Love this? Save it for later!
Share the inspiration with your friends
Das Zwetschgenwaschbecken lief schon über, als mir klar wurde: Ich hatte vergessen, den Mürbeteig vorzubereiten. Draußen wartete eine ganze Kiste voller dunkelblauer Früchte, die meine Nachbarin vorbeigebracht hatte – Zwetschgen vom Baum ihrer Mutter, so reif, dass sie beim Anfassen fast platzten. Und ich stand da, Mehl bis zu den Ellenbogen, und dachte: „Na klasse, jetzt wird das nichts mehr mit dem Kuchen heute Nachmittag.“
Dabei hatte ich mir doch so einen saftigen Zwetschgenkuchen vom Blech mit knusprigen Streuseln gewünscht. So einen, wie meine Oma ihn immer gebacken hat, wenn die Pflaumenzeit begann. Aber ihr Rezept war aufwendig, mit stundenlangem Gehenlassen des Hefeteigs – und dafür hatte ich jetzt echt keine Zeit mehr. Also improvisierte ich. Ein schneller Rührteig, ein bisschen Zimt, eine ordentliche Ladung Streusel obendrauf. Und wisst ihr was? Es wurde besser als jedes Rezept, das ich je nach Omas Art gemacht habe.
Seitdem ist dieser Kuchen mein absoluter Herbst-Favorit. Er ist so unkompliziert, dass man ihn fast mit geschlossenen Augen backen kann, und trotzdem schmeckt er nach genau dem, was man sich an einem kühlen Septembernachmittag wünscht. Genau das ist es, was gutes Backen für mich ausmacht: Wenn aus einem Missgeschick etwas entsteht, das man immer wieder machen will.
Warum Sie diesen Kuchen lieben werden
Ich habe in den letzten Jahren wirklich viele Blechkuchen gebacken – glauben Sie mir, das ist kein leeres Versprechen. Aber dieser saftige Zwetschgenkuchen vom Blech mit knusprigen Streuseln hat sich einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen erobert. Hier ist, warum:
- Einfach und schnell: Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt. Kein stundenlanges Warten, kein aufwendiges Kneten. Perfekt für spontane Kuchengelüste.
- Alltagszutaten: Mehl, Zucker, Butter, Eier – das haben Sie garantiert zu Hause. Die Zwetschgen sind die einzige „Spezialität“, und die gibt es im Herbst an jeder Ecke.
- Der perfekte Herbstkuchen: Ob zum sonntäglichen Kaffeeklatsch, fürs Büffet beim Geburtstag oder einfach als süßer Abschluss eines gemütlichen Abends – dieser Kuchen passt immer.
- Ein Familienliebling: Selbst meine Kinder, die sonst nicht so auf Obstkuchen stehen, greifen hier gleich zwei Mal zu. Die Streusel sind einfach unwiderstehlich.
- Unverschämt lecker: Die Kombination aus saftigem Rührteig, leicht säuerlichen Zwetschgen und buttrigen, knusprigen Streuseln ist einfach himmlisch. Das ist echtes Comfort Food.
Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Der Teig ist nicht zu süß, die Zwetschgen bringen eine frische Säure und die Streusel – ach, die Streusel! Sie sind genau richtig knusprig, ohne zu hart zu sein. Und das Beste: Der Kuchen bleibt auch am nächsten Tag noch saftig. Das schafft nicht jeder Blechkuchen, glauben Sie mir.
Ich erinnere mich noch an das erste Mal, als ich ihn für einen Freundschaftskreis gebacken habe. Normalerweise bin ich eher die Typin für aufwendige Torten, aber an dem Tag hatte ich einfach keine Zeit. Also griff ich zu meinem improvisierten Zwetschgenkuchen-Rezept. Das Feedback war überwältigend – drei Leute haben nach dem Rezept gefragt. Seitdem backe ich ihn immer wieder, und jedes Mal freue ich mich, wenn die Küche nach Zimt und gebackenen Zwetschgen duftet.
Was Sie an Zutaten brauchen
Keine Sorge, die Zutatenliste ist überschaubar. Für diesen saftigen Zwetschgenkuchen vom Blech mit knusprigen Streuseln brauchen Sie nichts Exotisches – nur gute Grundzutaten und natürlich reife Zwetschgen.
Für den Teig:
- 250 g weiche Butter (am besten Zimmertemperatur, dann wird der Teig schön fluffig)
- 200 g Zucker (ich nehme normalen Haushaltszucker, aber brauner Zucker gibt eine leichte Karamellnote)
- 4 Eier (Größe M) (auch hier: Zimmertemperatur, dann verbinden sie sich besser mit der Butter)
- 1 Päckchen Vanillezucker (selbstgemacht schmeckt natürlich am besten, aber gekauft tut es auch)
- 1 Prise Salz (das hebt den Geschmack, wirklich!)
- 300 g Mehl (Type 405) (für einen besonders lockeren Kuchen können Sie 50 g durch Speisestärke ersetzen)
- 1 Päckchen Backpulver (frisch geöffnet, sonst geht der Kuchen nicht so schön auf)
- 100 ml Milch (Vollmilch oder Hafermilch – beides funktioniert)
Für die Zwetschgen:

- 1 kg frische Zwetschgen (oder Pflaumen, aber Zwetschgen sind fester und saftiger – ideal zum Backen)
- 2 EL Zucker (zum Bestreuen der Früchte)
- 1 TL Zimt (das ist das Geheimnis für den typischen Herbstgeschmack)
Für die Streusel:
- 200 g Mehl (Type 405 oder 550 – beides gut)
- 120 g Zucker (ich mische gern 80 g braunen und 40 g weißen Zucker)
- 120 g kalte Butter (in kleine Würfel geschnitten, direkt aus dem Kühlschrank)
- 1 TL Zimt (optional, aber ich liebe die Kombination mit Zwetschgen)
- 1 Prise Salz (das macht die Streusel noch knuspriger)
Ein Tipp von mir: Achten Sie bei den Zwetschgen darauf, dass sie reif, aber noch fest sind. Zu weiche Früchte zerfallen beim Backen und machen den Teig matschig. Wenn Sie keine Zwetschgen bekommen, können Sie auch Rhabarber verwenden – dann wird es ein frühlingshafter Kuchen. Aber für mich ist der Herbst einfach die Zwetschgenzeit.
Und noch ein Geheimnis: Die Butter für die Streusel muss wirklich kalt sein. Wenn sie zu weich ist, werden die Streusel nicht knusprig, sondern verlaufen zu einer einzigen Masse. Also: Butter schön kalt stellen und erst kurz vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank holen.
Benötigte Küchengeräte
Für diesen saftigen Zwetschgenkuchen vom Blech mit knusprigen Streuseln brauchen Sie keine Spezialausrüstung. Die meisten Sachen haben Sie bestimmt schon in der Küche.
- Ein Backblech (normales Blech, etwa 30×40 cm – oder eine große Springform, falls Sie keinen Blechkuchen mögen)
- Eine Rührschüssel (groß genug für den Teig)
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine (geht auch mit Schneebesen, aber dann brauchen Sie starke Arme)
- Ein scharfes Messer (zum Entsteinen der Zwetschgen – ein kleines, spitzes Messer ist ideal)
- Backpapier (damit der Kuchen nicht kleben bleibt)
- Ein Sieb (zum Waschen der Früchte)
- Eine kleine Schüssel (für die Streusel-Zutaten)
Ich habe über die Jahre gelernt: Ein gutes Backblech ist Gold wert. Investieren Sie ruhig in ein robustes mit Antihaftbeschichtung – das spart später viel Ärger beim Reinigen. Wenn Sie kein Backblech haben, tut es auch eine große Auflaufform. Der Kuchen wird dann etwas dicker, braucht aber auch etwas länger im Ofen.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, die Zubereitung ist wirklich einfach. Ich zeige Ihnen, wie Sie diesen saftigen Zwetschgenkuchen vom Blech mit knusprigen Streuseln perfekt hinbekommen.
Schritt 1: Die Zwetschgen vorbereiten
Wasch die Zwetschgen gründlich unter kaltem Wasser. Halbieren Sie sie dann und entfernen Sie den Stein. Ich mache das immer mit einem kleinen Messer – einfach der Länge nach einschneiden und den Stein rausdrücken. Die Hälften können Sie so lassen oder nochmal quer halbieren, wenn die Früchte sehr groß sind. Mischen Sie die vorbereiteten Zwetschgen mit 2 EL Zucker und 1 TL Zimt und lassen Sie sie kurz ziehen. So werden sie noch aromatischer.
Schritt 2: Den Backofen vorheizen
Heizen Sie den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie das Backblech mit Backpapier aus – das erspart später viel Putzarbeit.
Schritt 3: Den Rührteig zubereiten
Geben Sie die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Schlagt alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 3 Minuten lang, bis eine cremige, hellgelbe Masse entsteht. Die Eier einzeln dazugeben und jedes etwa 30 Sekunden unterrühren. In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch zum Teig geben – immer auf niedriger Stufe rühren, bis alles gerade so verbunden ist. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen zäh!
Schritt 4: Die Streusel herstellen
Für die Streusel das Mehl, den Zucker und den Zimt in einer Schüssel vermischen. Die kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Mit den Fingerspitzen die Butter in die Mehlmischung einarbeiten, bis krümelige Streusel entstehen. Nicht kneten, sonst wird der Teig geschmeidig! Es sollen kleine, unregelmäßige Krümel sein. Wenn die Masse zu warm wird, kurz in den Kühlschrank stellen.
Schritt 5: Den Kuchen zusammensetzen
Den Teig gleichmäßig auf dem vorbereiteten Backblech verstreichen. Er ist relativ dickflüssig, das ist normal. Verteilen Sie die vorbereiteten Zwetschgenhälften gleichmäßig auf dem Teig – die Schnittfläche nach oben, dann sehen sie später schön aus. Zum Schluss die Streusel großzügig über die Zwetschgen streuen. Nicht sparen, die Streusel machen den Kuchen ja erst richtig gut!
Schritt 6: Backen
Den Kuchen im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene etwa 35-40 Minuten backen. Die genaue Zeit hängt von Ihrem Ofen ab. Nach 30 Minuten die Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in den Teig stechen – wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, ist der Kuchen fertig. Die Streusel sollten goldbraun sein. Wenn sie zu dunkel werden, legen Sie einfach ein Stück Alufolie locker darüber.
Schritt 7: Abkühlen lassen
Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Mindestens 20 Minuten, bevor Sie ihn anschneiden – sonst fallen die Streusel vielleicht ab. Aber ich weiß, das ist schwer, wenn die Küche so toll duftet!
Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Wenn Sie den Kuchen am Vortag backen, schmeckt er am nächsten Tag noch besser. Die Aromen verbinden sich über Nacht und der Kuchen wird noch saftiger. Einfach abgedeckt bei Raumtemperatur aufbewahren.
Tipps und Tricks für den perfekten Kuchen
Nachdem ich diesen saftigen Zwetschgenkuchen vom Blech mit knusprigen Streuseln bestimmt schon 20 Mal gebacken habe, habe ich ein paar Tricks gelernt, die ich mit Ihnen teilen möchte.
Das Geheimnis der saftigen Krume: Der Teig darf nicht zu lange gerührt werden. Sobald das Mehl eingearbeitet ist, hören Sie auf. Sonst wird der Kuchen zäh. Und die Butter muss wirklich weich sein – wenn sie zu kalt ist, wird der Teig klumpig.
Die perfekten Streusel: Der Fehler, den ich am Anfang immer gemacht habe: Ich habe die Streusel zu fest geknetet. Sie sollen aber nur krümelig sein. Und die Butter muss kalt sein – wirklich eiskalt. Wenn Ihre Hände die Butter zu sehr erwärmen, stellen Sie die Schüssel kurz in den Kühlschrank.
Die richtige Zwetschgenmenge: Zu viele Zwetschgen machen den Kuchen matschig, zu wenige lassen ihn trocken wirken. Ein Kilogramm ist ideal für ein normales Backblech. Verteilen Sie die Früchte gleichmäßig, aber nicht zu dicht – zwischen den Zwetschgen sollte noch etwas Teig zu sehen sein.
Das Timing: Backen Sie den Kuchen nicht zu lange. Er soll saftig bleiben, nicht trocken werden. Die Stäbchenprobe ist hier Ihr bester Freund. Wenn das Stäbchen sauber rauskommt, ist der Kuchen perfekt.
Ich erinnere mich noch an das eine Mal, als ich die Streusel vergessen habe – ich war so in Gedanken, dass ich sie einfach weggelassen habe. Der Kuchen war trotzdem lecker, aber es fehlte einfach das gewisse Etwas. Seitdem mache ich die Streusel immer als Erstes, bevor ich den Teig zubereite. So kann ich nichts vergessen.
Variationen und Abwandlungen
Dieser saftige Zwetschgenkuchen vom Blech mit knusprigen Streuseln ist unglaublich vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie ihn abwandeln können:
Für Veganer und Allergiker:
Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine und die Eier durch Apfelmus (3 EL pro Ei) oder Leinsamen-Eier (1 EL gemahlene Leinsamen mit 3 EL Wasser verrühren, 5 Minuten quellen lassen). Die Milch können Sie durch Hafer- oder Mandelmilch ersetzen. Die Streusel funktionieren auch mit veganer Margarine – achten Sie nur darauf, dass sie fest genug ist.
Für eine glutenfreie Variante:
Verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung (ich mag die von Schär oder eine eigene Mischung aus Reismehl, Kartoffelstärke und Buchweizenmehl). Die Streusel werden dann etwas bröseliger, aber genauso lecker.
Mit anderen Früchten:
Im Sommer können Sie Erdbeeren oder Himbeeren verwenden – dann wird es ein fruchtiger Sommerkuchen. Im Frühling passt Rhabarber wunderbar, den Sie vorher kurz blanchieren sollten, damit er nicht zu sauer ist.
Mit einem Hauch von Alkohol:
Ein Schuss Rum oder Amaretto im Teig gibt dem Kuchen eine Erwachsenen-Note. Oder Sie tränken die Zwetschgen vor dem Backen in etwas Calvados – das ist ein Gedicht.
Mit einer Creme-Schicht:
Wenn Sie es besonders üppig mögen, können Sie eine Schicht Vanillepudding oder Schmand auf den Teig geben, bevor Sie die Zwetschgen verteilen. Das macht den Kuchen noch saftiger und cremiger. Einfach 200 g Schmand mit 2 EL Zucker und 1 Päckchen Vanillepuddingpulver verrühren und auf dem Teig verstreichen.
Ich habe letztes Jahr eine Variante mit Marzipan ausprobiert – einfach 100 g Marzipan in den Teig gerieben. Das war so lecker, dass ich es gleich zweimal hintereinander gebacken habe. Probieren Sie einfach aus, worauf Sie Lust haben!
Servieren und Aufbewahren
Dieser saftige Zwetschgenkuchen vom Blech mit knusprigen Streuseln schmeckt am besten lauwarm – dann sind die Streusel noch richtig knusprig und die Zwetschgen geben ihr volles Aroma ab. Aber auch kalt ist er ein Genuss.
Serviervorschläge:
Ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis passen perfekt dazu. Oder Sie servieren ihn mit einer warmen Vanillesoße – das ist wie eine Umarmung für die Seele. Für eine leichtere Variante reichen Sie einen Klecks Joghurt oder Quark dazu.
Der Kuchen ist übrigens auch ideal fürs Büffet oder für Picknicks. Einfach in Stücke schneiden und auf einer Platte anrichten. Er macht sich auch super auf dem Kuchenbuffet zur Kaffeetafel.
Aufbewahrung:
Im Kühlschrank hält sich der Kuchen gut 3-4 Tage. Decken Sie ihn einfach mit Frischhaltefolie ab oder bewahren Sie ihn in einer Kuchenbox auf. Aber Vorsicht: Die Streusel werden mit der Zeit weicher. Das ist normal, aber trotzdem lecker.
Einfrieren geht auch wunderbar. Schneiden Sie den Kuchen in Portionen und frieren Sie sie einzeln ein. So haben Sie immer ein Stück Kuchen für den spontanen Besuch parat. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen oder kurz in den Ofen geben – dann werden die Streusel wieder fast so knusprig wie frisch gebacken.
Ein Tipp: Wenn der Kuchen nach ein paar Tagen etwas trocken geworden ist, können Sie ihn kurz in der Mikrowelle erwärmen (20 Sekunden reichen) oder im Ofen bei 150 °C für 5 Minuten aufbacken. Dann schmeckt er fast wie frisch gebacken.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Ich bin kein Ernährungswissenschaftler, aber ich kann Ihnen sagen, dass dieser saftige Zwetschgenkuchen vom Blech mit knusprigen Streuseln durchaus seine guten Seiten hat. Zwetschgen sind reich an Ballaststoffen, Vitamin C und Kalium – das ist gut für die Verdauung und das Immunsystem. Und die Streusel? Naja, die sind einfach nur lecker.
Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 20 Stücken):
- Kalorien: etwa 280 kcal
- Kohlenhydrate: 35 g
- Fett: 14 g
- Eiweiß: 4 g
- Ballaststoffe: 2 g
Wenn Sie auf Ihre Ernährung achten, können Sie den Zucker reduzieren oder durch Erythrit ersetzen. Die Zwetschgen sind süß genug, dass der Kuchen auch mit weniger Zucker gut schmeckt. Und die Streusel? Die sind natürlich das Kalorien-Plus, aber ein bisschen Genuss muss ja sein.
Ich persönlich sehe das so: Ein Stück Kuchen am Sonntag ist kein Verbrechen. Es ist ein Genuss, der die Seele wärmt. Und wenn ich dann noch weiß, dass die Zwetschgen voller Vitamine stecken, fühle ich mich gleich ein bisschen besser dabei.
Fazit
Dieser saftige Zwetschgenkuchen vom Blech mit knusprigen Streuseln ist für mich der Inbegriff des Herbstes. Er ist einfach, ehrlich und macht glücklich. Kein Schnickschnack, kein stundenlanges Herumprobieren – einfach nur gutes, altmodisches Backen, wie es meine Oma gemacht hätte. Nur ohne Hefeteig.
Ich liebe es, wie die Küche duftet, wenn er im Ofen backt. Und ich liebe es, wie die Familie zusammenkommt, wenn ich ihn auf den Tisch stelle. Das ist für mich das Schönste am Backen: die Momente, die man damit schafft.
Probieren Sie es aus! Backen Sie diesen Kuchen, genau so oder mit Ihren eigenen Abwandlungen. Lassen Sie mich wissen, wie er geworden ist. Schreiben Sie mir einen Kommentar oder teilen Sie Ihr Foto auf Instagram – ich freue mich riesig darauf, Ihre Version zu sehen. Und wenn Sie noch mehr Inspiration für Blechkuchen suchen, schauen Sie sich doch meinen Fantakuchen mit Schmand an – der ist auch ein wahrer Klassiker.
Viel Spaß beim Backen und genießen Sie jeden Bissen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch gefrorene Zwetschgen verwenden?
Ja, das geht. Lassen Sie die Zwetschgen vorher auftauen und tupfen Sie sie trocken, damit der Teig nicht zu feucht wird. Gefrorene Früchte geben etwas mehr Flüssigkeit ab, also backen Sie den Kuchen eventuell 5 Minuten länger.
Warum werden meine Streusel nicht knusprig?
Das liegt meistens daran, dass die Butter zu weich war. Verwenden Sie wirklich kalte Butter und arbeiten Sie sie nur kurz mit den Fingerspitzen ein. Wenn die Streusel trotzdem weich bleiben, backen Sie den Kuchen die letzten 5 Minuten bei 200 °C Oberhitze.
Kann ich den Kuchen auch in einer Springform backen?
Ja, klar. Verwenden Sie eine Springform mit 26 cm Durchmesser. Der Kuchen wird dann etwas höher und braucht etwa 45-50 Minuten Backzeit. Die Streuselmenge können Sie etwas reduzieren, wenn Sie mögen.
Wie verhindere ich, dass die Streusel in den Teig einsinken?
Das passiert, wenn die Streusel zu schwer sind oder der Teig zu flüssig. Achten Sie darauf, dass die Streusel nicht zu groß sind und der Teig nicht zu dünnflüssig ist. Wenn der Teig sehr flüssig ist, lassen Sie ihn 10 Minuten im Kühlschrank ruhen, bevor Sie die Streusel darauf geben.
Kann ich den Kuchen auch ohne Ei backen?
Ja, ersetzen Sie jedes Ei durch 3 EL Apfelmus oder ein Leinsamen-Ei (1 EL Leinsamen gemahlen + 3 EL Wasser). Der Kuchen wird dann etwas kompakter, aber genauso lecker. Die Streusel bleiben unverändert.
Pin This Recipe!

Saftiger Zwetschgenkuchen vom Blech mit knusprigen Streuseln
Ein einfacher und schneller Zwetschgenkuchen vom Blech mit saftigem Rührteig und knusprigen Streuseln. Perfekt für den Herbst und ideal für spontane Kuchengelüste.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 35-40 Minuten
- Total Time: 55-60 Minuten
- Yield: 20 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
- 200 g Zucker (1 Tasse)
- 4 Eier (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g)
- 1 Prise Salz
- 300 g Mehl Type 405 (2 1/2 Tassen)
- 1 Päckchen Backpulver (ca. 15 g)
- 100 ml Milch (1/2 Tasse)
- 1 kg frische Zwetschgen (ca. 2 Pfund)
- 2 EL Zucker
- 1 TL Zimt
- 200 g Mehl (1 2/3 Tassen)
- 120 g Zucker (1/2 Tasse + 2 EL)
- 120 g kalte Butter (1/2 Tasse)
- 1 TL Zimt (optional)
- 1 Prise Salz
Instructions
- Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Mit 2 EL Zucker und 1 TL Zimt mischen und ziehen lassen.
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
- Weiche Butter, Zucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 3 Minuten cremig schlagen.
- Eier einzeln dazugeben und jeweils 30 Sekunden unterrühren.
- Mehl mit Backpulver mischen. Abwechselnd mit der Milch zum Teig geben und auf niedriger Stufe rühren, bis alles verbunden ist.
- Für die Streusel Mehl, Zucker, Zimt und Salz in einer Schüssel mischen. Kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben und mit den Fingerspitzen zu krümeligen Streuseln verarbeiten.
- Teig gleichmäßig auf dem Backblech verstreichen. Zwetschgenhälften mit der Schnittfläche nach oben darauf verteilen. Streusel großzügig darüber streuen.
- Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 35-40 Minuten backen. Stäbchenprobe machen: Wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.
- Kuchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter mindestens 20 Minuten abkühlen lassen, bevor er angeschnitten wird.
Notes
Die Butter für die Streusel muss kalt sein, damit sie knusprig werden. Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag noch besser, wenn er über Nacht durchzieht.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 280
- Sugar: 20
- Sodium: 0.2
- Fat: 14
- Saturated Fat: 8
- Carbohydrates: 35
- Fiber: 2
- Protein: 4
Keywords: Zwetschgenkuchen, Streuselkuchen, Blechkuchen, Herbstkuchen, saftig, knusprig, einfach, schnell



