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Die Schüssel war leer, bevor ich überhaupt den Löffel absetzen konnte. Mein Mann hatte wortlos den zweiten Teller geholt, und mein Sohn, der sonst alles Orange skeptisch beäugt, tauchte sein Brot in die restliche Suppe, bis nichts mehr übrig war. Drei Leute, die sonst nicht viel Aufhebens ums Essen machen, saßen da und starrten auf den leeren Topf, als hätte ich einen Zaubertrick vorgeführt.
Ehrlich gesagt, hatte ich nicht viel erwartet. Es war einer dieser Abende, an denen der Kühlschrank gähnend leer war und nur ein einzelner Hokkaido-Kürbis in der Obstschale lag, der schon bessere Tage gesehen hatte. Die Kokosmilch hatte ich eigentlich für ein Curry gekauft, und der Ingwer – naja, der lag schon eine Weile rum. Aber manchmal entstehen die besten Sachen ja aus solchen Zufällen, oder?
Was mich am meisten überrascht hat? Dass so eine sahnige Hokkaido-Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer nicht nur unglaublich cremig schmeckt, sondern auch noch so schnell geht. Kein stundenlanges Köcheln, kein ständiges Umrühren. Einfach alles in den Topf, warten, pürieren – fertig. Und der Duft, der sich dabei in der Küche ausbreitet, ist einfach himmlisch.
Ich habe seitdem bestimmt fünf verschiedene Varianten ausprobiert, aber diese eine Kombination – mit der leichten Schärfe des Ingwers und der samtigen Süße der Kokosmilch – die bleibt einfach hängen. Es ist nicht nur eine Suppe. Es ist das Gefühl, etwas ganz Einfaches in etwas ganz Besonderes verwandelt zu haben. Und genau das ist es, was ich mit dir teilen möchte.
Warum du diese Kürbissuppe lieben wirst
Ich hab diese Suppe inzwischen bestimmt ein Dutzend Mal gekocht, und jedes Mal bestätigt sie mich darin, dass einfache Rezepte die besten sind. Hier ist, warum du sie genauso lieben wirst wie ich:
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten steht diese cremige Suppe auf dem Tisch. Kein stundenlanges Schnippeln, kein kompliziertes Abschmecken – perfekt für stressige Wochentage oder wenn die Kürbislust plötzlich zuschlägt.
- Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Gewürze oder exotischen Zutaten. Hokkaido-Kürbis, Kokosmilch, Ingwer, Zwiebel, Brühe – das hast du wahrscheinlich schon zu Hause oder bekommst es im nächsten Supermarkt.
- Perfekt für kühle Tage: Diese Suppe wärmt von innen. Der Ingwer bringt eine angenehme Schärfe, die Kokosmilch macht sie samtig-weich – genau das Richtige, wenn der Herbstwind ums Haus pfeift.
- Ein echter Publikumsliebling: Ich hab sie schon für Gäste gekocht, für die Familie, sogar für meinen Schwiegervater, der sonst nichts ohne Fleisch isst. Alle waren begeistert. Kein Witz.
- Unverschämt lecker: Die Kombination aus süßlichem Kürbis, cremiger Kokosmilch und scharfem Ingwer ist einfach unwiderstehlich. Das ist keine „auch ganz okay”-Suppe. Das ist die Suppe, bei der du nach dem ersten Löffel kurz innehalten musst.
Was diese sahnige Hokkaido-Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die Balance. Viele Rezepte übertreiben es mit der Kokosmilch, sodass die Suppe süßlich und schwer wird. Oder sie sparen am Ingwer, und dann schmeckt sie einfach nur nach Kürbis. Hier harmoniert alles genau richtig – die Süße, die Schärfe, die Cremigkeit. Es ist die Goldene Mitte, und ich hab sie durch viele, viele Testläufe gefunden.
Diese Suppe ist nicht nur gut. Sie ist die Art von Essen, bei der du nach dem ersten Löffel die Augen schließt. Sie ist Soulfood, aber ohne das schlechte Gewissen. Sie ist schnell, aber nicht hektisch. Sie ist einfach, aber nicht langweilig. Und genau das macht sie so besonders.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese sahnige Hokkaido-Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer brauchst du wirklich nicht viel. Das Schöne ist: Die meisten Zutaten hast du wahrscheinlich schon im Haus. Hier ist, was du einkaufen musst:
Für die Basis der Suppe
- 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g – 1 kg): Der absolute Star dieses Gerichts. Anders als andere Kürbissorten musst du den Hokkaido nicht schälen – die Schale wird beim Kochen schön weich und sorgt für eine tolle Farbe. Achte darauf, dass der Kürbis fest ist und keine Druckstellen hat.
- 1 große Zwiebel: Sie gibt der Suppe eine herzhafte Basis. Ich nehme am liebsten eine Gemüsezwiebel, aber jede andere geht auch.
- 2 Knoblauchzehen: Für die feine Würze. Lass sie ruhig etwas anbraten, dann wird der Geschmack milder und süßer.
- Ein daumengroßes Stück Ingwer (ca. 20–30 g): Das ist das Geheimnis! Frischer Ingwer bringt eine angenehme Schärfe und Wärme, die perfekt mit dem süßen Kürbis harmoniert. Schäle ihn vorher – ein Teelöffel reicht, um die Schale einfach abzukratzen.
- 400 ml Kokosmilch (1 Dose): Für die samtige Cremigkeit. Ich empfehle eine gute Marke wie Thai Kitchen oder Biona, die einen hohen Kokosanteil hat. Leichte Kokosmilch geht auch, aber dann wird die Suppe weniger cremig.
- 500 ml Gemüsebrühe: Sie ist die Flüssigkeitsbasis. Nimm am besten eine gute Bio-Brühe oder koche sie selbst – das macht einen Unterschied.
- 2 EL Olivenöl oder Kokosöl: Zum Anbraten. Kokosöl passt natürlich thematisch perfekt, aber Olivenöl geht auch wunderbar.
- Salz und Pfeffer: Zum Abschmecken. Nicht zu früh salzen, da die Brühe schon Salz enthält.
Für das Topping und die Garnitur
- Kürbiskerne: Ein paar geröstete Kerne geben einen schönen Crunch. Röste sie kurz in der Pfanne an – das bringt ihr Aroma richtig zur Geltung.
- Ein Schuss Kokosmilch oder Sahne: Zum Verzieren. Ein paar Tropfen auf der fertigen Suppe sehen nicht nur hübsch aus, sondern schmecken auch nochmal extra cremig.
- Frischer Koriander oder Petersilie: Für die Farbe und Frische. Ich mag Koriander am liebsten, aber Petersilie geht auch, wenn du Koriander nicht magst.
- Chiliflocken (optional): Wer es etwas schärfer mag, kann ein paar Flocken über die Suppe streuen. Passt super zum Ingwer!
Substitutionshinweise
- Kürbis: Wenn du keinen Hokkaido bekommst, nimm Butternut-Kürbis. Den musst du dann aber schälen und entkernen.
- Kokosmilch: Für eine leichtere Version kannst du die Hälfte der Kokosmilch durch normale Milch oder Hafermilch ersetzen. Dann wird die Suppe weniger cremig, aber immer noch lecker.
- Ingwer: In einer Notlage geht auch Ingwerpulver (ca. 1 TL), aber frischer Ingwer ist geschmacklich einfach unschlagbar.
- Brühe: Du kannst auch Hühnerbrühe nehmen, wenn du keine vegetarische Variante möchtest.
Welche Küchengeräte du brauchst
Für diese sahnige Hokkaido-Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in der Küche:
- Ein großer Suppentopf (mindestens 3 Liter): Nimm einen Topf mit dickem Boden, damit nichts anbrennt.
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Zum Zerkleinern des Kürbisses. Ein scharfes Messer ist hier wirklich wichtig – der Hokkaido ist hart!
- Ein Gemüseschäler oder ein Löffel: Zum Schälen des Ingwers. Mit einem Löffel kratzt du die Schale ganz einfach ab.
- Ein Pürierstab oder ein Standmixer: Für die cremige Konsistenz. Ein Pürierstab ist am praktischsten, weil du die Suppe direkt im Topf pürieren kannst. Wenn du einen Standmixer nimmst, lass die Suppe etwas abkühlen und püriere sie in Portionen – sonst explodiert dir der Deckel!
- Ein Kochlöffel oder eine Holzkelle: Zum Umrühren.
- Eine kleine Pfanne: Zum Rösten der Kürbiskerne.
Ich persönlich schwöre auf meinen alten Pürierstab von Braun. Der ist schon über zehn Jahre alt und macht immer noch einen perfekten Job. Ein guter Pürierstab muss nicht teuer sein – Hauptsache, er hat ein stabiles Metallgehäuse und eine scharfe Klinge.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird’s ernst! Hier kommt die genaue Anleitung für deine sahnige Hokkaido-Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer. Keine Sorge, es ist wirklich einfach – versprochen!
Schritt 1: Den Kürbis vorbereiten (ca. 5 Minuten)
Wasch den Hokkaido-Kürbis gründlich unter fließendem Wasser, denn die Schale kommt mit in den Topf. Halbier ihn dann mit einem scharfen Messer. Kratz mit einem Löffel die Kerne und die weichen Fasern aus dem Inneren raus. Die Kerne kannst du übrigens aufbewahren, waschen, trocknen und später im Ofen rösten – schmecken super als Snack!
Schneide den Kürbis dann in grobe Würfel von etwa 2-3 cm Größe. Sie müssen nicht perfekt gleichmäßig sein, aber je kleiner die Stücke, desto schneller garen sie.
Schritt 2: Zwiebel, Knoblauch und Ingwer vorbereiten (ca. 3 Minuten)
Schäle die Zwiebel und schneide sie in feine Würfel. Schäle den Knoblauch und hack ihn fein. Den Ingwer schälst du am besten mit einem Löffel – kratz einfach die braune Haut ab. Dann schneid ihn in feine Scheiben oder hack ihn ganz klein. Je feiner du Ingwer und Knoblauch schneidest, desto mehr Aroma geben sie ab.
Schritt 3: Das Gemüse anschwitzen (ca. 5 Minuten)
Erhitz das Olivenöl oder Kokosöl im großen Suppentopf bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebelwürfel dazu und brate sie unter gelegentlichem Rühren für etwa 2 Minuten glasig an. Dann kommen der gehackte Knoblauch und der Ingwer dazu. Brate alles für eine weitere Minute an – aber pass auf, dass der Knoblauch nicht verbrennt, sonst wird er bitter.
Der Duft, der sich jetzt in deiner Küche ausbreitet, ist übrigens schon der erste Hinweis darauf, wie gut diese Suppe schmecken wird!
Schritt 4: Den Kürbis dazugeben und anschwitzen (ca. 3 Minuten)
Gib die Kürbiswürfel in den Topf und rühr alles gut um. Lass den Kürbis für etwa 2-3 Minuten mitbraten, während du gelegentlich umrührst. Dadurch entwickelt er ein noch intensiveres Aroma und die Suppe wird später nicht wässrig schmecken.
Schritt 5: Mit Brühe ablöschen und kochen lassen (ca. 15 Minuten)
Gieß die Gemüsebrühe in den Topf. Die Flüssigkeit sollte den Kürbis gerade so bedecken – wenn nicht, gib noch etwas Wasser oder Brühe dazu. Bring die Suppe zum Kochen, reduzier dann die Hitze und lass sie bei schwacher bis mittlerer Hitze etwa 15 Minuten köcheln, bis der Kürbis weich ist.
Woran erkennst du, dass der Kürbis gar ist? Steck einfach mit einer Gabel in ein Kürbisstück. Wenn es ohne Widerstand durchsticht, ist es fertig. Der Kürbis sollte richtig schön weich sein, fast schon zerfallend.
Schritt 6: Kokosmilch dazugeben und pürieren (ca. 3 Minuten)
Nimm den Topf vom Herd. Gieß die Kokosmilch dazu und rühr alles gut um. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Pürier die Suppe mit dem Pürierstab, bis sie richtig schön cremig und glatt ist. Wenn du einen Standmixer verwendest, lass die Suppe erst etwas abkühlen (sonst spritzt es) und püriere sie in zwei bis drei Portionen.
Tipp: Wenn dir die Suppe zu dick ist, kannst du noch etwas Brühe oder Wasser dazugeben. Ist sie dir zu dünn, lass sie einfach noch ein paar Minuten ohne Deckel köcheln, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Schritt 7: Abschmecken und servieren (ca. 2 Minuten)
Schmeck die sahnige Hokkaido-Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer mit Salz und Pfeffer ab. Sei vorsichtig mit dem Salz – die Brühe ist oft schon gut gewürzt. Probier lieber erstmal, ob du noch mehr Ingwer oder vielleicht eine Prise Muskatnuss möchtest.
Zum Servieren: Fülle die Suppe in Schüsseln, gib einen Klecks Kokosmilch oder Sahne obendrauf, streue geröstete Kürbiskerne und etwas frischen Koriander oder Petersilie drüber. Wer mag, kann noch ein paar Chiliflocken draufgeben.
Tipps und Tricks für die perfekte Kürbissuppe
Ich hab bei dieser Suppe so einige Fehler gemacht, bevor sie perfekt wurde. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das nicht passiert:
- Der Ingwer macht den Unterschied: Ich hab anfangs oft zu wenig Ingwer genommen, weil ich dachte, es könnte zu scharf werden. Aber genau das fehlt dann. Ein daumengroßes Stück ist das absolute Minimum. Wenn du es richtig scharf magst, nimm ruhig noch etwas mehr.
- Nicht zu viel Kokosmilch: Ja, Kokosmilch ist lecker. Aber eine ganze Dose auf einen kleinen Kürbis macht die Suppe schwer und süßlich. Die 400 ml sind perfekt für einen mittelgroßen Hokkaido.
- Die richtige Konsistenz: Die Suppe soll cremig sein, aber nicht wie Brei. Wenn sie nach dem Pürieren zu dick ist, einfach etwas Brühe oder Wasser dazugeben. Sie wird beim Abkühlen übrigens noch etwas dicker, also lieber etwas flüssiger lassen.
- Nicht zu heiß pürieren: Wenn du einen Standmixer benutzt, lass die Suppe unbedingt auf unter 60 Grad abkühlen. Sonst baut sich Druck auf und der Deckel fliegt dir um die Ohren. Glaub mir, ich spreche aus Erfahrung.
- Die Kürbiskerne rösten: Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied. Einfach die Kerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze rösten, bis sie anfangen zu duften und leicht zu platzen. Das dauert nur 2-3 Minuten, aber das Aroma wird intensiver und sie schmecken viel nussiger.
Variationen und Anpassungen
Das Schöne an dieser sahnigen Hokkaido-Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer ist, dass du sie ganz leicht an deinen Geschmack anpassen kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Mit Karotten: Gib eine oder zwei große Karotten mit in den Topf. Sie machen die Suppe noch süßer und die Farbe wird noch intensiver. Ein toller Trick, wenn der Kürbis nicht so aromatisch ist.
- Mit Curry: Ein Teelöffel Currypulver (oder eine halbe, wenn du es mild magst) verwandelt die Suppe in ein indisch angehauchtes Gericht. Passt super zum Ingwer und zur Kokosmilch.
- Mit Apfel: Ein säuerlicher Apfel (wie Boskop oder Granny Smith), geschält und grob gewürfelt, gibt der Suppe eine frische Note und eine tolle Säure, die perfekt mit der Süße des Kürbisses harmoniert.
- Mit Süßkartoffel: Ersetze die Hälfte des Kürbisses durch eine Süßkartoffel. Das macht die Suppe noch cremiger und verleiht ihr eine leicht andere Süße.
- Vegan und laktosefrei: Dieses Rezept ist von Haus aus vegan und laktosefrei, solange du auf Sahne als Topping verzichtest. Statt Sahne nimm einfach einen extra Schuss Kokosmilch.
- Mit Chili: Wenn du es scharf magst, gib eine halbe frische Chili (entkernt) oder eine Prise Chiliflocken mit in den Topf. Das passt super zum Ingwer und wärmt von innen.
Servieren und Aufbewahren
Diese Suppe schmeckt am besten, wenn sie frisch zubereitet ist, aber sie lässt sich auch wunderbar vorbereiten und aufbewahren.
Servieren
Serviere die sahnige Hokkaido-Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer heiß, aber nicht kochend. Ein Klecks Kokosmilch oder Sahne auf der Oberfläche sieht nicht nur schön aus, sondern sorgt auch für einen extra cremigen Genuss. Dazu passt frisches Brot, Baguette oder ein einfaches knuspriges Rhabarber-Crumble als süßer Abschluss – ja, ich mag Kontraste!
Ich liebe es, die Suppe mit gerösteten Kürbiskernen und einem Spritzer Limettensaft zu servieren. Die Säure der Limette bricht die Cremigkeit der Kokosmilch und macht alles noch frischer.
Aufbewahren
Die Suppe hält sich im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Behälter etwa 3-4 Tage. Der Geschmack wird übrigens oft noch intensiver, wenn sie einen Tag durchgezogen ist – die Aromen von Ingwer und Kokosmilch verbinden sich dann noch besser.
Einfrieren
Diese Suppe lässt sich hervorragend einfrieren! Fülle sie in Gefrierbeutel oder -dosen und lass sie vollständig abkühlen, bevor du sie ins Gefrierfach stellst. So hält sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder direkt im Topf bei niedriger Hitze erwärmen. Eventuell musst du noch etwas Brühe oder Wasser dazugeben, da die Suppe durch das Einfrieren etwas eindickt.
Wieder aufwärmen
Erwärme die Suppe langsam in einem Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze. Rühr gelegentlich um, damit nichts anbrennt. Die Mikrowelle geht auch, aber dann leidet die cremige Konsistenz etwas. Nach dem Aufwärmen nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken – manchmal verliert sie durch das Kühlen etwas an Würze.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Diese sahnige Hokkaido-Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (bei 4 Portionen):
- Kalorien: ca. 280-320 kcal
- Fett: ca. 18-22 g (davon gesättigte Fettsäuren: ca. 12-15 g)
- Kohlenhydrate: ca. 20-25 g
- Ballaststoffe: ca. 5-7 g
- Eiweiß: ca. 4-6 g
Der Hokkaido-Kürbis ist ein echtes Superfood: Er steckt voller Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt – gut für die Augen und die Haut. Außerdem enthält er viele Antioxidantien, die das Immunsystem stärken. Der Ingwer wirkt entzündungshemmend und wärmt von innen – perfekt für die kalte Jahreszeit. Die Kokosmilch liefert gesunde Fette, die deinem Körper Energie geben und dich lange satt halten.
Diese Suppe ist von Natur aus glutenfrei, vegan und laktosefrei. Wenn du also auf bestimmte Lebensmittel verzichten musst, ist sie eine tolle Option.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Hokkaido-Kürbis auch mit Schale essen?
Ja, absolut! Das ist das Tolle am Hokkaido-Kürbis: Die Schale wird beim Kochen schön weich und kann problemlos mitgegessen werden. Sie enthält sogar viele Ballaststoffe und Vitamine. Einfach gründlich waschen, dann ist alles gut.
Kann ich die Suppe auch ohne Kokosmilch zubereiten?
Klar! Ersetze die Kokosmilch einfach durch normale Milch, Hafermilch oder eine extra Portion Brühe. Dann wird die Suppe weniger cremig, aber immer noch lecker. Für eine vegane Variante nimm Pflanzenmilch.
Wie bekomme ich die Suppe besonders cremig?
Der Trick ist, den Kürbis richtig weich zu kochen – er sollte fast zerfallen. Dann pürierst du die Suppe gründlich mit einem Pürierstab, bis sie ganz glatt ist. Wenn du einen Standmixer verwendest, wird die Suppe sogar noch cremiger, weil die Klingen feiner arbeiten.
Kann ich die Suppe auch im Voraus zubereiten?
Ja, auf jeden Fall! Die Suppe schmeckt am nächsten Tag sogar oft noch besser, weil die Aromen von Ingwer und Kokosmilch dann richtig durchgezogen sind. Einfach abkühlen lassen, in den Kühlschrank stellen und vor dem Servieren wieder erwärmen.
Was mache ich mit den Kürbiskernen?
Die Kürbiskerne kannst du wunderbar rösten! Wasch sie, trockne sie mit einem Küchentuch, mische sie mit etwas Öl und Salz und röste sie im Ofen bei 180 Grad für etwa 10-15 Minuten. Das gibt einen knusprigen Snack oder ein tolles Topping für die Suppe.
Fazit
Diese sahnige Hokkaido-Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer ist für mich der Inbegriff von Herbstkomfort. Sie ist schnell gemacht, braucht keine ausgefallenen Zutaten und schmeckt trotzdem so, als hättest du stundenlang in der Küche gestanden. Der Ingwer bringt eine angenehme Wärme, die Kokosmilch macht sie samtig-weich, und der Kürbis sorgt für die süße Basis – eine Kombination, die einfach funktioniert.
Ich liebe es, wie flexibel dieses Rezept ist. Du kannst es ganz nach deinem Geschmack anpassen – mit mehr Ingwer, mit Chili, mit Karotten oder ganz pur. Es ist ein Rezept, das mit dir mitwächst und das du immer wieder neu entdecken kannst. Und wenn du mal Lust auf etwas Süßes als Kontrast hast, probier doch mal unseren cremigen Erdbeer-Blechkuchen mit Vanillepudding – eine himmlische Kombination!
Probier es aus! Ich bin mir sicher, dass auch du nach dem ersten Löffel kurz innehalten wirst. Und wenn du es ausprobiert hast, schreib mir doch einen Kommentar – ich bin gespannt, wie es dir schmeckt! Welche Variation hast du ausprobiert? Hast du noch mehr Ingwer genommen? Oder vielleicht eine Prise Curry? Teile deine Erfahrungen mit mir und der Community. Ich freu mich drauf!
Bis zum nächsten Mal und lass es dir schmecken!
Deine Maria
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Bestes Rezept für sahnige Hokkaido-Kürbissuppe mit Kokosmilch
Eine cremige, vegane Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer, die in unter 30 Minuten zubereitet ist. Perfekt für kühle Tage und ein echter Publikumsliebling.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Suppe
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g – 1 kg)
- 1 große Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- Ein daumengroßes Stück Ingwer (ca. 20–30 g)
- 400 ml Kokosmilch (1 Dose)
- 500 ml Gemüsebrühe
- 2 EL Olivenöl oder Kokosöl
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Kürbiskerne (zum Rösten)
- Ein Schuss Kokosmilch oder Sahne (zum Verzieren)
- Frischer Koriander oder Petersilie
- Chiliflocken (optional)
Instructions
- Den Kürbis waschen, halbieren, Kerne und Fasern entfernen und in grobe Würfel (2-3 cm) schneiden.
- Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken.
- Öl im Topf erhitzen, Zwiebel glasig dünsten (ca. 2 Minuten). Knoblauch und Ingwer zugeben und 1 Minute mitbraten.
- Kürbiswürfel zugeben und 2-3 Minuten unter Rühren anbraten.
- Mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und bei schwacher Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
- Topf vom Herd nehmen, Kokosmilch zugeben und mit dem Pürierstab cremig pürieren.
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In Schüsseln servieren, mit Kokosmilch, gerösteten Kürbiskernen und Koriander garnieren.
Notes
Der Ingwer macht den Unterschied – nicht zu sparsam verwenden. Die Suppe wird beim Abkühlen dicker, daher lieber etwas flüssiger lassen. Kürbiskerne vor dem Servieren kurz in der Pfanne rösten.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 300
- Sugar: 8
- Sodium: 600
- Fat: 20
- Saturated Fat: 13
- Carbohydrates: 22
- Fiber: 6
- Protein: 5
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