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Ich will diese Marmelade seit Tagen kochen. Keine Ahnung, warum ich warte – vielleicht, weil das Wetter noch nicht richtig herbstlich ist oder weil ich einfach zu beschäftigt war. Aber heute Morgen lag da dieser Korb mit Zwetschgen auf der Küchentheke, und ich wusste, es ist Zeit. Die Früchte sind perfekt reif, fast zu weich für einen Kuchen, aber genau richtig für Marmelade. Und ehrlich gesagt, ich habe einfach Lust auf diesen Duft in der Wohnung – warme Zwetschgen, Zimt und eine ganze Vanilleschote, die ihr Aroma freigibt.
Diese schnelle Zwetschgen-Marmelade mit Zimt und Vanille ist eigentlich ein Zufallsprodukt. Letztes Jahr stand ich im September mit zu vielen Zwetschgen da, die niemand mehr essen wollte. Backen? Keine Zeit. Also hab ich einfach den Topf rausgeholt und angefangen zu experimentieren. Die Kombination von Zimt und Vanille zu den süß-säuerlichen Zwetschgen war sofort ein Volltreffer. Seitdem ist sie mein Herbst-Geheimtipp – und jetzt teile ich ihn mit dir.
Das Beste daran? Du brauchst keine stundenlange Kochzeit, keine komplizierten Schritte und kein Spezialwerkzeug. In weniger als einer Stunde hast du ein Glas voller goldener, würziger Marmelade, die nach Sonne und Frühherbst schmeckt. Und genau das ist es, was ich an diesem Rezept liebe – es ist unkompliziert, aber das Ergebnis fühlt sich an wie ein kleines Stück Luxus für den Alltag.
Warum du diese Marmelade lieben wirst
- Schnell & einfach: Kein stundenlanges Einkochen, kein kompliziertes Einwecken. In 40 Minuten hast du fertige Marmelade im Glas – perfekt für spontane Marmeladen-Gelüste oder Last-Minute-Geschenke aus der Küche.
- Einfache Zutaten: Drei Hauptzutaten – Zwetschgen, Zimt, Vanille – plus Gelierzucker. Das wars. Keine exotischen Gewürze, keine Spezialprodukte. Alles bekommst du im Supermarkt um die Ecke.
- Perfekt für den Herbst: Wenn die Zwetschgensaison beginnt, ist diese Marmelade der perfekte Weg, die Früchte haltbar zu machen. Sie passt aufs Frühstücksbrötchen, ins Joghurt oder als Füllung für Gebäck.
- Ein echtes Geschmackserlebnis: Die Kombination aus fruchtigen Zwetschgen, warmem Zimt und cremiger Vanille ist einfach unschlagbar. Jeder Löffel schmeckt nach gemütlichen Herbsttagen und selbst gemachter Liebe.
- Gesünder als gekaufte Marmelade: Du bestimmst, wie viel Zucker drin ist. Ich verwende Gelierzucker 2:1, aber du kannst auch 3:1 nehmen für eine weniger süße Variante. Keine künstlichen Aromen, keine Konservierungsstoffe.
Diese Marmelade ist anders als alles, was du im Supermarkt findest. Sie schmeckt nicht nur nach Zucker und Frucht – sie hat Tiefe. Der Zimt gibt eine leichte Schärfe, die Vanille macht es rund und cremig, und die Zwetschgen bleiben schön stückig, wenn du nicht zu lange rührst. Es ist die Marmelade, die du deiner Oma schenken würdest – und die sie dann jedes Jahr wieder von dir haben will.
Was du an Zutaten brauchst
Das Schöne an diesem Rezept: Die Zutatenliste ist kurz, aber jede einzelne Zutat spielt eine wichtige Rolle. Keine Füllstoffe, keine künstlichen Aromen – nur reine, ehrliche Aromen, die zusammen ein perfektes Ganzes ergeben.
Für die Marmelade
- 1 kg reife Zwetschgen – am besten frische, saisonale Früchte. Sie sollten weich sein, aber nicht matschig. Wenn du keine Zwetschgen bekommst, gehen auch Pflaumen, aber die sind etwas süßer und weniger säuerlich.
- 500 g Gelierzucker 2:1 – das ergibt eine schöne, streichfähige Konsistenz. Für eine weniger süße Variante nimm Gelierzucker 3:1 (dann brauchst du nur etwa 350 g). Ich persönlich mag den 2:1, weil die Marmelade dann nicht zu fest wird und die Früchte gut zur Geltung kommen.
- 1 Vanilleschote – bitte keine Vanillearoma oder Vanillezucker! Eine echte Vanilleschote macht den Unterschied. Das Mark und die ausgekratzte Schote kommen in den Topf – das gibt ein intensives, natürliches Vanillearoma.
- 1 Zimtstange – oder 2 Teelöffel gemahlenen Zimt. Die Zimtstange wird mitgekocht und später entfernt, das gibt ein dezentes Aroma. Wenn du es intensiver magst, nimm gemahlenen Zimt.
- 1 Spritzer Zitronensaft – frisch gepresst. Der Zitronensaft hebt die Fruchtsäure hervor und hilft der Marmelade, schön zu gelieren. Außerdem sorgt er für eine leuchtendere Farbe.
Optional, aber empfehlenswert

- 1 Schuss Rum oder Amaretto – für Erwachsene. Ein Esslöffel Rum oder Amaretto gibt der Marmelade eine zusätzliche Geschmacksdimension. Nicht übertreiben, sonst schmeckt es zu sehr nach Alkohol.
- 1 Prise Salz – klingt komisch, aber eine winzige Prise Salz bringt die Süße und die Fruchtaromen noch besser zur Geltung. Vertrau mir.
Bei der Auswahl der Zwetschgen achte darauf, dass sie nicht zu hart sind. Unreife Zwetschgen haben weniger Aroma und machen die Marmelade wässrig. Ich kaufe meine am liebsten auf dem Wochenmarkt, wo sie oft direkt vom Baum kommen. Die Sorte „Hauszwetschge“ ist ideal – sie hat ein intensives Aroma und lässt sich gut entsteinen.
Für den Gelierzucker empfehle ich Marken wie Weiße Rübe oder Dr. Oetker – die haben eine gleichbleibende Qualität und gelieren zuverlässig. Wenn du Gelierzucker mit Pektin verwendest, lies die Packungsanweisung, denn manche Sorten brauchen mehr Säure oder eine andere Kochzeit.
Was du an Ausstattung brauchst
Du brauchst keine Profi-Küche für diese Marmelade. Die Grundausstattung reicht völlig aus. Aber ein paar Dinge machen das Leben leichter.
- Großer Topf – mindestens 4 Liter Fassungsvermögen. Die Marmelade spritzt beim Kochen, also nimm einen hohen Topf. Edelstahl oder emailliert ist ideal, Alu kann mit der Fruchtsäure reagieren.
- Holzlöffel oder Kochlöffel – zum Rühren. Ein Holzlöffel kratzt den Topfboden nicht und leitet keine Hitze.
- Küchenwaage – genaues Abwiegen ist bei Marmelade wichtig, besonders beim Gelierzucker. Zu viel Zucker macht die Marmelade klebrig, zu wenig lässt sie nicht fest werden.
- Entsteiner oder kleines Messer – zum Entkernen der Zwetschgen. Ein Entsteiner ist schneller, aber ein kleines Messer geht auch. Ich hab beides ausprobiert und finde den Entsteiner praktischer, weil er die Früchte nicht so zerdrückt.
- Schraubgläser – etwa 4-5 Stück à 200-250 ml. Die Gläser müssen sauber und steril sein. Du kannst sie im Backofen bei 100°C für 10 Minuten sterilisieren oder in kochendem Wasser auskochen.
- Trichter – zum Abfüllen. Ein Marmeladentrichter mit breitem Auslauf ist Gold wert. Ohne Trichter kleckerst du garantiert.
- Schöpfkelle – zum Portionieren. Eine Edelstahlkelle mit langem Stiel ist ideal.
Falls du keinen Entsteiner hast: Kein Problem. Schneide die Zwetschgen einfach mit einem kleinen Messer rundherum ein und dreh die Hälften gegeneinander. Den Stein kannst du dann mit der Messerspitze raushebeln. Dauert etwas länger, funktioniert aber genauso gut.
So wird’s gemacht – Schritt für Schritt
Bevor du loslegst: stell sicher, dass deine Gläser steril sind. Das ist der wichtigste Schritt für eine lange Haltbarkeit. Ich sterilisier meine Gläser immer im Backofen, während die Marmelade kocht – das spart Zeit.
Schritt 1: Zwetschgen vorbereiten
Wasch die Zwetschgen gründlich unter kaltem Wasser. Entferne die Stiele und eventuelle Blätter. Halbier sie dann und entkerne sie. Wenn du stückige Marmelade magst, lass die Hälften etwas größer. Für eine feinere Konsistenz kannst du sie vor dem Kochen mit einem Messer grob hacken.
Ich persönlich mag stückige Marmelade, also lass ich die Hälften meistens ganz oder schneid sie nur einmal quer durch. Die Zwetschgen zerfallen beim Kochen von selbst noch etwas – du musst sie nicht pürieren.
Schritt 2: Vanille vorbereiten
Schneid die Vanilleschote längs auf und kratz das Mark mit dem Messerrücken heraus. Gib das Mark und die ausgekratzte Schote in den Topf. Die Schote gibt beim Kochen noch zusätzliches Aroma ab – wirf sie nicht weg! Später kannst du sie rausfischen oder mitkochen lassen, wenn du magst.
Schritt 3: Alles in den Topf geben
Gib die vorbereiteten Zwetschgen, den Gelierzucker, die Vanilleschote (mit Mark), die Zimtstange und den Zitronensaft in den großen Topf. Wenn du Rum oder Amaretto verwendest, kommt der jetzt auch dazu. Die Prise Salz nicht vergessen.
Rühr alles gut um, damit sich der Zucker verteilt. Lass die Mischung dann etwa 10 Minuten stehen – der Zucker beginnt, den Saft aus den Früchten zu ziehen. Das macht die Marmelade später saftiger und verhindert, dass sie anbrennt.
Schritt 4: Kochen
Stell den Topf auf den Herd und schalt die höchste Stufe ein. Rühr regelmäßig, besonders am Boden, damit nichts anbrennt. Die Marmelade wird schnell heiß und beginnt zu sprudeln.
Sobald sie kräftig kocht (nach etwa 5-8 Minuten), reduzier die Hitze etwas, damit sie nicht überkocht. Jetzt kommt der wichtigste Teil: die Gelierprobe. Nimm einen kleinen Teller und stell ihn für ein paar Minuten ins Gefrierfach. Dann gib einen Löffel heiße Marmelade auf den kalten Teller. Wenn sie nach ein paar Sekunden fest wird und nicht mehr verläuft, ist sie fertig. Wenn nicht, koch noch 2-3 Minuten weiter und mach eine neue Probe.
Die Kochzeit beträgt insgesamt etwa 15-20 Minuten bei kräftigem Kochen. Je länger du kochst, desto fester wird die Marmelade, aber sie verliert auch an Fruchtgeschmack. Ich zieh sie lieber etwas früher vom Herd, damit sie schön fruchtig bleibt.
Schritt 5: Abschäumen (optional)
Wenn sich an der Oberfläche Schaum bildet, kannst du ihn mit einem Löffel abschöpfen. Das ist nicht unbedingt nötig – der Schaum ist nur Luft, die beim Kochen eingeschlossen wurde. Aber wenn du eine besonders klare Marmelade haben willst, schäum ihn ab.
Schritt 6: Abfüllen
Nimm die Zimtstange und die Vanilleschote aus der Marmelade (wenn du sie nicht drin lassen willst). Dann füll die heiße Marmelade sofort mit der Schöpfkelle und dem Trichter in die sterilen Gläser. Lass etwa 1 cm Platz zum Rand. Verschließ die Gläser sofort mit den Deckeln und dreh sie für 5 Minuten auf den Kopf – das erzeugt ein Vakuum und macht die Marmelade haltbar.
Nach 5 Minuten stellst du die Gläser wieder richtig herum und lässt sie vollständig abkühlen. Du hörst ein leises „Plopp“, wenn der Deckel sich nach unten wölbt – das ist das Zeichen, dass das Vakuum funktioniert hat.
Tipps & Tricks für die perfekte Marmelade
Ich hab in den letzten Jahren so einige Marmeladen-Experimente hinter mir. Hier sind meine besten Erkenntnisse – aus Fehlern gelernt, versteht sich.
- Nicht zu lange kochen: Das ist der häufigste Fehler. Je länger die Marmelade kocht, desto mehr Fruchtaroma verfliegt. Und sie wird auch nicht unbedingt fester – das Gelieren hängt vom Verhältnis Zucker zu Frucht ab, nicht von der Kochzeit. Nach 20 Minuten ist meist Schluss.
- Die Gelierprobe ist dein Freund: Verlass dich nicht auf die Uhr. Jede Charge ist anders, je nachdem, wie reif die Früchte sind. Die Gelierprobe ist die einzig sichere Methode. Mach sie ruhig zwei- oder dreimal.
- Nicht zu viel rühren: Wenn du die Marmelade während des Kochens ständig rührst, zerstörst du die Fruchtstücke. Rühr nur gelegentlich, besonders am Anfang, damit nichts anbrennt. Später reicht es, den Topf ab und zu zu schwenken.
- Die Vanilleschote nicht verschwenden: Nach dem Kochen kannst du die ausgekochte Vanilleschote trocknen und in ein Glas mit Zucker legen – das gibt Vanillezucker. Oder du gibst sie in eine Flasche mit Rum für ein Vanille-Aroma.
- Gläser richtig vorbereiten: Die Gläser müssen nicht nur sauber, sondern auch steril sein. Ich stell sie für 10 Minuten bei 100°C in den Backofen. Die Deckel koch ich separat in einem Topf mit Wasser aus. Wichtig: Die Gläser müssen heiß sein, wenn du die heiße Marmelade einfüllst – sonst können sie springen.
- Kühl lagern: Auch wenn die Marmelade durch das Vakuum haltbar ist, lagere sie am besten kühl und dunkel. Ein Vorratsschrank oder Keller ist ideal. Nach dem Öffnen gehört sie in den Kühlschrank.
Einmal hab ich die Marmelade zu lange gekocht, weil ich mit der Gelierprobe zu spät dran war. Das Ergebnis war eine zähe, fast karamellartige Masse – geschmacklich noch okay, aber nicht mehr streichfähig. Seitdem mach ich die Probe lieber früher als später. Aus Fehlern wird man klug, oder?
Variationen & Abwandlungen
Dieses Grundrezept ist perfekt, aber manchmal will man etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst getestet habe.
Weniger süß – mit Gelierzucker 3:1
Wenn du die Marmelade weniger süß haben willst, nimm Gelierzucker 3:1. Du brauchst dann nur etwa 350 g Zucker auf 1 kg Früchte. Die Marmelade wird etwas flüssiger, aber dafür fruchtiger. Ich mach das oft, wenn die Zwetschgen besonders süß sind.
Mit einem Schuss Alkohol
Ein Esslöffel Rum, Amaretto oder sogar Calvados gibt der Marmelade eine erwachsene Note. Besonders Amaretto passt super zu den Zwetschgen und dem Zimt. Aber Vorsicht: Nicht zu viel, sonst schmeckt es nach Alkohol und nicht nach Frucht.
Würziger – mit mehr Gewürzen
Neben Zimt und Vanille kannst du auch eine Prise Nelkenpulver, Sternanis oder Kardamom mitkochen. Das gibt eine orientalische Note, die besonders gut zu Käse oder auf einem Brioche-Brötchen schmeckt. Ich hab mal eine Variante mit einer getrockneten Chilischote gemacht – überraschend lecker, aber nichts für jeden Tag.
Mit Nüssen oder Samen
Für etwas Biss kannst du gehackte Mandeln, Walnüsse oder Pinienkerne unter die fertige Marmelade mischen. Oder einen Esslöffel Chiasamen für extra Nährstoffe und eine leicht gelartige Konsistenz. Die Chiasamen quellen in der heißen Marmelade auf und machen sie noch streichfähiger.
Als Geschenk aus der Küche
Diese Marmelade eignet sich perfekt als selbst gemachtes Geschenk. Füll sie in hübsche Gläser, bind ein Schleifenband drum und häng ein Etikett mit dem Datum und dem Rezept dran. Ich verschenke sie gerne zu Weihnachten oder als Mitbringsel für Einladungen. Kommt immer gut an!
Servier- und Aufbewahrungstipps
Wie servieren?
Die Marmelade schmeckt am besten bei Zimmertemperatur. Nimm sie also etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Sie passt zu fast allem:
- Aufs Frühstücksbrötchen – mit Butter oder Frischkäse
- Im Joghurt – ein Löffel Marmelade macht Naturjoghurt zum Dessert
- Über Pfannkuchen oder Waffeln – warm oder kalt
- Als Füllung für Gebäck – zum Beispiel in Mürbeteig-Taschen oder als Schicht in einem Kuchen
- Zu Käse – besonders gut zu Brie, Camembert oder gereiftem Gouda
Wie aufbewahren?
Ungeöffnete Gläser halten sich an einem kühlen, dunklen Ort mindestens 6 Monate, oft bis zu einem Jahr. Nach dem Öffnen gehört die Marmelade in den Kühlschrank und sollte innerhalb von 2-3 Wochen aufgebraucht werden. Wenn sich Schimmel bildet oder die Marmelade gärt, wegwerfen – das passiert aber nur, wenn die Gläser nicht steril waren oder das Vakuum nicht gehalten hat.
Eingefroren hält sich die Marmelade sogar noch länger. Füll sie dafür in Gefrierbeutel oder -dosen und lass etwas Platz zum Ausdehnen. Nach dem Auftauen kann die Konsistenz etwas wässriger sein, aber der Geschmack bleibt. Einfach gut umrühren, dann ist sie wieder streichfähig.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Selbst gemachte Marmelade ist nicht nur leckerer als gekaufte, sie ist auch gesünder. Du hast die Kontrolle über die Zutaten und den Zuckergehalt.
Pro 20 g Portion (etwa 1 Esslöffel):
- Kalorien: ca. 35 kcal
- Kohlenhydrate: ca. 8 g (davon Zucker: ca. 7 g)
- Fett: 0 g
- Eiweiß: 0 g
- Ballaststoffe: ca. 0,5 g
Zwetschgen sind reich an Vitamin C, Vitamin K und Ballaststoffen. Sie enthalten Antioxidantien, die das Immunsystem unterstützen und entzündungshemmend wirken. Der Zimt hat blutzuckerregulierende Eigenschaften und die Vanille wirkt beruhigend auf die Nerven – ein echtes Wohlfühl-Frühstück!
Da die Marmelade ohne künstliche Zusätze auskommt, ist sie auch für Menschen mit empfindlichem Magen gut verträglich. Achte nur darauf, dass du Gelierzucker ohne Konservierungsstoffe wählst – die meisten Marken bieten das an.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich die Marmelade auch mit gefrorenen Zwetschgen machen?
Ja, das geht. Lass die gefrorenen Zwetschgen vor dem Kochen auftauen und lass den überschüssigen Saft abtropfen. Du musst dann eventuell etwas länger kochen, weil mehr Flüssigkeit da ist. Die Gelierprobe ist hier besonders wichtig.
Warum ist meine Marmelade nicht fest geworden?
Das kann mehrere Gründe haben: Zu wenig Gelierzucker, zu kurze Kochzeit, oder die Früchte waren zu wässrig. Manchmal hilft es, die Marmelade nochmal mit etwas Zitronensaft aufzukochen. Oder du nimmst sie einfach als Fruchtsoße – schmeckt auch super!
Kann ich den Zucker durch Honig ersetzen?
Das ist schwierig, weil Honig anders geliert als Zucker. Du brauchst dann speziellen Gelierzucker für Honig oder ein Geliermittel wie Pektin. Ich hab es mal mit Honig versucht – die Marmelade wurde flüssig und hat nach Honig geschmeckt, nicht nach Zwetschgen. Also lieber beim Zucker bleiben.
Wie lange muss ich die Gläser auf dem Kopf stehen lassen?
5 Minuten reichen völlig aus. Danach stellst du sie wieder richtig herum, damit sich die Marmelade gleichmäßig verteilt. Wenn du sie länger stehen lässt, kann die Marmelade am Deckel kleben bleiben und den Verschluss beeinträchtigen.
Kann ich die Marmelade auch ohne Gelierzucker machen?
Ja, du kannst auch normalen Zucker verwenden, aber dann musst du die Marmelade viel länger kochen (oft 30-40 Minuten), bis sie eindickt. Das Ergebnis ist weniger süß, aber auch weniger haltbar. Ich empfehle Gelierzucker, weil es einfacher und zuverlässiger ist.
Fazit
Diese schnelle Zwetschgen-Marmelade mit Zimt und Vanille ist mehr als nur ein Rezept – sie ist ein kleiner Moment der Selbstfürsorge in der hektischen Herbstzeit. Wenn der Duft von Zimt und Vanille durch die Wohnung zieht, weißt du: Jetzt ist alles gut. Kein Stress, keine Hektik, nur du, dein Topf und die Früchte der Saison.
Probier es aus! Du wirst sehen, wie einfach es ist, und wie viel besser selbst gemachte Marmelade schmeckt. Und wenn du noch mehr Inspiration für fruchtige Rezepte suchst, schau dir doch mal meine hausgemachte Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre mit Rosmarin an oder probier die gesunde Erdbeer-Rhabarber-Marmelade ohne Gelierzucker – auch beides absolute Lieblingsrezepte aus meiner Küche.
Ich bin gespannt, wie deine Marmelade wird! Schreib mir doch in den Kommentaren, ob du die Variante mit oder ohne Alkohol gemacht hast, oder ob du noch ein eigenes Gewürz dazugegeben hast. Teil deine Kreationen auf Pinterest mit dem Hashtag #MarmeladenLiebe – ich freu mich drauf!
Bis zum nächsten Rezept, und denk dran: Gute Marmelade braucht Zeit, aber nicht zu viel. Genau wie im Leben.
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Schnelle Zwetschgen-Marmelade mit Zimt und Vanille
Diese schnelle Zwetschgen-Marmelade mit Zimt und Vanille ist ein einfaches Rezept für den Herbst. In weniger als einer Stunde hast du ein Glas voller goldener, würziger Marmelade, die nach Sonne und Frühherbst schmeckt.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 40 Minuten
- Yield: 4-5 Gläser à 200-250 ml (etwa 4-5 Portionen) 1x
- Category: Marmelade / Konfitüre
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 1 kg reife Zwetschgen (etwa 2,2 Pfund)
- 500 g Gelierzucker 2:1 (etwa 2 1/2 Tassen)
- 1 Vanilleschote
- 1 Zimtstange (oder 2 Teelöffel gemahlenen Zimt)
- 1 Spritzer Zitronensaft (frisch gepresst)
- Optional: 1 Schuss Rum oder Amaretto (1 Esslöffel)
- Optional: 1 Prise Salz
Instructions
- Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen. Für stückige Marmelade die Hälften ganz lassen oder grob hacken.
- Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Mark und Schote in einen großen Topf geben.
- Zwetschgen, Gelierzucker, Vanilleschote (mit Mark), Zimtstange und Zitronensaft in den Topf geben. Optional Rum/Amaretto und Salz hinzufügen. Gut umrühren und 10 Minuten ziehen lassen.
- Topf auf höchste Stufe stellen und unter gelegentlichem Rühren zum Kochen bringen. Nach 5-8 Minuten kräftiges Kochen, Hitze etwas reduzieren.
- Gelierprobe durchführen: Einen kleinen Teller für einige Minuten ins Gefrierfach stellen, dann einen Löffel heiße Marmelade darauf geben. Wenn sie nach ein paar Sekunden fest wird, ist sie fertig. Sonst 2-3 Minuten weiterkochen und erneut testen.
- Optional Schaum abschöpfen.
- Zimtstange und Vanilleschote entfernen (falls gewünscht). Heiße Marmelade sofort mit Schöpfkelle und Trichter in sterilisierte Gläser füllen, dabei 1 cm Rand lassen. Gläser sofort verschließen und 5 Minuten auf den Kopf stellen.
- Gläser wieder richtig herum stellen und vollständig abkühlen lassen. Das ‘Plopp’-Geräusch zeigt das Vakuum an.
Notes
Die Gelierprobe ist entscheidend – nicht nur auf die Uhr verlassen. Für weniger süße Marmelade Gelierzucker 3:1 verwenden (ca. 350 g). Die Marmelade nicht zu lange kochen, sonst verliert sie Fruchtaroma. Gläser müssen steril sein (10 Minuten bei 100°C im Backofen). Nach dem Öffnen im Kühlschrank lagern und innerhalb von 2-3 Wochen verbrauchen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Esslöffel (ca. 20
- Calories: 35
- Sugar: 7
- Carbohydrates: 8
- Fiber: 5
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