Geschrieben von

Dylan Armstrong

Veröffentlicht

Cremiger Iced Matcha Latte mit Vanille-Schaum – Bestes Rezept

Fertig in 10 Minuten
Portionen 1 Portion
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Der Sommer, in dem ich dreißig wurde, war heiß. Nicht nur das Wetter – auch mein Leben fühlte sich an wie ein Dauerlauf ohne Ziel. Ich stand um sechs Uhr morgens auf, trank einen schnellen Filterkaffee, hetzte zur Arbeit und kam abends erschöpft nach Hause. An einem besonders drückenden Dienstag im Juli passierte es: Ich hatte meinen morgendlichen Kaffee vergessen. Klingt banal, oder? Aber an diesem Tag, als ich um halb zehn in der Küche stand und mich nach etwas Kaltem sehnte, griff ich zu einer Dose Matcha, die mir eine Freundin aus Japan mitgebracht hatte. Sie lag schon monatelang ungeöffnet im Schrank. Ich goss kalte Milch über das grüne Pulver, rührte es notdürftig um und nahm einen Schluck. Bitter, klumpig, grauenvoll. Aber da war etwas dran – diese erdige Tiefe, die nach mehr verlangte.

In den folgenden Wochen wurde es meine kleine Obsession. Ich experimentierte mit Temperaturen, Milchsorten und Süßungsmitteln. Meine Küche sah aus wie ein Matcha-Labor, mit grünen Spritzern an der Wand und einem Kühlschrank voller halbleerer Milchkartons. Mein Nachbar klopfte eines Abends an die Tür und fragte, ob bei mir alles in Ordnung sei – er hätte durch die Wand so ein seltsames Surren gehört (das war mein neuer Milchaufschäumer). Irgendwann, nach etwa fünfzehn gescheiterten Versuchen, hatte ich ihn: den perfekten cremigen Iced Matcha Latte mit Vanille-Schaum. Nicht zu süß, nicht zu bitter, mit diesem samtigen Mundgefühl, das einen einfach umhaut. Und das Beste? Er war einfacher als jeder Kaffee, den ich je gemacht hatte.

Vielleicht kennst du das ja: Wenn ein Getränk plötzlich zu deinem Morgenritual wird, weil es einfach stimmt. Dieser cremige Iced Matcha Latte mit Vanille-Schaum ist genau das für mich geworden. Er ist mein kleiner Luxus, der keine zehn Minuten dauert und trotzdem nach einer Umarmung schmeckt. Seitdem habe ich ihn unzählige Male gemacht – für mich, für Freunde, für meine Schwester, die eigentlich „kein Grünzeug trinkt”. Und jedes Mal bin ich ein bisschen stolz, wenn jemand nach dem ersten Schluck die Augen schließt. Also lass mich dir zeigen, wie auch du diesen Zauber in deiner Küche hinbekommst.

Warum du diesen cremigen Iced Matcha Latte mit Vanille-Schaum lieben wirst

Ich könnte dir jetzt eine ellenlange Liste mit Gründen aufzählen, aber ich halte mich kurz – versprochen. Dieser Iced Matcha Latte ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept, das im Internet herumschwirrt. Er ist das Ergebnis von Wochen des Scheiterns und der Freude, als es endlich funktioniert hat. Und genau deshalb möchte ich ihn mit dir teilen.

  • Schnell & einfach: In unter zehn Minuten hast du ein Café-würdiges Getränk in der Hand. Kein langes Anstehen, keine überteuerten Preise.
  • Zutaten aus dem Vorrat: Du brauchst keine exotischen Spezialitäten. Matcha-Pulver, Milch deiner Wahl, Vanilleextrakt und etwas Süße – das war’s schon.
  • Perfekt für heiße Tage: Wenn die Sonne knallt und du trotzdem deinen Koffeinkick brauchst, ist dieser eisgekühlte Latte die Rettung.
  • Ein echter Publikumsliebling: Ich habe ihn schon bei Grillabenden, Geburtstagen und sogar beim Yoga-Treffen serviert – jedes Mal war er im Nu leer.
  • Unverschämt lecker: Die Kombination aus cremigem Matcha und süßem Vanille-Schaum ist einfach unwiderstehlich. Ehrlich, ich könnte mich reinlegen.

Was diesen Iced Matcha Latte von anderen Rezepten unterscheidet? Der Trick liegt im Vanille-Schaum. Statt einfach nur Milch aufzuschäumen, verfeinere ich sie mit echter Vanille und einer winzigen Prise Salz. Das klingt komisch, ich weiß, aber das Salz hebt die Süße hervor und macht den Schaum unglaublich samtig. Keine künstlichen Aromen, kein klebriger Sirup – nur purer, cremiger Genuss. Und genau das macht ihn so besonders: Er ist gleichzeitig erfrischend und wohlig warm im Bauchgefühl.

Ich bin ehrlich: Am Anfang war ich skeptisch. Matcha schmeckt schnell bitter oder grasig, wenn man nicht aufpasst. Aber mit dieser Methode wird er mild, fast süßlich, und der Vanille-Schaum legt sich wie eine zarte Decke darüber. Es ist dieses Getränk, bei dem du nach dem ersten Schluck kurz innehalten musst. Und genau das ist es, was ich mir für dich wünsche: einen Moment der Ruhe in deinem hektischen Tag, eingefangen in einem Glas.

Was du an Zutaten brauchst

Bevor wir loslegen, lass uns einen Blick auf die Zutaten werfen. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es mit wenigen, aber hochwertigen Komponenten auskommt. Du musst nicht den halben Supermarkt abklappern – wahrscheinlich hast du fast alles schon zu Hause.

Für den Matcha Latte

  • 2 TL Matcha-Pulver (ca. 4 g): Achte auf zeremonielles Matcha-Pulver, wenn du den reinsten Geschmack willst. Ich schwöre auf die Marke Encha oder Ippodo – die sind etwas teurer, aber die Qualität merkt man sofort. Für den Alltag tut es auch ein gutes kulinarisches Matcha, solange es leuchtend grün ist und nicht braunstichig.
  • 60 ml heißes Wasser (ca. 80 °C): Nicht kochend! Sonst wird der Matcha bitter. Lass das Wasser nach dem Kochen kurz abkühlen.
  • 200 ml kalte Milch (oder Pflanzendrink): Vollmilch gibt die cremigste Konsistenz, aber Hafermilch (Barista-Edition) oder Mandelmilch funktionieren auch hervorragend. Ich habs mit Kokosmilch probiert – das war etwas zu dominant, aber wenn du Kokos magst, nur zu!
  • 1–2 TL Ahornsirup oder Honig: Je nachdem, wie süß du es magst. Ich nehme gerne Ahornsirup, weil er einen dezenten Karamellton hat, der perfekt zum Matcha passt.
  • Eine Prise Salz: Klingt verrückt, aber glaub mir – das macht den Unterschied. Sie neutralisiert die Bitterkeit und lässt die Süße besser zur Geltung kommen.

Für den Vanille-Schaum

cremiger Iced Matcha Latte mit Vanille-Schaum preparation steps

  • 100 ml kalte Milch (oder Sahne für extra Cremigkeit): Ich verwende gerne einen Schuss Schlagsahne (ca. 30 % Fett) für den Schaum – das gibt ihm diese himmlische, fast puddingartige Textur.
  • ½ TL Vanilleextrakt (echte Vanille, nicht Vanillezucker!): Wenn du eine Vanilleschote hast, kratze das Mark aus – aber Extrakt tut es auch und ist praktischer für den Alltag.
  • 1 TL Puderzucker (optional): Nur, wenn du es besonders süß magst. Ich lasse ihn oft weg, weil der Ahornsirup im Matcha schon süß genug ist.

Ein kleiner Tipp von mir: Wenn du das Matcha-Pulver das erste Mal kaufst, rieche daran. Gutes Matcha riecht süßlich und grasig, fast wie frisch gemähtes Gras. Schlechtes Matcha riecht muffig oder staubig. Und noch was: Bewahre das Pulver im Kühlschrank auf, dann bleibt es länger frisch und verliert nicht sein Aroma. Ich habs einmal vergessen und nach drei Monaten schmeckte es nur noch nach Pappe – ärgerlich!

Für die Milch: Ich habe wirklich alles durchprobiert – von Kuhmilch über Soja bis hin zu Cashewmilch. Mein persönlicher Favorit ist Barista-Hafermilch von Oatly, weil sie so schön schäumt und nicht ausflockt. Aber wenn du Laktose verträgst, nimm Vollmilch. Sie schäumt am besten und schmeckt einfach am cremigsten. Und für den Vanille-Schaum? Nimm auf jeden Fall etwas Fettreiches – das macht den Unterschied zwischen „ganz nett” und „oh mein Gott, das ist ja wie im Café”.

Welche Küchengeräte du brauchst

Keine Sorge, du musst keine teure Espressomaschine besitzen. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in der Küche. Hier ist, was ich verwende:

  • Ein Matcha-Besen (Chasen) oder ein kleiner Schneebesen: Ja, der traditionelle Bambusbesen ist schön und macht Spaß, aber ein normaler Schneebesen tut es auch. Ich hab meinen Matcha-Besen auf Amazon für 8 Euro gekauft – lohnt sich, wenn du öfter Matcha trinkst.
  • Eine kleine Schüssel zum Anrühren: Eine breite, flache Schale ist ideal, damit du den Matcha gut verrühren kannst.
  • Ein Milchaufschäumer (elektrisch oder manuell): Ich hab einen kleinen Handaufschäumer für 10 Euro – der rettet mich jeden Morgen. Wenn du keinen hast, geht es auch mit einem verschließbaren Glas: Milch rein, Deckel drauf, kräftig schütteln, dann 30 Sekunden in die Mikrowelle. Funktioniert überraschend gut!
  • Ein hohes Glas (ca. 350–400 ml): Am besten eines mit dickem Boden, damit der Latte schön geschichtet aussieht.
  • Ein Kochthermometer (optional): Nur, wenn du perfektionistisch bist. Ich hab meins nach dem dritten Versuch weggelegt – Fingerspitzengefühl reicht völlig.

Ein Tipp zur Reinigung: Matcha-Pulver setzt sich gerne in Borsten ab. Wenn du einen Bambusbesen verwendest, spüle ihn sofort nach Gebrauch mit kaltem Wasser aus – sonst bekommst du grüne, hartnäckige Flecken. Meinen ersten Besen hab ich nach einer Woche entsorgen müssen, weil ich zu faul war. Seitdem klappt es besser.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung

Jetzt wird es ernst! Ich führe dich durch jeden Schritt, damit dein cremiger Iced Matcha Latte mit Vanille-Schaum garantiert gelingt. Nimm dir Zeit – es sind nur wenige Minuten, aber die Mühe lohnt sich.

Schritt 1: Den Matcha vorbereiten (3 Minuten)

Gib das Matcha-Pulver in eine kleine Schüssel. Ja, ich weiß, es staubt – atme nicht zu tief ein, sonst niest du (Spreche aus Erfahrung!). Gieße dann das heiße Wasser (ca. 80 °C) dazu. Wenn du kein Thermometer hast, lass das Wasser nach dem Kochen etwa 30 Sekunden stehen. Nun kommt der wichtigste Teil: das Verrühren. Mit dem Bambusbesen machst du schnelle, leichte M-förmige Bewegungen – nicht kreisen! Das klingt kompliziert, aber nach zwei Minuten hast du den Dreh raus. Der Matcha sollte schaumig und klumpenfrei sein. Wenn du Klümpchen siehst, drück sie mit dem Besen an der Schüsselwand platt. Ich hab am Anfang immer zu fest gedrückt – das Ergebnis war eine grüne Matsche. Also: locker bleiben!

Schritt 2: Den Vanille-Schaum zubereiten (2 Minuten)

Während der Matcha etwas abkühlt, kümmern wir uns um den Schaum. Gib die kalte Milch (oder Sahne) in einen kleinen Topf oder eine mikrowellengeeignete Tasse. Erhitze sie auf etwa 60 °C – sie sollte heiß sein, aber nicht kochen. Wenn du keine Mikrowelle hast, geht es auch im Topf bei mittlerer Hitze. Dann kommt der Vanilleextrakt und optional der Puderzucker dazu. Jetzt schäumst du die Milch auf. Mit dem Handaufschäumer dauert das etwa 30 Sekunden, bis sich dicker, cremiger Schaum bildet. Wenn du keinen Aufschäumer hast, schütte die Milch in ein verschließbares Glas, schüttle kräftig für 20 Sekunden, dann ab in die Mikrowelle für 30 Sekunden. Der Schaum wird nicht ganz so fest, aber er tut es. Achte darauf, dass der Schaum nicht zu heiß wird – sonst fällt er wieder zusammen. Ich hab das einmal gemacht und stand da mit flüssiger Milch – nicht schön.

Schritt 3: Das Glas schichten (2 Minuten)

Jetzt kommt der künstlerische Teil. Nimm dein hohes Glas und fülle es zu etwa zwei Dritteln mit Eiswürfeln. Ich nehme gerne große Eiswürfel, weil sie langsamer schmelzen und den Latte nicht verwässern. Gieße dann die kalte Milch (die 200 ml) über das Eis. Jetzt kommt der Matcha: Gieße ihn langsam über die Milch – am besten über die Rückseite eines Löffels, damit er sich nicht sofort vermischt. So entsteht dieser schöne grün-weiße Farbverlauf, der auf Fotos so toll aussieht. Zum Schluss gibst du den Vanille-Schaum obendrauf. Mit einem Löffel kannst du ihn vorsichtig aufsetzen, damit er nicht untergeht. Ich liebe diesen Moment, wenn der Schaum sich wie eine Wolke auf den Matcha legt – einfach schön.

Schritt 4: Verfeinern und servieren (1 Minute)

Fast geschafft! Wenn du magst, kannst du den Latte noch mit etwas Matcha-Pulver bestäuben oder einer Prise Zimt. Ich persönlich mag einen Hauch von Vanille darüber – gibt dem Ganzen noch mehr Tiefe. Rühre den Latte vor dem Trinken kurz um, damit sich die Aromen verbinden. Aber trink erst mal einen Schluck ohne Umrühren – der erste Kontakt zwischen kaltem Matcha und warmem Schaum ist einfach himmlisch. Serviere das Glas sofort, am besten mit einem dicken Strohhalm aus Edelstahl oder Papier. Und dann: Genießen!

Schritt 5: Aufräumen und genießen

Okay, das klingt jetzt vielleicht albern, aber ich spreche aus Erfahrung: Spül die Schüssel und den Besen sofort aus. Wenn der Matcha erst mal angetrocknet ist, bekommst du ihn nur mit Schrubben weg. Glaub mir, ich hab schon Besen wegwerfen müssen, weil ich zu faul war. Also: kurz unter kaltem Wasser abspülen, einmal mit der Hand drüberwischen – fertig. Und dann setz dich hin, nimm dein Glas in die Hand und genieße diesen Moment. Du hast ihn dir verdient.

Tipps & Techniken für den perfekten Latte

Nach ungefähr 30 Versuchen (ja, ich habe mitgezählt) habe ich ein paar Tricks gelernt, die ich gerne mit dir teile. Manche kamen durch Zufall, andere durch Frust – aber sie funktionieren alle.

  • Die Wassertemperatur ist entscheidend: Matcha wird bei über 90 °C schnell bitter. Ich lasse das Wasser nach dem Kochen immer eine Minute stehen. Wenn du es eilig hast, mische einen Eiswürfel unter das heiße Wasser – das kühlt es sofort auf die richtige Temperatur ab.
  • Nicht zu viel Matcha verwenden: Ich weiß, es ist verlockend, einen Extra-Löffel zu nehmen, weil man denkt, „mehr Geschmack”. Aber das Ergebnis ist eine bittere, grasige Brühe. Halte dich an die 2 TL – das ist die goldene Mitte.
  • Der Vanille-Schaum will geübt sein: Am Anfang war mein Schaum entweder zu flüssig oder zu fest. Der Trick ist die Temperatur: 60 °C sind ideal. Wenn du keine Hand hast, mach den „Fingertest”: Die Milch sollte sich warm anfühlen, aber nicht heiß. Wenn du deinen Finger reinsteckst und es sich unangenehm anfühlt, ist sie zu heiß.
  • Eiswürfel aus Milch: Wenn du den Latte besonders cremig magst, friere etwas Milch in Eiswürfelformen ein. So verwässert der Latte nicht, selbst wenn das Eis schmilzt. Ich mach das immer am Wochenende für die ganze Woche vor.
  • Multitasking ist alles: Während der Matcha zieht, kannst du schon die Milch erhitzen. So sparst du Zeit und der Latte ist in unter fünf Minuten fertig. Ich stell mir immer einen Timer, damit ich nichts vergesse – ja, ich bin der Typ Mensch, der den Matcha vergisst und dann kalte Klumpen hat.

Ein kleiner Fail von mir: Ich habe einmal versucht, den Matcha direkt in der heißen Milch aufzulösen – dachte, das spart Zeit. Das Ergebnis war eine grüne, klumpige Pampe, die nach nichts schmeckte. Also: Immer zuerst das Wasser, dann die Milch. Das ist der Weg.

Variationen & Anpassungen

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es nach Herzenslust abwandeln kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Veganer Genuss: Ersetze die Kuhmilch durch Barista-Hafermilch und den Vanille-Schaum durch aufgeschäumte Kokosmilch (die aus der Dose, nicht aus dem Karton). Der Schaum wird etwas fluffiger, aber nicht weniger lecker. Ich habe es letzte Woche für eine Freundin gemacht, die vegan lebt – sie war begeistert.
  • Extra Protein-Boost: Gib einen Scoop Vanille-Proteinpulver in den Matcha, bevor du ihn aufschlägst. Das gibt dem Latte eine cremigere Konsistenz und macht ihn zu einem perfekten Post-Workout-Getränk. Ich habs mit Erbsenprotein probiert – schmeckt leicht nussig, aber gut.
  • Schokoladig-süß: Für eine Mokka-Variante rühre 1 TL Kakaopulver (ungesüßt) unter den Matcha. Das klingt seltsam, aber die Kombination aus Matcha und Kakao ist unglaublich – erdig, bitter und süß zugleich. Mein Nachbar nennt es „Grüner Mokka” und liebt es.
  • Warme Version für kalte Tage: Einfach das Eis weglassen und die Milch auf 70 °C erhitzen. Der Vanille-Schaum bleibt gleich. Ich trinke ihn im Winter gerne als Alternative zu Kaffee – wärmt von innen und macht wach.
  • Zitrusfrische: Ein Spritzer Zitronensaft oder etwas Zitronenabrieb im Matcha – klingt verrückt, aber die Säure hebt die Süße hervor und macht den Latte noch erfrischender. Ich hab es einmal ausprobiert, als ich keine Vanille hatte, und war überrascht, wie gut es funktioniert.

Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit einem Schuss Ingwersirup. Ein Freund hat mir mal selbstgemachten Ingwersirup geschenkt, und ich hab ihn einfach in den Matcha gerührt – wow, diese leichte Schärfe gepaart mit der Kälte des Eises ist einfach perfekt für heiße Sommertage. Probier es aus!

Servier- und Aufbewahrungstipps

Der cremige Iced Matcha Latte mit Vanille-Schaum schmeckt am besten frisch zubereitet – das ist klar. Aber manchmal hat man ja keine Zeit oder möchte gleich mehrere Portionen machen. Hier sind meine Tipps:

  • Servieren: Das Glas sollte gut gekühlt sein – am besten stellst du es vorher für 10 Minuten ins Gefrierfach. Dann bleibt der Latte länger kalt. Ich serviere ihn immer mit einem dicken Strohhalm, damit man den Schaum und den Matcha gleichzeitig trinken kann. Dazu passt ein kleiner Keks oder ein Stück dunkle Schokolade – einfach himmlisch.
  • Für unterwegs: Fülle den Latte in eine Thermosflasche (ohne Eis) und gib das Eis erst kurz vor dem Trinken dazu. So bleibt er stundenlang kalt und verwässert nicht. Ich nehme ihn oft mit ins Büro – meine Kollegen sind neidisch.
  • Aufbewahrung: Der zubereitete Matcha (ohne Milch und Eis) hält sich im Kühlschrank etwa 24 Stunden. Aber ehrlich: Er schmeckt frisch einfach am besten. Wenn du Reste hast, friere sie in Eiswürfelformen ein – perfekt für den nächsten Latte!
  • Reheating: Wenn du den Latte warm magst, erwärme ihn vorsichtig in der Mikrowelle (maximal 30 Sekunden) oder im Topf. Aber Vorsicht: Der Schaum fällt dabei zusammen. Besser: Frisch aufschäumen.

Ein Tipp zur Präsentation: Wenn du Fotos für Instagram oder Pinterest machen willst, schichte den Latte besonders sorgfältig. Der Kontrast zwischen dem dunklen Grün des Matcha und dem weißen Schaum ist atemberaubend. Ich stelle mein Glas immer ans Fenster, wo das Licht schön einfällt – das gibt diese magischen Aufnahmen.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Jetzt wird es ein bisschen wissenschaftlich – aber keine Sorge, ich halte es kurz. Matcha ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier sind die ungefähren Nährwerte für eine Portion (mit Vollmilch und 2 TL Ahornsirup):

  • Kalorien: ca. 180–220 kcal (je nach Milch und Süße)
  • Eiweiß: 8–10 g (dank der Milch)
  • Fett: 8–12 g (je nach Milchfettgehalt)
  • Kohlenhydrate: 20–25 g (davon 15–18 g Zucker)
  • Koffein: ca. 70 mg (etwa so viel wie eine Tasse Kaffee, aber ohne das Zittern)

Matcha ist vollgepackt mit Antioxidantien, vor allem mit dem berühmten EGCG (Epigallocatechingallat), das entzündungshemmend wirkt und den Stoffwechsel ankurbelt. Außerdem enthält er L-Theanin, eine Aminosäure, die für Ruhe und Konzentration sorgt – deshalb macht Matcha wach, ohne dass man nervös wird. Ich trinke ihn oft vor dem Yoga oder wenn ich mich auf eine Aufgabe konzentrieren muss. Und der Vanille-Schaum? Na ja, der ist eher Genuss als Gesundheit – aber ein bisschen Sünde muss ja sein, oder?

Wenn du auf Zucker verzichten willst, lass den Ahornsirup weg und süße mit Erythrit oder Stevia. Der Latte schmeckt dann etwas herber, aber immer noch gut. Und für Laktoseintolerante: Barista-Hafermilch ist die beste Wahl – sie schäumt gut und schmeckt neutral.

Fazit: Dein neuer Lieblings-Latte wartet

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich liebe es, wenn ein einfaches Getränk so viel Freude machen kann. Dieser cremige Iced Matcha Latte mit Vanille-Schaum ist für mich mehr als nur ein Rezept – er ist ein kleiner Moment der Ruhe in einem hektischen Alltag. Vielleicht ist es die leuchtend grüne Farbe, die mich an sonnige Wiesen erinnert. Vielleicht ist es der Kontrast zwischen der Kälte des Eises und der Wärme des Schaums. Oder vielleicht ist es einfach das Gefühl, sich selbst etwas Gutes zu tun. Ich weiß es nicht genau, aber ich weiß, dass ich ihn immer wieder machen werde.

Probier es aus! Pass das Rezept an deinen Geschmack an – ob mit mehr Vanille, weniger Süße oder einem Schuss Ingwer. Es gibt kein Richtig oder Falsch, nur deinen persönlichen Genuss. Und wenn du ihn gemacht hast, schreib mir doch in den Kommentaren, wie er dir geschmeckt hat. Oder teile deine eigene Variation – ich bin immer neugierig auf neue Ideen. Vielleicht entdeckst du ja deine eigene Lieblingsversion, die ich noch nicht kenne.

Bis dahin: Genieß jeden Schluck, lass dich von der grünen Farbe anlächeln und gönn dir diesen kleinen Luxus. Du hast es verdient. Versprochen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch entkoffeinierten Matcha verwenden?

Ja, den gibt es! Achte aber darauf, dass er nicht künstlich behandelt wurde. Ich habe einmal einen entkoffeinierten Matcha getestet, der schmeckte etwas flacher, aber immer noch gut. Wenn du empfindlich auf Koffein reagierst, ist das eine gute Alternative.

Warum wird mein Matcha klumpig?

Das passiert, wenn das Wasser zu kalt ist oder du zu wenig gerührt hast. Achte darauf, dass das Wasser etwa 80 °C hat, und verwende einen Bambusbesen oder einen kleinen Schneebesen. Wenn es trotzdem klumpt, sei nicht traurig – einfach durch ein feines Sieb gießen, das rettet den Latte.

Kann ich den Latte auch ohne Aufschäumer machen?

Klar! Wie schon erwähnt: Milch in ein verschließbares Glas, kräftig schütteln, dann in die Mikrowelle. Oder du erwärmst die Milch im Topf und schäumst sie mit einem Schneebesen auf – das dauert etwas länger, funktioniert aber. Ich habs schon oft gemacht, wenn mein Aufschäumer leer war.

Wie lagere ich Matcha-Pulver am besten?

Im Kühlschrank, in einem luftdichten Behälter. So bleibt es bis zu einem Jahr frisch. Wenn es anfängt, bräunlich zu werden oder muffig riecht, ist es Zeit für ein neues. Ich hab meins immer in einer kleinen Dose im Kühlschrank – das verlängert die Haltbarkeit enorm.

Kann ich den Latte auch warm genießen?

Ja, absolut! Lass einfach das Eis weg und erwärme die Milch auf 70 °C. Der Vanille-Schaum bleibt gleich – perfekt für kalte Tage. Ich trinke ihn im Winter gerne als Alternative zu Kaffee, weil er mich wach macht, ohne dass ich zittere.

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cremiger Iced Matcha Latte mit Vanille-Schaum recipe

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Cremiger Iced Matcha Latte mit Vanille-Schaum – Bestes Rezept

Ein erfrischender, cremiger Iced Matcha Latte mit samtigem Vanille-Schaum, der in unter zehn Minuten zubereitet ist. Perfekt für heiße Tage als Koffeinkick ohne Bitterkeit.

  • Author: Maria
  • Prep Time: 5 Minuten
  • Cook Time: 5 Minuten
  • Total Time: 10 Minuten
  • Yield: 1 Portion 1x
  • Category: Getränk
  • Cuisine: Japanisch

Ingredients

Scale
  • 2 TL Matcha-Pulver (ca. 4 g)
  • 60 ml heißes Wasser (ca. 80 °C)
  • 200 ml kalte Milch (oder Pflanzendrink)
  • 12 TL Ahornsirup oder Honig
  • Eine Prise Salz
  • 100 ml kalte Milch (oder Sahne für extra Cremigkeit)
  • ½ TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Puderzucker (optional)

Instructions

  1. Matcha vorbereiten: Matcha-Pulver in eine kleine Schüssel geben. Heißes Wasser (ca. 80 °C) dazugießen. Mit einem Bambusbesen oder Schneebesen in schnellen M-förmigen Bewegungen verrühren, bis der Matcha schaumig und klumpenfrei ist.
  2. Vanille-Schaum zubereiten: Kalte Milch (oder Sahne) in einen kleinen Topf oder eine mikrowellengeeignete Tasse geben und auf ca. 60 °C erhitzen. Vanilleextrakt und optional Puderzucker hinzufügen. Mit einem Milchaufschäumer oder durch Schütteln in einem verschließbaren Glas aufschäumen, bis dicker Schaum entsteht.
  3. Glas schichten: Ein hohes Glas zu etwa zwei Dritteln mit Eiswürfeln füllen. Die kalte Milch (200 ml) über das Eis gießen. Den Matcha langsam über die Rückseite eines Löffels auf die Milch gießen, um einen Farbverlauf zu erzeugen. Den Vanille-Schaum mit einem Löffel vorsichtig oben aufsetzen.
  4. Verfeinern und servieren: Nach Wunsch mit etwas Matcha-Pulver oder Zimt bestäuben. Vor dem Trinken kurz umrühren, damit sich die Aromen verbinden. Sofort servieren, am besten mit einem Strohhalm.
  5. Aufräumen: Schüssel und Besen sofort mit kaltem Wasser ausspülen, um hartnäckige Matcha-Flecken zu vermeiden.

Notes

Die Wassertemperatur ist entscheidend: Nicht über 80 °C, sonst wird der Matcha bitter. Für extra Cremigkeit Eiswürfel aus Milch verwenden. Der Vanille-Schaum gelingt am besten bei ca. 60 °C – die Milch sollte warm, aber nicht kochend sein.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Glas (ca. 350 ml)
  • Calories: 200
  • Sugar: 16
  • Sodium: 120
  • Fat: 10
  • Saturated Fat: 6
  • Carbohydrates: 22
  • Fiber: 1
  • Protein: 9

Keywords: Iced Matcha Latte, Vanille-Schaum, Matcha Rezept, eisgekühlter Matcha, Sommergetränk, Koffein, gesund, einfach

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