: Maria
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 55 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 10 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Zucchini, fein gerieben (ca. 1 mittelgroße Zucchini)
  • 200 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier (Größe M)
  • 300 g Mehl (Type 405)
  • 50 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Zartbitterschokolade (70% Kakao), grob gehackt
  • 100 g Zartbitterschokolade (für die Glasur)
  • 2 EL Öl (geschmacksneutral, z.B. Rapsöl)
  • Optional: 1 EL gehackte Pistazien oder Kokosflocken

Instructions

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 °C) vorheizen. Kastenform (30 cm) oder Springform (26 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier auslegen.
  2. Zucchini waschen, Stielansatz entfernen und fein reiben. In ein sauberes Küchentuch geben und leicht ausdrücken – nicht zu fest, sie soll noch Feuchtigkeit behalten.
  3. Weiche Butter, Zucker und Vanillezucker in eine große Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3-4 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse hell und cremig ist.
  4. Eier nacheinander unterrühren, jedes Ei etwa 30 Sekunden lang. Die Masse sollte glänzend und geschmeidig sein.
  5. In einer separaten Schüssel Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz vermischen.
  6. Mehlmischung abwechselnd mit der ausgedrückten Zucchini zur Butter-Ei-Masse geben und nur so lange rühren, bis alles gerade verbunden ist. Mit Mehlmischung beginnen und enden.
  7. Grob gehackte Zartbitterschokolade unterheben.
  8. Teig in die vorbereitete Form füllen und die Oberfläche glatt streichen. Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche klopfen.
  9. Im vorgeheizten Ofen 50-60 Minuten backen. Nach 50 Minuten Stäbchenprobe machen: Wenn kein Teig mehr kleben bleibt, ist der Kuchen fertig. Sonst 5-10 Minuten weiterbacken.
  10. Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
  11. Für die Glasur (optional): Zartbitterschokolade grob hacken und mit Öl über einem Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Glatt rühren und etwas abkühlen lassen, bis sie dickflüssig ist. Über den Kuchen gießen und verstreichen. Nach Wunsch mit gehackten Pistazien oder Kokosflocken bestreuen.

Notes

Die Zucchini nicht zu stark ausdrücken, sonst wird der Kuchen trocken. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Nicht zu viel rühren, sobald das Mehl im Teig ist. Den Kuchen einen Tag ruhen lassen – er schmeckt am nächsten Tag noch besser.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 320
  • Sugar: 20
  • Sodium: 0.2
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 10
  • Carbohydrates: 35
  • Fiber: 3
  • Protein: 5

Keywords: Zucchini-Schoko-Kuchen, Schokoladenkuchen, saftiger Kuchen, Gemüsekuchen, einfaches Rezept, Schokolade, Zucchini

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