Geschrieben von

Emily Rodriguez

Veröffentlicht

Saftiger Bayerischer Zwetschgendatschi vom Blech: Einfach & Perfekt

Fertig in 2 Stunden 15 Minuten
Portionen 20 Stücke
Schwierigkeitsgrad Mittel

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Ich dachte, ich hätte den perfekten Zwetschgendatschi im Griff. Meine Oma hat ihn immer aus dem Handgelenk geschüttelt, und ich hatte mir eingebildet, ihr Rezept wäre einfach unschlagbar. Es hat ungefähr drei Backsaisons gedauert, bis mir klar wurde, dass mein Teig oft zu trocken war und die Früchte manchmal in einer zuckrigen Pfütze versanken. Nicht katastrophal, aber auch nicht das, was ich wollte.

Der Wendepunkt kam an einem regnerischen Septembernachmittag. Ich stand in der Küche, die Zwetschgen waren da, und ich hatte einfach keine Lust auf einen weiteren durchschnittlichen Datschi. Also habe ich angefangen, Dinge anders zu machen. Weniger Mehl, mehr Geduld beim Teigkneten und eine Prise Zimt, die ich sonst immer weggelassen habe. Und dann, als der Duft durch die Wohnung zog – dieser warme, süße, leicht herbe Geruch von reifen Zwetschgen und buttrigem Teig – wusste ich, dass dies der saftige Bayerischer Zwetschgendatschi vom Blech war, den ich immer haben wollte.

Ich habe diesen Moment nicht geplant. Er ist einfach passiert, weil ich aufgehört habe, ein Rezept stur nachzubacken, und angefangen habe, es zu verstehen. Und genau das möchte ich heute mit dir teilen. Keine Geheimnisse, nur ein paar kleine, aber entscheidende Kniffe, die aus einem guten Datschi einen großartigen machen. Dieser Kuchen ist der Grund, warum ich den Herbst liebe.

Warum du diesen Zwetschgendatschi lieben wirst

Weißt du, was das Schöne an diesem Rezept ist? Es ist nicht kompliziert. Es ist ehrlich. Und es funktioniert einfach jedes Mal. Ich habe ihn für den sonntäglichen Kaffeeklatsch gebacken, für spontane Besuche und sogar für ein Geburtstagsbuffet – und jedes Mal war das Blech ratzfatz leer.

  • Saftig & garantiert nicht trocken: Der Teig ist so konzipiert, dass er die Feuchtigkeit der Zwetschgen aufnimmt, ohne matschig zu werden. Das ist der Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Datschi.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder besonderen Backtalente. Alles, was du benötigst, hast du wahrscheinlich schon im Haus – oder bekommst es beim nächsten Einkauf.
  • Perfekt für den Herbst: Wenn die Zwetschgen Saison haben, ist dieser Kuchen der Star der Kaffeetafel. Er schmeckt nach Sonne, nach Ernte, nach gemütlichen Nachmittagen.
  • Ein echter Publikumsliebling: Egal ob mit oder ohne Streusel, mit Sahne oder pur – dieser Datschi begeistert Groß und Klein. Er ist einfach dieses Stück Kuchen, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt.
  • Besser als vom Bäcker: Ehrlich, ich sage das nicht oft, aber selbstgebacken schmeckt er einfach unvergleichlich. Du kontrollierst die Süße, die Fruchtmenge und vor allem die Liebe, die drin steckt.

Dieser saftige Bayerischer Zwetschgendatschi vom Blech ist nicht einfach nur ein Kuchen. Er ist ein Gefühl. Er ist der Geruch von Kindheit, die Wärme von Zuhause und der Geschmack von einem perfekten Herbsttag. Und das Beste? Du musst kein Profi sein, um ihn hinzubekommen. Versprochen.

Was du an Zutaten brauchst

Bevor wir loslegen, lass uns über die Zutaten sprechen. Sie sind simpel, aber jede hat ihre Aufgabe. Ich zeige dir, worauf du achten solltest, damit dein Datschi perfekt wird.

Für den Teig

  • 500 g Weizenmehl (Type 405): Das ist die Basis. Ich greife meist zu Type 405, weil der Teig schön geschmeidig wird. Für eine herzhaftere Note kannst du auch 100 g durch Dinkelmehl ersetzen.
  • 1 Päckchen Trockenhefe (oder ½ Würfel frische Hefe): Die Hefe sorgt für die Lockerheit. Ich nehme oft Trockenhefe, weil sie einfach zu handhaben ist. Frische Hefe gibt ein etwas feineres Aroma, beides funktioniert super.
  • 200 ml lauwarme Milch: Sie aktiviert die Hefe und macht den Teig geschmeidig. Nicht zu heiß, sonst stirbt die Hefe ab! (Handwarm ist perfekt).
  • 80 g Zucker: Eine kleine Süße für den Teig. Du kannst auch Rohrzucker nehmen, das gibt eine leichte Karamellnote.
  • 80 g weiche Butter: Sie macht den Teig saftig und gibt ihm Geschmack. Am besten nimmst du ungesalzene Butter, dann kannst du die Salzmenge selbst bestimmen.
  • 1 Ei (Größe M): Für Bindung und Geschmack. Wenn du kein Ei magst, kannst du es durch 2 EL Apfelmus ersetzen – das macht den Teig auch schön saftig.
  • 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, ist aber der heimliche Held. Es balanciert die Süße aus und hebt den Geschmack der Hefe.

Für den Belag

Saftiger Bayerischer Zwetschgendatschi vom Blech preparation steps

  • 1,2 kg frische Zwetschgen: Das Herzstück! Achte darauf, dass sie reif, aber noch fest sind. Sie sollten sich leicht vom Stein lösen lassen. Ich kaufe sie am liebsten auf dem Wochenmarkt, da schmecken sie am intensivsten.
  • 2 EL Zucker (zum Bestreuen): Je nach Süße der Früchte kannst du die Menge anpassen. Wer es weniger süß mag, nimmt etwas weniger.
  • 1 TL Zimt: Der klassische Begleiter der Zwetschge. Er rundet das Aroma perfekt ab. Ich mahle manchmal eine frische Zimtstange, das riecht himmlisch!

Für die Streusel (optional, aber sehr empfehlenswert)

  • 150 g Mehl: Für die knusprige Krume.
  • 100 g Zucker: Für die Süße und die Bindung.
  • 100 g kalte Butter: In kleinen Stückchen, das macht die Streusel schön mürbe.
  • 1 Prise Zimt: Für die Harmonie mit den Zwetschgen.

Ein Tipp von mir: Wenn du keine frischen Zwetschgen bekommst, kannst du auch gut tiefgekühlte verwenden. Lass sie vorher etwas antauen und tupfe sie trocken, sonst wird der Teig zu nass. Und wer es besonders aromatisch mag, gibt einen Spritzer Zitronensaft über die Früchte, bevor sie auf den Teig kommen.

Das Equipment, das du brauchst

Du brauchst keine ausgefallene Backausrüstung für diesen Kuchen. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus.

  • Ein Backblech (ca. 30 x 40 cm): Das klassische Blech für den Datschi. Ein tiefes Blech ist ideal, damit der Teig schön aufgehen kann.
  • Eine große Rührschüssel: Zum Anrühren des Teigs. Ich liebe meine alte Keramikschüssel, aber jede andere tut es auch.
  • Ein Handrührgerät mit Knethaken oder eine Küchenmaschine: Das Kneten per Hand ist auch möglich, aber mit dem Gerät geht es schneller und gleichmäßiger.
  • Ein scharfes Messer oder ein Entsteiner: Zum Halbieren und Entsteinen der Zwetschgen. Ein guter Entsteiner ist eine echte Erleichterung.
  • Backpapier: Spart das Einfetten und erleichtert die Reinigung.
  • Ein Nudelholz: Zum gleichmäßigen Ausrollen des Teigs.

Wenn du kein Nudelholz hast, kannst du auch eine saubere Glasflasche verwenden. Funktioniert genauso gut! Und falls dein Blech sehr groß ist, backe den Teig einfach auf einem kleineren Blech und friere den Rest des Teigs ein – das mache ich oft, wenn ich nur eine kleine Portion brauche.

So wird der perfekte Zwetschgendatschi gemacht

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, ich führe dich Schritt für Schritt durch den Prozess. Es ist einfacher, als du denkst!

  1. Hefeteig vorbereiten (ca. 15 Minuten): Erwärme die Milch lauwarm. Löse die Hefe und einen Teelöffel Zucker darin auf und lass es 5 Minuten stehen, bis die Mischung schäumt. Das zeigt dir, dass die Hefe aktiv ist. In einer großen Schüssel vermischst du das Mehl mit dem restlichen Zucker und dem Salz. Gib die Hefemilch, das Ei und die weiche Butter hinzu. Knete alles mit dem Knethaken deines Rührgeräts oder deiner Küchenmaschine für etwa 8-10 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen. Wenn er zu klebrig ist, gib noch einen Esslöffel Mehl dazu. Forme den Teig zu einer Kugel, lege ihn zurück in die Schüssel, decke ihn mit einem sauberen Küchentuch ab und lass ihn an einem warmen Ort (z.B. im ausgeschalteten Backofen mit Licht) für ca. 45 Minuten gehen, bis er sich verdoppelt hat.
  2. Zwetschgen vorbereiten (während der Teig geht): Wasche die Zwetschgen, halbiere sie und entferne die Steine. Ich lasse die Hälften am Stück, das gibt ein schöneres Bild auf dem Kuchen. Vermische sie in einer Schüssel mit dem Zucker und dem Zimt. Lass sie ziehen, während der Teig geht. Das entzieht ihnen etwas Flüssigkeit, was später verhindert, dass der Teig durchweicht.
  3. Teig ausrollen und belegen (ca. 10 Minuten): Heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vor. Lege dein Backblech mit Backpapier aus. Nimm den gegangenen Teig, knete ihn kurz durch und rolle ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rechteckig aus. Er sollte etwas größer als dein Blech sein. Lege den Teig auf das Blech und drücke ihn gut in die Ecken. Steche mit einer Gabel mehrmals in den Teigboden, damit er beim Backen keine großen Blasen wirft. Jetzt verteilst du die Zwetschgenhälften dicht an dicht auf dem Teig. Sie dürfen sich ruhig etwas überlappen – das ist der Charme eines Datschis! Die Schnittfläche der Zwetschgen zeigt nach oben.
  4. Streusel zubereiten und backen (ca. 5 Minuten + Backzeit): Für die Streusel (wenn du sie magst) gibst du Mehl, Zucker, kalte Butter und Zimt in eine Schüssel und verknetest alles schnell mit den Fingern zu krümeligen Streuseln. Nicht zu lange kneten, sonst wird es ein Teig! Verteile die Streusel gleichmäßig über den Zwetschgen. Backe den Datschi auf der mittleren Schiene für ca. 30-35 Minuten. Der Teig sollte goldbraun sein und die Streusel schön knusprig. Wenn du einen Holzspieß in den Teig stichst, sollte kein roher Teig mehr daran kleben bleiben.
  5. Abkühlen lassen und genießen: Nimm den fertigen Datschi aus dem Ofen und lass ihn auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Das ist wichtig, damit er nicht durchweicht. Erst dann schneidest du ihn in Stücke. Ich persönlich finde, er schmeckt am nächsten Tag noch besser, wenn sich die Aromen richtig verbunden haben.

Mein persönlicher Trick: Wenn der Datschi aus dem Ofen kommt, bestreiche ich die heißen Zwetschgen manchmal mit einem Esslöffel flüssiger Marmelade (z.B. Aprikose). Das gibt einen wunderbaren Glanz und einen extra Geschmackskick! Probiere es mal aus.

Tipps & Tricks für den perfekten Datschi

Ich habe in den Jahren so einiges gelernt – oft durch Fehler. Hier sind meine besten Erkenntnisse, damit es bei dir gleich auf Anhieb klappt.

  • Der Teig darf nicht zu kalt sein: Wenn du den Teig aus dem Kühlschrank nimmst, lass ihn vor dem Ausrollen erst auf Zimmertemperatur kommen. Kalter Teig reißt leichter und geht nicht so schön auf.
  • Nicht zu viele Zwetschgen: Es ist verlockend, das Blech randvoll zu machen. Aber zu viele Früchte geben zu viel Saft ab, und der Teig wird matschig. Eine dichte, aber nicht überladene Schicht ist perfekt.
  • Die Sache mit dem Guss: Manche schwören auf einen Guss aus Sahne und Ei. Ich mag ihn pur oder mit Streuseln lieber. Wenn du einen Guss möchtest, verrühre 200 ml Sahne mit 2 Eiern, 2 EL Zucker und einem Päckchen Vanillezucker und gieße ihn 10 Minuten vor Ende der Backzeit über die Früchte. Dann backst du den Kuchen fertig. Das gibt eine cremige Schicht!
  • Vor dem Anschneiden auskühlen lassen: Ich weiß, es ist schwer zu widerstehen, aber ein warmer Datschi ist noch sehr weich und kann auseinanderfallen. Geduld zahlt sich aus!
  • Die richtige Frucht: Verwende wirklich Zwetschgen, nicht Pflaumen. Zwetschgen sind fester, weniger saftig und haben einen intensiveren Geschmack. Pflaumen sind oft zu wässrig.

Einmal habe ich vergessen, die Hefe zu aktivieren – der Teig blieb flach wie ein Pfannkuchen. Seitdem schaue ich immer, dass die Hefemilch schön schäumt, bevor ich sie verwende. Diese kleinen Kontrollen machen den Unterschied.

Variationen & Ideen zum Ausprobieren

Dieses Rezept ist eine wunderbare Basis, die du nach Lust und Laune abwandeln kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst schon ausprobiert habe.

  • Mit Streusel-Abwandlung: Statt normalen Streuseln kannst du gehackte Mandeln oder Walnüsse unter die Streusel mischen. Das gibt einen herrlich nussigen Crunch.
  • Mit Marzipan: Rolle etwas Marzipan dünn aus und lege es zwischen den Teig und die Zwetschgen. Das passt fantastisch! Einfach das Marzipan auf den ausgerollten Teig legen, dann die Früchte darauf verteilen.
  • Vegane Variante: Ersetze die Butter durch Margarine und das Ei durch 2 EL Apfelmus oder einen Esslöffel Leinsamenmehl, gemischt mit 3 EL Wasser. Die Milch kannst du durch Hafer- oder Mandelmilch ersetzen. Funktioniert einwandfrei!
  • Mit anderen Früchten: Im Sommer kannst du auch wunderbar Aprikosen, Pfirsiche oder Mirabellen verwenden. Die Backzeit bleibt gleich. Einfach die Früchte entsteinen und in Spalten schneiden.
  • Mit einer Prise Kardamom: Gib einen halben Teelöffel gemahlenen Kardamom zum Zimt. Das gibt eine orientalische Note, die überraschend gut zu den Zwetschgen passt.

Meine Lieblingsvariation ist der Datschi mit einer dünnen Schicht hausgemachter Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre unter den Zwetschgen. Klingt ungewöhnlich, aber die fruchtige Säure harmoniert perfekt mit der Süße der Zwetschgen. Probiere es aus!

Servieren & Aufbewahren

Ein guter Zwetschgendatschi ist ein Erlebnis für sich. Aber wie serviert man ihn am besten? Und was macht man mit den Resten?

  • Servieren: Am besten schmeckt er lauwarm oder bei Zimmertemperatur. Ein Klecks frisch geschlagene Sahne oder eine Kugel Vanilleeis dazu – das ist der Himmel auf Erden! Für eine herzhafte Note passt auch ein Klecks Sauerrahm.
  • Aufbewahren: Im Kühlschrank hält sich der Datschi gut verpackt (in einer Kuchenbox oder mit Frischhaltefolie abgedeckt) für 2-3 Tage. Er wird sogar oft noch saftiger, wenn er durchgezogen ist.
  • Einfrieren: Du kannst den gebackenen und ausgekühlten Datschi hervorragend einfrieren. Schneide ihn in Portionen, wickle jede Portion in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. So hast du immer ein Stück Herbst parat. Eingefroren hält er sich bis zu 3 Monate.
  • Auftauen: Zum Auftauen einfach die gewünschte Portion bei Zimmertemperatur etwa 30 Minuten stehen lassen. Oder kurz im Ofen bei 100°C aufwärmen. Dann schmeckt er fast wie frisch gebacken!

Ich habe oft das Gefühl, dass der Datschi am zweiten oder dritten Tag noch aromatischer ist. Die Aromen von Zimt und Zwetschgen verbinden sich dann einfach perfekt. Ein echter Geduldsfaktor!

Nährwerte & Gesundheit

Kuchen ist nicht gerade ein Diätgericht, aber dieser Datschi hat durchaus seine Vorzüge. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 20 Stücken):

Nährwert Pro Stück
Kalorien ca. 250 kcal
Kohlenhydrate ca. 38 g
Fett ca. 9 g
Eiweiß ca. 5 g
Ballaststoffe ca. 3 g

Die Zwetschgen selbst sind kleine Vitaminbomben. Sie stecken voller Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Die enthaltenen Antioxidantien können sogar das Immunsystem stärken. Also, genieße dein Stück ruhigen Gewissens – es ist ja nicht nur Kuchen, es ist auch ein Stück Obst! 😉

Wenn du auf der Suche nach einem weiteren einfachen Rhabarber-Streuselkuchen vom Blech bist, schau dir unbedingt dieses Rezept an – der ist genauso unkompliziert und perfekt für den Frühling!

Häufig gestellte Fragen

Kann ich auch frische Hefe statt Trockenhefe verwenden?

Ja, absolut! Ein halber Würfel frische Hefe (21 g) ersetzt ein Päckchen Trockenhefe. Löse die frische Hefe einfach in der lauwarmen Milch mit etwas Zucker auf und lass sie 10 Minuten schäumen, bevor du sie zum Mehl gibst.

Warum wird mein Datschi manchmal matschig?

Das liegt meist an zu vielen oder zu saftigen Früchten. Tupfe die Zwetschgen nach dem Waschen gut trocken und lass sie nach dem Zuckern etwas ziehen, damit sie Flüssigkeit abgeben. Gieße diese Flüssigkeit vor dem Belegen des Teigs ab. Ein weiterer Tipp: Backe den Teig 5 Minuten vor, bevor du die Früchte darauf gibst.

Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?

Ja, das ist eine gute Möglichkeit, Zeit zu sparen! Bereite den Teig zu, lass ihn gehen und stelle ihn dann abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag rollst du ihn direkt aus und belegst ihn. Der Teig wird durch die lange Kühlung sogar noch geschmackvoller.

Muss ich die Zwetschgen unbedingt entsteinen?

Ja, unbedingt! Die Steine sind nicht nur lästig beim Essen, sie können auch den Kuchen ruinieren, wenn jemand hineinbeißt. Ein guter Entsteiner ist hier Gold wert. Wenn du keinen hast, halbiere die Zwetschgen und heb die Steine mit dem Messer heraus.

Kann ich den Datschi auch ohne Streusel backen?

Klar! Der Datschi schmeckt auch pur fantastisch. Die Streusel sind eine leckere Ergänzung, aber kein Muss. Du kannst den Kuchen nach dem Backen auch einfach mit Puderzucker bestäuben – das sieht auch wunderschön aus!

Ein letztes Wort aus meiner Küche

Ich hoffe, du hast jetzt genauso Lust bekommen, diesen saftigen Bayerischen Zwetschgendatschi vom Blech zu backen wie ich, als ich ihn zum ersten Mal perfekt hinbekam. Es ist mehr als nur ein Rezept – es ist ein Stück bayerische Gemütlichkeit, das du ganz einfach in deine eigene Küche holen kannst.

Lass dich nicht von der Hefe abschrecken. Sie ist einfacher zu handhaben, als die meisten denken, und der Lohn ist ein lockerer, luftiger Teig, der perfekt zu den süß-säuerlichen Früchten passt. Experimentiere mit den Variationen, finde deine Lieblingskombination und mach diesen Datschi zu deinem eigenen. Ich bin mir sicher, dass er bei dir genauso gut ankommen wird wie bei mir.

Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie dein Datschi geworden ist! Hast du eine besondere Zutat hinzugefügt? Oder backst du ihn ganz klassisch? Teile deine Erfahrungen und Fotos mit mir – ich bin gespannt auf deine Kreationen! Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es doch mit deinen Freunden und deiner Familie. Denn gutes Essen macht doch am meisten Freude, wenn man es teilt.

Jetzt ran an die Zwetschgen und viel Spaß beim Backen!

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Saftiger Bayerischer Zwetschgendatschi vom Blech recipe

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Saftiger Bayerischer Zwetschgendatschi vom Blech: Einfach & Perfekt

Ein saftiger, garantiert nicht trockener Zwetschgendatschi vom Blech mit lockerem Hefeteig und optionalen Streuseln. Perfekt für den Herbst und ein echter Publikumsliebling.

  • Author: Maria
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30-35 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 30 Minuten (inkl. Gehzeit)
  • Yield: 20 Stücke 1x
  • Category: Kuchen / Dessert
  • Cuisine: Bayerisch / Deutsch

Ingredients

Scale
  • 500 g Weizenmehl (Type 405) (ca. 4 Tassen)
  • 1 Päckchen Trockenhefe (oder ½ Würfel frische Hefe, 21 g)
  • 200 ml lauwarme Milch (ca. ¾ Tasse + 2 EL)
  • 80 g Zucker (ca. Tasse + 1 EL)
  • 80 g weiche, ungesalzene Butter (ca. Tasse)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 1,2 kg frische Zwetschgen (ca. 2,6 Pfund)
  • 2 EL Zucker (zum Bestreuen)
  • 1 TL Zimt
  • 150 g Mehl (für Streusel, ca. 1 ¼ Tassen)
  • 100 g Zucker (für Streusel, ca. ½ Tasse)
  • 100 g kalte Butter (für Streusel, ca. 7 EL)
  • 1 Prise Zimt (für Streusel)

Instructions

  1. Hefeteig vorbereiten: Erwärme die Milch lauwarm. Löse die Hefe und einen Teelöffel Zucker darin auf und lass es 5 Minuten stehen, bis die Mischung schäumt. In einer großen Schüssel vermischst du das Mehl mit dem restlichen Zucker und dem Salz. Gib die Hefemilch, das Ei und die weiche Butter hinzu. Knete alles mit dem Knethaken deines Rührgeräts oder deiner Küchenmaschine für etwa 8-10 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen. Wenn er zu klebrig is…
  2. Zwetschgen vorbereiten (während der Teig geht): Wasche die Zwetschgen, halbiere sie und entferne die Steine. Ich lasse die Hälften am Stück, das gibt ein schöneres Bild auf dem Kuchen. Vermische sie in einer Schüssel mit dem Zucker und dem Zimt. Lass sie ziehen, während der Teig geht. Das entzieht ihnen etwas Flüssigkeit, was später verhindert, dass der Teig durchweicht.
  3. Teig ausrollen und belegen: Heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vor. Lege dein Backblech mit Backpapier aus. Nimm den gegangenen Teig, knete ihn kurz durch und rolle ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rechteckig aus. Er sollte etwas größer als dein Blech sein. Lege den Teig auf das Blech und drücke ihn gut in die Ecken. Steche mit einer Gabel mehrmals in den Teigboden, damit er beim Backen keine großen Blasen wirft. Jetzt verteilst du die Zwetschgenhälften dich…
  4. Streusel zubereiten und backen: Für die Streusel (wenn du sie magst) gibst du Mehl, Zucker, kalte Butter und Zimt in eine Schüssel und verknetest alles schnell mit den Fingern zu krümeligen Streuseln. Nicht zu lange kneten, sonst wird es ein Teig! Verteile die Streusel gleichmäßig über den Zwetschgen. Backe den Datschi auf der mittleren Schiene für ca. 30-35 Minuten. Der Teig sollte goldbraun sein und die Streusel schön knusprig. Wenn du einen Holzspieß in den Teig stichst, sollte kein roher Tei…
  5. Abkühlen lassen und genießen: Nimm den fertigen Datschi aus dem Ofen und lass ihn auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Das ist wichtig, damit er nicht durchweicht. Erst dann schneidest du ihn in Stücke. Ich persönlich finde, er schmeckt am nächsten Tag noch besser, wenn sich die Aromen richtig verbunden haben.

Notes

Tipp: Wenn der Datschi aus dem Ofen kommt, bestreiche die heißen Zwetschgen mit einem Esslöffel flüssiger Marmelade (z.B. Aprikose) für Glanz und extra Geschmack. Der Datschi schmeckt am nächsten Tag oft noch besser.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 250
  • Sugar: 18
  • Sodium: 80
  • Fat: 9
  • Saturated Fat: 5
  • Carbohydrates: 38
  • Fiber: 3
  • Protein: 5

Keywords: Zwetschgendatschi, saftiger Zwetschgendatschi, bayerischer Zwetschgendatschi, Zwetschgenkuchen, Hefeteig, Streuselkuchen, Herbstkuchen, Blechkuchen, einfach, perfekt

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