Geschrieben von

Emily Rodriguez

Veröffentlicht

Sahnige Birnen-Vanille-Marmelade mit Amaretto – Einfach selber kochen

Fertig in 45 Minuten
Portionen 4-5 Gläser à 200 ml
Schwierigkeitsgrad Medium

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Drei Gläser in einer Woche – und jedes Mal war es anders. Beim ersten Mal zu flüssig, fast schon Birnensaft mit Vanillearoma. Beim zweiten Mal zu fest, eher eine Birnenpaste, die sich weigerte, aus dem Glas zu rutschen. Aber beim dritten Mal – da hatte ich es. Diese perfekte, seidige Textur, die genau richtig vom Löffel tropft. Die Sahnige Birnen-Vanille-Marmelade mit Amaretto war geboren, und ich konnte einfach nicht aufhören, sie zu machen.

Ich stand da in meiner Küche, umgeben von Birnen (die Nachbarin hatte ihren Baum abgeerntet und mir einen ganzen Korb vor die Tür gestellt), und dachte: „Was mache ich bloß mit all diesen Birnen?” Kompott? Zu langweilig. Kuchen? Schon wieder gebacken. Aber dann fiel mir diese Kombination ein – die Süße der Birnen, die Wärme der Vanille und dieser kleine, erwachsene Kick von Amaretto. Einfach genial.

Die Sahnige Birnen-Vanille-Marmelade mit Amaretto ist nicht einfach nur ein Aufstrich. Sie ist ein kleines Stück Luxus für den Alltag. Ein Löffel davon auf einem frischen Brötchen, und der Morgen fühlt sich gleich besonders an. Oder auf einem Pfannkuchen am Wochenende – einfach himmlisch. Ehrlich, ich habe sie sogar pur aus dem Glas gelöffelt, als niemand hinsah. Kein Urteil.

Was mich immer wieder zurückzieht, ist dieses Gefühl, wenn die Marmelade auf der Zunge zergeht. Die winzigen Vanillepünktchen, die weiche Birne und dieser Hauch von Mandel-Likör, der alles abrundet. Sie schmeckt nach Herbst, nach gemütlichen Abenden und ein bisschen nach Italienurlaub. Diese Marmelade ist mein kleiner Geheimtipp geworden, und jetzt teile ich sie mit dir.

Warum du diese Marmelade lieben wirst

Diese Marmelade ist anders. Wirklich. Sie ist nicht nur süß und fruchtig, sondern hat eine Cremigkeit, die man sonst nur von Butter oder Sahne kennt. Und das ganz ohne Sahne – die Zauberei liegt in der Zubereitung.

  • Schnell & einfach: In unter einer Stunde hast du fertige Gläser auf dem Tisch. Kein stundenlanges Einkochen, keine komplizierten Schritte.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder schwer zu findende Spezialitäten. Birnen, Vanille, Amaretto und Gelierzucker – das war’s schon.
  • Perfekt für Geschenke: Ein Glas dieser Marmelade, hübsch verpackt mit einem Schleifchen, ist das beste Mitbringsel. Versprochen.
  • Absoluter Publikumsliebling: Jeder, der sie probiert, fragt nach dem Rezept. Von Oma bis zum Nachbarn – sie begeistert alle.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus reifen Birnen, echter Vanille und dem nussigen Amaretto ist einfach unwiderstehlich.

Was diese Marmelade von anderen unterscheidet? Es ist die Technik. Die Birnen werden nicht nur grob zerstampft, sondern fein püriert, was diese unglaublich samtige Konsistenz ergibt. Und der Amaretto – der wird erst ganz am Ende untergerührt, damit sein volles Aroma erhalten bleibt. Das ist nicht einfach nur eine weitere Marmelade, das ist meine beste Version.

Diese Marmelade ist für die Momente, in denen du dir etwas Gutes tun willst. Für das Frühstück am Sonntag, wenn die Zeit stillzustehen scheint. Oder für den Nachmittagstee, wenn du eine kleine Auszeit brauchst. Sie ist Comfort Food in Reinform – nur eben in einem Glas.

Was du an Zutaten brauchst

Die Zutatenliste ist kurz, aber jede Komponente spielt eine wichtige Rolle. Ich habe mich für einfache, aber hochwertige Zutaten entschieden, die zusammen eine Marmelade mit Charakter ergeben. Keine künstlichen Aromen, keine Konservierungsstoffe – nur reiner, unverfälschter Geschmack.

  • 1 kg reife Birnen (ca. 6-8 Stück) – Achte auf aromatische Sorten wie Williams Christ oder Conference. Die Birnen sollten reif, aber nicht matschig sein. Ein leichter Druck mit dem Daumen sollte nachgeben. (Ich habe die besten Erfahrungen mit Williams Christ gemacht – sie geben ein intensives Aroma.)
  • 500 g Gelierzucker 2:1 – Das ist mein Geheimnis für die cremige Konsistenz. Mit 2:1 Gelierzucker wird die Marmelade nicht zu süß und bleibt schön streichzart. Du kannst auch 3:1 nehmen, dann wird sie etwas fester und weniger süß. (Tipp: Für eine noch fruchtigere Note, nimm Bio-Gelierzucker ohne Zitronensäure.)
  • 1 Vanilleschote – Bitte, bitte nimm keine Vanille aus der Tüte! Eine echte Vanilleschote macht den Unterschied. Das Mark und die ausgekratzte Schote kommen mit in den Topf. Das Aroma ist unvergleichlich und diese kleinen schwarzen Pünktchen sehen einfach wunderschön aus.
  • 100 ml Amaretto (nach Belieben) – Der Likör gibt der Marmelade diese besondere, leicht nussige Note. Du kannst auch Mandellikör oder einen anderen Nusslikör verwenden. Für eine alkoholfreie Version nimmst du einfach 1 TL Bittermandelaroma und ersetzt die Flüssigkeit mit Birnensaft. (Ich empfehle Disaronno – er ist mild und rundet den Geschmack perfekt ab.)
  • 1 Zitrone (Saft) – Der Saft einer halben Zitrone verhindert, dass die Birnen braun werden, und bringt die Süße der Früchte wunderbar zur Geltung. Außerdem hilft die enthaltene Pektin bei der Gelierung.
  • Optional: 1 Prise Salz – Klingt komisch in Marmelade, aber eine winzige Prise Salz hebt alle Aromen hervor und macht den Geschmack runder. Probier es aus!

Die Auswahl der Birnen ist der wichtigste Schritt. Ich habe einmal versucht, unreife Birnen zu verwenden, weil ich keine anderen hatte – das Ergebnis war eine fad schmeckende, wässrige Marmelade. Also: Nimm dir die Zeit und such dir wirklich aromatische, reife Früchte aus. Deine Geschmacksknospen werden es dir danken.

Welche Küchengeräte du benötigst

Für diese Marmelade brauchst du kein Profi-Equipment. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon zu Hause. Hier ist meine persönliche Liste, damit alles glatt läuft.

  • Großer Kochtopf (mindestens 4 Liter Fassungsvermögen) – Die Marmelade spritzt beim Kochen gerne, also nimm einen hohen Topf. Ein schwerer Boden verhindert das Anbrennen.
  • Pürierstab oder Standmixer – Für die samtige Konsistenz brauchst du ein Gerät, das die Birnen fein pürieren kann. Ein Pürierstab ist perfekt, weil du direkt im Topf pürieren kannst. (Mein alter Stabmixer hat nach 10 Jahren den Geist aufgegeben – ich schwöre jetzt auf einen von Bosch, der ist unkaputtbar.)
  • Einmachgläser (ca. 4-5 Stück à 200 ml) – Schraubgläser mit Bügelverschluss oder klassische Twist-off-Gläser. Sie müssen sauber und steril sein. (Ich koche sie einfach 10 Minuten in kochendem Wasser aus.)
  • Trichter – Ein kleiner Trichter erleichtert das Abfüllen ungemein und verhindert, dass die Marmelade daneben läuft. Ein Muss in meiner Küche.
  • Holzlöffel oder hitzebeständiger Spatel – Zum Umrühren, während die Marmelade köchelt. Ein Metalllöffel kann den Topf zerkratzen und den Geschmack beeinflussen.
  • Küchenwaage und Messbecher – Für genaue Mengenangaben. Gerade bei Gelierzucker kommt es auf jedes Gramm an.

Ein Tipp von mir: Investiere in gute Einmachgläser. Die Billigen aus dem Supermarkt haben bei mir schon mal den Geist aufgegeben, und die Marmelade war im ganzen Kühlschrank verteilt. Weck-Gläser oder Marken-Schraubgläser lohnen sich. Budgetfreundlicher Tipp: Du kannst auch leere Gurkengläser verwenden, solange sie sauber sind und die Schraubdeckel nicht eingerostet sind.

So wird die Marmelade gemacht – Schritt für Schritt

Sahnige Birnen-Vanille-Marmelade mit Amaretto preparation steps

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Ich habe alle Schritte so detailliert wie möglich beschrieben, damit dir die Marmelade garantiert gelingt. Nimm dir Zeit und genieße den Prozess.

  1. Birnen vorbereiten (10 Minuten): Wasche die Birnen gründlich, schäle sie, entferne das Kerngehäuse und schneide sie in kleine Würfel. Gib sie sofort in eine Schüssel mit dem Saft einer halben Zitrone, damit sie nicht braun werden. (Ich mache das immer über einer Schüssel, damit der Saft nicht verloren geht.)
  2. Vanille vorbereiten (2 Minuten): Halbiere die Vanilleschote der Länge nach und kratze das Mark mit einem Messerrücken heraus. Gib sowohl das Mark als auch die ausgekratzte Schote in den Topf. (Die leere Schote kommt später mit in die Marmelade – sie gibt noch mehr Aroma ab!)
  3. Birnen kochen (15 Minuten): Gib die Birnenwürfel, die Vanilleschote und -mark sowie 2 EL Wasser in den großen Topf. Koche alles bei mittlerer Hitze auf und lass es dann bei niedriger Hitze zugedeckt 10-15 Minuten köcheln, bis die Birnen weich sind. Rühre gelegentlich um, damit nichts anbrennt. (Die Birnen sollten so weich sein, dass sie sich mit einer Gabel zerdrücken lassen.)
  4. Pürieren (2 Minuten): Nimm die Vanilleschote aus dem Topf (spüle sie kurz ab und lass sie trocknen – du kannst sie in Zucker einlegen für Vanillezucker!). Püriere die weichen Birnen mit dem Pürierstab oder im Standmixer, bis eine samtig-feine Masse entsteht. Keine Stücke mehr, einfach nur cremig. (Ich püriere lieber etwas länger für eine besonders feine Textur.)
  5. Einkochen (5 Minuten): Rühre den Gelierzucker unter die Birnenmasse und bringe alles unter ständigem Rühren zum kräftigen Kochen. Lass die Marmelade dann genau 4 Minuten sprudelnd kochen. Ständiges Rühren ist jetzt wichtig, sonst brennt der Zucker an. (Stell einen Timer! Die 4 Minuten sind entscheidend für die richtige Gelierung.)
  6. Gelierprobe machen (2 Minuten): Schalte die Hitze aus. Gib einen kleinen Klecks Marmelade auf einen kalten Teller. Warte 30 Sekunden und streiche mit dem Finger hindurch. Zieht die Marmelade eine Spur und läuft nicht sofort wieder zusammen? Perfekt! Wenn nicht, koche sie noch 1-2 Minuten länger und wiederhole die Probe. (Keine Panik, wenn es beim ersten Mal nicht klappt – Übung macht den Meister.)
  7. Amaretto unterrühren (1 Minute): Nimm den Topf vom Herd und rühre den Amaretto unter. Der Alkohol verdampft jetzt nicht mehr, also bleibt das volle Aroma erhalten. Schmecke kurz ab – du kannst bei Bedarf noch etwas Zitronensaft oder mehr Amaretto hinzufügen. (Ich liebe den intensiven Geschmack, also bin ich hier großzügig.)
  8. Abfüllen (10 Minuten): Fülle die heiße Marmelade sofort mit dem Trichter in die vorbereiteten, sterilen Gläser. Lass dabei etwa 1 cm Platz zum Rand. Verschließe die Gläser sofort fest und stelle sie für 5 Minuten auf den Kopf. Das erzeugt ein Vakuum und die Marmelade hält sich länger. Danach umdrehen und vollständig auskühlen lassen. (Hörst du das „Plopp”-Geräusch? Das ist Musik in meinen Ohren – es bedeutet, dass die Gläser dicht sind.)

Meine besten Tipps & Tricks für die perfekte Marmelade

Ich habe bei dieser Marmelade einiges gelernt – meistens durch Trial and Error. Damit du nicht die gleichen Fehler machst, teile ich hier meine wichtigsten Erkenntnisse mit dir.

  • Die richtige Birnensorte ist alles: Wie gesagt, Williams Christ oder Conference sind ideal. Vermeide zu weiche oder mehlige Birnen – sie machen die Marmelade wässrig und geschmacksneutral. Wenn du nur harte Birnen hast, lass sie ein paar Tage bei Zimmertemperatur nachreifen.
  • Nicht zu lange kochen: Die 4 Minuten sprudelndes Kochen sind ein Richtwert. Wenn du die Marmelade zu lange kochst, wird sie fest und fast karamellartig. Zu kurz, und sie bleibt flüssig. Vertraue auf die Gelierprobe! (Ich habe einmal vergessen, den Timer zu stellen, und die Marmelade war so fest, dass ich sie kaum aus dem Glas bekam – wie Birnenbonbons.)
  • Der Amaretto kommt ganz zum Schluss: Das ist wirklich wichtig. Wenn du den Likör zu früh hinzugibst, verfliegt das Aroma beim Kochen. Erst wenn die Marmelade fertig gekocht ist und nicht mehr kocht, kommt der Amaretto dazu. So bleibt sein volles, nussiges Bouquet erhalten.
  • Multitasking ist dein Freund: Während die Birnen köcheln, kannst du die Gläser sterilisieren. Oder die Zitrone auspressen. Das spart Zeit und Stress. Ich mache meistens beides gleichzeitig – das gibt mir das Gefühl, richtig effizient zu sein.
  • Konsistenz ist King: Wenn du eine besonders cremige Marmelade magst, püriere die Birnen richtig fein. Ich mag es, wenn die Marmelade so glatt ist wie eine Creme. Wenn du lieber Stückchen hast, püriere nur kurz oder zerdrücke die Birnen mit einer Gabel.
  • Ein sauberer Rand ist wichtig: Bevor du die Gläser verschließt, wische den Rand mit einem sauberen, in Alkohol getränkten Tuch ab. So verhinderst du Schimmelbildung. Ein kleiner, aber entscheidender Schritt.

Variationen & Anpassungen – Mach sie zu deiner Marmelade

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es sich wunderbar anpassen lässt. Hier sind ein paar Ideen, wie du die Sahnige Birnen-Vanille-Marmelade mit Amaretto abwandeln kannst.

  • Alkoholfreie Version: Ersetze den Amaretto durch 100 ml Birnensaft und füge 1 TL Bittermandelaroma hinzu. Das ergibt ein fast identisches Aroma, perfekt für Kinder oder Schwangere. (Meine Schwägerin liebt diese Variante auf ihrem morgendlichen Porridge.)
  • Würzige Note: Gib eine Zimtstange oder eine Sternanis zusammen mit der Vanilleschote in den Topf. Lass sie beim Kochen mitziehen und entferne sie vor dem Pürieren. Das gibt der Marmelade eine herbstlich-warme Note, die fantastisch zu Birnen passt.
  • Bessere Textur mit Äpfeln: Ersetze 200 g der Birnen durch säuerliche Äpfel (z.B. Boskop oder Granny Smith). Die Äpfel enthalten mehr Pektin und sorgen für eine festere Gelierung, ohne den Geschmack zu dominieren. Das ist mein Trick für eine besonders gute Konsistenz.
  • Schokoladentraum: Rühre nach dem Kochen 50 g gehackte Zartbitterschokolade (mindestens 70% Kakao) unter die heiße Marmelade. Die Schokolade schmilzt und gibt ein unglaublich verführerisches, leicht bitteres Aroma, das perfekt mit der Süße der Birnen und dem Amaretto harmoniert. Ein absoluter Genuss!
  • Fruchtige Mischung: Kombiniere die Birnen mit 200 g frischen oder gefrorenen Himbeeren oder Brombeeren. Gib sie zusammen mit den Birnen in den Topf. Die Beeren geben eine schöne Farbe und eine leicht säuerliche Note, die die Süße ausgleicht. (Im Sommer mache ich das oft – es schmeckt nach Sonne und guter Laune.)

Servieren & Aufbewahren – So genießt du sie am besten

Diese Marmelade ist ein echtes Multitalent. Sie passt zu so viel mehr als nur zum Frühstücksbrötchen. Hier sind meine liebsten Arten, sie zu genießen.

Servieren: Am besten schmeckt die Marmelade bei Zimmertemperatur. Nimm sie also etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Sie passt hervorragend auf:

  • Frisches Baguette oder Croissants – der Klassiker für ein luxuriöses Frühstück.
  • Pfannkuchen, Waffeln oder French Toast – ein Traum!
  • Joghurt, Quark oder Skyr – einfach einen Klecks unterrühren für ein fruchtiges Frühstück.
  • Als Füllung für Kuchen oder Torten – zum Beispiel in einem cremigen Erdbeer-Blechkuchen mit Vanillepudding-Füllung oder als süße Schicht in einem Erdbeer-Mascarpone-Dessert im Weckglas.
  • Zu Käse – ein Klecks auf einem milden Ziegenkäse oder Brie ist eine himmlische Kombination.
  • Pur – ja, direkt aus dem Glas. Kein Urteil, nur Genuss.

Aufbewahren: Die Marmelade ist ungeöffnet und kühl gelagert mindestens ein Jahr haltbar. Einmal geöffnet, gehört sie in den Kühlschrank und sollte innerhalb von 4-6 Wochen aufgebraucht werden. Achte immer darauf, einen sauberen Löffel zu verwenden, um Schimmel zu vermeiden. Mit der Zeit kann sich die Konsistenz leicht verändern – sie wird etwas fester, aber das Aroma bleibt wunderbar.

Einfrieren: Du kannst die Marmelade auch einfrieren. Fülle sie dafür in gefriergeeignete Behälter und lass etwas Platz zum Ausdehnen. Im Gefrierschrank hält sie sich bis zu 6 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen. (Ich friere immer ein paar kleine Portionen ein – perfekt für spontane Besuche oder wenn ich mal wieder keine Lust habe, Marmelade zu kochen.)

Nährwerte & gesundheitliche Aspekte

Ja, es ist Marmelade, und ja, sie enthält Zucker. Aber sie hat auch einige positive Seiten. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro 100 g (basierend auf den verwendeten Zutaten).

  • Kalorien: ca. 180 kcal
  • Kohlenhydrate: ca. 40 g (davon Zucker ca. 38 g)
  • Fett: 0,5 g
  • Eiweiß: 0,5 g
  • Ballaststoffe: ca. 2 g

Gesundheitliche Vorteile: Birnen sind reich an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern, und enthalten Vitamin C sowie verschiedene Antioxidantien. Vanille hat eine beruhigende Wirkung, und Amaretto – nun ja, er macht glücklich. In Maßen genossen, ist diese Marmelade ein Genussmittel, das auch noch ein bisschen Gutes tut.

Diätetische Hinweise: Diese Marmelade ist von Natur aus glutenfrei und laktosefrei. Für eine vegane Version achte darauf, dass dein Gelierzucker vegan ist (die meisten sind es, aber ein Blick auf die Verpackung schadet nicht). Sie ist nicht zuckerarm, aber du kannst die Zuckermenge reduzieren, indem du Gelierzucker 3:1 verwendest.

Allergene: Enthält Spuren von Mandeln (durch den Amaretto). Wer eine Nussallergie hat, sollte den Amaretto durch Birnensaft ersetzen. Ansonsten ist die Marmelade frei von den häufigsten Allergenen.

Ich sehe diese Marmelade nicht als „gesundes” Lebensmittel, sondern als etwas, das man bewusst und mit Freude genießt. Ein Löffel am Morgen hebt die Stimmung und gibt dir ein gutes Gefühl – und das ist auch etwas wert.

Fazit – Warum du diese Marmelade unbedingt kochen solltest

Diese Sahnige Birnen-Vanille-Marmelade mit Amaretto ist mehr als nur ein Rezept. Sie ist ein kleines Erlebnis. Vom Duft der köchelnden Birnen und Vanille, der durch die ganze Wohnung zieht, bis zum ersten Löffel auf dem Frühstückstisch – sie macht einfach glücklich.

Ich liebe es, wie vielseitig sie ist. Ob als Geschenk, zum Frühstück oder als geheime Zutat in einem Dessert – sie passt einfach immer. Und das Beste: Du kannst sie ganz nach deinem Geschmack anpassen. Mehr Vanille, weniger Alkohol, mit Schokolade oder Gewürzen – mach sie zu deiner Marmelade. Probiere sie auch mal als Füllung für einen einfachen Rhabarber-Streuselkuchen vom Blech oder genieße sie zu einem Rhabarber-Crumble mit Vanilleeis – der Kontrast ist himmlisch.

Also, trau dich und koch sie. Es ist einfacher, als du denkst, und der Stolz, wenn du dein erstes Glas öffnest, ist unbeschreiblich. Schreib mir in den Kommentaren, wie sie dir gelungen ist und welche Variation du ausprobiert hast. Ich bin schon gespannt! Und vergiss nicht, dieses Rezept mit deinen Freunden zu teilen – gute Marmelade gehört einfach geteilt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch andere Früchte mit Birnen kombinieren?

Ja, absolut! Äpfel, Quitten oder sogar Feigen passen wunderbar zu Birnen. Auch Beeren wie Himbeeren oder Brombeeren sind eine tolle Ergänzung. Achte nur darauf, dass die Gesamtmenge an Früchten gleich bleibt (1 kg).

Meine Marmelade ist zu flüssig geworden. Was kann ich tun?

Keine Panik! Du kannst die Marmelade einfach nochmal aufkochen und etwas länger köcheln lassen (2-3 Minuten). Oder du rührst einen Beutel Gelierhilfe (z.B. Zitronensäure) unter. Wenn sie immer noch zu flüssig ist, kannst du sie als Sirup für Pfannkuchen oder Eis verwenden – auch lecker!

Kann ich den Amaretto weglassen?

Ja, natürlich! Ersetze ihn einfach durch die gleiche Menge Birnensaft oder Wasser. Für ein ähnliches Aroma ohne Alkohol gib 1 TL Bittermandelaroma oder Mandelaroma hinzu. Die Marmelade schmeckt dann etwas milder, aber immer noch fantastisch.

Wie lange ist die Marmelade haltbar?

Ungeöffnet und kühl gelagert (z.B. im Keller oder Vorratsschrank) ist sie mindestens 12 Monate haltbar. Einmal geöffnet, solltest du sie im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 4-6 Wochen verbrauchen. Achte immer auf einen sauberen Löffel, um Schimmel zu vermeiden.

Kann ich die Marmelade auch ohne Gelierzucker machen?

Ja, das ist möglich, aber die Konsistenz wird anders. Du kannst normalen Zucker verwenden und die Marmelade länger einkochen (ca. 15-20 Minuten), bis sie eindickt. Oder du verwendest Apfelpektin als natürliches Geliermittel. Die Marmelade wird dann aber weniger süß und etwas weicher. Experimentiere einfach ein bisschen!

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Sahnige Birnen-Vanille-Marmelade mit Amaretto recipe

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Sahnige Birnen-Vanille-Marmelade mit Amaretto

Eine samtig-cremige Marmelade aus reifen Birnen, echter Vanille und einem Hauch Amaretto. Perfekt für ein luxuriöses Frühstück oder als Geschenk aus der Küche.

  • Author: Maria
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Total Time: 35 Minuten
  • Yield: 4-5 Gläser à 200 ml 1x
  • Category: Marmelade / Konfitüre
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 kg reife Birnen (ca. 68 Stück, z. B. Williams Christ oder Conference)
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  • 1 Vanilleschote
  • 100 ml Amaretto (nach Belieben, z. B. Disaronno)
  • 1 Zitrone (Saft)
  • 1 Prise Salz (optional)

Instructions

  1. Birnen vorbereiten: Birnen waschen, schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Sofort mit dem Saft einer halben Zitrone vermischen, um Braunfärbung zu verhindern.
  2. Vanille vorbereiten: Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Mark und Schote beiseitelegen.
  3. Birnen kochen: Birnenwürfel, Vanillemark und -schote sowie 2 EL Wasser in einen großen Topf geben. Bei mittlerer Hitze aufkochen, dann zugedeckt bei niedriger Hitze 10-15 Minuten köcheln lassen, bis die Birnen weich sind. Gelegentlich umrühren.
  4. Pürieren: Vanilleschote entfernen (abspülen und trocknen lassen, z. B. für Vanillezucker). Birnen mit einem Pürierstab oder im Standmixer fein pürieren, bis eine samtige Masse entsteht.
  5. Einkochen: Gelierzucker unter die Birnenmasse rühren. Unter ständigem Rühren zum kräftigen Kochen bringen und genau 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.
  6. Gelierprobe: Hitze ausschalten. Einen Klecks Marmelade auf einen kalten Teller geben, 30 Sekunden abkühlen lassen. Mit dem Finger hindurchstreichen – zieht die Marmelade eine Spur und läuft nicht sofort zusammen, ist sie fertig. Sonst 1-2 Minuten weiterkochen und erneut testen.
  7. Amaretto unterrühren: Topf vom Herd nehmen und Amaretto unterrühren. Nach Geschmack mit etwas Zitronensaft oder mehr Amaretto abschmecken.
  8. Abfüllen: Heiße Marmelade sofort mit einem Trichter in sterilisierte Einmachgläser füllen, dabei 1 cm Platz zum Rand lassen. Gläser sofort fest verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen, dann umdrehen und vollständig auskühlen lassen.

Notes

Die Birnen sollten reif, aber nicht matschig sein. Williams Christ oder Conference eignen sich am besten. Für eine alkoholfreie Version den Amaretto durch 100 ml Birnensaft und 1 TL Bittermandelaroma ersetzen. Die Marmelade ungeöffnet und kühl gelagert mindestens 12 Monate haltbar; geöffnet im Kühlschrank 4-6 Wochen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Esslöffel (ca. 20
  • Calories: 36
  • Sugar: 76
  • Sodium: 1
  • Fat: 1
  • Carbohydrates: 8
  • Fiber: 4
  • Protein: 1

Keywords: Birnenmarmelade, Vanillemarmelade, Amaretto-Marmelade, selbstgemachte Marmelade, Birnen-Vanille, Herbstmarmelade, Geschenk aus der Küche

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